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+++ Oste-Ticker +++ www.oste.de +++

Der zurzeit verstärkte Nachrichtenanfall kann auf www.oste.de kaum zeitnah bewältigt werden. Aktuelle Berichte finden sich jetzt verstärkt auf unseren diversen Oste-Kanälen auf > FACEBOOK 

 

Die offizielle Vereinsseite der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ist weiterhin erreichbar unter > arbeitsgemeinschaft-osteland.de

Tostedt: Oste-Radweg macht Schlagzeilen

8. 7. 2020. Rund 10 Jahre nach seiner Einweihung zieht der Osteradweg wieder viel Aufmerksamkeit auf sich: Bianca Marquardt schreibt  in der Kreiszeitung / Wochenblatt (Buchholz) über die neue Infotafel bei Tostedt +++ Ebenfalls zum Thema: Thomas Schult in der Zevener Zeitung. Mehr > OSTERADWEG

Oste - Ostsee unter den 5 Top-Routen 2020

7. 7. 2020. Überfüllte Strände? Riskante Auslandsreisen? Bloß nicht! Der Tourismus-Trend dieses Corona-Sommers heißt vielmehr „Rein ins Auto, raus in die Natur“ - und zwar auf Ferienstraßen zu Inlandszielen, schreibt die Zeitschrift „tina“ in ihrer Juni-Ausgabe. Das Blatt empfiehlt als „Traumziele vor der Haustür“ ihren Leserinnen „fünf Entdeckerrouten“ - darunter die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel! Begründung > DEUTSCHE FÄHRSTRASSE

Mehr Naturschutz für die Oberläufe

Natureum-Mitarbeiterin der ersten Stunde

6. 7. 2020. Das (nicht gefeierte) heutige 30-jährige Bestehen des Natureums Niederelbe veranlasste auch eine Mitarbeiterin der ersten Stunde zu einem Besuch an der Ostemündung: Gesine Kahrs aus Großenwörden hat im Sommer 1990 die Eröffnung des Naturkundemuseums miterlebt. Drei Jahrzehnte später freut sie sich, begleitet von Ehemann, Altbürgermeister und Ostefreund Erich Kahrs, über die von Jahr zu Jahr erweiterten Angebote auf der Ostehalbinsel.

6. 7. 2020. Osteland-Gründer Jochen Bölsche schreibt auf Facebook: Corona-bedingt findet heute kein Festakt zum 30-jährigen Bestehen des Natureum statt. Vor fünf Jahren, zum 25-Jährigen, habe ich die Verdienste des „Leuchtturms in der Kehdinger Prärie“ für das gesamte Osteland gewürdigt. Meine Festrede von 2015 steht hier.

 

Ebenfalls zum 25-jährigen Bestehen hat das Natureum den Stör-Schützern an der Oste das „Wolfgang-Schütz-Aquarium“ gewidmet. Meine aus diesem Anlass gehaltene Rede zu den Artenschutz-Aktivitäten rund ums Natureum ist hier dokumentiert.

Natureum wird 30 Jahre alt - Eintritt frei!

6. 7. 2020.  Letzten Freitag gab’s einen Festakt am Beginn des Osteradwegs in Tostedt (wir berichteten), heute steht ein Jubiläum am Endpunkt der Route in Balje an: Das Natureum auf der Ost-Halbinsel wird 30 Jahre alt! 

 

Die Party fällt wegen der Pandemie aus, Geschenke gibt es trotzdem: Am heutigen Montag, 6. Juli, wird das Natureum Niederelbe 30 Jahre alt. An diesem Tag genießen alle Besucher freien Eintritt.

 

Das Jubiläum fällt zusammen mit dem Beginn der Sommer-Hauptsaison. Im Juli und August öffnet das Museum auch montags von 10 bis 18 Uhr.

