Websites für das Osteland
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Aktiv von der Quelle bis zur Mündung

Als größte ehrenamtlich geführte Gewässergebietskooperation Deutschlands setzt sich der 600 Mitglieder starke überparteiliche Verein für das idyllische, strukturschwache mittlere Drittel des Elbe-Weser-Dreiecks ein.

 

Die "AG Osteland", so das allgemein verwendete Kürzel, hat seit der Gründung diverse touristische Initiativen - so die Deutsche Fährstraße, den Oste-Radweg und die Niedersächsische Milchstraße Nord - auf den Weg gebracht, den alljährlichen Tag der Oste mit Verleihung des Kulturpreises Goldener Hecht ausgerichtet, das Literatur- und Tourismusprojekt Krimiland Kehdingen-Oste initiiert und mit ihrer Arge Wanderfische Oste die Wiederansiedlung von Lachs und Stör begleitet. 

 

Weitere Schwerpunktprojekte waren 2012 der 50. Jahrestag der Sturmflut von 1962, 2013 die 200. Wiederkehr des Endes der Napoleonzeit an der Oste, 2014 das 10-jährige Bestehen der Deutschen Fährstraße und 2017 der 300. Jahrestag der Weihnachtsflut 1717.

Tostedt trägt unseren Fluss im Namen

23. 11. 2017. Die Oste-Quellgemeinde Tostedt (Landkreis Harburg) fühlt sich dem Osteland zugehörig. Nach einer Powerpoint-Präsentation des 1. Vorsitzenden Claus List über die AG Osteland hat der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Samtgemeinde jetzt einstimmig beschlossen, im Samtgemeinderat einen Antrag auf Mitgliedschaft in der AGO zu stellen. 

Auf dem Gebiet der Samtgemeinde, deren Name T-oste-dt den Fluss umfängt, liegen die sieben Ostequellen und der Ausgangspunkt des Von der Arbeitsgemeinschaft Ostenland initiierten Oste-Radwegs Tostedt - BaljeAus Tostedt stammen die Osteland-Kulturpreisträger Ludwig Tent (Gewässerbiologe) und Arno Westerwick (Dorfladeninitiative). - Unsere Fotos zeigen den Startpunkt des Oste-Radweges am Bahnhof Tostedt (o.) sowie den Tostedter SG-Bürgermeister Peter Dörsam (u. r.) bei einem Vorgespräch mit der AG Osteland.

Claus List: November-Mitgliederbrief

Liebe Mitglieder, liebe Ostefreundinnen und Ostefreunde,

 

Sie erhalten heute einige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse im Osteland, die Sie sicher interessieren werden.

 

Thementag in Kooperation mit dem Freiburger Kornspeicherverein

 

Zum diesjährigen Weihnachtsfest jährt sich an Elbe, Oste und der gesamten Nordseeküste zum 300. Mal ein Naturereignis, das für die Menschen ein furchtbarer Schicksalsschlag war. In der Weihnachtsflut 1717 kamen mehr als 11.000 Menschen ums Leben, mehr als 400 allein in Kehdingen.

 

Die Wassermassen zerstörten die Deiche und strömten weit in die Elb- und Ostemarschen hinein und zerstörten Hab und Gut und die Existenzen der Bewohner. 1825, 1962 und 1976 fanden weitere markante Sturmflutereignisse statt – an letztere erinnern sich auch heute noch viele Bewohner der Elb- und Osteregion.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland und der Historische Kornspeicher nehmen die Ereignisse zum Anlass, mit einem Thementag am 26.11.2017 im Historischen Kornspeicher am malerischen Hafen in Freiburg mit Vorträgen, Präsentationen, Expertenrunden und einer umfangreichen Ausstellung mit Foto- und Filmdokumenten das Thema „Sturmfluten und Küstenschutz damals und heute“ der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Landräte der Landkreise Cuxhaven, Rotenburg/Wümme und Stade haben die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen.

 

Namhafte Wissenschaftler und mit dem Thema befasste Fachleute, darunter allein 6 mit dem Ostekulturpreis „Der Goldene Hecht“ der Arbeitsgemeinschaft Osteland ausgezeichnete Preisträger, werden sich mit großer Sachkenntnis der Thematik annehmen und und sie aus historischer und aktueller Blickrichtung beleuchten.

