Websites für das Osteland
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www.gruenes-netz-oste.de

Die Fachgruppe Natur und Umwelt - kurz Grünes Netz - ist eine Gliederung der AG Osteland. Sie wirbt verbandsübergreifend für die Bewahrung des Naturerbes der Flussregion, auch durch Exkursionen etwa zur Ostemündung oder in die Ostemoore, und bemüht sich um die Vernetzung der einschlägig engagierten Mitglieder. Infos auf dieser aktuellen Website gruenes-netz-oste.de, auf unserer Archivseite und tagesaktuell auf Facebook.

Naturschützer sprechen auf OstelandTV

Jetzt online: die erste diesjährige Ausgabe von OstelandTV, dem Videokanal der AG Osteland, unter anderem mit Stellungnahmen von fünf prominenten Naturschützern aus der Region

NABU im Osteland neu aufgestellt

6. 1. 2017. Der Naturschutzbund (NABU) - ein Mitgliedsverband der AG Osteland - hat sich mit seinen Gruppen im Elbe-Weser-Dreieck neu aufgestellt.

 

Die Vorsitzenden der NABU-Gruppen aus Beverstedt, Cuxhaven, Land Hadeln, Osterholz-Scharmbeck, Rotenburg und Stade unterzeichneten gemeinsam mit dem NABU-Landesvorsitzenden Dr. Holger Buschmann ein Abkommen zur Einrichtung einer Regionalgeschäftsstelle (RGS). Die Einrichtung der RGS erfolgt, sobald die Finanzierung gesichert ist.

 

Die Aufgabe der RGS wird es sein, die Gruppen vor Ort im organisatorischen Bereich zu unterstützen und das ehrenamtliche Naturschutzengagement zu fördern. Mit dem Projekt "Neue Wege zur Artenvielfalt" bietet das Team der Umweltpyramide in Bremervörde den NABU-Gruppen bereits jetzt seine fachliche Unterstützung an - von der Durchführung von Pflegemaßnahmen, der Neuplanung von Naturschutzvorhaben bis zur Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln. 

 

Dieses Angebot richtet sich - kostenfrei - übrigens auch an alle Vereine in der Region, die sich für die Natur und die Artenvielfalt einsetzen wollen. 

 

Unser Foto entstand beim jüngsten NABU-Fest im Garten der Umweltpyramide in Bremervörde.

CDU und SPD: Landschaftswarte ein Erfolg

Kreispolitiker und Ostefreund Wölbern (mit AG-Osteland-Kalender 2017)

29. 12. 2016. Als 2014 die von dem Biologen, SPD-Politiker und Ostefreund Bernd Wölbern angeführte damalige Mehrheitsgruppe im Rotenburger Kreistag beschloss, 13 Landschaftswarte für die Kommunen in der Oste- und Wümme-Region einzusetzen, folgten wochenlange Angriffe von Seiten der Opposition. Alles  nur Wahlkampf-Polemik? "Die damalige Sorge der Kritiker vor allem aus Reihen der CDU, dass man einen weiteren Keil zwischen Umweltschützer und Landwirte treibt, waren unbegründet," resümiert heute die Bremervörder Zeitung. 

 

Die neue CDU-geführte Mehrheit im Kreistag um Gruppensprecher und Ostefreund Marco Prietz (Foto lks.) wird das Projekt Landschaftswarte denn auch fortführen. "Nachdem wir uns mit dem Thema viele Male auseinandergesetzt haben, müssen wir wohl sagen, dass der damalige SPD-Antrag gar nicht so schlecht war," zitiert die Zeitung heute den CDU-Politiker Heinz-Friedrich Carstens zu der einstimmig erfolgten Entscheidung des Kreistags.

 

*

 

 

Marco Prietz (CDU) kommentiert auf Facebook unseren obigen Bericht:  

 

"Ein Beispiel dafür, dass man bewährte Projekte und Ideen aus anderen Parteien fortführen sollte, auch wenn sich Mehrheiten ändern! Etwas weniger Parteipolitik wäre gut für unsere Kommunen. Ich bin mir sicher, dass die meisten Bürger dem zustimmen könnten."

 

Bernd Wölbern (SPD)) erwidert:

 

"Und ein Beispiel dafür, dass man nicht reflexartig Ideen und Projekte anderer Parteien mit allen (!) Mitteln bekämpfen sollte, nur weil sie von den Anderen sind. Da wurden unnötig viele Gräben aufgerissen und Feinbilder aufgebaut, die es längst nicht mehr gab."

Bremervörde: Angler für naturnahes Ostetal

20. 12. 2016. Das Ostetal im Bremervörder Stadtteil Engeo (Foto: Bölsche) soll nach den Vorstellungen des Fischereisportvereins (FSV) Bremervörde um seinen Vorsitzenden Jürgen Höft naturnäher werden. Am Ufer der Oste und ihrer Altarme sollen daher in Zusammenarbeit mit der Landschaftsökologin Sarina Pils von der Ökologischen Station Oste-Region des Nabu die Fichtenbestände durch Erlen und Weiden ersetzt werden, um die Auenlandschaft aufzuwerten. Der FSV Bremervörde und der NABU Niedersachsen sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Keiljungfer ist Libelle des Jahres 2017 

14. 12. 2016. Der BUND und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) haben die Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) zur "Libelle des Jahres 2017" gekürt. Die Gemeine Keiljungfer steht für eine Gruppe von Libellenarten, die sehr stark von intakten Fließgewässern abhängig ist. 

 

Zwar hat sich die Wasserqualität in Bächen und Flüssen regional verbessert und immer mehr Gewässer werden renaturiert, jedoch sind nach wie vor nur sieben Prozent der deutschen Flüsse und Bäche in einem "guten" oder "sehr guten" ökologischen Zustand", so Manfred Radtke vom BUND Rotenburg

 

Die Gemeine Keiljungfer kommt sowohl in schmalen Bachläufen als auch in großen Flussauen vor. Zu starke und plötzlich auftretende Strömungen, die zum Beispiel entstehen, wenn die Einzugsgebiete von Fließgewässern versiegelt werden, bereiten ihren Larven Schwierigkeiten. Ganze Larvenjahrgänge können dadurch abdriften und sterben. Weitere Probleme verursachen dauerhafte Gewässerverschmutzungen und der Wellenschlag, der von Schiffen ausgelöst wird - ein Problem, das nicht nur der Gemeinen Keiljungfer betrifft. An vielbefahrenen Flüssen wie dem Rhein fallen etliche Tiere dem von Schiffen ausgelösten Wellenschlag zum Opfer.

Naturschutz für die Untere Oste

Grünland-Umbruch im Moor besser regeln!

5. 12. 2016. Nach einer Prozessniederlage des Landkreises Rotenburg in Sachen Grünlandumbruch auf Moorböden fordert die dortige Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände vom niedersächsischen Gesetzgeber klarere Regelungen, wie heute die Bremervörder Zeitung meldet (Hintergrund).