 

Das Naturkundemuseum wurde am 6. Juli 1990 eröffnet. Es diente als „Ausgleich“ für die zahlreichen Flußbaumaßnahmen nach der großen Sturmflut im Jahr 1962, die auch an der Oste schwere Schäden anrichtete.

 

In Folge dessen wurden die Deiche erhöht und Sperrwerke gebaut. Das wiederum wirkte sich auf die Vogelwelt aus, die Bestände der Rast- und Brutvögel nahmen drastisch ab. Der Landkreis Stade errichtete das Natureum auf der künstlichen Halbinsel, die durch den Bau des Oste-Sperrwerkes entstanden war. 

 

Zum Museum gehörte schon damals eine Vogelbeobachtungsstation. Das Außengelände, der heutige Elbe-Küstenpark, wurde erst nach und nach zu einem Natur-Erlebnispark ausgebaut (Foto: Natureum). 

2011: "Baljer Appell" der AG Osteland zur Rettung des Natureums

Als vor neun Jahren die Zukunft des Natureums durch die Stader Kreispolitik gefährdet schien, startete die Arbeitsgemeinschaft Osteland eine Protestaktion („... natürlich Natureum Niederelbe - Herz der Ostemündung“) und eine Unterschriftensammlung („Baljer Appell“), der sich binnen kurzem Hunderte von Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Umweltschutz anschlossen - siehe Presseausschnitt von 2011

 

Heute ist das Natureum eine wichtige Station der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel sowie Start/Ziel des Osteradwegs Tostedt - Balje (worauf hier, anders als bei den Ostequellen, leider noch keine Infotafel hinweist).

Ziegelei an der Oste ist wieder geöffnet

5. 7. 2020. Ab diesem Sonntag, 5. Juli, wird die Historische Ziegelei Pape in Bevern (Foto: Bölsche) für Gruppen bis zu 10 Personen nach Anmeldung wieder zu besichtigen sein. Auch Kaffee und Kuchen können bei Beachtung der Mindestabstände auf Anmeldung wieder serviert werden. Am ersten und dritten Sonntag des Monats wird die Ziegelei von 14 bis 17 Uhr bis zum 20. 9. geöffnet sein. Die sonst übliche Saisoneröffnung findet nicht statt. Mehr...

Trauer um Ostepreisträger Günther Ropers

5. 7. 2020. Claus List, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland, schreibt auf Facebook: "Erst kürzlich erfuhren wir, dass Günther Ropers, Ehemann der ehemaligen Eigentümerin der Ziegelei, Inge Ropers, geb. Pape, einer Ur-Ur-Enkelin des Ziegeleigründers Johann Pape, am 7. Juni im Alter von 81 Jahren verstorben ist.

 

Der trauernden Familie und den Angehörigen gilt unser Mitgefühl." 

 

Unser Foto zeigt Ostepreisträger Günther Ropers 2015 bei einem Fest auf dem Ziegeleigelände in Bevern.

 20 Bremervörder finden Kanonenkugeln

Oben: Kanoneneinsatz 2013 bei einer Schlachtdarstellung der Neuhäuser Lumpenhunde zur 200. Wiederkehr der Befreiung des Ostelandes von französischer Besatzung (www.1813.oste.de). Unten: Belagerung des Schlosses Bremervörde im Jahre 1657.

5. 7. 2020. In den Sammlungen des Bachmann-Museums der Ostestadt Bremervörde befinden sich über 100 Kanonenkugeln, die derzeit in dem Projekt „Erforschung und Erhalt Bremervörder Kanonenkugeln“ von dem Historiker Andreas Schley (lks.) untersucht werden. Wie berichtet, vermutete das Museumsteam um Ostepreisträgerin Ellen Hörstrup, dass noch weitere Kanonenkugeln in Bremervörde existieren, die für das Forschungsprojekt wertvolle Informationen liefern können - etwa Relikte der Belagerung des Schlosses Bremervörde von 1657 (siehe Kupferstich).

