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Aktuell

Oberndorf: Ortsdurchfahrt fünf Tage dicht

28. 9. 2020. Aufgrund der Errichtung eines Hauses mit sechs Wohneinheiten ist die Hauptstraße (K 25) in Oberndorf in Höhe der  Hausnummer 15 von heute bis Freitag, 2. Oktober, voll gesperrt. (Foto: Bölsche). „Soweit es die Arbeiten zulassen, wird die Straße nach dem täglichen Arbeitsschluss für den Verkehr freigegeben,“ teilt der Landkreis mit (Umleitung: aus Richtung Hemmoor – K25 – Ostlandring – Hoffmann-Fallersleben-Straße – K25 und umgekehrt).

Hemmoor: Dirk Brauer tritt nicht wieder an

Am Revers: der Goldene Fährmann für Brauers Verdienste um die Osteregion

 

3. 9. 2020. In Hemmoor wird Dirk Brauer nächsten Jahr nicht wieder für das Amt des Samtgemeinde-Bürgermeisters kandidieren. Über die (u. a. auch persönlichen) Gründe äußert Brauer sich heute in der folgenden Mitteilung an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

im nächsten Jahr finden Kommunalwahlen statt, zu denen zeitgleich auch die Neuwahl des Samtgemeindebürgermeisters stattfindet. Wie einige von Ihnen/ euch wissen, habe ich mir seit geraumer Zeit Gedanken gemacht, ob ich wieder zur Direktwahl antrete. Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, nicht erneut zu kandidieren.

 

Nach Ablauf meiner Wahlzeit am 31. Oktober 2021 werde ich auf eine Amtszeit von 20 Jahren (mit einer Unterbrechung  von 10 Monaten als Allgemeiner Vertreter) als hauptamtlicher Bürgermeister (in zwei Samtgemeinden) zurückblicken können. Zuvor war ich nach meinem Studium 13 Jahre beim Landkreis Cuxhaven, zuletzt in leitender Funktion, tätig.

 

Die Gründe für meinen Amtsverzicht sind persönlicher und privater Art. Die Amtszeit als hauptamtlicher Bürgermeister und ehrenamtlicher Gemeinde- und Stadtdirektor war nicht immer einfach, jedoch eine spannende und herausfordernde Tätigkeit, die aber andererseits auch wenig Raum für Familie und Freizeit ließ.  Insbesondere nach einer schweren Erkrankung in meiner Familie erscheint mir die starke persönliche Ausrichtung auf den Beruf auf Dauer nicht mehr sinnvoll. Auch eigene stressbedingte gesundheitliche Probleme lassen es vernünftig erscheinen, beruflich kürzer zu treten.

 

Die Entscheidung für den Amtsverzicht ist mir nicht leicht gefallen, da mir die Entwicklung der Samtgemeinde Hemmoor und ihrer Mitgliedsgemeinden sehr am Herzen liegt. Viele noch laufende Projekte in der Samtgemeinde und der Stadt Hemmoor, werde ich nicht mehr zu Ende begleiten können. Viele kleine und große Projekte konnte ich aber seit meinem Amtsantritt umsetzen oder initiieren. Auch die laufenden Verwaltungsdienstleistungen sind für unsere Bürgerinnen und Bürger weiter optimiert und stets in guter Qualität bereitgehalten worden. Dies war nur gemeinsam mit Ihnen und Euch möglich. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle schon heute bei allen sehr herzlich bedanken. Gemeinsam haben wir viel erreicht. Auch für das sehr angenehme persönliche Miteinander möchte ich mich bereits jetzt bedanken.

 

In der noch verbleibenden Amtszeit möchte ich bis zum Ende der Wahlperiode noch einige Dinge auf den Weg bringen. Für die Zeit bis dahin wünsche ich mir weiterhin Ihre/ Eure Kooperationsbereitschaft und wohlwollende Unterstützung.

Stade: Seefried will Roesberg nachfolgen

22. 8. 2020. Der niedersächsische CDU-Generalsekretär Kai Seefried will Landrat im Elbe- und Oste-Landkreis Stade werden. Seefried kündigte am Freitag gegenüber dem CDU- Kreisvorstand seine Kandidatur für das freiwerdende Amt von Michael Roesberg an.

 

Grambow tritt gegen Seefried an

 

1. 9. 2020. Der niedersächsische CDU-Generalsekretär Kai Seefried will, wie berichtet, Landrat im Elbe- und Oste-Landkreis Stade werden und für das freiwerdende Amt von Michael Roesberg antreten. Nach dem Politiker Seefried hat jetzt auch ein Mann mit Verwaltungserfahrung seine Kandidatur angekündigt, wie heute die Lokalpresse berichtet: Thomas Grambow aus Neu Wulmstorf bewirbt sich ebenfalls für den Chefposten im Kreishaus.

