www.oste.de - die Websites für das Osteland
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Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit von Osteland-Mitgliedern für Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die FB-Gruppe ostekultur und die FB-Seite goldenesnetz.

Zeven: Fynn aus Silicon Osteland

11. 7. 2020. In seinem morgen erscheinenden neuen Heft porträtiert der SPIEGEL das Multitalent Fynn Kliemann aus Rüspel („Silicon Rüspel“) bei Zeven im Osteland: Sein „Klie­manns­land“ genannter Ex-Bauernhof (Foto: Bölsche) zwischen Zeven und Sittensen sei „zu ei­nem Sehn­suchts­ort ge­wor­den“: „Für die, die hier le­ben. Für die, die auf YouTube da­bei zu­se­hen.“

Im Oste-Lager Sandbostel litten 70.000 Russen

20. 6. 2020. Am Montag, 22. Juni, 17 Uhr, beginnt auf dem Lagerfriedhof Sandbostel eine Gedenkveranstaltung anläßlich des 79. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. 

 

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein neuartiger Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg.

 

Von den mehr als 3 Millionen 1941 in Gefangenschaft geratenen sowjetischen Soldaten starben bis Frühjahr 1942 etwa zwei Drittel. Bis zum Kriegsende sollten es insgesamt zwischen 4,5 bis 6 Millionen Gefangene werden.

 

Die systematische Missachtung des Kriegsvölkerrechts und der Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen gelten heute als eines der größten Kriegsverbrechen in der Geschichte.

 

Das Kriegsgefangenenlager Sandbostel durchliefen insgesamt etwa 70.000 sowjetische Soldaten. Sie waren unter katastrophalen Bedingungen untergebracht, und den Kriegsgefangenen wurde jegliche Unterstützung oder Hilfe vorenthalten.

 

Die Verstorbenen wurden anonym in Massengräbern auf dem Lagerfriedhof verscharrt. Bis heute ist die Zahl der in Sandbostel ermordeten oder an Krankheiten und Mangelversorgung gestorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen nicht bekannt.

 

Programm:

 

- Begrüßung/Grußwort: Andreas Ehresmann, Gedenkstättenleiter; Günther Justen-Stahl, Stiftungsvorsitzender

- Historische Einordnung: Ronald Sperling, Wissenschaftlicher Dokumentar und stellv. Gedenkstättenleiter

- Rede: Generalkonsul Andrej Sharashkin, Generalkonsulat der Russischen Föderation, Hamburg

- Kranzniederlegung, Musikalische Begleitung: Christian Suter (Gitarre)

 

Die Gedenkveranstaltung findet unter Einhaltung der gültigen Sicherheits- und Abstandsvorschriften statt. Die Teilnahme ist begrenzt. Ein Videomitschnitt wird in der virtuellen Gedenkstätte veröffentlicht.

Vergessener Stein am Rande des Ostelandes

11. 6. 2020. Nur ein Findling am Rande des Ostelandes, auf einem Privatgrundstück in Volkmarst (Gemeinde Basdahl), erinnert an eine Tragödie, die vor gut 75 Jahren stattfand:

 

Im April 1945 zog ein Todesmarsch von KZ-Häftlingen durch das kleine Dorf Volkmarst im Landkreis Rotenburg. Johann Dücker war neun Jahre alt, als er zusehen musste, wie zwei der Häftlinge bei einem Fluchtversuch von Wachmännern erschossen und später auf einem Acker verscharrt wurden. Die Toten wurden nie gefunden.

 

Im Jahr 2006 ließ Johann Dücker einen Gedenkstein auf seinem Grundstück aufstellen. Es ist bis heute das einzige Denkmal auf dem Weg des Todesmarsches aus dem KZ am Marinebunker in Bremen-Farge (Fotos unten: Bölsche) nach Bremervörde und weiter nach Norden.

 

In dem Online-Zeitzeugengespräch am 13. Juni, 16 Uhr, wird Johann Dücker von den Erlebnissen im April 1945 und seinem persönlichen Umgang damit berichten. Das Gespräch wird live auf dem YouTube-Kanal der Gedenkstätte Sandbostel übertragen; über die Kommentarfunktion können Fragen gestellt werden.

