www.oste.de - die Websites für das Osteland
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Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit von Osteland-Mitgliedern für Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die FB-Gruppe ostekultur und die FB-Seite goldenesnetz.

Balje: Musikalischer „Bernstein“ an der Oste

25. 1. 2019. Es gibt sie regelmäßig, die Bernsteintage im Natureum Niederelbe an der Ostemündung. Bernstein heißt ins Englische übersetzt „Amber“. Nun präsentiert sich am Sonnabend, 2. Februar, ein ganz besonderer Bernstein im Naturkundemuseum in Balje, denn die amerikanische Songwriterin und Folk- Sängerin Amber Rubarth gibt ein besonderes Konzert inmitten der Ausstellung „Lebensader Elbstrom“. Beginn des Konzertes ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für die Musikerin gebeten.

 

Amber Rubarth ist das, was man eine Globetrotterin nennt. Im vergangenen Jahr bereiste sie die halbe Welt. Sie war nicht nur in Nordamerika und Europa auf den Musikbühnen zu finden, sondern auch ausgiebig in Asien auf Tour. Nun reist sie direkt vom „Americana Fest“ aus London an und begibt sich Ende Februar zu Konzerten auf einen Trip nach Südafrika. 

 

In Kalifornien geboren, zog es Amber Rubarth (Jahrgang 1982) als 17-Jährige nach Carson City in Nevada. Sie erlernte als Autodidaktin das Spiel auf der Gitarre. Im Jahr 2005 erblickte ihr erstes Album „Something New“ das Licht der Musikwelt. Aktuell lebt die Songwriterin und Schauspielerin in Nashville. Ende 2017 veröffentlichte die 36-Jährige schon ihr achtes Album, das den Titel „Wildflowers in the Graveyard“ trägt. Die Songs sind pure Entschleunigung, minimalistisch, aber gewaltig in ihrer Wirkung. Das Magazin „Westzeit“ des WDR urteilte dazu: „Das schönste und poetischste Folk-Album des Jahres“. Amber Rubarth ist bereits mit Emmylou Harris, Kenny Loggins, Richie Havens, Marc Cohn und Loudon Wainwright III getourt und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Ein Highlight der jüngeren Vergangenheit war ihre Hauptrolle an der Seite des bekannten Songwriters Joe Purdy in dem US-Film „American Folk“, der im Januar 2018 in amerikanischen Kinos lief und der nun auch in deutschen Kinos anlaufen soll.

 

Am Sonntag, 3. Februar, geht es wieder um echte Bernsteine. Von 13 bis 16 Uhr können sich Besucher aus einem Rohbernstein ein eigenes Schmuckstück schleifen. Je nach Bernsteingröße fallen Kosten ab 3,50 Euro für das Schleifen an. Die Aktion findet bis November an jedem ersten Sonntag im Monat statt.

Estorf erwartet 20 „Belles“ von der Oste

22. 1. 2019. Die 20 Barbershop Belles aus Zeven bringen am Freitag, 8. Februar, 19 Uhr, in der Aula der Grundschule Estorf A-cappella Ohrwürmer aus den 20-er bis 70-er Jahren, die im Barbershopstil arrangiert wurden, auf die Bühne. Ähnlichkeiten mit dem Gesang der Comedian Harmonists sind nicht ungewöhnlich (Eintritt 10, ermäßigt 8 Euro).

 

Die „Friseursalon-Schönheiten“ sind weder Profikünstlerinnen noch ausgebildete Sängerinnen. „Wir sind einfach ein tolles Team, das Spaß am gemeinsamen Hobby hat“, so Chorleiterin Regina Schomaker (Gräpel).