 

Angesichts der Vita des Sozialdemokraten (siehe Ausschnitt unten) kommentiert das Stader Tageblatt heute: “Thomas Granbow ist eine gute Wahl“ - wenngleich Seefried im Stader Land bekannter sei als der Mann aus dem Nachbarkreis Harburg.

Balje: Trauer um Hans-Joachim Noack

24. 8. 2020. Freundeskreis und Branche trauern: Der Publizist und Reporter Hans-Joachim („Jochen“) Noack, der seinen Lebensabend in Hamburg und in Nordkehdingen verbracht hat, ist im Alter von 80 Jahren gestorben.  

 

Der vielfach ausgezeichnete Journalist und hochgeschätzte Kollege (FR, SZ, SPIEGEL) gilt als einer der renommiertesten politischen Biographen in Deutschland, seine Kanzlerporträts sind allesamt Bestseller.

 

Die Rettung und Förderung des Freiburger Kornspeichers, in dem er u. a. aus seiner in Balje verfassten Helmut-Schmidt-Biografie las, war ihm ein wichtiges Anliegen.

Landfrauen nähen, schützen, spenden

13. 8. 2020. Den Gesamterlös von 2700 Euro aus dem Verkauf von 850 selbstgenähten Corona-Masken haben neun Gnarrenburger Landfrauen dieser Tage zwölf gemeinnützigen Vereinen in ihrer Heimatregion am Rande des Ostelandes gespendet. Respekt!

 

Übergeben wurden die Spenden jetzt am Torfschiffhafen an der Kreuzkuhle in Karlshöfenermoor bei Kilometer Null des Oste-Hamme-Kanals (Foto: Bölsche).

 

Jeweils 225 Euro gingen an den Moorhof Augustendorf, das „Cultimo“ in Kuhstedtermoor, das Gnarrenburger Glasmuseum, den Heimatverein „Findorffs Erben“, das Kartoffelmuseum in Brillit, „De Treidlers von Kuhstedtermoor“, die Einraumschule des Heimatvereins Karlshöfen, die DRK-Jugend Gnarrenburg sowie die Jugendwehren Gnarrenburg, Karlshöfen, Klenkendorf und Kuhstedt.

Kehdinger „Kümo-Museum“ wieder geöffnet

Blick über den Deich vom alten Hafen auf das Museum

 

10. 10. 2020. Nach Corona-bedingter Pause ist das sehr sehenswerte Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen seit Mitte Juli wieder geöffnet - mit drei Sonderausstellungen. Im Newsletter des Vereins heißt es dazu unter anderem:

 

Nachdem wir auf unsere traditionelle Ostereröffnung verzichten mussten und nachdem wir unser Museum  „coronagerecht“ umgebaut haben, konnten wir am 18. 7. 2020 das Haus wieder für Besucher öffnen. ...

 

In dieser nun nur noch kurzen Saison 2020 zeigen wir wie immer drei Sonderausstellungen: eine kleine unten, eine große oben und die Kunst.

 

Die Sonderausstellung oben widmet sich in diesem Jahr dem großen Forschungsthema unseres ehemaligen Vereinsvorsitzenden Volker von Bargen: "Kümos in Krieg und Frieden". In jahrelanger Recherche, zunächst zusammen mit unserem inzwischen verstorbenen niederländischen Vereinsmitglied Ben Gernaat, wurden die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Küstenmotorschiffe ermittelt und die Schiffe kategorisiert.

 

Diese Ausstellung zeigt nun 43 dieser Rubriken, jeweils mit Fotos der umgebauten Schiffe und kurzer Erläuterung des Einsatzgebietes. Außerdem gibt es kurze Abrisse der Geschichten dieser Schiffe nach dem Krieg - wie kamen sie zurück in ihre Heimathäfen und wie wurden sie dann genutzt? ...

 

Die kleine Ausstellungsecke im Erdgeschoss haben wir mit "Stoltenbergs" bestückt. Das Museum besitzt inzwischen 15 Zeichnungen dieses weitbekannten Marinemalers aus dem dänischen Kalundborg. ..

 

Durch die späte Öffnung des Museums leider ausgefallen ist die Ausstellung des Marinemalers Holger Koppelmann aus Brunsbüttel. Wer sich ansehen möchte, was uns hier entgangen ist, kann das im Internet tun: www.marinemaler-koppelmann.de. Zu sehen gibt es nun Fotografien des Stader Fotoclubs "Das Auge".

 

Mehr zum Thema: 

 

Wischhafen: Wieder ein Verladeturm im alten Hafen 

Hamburger Veermaster an der Fährstraße

6. 8. 2020. Eine der schönsten maritimen Perspektiven bietet die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel zurzeit bei Wewelsfleth mit dem Blick über die Stör auf die Stahlbark „Peking“ (Foto: Bölsche). Der Hamburger Veermaster wird nach aufwendiger Restaurierung in der Peterswerft am 7. September nach Hamburg und an seinen endgültigen Liegeplatz gebracht.