 

Richtig vermutet: Inzwischen haben sich über 20 Personen aus Bremervörde und Umgebung mit Hinweisen beim Bachmann-Museum gemeldet. Mehr zum Thema... 

An der Oste: Die vergessenen Soldaten

Britische Kolonialsoldaten beim Bajonetttraining (Foto: Ausstellung)

5. 7. 2020. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel an der Oste lädt noch bis Mittwoch, 30. September, zu einer Sonderausstellung mit dem Titel „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ ein (Foto: Bölsche).

 

Eine vergessene Facette des Krieges: Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien leisteten im Zweiten Weltkrieg freiwillig oder zwangsrekrutiert Militär- und Arbeitsdienste für die kriegführenden Kolonialmächte. Weite Teile der Welt – von Lateinamerika über Nordafrika und den Nahen Osten bis nach Indien, Südostasien und Ozeanien – dienten als Schlachtfelder und blieben verwüstet zurück.

 

„Allein China hatte mehr Opfer zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen“, teilen die Ausstellungsmacher mit. Rekruten aus den Kolonien bekamen weniger Sold und schlechtere Unterkünfte als ihre weißen Kameraden.

 

Auch die Achsenmächte Deutschland, Italien und Japan rekrutierten in der „Dritten Welt“; Kollaborierende kämpften von Nordafrika bis Indonesien an ihrer Seite.

 

Veranstaltungsraum ist die ehemaligen Lagerküche, Greftstraße, in Sandbostel. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt frei. Ein Videomitschnitt der Eröffnungsveranstaltung wird in der virtuellen Gedenkstätte veröffentlicht.

 

Sommerliches „meet&work“ in Sandbostel
 
6. 7. 2020. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel an der Oste bietet in den Sommerferien ein neues Angebot für Leute jeden Alters, die Lust haben, mit gänzlich Unbekannten, Altbekannten und Freunden gemeinsam einen Tag oder mehr zu arbeiten. 
 
„meet&work“ heißt das neue Format. Es findet zunächst einmalig als „Versuchsballon“ statt vom 22. bis 24. Juli sowie am 29. August von 11 bis 17 Uhr. Auf dem Programm steht das gemeinsame Arbeiten auf dem Gelände der Gedenkstätte. Mehr dazu auf Facebook
 
Videovortrag zur Dritte-Welt-Ausstellung

Osten legt Jubiläumsprogramm für 2021 vor

Blick zurück: Die Väter des Oste-Radwegs

Entwickelten vor 10 Jahren den Radweg: Oste-Preisträger Peter Prüß und Klaus Feldmann

3. 7. 2020. Im Januar 2010, also vor gut 10 Jahren, begann die AG Osteland mit dem Aufbau des Osteradwegs Tostedt - Balje. Die jetzt zelebrierte Enthüllung einer Info-Tafel bei Tostedt (siehe unten) ist ein guter Anlass, an die Väter der Route zu erinnern: die ADFC-Aktiven  Klaus Feldmann  und Peter Prüß, beide später ausgezeichnet mit dem Osteland-Kulturpreis Goldener Hecht.

Auf der archivierten ersten Website zur Route (www.niederelbe.de/oste-radweg/fluss.htm) heißt es dazu unter anderem: 

18. 1. 2010. Der ADFC-Tourenexperte Klaus Feldmann (Grasberg) schreibt der AG Osteland: "Im Jahre 2008 und 2009 war ich (an der Oste) sehr oft mit dem Fahrrad unterwegs, daraus hat sich dann eine "Radtour von der Quelle bis zur Mündung" entwickelt, die ich Ihnen gerne vorstellen möchte." 

Die AG Osteland antwortet und bietet ihre Zusammenarbeit an: "Sie schickt der Himmel!"

