Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

www.gruenes-netz-oste.de

Fachgruppe Natur und Umwelt - kurz Grünes Netz - heißt die jüngste Gliederung der AG Osteland. Sie wirbt verbandsübergreifend für die Bewahrung des Naturerbes der Flussregion, auch durch Exkursionen etwa zur Ostemündung oder in die Ostemoore , und bemüht sich um die Vernetzung der einschlägig engagierten Mitglieder. Infos auf dieser aktuellen Website gruenes-netz-oste.de, auf unserer Archivseite und auf Facebook.

NABU zeichnet Schwalbenfreunde aus

16. 11. 2014. Für die Unterstützung des Projekts "Schwalbenfreundliche Häuser" ausgezeichnet worden sind in der Bremervörder Umweltpyramide 78 Personen und Einrichtungen vom Vorsitzenden des NABU Bremervörde-Zeven, Hans-Hermann Tiedemann (Elm). Tiedemann gehört auch dem Vorstand der AG Osteland an. Mehr zum Schwalbenprojekt hier.

Ostemündung: Schüler pflanzen Wald

14. 11. 2014. Fünf Schulklassen beteiligten sich an der Aktion „Schülerwälder“, die von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am Natureum Niederelbe in der Ostemündung veranstaltet wurde, unmittelbar am Oste-Radweg.

 

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und dem Natureum nahmen Schülerinnen und Schüler der Osteschule Hemmoor und der „Schule an der Mühle“ aus Bad Bederkesa teil.

 

„Jeder Baum zählt!“, lautete das Motto, unter dem die Schüler mit Unterstützung eines Waldpädagogen und Mitarbeitern des Natureums einen Mischwald anpflanzten. Das Areal zwischen der Zufahrtsstraße und dem Ostesee stellt eine Ausgleichsfläche für das neu errichtete Eingangsgebäude "KüstenWelle" dar.

 

Zunächst absolvierten die jungen Naturschützer einen Pflanzer-Lehrgang unter der Leitung von Waldpädagoge Niels Kruse, der ihnen die notwendigen Kompetenzen als Waldbegründer vermittelte. In diesem Zusammenhang lernten sie auch die Bedeutung des Waldes unter den Aspekten Trinkwasserschutz, regenerierbare Energie und Klimaschutz kennen. Hochmotiviert und mit großem Fleiß machten sich die Jugendlichen anschließend an die Arbeit, so dass im Laufe der Woche eine rund 4000 Quadratmeter große Fläche mit einem Mischwald bepflanzt werden konnte. - Das Natureum war in diesem Jahr mit dem Osteland-Preis "Goldener Hecht" in der Kategorie Naturschutz ausgezeichnet worden. 

BUND im Cuxland stellt sich neu auf

13. 11. 2014. Kurz vor der für den 18. November anberaumten Gründung einer regulären Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Cuxland ist eine wichtige Weichenstellung erfolgt. Die frühere Gesellschaft für Natur und Umwelt (GNU), die bisher unter der Leitung von Georg Ramm (Oederquart) als BUND-Kreisgruppe firmierte und einen gewissen Sonderstatus genoss, hat jetzt in einer außerordentlichen Hauptversammlung nach langer und intensiver Diskussion ihre Mitglieder aufgefordert, sofern noch nicht geschehen, dem BUND-Landesverband beizutreten.

 

Der Cuxhavener Verein selber (der vor kurzem der AG Osteland beigetreten ist) will künftig wieder seine alten Namen GNU e. V. führen und korporatives Mitglied im BUND werden, der nun seinerseits, wie berichtet, einen eigenen "landesverbandskonformen" Kreisverband ins Leben rufen will.

 

Dem Vorstand der bisherigen BUND- und künftigen GNU-Kreisgruppe gehören jetzt Georg Ramm (Foto), Inga Wocker (neu gewählt), Manfred Westphal und Birgit Böhme an. Georg Ramm hofft "auf eine erfolgreiche Sitzung am 18. November mit Gründung der landesverbandskonformen Kreisgruppe und dann auf eine gemeinsame Weiterentwicklung des Verbandes". - Mit der Neugründung des neuen Kreisverbandes sind Eleonore Lemke (Hechthausen) und Norbert Welker (Cuxhaven) beauftragt worden.

 

Zum Thema weiter unten in dieser Spalte:

Cux-BUND: Kuriosum wird korrigiert

Lesetipps: Moorschutz und Bohrschlamm

Stader Tageblatt (o.), Bremervörder Zeitung (u.)
8. 11. 2014. Torf- und Moorkenner Georg Ramm, Oederquart, Vorsitzender des Cux-BUND e.V., attackiert Minister Meyers niedersächsische Moorschutzpolitik (heute im Stader Tageblatt).
 
Landwirt Andreas Rathjens, Groß Meckelsen, fordert die Untersuchung einer weiteren alten Bohrschlammdeponie an der Oberen Oste (heute in der Bremervörder Zeitung).
 
Ramm und Rathjens sind Mitglied der AG Osteland.

Tier-Antibiotika bereits im Grundwasser

Aus der NEZ, 6. 11. 2014

7. 11. 2014. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) reagiert besorgt auf die aktuelle Entwicklung: "Neben Nitrat und Pflanzenschutzmitteln scheinen sich nun auch Tierarzneimittel als reale Bedrohung für unser Grundwasser zu erweisen. Nach dieser Stichprobe werden wir die Untersuchungen umgehend ausweiten." 

