www.oste.de - die Websites für das Osteland
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Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit von Osteland-Mitgliedern für Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die FB-Gruppe ostekultur und die FB-Seite goldenesnetz.

Petersen zeigt 120 Jahre Freiburg auf Postkarte

11. 11. 2019. Ostepreisträger Jörg Petersen (Freiburg) hält am Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr, im Kornspeicher einen Bildervortrag mit Publikumsbeteiligung. Petersen interessiert sich für die Geschichte Freiburgs und Kehdingens seit er vor nunmehr 44 Jahren seinen Dienst als Junglehrer an der Freiburger Schule antrat. In seinem Bildervortrag zeigt er Freiburgansichten auf Postkarten aus über 120 Jahren, die aus privaten und öffentlichen Archiven stammen und voller kleiner Überraschungen stecken. 

 

Petersen lädt seine Gäste ein, sich aktiv in den Abend einzubringen. So darf jeder seine Vermutungen oder sein Wissen zu Orten, Anlässen oder Personen äußern. Zu einigen Fotos gibt es Geschichten, andere bekommen vielleicht durch die Beiträge des Publikums eine Geschichte. Aus der Chronologie der Abbildungen heraus lässt sich wunderbar herauslesen, was die Menschen im jeweiligen Erscheinungszeitraum bewegt hat und was sie für mitteilenswert hielten. Gerne dürfen auch eigene (Abbildungen von) Postkarten mitgebracht werden, über die sich die Gäste im Anschluss der Bilderschau austauschen können. Wer alte Postkarten mit Freiburgmotiven besitzt und glaubt, dass sie den Bilderabend bereichern könnten, darf sie bis zum 18. November beim Referenten einreichen, damit sie dann digitalisiert auf der Leinwand betrachtet werden können (Speichersoli 5 Euro).

Kindheitserinnerungen ans Lager Sandbostel

25. 10. 2019. Am Dienstag, 29. Oktober, 18 Uhr, kommen Menschen in die Gedenkstätte Sandbostel, die als Kinder Zeugen des Zweiten Weltkriegs und des Kriegsgefangenenlagers Stalag X B Sandbostel geworden sind. Sie werden die Kriegszeit in der Region aus ihrer Sicht schildern und von ihrer Rolle bei der Notversorgung der befreiten Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge nach der Befreiung des Lagers berichten. 

 

Die Veranstalter freuen sich  besonders - aber nicht nur - über Gäste, die selbst noch Erinnerungen an diese Zeit haben.

 

Die Veranstaltung beginnt früher als sonst in der Gedenkstätte Lager Sandbostel üblich um 18 Uhr. Moderation: Ronald Sperling (Vorsitzender des Gedenkstättenvereins Sandbostel e.V. und Wissenschaftlicher Dokumentar an der Gedenkstätte Lager Sandbostel). Gäste:

 

Johann Dücker (Jg. 1935) musste im Alter von neun Jahren zusehen, wie im April 1945 zwei KZ-Häftlinge in seinem Heimatort Volkmarkst erschossen werden. Die Häftlinge hatten vergeblich versucht dem Todesmarsch aus Bremen-Farge auf dem Weg in das Kriegsgefangenenlager Stalag X B Sandbostel zu entkommen. Im Jahr 2006 hat er an dem Ort einen Gedenkstein (Foto) aufstellen lassen. Es ist bis heute das einzige Denkmal auf dem Weg des Todesmarsches von Bremen-Farge nach Sandbostel.

 

Johann Pape (Jg. 1930) wurde als Jugendlicher von der britischen Armee zur Arbeit im befreiten Stalag X B Sandbostel dienstverpflichtet. Er arbeitete in verschiedenen Bereichen, so auch im provisorischen Lazarett, das die Britische Armee im ehemaligen Wachmannschaftenlager, dem heutigen Heinrichsdorf, eingerichtet hat. Dort pflegte Johann Pape kranke befreite KZ-Häftlinge aus dem KZ-Auffanglager im Stalag X B.