Cadenberge: Dr. Wandrey zeigt Wolfsbilder

Dr. Wandrey ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

AG-Osteland-Partner plant Regionalbüro

2. 12. 2016. Der Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen - ein Mitgliedsverband der Arbeitsgemeinschaft Osteland - plant den Aufbau einer Regionalgeschäftsstelle für das Elbe-Weser-Dreieck. Einzelheiten im informativen Bericht des Bremervörder Anzeigers.

Umsteuern in der Bodenpolitik!

2. 12. 2016. Zum Weltbodentag 2016 am 5. Dezember fordert Slow Food Deutschland die Politik dazu auf, beim Thema Bodennutzung umzusteuern: "Die nicht erneuerbare Ressource Boden ist unsere Lebensgrundlage, denn über 90 Prozent aller Nahrungsmittel entstehen im, auf oder durch den Boden. Obwohl die Folgen des Klimawandels schon deutlich zu sehen sind, gibt es bislang keinen politischen Rahmen, der unsere Böden vor Degradation oder anderem Raubbau schützt. Laut Umweltbundesamt und BMZ gehen weltweit jährlich 10 Millionen Hektar Ackerfläche verloren, und es gibt immer weniger fruchtbare Böden." - Abbildung: Titel des bereits 1984 erschienenen Buches "Was die Erde befällt", hg. von Jochen Bölsche (Auszug).

Naturschutz-Vorkämpfer im Osteland-Salon

Gäste beim 4. Osteland-Salon mit Salonnier Sebastian Bertram (2.v.l.) waren fünf Naturschutz-Vorkämpfer aus dem Osteland: Gert Dahms (Hammah), Georg Ramm (Oederquart), Uwe Baumert (Deinstedt), Eleonore Lemke (Hechthausen) und Axel Roschen (Gnarrenburg). Fotos: Walter Rademacher

 

1. 12. 2016. Der von Sebastian Bertram moderierte "Osteland-Salon" ist die jüngste Veranstaltungsreihe der AG Osteland. Ostefähren, Ostejugend, Ostekrimis - das waren die bisherigen-Themen. Am Donnerstag folgte in Gräpel in "Plates Osteblick" der vierte Erzähl-Salon (Fotos: W. Rademacher): Fünf prominente Naturschützer aus drei Landkreisen und drei Verbänden berichteten über ihren jahrzehntelangen Kampf für die Natur im Osteland. 

 

Auch der 4. Salon hat ein starkes Medienecho in den Oste-Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg gefunden. Der ausführliche Bericht von Thomas Schult im Hadler Kurier steht hier zum Download bereit.

Aus der Niederelbe-Zeitung

Kita-Zwerge aus Osten-Isensee begrüßen den "menschlichen Zwergschwan" an der Oste

23. 11. 2016. Kita-Kinder aus Osten-Isensee und Schüler aus Neuhaus und Bederkesa begrüßten heute im Natureum an der Ostemündung mit Musik und Geschenken die Britin Sacha Dench, die per Leichtflugzeug den Zug der bedrohten Zwergschwäne von Sibirien nach England begleitet (weitere Berichte siehe unten).

 

Anlass der Expedition: Der Wildfowl and Wetlands Trust, eine gemeinnützige britische Organisation zum Schutze von Wasservögeln und Feuchtgebieten, feiert 70-jähriges Bestehen - und das Natureum feiert mit.

 

Begrüßt wurden der "menschlichen Schwan" (BBC) und das Team der wagemutigen Expedition „Flight of the Swans“ auf dem Museumsgelände auf der Ostehalbinsel zwischen Neuhaus und Balje von Museumsleiter Lars Lichtenberg.

 

Dramatischer Hintergrund: Zwischen 1995 und 2010 ist die Zahl der Zwergschwäne, die von ihren Brutgebieten im Norden Russlands zu ihren Winterquartieren an der Nordseeküste ziehen, stark gesunken. Von zuvor 29.000 Zugvögeln erreichten nur noch 18.000 ihr Ziel. 

 

Warum es zu diesem Wandel kam, versucht Sacha Dench vom Wildfowl and Wetlands Trust jetzt zu erfahren. Mit der Expedition „Flight of the Swans“ begab sie sich mit den Zugvögeln auf die lange Reise quer durch elf Länder und über die 7000 Kilometer, die die Schwäne Jahr für Jahr zurücklegen, mit einem Motorschirm, den sie mit einem Demo-Flug über der Oste präsentierte.

 

Zum Thema:

 

Daily mail: "Is it a bird? Is it a plane? No, it's a birdwatcher"

 

Video: Sacha Dench im Interview

Baumert: Schluss mit Mais im Moor!

Neues NABU-Schwarzbuch zeigt gravierende Auswirkungen der Vermaisung

 

23. 11. 2016. Der Anbau von Energiepflanzen befördert den Verlust wertvoller Lebensräume für Tiere und Pflanzen auch in Europa. Die negativen Folgen der energetischen Nutzung von Biomasse, wie die Zerstörung von Regenwäldern in Indonesien sind nicht nur außereuropäische Probleme, dies zeigt das soeben vom NABU-Dachverband BirdLife International und der Umweltorganisation Transport & Environment in Brüssel vorgelegte Schwarzbuch der Bioenergie. 

 

Anhand von acht weltweiten Beispielen, darunter sechs aus Europa, dokumentiert das Buch in Zahlen das Ausmaß der Zerstörung. Beispiele von gerodeten Urwäldern in Finnland oder Kahlschlägen in der Slowakei belegen, dass der Energiepflanzen-Anbau selbst vor Schutzgebieten keinen Halt macht. Auch Deutschland nimmt bei den dargestellten Negativ-Beispielen einen unrühmlichen Platz ein.

 

Im Fokus der Kritik steht der regional dramatische Zuwachs an Maisäckern in Niedersachsen für die Biogasproduktion. „Artenvielfalt ist nicht Selbstzweck, sondern Selbsterhalt“, erklärte Uwe Baumert, Bioenergieexperte des NABU Niedersachsen. 

 

Vor mehr als 10 Jahren griff der NABU Niedersachsen durch seinen Bioenergieexperten Uwe Baumert die Entwicklung mit sich abzeichnenden Missständen auf und Einladungen zu Konferenzen und Vorträge sensibilisierten für das Problem der negativen Auswirkungen auf Natur und Umwelt. „Begriffe wie Vermaisung, Maisificazione in Italien, corn mania in USA, England und Japan haben Wirkung gezeigt“, freut sich Uwe Baumert, der auch der AG Osteland angehört.

 

Das Bundesland Niedersachsen ist besonders reich an Mooren, Feuchtwiesen und Grünland. BirdLife und der NABU Niedersachsen sind um diesen hohen Anteil besorgt. Durch ungezügelten Maisanbau ist die Artenvielfalt über und im Boden bedroht.

 

Mit einem Anteil von 10 Prozent Mais an der Ackerfläche in Bereichen Südniedersachsens ist der Mais eine Abwechslung in der Fruchtfolge; jedoch mit über 60 Prozent in den Hochburgen der Biogasanlagen und Viehhaltung zur Gefahr geworden, der Begriff „Vermaisung“ wurde geprägt. 