Zu den Referenten und Gesprächsteilnehmern gehören u.a. Prof. Norbert Fischer, Hamburg (Geschichte des Deichbaus), Rainer Leive, Basdahl (Forschungen zum Untergang der „Gottfried“ mit kostbarer Fracht in der Elbmündung), Kreisarchäologe Daniel Nösler, Stade (zum Thema Entstehung der Bracks und Kuhlen in Kehdingen) und Walter Rademacher, Neuhaus (Sprecher der Initiative gegen Elbvertiefung) sicherlich mit aktuellen Informationen über den augenblicklichen Termin vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. 

 

Ehrenoberdeichgraf Gunter Armonat, Stade, der stellvertretende Leiter des NLWKN, Karsten Petersen, Stade, ein Vertreter der Katastrophenleitstelle Bremerhaven sowie Walter Becker, Freiburg/Elbe, 1976 beteiligt an den Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen während der Sturmflut in Nordkehdingen, werden in einem Podiums-Talk über ihre Erlebnisse und Aufgabenbereiche diskutieren.

 

Lesungen aus zur Thematik passenden Romanpassagen von Thomas B. Morgenstern und Reinhold Friedl, eine Sturmflut-Bildergeschichte, „op Platt“ kommentiert von den „Wellenbrekern“, Thomas Doeges Darstellung einer Verbindung von Goethe in seinem Faust II zur Sturmflut 1825 an der Elbe, sowie der Spielfilm „De Storm“ über die Sturmflut 1953 in Holland runden das Programm ab.

 

Die Besucher des Thementages, zu dem kein Eintritt erhoben wird dank der Unterstützung durch öffentliche Institutionen sowie Zuwendungen der Landkreise und Gemeinden in der Region, haben die Möglichkeit, in der Zeit der nicht besuchten Programmpunkte das Café und die Ausstellung aufzusuchen.

 

Die Mitglieder der AG Osteland sind zu diesem Thementag im Freiburger Kornspeicher herzlich eingeladen. Er beginnt um 14.00 Uhr (Historischer Kornspeicher, Elbstraße 2, 21729 Freiburg/Elbe). Das Programm ist auf www.ag-osteland.de/1717-1/ abzurufen. Vorberichte erscheinen in diesen Tagen in der regionalen Presse.

 

OstelandSalon

 

Nach den erfolgreichen 5 Osteland-Salons unter der bewährten Leitung von Sebastian Bertram mit den Themen „Fährleute“, „meine Kindheit“, „Naturschützer, „Krimi-Autoren“ und „Heimatforscher“ an der Oste ist nun die 6. Ausgabe mit dem Thema „Dorfladen-Initiativen im Osteland“ in Vorbereitung für Januar/Februar 2018. Vertreterinnen und Vertreter der bisher gegründeten Initiativen entlang der Oste werden über ihr lobenswertes Engagement im Kampf gegen die oft beobachtete Verminderung der Lebensqualität auf dem Lande berichten und Mut machen für ähnliche Projekte.

 

Tag der Oste 2018

 

Der nächste Tag der Oste findet nach dem Festtag 2017 in Cadenberge im kommenden Jahr, am 18.März 2018, in Schomakers Landgasthof in Elm statt. In bewährter Form erleben die Gäste wieder einen Festvortrag, den Jahresbericht, ein typisches regionales Mittagessen und die Verleihung des „Goldenen Hechtes“ für herausragendes Wirken im Osteland. Im Anschluss findet wie in diesem Jahr die jährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt.

 

Jubiläum bei OstelandTV

 

Während anlässlich des letzten Tages der Oste in Cadenberge ein Zusammenschnitt der bis dahin 40 Folgen von OstelandTV gezeigt wurde, feiern wir aktuell das Jubiläum „50 mal OstelandTV“. Herzlichen Dank an Karl-Heinz Brinkmann im TV-Studio im Schwebefährendorf Osten, der als verantwortlicher Redakteur die Beiträge ins Netz gestellt hat. Auf die nächsten 50 Folgen - „Kamera ab – Ton läuft!“

(www.osteland-tv.de)

 

Rundbrief / Newsletter

 

Die bisher praktizierte Form des Rundbriefes an die Mitglieder der AG Osteland soll in Zukunft mit einem neuen Erscheinungsbild modernisiert und aktualisiert werden. Wir diskutieren zur Zeit die möglichen Formen und Strukturen mit dem Ziel, euch und Sie mit aktuellen Berichten und Informationen auf dem neusten Stand zu halten.