Geversdorf: Malerei trifft Fotografie

14. 10. 2019. Am Sonntag, 20. Oktober, 14 Uhr, eröffnet das Heimatmuseum Geversdorf in seinem Galeriehaus mit Kaffee und Kuchen eine Doppelausstellung mit dem Titel "Kolumbien, Malerei trifft Fotografie". Der pensionierte Lehrer und Hobbyfotograf Volker Born aus Geversdorf hat während seines Berufslebens sechs Jahre lang in Kolumbien unterrichtet und aus dieser Zeit viele Fotos mitgebracht. Die Baljer Künstlerin Sybille Goessel ließ sich davon inspirieren und stellt in Öl- und Aquarelltechnik dar, was sie ansprach, beeindruckte und berührte, vor allem die Menschen unterschiedlicher Hautfarben und ethnischer Zugehörigkeit. Kostproben kolumbianischer Handwerkskunst komplettieren die Ausstellung. - Dank für den Hinweis an Günter Lunden.

Cajun X in der Kulturmühle Osten

15. 9. 2019. Die Zevener Band „Cajun X“ gastiert mit ihrem abwechslungsreichen Programm am Sonnabend, 28. September, 20 Uhr, in der Kulturmühle in Osten.

 

Der Name der Band leitet sich von den Cajuns ab, einer französischsprachigen Bevölkerungsgruppe, die sich vor rund 250 Jahren in den Sumpfgebieten des Mississippi- Deltas angesiedelt hat. Dort lebten zahlreiche Menschen verschiedener Herkunft, wodurch sich auch eine ganz besondere Musik entwickelt hat.

 

Die Band „Cajun X“ widmet ihr Programm größtenteils dieser Cajun-Musik, die das Publikum sofort ansteckt. Doch es wird auch ein Bogen hin zu irischer und schottischer Musik bis zu Tänzen aus der Bretagne geschlagen. Darüber hinaus interpretiert die Gruppe auch Titel der Rock- und Popmusik auf ihre eigene Art und Weise.

 

Claudia Buhmann (Gesang/Triangel), Manfred Fränkel ( Akkordeon), Christiane Träger ( Geige), Gerd Rudlof ( Gitarre)  und Jan Behrens ( Schlagzeug) werden ihr Programm mit viel Spaß präsentieren.

 

Das Kulturmühlenteam sorgt in gewohnter Weise für kleine Speisen und Getränke. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Lumpenhunde schmuggeln weiter

15, 9. 2019. Die Historienbrüderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde hat sich mit der Planung für das kommende Jahr befasst. So stehen die Termine für die beliebten Schmuggeltouren 2020 bereits fest: 09.05., 13.06., 11.07., 08.08., 12.09., 10.10., 14.11.

Neuhaus: Open-Air mit Lina Maly

20. 8. 2019. Am Freitag, 6. September veranstaltet der Kulturkreis Am Dobrock e.V. ab 19.30 Uhr an der Wasserskianlage am Ostesee in Neuhaus/Oste ein Open-Air-Konzert mit der 22-jährigen Sängerin und Songwriterin Lina Maly. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Festhalle Neuhaus/Oste statt (Bürgerpark 1, 21785 Neuhaus/Oste). 

Lina Maly wuchs in einem Dorf bei Elmshorn auf, erhielt mit 6 Jahren Klavierunterricht, spielt seit dem 14. Lebensjahr Gitarre, und sie nahm Gesangsunterricht. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin. 2016 erreichte schon ihr erstes Album "Nur zu Besuch" Platz 34 der deutschen Charts und Platz 5 der iTunes Charts. Im selben Jahr wurde sie für den Hamburger Musikpreis HANS in der Kategorie "Nachwuchs des Jahres" nominiert. 2018 erhielt Lina Maly den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie "Nachwuchs“. 
 