 

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht notwendig. Um Kommentare zu schreiben, ist jedoch die Registrierung mit einem YouTube- bzw. Google-Account erforderlich. Für alle, die das Gespräch nicht live verfolgen können, wird im Anschluss ein Mitschnitt veröffentlicht.

 

Über den in Bremen-Farge zwecks Vertuschung der SS-Verbrechen gestarteten Marsch in Richtung Ostsee heisst es auf Wikipedia: Der Todesmarsch begann am 9. April 1945 mit 2.500 bis 3.000 Häftlingen in Farge; Ziel war zunächst das Stammlager Neuengamme. Alleine in Brillit / Kreis Rotenburg wurden über 300 Tote begraben.

 

Von Neuengamme aus marschierten rund 10.000 Häftlinge an die Lübecker Bucht, wo die Überlebenden auf die Cap Arcona, Thielbek und Athen verladen wurden. Die Schiffe wurden versehentlich durch britische Bomber beschossen. 6.400 der Häftlinge kamen ums Leben.

Neuhaus: Flohmarkt mit 4000 Büchern

5. 6. 2020. Eine großartige Initiative, ehrenamtlich und gemeinnützig, ist an der Ostemündung entstanden: Im Haus Amtshof 3 in Neuhaus hat jeder Gelegenheit, auf einem Bücherflohmarkt zwischen rund 4000 gespendeten antiquarischen Bänden, darunter allein über 400 Krimis, zu wählen (Foto: Bölsche). An diesem Sonnabend, 6. Juni, von 10 bis 14 Uhr findet im Amtshof der nächste Bücherverkauf für soziale Zwecke statt - natürlich unter Einhaltung der aktuellen hygienischen Vorschriften. Der Verkaufserlös (schon ab 50 Cent pro Buch) kommt gemeinnützigen Projekten im Osteland zugute.

Vandalismus: Polizei erbittet Hinweise

5. 6. 2020. Die liebevoll gestaltete museale Ostener Fährstuv zerstört, der schöne Hemmoorer Vogelbeobachtungsturm mit Nazi-Sprayparolen beschmiert und mit Farbe besudelt (wir berichteten) - der Ärger über Vandalismus in der Samtgemeinde wächst (Archivfoto: Bölsche). Während der Fährstuv-Täter ermittelt ist, wird nach den Verursachern der Schäden im und am Aussichtsturm gefahndet. Hinweise erbitten die Stadt Hemmoor unter Telefon (0 47 71) 60 20 oder die Polizei Hemmoor unter Telefon (0 47 71) 60 70.

Black Lives im Nazi-Lager an der Oste

Eine Gruppe kriegsgefangener Kolonialsoldaten, die für eine offizielle Wehrmachtsaufnahme in Szene gesetzt wurden (nicht datiert. Fotoarchiv Gedenkstätte Lager Sandbostel)

5. 6. 2020. Eigentlich sollte die Gedenkstätte Lager Sandbostel im Osteland schon am 8. Mai 2020 die Sonderausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" eröffnen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Stiftung die Eröffnung zunächst absagen. Die Ausstellung soll nun am Mittwoch, 1. Juli, eröffnet werden.

 

Zuvor bietet die Gedenkstätte einen Online-Vortrag zum Thema von Dr. Susann Lewerenz an (Link): Über das Schicksal Schwarzer Menschen unter nationalsozialistischer Herrschaft ist bis heute nur wenig bekannt. Der Vortrag wirft Schlaglichter auf die Diskriminierung und Verfolgung, aber auch auf Selbstbehauptung und Widerstand Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus.

 

Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung französischer und britischer Kolonialsoldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft. Des Weiteren werden exemplarische Verfolgungsschicksale Schwarzer Menschen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern skizziert – darunter das des Widerstandskämpfers Anton de Kom aus der damals niederländischen Kolonie Surinam, der im April 1945 im Lager Sandbostel ums Leben kam.

Ein Sanitätssoldat des Stalag X B Sandbostel präsentiert sich an der Seite von kriegsgefangenen Kolonialsoldaten (nicht datiert. Fotoarchiv Sandbostel)

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