Wir sind dankbar für eure/Ihre Ideen und Vorschläge – ideal: eure/Ihre praktische Mitwirkung an der Herstellung und Pflege des Newsletters. Infos an claus.list1@ewetel.net.

 

Und last, but not least, ein Hinweis, den wir von Erika Fischer erhielten und gern an dieser Stelle veröffentlichen:

 

„Plaudernde Fundsachen“ - Günter Grass: Maler, Dichter, Bildhauer

 

Sonderausstellung im Joachim-Ringelnatz-Museum vom 9.9.2017 bis 1.4.2018

Das spannende Thema der Doppelbegabungen bei Künstlern ist der Hintergrund einer neuen Ausstellung über Günter Grass, die zusätzlich zur Ringelnatz Dauerausstellung im Joachim-Ringelnatz-Museum in Cuxhaven zu sehen ist.

 

Sowohl das Günter Grass-Grass Haus in Lübeck als auch das Joachim-Ringelnatz-Museum in Cuxhaven beschäftigen sich seit Jahren mit der Doppelbegabung der beiden Dichter und Maler Grass und Ringelnatz. Grass zählt zu den bedeutenden Doppelbegabungen. Er charakterisiert sich selbst so: „Als bildender Künstler bin ich gelernter, als Schreiber ungelernter Künstler“.

 

Der eine mit einem Kunststudium, der andere Autodidakt. Der eine erfolgreich sowohl in der einen als auch in der anderen Disziplin und hochgeehrter Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger, der andere verfemt und verboten, als Maler fast vergessen.

Bei intensiver Beschäftigung mit beiden Künstlern ergeben sich immer mehr inhaltliche Gemeinsamkeiten. Beide waren Beobachter ihrer Umwelt, haben Alltagslyrik, sogenannte Gelegenheitsgedichte geschrieben.

 

Den Besucher erwarten in der Ausstellung verschiedene Schwerpunkte aus dem komplexen Werk von Günter Grass. Insbesondere geht es um die „Fundsachen für Nichtleser“, mit Texten versehene großformatige, farbenfrohe Aquarelle. In den ausgestellten Bildhauerobjekten kommt seine Leidenschaft für das Tanzen zum Ausdruck. Das Meer und die Fische waren häufig benutzte Metaphern in seiner Prosa und Lyrik, auch dazu hat sich Grass in seiner Werkstatt als Bildhauer betätigt. Ohnehin waren für ihn die Grenzen zwischen dem Schreiben, dem Malen und der Bildhauerei fließend.

 

Um diese Doppelbegabung einem breiten Publikum zu verdeutlichen, gibt es diesen Austausch der Exponate zwischen den beiden Häusern. Ringelnatz reist nach Lübeck und Grass kommt nach Cuxhaven. Die Ausstellung wird gefördert durch die EWE Stiftung in Oldenburg. Joachim Ringelnatz-Museum, Südersteinstraße 44, 27472 Cuxhaven, Tel.: 04721- 394411 ringelnatz@ewetel.netwww.ringelnatzmuseum.de Di-So: 10-13 und 14-17 Uhr

 

 

Wir sehen uns am 26.November im Freiburger Kornspeicher.

Mit herzlichen Grüßen,

euer/Ihr

Claus List

Ostepreisträgerin Ursula Schroeder im Porträt

26. 10. 2017. Lesetipp: In der Niederelbe-Zeitung (Donnerstag) porträtiert Redakteurin Carmen Monsees die Ostefreundin und Osteland-Kulturpreisträgerin Ursula Schroeder aus Neuhaus. Der Beitrag erscheint im Rahmen der Serie „Menschen am Fluss“. - In der Laudatio zur Verleihung des Ostekulturpreises hieß es unter anderem: „Die gebürtige Rostockerin Ursula Schroeder, die 1942 kriegsbedingt nach Neuhaus kam, später in Hamburg lebte und 1995 an die Oste zurückkehrte, betreut seit anderthalb Jahrzehnten das zunächst im Schleusenhaus und seit 1997 im Kornspeicher untergebrachte Heimatmuseum. Als Ortsheimatpflegerin führt sie kenntnisreich durch die ortskundlichen Sammlungen in dem 1726 erbauten Speicher und organisiert Sonderausstellungen und Schülerbesuche.“ 