 

Mittlerweile gibt es Landstriche, in denen Jahr für Jahr auf  60 bis 75 Prozent der Ackerfläche Mais in Intensivkultur wächst – vielen Vogelarten wie Wiesenweihe und Kiebitz sowie zahlreichen Insektenarten gehen dabei Nahrung und Lebensraum verloren.

 

Die negative Öko-Bilanz des Energiepflanzen-Anbaus beschränkt sich nicht nur auf die biologische Vielfalt. Durch die zunehmend intensive Nutzung mit den damit einhergehenden Stickstoffmengen, die als Gärreste und Gülle auf den Feldern landen, geht auch eine Gefahr für das Oberflächen- und Grundwasser einher. Schon heute werden an vielen Stellen Deutschlands die zulässigen Grenzwerte für gesundheitsschädliches Nitrat im Grundwasser überschritten. 

 

In Niedersachsen sind die Grundwasserkörper auf 59 Prozent der Landesfläche zu stark mit Nitrat belastet und damit in einem schlechten Zustand. Deshalb hat die EU-Kommission Deutschland auch jüngst vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt.

 

„Diese besorgniserregende Entwicklung in Niedersachsen zeigt, dass Deutschland keineswegs das Vorzeigeland bei der nachhaltigen Nutzung von Biomasse ist. Die derzeitige Praxis konterkariert die selbstgesteckten Ziele der Bundesregierung beim Klimaschutz. Angesichts des Verlustes von wertvollen Lebensräumen durch Biomasse ist es absurd von ‚grüner Energie‘ zu sprechen. Klimaschutzparadox trifft es besser “, sagt Uwe Baumert, Bioenergieexperte des NABU Niedersachsen.

 

Der Anbau von Mais auf Moorböden verursache mehr klimaschädliche Treibhausgase, als durch deren Ersatz von fossilen Energieträgern eingespart werden könne - bis zu über 40 Tonnen entweichen Jahr für Jahr aus einem Hektar Mooracker, unterstrich Uwe Baumert. 

 

Jetzt hat das EU-Schwarzbuch Bioenergie (Black Book Bioenergy) detailliert diese Situation aufgegriffen. Besonders wird als absurd angeprangert, wenn auf Moorflächen Mais angebaut wird, um Klimaschutz zu betreiben. 

 

Maisanbau auf einem durchschnittlichen Ackerboden führt in der Biogasanlage pro erzeugte Kilowattstunde zu etwa 200 Gramm CO2-Ausstoß; auf umgebrochenen Moorböden jedoch zu 700 bis 800 Gramm. Absurd und kontraproduktiv, denn ein Erdgaskraftwerk kommt dagegen „nur“ auf 400 Gramm CO2-Ausstoß.

 

Dies ist auch der Grund dafür, dass selbst das bundeseigene Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) schon im Jahr 2011 dieser Form der Biogasproduktion die Nachhaltigkeit abspricht. 

 

Bioenergie ist in Niedersachsen zu einer tragenden Säule der Energieerzeugung geworden mit einem Anteil von 62 Prozent an der Gesamtproduktion erneuerbare Energien. Die Landwirtschaft hat an der Bioenergie mit den Energiepflanzen und Nebenprodukten einen Anteil von 55 Prozent.

 

Der NABU und BirdLife International fordern von der EU-Kommission, die Ende November ihr Klima- und Energiepaket 2030 vorlegen will, eine Obergrenze für die Nutzung von Bioenergie, die gegenüber den europäischen Klimazielen und den Zielen für Erneuerbare Energien für 2030 angerechnet werden kann und die Festschreibung von strengen Nachhaltigkeitskriterien für den Anbau und die Nutzung von  Bioenergie. 

 

Außerdem muss die EU-Kommission mit ihrem Vorschlag gewährleisten, dass Bioenergie zukünftig  so ressourcen- und energieeffizient wie möglich produziert wird.

 

Mehr Infos und „Black Book of Bioenergy“ zum Download beim NABU oder auf der BirdLife-Seite

 

Der NABU Niedersachsen ist Mitglied der AG #Osteland.

"Huu-huhuhu-huu" in der Wingst

22. 11. 2016. Der Waldkauz, soeben zum Vogel des Jahres 2017 ausgerufen, ist auch in der Wingst, dem schönen Bergwald an der Oste,  heimisch. Cuxland-Naturschutzbeauftragter und Ostepreisträger Fritz Bechinger stellt in einem sehr lesenswerten Beitrag auf der Website des Landkreises Cuxhaven den Waldkauz vor (Fotos: Nabu, Bölsche)

"Menschlicher Schwan" landet am 23.

14. 11. 2016. Zum 75-jährigen Bestehen des Wildfowl & Wetlands Trust in Slimbridge läuft gerade ein einzigartiges und spektakuläres Projekt. Sacha Dench, Mitarbeiterin im WWT, reiste mit ihrem Team Anfang September in das Brutgebiet der Zwergschwäne in Sibirien. Mit im Gepäck befand sich ein „Paramotor“ ein sogenannter Motorschirm. Dies ist ein ultrakleines Fluggerät, mit welchem Sacha Dench im September gemeinsam mit den Zwergschwänen aufbrach, um die Überwinterungsgebiete anzusteuern (wir berichteten ausführlich). 

 

Die Flugroute führte das Team über die Tundra und die enormen Weiten Russlands nach Estland, Litauen und Polen. Am 23. November wird das Team des WWT auch Station im Natureum Niederelbe  in der Ostemündung machen, einem Mitglied der AG Osteland.

 

Nach der Ankunft des Teams, die für 10 Uhr morgens geplant ist, wird es eine offizielle Begrüßung geben. Im Rahmen dieser Begrüßung stellt eine Schulklasse aus Bad Bederkesa ihre Arbeit zum Thema Zug der Zwergschwäne und die Bedrohung dieser Tierart vor. 

 

Es folgen eine Führung durch die Ausstellungen des Natureums und ein Besuch der Vogelbeobachtungsstation. Im Anschluss daran lädt das Team aus Slimbridge zum gemeinsamen Essen und zum Informationsaustausch. 

 

Das Hauptanliegen dieses Projektes ist es, auf die Bedrohung der Zwergschwäne aufmerksam zu machen und mit lokalen Akteuren ins Gespräch zu kommen. 

 

Die Population dieser Wildschwäne ist in den vergangen Jahren stark zurückgegangen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, wie das WWT mitteilte.

 

Um auch die Verbundenheit unserer Region mit diesem Projekt zu zeigen, veranstaltet das Natureum Niederelbe einen Kunst- und Malwettbewerb. Alle Kinder und Jugendlichen sind aufgerufen, Bilder, Fotos, Collagen und Texte zum Thema „Zug der Zwergschwäne“ im Natureum einzureichen.

 

 „Es wäre natürlich schön, wenn wir am 23. November schon etwas zum Zeigen hätten, aber es ist auch möglich uns die Kunstwerke bis zum 10. Dezember 2016 zu senden“, so Lars Lichtenberg, Geschäftsführer des Natureums Niederelbe. Die Werke sollen dann 2017 im Rahmen einer kleinen Ausstellung gezeigt werden. Anschließend wird die Ausstellung an den WWT übergeben. „Natürlich gibt es auch kleine Belohnungen für die Kunstwerke“, so Lichtenberg.