 
Der Verband warnt vor einseitigen Schuldzuweisungen an Landwirte. "Wir brauchen aber eine sachliche Diskussion über den maßvollen Einsatz von Gülle, Pflanzenschutzmitteln und Medikamenten. Eine Lösung kann nur gemeinsam mit den Landwirten, der Pharmaindustrie und den Veterinären gefunden werden."
 
Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) erklärt:: "Die Funde des OOWV belegen leider, was bereits eine Studie des Umweltbundesamtes Ende 2013 angedeutet hat: Bei ungünstigen Standortverhältnissen und häufigem Wirtschaftdüngereinsatz kann es zum Eintrag von Tierarzneimitteln ins Grundwasser kommen. Diese Stoffe gehören definitiv nicht ins Grundwasser, auch nicht Spuren."
 
Der Antibiotikaeinsatz in der Tiermast sei insgesamt zu hoch, insbesondere sei ein Einsatz als Masthilfe nicht zulässig. 

Korrupte Pseudowissenschaftler enttarnt

5. 11. 2014. US-Historikerin weist in der Süddeutschen Zeitung nach: Eine von Konzernen besoldete Clique von Pseudowissenschaftlern sät seit Jahrzehnten systematisch Zweifel an den Experten-Warnungen vor Risiken von Atomkraft, Nikotin, Saurem Regen und Klimawandel.

"Gelbes Gift" ist auf dem Rückzug, aber...

3. 11.2014. Vor 30 Jahren schädigte das "gelbe Gift" Schwefeldioxyd als "Saurer Regen" die Wälder und die menschliche Gesundheit (siehe damaligen Buchtitel). Die seither konsequent betriebene Schwefelreduzierung zeigt inzwischen Wirkung. Das geht aus dem jüngsten Waldzustandsbericht hervor, den Niedersachsens Agrar- und Forstminister Christian Meyer (Grüne) heute vorgelegt hat. Allerdings, so Meyer: "Stickstoffemissionen und Klimawandel bleiben ein Problem. "Die Wissenschaftler sind sich einig: Dem niedersächsischen Wald geht es so gut wie seit langem nicht mehr. „Vor allem die Schwefeleinträge, die als ‚saurer Regen' den Bäumen und dem Waldboden zusetzten, sind deutlich auf dem Rückmarsch", sagte Meyer zum Waldzustandsbericht 2014 der Landesregierung. „Das ist eine gute Nachricht für unseren Wald", so der Minister. „Umweltpolitik und Ordnungsrecht mit stärkeren Vorgaben für die Rauchgasentschwefelung haben dauerhaft Wirkung gezeigt. Der Wald konnte sich erholen." 
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Mehr zum Thema:

Reetdachsterben durch Agraremissionen

4. 11. 2014. Die Zersetzung von Reetdächern in Norddeutschland beschleunigt sich dramatisch. Ursache sei die ungebremste Freisetzung von Agraremissionen wie Stickstoff und Ammoniak aus Gülleausbringung und Massentierhaltung, erklärt laut Stader Tageblatt (Dienstagsausgabe) der Mikrobiologe Prof. Günter B. Schlechte bei einer Reetdachtagung mit Dachdeckern und Denkmalgeschützern in Kranenburg/Oste. 

 
Laut Umweltbundesamt sei es nötig, den Stickstoffbilanzüberschuss von 114 kg auf 80 kg pro Hektar abzusenken, zum Beispiel wie in Dänemark und in den Niederlanden durch Abluftreinigungsanlagen in der Intensivtierhaltung.
 
Zum Thema: 

Ölschlämme: Höchste Belastung im Osteland

4. 11. 2014. Neue Einzelheiten zu dem von AG-Osteland-Mitglied Andreas Rathjens (Foto) mitaufgedeckten  niedersächsischen Ölschlamm-Giftskandal im NDR (Video): "Die Probe mit der höchsten Belastung stammt aus Stemmen [am Tister Bauernmoor]. Die Grube wurde 1961/62 befüllt. Pro Kilogramm Aushub wurden 53.000 Milligramm Rückstände von Gas, Öl und Diesel gemessen. Die Grenzwerte liegen zwischen 1.000 und 5.000 Milligramm. 

 
7.000 Kubikmeter Bohrschlamm sollen in die Grube gekippt worden sein. Sie liegt nur rund 260 Meter vom Naturschutzgebiet Tister Bauernmoor entfernt. 
 
Dadurch könnte auch das Grundwasser verunreinigt sein, vermuten Experten. 
 
Die Werte aus einer Grube in Boitzen bei Heeslingen (ebenfalls Landkreis Rotenburg) sind ebenfalls erhöht. Hier lag die Belastung bei 2.700 Milligramm pro Kilogramm."
 
Zum Thema Erdöl-Altlasten:

AG Osteland bei den "Glücksvögeln"

Planwagenfahrt zu den Fraßgebieten

2. 11. 2014. Ein großartiges Naturerlebnis war am Sonntag die dritte Kranichtour des Grünen Netzes der AG Osteland mit Albertus Lemke (Oberndorf) und Gästeführerin Frauke Klemme (Gnarrenburg) per Bus und Planwagen zu den Fraßplätzen der "Glücksvögel" zwischen dem Gasthaus "Zur Kreuzkuhle" und dem Huvenhoopsmoor bei Gnarrenburg. Auf die Fahrt durch den Landstrich zwischen Oste und Oste-Hamme-Kanal, wo rund 60.000 Kraniche rasten, folgten eine Busfahrt zu den wiedervernässten Torfabbaugebieten am Huvenhoopsmoor, ein zünftiger Imbiss am "Moorbüffet" in der Kreuzkuhle und ein Besuch des benachbarten neuen Torfschiffhafens.

