www.oste.de - die Websites für das Osteland
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Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit von Osteland-Mitgliedern für Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die FB-Gruppe ostekultur und die FB-Seite goldenesnetz.

Malstedt: Kunstausstellung jetzt online

1. 4. 2020. Die Mühle Malstedt Kunstwerkstatt am Oste-Zufluss Bever muss die lange geplante und terminierte „AprilArt 2020“ ebenso wie alle anderen kulturellen und sonstigen Veranstaltungen absagen und auf noch unbestimmte Zeit verschieben (Foto: Bölsche). Die Ausstellung ist seit drei Wochen fertig und kann online in Kurzform auf der Seite der Kunstwerkstatt betrachtet werden.

Ostener Chor erfüllt Herzenswünsche

9. 3. 2020. Der Gemischte Chor Osten erfüllt in seinem festlichen Frühlingskonzert am Sonntag, 22. März, 18 Uhr, Herzenswünsche musikalischer Art. In der St.-Petri-Kirche zu Osten werden im Festjahr zum 800jährigen Bestehen des Kirchspiels unter der Leitung von Maren Kröger-Haenisch Musikstücke aus zehn Jahren Chorarbeit erklingen. Für Liebhaber des unbegleiteten Chorgesangs werden vier-, fünf- und mehrstimmige Gesangsstücke erklingen. Das musikalische Spektrum reicht dabei von der Renaissance bis zur Romantik und vom Mittelmeer bis zum Nordkap. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
 
Freiburg: Folk/Pop-Duo zur Bunten Stunde im Kornspeicher

Am Freitag, 20. März, 20 Uhr, gibt das Hamburger Singer-/Songwriter-Duo „Margins Of April“ erstmalig ein Konzert innerhalb der Veranstaltungsreihe „Bunte Stunde“ im Kornspeicher Freiburg. Geboten wird eine schöne Mischung aus Indie/Folk/Pop und Americana in ungezwungener Atmosphäre.

Osteland: Von der ‚Euthanasie’ zum Holocaust

Vortrag von Dr. Andreas Kahrs, Berlin, und Michael Quelle, Stade, zur nationalsozialistischen Vernichtungspolitik am 10. März, 19 Uhr, im Gemeinderaum der Michaelskirche Rotenburg, Bischofstraße 8, 27356 Rotenburg
 
Der Gedenkstättenverein Sandbostel begibt sich Ende März auf Spurensuche zu der sogenannten „Aktion Reinhard“ im heutigen Osten Polens. Vorbereitender Teil der Bildungsreise ist die oben genannte öffentliche Informationsveranstaltung, in der die Hintergründe der „Aktion Reinhard“ erläutert werden. 
 
Mit der Veranstaltung möchte der Gedenkstättenverein in die Geschichte der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik einführen. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen der sogenannten „Euthanasie“, bzw. dem „Aktion T4“ genannten Mord an zahlreichen als vermeintlich unheilbar krank oder „lebensunwert“ deklarierten Patientinnen und Patienten und der industriellen Massenvernichtung von Menschen in den Todeslagern der sogenannten „Aktion Reinhard“ dargestellt.
 
Auch in Niedersachsen fielen hunderte Menschen dem nationalsozialistischen Patientenmord zum Opfer. 
 
Der Stader Regionalforscher Michael Quelle wird die verschiedenen „Euthanasieaktionen“ und ihre Auswirkungen auf Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Rotenburg und auf die Bewohnerschaft der Rotenburger Anstalten darstellen. 
 
Dr. Andreas Kahrs ist Mitglied des Bildungswerk Stanislaw Hantz, das im Januar dieses Jahres unter großem öffentlichem Interesse einen Foto-Fund aus dem Nachlass des SS-Manns Johann Niemann präsentierte. Diese Fotos visualisieren die Entwicklung des nationalsozialistischen Mordprogramms aus der Perspektive eines Täters. 
 