 

Gegen 15 Uhr wird das Team dann wieder aufbrechen und sich auf den Weg zur nächsten Station in den Niederlanden machen. Das Natureum-Team  freut sich, dass es Teil dieser einzigartigen Aktion sein darf. „Die Außendeichsgebiete an der Niederelbe sind ein einzigartiges Drehkreuz des Vogelzugs und begründen damit auch die Bedeutung des Natureums als Naturkundestation“, betont Oste-Kulturpreisträgerin Dr. Cliva Häse, langjährige Leiterin des Natureums. 

 

Und auch für den Landkreis Stade ist diese Veranstaltung etwas ganz besonderes, ist doch die Idee zur Gründung des Natureums auf einer Exkursion nach Slimbridge von Vogelkundlern und offiziellen Vertretern aus dem Landkreis in den 1970er Jahren entstanden.

 

Die Kunstwerke bitte mit Angabe des Namen und der Adresse an das Natureum Niederelbe, Neuenhof 8, 21730 Balje senden.

 

Zugvögel in der Mediathek

 

Die Folgen der großartigen ZDF-TerraX-Dokumentation "Zugvögel 1 und 2“ (am vorletzten Sonntag und gestern) sind in der Mediathek des ZDF abrufbar - es lohnt sich. Zum Teil mit Drohnenaufnahmen und Animationen werden die Routen der Zugvögel (auch über das Osteland) anschaulich und mit einmaligen Aufnahmen geschildert. Übrigens: Mit MEDIATHEK VIEW lassen sich Sendungen wie diese auch auf dem Computer speichern.

 

Dank für den Hinweis an Claus List.

Naturschützer beim 4. Osteland-Salon

Gäste beim 4. Osteland-Salon sind fünf Naturschutz-Vorkämpfer aus dem Osteland: Georg Ramm (Oederquart), Axel Roschen (Gnarrenburg), Gert Dahms (Hammah), Eleonore Lemke (Hechthausen) und Uwe Baumert (Deinstedt). Gastgeber ist Sebastian Bertram (Hamburg).

7. 11. 2016. Nach bewegenden Fährgeschichten im Ostener Fährkrug, lebendigen Kindheitserinnerungen in der Oberndorfer Kombüse 53° Nord und spannenden Krimi-Anekdoten auf dem Kleinwördener Berthof freut sich die AG Osteland auf Erzählungen von Menschen, die sich um den Naturschutz im Osteland verdient gemacht haben: Im 4. Osteland-Salon am Donnerstag, 24. November, 19.30 Uhr, in „Plate’s Osteblick“ in Gräpel.

 

Sebastian Bertram, der Organisator und Salonnier dieses Abends, erwartet in seiner Runde die Erzähler:

 

Uwe Baumert, Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen im Naturschutzbund Deutschland (NABU),

 

Gert Dahms, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz im Naturschutzbund (NABU),

 

Eleonore Lemke, Vorsitzende BUND-Kreisgruppe Cuxhaven,

 

Georg Ramm, ehem. Vorsitzender Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz e.V. (GNU),

 

Axel Roschen, ehem. Leiter der NABU Umweltpyramide Bremervörde

 

Die Oste gehört zu den saubersten Flüssen Norddeutschlands und auch zu den schönsten. Naturbelassen schlängelt sie sich durch Wiesen, Felder und Wälder. Für Naturliebhaber gibt es eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu bewundern. Wie z.B. Zugvögel, Eisvögel, Seehunde und Wollgras in den Mooren. 

 

Doch ist das Naturparadies Osteland keine Selbstverständlichkeit, sondern ein hartes Stück Arbeit vieler Menschen, die sich für diese Region einsetzen. Einige stechen mit ganz besonderem Engagement für den Erhalt der Natur zwischen Elbe und Weser hervor – so auch die Erzähler des 4. Osteland-Salons in Gräpel. Was motivierte sie zu ihrem Einsatz? Was verbindet sie? Was sind/waren ihre größten Herausforderungen? Kennt der Naturschutz regionale Grenzen?

 

Der Osteland-Salon gibt Antworten auf Fragen wie diesen einen Raum – in Form lebendiger Erinnerungen, spannender Anekdoten, langjähriger Erfahrungen. Die Erzähler vermitteln den Zuhörern Naturschutzgeschichte in Geschichten.

 

Seit November 2015 lädt die AG Osteland an wechselnden Orten in den Osteland-Salon. Zwei Stunden, in denen Menschen aus dem Landstrich hinter den Deichen mit ähnlichen biografischen Hintergründen einander ihre Geschichten erzählen. Die Idee ist, den intuitiven Erinnerungen an das Leben und Wirken zwischen Elbe und Oste Raum zu geben, die durch das Erzählen von Geschichten geweckt werden. Die Erzähler können sich gedanklich auf die Runde einstimmen, brauchen sich jedoch nicht aufwendig vorzubereiten. 

 

Hat einer zu Ende erzählt, knüpft der nächste an – nicht streng reihum, sondern so wie der Anfang einer neuen Geschichte an das Ende der vorangegangenen passt. Niemand wird in seinem Erzählfluss unterbrochen, Zwischenfragen bleiben die Ausnahme, ein Austausch erfolgt im geselligen Anschluss. Die wenigen Regeln, die es braucht, hat der Salonnier im Blick. 

 

Zum Thema

 

Grünland-Schwund auch im Osteland

 

Ostefreund und NABU-Landesvize Uwe Baumert (Deinstedt) warnt EU-weit vor Vermaisung: "One can see that landscapes have been changing in Germany as wild herbs, cows and insects disappear, especially across grasslands. Why? It’s because of “corn-mania” or “maizification” which is driving the disappearance of peatland and causing degeneration of entire landscapes into monotonous intensively farmed areas without any diverse flora and fauna left behind." Weiterlesen...

Winterspeck für Natureum-Otter Laya

11.11. 2016. Jetzt wird ordentlich gefuttert! Am 20. und 27. November lädt das Natureum Niederelbe zu zahlreichen kommentierten Fütterungen der verschiedenen Tierarten ein.

 

Während die Temperaturen stetig tiefer sinken und sich viele Tierarten langsam in den Winterschlaf begeben, bleibt der Hunger der Tiere im Natureum ungezügelt. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um mehr über sie in Erfahrung zu bringen. In den kommentierten Fütterungen von Ottern, Schlangen und allerlei Fischen wird Wissenswertes aus erster Hand vermittelt.

 

Während der Schützenfisch seine Nahrung kunstvoll von Ästen und Zweigen außerhalb des Wassers schießt und die Otter vielleicht ein Tauschgeschäft gegen Futter anbieten, haben die Schlangen ihre Beute zum Fressen gern: Sie wird vor dem Verspeisen erst einmal liebevoll „umarmt“.

 

Natürlich gibt es mehr Informationen als nur zur Nahrungsaufnahme. Dem Besucher bietet sich daher eine einzigartige Gelegenheit, die Besonderheit dieser Tiere hautnah zu erleben.