 

Der ausdrückliche Dank der AG Osteland galt den exzellenten Informationen ihres Mitglieds Frauke Klemme, die an der Oste seit Jahren auch als erfahrene Ausbilderin von Gästeführern bekannt und neuerdings auch zertifizierte Naturführerin ist.

Erster Infoabend des NABU

1. 11. 2014. Zu einem ersten offenen Info-Abend des NABU-Kreisverbandes Bremervörde-Zeven konnte Vorsitzender Hans-Hermann Tiedemann (Elm), zugleich Vorstandsmitglied der AG Osteland, jetzt viele interessierte Naturschutzfreunde in Selsingen begrüßen. Themen des Abends, dem weitere folgen sollen, waren die Krötenwanderung sowie die Invasion gebietsfremder "Neophyten", etwa der auch an der Oste bereits zu Landplage gewordenen giftigen Herkulesstaude (Riesenbärenklau, mehr).

Der NABU Bremervörde-Zeven ist Mitglied der AG Osteland.

"Braune Wüste" an der Oste befürchtet

Ostepreisträgerin Martina Leitner mit dem "Goldenen Hecht" (2014(

30. 10. 2014. Mit Sorge beobachtet die Gnarrenburger "Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore und für die Zukunft unserer Dörfer" eine "fragwürdige Allianz zwischen Torfindustrie und dem Naturschutzverband NABU".

 
Die Sprecherinnen der im Frühjahr mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland ausgezeichneten Bürgerinitiative, Kerstin Klabunde und Martina Leitner (Laudatio), fürchten, dass das Gnarrenburger Moor westlich der Oste zum Opfer eines "Deals" zwischen dem Naturschutzverband und der Torfindustrie wird. 
 
Die Folge wäre laut BI eine "braune Wüste", Leidtragende seien Landwirte, die den Naturraum pflegen, Naturfreunde und generell die Menschen im ländlichen Raum, heißt es in einer Presseerklärung, aus der heute die Bremervörder Zeitung zitiert.
 
Torf gehört ins Moor: Die Bürgerinitiative mit ihren über 3000 Unterstützern setzt sich, ebenso wie die niedersächsische Landesregierung, für eine Streichung der bisherigen "Vorranggebiete" für Torfabbau ein und stattdessen, auch aus klimapolitischen Gründen, für den Vorrang von "Torferhalt und Moorentwicklung". 
 
Das Gnarrenburger Moor ist mit 2400 Hektar das derzeit größte deutsche Vorranggebiet zum Torfabbau. - Mehr zum Thema hier.

Gegen Explorationen an der Oste

30. 10. 2014. BUND, NABU, Grüne sowie Osteland-Mitglied Dieter Höper von der AG Umwelt und Natur aus Sittensen sagen Nein zur Erdölsuche an der Oste. Höper verweist auf die "erschreckenden Quecksilbernachweise im Raum Söhlingen". Bitte weiterlesen in der Rotenburger Kreiszeitung.

Mit Albertus Lemke zu den Kranichen

Osteland-Kranichexkursion ins Huvenhoopsmoor bei Gnarrenburg (2013)
28. 10. 2014. Viel Anklang fanden im vorigen Jahr die beiden komplett ausgebuchten Ausflüge der AG Osteland zu den Kranichen im Ostemoor bei Gnarrenburg. Kurzfristig bietet Osteland-Mitglied Albertus Lemke (Foto) auch in diesem Jahr eine Kranichtour an: Am Sonntag, 2. November, 7 Uhr, startet der Bus an der ehemaligen Kiebitzschule in Oberndorf. Im Preis von 35 Euro sind ein Frühstück, die Busfahrt, ein rustikales "Moorbuffet" im Gasthaus "Zur Kreuzkuhle" und eine Planwagenfahrt zu den Fraßplätzen der Kraniche mit Gästeführerin und Ostefreundin Frauke Klemme enthalten.
Verbindliche Anmeldungen erwartet Albertus Lemke aus organisatorischen Gründen bis diesen Freitag, 31. Oktober, unter Tel. 04772-696 oder 0152 08299161.

ROW: Fast schon 150 Maisgasmeiler

25. 10. 2014. Welches Ausmaß die Vermaisung an der Oberen Oste mittlerweile angenommen hat, erfuhren die Teilnehmer eines Info-Abends der Wählergemeinschaft freier Bürger (WFB) jetzt in Zeven: Im Landkreis Rotenburg ist die Zahl der Biogasanlagen von 23 im Jahr 2000 auf 149 angestiegen.Damit einher ging die Zunahme des Maisanbaus auf rund zwei Drittel der 84.500 ha Ackerland im Landkreis. Von diesen knapp 55.000 ha dienten 53 % als Brennstoff für Biogasanlagen, berichtete Ulrike Jungemann von der Rotenburger Kreisverwaltung. Einig waren sich die Versammlungsteilnehmer laut Lokalpresse, "dass auf Dauer Alternativen zum Maisanbau nötig seien, nur das Wie sei noch die offene Frage". 