Niemann war zunächst als sogenannter „Brenner“ in den Mordzentralen der „Euthanasie“ in Brandenburg, Bernburg und Grafeneck eingesetzt, danach brachte er sein „Expertenwissen“ in die neu eingerichteten Vernichtungslager der „Aktion Reinhard“, Belzec und Sobibor ein. 
 
Dr. Andreas Kahrs (Berlin) ist Historiker und Mitautor des Buches „Fotos aus Sobibor – Die Niemann-Sammlung zu Holocaust und Nationalsozialismus“. Er organisiert seit vielen Jahren Bildungsprojekte zum Holocaust in Polen und begleitet auch die Bildungsreise des Gedenkstättenvereins Sandbostel e.V. in die Region Lublin. 
 
Michael Quelle (Stade) erforscht seit vielen Jahren die regionale Geschichte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in den Landkreisen Rotenburg und Stade. Er war an der Geschichtsaufarbeitung der Rotenburger Anstalten beteiligt und forscht aktuell zu den verschiedensten NS-Opfergruppen mit Bezug zum Landkreis Stade.
 
Bild oben: Das Lagertor von Sobibor im Frühjahr 1943. Durch das Tor wurden Jüdinnen und Juden aus der Region zu Fuß, auf Lkw oder Pferdefuhrwerken in das Mordlager getrieben. © USHMM

„Euthanasie“-Anstalt Brandenburg. Auf einem Paddelboot sitzen (v. l. n. r.) die „Brenner“ Karl Pötzinger, Johann Niemann und Siegfried Graetschus am Zaun der „T4“-Anstalt Brandenburg. Im Hintergrund das Stadtbad, Sommer 1940. „Brandenburg“ notierte Niemann im Fotoalbum darunter.

Trawniki bei demonstrativen Schießübungen im Hof der Kommandantur des Vernichtungslagers Belzec, angeleitet von Johann Niemann (Mitte), Frühjahr 1942. © USHM

75. Jahrestag der KZ-Befreiung im Osteland

8. 3. 2020. Die Gedenkstätte Sandbostel an der Oste bereitet sich auf den 75. Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers und Ausweich-KZ vor. Die Gedenkveranstaltung mit Andacht findet am 29. April ab 16 Uhr statt.

Dobrock: Familienkonzert des Kulturkreises 

28. 2. 2020. Ein „Familienkonzert“ für Violine und Klavier mit Dascha, Sascha und ihrem Vater, dem ukrainischen Geigenvirtuosen Olexandr Klimas aus Ulm, präsentiert der Kulturkreis Am Dobrock e. V. am Freitag, 6. März, 19 Uhr, im Ratssaal Cadenberge
 
Der Geiger Olexandr Klimas stammt aus einer Musikerfamilie und wuchs in Kirowohrad in der Ukraine auf. Dort studierte er Musik, konzertierte solistisch und im Kammerorchester der Philharmonie. Von 1996 bis 2000 studierte er am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und konzertierte viele Jahre als Solo-Geiger des Ensembles „Talisman“ in einigen Ländern u. a. bei Festivals in Russland, China, Ungarn, Holland, Tschechien, Österreich und England. Seit 2003 leitet er die Agentur und Kulturbühne „KleinesKunstHaus“ in Ulm und arbeitet als Musiker und Komponist mit Theater- und Ballettbühnen zusammen. Inzwischen hat er sich vor allem für eine pädagogische Tätigkeit entschieden und gibt seine Kenntnisse besonders auch an seine Töchter Dascha und Aleksandra "Sascha“ (Foto) weiter. 
 