 

Die Gesangsgruppe „Barbershop Belles“ war ursprünglich ein Quartett, das 1987 aus vier begeisterten holländischen Damen entstand. Daraus wurde mit der Zeit ein Barbershop-Chor, der sich anfangs in der holländischen Kaserne in Seedorf dem vierstimmigen A-cappella-Gesang widmete. Nach der Kasernenschließung gründete sich im Sommer 2006 der Zevener Verein „Barbershop Belles e.V“. Heute proben die 20 Frauen zwischen 30 und 70 Jahren jeden Mittwoch von 20 Uhr bis 22.15 Uhr in der „Alten Schule“ in Badenstedt. Interessierte sind herzlich willkommen, vorbeizuschauen und mitzumachen. Vorsingen muss hier keine.

Osten: Wieder Kino im Gemeindehaus

21. 1. 2019. Am Freitag, 1. Februar, 20 Uhr, im Ev. Gemeindehaus in Osten eröffnet die Kulturmühle mit dem Film „Dieses bescheuerte Herz“ seine diesjährige Saison.

Der 30-jährige Lenny führt ein Leben in Saus und Braus, bis ihm sein Vater den Geldhahn zudreht. Er wird verdonnert, sich um einen herzkranken 13-jährigen Jungen zu kümmern. Dem zeigt Lenny erst einmal das Partyleben, bis er mit dessen Problemen konfrontiert wird und etwas in seinem Leben verändert.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht und das Team der Kulturmühle sorgt für kleine Speisen und Getränke.

Osteland: Münzen künden von der Römerzeit

Unten: Römische Silbermünzen aus dem Münzschatz von Gräpel (Museen Stade); oben: römische Goldmünze des Kaisers Magnentius aus Freiburg (Daniel Nösler/Landkreis Stade).

11. 1. 2019. Als „elendes Volk, auf hohen Hügeln“ sitzend, bezeichnete Plinius der Ältere vor rund 2000 Jahren die Bewohner des Elbufers. Dennoch finden sich auch römische Spuren an der Elbe und Oste. Über die neuesten archäologischen Forschungen berichtet der Stader Kreisarchäologe Daniel Nösler am Sonntag, 20. Januar, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe in Balje

Wertvolle Funde aus Freiburg, Oederquart und Assel zeigen, dass einige Bewohner in den Elbmarschen durch die Erträge aus Ackerbau und Viehzucht zu Wohlstand kamen. Das lässt sich an den zahlreichen Gegenständen ablesen, die aus dem Römischen Reich stammen. 

So wurden beispielsweise Trinkgefäße, Wein, Schmuckstücke und Kunstobjekte eingeführt. Aber auch römisches Geld aus Kupfer, Silber und Gold gelangte in den Elbe-Weser-Raum. 

Schätze mit mehreren Hundert Silbermünzen fanden sich an der Oste bei Gräpel. Nicht immer kamen diese Güter durch friedliche Geschäfte zu den einheimischen Stämmen. Die waren auch als Piraten gefürchtet und suchten auf ihren Raubzügen die römischen Küsten heim.

Aus der Zeit vor etwa 2.000 Jahren sind erstmalig antike Schriftquellen überliefert, die über die Lebensverhältnisse der Germanen in der Elbe-Weser-Region erzählen. Das Römische Reich besetzte im Gallischen Krieg große Teile des heutigen Frankreichs, Belgiens und der Niederlande und unterwarf alle Gebiete westlich des Rheins. 

In der Schlacht am Teutoburger Wald schlug der germanische Heerführer Arminius im Jahr 9 n. Chr. ein Heer aus mehreren Legionen unter dem Befehl des römischen Feldherren Varus vernichtend. Danach beschränkten sich die Römer auf einzelne Angriffe in das Gebiet östlich des Rheins. Zu einer dauerhaften Besetzung Nordwestdeutschlands kam es nicht mehr. Allerdings warben die Römer bei den germanischen Stämmen Söldner für ihre riesige Armee an.