Ehrentitel für Schüler von der Oste

Estorfer Schüler beim Störbesatz in Gräpel
Störzeichnung aus der Grundschule Estorf
25. 10. 2014. Der Grundschule in Estorf ist vom Kultusministerium erneut der Ehrentitel "Umweltschule" verliehen worden. Wie Schulleiterin Hildegard Ackermann mitteilt, bewirbt sich Estorf bereits seit 1998 jeweils erfolgreich um diese Auszeichnung. 
 
Zuletzt waren die Kinder an Schulobst-, Müllsammel- und Baumpflanzaktionen sowie an der Stör-Wiedereinbürgerung in der Oste aktiv beteiligt - siehe Stör-Sonderseite
 
Bereits 2010 hatten die Schüler mit ihrem damaligen Lehrer Peter Wortmann für ihr Umweltengagement den Kulturpreis "Goldener Hecht" der AG Osteland entgegengenommen  - die Begründung steht hier.

Wildblumen-Aktion in Hechthausen

Eleonore Lemke mit Grundschülern in Hechthausen

23. 10. 2014. In einem 10-Minuten-Film hat der Naturfotograf und Ostefreund Gerd Bertholdt die diesjährige Wildblumen-Aktion der BUND-Aktiven um Eleonore Lemke (Foto) mit Grundschülern am Bahnhof in Hechthausen dokumentiert. Der Film ist jetzt auf Youtube zu sehen. > GRÜNES NETZ OSTE.

Meyer: Moorschutz kostet keine Äcker

22. 10. 2014. Der niedersächsische Moorschutz kostet keine Äcker und Weiden, versichert der Agrarminister Christian Meyer (Grüne) in einem ausführlichen Gespräch mit dem Weser Kurier, das hier online verfügbar ist. 

Cux-BUND: Kuriosum wird korrigiert

BUND-Landesvertreter Bodenstein und Baumgarten in Cuxhaven

22. 10. 2014. Über 80 Bürger mit Wohnsitz im Kreis Cuxhaven, die in den letzten Jahren dem bundesweit aktiven Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beigetreten sind, gehören nicht automatisch dem "BUND Cuxhaven ( G.N.U.)" an, sondern können in diesem bisher selbständig operierenden eingetragenen Verein erst "auf Antrag gleichzeitig Mitglied" werden, wenn sie vor Ort mitarbeiten wollen.

 
Dieses bundesweit wohl einzigartige Kuriosum, ein rund 30 Jahre altes Relikt aus den bewegten Anfängen der Umweltbewegung, wollen BUND-Landeschef Heiner Baumgarten und Landesgeschäftsführer Karl-Wilhelm Bodenstein nach jahrelangem Hin und Her jetzt durch Gründung einer regulären Cuxhavener Kreisgruppe korrigieren, die nunmehr am Dienstag, 18. November, 19 Uhr, vollzogen wird. 
 
Das ist das Ergebnis einer gut besuchten Aussprache, die der Landes-BUND gestern in das Kultur-Bistro ("KuBi") in Cuxhaven einberufen hatte und mit deren Organisation die  BUND-Aktiven Norbert Welker und Eleonore Lemke aus dem Cuxland betraut worden waren.
 
Den Mitgliedern des im Cuxland seit langem tätigen alten "e. V." um den hoch verdienten Vorsitzenden Georg Ramm (Oederquart) - erfolgreich unter anderem bei der Streuobstwiesenpflege und im Kampf gegen die Elbvertiefung - soll, so Baumgarten, in den nächsten Wochen Gelegenheit gegeben werden, entweder individuell oder korporativ der neu zu gründenden Kreisgruppe beizutreten. 
BUND in Aktion: Anti-Fracking-Demo in Berlin

Cuxhavener BUND-Mitglieder dankten Baumgarten zum Abschluss des Treffens für dessen faire Verhandlungsführung.

 

Der seit fast 40 Jahren bestehende BUND umfasst deutschlandweit rund 500.000 Mitglieder

 

Die Stiftung Warentest (11/2013) empfiehlt den Verband als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". Mehr...

 

In einer aktuellen Schwerpunktkampagne setzt sich der BUND für ein Verbot von Fracking ein.

 

Zum selben Thema weiter unten auf dieser Seite:

 

> BUND-Landesverband interveniert im Cuxland

Ansturm auf Kehdinger Wildganstage

18. 10. 2014. Mit einem Präsent dankten Heinrich von Borstel und Karin Mietzner vom Tourismusverein Kehdingen dem Ostener Ornithologen Gerd-Michael Heinze (NLWKN) für einen hervorragend besuchten, brillanten Vortrag zum Auftakt der Kehdinger Wildganstage im historischen Freiburger Kornspeicher.

 
Mit faszinierenden Fotos präsentierte Heinze in diesem Jahr erneut die überwältigende Vielfalt der Vogelwelt - vom Seeadler bis zum Wachtelkönig - in der maritimen Landschaft an Oste und Elbe, einem EU-Schutzgebiet von internationaler Bedeutung.
 
Zu sehen waren im Kornspeicher - nach der überaus gelungenen Restaurierung mehr denn je ein architektonisches Kleinod der Region - außerdem Dutzende eingesandter Kehdingen-Fotos, die vom Publikum bewertet wurden; die Preisverleihung ist für Sonntagnachmittag vorgesehen. 
 