30. 3. 2010. Nachdem sich die AG Osteland den Feldmann-Vorschlag zu eigen hemacht hat, berichtet osteweb unter dem Titel "Oste-Trail für Radwanderer": "Viele Radwege durchqueren das Elbe-Weser-Dreieck - nur eine Route hatten Radwanderer bislang vermisst: eine radelbare Strecke entlang der Oste, von der Quelle bis zur Mündung. Bislang ist lediglich der Oste-Abschnitt der Deutschen Fährstraße zwischen Bremervörde und Balje ausgeschildert. Die Lücke hat jetzt Klaus Feldmann gefüllt, ADFC-Mitglied aus Grasberg bei Bremen. Feldmann hat der AG Osteland die Beschreibung einer 145-Kilometer-Route zur Verfügung gestellt."

Die AG Osteland propagiert fortan die Feldmann-Route -  zunächst als "Oste-Trail". Weil  der Arbeitskreis Reit- und Fahrwege in der Niederelbe-Region ankündigt hat, einen Reitweg von Geversdorf bis in die Lüneburger Heide "Ostetrail"  zu nennen, verwendet die AG Osteland vorzugsweise die Bezeichnung Oste-Radweg.

13. 5. 2010. Die Rotenburger Rundschau berichtet unter dem Titel "Mit dem Fahrrad bis zur Mündung": "Flussbegleitende Radwanderrouten wie der Weser- und der Elberadweg zählen zu den inländischen Tourismusmagneten. Damit das Elbe-Weser-Dreieck vom Trend zum Flussradeln stärker profitieren kann, soll jetzt ein rund 145 Kilometer langer Oste-Trail den längsten Nebenfluss der Niederelbe von der Quelle bei Tostedt (Kreis Harburg) bis zur Mündung bei Balje (Kreis Stade) begleiten. Dieses Konzept präsentierte die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland jetzt auf Einladung der Lenkungsgruppe der Leader-Region Börde Oste-Wörpe im Zevener Rathaus.

 

Wie es vor 10 Jahren weiterging, steht in unserer Rubrik > OSTE-RADWEG bzw. www.oste-radweg.de

AG Osteland informiert an den Quellen

Osteland-Vorstandsmitglieder und Gäste bei der Info-Schild-Präsentation

3. 7. 2020. Im Beisein vieler Vertreter aus Kommunalpolitik, Naturschutz und Touristik ist am Freitag am Rande des Quellgebiets der Oste bei Tostedt und Otter im Landkreis Harburg eine Infotafel der AG Osteland über den längsten Nebenfluss der Niederelbe eingeweiht worden.

Die Tafel steht am Riepshofer Weg unweit des Startpunktes des Oste-Radwegs Tostedt - Balje am Zusammenfluss dreier wichtiger Quellbäche des rund 150 Kilometer langen Flusses .

 

Als Bereicherung des touristischen Angebots werteten heute auf Facebook auch  die TouROW-Experten die Route: „Der Oste-Radweg... von der Quelle bei Tostedt bis zur Mündung in die Elbe... Rund 70 km führen dabei durch den Landkreis Rotenburg,  Herzstück des Oste-Radwegs. Tolle Radroute abseits von Hektik und Lärm. (Fotos: TouROW).

 

Viele weitere Fotos von der Infotafel-Enthüllung stehen auf der Facebook-Seite des AGO-Vorsitzenden Claus List. 

 

Mehr zum Thema:

 

Entstehung und Erfolgsgeschichte des Oste-Radwegs

 

Naturschutz für Obere Oste und Wümme: Geschützte Seitenstreifen mähen?

Interaktive Karte des Oste-Radwegs (Ausschnitt oben) 

Als an der Oste der Weltkrieg endete

4. 7. 2020. Der Arbeitskreis Kunst und Geschichte der Stadt Hemmoor, der sich zuletzt unter anderem dem Dichter Peter Rühmkorf und der lokalen Schifffahrtsgeschichte widmete, plant jetzt eine Darstellung des Kriegsendes vor 75 Jahren (Foto: Gedenkstein in Hechthausen). Dafür werden Erinnerungsstücke aus Hemmoor gesucht wie etwa Fotos, Dokumente, Tagebucheinträge und Gegenstände aller Art. Auch persönliche Schilderungen damaliger  Vorkommnisse sind willkommen. Wer zum Projekt „Kriegsende 1945“ etwas beitragen kann, wende sich bitte an den langjährigen Ortsheimatpfleger und Ostepreisträger Heino Grantz, Telefon (0 47 71) 24 82 (Fotos: Bölsche).