Rüdiger Boldt singt in Nieder Ochtenhausen

9. 1. 2019. Ausgewählte Songs aus den vergangenen 60 Jahren werden am Freitag, 25. Januar, ab 20 Uhr wieder von Gitarrist Rüdiger Boldt im Kornspeicher in Nieder Ochtenhausen gesungen. Unter dem Titel „Story-tellers“ werden dabei wieder Songs von Sehnsucht und Liebe erzählt sowie manche Umstände ihrer Entstehung efläutert. Der Eintritt für die zweieinhalbstündige Veranstaltung ist frei. Eine Spendensammlung soll der Arbeit des rührigen Kultur- und Heimatvereins Nieder Ochtenhausen um Ostefreundin Birgit Martins zugutekommen.

Freiburg: Kornspeicher mit neuer Managerin

5. 1. 2019. Der Jahreswechsel bringt dem Historischen Kornspeicher in Freiburg - einem korporativen Mitglied der AG Osteland - personelle Veränderungen. Am 1. Januar hat Catharina Seebeck die Geschäftsleitung übernommen. Sie tritt damit nahtlos die Nachfolge von Lotta Klein an. Ab sofort ist die studierte Medienmanagerin für den Kulturbetrieb, Vermietung und die Vertretung des soziokulturellen Zentrums verantwortlich. 

 

Die gebürtigte Baljerin sammelte schon neben dem Studium Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und Unternehmen, inbesondere in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dem Veranstaltungsmanagement und der Vereinsarbeit. Nach einem Auslandsaufenthalt in Australien orientierte sie sich zurück in Richtung Nordkehdingen.

 

Die neue Geschäftsleitung um Catharina Seebeck ist ab sofort zu den üblichen Bürozeiten (Mo – Fr 11-16 Uhr) unter  Tel. 04779-89944-74 zu erreichen.

Neue Besucherrekorde im Freiburger Speicher

1. 1. 2019. Der Förderverein des Historischen Kornspeichers in Freiburg - ein Mitgliedsverein der AG Osteland -  blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Unter dem tatkräftigen Einsatz von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern fanden i2018 über 70 öffentliche Veranstaltungen im Soziokulturzentrum statt. Über 12.000 Besucher sind sich dabei im Kornspeicher begegnet, haben gemeinsam gefeiert, Kultur genossen und miteinander kommuniziert.

 

„Wir freuen uns, dass unser vielfältiges Angebot so intensiv von den Bewohner der Region und darüber hinaus genutzt wird.“, resümiert Jörg Petersen als Vereinsvorsitzender. Zu den Höhepunkten des Jahres 2018 gehörten neben dem kulturellen Angebot und den Vereinsfesten auch neue Veranstaltungsformate wie das Carrera-Rennen auf dem Freiburg-Ring und der Poetry Slam „Die Speicherpoeten“. „Wir wollen ein Haus sein, in dem sich alle Mitglieder der Gesellschaft widerspiegeln.“, so Petersen, Träger des Osteland-Kulturpreises. 

 

Seinem ambitionierten Ziel widmet sich der gemeinnützige Förderverein in dem denkmalgeschützten Gebäude seit Abschluss der Sanierungen 2014. In Form von Lesungen, Konzerten, Vorträgen und einem breiten soziokulturellen Programm sowie der Kinder-Uni können Erwachsene und Heranwachsende ein Bildungs- und Unterhaltungsprogramm genießen.

 

Weitere Höhepunkte im kommenden Jahr

 

Auch die ersten Höhepunkte im Programm 2019 stehen bereits fest. Nach der Winterpause konzertiert der Krummendeicher Helge Schulz mit seiner Band Helgen am Freitag, 8. Februar, im Historischen Kornspeicher. Im Gepäck: 60s und 70s Pop mit wortgewandten Texten und viel Gefühl. 

 

Die Band Thomstudio bringt am Samstag, 23. Februar 2019, wieder eine Mischung aus Folk, Country und Soul mit. Mit satten Akkustiksouns von Gitarre, Cajon und Geige sowie mehrstimmigem Harmoniegesang bringen sie die von Thomas Pröfener geschriebene Musik stilvoll zur Geltung. 