Bei der Eröffnung war die AG Osteland durch ihre Vorstandsmitglieder Walter Rademacher (Neuhaus), Hans-Hermann Tiedemann (Elm), Wolfgang Schütz sowie Renate und Jochen Bölsche (Osten) vertreten.
 
Preisgekrönte Kehdingen-Fotos
 
20.10.2014. Ein Regenbogen über den beiden Baljer Leuchttürmen – dieses Foto von Johann Grothmann (Balje) zählt zu den drei Arbeiten, die bei der Publikumsjury der Kehdinger Wildganstage an diesem Wochenende am meisten Anklang fanden. Preisgekrönt wurden weiter Fotos von Peter Loudovici (Ochsen auf einer Viehwurt im Allwördener Außendeich) und von Jörg Petersen (Sonnenaufgang in Kehdingen).
 
Wildganstage und Freiburg im NDR-Fernsehen
 
Der Vier-Minuten-Beitrag hier in der Mediathek.

BUND-Landesverband interveniert im Cuxland

24. 9. 2014. Selbst langjährige Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben es nicht gewusst: Der von Georg Ramm geleitete BUND im Cuxland ist - seit fast 30 Jahren! - kein ordentliches Mitglied des Landes- und Bundesverbandes, sondern aufgrund eines Sonderarrangements lediglich gleichsam assoziiert. Jetzt will der Landesverband aufräumen: Für den 21. Oktober hat Landesvorsitzender Heiner Baumgarten zu einer "Mitgliederversammlung zur Neuordnung der BUND Kreisgruppe Cuxhaven" eingeladen. Die Organisation der Gründungsversammlung übernommen haben Eleonore Lemke und Norbert Welker.

Zum Hintergrund heißt es in dem Schreiben an die Mitglieder des Kreisverbandes: "Im August 1986 ist die Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz Cuxhaven e.V. (GNU) eine Kooperation mit dem BUND Landesverband Niedersachsen e.V. eingegangen und trägt seitdem den Namen BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Kreisgruppe Cuxhaven e.V..

Ziel beider Vereine war es, durch die Zusammenlegung die Arbeit für Natur- und Umwelt in Stadt und Landkreis Cuxhaven im Rahmen der BUND Satzung zu koordinieren, zu verbessern und effizienter zu machen.

Diese Kooperation wurde seitens des BUND unter der Maßgabe eingegangen, dass sich die eigenständige Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz Cuxhaven e.V. (GNU) nach einer Übergangsfrist zu einer normalen BUND Untergliederung des BUND Landesverbandes Niedersachsen entwickeln sollte, in dem alle Mitglieder mit ihren Mitgliedsbeiträgen die Bundesverbands-, die Landesverbands- und Kreisgruppenaktivitäten unterstützen.

Trotz mehrmaliger Bitte des BUND Landesvorstandes, in den vergangenen 25 Jahren die GNU in eine solche formale BUND Kreisgruppe zu überführen, wurde dieser Absprache seitens der GNU e. V. bis heute nicht nachgekommen.

Nach den letzten Vorstandswahlen der BUND Kreisgruppe Cuxhaven GNU e.V., auf der Mitglieder des BUND nach wie vor kein Stimmrecht haben, konnte kein kompletter Vorstand im Sinne der BUND Satzung nominiert und gewählt werden.

Daher hat der BUND Landesverband beschlossen, dıe Kooperation mit der GNU e. V. aufzulösen und stattdessen eine der BUND Satzung entsprechende BUND Kreisgruppe Cuxhaven fortzuführen. Mit der Wahl einer BUND-Kreisgruppe durch die ordentlichen BUND-Mitglieder im Geltungsbereich der Kreisgruppe erlischt die BUND-Vertretungsberechtigung der GNU e.V."

Beschlossen werden soll die Neuordnung der Kreisgruppe mit Vorstandswahl nach den Statuten des BUND-Landesverbandes Niedersachsen am 21. Oktober, 19 Uhr, im KUBl-Kulturbistro der Lebenshilfe Cuxhaven, Wernerstrasse 22, Raum Seestern. 

 

Zum Thema:

 

"Cuxbio" - Öko-Rundbrief von BUND- und Osteland-Mitglied Uli Beushausen.

Herbsttreffen 2014 des Grünen Netzes

Walter Rademacher beim Grünen Netz in Bremervörde

23. 10. 2014. In der Diskussion über die Rückkehr des Wolfs in das Cux- und Osteland gelte es, jeglicher Hysterie entgegenzutreten, zugleich aber zu verhindern, dass Artenschutz auf Kosten von Landwirten verwirklicht werde. 

 
Das war der Tenor einer Diskussion in der Herbstversammlung der Fachgruppe Natur und Umweltschutz (Grünes Netz Oste) der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. in der NABU-Umweltpyramide in Bremervörde.
 
Die verbands-, partei- und landkreisübergreifende Fachgruppe hatte ihre Mitglieder eingeladen, Experteninformationen aus erster Hand zu aktuellen Naturschutz-Themen zu beziehen. 
 
Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Rückkehr zweier einst hier ausgerotteter Tierarten: Während der Rotenburger Naturschutzamtsleiter und Wolfsberater Jürgen Cassier vor einer Dämonisierung, aber auch vor einer Verharmlosung des Wolfs warnte, informierte der Ostener Sportfischer-Vertreter Wolfgang Schütz, Sprecher der Osteland-Arbeitsgemeinschaft Wanderfische, über den Stand der Wiedereinbürgerung des einst auch in der Oste heimisch gewesenen Europäischen Störs.
 