 

Das 115 Meter lange Schiff, das am 25. Februar 1911 bei Blohm & Voss vom Stapel lief, transportierte zunächst Salpeter auf der Route Hamburg – Chile – Hamburg. Nachdem es viele Jahre als Museumsschiff im New Yorker Hafen lag, wurde sie 2017 zur Restaurierung in die Peters-Werft überführt und im Mai 2020 an die Stiftung Historische Museen Hamburg übergeben.

Sexsklavinnen: Referat im Lager Sandbostel

6. 8. 2020. In der Gedenkstätte an der Oste wird im Rahmen des Sandbosteler Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Die 'Dritte Welt' im Zweiten Weltkrieg" die Historikerin Dr. Regina Mühlhäuser vom Hamburger Institut für Sozialforschung am Mittwoch, 12. August, 18 Uhr, über die so genannten "comfort women" referieren – Zehntausende Frauen und Mädchen, die zwischen 1932 und 1945 zur sexuellen Befriedigung japanischer Soldaten versklavt wurden.

 

Seit Anfang der 1990er Jahre hatten Hunderte Überlebende aus asiatischen Ländern den Mut, von ihrem Schicksal zu berichten. Man könnte hier von einer Art MeToo-Moment sprechen. 

 

Betroffene Frauen haben vor japanischen Botschaften demonstriert, Public Hearings abgehalten, bei Gerichten in Japan, Südkorea und USA Klage geführt und internationale Gremien wie die United Nations (UN) und das Europaparlament angerufen. Bis heute aber weigert Japan sich hartnäckig, den verbrecherischen Charakter des „comfort-women“-Systems anzuerkennen und sich offiziell bei den Frauen zu entschuldigen. Wie können wir die Ursachen für diese Verleugnung verstehen? Ist dies vor allem im Rahmen des generellen Umgangs Japans mit seinen Kriegsverbrechen zu sehen? Oder liegt es auch am besonderen Umgang mit sexueller Gewalt im Vergleich zu anderen Formen von Gewalt?

 

In ihrem Vortrag geht Regina Mühlhäuser diesen Fragen nach und beleuchtet, wie und warum es den Frauen möglich geworden ist, an die Öffentlichkeit zu gehen und für ihre Rechte einzustehen.

Akrobatik an der Deutschen Fährstraße

2. 8. 2020. Radwanderer auf dem Nordkehdinger Abschnitt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel waren heute Augenzeugen schwindelerregender Akrobatik: 

Das über 50 Meter hohe Oberfeuer Balje - unweit des Baudenkmals Alter Leuchtturm Balje – wird zur Zeit von Gerüstbauern über die gesamte Höhe für Außenanstricharbeiten eingerüstet (Dank für Fotos an Barbara Gehring, Hemmoor).

Auftraggeber ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven. Das Oberfeuer war 1977 im Naturschutzgebiet „Außendeich Nordkehdingen I“ errichtet worden und löste den Vorgängerturm ab, der schließlich durch Bürgerengagement vor dem Abriss gerettet wurde und für museale Zwecke genutzt wird. 

Ehrenamtliche Leuchtturmwärterinnen und -wärter halten den Turm während der Saison für Besichtigungen geöffnet, die in diesem Sommer allerdings wegen der Pandemie ausfallen müssen (Archivbild unten: Bölsche).

Mehr auf der Website des von Eckhard Klitzing geleiteten Vereins, der mit dem Osteland-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden sind: www.foerderverein-baljer-leuchtturm.de/

Über das Oberfeuer heißt es suf Wikipedia: Der 50,3 m hohe und kreisrunde Turmschaft ist aus Stahlbeton gefertigt. In seinem Inneren ist ein Notstromaggregat installiert. Der Turmkopf mit dem Lampenraum besteht aus zwei übereinander gelagerten Ringen. Er hat einen Durchmesser von 7,1 m und ist 6,1 m hoch.

Das Oberfeuer wurde 1977 im Naturschutzgebiet „Außendeich Nordkehdingen I“ errichtet und steht in unmittelbarer Nähe zum alten Leuchtturm Balje.

Das 24 m hohe Unterfeuer ist 2460 m vom Oberfeuer entfernt und steht im Watt. Beide Türme bilden eine Richtfeuerlinie von rechtweisend 81°. Nach ihrem Bau konnten die Türme bereits als Tagessichtzeichen genutzt werden, die Befeuerung ging jedoch erst am 15. Dezember 1980 in Betrieb. Zum gleichen Zeitpunkt wurde das alte Leuchtfeuer Balje gelöscht.

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