 

Nach dem erfolgreichen Start kehrt auch das Carrera-Rennen wieder in den Kornspeicher zurück: Auf dem eigens dafür erbauten 70 Meter langen „Freiburg-Ring“ können bis zu sechs Fahrzeuge vom 24. Februar an wieder um den Meistertitel kämpfen. 

 

Das internationale Jazz-Trio Three Wise Men wird am Mittwoch, 20. März, Swing, Blues und Boogie-Woogie in eigenen Arrangements in ihrem Programm „Alive and Cookin‘“ präsentieren. 

 

In seinem Mundartstück „Herzensheimat“ vermischt der Komiker Cirillo am Samstag, 30. März, Theatershow, Improvisation und Pantomime und erforscht den Begriff der Heimat. 

 

Der Autor und Journalist Hasnain Kazim wird am Mittwoch, 10. April, aus seinem Buch „Post von Karlheinz“ lesen und zum Besten geben, wie er Wutbürgern schlagfertige und witzige Antworten gibt.

Biografien rechts und links der Oste

3. 1. 2019. Soeben erschienen ist der lange erwartete dritte Band des Nachschlagewerkes „Lebensläufe zwischen Elbe und Weser“ des Landschaftsverbandes Stade, herausgegeben von Heike Schlichting. Das Buch zeichnet Lebensbilder von Persönlichkeiten nach, die in Verwaltung, Politik, Kirche, Adel, bildende Kunst, Musik, Literatur, Naturwissenschaft und Handwerk in der Region Bedeutung erlangt haben. 

Zu den prominentesten der 88 vorgestellten Personen zählen die beiden deutschlandweit bekannten großen Autoren (Foto) aus dem Osteland, Walter Kempowski (Nartum bei Zeven) und Peter Rühmkorf (Warstade), sowie die Künstler Tetjus Tügel (Bremervörde) und Heinrich Vogeler (Worpswede) oder die Jugendbuchautorin Franziska von Oldershausen (Buxtehude) und die Tänzerin Olga Bontjes van Beek (Fischerhude). Auch Adelshäuser wie die Familie des AG-Osteland-Mitbegründers Hubertus Freiherr von  Marschalck (Hechthausen) werden porträtiert. 

Das neue Buch kostet 25 Euro. Zusammen mit den ersten beiden Bänden stellen die „Lebensläufe zwischen Elbe und Weser“ jetzt über 300 Personen aus verschiedenen Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor.

57 fachkundige Autorinnen und Autoren haben an diesem dritten Lexikonband mitgewirkt, der die Reihe der „Lebensläufe zwischen Elbe und Weser“ nunmehr vervollständigt und allen historisch Interessierten und Forschenden als anschauliches, illustriertes und zugleich wissenschaftlich fundiertes biographisches Handbuch über den Elbe-Weser-Raum zur Verfügung steht.

Freiburger loben neuen „Vereinsmeier“ aus

3. 1. 2019. Die Freiburger Vereinsrunde lädt am Sonnabend, 19. Januar, zum öffentlichen Neujahrsempfang in den Historischen Kornspeicher (Foto: Bölsche). Dabei wird auch offiziell der neue "Vereinsmeier" gekürt, der sich diese Auszeichnung durch besonderes Engagement in den Freiburger Vereinen verdient hat. 

Der Ehrenpreis "von Vereinen für Vereine" wurde 2016 in Form einer Figur von Jonas Kötz erstmals verliehen (an Ferdinand Sick). Eine Jury entscheidet, wer in diesem Jahr den Preis erhält. Die vier Bewertungskategorien lauten: Sportliche Leistung, Nicht-weg-zu-denken, Leisetreter und Stimmungskanone. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr mit einem Willkommensgottesdienst, an den sich eine Vorstellung aller anwesenden Neubürger anschließt. Nach einer Festrede des Intendanten und Opernregisseurs Jürgen Flimm folgt die feierliche Preisverleihung. Der Eintritt ist frei.

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