Dascha Klimas, 2007 geboren, begann als Vierjährige mit dem Klavierspiel. Die Schülerin von Susanne Lohwasser an der Musikschule Ulm ist mehrfache 1. Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ und bei internationalen Klavierwettbewerben, z. B. beim „Internationalen Rotary Klavierwettbewerb Jugend“ in Essen (2. Preis), bei „Piano Talents“, Mailand (1. Preis) und beim „Concours Val de Travers“ in der Schweiz (1.Preis). Im Januar dieses Jahres wurde sie beim 64. Grotrian-Steinweg- Klavierspielwettbewerb in Braunschweig mit einem 1. Preis und dem „Undercover Förderpreis“ ausgezeichnet. Dascha ist 2019 als jüngste Klavierstudentin für das Jungstudium an der Musikhochschule München aufgenommen worden.  
 
Aleksandra „Sascha“ Klimas wurde 2009 geboren und begann als Fünfjährige mit dem Geigenspiel. Auch Sascha, die von ihrem Vater unterrichtet wird, hat schon erste Preise bei „Jugend musiziert“ und beim internationalen „Crescendo“- Wettbewerb in Genf erspielt. Demnächst macht sie ihre Aufnahmeprüfung für das Jungstudium in München.
 
Dascha und Sascha haben schon mehrfach deutschlandweit konzertiert. 
Ihre Darbietungen sind nicht nur von früher Virtuosität geprägt, sondern bringen große Musizierfreude, viel Herz und Musikalität zum Ausdruck. 
 
Das Programm mit Musik von J. S. Bach, Vivaldi, Paganini, Beethoven, Chopin, Liszt, Mussorgsky, Rachmaninow, Saint- Saens, Debussy u. a. reicht von Solostücken für Klavier über Duostücke bis zum Familien-Trio, z.B. bei Doppelkonzerten von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach.
 
Unterstützt wird dieses Konzert durch die Rathaus-Apotheke Cadenberge. In der Pause werden Getränke und kleine Leckereien gereicht. Karten zu € 18,00/ ermäßigt € 15,00 gibt es im Vorverkauf unter vorverkauf@kulturkreis-amd.de, bei Uhren und Schmuck Wolfgang Hess in Cadenberge, im L’Atelier Créatif Otterndorf, in der Buchhandlung Flaig Hemmoor und im Vita-Seminarhaus Hechthausen. An der Abendkasse kosten die Karten € 19,50/ ermäßigt € 17,50. 
 
Für Familien ist dieses Konzert inhaltlich wie auch preislich besonders attraktiv: 
Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre frei.

Vortrag: Als die Briten die Oste erreichten

Geburtstagspläne für Cuxland-Dichter Allmers

23. 2. 2020. In ziemlich genau einem Jahr wird im Cuxland der 200. Geburtstag des Marschendichters Hermann Allmers gefeiert. Die Vorbereitungen sind angelaufen - siehe Weserkurier +++ Das Allmers-Haus in Rechtenfleth ist schon vorher einen Besuch wert (Foto: Bölsche)

Auch Oste-Dörfer feiern Moorvater Findorff

14. 2. 2020. Auch einige Oste-Dörfer feiern Findorff - unter den Organisatoren des Festakts in Iselersheim (siehe Plakat) ist der der Oste-Kulturpreisträger und Ortsbürgermeister Hermann Röttjer, Heimatforscher und Historiker aus Leidenschaft. Mehr...  

Hemmoor: Hohe Ehre für Heino Grantz

14. 2. 2020. Eine besondere Ehrung konnte Vorsitzender Rainer Kupke in der sehr gut besuchten Hauptversammlung des Geschichts- und Heimatvereins Hemmoor vornehmen: Einstimmig wurde sein Vorgänger, der langjährige Vorsitzende und Ortsheimatpfleger Heino Grantz, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Unser Archivbild zeigt den Geehrten, der seit 36 Jahren im Verein aktiv ist, gemeinsam mit Ehefrau Monika (Foto: Bölsche).
 