 

Die Fütterung von Otter "Laya" (Foto: Hilk) und ihrer Mitbewohner findet jeweils um 11.30 Uhr und 16.00 Uhr statt. Etwas zeitversetzt, um 10.30 Uhr sowie um 16.30 Uhr, sind dann die Aquarien mit den Fischen an der Reihe. Die Schlangenfütterung wiederum startet um 14 Uhr. Diese Aktionen sind zugleich auch die letzte Chance, das Natureum noch in diesem Jahr zu besuchen - denn das Küstenmuseum ist ab Dezember bis zum Frühjahr geschlossen. Lediglich im November bietet sich noch die Möglichkeit, an Sonntagen das Museumsgelände zu besuchen.

"Zeit zum Umdenken in Niedersachsen"

11. 11. 2016. Niedersachsen, Landwirtschaftsland Nummer 1 in Deutschland, würde von einer Umstellung der Agrarförderung vielfach profitieren: Weg vom Gießkannenprinzip, hin zur Förderung von Leistungen für Natur und Gesellschaft", betont Ostefreund Uwe Baumert (Foto) aus Deinstedt, Landwirtschaftsexperte des NABU Niedersachsen, im Hinblick auf ein aktuell vom NABU-Bundesverband in Berlin vorgelegtes neues Modell für die EU-Agrarförderung. 

 

Das sei "gleichzeitig ein Weg, nicht weitere Klagen der EU zu provozieren; denn die EU-Kommission geht zurzeit davon aus, dass die deutsche Landwirtschaft erneut EU-Umweltziele verfehlt, weil die Stickstoff- und Phosphoreinträge in Gewässer zu hoch sind. Bisher werden landwirtschaftliche Leistungen für Natur und Gesellschaft nicht adäquat anerkannt“, ist Baumert überzeugt.

 

Bei dem vom NABU-Bundesverband in Berlin vorgelegten Modell für eine neue EU-Agrarförderung würden viele Landwirtschaftsbetriebe, insbesondere bäuerliche Familienbetriebe, profitieren. Das Modell anerkennt die vom Bürger geforderte, aber in der Praxis zu oft scheiternde Umsetzung einer z.B.  naturverträglichen Grünlandbeweidung, vermehrte Anpflanzung alter Obstsorten oder Ackerbau mit vielfältigen Fruchtfolgen.

 

Die große Resonanz in der Landwirtschaft bei der Einsaat von Blühstreifen in Niedersachsen im laufenden EU-Förderprogramm zeigt positive Ansätze für ein Umdenken; für Abwechslung in der Landschaft und Erhalt der Artenvielfalt.

 

„Bei der Feldlerche, nur einer von vielen bedrohten Arten, sind die Bestände seit den 1980er Jahren um die Hälfte zurückgegangen. An diesem massiven Rückgang haben leider auch die aktuellen Förderprogramme nichts geändert. Das macht schon deutlich: Wir brauchen eine neue Strategie“, betont der NABU-Agrarexperte.

 

Hintergrund: Der NABU - ein Mitgliedsverband der AG Osteland - fordert aufgrund der anhaltend schlechten Umweltbilanz der EU-Landwirtschaftspolitik drastische Änderungen bei der künftigen Agrarförderung, für die nächste Förderperiode ab 2021 werden bereits heute die Weichen gestellt. 

 

Dazu stellte der NABU am Montag eine beim Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB) Mannheim in Auftrag gegebene Studie vor. Anhand betriebswirtschaftlicher Zahlen wurde erstmals berechnet, wie die Agrarsubventionen in Zukunft so verteilt werden können, dass Landwirtinnen und Landwirte sowie die Umwelt gleichermaßen profitieren. 

 

Kern der Studie ist ein Modell, das die derzeitige ineffiziente „Gießkannenförderung“ durch Prämien für nachhaltiges Wirtschaften und Naturschutzleistungen ersetzt.

 

Das neue Modell würde Natur sowie Landwirtinnen und Landwirten künftig gleichermaßen nutzen: Bei gleich bleibender bundesweiter Fördersumme könnten drei Viertel der deutschen Agrarfläche besonders naturverträglich bewirtschaftet werden. Gleichzeitig würden auch die meisten Einkommen der teilnehmenden Betriebe steigen.

 

Dazu sieht das Modell folgende Änderungen vor: Statt, wie bisher, pauschal und überwiegend flächenbezogen Direktzahlungen an die Landwirtschaftsbetriebe auszugeben, sollte dieses „Gießkannenprinzip“ durch eine neue Prämie ersetzt werden, die an konkrete Nachhaltigkeitskriterien geknüpft ist. Zusammen mit gezielten Zahlungen für bestimmte Umweltleistungen und -maßnahmen würde dies zu einem ökonomisch attraktiven Anreiz für Landwirtinnen und Landwirte führen, der weit über den Ausgleich von Einkommensverlusten hinausgeht. Mehr...

Detlef Ertel präsentiert "Kleinode"

1. 11. 2015. Vor dem Rat der Samtgemeinde Gestequelle berichtete Landschaftswart Detlef Ertel (Ebersdorf) jetzt über seine ehrenamtliche Tätigkeit. Insbesondere ging er auf den Schutz von ornithologischen "Kleinoden" wie Großem Brachvogel (NABU-Foto), Kiebitz, Uferschwalbe und Wiesenweihe ein. Für seine Verdienste um den Schutz des Brachvogels war Ertel 2013 gemeinsam mit Simone Zukowski mit dem Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden - mehr.

Natureum: Hexen statt Gruselclowns 

31. 10 2016. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober lädt der Förderverein des Natureums Niederelbe zur Halloween-Party ein. In diesem Jahr fanden die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder tatkräftige Unterstützung durch die vier Freiwilligendienstler vom Freiwilligen ökologischen Jahr und vom Tisch Bundesfreiwilligendienst. Der Park war aufwendig mit Kürbissen, kleinen Papiergeistern, Spinnennetzen und Fackeln geschmückt worden. 

 

Insgesamt dreimal fand eine schaurige Führung durch die Sonderausstellung „Mythos Monster“ statt. Das Besondere daran: Man hatte auf die Ausstellungsbeleuchtung verzichtet; stattdessen wurde mit Taschenlampen geführt. 

 

Am Spielplatz im Natureum Niederelbe  - einem Mitglied der AG Osteland - gab es Kürbissuppe, Kürbispommes, Kürbissaft und auch Bratwurst. An der Feuerstelle konnten die kleinen Besucher sich ihr eigenes Stockbrot backen, es gab Kinderschminken und Hexenbesen-Wettrennen. 

 

Nach der Prämierung des besten Kostüme - ein Großteil der über 250 Besucher war verkleidet erschienen - begann das abschließende Laternelaufen durch den Park. „Eine rundum tolle Veranstaltung!“, freut sich Lars Lichtenberg, Geschäftsführer des Natureums. „Ohne unseren Förderverein und den Freiwilligendienstlern, hätten wir so etwas Tolles nicht zu Stande bekommen.“ Und auch die Befürchtungen, dass das Fest durch Gruselclowns gestört werden würde, hatten sich nicht erfüllt. Glücklicherweise waren keine Clowns erschienen. 