Die Wiedereinbürgerung des urzeitlichen Kaviarfischs finde, so "Störvater" Schütz, in der Bevölkerung der Flussregion hohe Akzeptanz. Auch der ehrenamtliche Einsatz der rund 8000 Sportfischer im Osteland werde in einer neuen Studie des Bundesamtes für Naturschutz hervorgehoben, derzufolge die Oste unter allen Zuflüssen der Nordsee die meisten Eignungsmerkmale für eine Wiederansiedlung des Störs aufweise.
 
Auf Vorbehalte vor allem innerhalb der Landbevölkerung gegen das Wiederauftauchen des Wolfs - die in der Diskussion auch der Lamstedter Bürgermeister Manfred Knust bestätigte - ging Wolfsberater Cassier mit der Forderung ein, Landwirte bei Tierrissen schnell und unbürokratisch zu entschädigen und Nutztierhalter beim Errichten wolfssicherer Zäune finanziell zu unterstützen. 
 
Die Frage, warum nicht wenige Menschen die Gefährlichkeit der rund 20.000 in Europa lebenden Wölfe - im Gegensatz zu der von Wildschweinen oder streunenden Hunden - massiv überschätzen, beantwortete Cassier unter anderen mit historischen Informationen über die "Wurzeln der Ängste“ - vom Rotkäppchen-Märchen bis zum Werwolf-Mythos.
 
Gleichwohl müsse die Sicherheit des Menschen oberste Priorität haben. Beim Auftauchen von verhaltensauffälligen "Problemwölfen" seien schon jetzt behördliche Eingriffe "bis hin zur Entnahme aus der Population" gestattet, sagte Cassier. 
 
Über ein weiteres hochaktuelles Thema informierte AG-Osteland-Vize Walter Rademacher (Neuhaus), Sprecher des seit fast acht Jahren aktiven Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung.
 
Infolge des jüngsten Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts sei, meint der Wasserbauingenieur, zumindest mit einer zweijährigen Verzögerung, wenn nicht mit einer Aufgabe des Projekts zu rechnen. Rademacher zeigt sich zuversichtlich, dass der Europäische Gerichtshof "den Gewässerschutz ernster nimmt, als Deutschland und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung es gerne hätten". 
 
Durch den jüngsten Beschluss des Leipziger Gerichts sähen sich, so Rademacher, die Gegner einer weiteren Vertiefung in der Ansicht bestätigt, dass Hamburg die Auswirkungen des größten Vorhabens dieser Art auf den Hochwasserschutz, die Deichsicherheit und den Artenschutz vernachlässigt beziehungsweise verharmlost habe.
 
Für die Hafenwirtschaft bestehe dennoch kein Grund zur Sorge. „Es kommen bereits jetzt alle Container-Schiffe überall hin, und ohne Vertiefungen ist's am Ende volkswirtschaftlich sogar günstiger, weil man immense Unterhaltungsbaggerungen und Schäden an Bauwerken und Umwelt vermeidet."
 
Zu Beginn der Versammlung hatten der Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Bremervörde-Zeven, Hans-Hermann Tiedemann (Elm), und der Leiter der NABU-Umweltpyramide, Axel Roschen (Gnarrenburg), über die Naturschutz- und Umweltbildungsarbeit im Vörder Land berichtet.
 
Anerkennung fand bei den Mitgliedern des Grünen Netzes aus den Landkreisen Stade, Cuxhaven und Rotenburg die Information, dass die Umweltpyramide - an der Oste die bedeutendste Bildungsstätte dieser Art neben dem Natureum Niederelbe in Balje - alljährlich Hunderte von Schulklassen zu Gast hat. 
 
Darüber hinaus werden in der Umweltpyramide, wie Roschen berichtete, auch viele Naturschutzprojekte für die Region entwickelt und vorangetrieben, beispielsweise zum Moor-, Feuchtwiesen-, Libellen- und Eisvogelschutz.

 

Zum Thema:

 

Cassier-Interview über die Rückkehr des Wolfs ins Osteland

Grünes Netz tagt: Wölfe, Störe, Elbe, NABU

14. 10. 2014. Das diesjährige Herbst-Treffen des Grünen Netzes Oste  der AG Osteland findet statt am Freitag, 17. Oktober, 19 Uhr, in der NABU-Umweltpyramide, 27432 Bremervörde, Huddelberg 14.

 

Die Fachgruppe wird wieder - wie immer verbands-, partei- und kreisübergreifend - über aktuelle Natur- und Umweltthemen aus dem Osteland informieren.

Präsentiert werden eine der herausragenden Umweltbildungsstätten der Region sowie Hintergrund-Informationen zu drei Themen, die zurzeit bundesweit Schlagzeilen machen. Auf der Tagesordnung stehen - nach der Begrüßung und aktuellen Hinweisen - folgende Beiträge namhafter Referenten aus dem Kreis der AG-Osteland-Mitglieder:

 

> Hans-Hermann Tiedemann (Elm), NABU-Kreisvorsitzender: 

 

Die NABU-Umweltpyramide und der NABU Bremervörde-Zeven stellen sich vor

 

> Walter Rademacher (Neuhaus), Sprecher des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung und 2. Vorsitzender der AG Osteland: 

 

Die Elbvertiefung vor dem Bundesverwaltungsgericht - und die Folgen

 

> Wolfgang Schütz (Osten), Sprecher der Arge Wanderfische in der AG Osteland 

 

Der Europäische Stör und andere Wanderfische als Indikator für gute Gewässerqualität 

 

> Jürgen Cassier (Rotenburg), Jäger, Forstoberrat, Naturschutzamtsleiter und ehrenamtlicher Wolfsberater des Landkreises Rotenburg: 

 

Die Heimkehr des Wolfs in das Osteland (siehe dazu auch Cassier-Interview).