Neues Magazin für das Land Hadeln

26. 10. 2017. Soeben ist die zweite Ausgabe des „Land Hadeln Magazins“ erschienen, das einen Einblick in das vielfältige Leben in den Land Hadelner Mitgliedsgemeinden bietet und über Ereignisse in den Vereinen und Verbänden der Samtgemeinde berichtet. Unter anderem informiert Vorsitzender Claus List über Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft Osteland (Online-Version hier). D as gedruckte Magazin ist in allen Bürgerbüros und Freizeiteinrichtungen der Samtgemeinde erhältlich ist. - Die Samtgemeinde Hadeln ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

AG Osteland: Veranstaltung zum Jahresthema 

Alles zur größten Naturkatastrophe des Kontinents, dem Jahresthema 2017 der AG Osteland, auf der Sonderseite > 1717

"Menschen am Fluss" im NEZ-Porträt

28. 9. 2017. Lesetipp: In der Reihe "Menschen am Fluss" porträtiert Redakteurin Carmen Monsees von der Niederelbe-Zeitung (Donnerstag) den Ostener Heimatpfleger Frank Auf dem Felde und Ehefrau Sabine Auf dem Felde, Leiterin des Gemischten Chors, Vorsitzende des Vereins Kulturmühle und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Mehr über die durch Bürgerengagement gerettete und mit dem Osteland- Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnete Kulturmühle steht auf deren Website www.kulturmuehle-osten.de

Deutsche Fährstraße auch in "Bild"

14. 9. 2017. Im Rahmen einer "Bild"-Serie über 65 deutsche Städte informiert Deutschlands größte Tageszeitung auch über die von der AG Osteland entwickelte Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel. Aus Anlass eines Besuches in Rendsburg wird die Stadt, in der die zweite deutsche Schwebefähre gebaut wurde, mit den Sätzen vorgestellt: "Hier treffen sich Schleswig und Holstein: die Stadt Rendsburg an der Eider ist Dreh- und Angelpunkt im Herzen des Bundeslandes. Knapp 30 000 Schiffe passieren jährlich den Nord-Ostsee-Kanal und damit auch Rendsburg. Auch die 'Deutsche Fährstraße' läuft durch die Handelsstadt und verbindet 50 verschiedene Fähren, Brücken, Schleusen und Sperrwerke. Die beste Aussicht auf den Schifffahrts-Verkehr hat man von der wichtigsten Sehenswürdigkeit der Stadt: die Rendsburger Hochbrücke von 1913." Mehr...Das Fotozitat aus "Bild" zeigt den Rendsburger Bürgermeister Pierre Gilgenast.

Ehrenamt: Wartner und Lunden im Porträt

1. 9. 2017. Zur "Woche des bürgerschaftlichen Engagements" stellt der Hadler Kurier mit Horst Wartner (Kranenburg) und Günter Lunden (Geversdorf) u. a. zwei hochverdiente Ehrenamtliche von der Oste vor. Beide sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft  Osteland. Die Beiträge sind hier online verfügbar.

 

Küstenmarathon: Erinnerung an die Initiatoren

 

9. 9. 2017. Lesetipp: Aus Anlass des Ottendorfer Küstenmarathons (Programm) zum Weltkindertag an diesem Sonntag erinnert die Niederelbe-Zeitung an die "Erfindung" der Laufveranstaltung vor 18 Jahren durch den Otterndorfer Sportredakteur Frank Lütt und den Hemmoorer Kinderrechtler (und AG-Osteland-Mitbegründer) Johannes Schmidt. Die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz sei, resümiert Schmidt, mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Niedersachsens Ministerpräsident und Küstenmarathon-Schirmherr Stephan Weil erinnert in seinem Grußwort daran, dass hier die Kinderrechte bereits in der Landesverfassung verankert worden sind. 

Bilderbogen vom 3. Vörder Seefest

Weitere Beiträge dieser Rubrik unter ARCHIV 2017.2 und ARCHIV 2017.1 - frühere siehe rechte Randspalte.

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