Bereits 2017 hatte ihm die Arbeitsgemeinschaft Osteland den Kulturpreis „Goldener Hecht“ in der Kategorie Traditionspflege verliehen. In der Laudatio hieß es: Schon früh engagierte sich der gebürtige Warstader Gärtnermeister Heino Grantz ehrenamtlich in zahlreichen Vereinen und Verbänden, in denen er diverse Vorstandsposten bekleidete. Als Berufschullehrer war er 10 Jahre an der BBS Cadenberge nebenberuflich tätig.
 
Sein "Steckenpferd" ist die Heimatpflege, und darum verwundert es auch nicht weiter, dass er 1984 den Hemmoorer Geschichts- und Heimatverein mit begründete, den er viele Jahre lang führte...
 
Auch wenn er es jetzt etwas ruhiger angehen lässt, organisiert er als Ortsheimatpfleger der Stadt Hemmoor federführend die alljährlich wechselnden Ausstellungen. An zahlreichen Chroniken hat er mitgewirkt oder sie selbst verfasst.
 
Er gründete nicht nur die Volkstanz- und Trachtengruppe, sondern rekonstruierte auch die Hemmoorer Tracht, die nach nur 2-jähriger Vorbereitungszeit vom Niedersächsischen Landestrachtenkundeausschuss anerkannt wurde und ihm große Anerkennung im Trachtenwesen einbrachte.
 
Für seine herausragenden ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt Heino Grantz Auszeichnungen von der Stadt Hemmoor und dem Land Niedersachsen. 2015 wurde er zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Joachim Gauck nach Berlin eingeladen.
 
Heino Grantz hat sich um das Osteland verdient gemacht.“

Lenz-Verfilmung im Freiburger Kornspeicher

12. 2. 2020. Die Erfolgsgeschichte des Speicher-Kinos in Freiburg geht weiter. Nach drei ausverkauften Vorstellungen präsentiert das Speicher-Kino am Sonnabend, 22. Februar, ab 19.30 Uhr bereits seinen vierten Film. Auf der Leinwand zu sehen ist „Deutschstunde“, eine Literaturverfilmung des bekannten Romans von Siegfried Lenz.

Behrens zeigt Komödie mit Krimieinschlag

12. 2. 2020. „Die Hauptrolle“ heißt das neue Stück, mit dem Kultur auf dem Lande ab 13. März im Cux- und Osteland auf Turnier geht. „Es ist eine Komödie mit kriminellem Einschlag“, verrät Regisseur und Stückeschreiber Hartmut Behrens.
 
Darin geht es um ein Film-Casting. Die junge Schauspielerin Yolanda bewirbt sich um die Hauptrolle für einen Agentenfilm. Im Hinterzimmer der Kneipe, in der sie zur Zeit arbeitet, treffen sich Mutter, Vater, Onkel und eine Nachbarin, um Yolanda bei der Vorbereitung auf das Casting zu "helfen". Außerdem wurden noch eine Stylistin eingeladen sowie ein weiblicher Coach. Und der Kneipier muss auch seinen Senf dazugeben. Dass dabei alle einer Meinung sind, ist natürlich nicht zu erwarten, zumal die Interessen sich als recht unterschiedlich herausstellen. Nebenher muss noch die Kneipe vorm Ruin gerettet werden, und Drogen spielen auch eine Rolle. Und am Ende kommt alles anders als man denkt.
 
Es spielen: Jasmin Horeis, Klaus Ergenzinger, Wolfgang Kratz, Ulrike Winter, Susanne Wirth, Kirsten Müggenburg, Ilona Michalakis, Heinz Schneider und Hartmut Behrens. Die Termine:
 
Freitag, 13.3., Seelandhallen Otterndorf / Vvk: Altstadtbuch, Seelandhallen
Freitag, 20.3., Dorfgemeinschaftshaus Balje / Vvk: Volksbank
Sonnabend, 21.3., Dorfgemeinschaftshaus Belum / Vvk: Lührs
Freitag, 27.3., Kornspeicher Freiburg / Vvk: KSK, Volksbank
Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Vorbestellungen sind auch möglich unter buero@kultur-auf-dem-lande.de. Die Karten kosten an der Abendkasse 11 Euro, ermäßigt 8 Euro; im Vorverkauf einen Euro weniger.
 