Oste-Dörfer: Die Zukunft steht online

4. 7. 2020. Der Entwurf eines Dorfentwicklungsplanes für die künftige kreisübergreifende „Dorfregion Burweg - Hechthausen“ ist abgeschlossen (wir berichteten). In Kürze - vom 14. Juli bis zum 14. August - wird der Entwurf „zu jedermanns Einsicht“ und Stellungnahme in den Rathäusern Hechthausen und Hemmoor öffentlich ausgelegt.

 

Die Unterlagen zur Planung für die beiden Ostegemeinden stehen ab sofort auch hier online zur Verfügung.

DRK-Bus bringt Kehdinger zum Arzt

4. 7. 2020. Das Projekt “Sozio-Med-Mobil – Beratung und Mobilität für ländliche Räume” soll die soziale Infrastruktur von Kehdingen stärken und so eine Hilfe zur Selbsthilfe auf Gemeindeebene ermöglichen. Ab sofort fährt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit einem weißen Kleinbus Touren aus Kehdingen zu den Fachärzten nach Stade und Hemmoor mit Zwischenstopp in Himmelpforten (Foto: DRK). Die Patienten fahren kostenlos mit. Weitere Informationen unter Telefon (0 41 41) 8 03 33 06 beim DRK. Buchungen im Internet unter sozio-med-mobil.de/kehdingen

Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser

Gräpel: Sommersaison nicht beeinträchtigen!

2. 7. 2020. Über die derzeitige bauliche Aufwertung des Oste-Hafens in Gräpel schreibt Redakteurin Grit Klempow in der Rundschau (Bremervörde) unter anderem: „Der Zugang zu den Wohnmobilplätzen und zur Prahmfähre soll auch in den nächsten Wochen frei zugänglich bleiben. Das liegt auch der AG Osteland am Herzen, die als ehrenamtliche Tourismus-Werberin die Deutsche Fährstraße ins Leben gerufen und großen Anteil daran hat, dass die Oste-Idylle von Touristen überregional entdeckt wird. Claus List und Walter Rademacher vom Vorstand wollen ein Auge darauf haben, dass „einer der wichtigsten touristischen Knotenpunkte an der Oste zur Hochsaison möglichst wenig beeinträchtigt wird“.

 

Mehr zu Thema:

 

Umgestaltung des Gräpeler Hafens hat begonnen

Oste-Schwebefähre startet in die Hochsaison

1. 7. 2020.  Vom heutigen 1. Juli an verkehrt Deutschlands zur Zeit einzige Schwebefähre wieder täglich außer montags zwischen Osten und Hemmoor. Betriebszeit ist von 10 bis 18 Uhr.
 
Die vor fast fünf Jahren havarierte zweitälteste deutsche Schwebefähre über dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen Rendsburg und Osterrönfeld soll bis zum Jahresende durch einen Neubau ersetzt werden. - Mehr > SCHWEBEFÄHREN DER WELT

Kehdinger Kinder-Uni startet diesen Monat

1. 7. 2020. Mit 19 verschiedenen Kursen startet im Juli die „Kinder-Uni Freiburg/Elbe“, das allsommerliche Bildungsangebot des Kornspeichervereins für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren (Foto: Jörg Petersen). Über das Angebot informieren ein Flyer, der überall in der Region aus liegt, und diese Website.

LEADER will Gemeinschaftsbüros initiieren

1. 7. 2020. Durch die Corona-Pandemie wurde noch einmal deutlich, wie wichtig für viele Menschen Home-Offices und die passende Infrastruktur sind. Nicht jeder ist optimal daheim ausgestattet – Grund genug, vor allem in den ländlichen Regionen Coworking Spaces zu fördern.