 

Zahlreiche Kinder nutzten den Besuch im Natureum, um sich selber unter Anleitung einen gruseligen Kürbis zu schnitzen. Und auch im kommenden Jahr, da ist sich der Förderverein sicher, wird es wieder ein Halloween-Fest im Natureum Niederelbe geben. 

Verschollener Apfel wächst im Osteland

31. 10. 2016. Eine "kleine Sensation" erlebte Uwe Baumert, Vizevorsitzender des NABU Niedersachsen und AG-Osteland-Mitglied, beim alljährlichen Apfeltag in der Umweltpyramide in Bremervörde: Er legte einen Apfel unklarer Herkunft (Foto) von seinem Hof in Deinstedt dem Pomologen Eckart Brandt (www.boomgarden.de) zur Bestimmung vor – und erfuhr, dass es sich dabei um ein Exemplar des lange verschollen geglaubten "Schlotterapfels" handelte.

 

Baumert: "Ich hatte extra noch gesucht und dieses Exemplar für Eckart Brandt mitgenommen. Habe mir nach seiner Offenbarung sofort sein neuestes Buch gekauft, erst vor drei Tagen erschienen. Auszug: "Woltmanns Schlotterapfel ist jetzt sicher wiedergefunden" (benannt nach Lodolph Woltmann, 1795-1861): "15 Kilometer nördlich Zeven fand ich (Anmerkung: Das war 2004 bei einer NABU-Pflanzaktion mit Brandt) einen kräftig-großen namenlosen Prinzenapfel, den ich vorläufig nach dem einstelligen Hof Visoh bei Deinstedt 'Prinz Visoh' benannte. Prinz Visoh und Woltmanns Schlotterapfel sind offensichtlich identisch."

Der Naturschutzbund (NABU) - ein Mitgliedsverband der AG Osteland - konnte den diesjährigen "Apfeltag für die ganze Familie" als vollen Erfolg verbuchen. Hunderte von Besuchern nutzten bei schönstem Herbstwetter das bunte Angebot auf dem Gelände der Bremervörder Umweltpyramide: Auf dem Programm standen Obstbaumverkauf, ein Obstbaumschnitt-Kurs durch den Gärtnerhof Badenstedt, Apfel-Bestimmung durch den Pomologen Michael Ruhnau, Apfelverkauf mit "Apfelpapst" Brandt (früher Großenwörden) sowie Saftpressen und ein großes Apfelkuchen-Buffet.

Wieder Kranichtour ins Ostemoor

29. 10. 2016. Osteland-Vorstandsmitglied Albertus Lemke aus Oberndorf, der kreative Dorfälteste, hatte auch in diesem Jahr wieder zu einer Kranichwanderung mit Planwagentour eingeladen. 25 Osteländer folgten ihm ins Huvenhopsmoor und umzu, um die wunderbaren Vögel zu beobachten. - Dank für Fotos an Bert Frisch.

"Menschlicher Schwan" fliegt an die Oste

27. 10. 2016. Das Leben der wilden Schwäne erforscht eine Britin, die den schneeweißen Zugvögeln zurzeit mit einem Leichtflugzeug aus Russland gen Westen folgt. Demnächst wird der "menschliche Schwan" (BBC) im Osteland erwartet.

 

Anlass der Expedition: Der Wildfowl and Wetlands Trust, eine gemeinnützige britische Organisation zum Schutze von Wasservögeln und Feuchtgebieten, feiert 70-jähriges Bestehen - und das Natureum feiert mit. 

 

Bevor die wagemutige Expedition „Flight of the Swans“ auf dem Museumsgelände auf der Ostehalbinsel zwischen Neuhaus und Balje Station macht, findet am 6. November ein Begleitprogramm statt: Angeboten wird neben einer ornithologischen Entdeckungsfahrt mit dem "Vogelkieker"-Bus auch ein Vortrag über die Zugvögel aus der Arktis.

 

Dramatischer Hintergrund: Zwischen 1995 und 2010 ist die Zahl der Zwergschwäne, die von ihren Brutgebieten im Norden Russlands zu ihren Winterquartieren an der Nordseeküste ziehen, stark gesunken. Von zuvor 29.000 Zugvögeln erreichten nur noch 18.000 ihr Ziel. 

 

Warum es zu diesem Wandel kam, versucht Sacha Dench vom Wildfowl and Wetlands Trust jetzt zu erfahren. Mit der Expedition „Flight of the Swans“ begibt sie sich mit den Zugvögeln auf die lange Reise quer durch elf Länder. Das Besondere daran: Die 7000 Kilometer, die die Schwäne Jahr für Jahr zurücklegen, werden von ihr fliegend mit einem Motorschirm bewältigt.


Auf ihrer Reise, die live auf www.flightoftheswans.org zu verfolgen ist, macht Sacha Dench auch Halt im Natureum: Dabei bietet sich die einzigartige Gelegenheit, mit der Umweltschützerin und ihrem Expeditionsteam ins Gespräch zu kommen. 

 

Der genaue Zeitpunkt ihrer Landung wird zeitnah über die Facebook-Seite des Natureum Niederelbe oder unter www.natureum-niederelbe.de bekanntgegeben. 

 

Es besteht die Möglichkeit, per E-Mail benachrichtigt zu werden, indem Interessierte eine E-Mail an info@natureum-niederelbe.de senden. 

 

Im Rahmen der „Flight of the Swans“-Expedition bietet das Natureum zudem am Sonntag, 6. November, ein besonderes Begleitprogramm. Den Vogelzug erleben können Interessierte ab 10.30 Uhr mit dem Vogelkiekerbus. Unter einem Glasdach und mit fachkundiger Begleitung lassen sich während der zweieinhalbstündigen Entdeckungfahrt zahlreiche Zugvögel, darunter Gänse wie auch Watvögel, eindrucksvoll bestaunen. 

 

Neben der Möglichkeit der telefonischen Anmeldung unter 04753 / 842110 oder per E-Mail an service@natureum-niederelbe.de können Tickets auch online unter www.natureum-niederelbe.deerworben werden. Der Preis beträgt 11 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder. Besucher des Vogelkiekers am 6. November erhalten zudem 50 Prozent Ermäßigung auf den Eintritt ins Natureum. 

 

Um 15 Uhr lädt dann Dr. Helmut Kruckenberg, Leiter des Europäischen Blessgans-Forschungsprogramms und Autor des Buches „Wilde Gänse – Reisende zwischen Wildnis und Weideland“, zu einem Vortrag über die Welt des Vogelzugs mit dem Titel „Gäste der Arktis“. 

 

Zum Thema:

 

"Is it a bird? Is it a plane? No, it's a birdwatcher" 

Bremervörde: Sonntag ist Apfeltag

27. 10. 2016. Zu einem Apfeltag für die ganze Familie lädt der Naturschutzbund (NABU) – ein Mitgliedsverband der AG Osteland - am Sonntag, 30. Oktober, 11 bis 17 Uhr, in die Bremervörder Umweltpyramide - mit Obstbaumverkauf und Obstbaumschnitt-Kurs durch den Gärtnerhof Badenstedt, Apfel-Bestimmung durch Pomologe Michael Ruhnau, Apfelverkauf mit "Apfelpapst" Eckard Brandt, Saftpressen und großem Apfelkuchen-Buffet. Der Eintritt ist frei!