Wer über den Verein Kultur auf dem Lande und seine früheren Produktionen (Foto)  auf www.kultur-auf-dem-lande.de

Kultur pur Osterbruch mit neuem Programm

12. 2. 2020. Nach drei erfolgreichen Jahren hat die ehrenamtliche Initiative Kultur pur Osterbruch ein neues attraktives Jahresprogramm für das lebendige Dorf am Rande des Ostelandes präsentiert.

Freiburg: Kultur-Highlights im Kornspeicher

Historische Ausstellung in Schwedenspeicher

27. 1. 2020. „Historische Landschaften und moderne Landschaftsverbände“ heißt eine am Wochenende eröffnete Sonderausstellung im Stader Schwedenspeicher (Foto: Bölsche), die noch bis zum 13. April 2020 zu sehen ist. Einzelheiten... 

Themen-Rundgang zum Holocaust-Tag

20. 1. 2020. Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird während des Rundganges insbesondere das Schicksal der beiden größten Opfergruppen im Stalag X B in den Mittelpunkt gestellt: der sowjetischen Kriegsgefangenen und der ab 12. April nach Sandbostel kommenden KZ-Häftlinge.
 
Bei dem Rundgang erfolgt zunächst eine Einführung in der Dauerausstellung und dann ein Rundgang über das Außengelände zu den für das Schicksal beider Hauptopfergruppen bedeutsamen Orten.
 
Dauer: Etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

 Afrika-Buch erinnert an historische Leistung

11. 1. 2020. In diesen Tagen, vor 150 Jahren, jährt sich die posthume Veröffentlichung des ersten Forschungsberichts von der Ostafrikaexpedition des Kehdingers Carl Claus von der Decken (Abb.: Wikipedia), den Dr. Otto Kersten unter dem Titel „Die Vögel Ostafrikas” herausgegeben hat.
 
Im Natureum Niederelbe befinden sich die von Osteland-Kulturpreisträger Rainer Leive (mit Unterstützung des v. d. Deckenschen Familienverbandes und der Ritterschaft) angeschafften Nachdrucke des Gesamtwerkes. Leive: „Ich würde mich nicht für das Erinnern einsetzen, wenn nicht das humanitäre Verhalten  v. d. Deckens und von Dr. Otto Kersten gegenüber den eingeborenen Trägern (Verzicht auf den Ruhm der Erstbesteigung des Kilimandscharos) ein Beleg dafür ist, dass es in der Kolonialgeschichte auch Rücksichtsname auf Gesundheit und Leben der Einheimischen gegeben hat.“
 
Im Jahre 1862 hatte Carl Claus von der Decken als erster Europäer am schneebedeckten Kilimandscharo die Höhe von 4200 Metern erreicht. Am 8. August 1833 in Kotzen (Brandenburg) geboren, wurde der Baron durch ererbten Grundbesitz in Kehdingen in die Lage versetzt, seine Expeditionen in Ostafrika finanziell unabhängig durchzuführen.
 
Sein Name steht, zusammen mit Carsten Niebuhr, Heinrich Barth und Gerd Rohlfs, in einer Reihe der großen Entdecker des 18. und 19. Jahrhundert. Alle drei stammen aus dem Elbe-Weser-Raum. Mehr auf Wikipedia.

Cadenberge: Morgenland trifft Abendland

1. 1. 2020. Der Kulturkreis Am Dobrock e. V. lädt zu seiner Auftakt-Veranstaltung 2020 am Sonnabend, 18. Januar, um 19 Uhr in den Ratssaal Cadenberge ein: Petra Jaeschke, Ali Haydar, Ursula Fiedler und Gudula Senftleben (v. l. n. r.) weben in ihrem Programm „Morgenland und Abendland in Poesie und Musik“ eine Brücke zwischen Orient und Okzident. 