 

Die LEADER-Region Kehdingen-Oste will daher die Schaffung solcher Gemeinschaftsbüros zwischen Elbe und Oste unterstützen.

 

Eine Machbarkeitsstudie soll demnächst gestartet werden – hier ist Bürgerbeteiligung gefragt: Interessierte Selbstständige, Freiberufler, Kreative oder Angestellte im Homeoffice können sich unverbindlich auf eine Interessenliste setzen lassen, ebenso wie Unternehmen, die ihren Leuten das Arbeiten in der Nähe ihres Wohnortes ermöglichen wollen.

 

Nähere Informationen gibt es in einem neuen Flyer (Foto: Bölsche) sowie auf dieser Website  oder auf facebook.

Die Oste als Filmstar - alle zehn Jahre?

Neuer Oste-Film von Hartmut Mester - hier abspielen

 

29. 6. 2020oste.de-Leser Manfred Rieken aus Zeven fragt auf Facebook nach einem Film über die Oste von der Quelle bis zur Mündung. Unsere aktuelle Empfehlung: „Die Oste entdecken“ von Hartmut Mester aus Cuxhaven, grandiose 40 Minuten auf YouTube - hier ansehen

 

Leider nicht mehr in der Mediathek verfügbar sind der ARD-Film von 2001 „Die Oste - zwischen Moor und Marsch“ von Jürgen Deppe und die einstündige NDR-Reportage "Eine Sommerreise entlang der Oste" (2011) von Kerstin Patzschke-Schulz

 

Nachdem die beiden preisgekrönten Ostefilme der ARD im Abstand von zehn Jahren erstausgestrahlt worden sind (2001, 2011), wäre eigentlich 2021 ein neuer ARD-Film über den Fluss fällig...

Spar-Appell von Wasserverbänden an der Oste

Kehdingen: Neuer Politthriller im Herbst

Drochterser Anwalt und Autor Eggers bei einer Lesung in Stade

28. 6. 2020. Als dem Anwalt und Autor Wilfried Eggers 2009 der Osteland-Literaturpreis „Goldener Hecht“ überreicht wurde, hieß es in der Laudatio: „Nach seinen in Kehdingen angesiedelten Romanen ‚Der Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere‘ (2000) und ‚Ziegelbrand‘ (2003) hat der Drochterser Rechtsanwalt und Notar 2008 unter dem Titel ‚Paragraf 301’ ein Buch vorgelegt, das nicht nur die Kategorie Regionalkrimi sprengt, sondern auch mehr ist als nur ein Kriminalroman - nämlich auch ein Politthriller von internationalem Rang.“

 

Jetzt teilt der renommierte grafit-Verlag in seinem Herbstprogramm mit: „Wilfried Eggers legt nach mehr als zehn Jahren nach: ‚Das armenische Tor‘ ist ein bestechender Roman über ein Verbrechen, das im Schatten des Ersten Weltkriegs begangen wurde und das bis heute die Beziehungen zwischen der Türkei einerseits und Armenien sowie zahlreichen westlichen Staaten andererseits belastet.“

 

Wer die bisherigen Eggers-Bücher kennt, weiß, dass der Verlag nicht zu viel verspricht: „Spannende Geschichtsstunde und packender Fall zugleich, literarisch anspruchsvoll und horizonterweiternd... Aufrüttelnd, bedrückend, lehrreich – ein faszinierender Kriminalroman...“

 

Über den Hintergrund des neuen Buches wird verraten: „Der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915 wird von der Türkei konsequent geleugnet. Welche Folgen hat das für die Armenier, für die Türkei, für die kaukasische Region?“

Schon der Vorgänger-Band hatte politisch wie literarisch Furore gemacht: „Paragraf 301“, urteilte „Die Welt“, sei „der brisanteste Türkei-Krimi des Herbstes“. Wilfried Eggers habe sich, rühmt ein anderer Rezensent, ‚endgültig in die Spitze der deutschen Krimiautoren geschrieben‘, hiess es in der Laudatio zur Verleihung des Goldenen Hechts. (Foto: Eggers mit Sponsor Burkhard Guthahn (Vorstand KSK) und Laudator Jochen Bölsche 2009. Weiterlesen...