Der Osteland-Salon wurde von AG-Vorstandsmitglied Sebastian Bertram (36) ins Leben gerufen. Der studierte Historiker und Germanist, der als PR-Referent in Hamburg arbeitet und seine Freizeit gern am Ostedeich verbringt, hat beim Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien die Ausbildung zum Salonnier durchlaufen. Seit 2011 organisiert und moderiert er Erzählsalons in unterschiedlichsten thematischen Zusammenhängen an verschiedenen Orten.

 

Osteland-Salon „Die Naturschützer erzählen“
Donnerstag, 24. November 2016, 19.30 Uhr
Plate’s Osteblick, Zum Hafen 21, 21727 Gräpel/Estorf

 

Als zuhörende Gäste sind exklusiv Mitglieder der AG Osteland eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um baldige Anmeldung per Mail wird gebeten an renate.boelsche@gmx.de

Botanische Kunst im Kornspeicher

17. 10. 2016. Die sehenswerte Ausstellung "wächst & blüht & grünt" im Freiburger Kornspeicher ist noch bis zum Sonntag, 23. Oktober, um 18 Uhr zu sehen (Eintritt frei). Öffnungszeiten: Sonnabend von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Balje: Pottwal, Weidentunnel, Naschgarten

17. 10. 2016. Erneut präsentiert sich das Natureum Niederelbe mit mehreren Projekten als anerkannter Lernort im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Vom 7. bis 11. November nimmt das Natureum Niederelbe in Kooperation mit dem Natur-Netz Niedersachsen e.V. wieder an der Naturschutzwoche für Kinder und Jugendliche teil. Für Schulen werden drei unterschiedliche Projekte angeboten: 

 

> Im Maßstab 1:1 wird eine Schülergruppe auf der großen Freifläche vor dem Eingangsbereich die Konturen des 1997 vor Cuxhaven gestrandeten Pottwals aus Frühblühern nachbilden bzw pflanzen. Vor diesem Hintergrund können die Kinder ca. 1800 Blumenzwiebeln unter fachkundiger Anleitung in eine ca. 30m2 große Fläche einbringen. 

 

> In einem zweiten Projekt werden die Schüler einen „lebendigen Weidentunnel“ bauen. Dazu werden unter Anleitung Weidenruten geschnitten, die als Stecklinge dann in Form eines Tunnels im Boden verankert und miteinander verflochten werden. Der Tunnel kann in den Folgejahren von Kindern schließlich als naturnahes Spielgerät genutzt werden. 

 

> Das dritte Projekt hat zum Ziel, auf einer ca. 300 m2 großen Fläche einen „Naschgarten“ aus heimischen Beerensträuchern anzulegen. Die Früchte der Sträucher sollen in Zukunft dann allen Besuchern kostenlos zur Verfügung stehen. 

 

Das Natur-Netz Niedersachsen e.V. ist ein Zusammenschluss niedersächsischer Natur- und Umweltstiftungen. Ein zentrales Anliegen des Vereins liegt darin, bei jungen Menschen die Begeisterung für Natur und Umwelt dadurch zu wecken, dass sie durch erlebnisorientierte Projekte die Motivation zu umweltgerechtem Verhalten erlangen. 

 

Da die Projekte großzügig von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung unterstützt werden, entstehen für die beteiligten Schulen auch für die Anreise keinerlei Kosten.
Kontaktaufnahme und Anmeldungen über himmighofen@natureum-niederelbe.de

Zu den Kranichen in den Ostemooren

14. 10. 2016. Eines der bewegendsten Naturerlebnisse in der Region ist wieder Ziel einer Busfahrt der Arbeitsgemeinschaft

Osteland: Vorstandsmitglied Albertus Lemke  lädt wie auch schon in den Vorjahren zu einer Bus- und Planwagenfahrt zu den Kranichen in und an den Ostemooren bei Gnarrenburg. Die Fahrt beginnt am Freitag, 28. Oktober, 13 Uhr, an der Kiebitzschule in Oberndorf. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit Kranich-Informationen im Gasthaus "Kreuzkuhle" geht es in Richtung Huvenhopsmoor zu den Rastplätzen der Zugvögel. 

 

Der Tag endet mit einem rustikalen Moorbüffet. Die Kosten betragen 35 Euro pro Person. Ostefreunde melden sich an bei Albertus Lemke, Dorfladen, Oberndorf, Tel. 04772-696. Begrenzte Platzzahl.

 

Zum Thema

 

Video: Kraniche im Huvenhoopsmoor

Natureum lädt zum "Herbstsemester"

13. 10. 2016. Im Rahmen der Wildgans- und Zugvogeltage findet im Natureum Niederelbe in der Ostemündung am 15. und 16. Oktober das „Herbstsemester“ statt. - Jedes Jahr begeben sich Zehntausende von Zugvögeln auf den Weg in ihre Winterquartiere und machen das Gebiet an der Unterelbe zu einem der wichtigsten Drehkreuze des weltweiten Vogelzugs. Das Natureum Niederelbe bietet zu diesem Anlass mit Vorträgen und Schifffahrten in die Oste- und Elbmündung einen Einblick in diese beeindruckende Welt. 

 

Das "Herbstsemester" des Natureum Niederelbe lädt dazu ein, die Vogelwelt an der Küste genauer zu entdecken. So hält Prof. Dr. Franz Bairlein vom Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ einen Vortrag über die Faszination des Vogelzugs. 

 

Schiffe wie der Traditionssegler „Anna Lisa“ und eines der ältesten noch fahrbereiten Fahrgastschiffe Deutschlands, der „Mocambo“, entführen kleine wie auch große Naturbegeisterte auf ornithologischen Entdeckungsfahrten in das Naturschutzgebiet der Oste- sowie Elbmündung. 

 

Doch auch andere Tierarten kommen beim Herbstsemester zum Zuge. Neben vielen kommentierten Fütterungen von Schlangen, Ottern und der Aquarientiere bietet sich die Gelegenheit, in die Welt der Tintenfische in einem Vortrag des Dipl.-Biologen Volker Miske einzutauchen. 

 

Zwischen den „Vorlesungen“ gibt es zudem die Möglichkeit, neben seinem Wissenshunger auch seinen Appetit zu stillen; die „Mensa“ steht dafür mit täglichem Mittagstisch und Getränken zur Verfügung. Mehr: www.natureum-niederelbe.de

 

Natureum informiert über "Natur-Aspirin"

 

 

In ihrem Seminar der Reihe „Altes Wissen neu entdeckt“ widmet sich Barbara Weischer  (Neuhaus) am Sonntag, 23. Oktober, um 14 Uhr im Natureum in der Ostemündung der Weide, einem Baum, der auch im Osteland häufig anzutreffen ist und den Menschen seit Jahrtausenden in vielfältiger Weise dient. 