 

Der Eintritt ist frei, alle Mitglieder und Freunde der AG Osteland sind herzlich eingeladen.  - Grünes Netz auf Facebook: www.facebook.com/ostenetz

Umweltminister im Erdgaskreis.

14. 10. 2014. Nach der Häufung von Leukämiefällen hat Umweltminister Stephan Wenzel (Grüne) den Erdgaskreis ROW besucht. Für die Anti-Fracking-Initiativen sprach u. a. AG-Osteland-Mitglied Andreas Rathjens: "Wir wollen eine enkeltaugliche Umwelt." Ausführlicher Bericht in der Kreiszeitung.

Gnade für wildernde Katzen?

Poster des Tierschutzbundes (Ausschnitt)
13. 10. 2014. Der niedersächsische Agrarminister Christan Meyer (Grüne, Foto) will den Jägern den Abschuss wildernder Katzen verbieten (ausführlicher Bericht hier). Dazu schreibt Ostefreund Nico Bär auf Facebook: "Einer der Haupt-Nesträuber bei Singvögeln ist das Eichhörnchen. Bei Wiesenbrütern spielt der Igel eine grosse Rolle. Beide gelten landauf landab in der Wahrnehmung als ‚niedlich‘. Aber das alles ist nicht der wirkliche Grund für Bestandsrückgänge. Hauptgründe sind Habitatsverlust in völlig ausgeräumten Agrarsteppen sowie die Folgen des Pestizidverlusts... Die allerwenigsten Leute bekommen mit, dass die Bestände des Haussperlings seit einigen Jahren dramatisch abnehmen. Früher galt der Spatz als "Plage", heute sieht man ihn in den Städten kaum noch, weil es durch die Wärmedämmung immer weniger Brutplätze für ihn gibt. Allgemein gilt die Faustregel: wenn die Bestandsabnahme einer Art von Laien bemerkt wird, ist es für Rettungsmassnahmen schon fast zu spät."
Osteland-Mitglied Gerd Bertholdt kommentiert ebenfalls auf Fabebook: "Ich schliesse mich diesem fachlichen Kommentar an und ergänze, dass z.B auch der Buntspecht nicht ganz unschuldig ist. Ausserdem gibt es ja eine Nahrungskette, oder wie sagt man: fressen und gefressen werden und in einem gesunden Habitat wäre alles verlustfrei geregelt."

Internationaler Vogel-Airport an Oste

Nonnengänse: Zwischenstopp an der Ostemündung

9. 10. 2014. Zurzeit herrscht Hochbetrieb auf dem Drehkreuz des Vogelzuges. Riesige Vogelschwärme sind an der Ostemündung zu Gast. Die Anzahl der täglichen An- und Abflüge steht der an internationalen Flughäfen momentan in nichts nach. Auf dem Hullen vor den Toren des Natureums herrscht Hochbetrieb.

 

Im Rahmen der Zugvogeltage und der Kehdinger Wildganstage veranstaltet das Natureum am 18. und 19. Oktober ein buntes Programm rund um die gefiederten Flugmeilensammler. Erfahrungen aus erster Hand vermittelt der Kreisnaturschutzwart des Landkreises Stade, Dr. Uwe Andreas, am Sonntag um 16.30 Uhr im Natureum. In seinem Vortrag „Arktische Gäste an der Unterelbe“ berichtet er über Beobachtungen aus 15 Jahren Gänseerfassung in der Region.

 

Zuvor bietet sich die Möglichkeit, den derzeit an der Ostemündung rastenden Vogelschwärmen ganz nah zu kommen. Um 15.10 Uhr legt die „Mocambo“ zu einer einstündigen Schiffstour entlang des Vogelschutzgebietes Hullen ab.

Mit der "Anna Lisa" zur Vogelbeobachtung
Jeweils am Samstag und am Sonntag um 10.30 Uhr startet der Traditionssegler „Anna Lisa“ zu ca. siebenstündigen Vogelbeobachtungstouren. Unter fachkundiger Begleitung lässt sich die Vogelwelt vom Schiff aus einer ganz besonderen Perspektive beobachten. Es lohnt sich, ein Fernglas mitzubringen. Neben den Nonnengänsen, die den Wildganstagen ihren Namen geben, sind in den Salzwiesenstreifen und Brackwasserwatten weitere Vogelarten wie Austernfischer, Kiebitze, Brachvögel, Goldregenpfeifer und Pfeifenten zu sehen. Auch Seehunde zeigen sich gelegentlich bei Niedrigwasser auf der Sandbank am Osteriff.

 

Der Besuch des Vortrages ist im Eintrittspreis für das Natureum inbegriffen. Für die Schifffahrten empfiehlt sich aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen an Bord eine schnelle Anmeldung unter www.natureum-niederelbe.de oder unter der Tel-Nr. 04753/842110. 

Energiegras statt Mais?

