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Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit von Osteland-Mitgliedern für Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die FB-Gruppe ostekultur und die FB-Seite goldenesnetz.

 Afrika-Buch erinnert an historische Leistung

11. 1. 2020. In diesen Tagen, vor 150 Jahren, jährt sich die posthume Veröffentlichung des ersten Forschungsberichts von der Ostafrikaexpedition des Kehdingers Carl Claus von der Decken (Abb.: Wikipedia), den Dr. Otto Kersten unter dem Titel „Die Vögel Ostafrikas” herausgegeben hat.
 
Im Natureum Niederelbe befinden sich die von Osteland-Kulturpreisträger Rainer Leive (mit Unterstützung des v. d. Deckenschen Familienverbandes und der Ritterschaft) angeschafften Nachdrucke des Gesamtwerkes. Leive: „Ich würde mich nicht für das Erinnern einsetzen, wenn nicht das humanitäre Verhalten  v. d. Deckens und von Dr. Otto Kersten gegenüber den eingeborenen Trägern (Verzicht auf den Ruhm der Erstbesteigung des Kilimandscharos) ein Beleg dafür ist, dass es in der Kolonialgeschichte auch Rücksichtsname auf Gesundheit und Leben der Einheimischen gegeben hat.“
 
Im Jahre 1862 hatte Carl Claus von der Decken als erster Europäer am schneebedeckten Kilimandscharo die Höhe von 4200 Metern erreicht. Am 8. August 1833 in Kotzen (Brandenburg) geboren, wurde der Baron durch ererbten Grundbesitz in Kehdingen in die Lage versetzt, seine Expeditionen in Ostafrika finanziell unabhängig durchzuführen.
 
Sein Name steht, zusammen mit Carsten Niebuhr, Heinrich Barth und Gerd Rohlfs, in einer Reihe der großen Entdecker des 18. und 19. Jahrhundert. Alle drei stammen aus dem Elbe-Weser-Raum. Mehr auf Wikipedia.

Cadenberge: Morgenland trifft Abendland

1. 1. 2020. Der Kulturkreis Am Dobrock e. V. lädt zu seiner Auftakt-Veranstaltung 2020 am Sonnabend, 18. Januar, um 19 Uhr in den Ratssaal Cadenberge ein: Petra Jaeschke, Ali Haydar, Ursula Fiedler und Gudula Senftleben (v. l. n. r.) weben in ihrem Programm „Morgenland und Abendland in Poesie und Musik“ eine Brücke zwischen Orient und Okzident. 

Die Schauspielerin Petra Jaeschke und Ali Haydar lesen auf Deutsch und Arabisch Texte des libanesischen Dichters und Philosophen Khalil Gibran (1883-1931). Gibran, der viele Jahre in den USA lebte, gilt als einer der wesentlichen Vermittler zwischen westlicher und arabischer Philosophie und Kultur. Der Dichter Friedrich Rückert (1788-1866), der 44 Sprachen beherrschte, gehörte zu den Begründern der deutschen Orientalistik im 19. Jahrhundert. Hoch geschätzt wird auch heute noch seine Übersetzung des Koran. Rückerts Maxime war: „Weltpoesie allein ist Weltversöhnung.“ Einige Rückert-Gedichte in Vertonungen von Robert Schumann (1810-1856) singt Ursula Fiedler mit Gudula Senftleben am Flügel. 

Weitere romantische Musik, darunter die „Walzer-Gesänge“ von Alexander v. Zemlinsky (1871-1942), und orientalische Musik erklingt mit Gesang, Violine, Klavier, Ukulele und Cajon. 

Ursula Fiedler, mehrfach international preisgekrönte Sopranistin und Geigerin, zeitweise auch Konzertmeisterin der Jungen Deutschen Philharmonie, hat als Solistin in vielen bedeutenden Konzertsälen und Kirchen der Welt wie auch bei einigen internationalen Festivals gesungen. Sie konzertierte u.a. mit den Dirigenten Sir Yehudi Menuhin, Rudolf Barshai, Adam Fischer, Peter Schreier, Thomas Hengelbrock, mit verschiedenen Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker und gestaltete Liederabende u.a. mit den Pianisten Bruno Canino, Charles Spencer, Irvin Gage, Helmut Deutsch und Jost van Immerseel. 

Gudula Senftleben konzertiert seit ihrer Jugend als Liedpianistin, Chorbegleiterin, Solistin, Kammermusikerin und in gemeinsamen Projekten mit Malern und Schriftstellern. Die Südwestpresse berichtete: „Technisch perfekt, überzeugte sie vor allem mit einer einfühlsamen Interpretation, die den jeweiligen Charakter der Werke exakt traf."

Petra Jaeschke tourt seit 35 Jahren leidenschaftlich mit ihrem Theater „Pina Luftikus“, dem freien und mobilen Kindertheater. Auch ist sie immer wieder als einfühlsame Vorleserin von poetischen Texten zu erleben. Die Süddeutsche Zeitung bescheinigte ihr „eine gelungene Gratwanderung zwischen Poesie und Komik“.

Ali Haydar aus dem Libanon, der seit 2015 in Deutschland lebt, wuchs im Nachbardorf von Khalil Gibrans Heimatort Bischarri auf und war schon seit seiner Kindheit mit dem literarischen Erbe dieses großen libanesischen Dichters vertraut. 

In der Pause werden die Vorstands-Beisitzer Imèn Gharbi und Sodhi Hannemann die Gäste mit orientalischen und regionalen Leckerbissen verwöhnen. Unterstützt wird der Abend durch Brillen Peters in Cadenberge. Karten sind im Vorverkauf an den bekannten Stellen und unter vorverkauf@kulturkreis-amd.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen: www.kulturkreis-amd.de

Bremervörde: Jubiläum hinterm Ostedeich 

1. 1. 2020. Im neuen Jahr wird der Deich- und Sielverband Nieder Ochtenhausen (Ortsteil von Bremervörde) 100 Jahre alt. Dank für den Hinweis und das Foto an Hartmut Mester.

Jahresprogramm 2020 aus Geversdorf 

1. 1. 2020. Der Geversdorfer Heimatverein „De Osten Strom“ um Ostepreisträger Günter Lunden (Foto: Bölsche) hat sein Jahresprogramm 2020 vorgelegt:

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