 

Die Seminargebühr beträgt 5€ zusätzlich zum Natureum-Eintritt. Anmeldung unter 04753 842110 oder per E-Mail an service@natureum-niederelbe.de 

 

Die Heilwirkung einzelner Bestandteile der Weide war bereits den Jägern und Sammlern der Frühzeit bekannt. Oft hing das Überleben einer Sippe vom Wissen um die Heilkraft der Pflanzen ab. Die Kräuterkundigen gaben ihr Wissen und ihre Erfahrungen mündlich innerhalb der Lebensgemeinschaften weiter. Sie waren hochgeachtete Mitglieder der Gesellschaft. 

 

Auch im Mittelalter war die Weidenrinde als gut verfügbares Schmerzmittel weit verbreitet. Schon im Jahre 1200 empfahl Hildegard von Bingen die Weidenrinde als Fieber- und Schmerzmittel. Ab ca.1700 wurde die Rinde zur Herstellung von Gicht- und Rheumamitteln verwendet. Die Weidenrinde enthält den Wirkstoff Salicin, welcher sich im Laufe der Magen-Darm-Passage langsam in Salicylsäure umwandelt. 

1874 gelang die synthetische Entwicklung der Salicylsäure. Danach trat das Aspirin (ASS = Acetylsalicylsäure) seinen Siegeszug um die Welt an. 

 

Das Natureum Niederelbe ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland (weitere korporative Mitglieder hier).

Land gewährt Wolfsschutz für das Osteland

12. 10. 2016. In Teilen der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme - großenteils im Einzugsbereich der Oste gelegen – fördert das Land Niedersachsen künftig auch für Rinderhalter im Haupt- und Nebenerwerb die Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen gemäß der "Richtlinie Wolf" des Landes. In folgenden Gemeinden können die Rinderhalter eine Förderung beantragen: Landkreis Cuxhaven: Armstorf, Belum, Beverstedt, Bülkau, Cadenberge, Cuxhaven, Geestland, Geversdorf, Hechthausen, Hemmoor, Hollnseth, Ihlienworth, Lamstedt, Loxstedt, Mittelstenahe, Neuenkirchen, Neuhaus (Oste), Nordleda, Oberndorf, Odisheim, Osten, Osterbruch, Otterndorf, Schiffdorf, Steinau, Stinstedt, Wanna, Wingst, Wurster Nordseeküste Landkreis Stade: Agathenburg, Balje, Bargstedt, Brest, Burweg, Deinste, Dollern, Drochtersen, Düdenbüttel, Engelschoff, Estorf, Fredenbeck, Freiburg (Elbe), Großenwörden, Hammah, Heinbockel, Himmelpforten, Hollern-Twielenfleth, Kranenburg, Krummendreich, Kutenholz, Oederquart, Oldendorf, Stade, Wischhafen. Landkreis Rotenburg/ Wümme: Alfstedt, Anderlingen, Basdahl, Bremervörde, Deinstedt, Ebersdorf, Farven, Gnarrenburg, Hipstedt, Oerel, Sandbostel, Selsingen

 

Bezuschusst wird unter anderem der Erwerb von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden. „Grund hierfür ist, dass in diesem Gebiet drei Rinderrisse in einem Zeitraum von zwölf Monaten nachweislich von Wölfen verursacht wurden", erklärt Nicola Georgy vom Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). 

 

In diesen Fällen sieht die "Richtlinie Wolf" des Landes vor, dass neben den Haltern von Schafen, Ziegen und Gatterwild auch Rinderhalter bei der Durchführung von Präventionsmaßnahmen im Umkreis der Orte, an denen sich die Risse ereignet haben, unterstützt werden.

 

Die Förderungen können beim NLWKN beantragt werden. Antragsformulare und weitere Informationen finden sich unter www.wolfsbuero.nlwkn.niedersachsen.de

 

Darüber hinaus bereitet der NLWKN für Rinderhalter aus den betroffenen Gemeinden eine Informationsveranstaltung vor. Der Termin wird gesondert bekannt gegeben.

Start in die Wildgans-Saison

2. 10. 2016. Im Oktober sind die Marschen zwischen Freiburg und Balje Einflugschneise für riesige Vogelschwärme (Foto: Jörg Petersen). Es bietet sich ein einzigartiges Naturschauspiel, wenn am Horizont unzählige Gänse erscheinen und sich mit lautem Geschnatter auf den Wiesen und Weiden niederlassen - Anlass der Kehdinger Wildganstage (www.wildganstage.de) am 15./16. Oktober. Jahr für Jahr kommen zahlreiche Naturliebhaber und Schaulustige in die Region, um dieses beeindruckende Erlebnis zu bewundern und die Kehdinger Wildganstage als Auftakt der Wildganssaison zu feiern. 

 

Einzigartig wie die weite Elblandschaft ist hier die Möglichkeit zur Vogelbeobachtung: Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen lädt ein zu Fahrten mit dem Vogelkieker. Dieser Doppeldeckerbus bietet Gästen die Möglichkeit, die Gänse aus nächster Nähe zu beobachten, ohne sie zu stören.

 

Ein besonderes Highlight ist auch die Fahrt mit dem Tidenkieker, einem Plattbodenschiff mit nur 50 cm Tiefgang, das speziell entwickelt wurde, um Naturliebhabern die Ufergebiete der Unterelbe mit ihrer einzigartigen Fauna und Flora aus nächster Nähe zu erschließen.

 

Weitere Programmpunkte sind der Elbewer Oderik von Oederquart, der im Freiburger Hafen mit Open Ship einlädt zur Besichtigung, die wunderschön geschmückte Freiburger St. Wulphardi-Kirche mit dem Erntedank-Altar und geführte Rundgänge durch den historischen Ortskern sowie eine begleitete Wanderung durch das Aschhorner Moor. 

 

Im Natureum in Balje gibt es ebenfalls einen Vortrag, außerdem starten hier die Fahrten mit dem Traditionssegler „Anna-Lisa“ und dem Ausflugsschiff „Mocambo“ in die einzigartige Landschaft der Oste-Elbe-Mündung. Neben den Fahrten zur Naturbeobachtung rankt sich ein buntes Veranstaltungsprogramm um die gefiederten Besucher aus dem hohen Norden: 

 

In Freiburg lockt am Samstag und Sonntag der historische Kornspeicher am Hafen mit Ausstellungen, Infos, Vorträgen und kulinarischen Köstlichkeiten. Höhepunkt ist am Abend um 18.00 Uhr das Konzert der Klammrebellen „Lieder, die von Herzen kommen“.

 

An den Aussichtspunkten in Freiburg und Wischhafen kann man bei Erläuterungen von Fachleuten Vögel beobachten und am Sonntag bietet sich die Gelegenheit zur Moorkiekerfahrt durch das Kehdinger Moor.

 

Die Kehdinger Wildganstage, über die regelmäßig in Funk und Fernsehen berichtet wird, gehören zu den großen Ereignissen der Region. Wieder werden Hunderte von Gästen aus Nah und Fern erwartet. Mehr: www.tourismus-kehdingen.de

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