 

> Wilfried Eggers: Das armenische Tor. Roman. Originalausgabe, ca. 352 Seiten, Paperback, ca. 13 Euro, Erscheinungstermin: Oktober 2020.

 

29. 6. 2020. Für den Herbst plant die AG Osteland eine Eggers-Lesung, wie Vorsitzender Claus List heute auf Facebook mitteilt.

99 Ideen für zwei Osteland-Gemeinden

27. 6. 2020. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Start der Planungskooperation zwischen den Ostedörfern Hechthausen (CUX) und Burweg (STD) zog Uwe Dubbert eine positive Bilanz: „Die Oste stellt keine Trennung dar“ - und auch die Kreisgrenze nicht mehr.

 

Ein Jahr lang hatten Kommunalpolitiker wie der Hechthäuser SPD-Fraktionschef Dubbert über gemeinsame fluss- und kreisübergreifende Vorhaben beraten - alle Protokolle stehen hier online zur Verfügung.

 

Herausgekommen ist mit Hilfe des Büros ProPlan ein jetzt präsentiertes 500-seitiges Konzept mit 99 Projektideen zur künftigen kommunalen Kooperation mit dem Titel „Dorfregion Burweg- Hechthausen: Gemeinsam Brücken über die Oste schlagen – natürliche Grenzen überwinden“.

 

Der jetzt von den Ratspolitikern gebilligte Entwurf soll - so Hechthausens Bürgermeister Jan Tiedemann - in Kürze ausgelegt und im Herbst verabschiedet werden.

 

Etliche der Projektskizzen betreffen die touristischen Highlights der beiden Orte an der Deutschen Fährstraße und am Osteradwegs, darunter die Pütten und die Fähre Püttenhüpper, das Steilufer und den Ferienpark, die Windmühle oder die Horster Kirche (Fotos: Bölsche).

 

Es war ein weiter Weg: Noch vor gut einem Jahrzehnt, in dem von der AG Osteland ausgerufenen „Jahr der Oste“ 2009, beschränkten sich die Beziehungen zwischen den Flussdörfern im wesentlichen auf ein gemeinsam ausgerichtetes Tauziehen über der Oste - siehe Jochen Bölsches Archiv-Seite.

Oste-Pütten: Barriere soll Treibholz stoppen

"Fährienstraße" jetzt mit "Veermaster"

26. 6. 2020. Eine besondere maritime Sehenswürdigkeit bietet zur Zeit die Deutsche Fährstraße Bremervörde – Kiel an deren Alternativ-Route über die Störfähre Beidenfleth: In der Peters-Werft in Wewelsfleth wird die stolze Viermastbark Peking restauriert.

 

Der beste Blick auf die Werft und auf den „Hamborger Veermaster“ bietet sich vom ehemaligen Fährkopf am gegenüberliegenden Ufer (Anfahrt durch die alte Deichlücke in Ivenfleth).

 

Der Windjammer Peking (Fotos: Bölsche) ist ein Frachtensegler ohne Motor, der 1911 von der Werft Blohm & Voss in Hamburg im Auftrag der Reederei F. Laeisz gebaut wurde. Sie ist 115 Meter lang und 14,40 Meter breit. Sie war ab 1932 statonäres Schulschiff in England, 1975 bis 2016 Museumsschiff in New York und kam 2017 per Dockschiff nach Deutschland zurück.

 

Die Peking wird nach der Restaurierung als stationäres Museumsschiff in ihren Heimathafen Hamburg zurückkehren, wie der Förderverein des Traditionsschiffs auf seiner Webseite weiter mitteilt.