11. 10. 2014. Die Wählergemeinschaft WFB informiert über "Energiegras ‚Alkar'  - eine Alternative zum Maisanbau?“ am Dienstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, im "Landhaus Roose”, Altbremer Str. 2, 27404 Zehen. Referenten:  Ulrike Jungemann, Landkreis Rotenburg, Bernhard Holtmann, Ochtrup, Landwirt, Biogasbetreiber,  Heinrich Romundt,  Landwirtschaftskammer.

Trauer um "Urgestein des Naturschutzes"

8. 10. 2014. Naturfreunde an Oste und Elbe trauern um den langjährigen ehrenamtlichen Stader Kreisnaturschutzbeauftragten Dieter Klaehn (72). Der frühere Gymnasiallehrer hatte das Amt bereits seit 1971 inne und war kürzlich bei seinem Abschied - ebenso wie Georg Ramm - von Landrat Michael Roesberg als "Urgesteine des Naturschutzes" gewürdigt worden. Sein Einsatz begann, "als der behördliche Naturschutz noch in den Kinderschuhen steckte". In den 1970er Jahre hatte sich Klaehn gemeinsam mit Fernsehgrößen wie Horst Stern, Heinz Sielmann und Bernhard Grzimek dafür eingesetzt, dass die ökologisch wertvollen Elbufer-Flächen auf dem Asselersand nicht vollständig eingedeicht worden sind und damit als Lebensraum für Schachbrettblume und Wachtelkönig erhalten blieben. Klaehn war Mitbegründer der noch heute aktiven "Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft" (OAG) im Landkreis Stade. Gemeinsam mit Gerhard Großkopf brachte Klaehn unter dem Titel "Die Vogelwelt des Landkreises Stade" eine rund 300 Arten umfassende Avifauna des Landkreises Stade heraus. Ein zweiter Band ist in Vorbereitung.

Vermaisung - vom Bürger zwangsfinanziert

7.10.2014. Zur Vermaisung des Elbe-Weser-Dreiecks schreibt der Hamburger Gewässerkundler und Oste-Preisträger Dr. Ludwig Tent in seinem Blog: "...wen kümmert schon Fachwissen, wenn Politik hehren Zielen nachrennt. Eiszeitlichen Flugstaub kann man auch prima mit Gülle verkleben, Stickstoffüberschuss über die Luft in der Nachbarschaft, auf Landschaftsrändern, im Wald, über Versickerung in Grundwasser, Fließgewässern und Meeren verteilen – wen interessiert das, wenn Maismonokultur hochsubventioniert belohnt wird? Egal, ob als Agrarsubvention oder über den Strompreis – jeder Bürger darf derlei täglich zwangsfinanzieren." Kompletter Text im Tent-Blog.

Stoppt Naturschutz die Bauschutt-Deponie?

6. 10. 2014. Am 9. Oktober beginnt im Rathaus der Oste-Samtgemeinde Selsingen die öffentliche Auslegung der Pläne zum neuen Naturschutzgebiet Haaßeler Bruch, die jetzt in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vom Leiter der ROW-Kreisnaturschutzbehörde, Jürgen Cassier, vorgestellt wurden. 
 
Die Bürgerinitiative Haaßel um Walter Lemmermann und die rot-grün-weiße Kreistagsmehrheit um Bernd Wölbern hoffen, mit der Ausweisung des Bachtals im Einzugsbereich der Oste die bei Haaßel geplante Bauschutt-Deponie stoppen zu können. - Die Samtgemeinde Selsingen sowie Cassier, Wölbern und Lemmermann sind Mitglied der AG Osteland.

Presse: Gegen Selbstjustiz und Panikmache

28. 9. 2014. Gegen Emotionalisierung, Panikmache und kaum unverhüllte Aufrufe zur Selbstjustiz - selbst von Kommunalpolitikern und Landvolkmitgliedern - wendet sich NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp in einem Kommentar in der Wochenendausgabe ihrer Zeitung. Zur Diskussion über das Auftauchen des Wolfs in der Börde Lamstedt schreibt sie unter anderem:

 
"Ein mulmiges Gefühl beschleicht einen schon, wenn populistische Panikmache sogar von Meinungs- und Entscheidungsträgern betrieben wird... Das klingt ja fast schon wie der Aufruf zur Lynchjustiz, der sich über geltendes Recht und Gesetz erhebt. Hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand munkelt man sogar schon von dem drei S - 'Sehen, Schießen, Spaten' -, sollte sollte einem der Wolf vor die Flinte kommen. Ehrlich gesagt, solche Aussagen machen mir Angst. Mehr Angst als jede mögliche Begegnung mit dem Raubtier in freier Wildbahn. Sogar die wehrhafte Börde Lamstedt ist schließlich kein rechtsfreier Raum, wo der streng artengeschützte Wolf in Wildwestmanier zum heimlichen Abschuss gebracht werden kann."
 
Demselben Thema widmet sich auch Redakteur Ralf Rospek im Gratisblatt "Bremervörder Anzeiger":

SPD-Abgeordneter lädt Grünen-Minister ein

2. 10. 2014. Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Santjer kommt Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Bündnis 90 / Die Grünen) ins Cuxland. Am Dienstag, 7. Oktober, 20 Uhr, in der Gaststätte „Zur Mühle“, Fichtenweg 7 in Langen-Sievern spricht er über "Perspektiven des ländlichen Raums - Chancen und Herausforderungen des Landesraumordnungsprogramms“

Ältere Berichte unter GRÜNES NETZ OSTE 2014.1

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