Die Schauspielerin Petra Jaeschke und Ali Haydar lesen auf Deutsch und Arabisch Texte des libanesischen Dichters und Philosophen Khalil Gibran (1883-1931). Gibran, der viele Jahre in den USA lebte, gilt als einer der wesentlichen Vermittler zwischen westlicher und arabischer Philosophie und Kultur. Der Dichter Friedrich Rückert (1788-1866), der 44 Sprachen beherrschte, gehörte zu den Begründern der deutschen Orientalistik im 19. Jahrhundert. Hoch geschätzt wird auch heute noch seine Übersetzung des Koran. Rückerts Maxime war: „Weltpoesie allein ist Weltversöhnung.“ Einige Rückert-Gedichte in Vertonungen von Robert Schumann (1810-1856) singt Ursula Fiedler mit Gudula Senftleben am Flügel. 

Weitere romantische Musik, darunter die „Walzer-Gesänge“ von Alexander v. Zemlinsky (1871-1942), und orientalische Musik erklingt mit Gesang, Violine, Klavier, Ukulele und Cajon. 

Ursula Fiedler, mehrfach international preisgekrönte Sopranistin und Geigerin, zeitweise auch Konzertmeisterin der Jungen Deutschen Philharmonie, hat als Solistin in vielen bedeutenden Konzertsälen und Kirchen der Welt wie auch bei einigen internationalen Festivals gesungen. Sie konzertierte u.a. mit den Dirigenten Sir Yehudi Menuhin, Rudolf Barshai, Adam Fischer, Peter Schreier, Thomas Hengelbrock, mit verschiedenen Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker und gestaltete Liederabende u.a. mit den Pianisten Bruno Canino, Charles Spencer, Irvin Gage, Helmut Deutsch und Jost van Immerseel. 

Gudula Senftleben konzertiert seit ihrer Jugend als Liedpianistin, Chorbegleiterin, Solistin, Kammermusikerin und in gemeinsamen Projekten mit Malern und Schriftstellern. Die Südwestpresse berichtete: „Technisch perfekt, überzeugte sie vor allem mit einer einfühlsamen Interpretation, die den jeweiligen Charakter der Werke exakt traf."

Petra Jaeschke tourt seit 35 Jahren leidenschaftlich mit ihrem Theater „Pina Luftikus“, dem freien und mobilen Kindertheater. Auch ist sie immer wieder als einfühlsame Vorleserin von poetischen Texten zu erleben. Die Süddeutsche Zeitung bescheinigte ihr „eine gelungene Gratwanderung zwischen Poesie und Komik“.

Ali Haydar aus dem Libanon, der seit 2015 in Deutschland lebt, wuchs im Nachbardorf von Khalil Gibrans Heimatort Bischarri auf und war schon seit seiner Kindheit mit dem literarischen Erbe dieses großen libanesischen Dichters vertraut. 

In der Pause werden die Vorstands-Beisitzer Imèn Gharbi und Sodhi Hannemann die Gäste mit orientalischen und regionalen Leckerbissen verwöhnen. Unterstützt wird der Abend durch Brillen Peters in Cadenberge. Karten sind im Vorverkauf an den bekannten Stellen und unter vorverkauf@kulturkreis-amd.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen: www.kulturkreis-amd.de

Bremervörde: Jubiläum hinterm Ostedeich 

1. 1. 2020. Im neuen Jahr wird der Deich- und Sielverband Nieder Ochtenhausen (Ortsteil von Bremervörde) 100 Jahre alt. Dank für den Hinweis und das Foto an Hartmut Mester.

Jahresprogramm 2020 aus Geversdorf 

1. 1. 2020. Der Geversdorfer Heimatverein „De Osten Strom“ um Ostepreisträger Günter Lunden (Foto: Bölsche) hat sein Jahresprogramm 2020 vorgelegt:

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