 

Besucher der Störroute der Deutschen Fährstraße sollten unbedingt die ehrenamtlich betriebene Beidenflether Fähre „Else“ (lks.) benutzen. Informationen zu „Else“ und ihren Förderern hier, interaktive Karte zur Deutschen Fährstraße auf www.ag.osteland.de

Osteland-Themen im neuen CUX-Journal

25. 6. 2020. In der heute erschienenen Sommer-Ausgabe der Heimatzeitungsbeilage CUX-Journal sind zumindest drei Beiträge von besonderem Interesse für Freunde des Ostelandes: Artikel über das Osterbrucher Kultpferd Deister, über das bürgerbewegte Oberndorf und über dessen neu gestaltetes Museum Spurensuche. Das Magazin steht kostenlos online zur Verfügung.

Boomjahr für die „Straße der Wohnmobile“

25. 6. 2020. Die Wohnmobil-Hersteller verzeichnen im Corona-Jahr einen nie erlebten Boom - siehe diesen Branchenbericht.

Davon profitiert auch die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, die seit 2004 Oste und Ostsee verbindet und deren Autoroute  von der AG Osteland seit Anbeginn auch als „Straße der Wohnmobile“ beworben wird - unter anderem mit einem mehrfach neu aufgelegten gleichnamigen Flyer.

 

Sechzehn Jahre nach der Eröffnung erfolgte jüngst gleichsam der „Ritterschlag“ für diese Wohnmobil-Route: Die Zeitschrift promobil - „Europas größtes Reisemobil-Magazin“ - widmet in der Mai-Ausgabe einen großen Sonderteil den Stellplätzen zwischen Bremervörde und der Kieler Förde - siehe auch unsere Wohnmobil-Website.

 

Nahezu zeitgleich erschien aus der Feder von Peter Eckmann (Hechthausen) unter dem Titel „Mord mit Absicht“ auch Deutschlands erster Wohnmobil-Krimi; der Roman propagiert ebenfalls die „Fährienstraße“.

 

Zurzeit verzeichnen nicht nur sämtliche Plätze am Nord-Ostsee-Kanal - darunter die Premiumadressen Rendsburg und Osterrönfeld (Foto oben: Spann-an) - enormen Zuspruch, sondern auch die Orte an der Oste zwischen Bremervörde und Neuhaus.

 

Das bestätigt auch der Trend, über den Bürgermeister Detlef Horeis laut heutiger NEZ in der jüngsten Oberndorfer Ratssitzung berichtete: „Im vergangenen Jahr hatten wir 212 Gäste mit 421 Übernachtungen. In diesem Jahr sind es bereits jetzt 94 Gäste mit 187 Übernachtungen“ - und das trotz monatelanger Corona-Einschränkungen.

 

Zum Thema:

 

Promobil testet die Deutsche Fährstraße

Stör & Co. krepieren - Bagger unter Verdacht

Untere Oste seit 10 Jahren Landesgewässer

25. 6. 2020. Jubiläum am Fluss: Vor 10 Jahren wurde die Untere Oste vom Bundes- zum Landesgewässer herabgestuft. Im Juni 2010 teilte das NLWKN mit: „Der Landesbetrieb ist jetzt auch für die Oste auf einer Länge von rund 70 Kilometern vom Mühlenwehr in Bremervörde bis zum Ostesperrwerk zuständig." Zum Jubiläum gibt's in Basbeck eine neue Spundwand. > BLAUES NETZ

 

Zum Thema: Mit umfassenden Stahlbetonarbeiten nimmt der Neubau der Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf Gestalt an. Seit Mai entsteht auf der größten Küstenschutzbaustelle Niedersachsens die neue Schleusenkammer. Mehr ... 

Meldungen dieser Rubrik aus dem Juni 2020 > OSTE-TICKER JUNI2020.1 und OSTE-TICKER JUNI2020.2

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