Lina Maly veröffentlicht mit „Könnten Augen alles sehen“ nicht einfach nur ein zweites Album.
Sie etabliert sich auch weiter als starke, eigenständige Künstlerin, als Streiterin für die Schönheit des Unperfekten und als Instanz der Aufrichtigkeit in der deutschen Popmusik. Lina Malys zweites Album fühlt sich für die Künstlerin selbst nach eigener Aussage „eigentlich mehr wie ein Debüt an“. Musik und Text stammen in diesem neuen Album beinahe ausschließlich aus Linas eigener Feder. Weitere Informationen zur Sängerin: www.lina-maly.de 
 
Im Vorverkauf gibt es Tickets zu € 15,00 bzw. ermäßigte Karten für Mitglieder, SchülerInnen und Arbeitslose zu € 12,00 bei adticket.de, bei Uhren und Schmuck Wolfgang Hess, Cadenberge, bei der Wasserskianlage Neuhaus, im Bistro Ammesca Neuhaus/Oste, im L’Atelier Creativ Otterndorf, in der Buchhandlung Flaig Hemmoor sowie im Vita-Seminarhaus Hechthausen. An der Abendkasse kostet der Eintritt € 19,50 bzw. ermäßigt € 15,00. 

Bald wieder offene Tür im alten Oste-Schloss

Aug. 2019. Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, stehen deutschlandweit besondere historische Gebäude im Mittelpunkt. In diesem Jahr lautet das Motto der Veranstaltung „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Das Bachmann-Museum Bremervörde - im Zentrum des Ostelandes - lädt dazu ein, zusammen mit Museumsleiterin und Oste-Kulturpreisträgerin Ellen Horstrup um 14 Uhr und 15.30 Uhr in einer Führung die lange und wechselvolle Geschichte des denkmalgeschützten Museumsgebäudes zu entdecken. 

Das heute älteste Gebäude der Stadt Bremervörde wurde Anfang des 17. Jahrhunderts als Teil der damals größten Schlossanlage des Elbe-Weser-Dreiecks errichtet und hat in seinen mehr als 400 Jahren viele Umbrüche und Veränderungen erlebt.

Die Führungen starten um 14 Uhr und um 15.30 Uhr an der Museumskasse. Amtsallee 8, 27432 Bremervörde. Der Eintritt in das Museum und die Teilnahme an den Führungen sind an diesem Tag kostenfrei.

Kulturkreis will Dobrock-Netzwerk knüpfen

2. 8. 2019. In einem Schreiben des wiederbelebten Kulturkreises am Dobrock an Aktivbürger in den sieben Dörfern der früheren Samtgemeinde heißt es u. a.:

Wir, der neue Vorstand des Kulturkreises Am Dobrock e.V., möchten uns gern bei Ihnen vorstellen. Wir sind für 7 Gemeinden zuständig und möchten unser Kulturangebot unterbreiten. Sie gehören zu den sieben Gemeinden. Außerdem möchten wir gern mit Ihnen persönlich in Kontakt treten, um zu erfahren, was Sie und Ihre Bürgerinnen und Bürger sich an Dorf-Kultur von unserem Kulturkreis wünschen.

Durch die Landflucht der Jugend, die zur Ausbildung oder nach dem Studium in die Städte geht, sterben die Vereine aus, weil sie überwiegend von den Älteren geführt bzw. genutzt werden und kaum Jüngere nachrücken. Wir möchten dieser Entwicklung entgegenwirken, indem wir mit unserem soziokulturellen Anteil Einfluss nehmen. Unser Kulturauftrag als Verein ist es, mehr als ein interessantes Programm zum Konsumieren anzubieten. Wir möchten Kinder, Jugendliche und junge Menschen in ihrer Kreativität stärken und ermutigen, sich künstlerisch auszuprobieren. Vor allem möchten wir dies heimatbezogen und verwurzelnd tun durch z.B. Angebote in plattdeutscher Sprache und die Auswahl unserer Veranstaltungsorte.

Neben dem, was Sie sich wünschen, würden wir Ihnen auch gern unsere Ideen und schon jüngst entstandenen Angebote vorstellen, die im kommenden Jahr in der Samtgemeinde am Dobrock laufen werden. So laden wir Sie ganz herzlich ein, zu unserem Auftakt-Sommerfest am 11. August  im Historischen Hafen in Neuhaus / Oste zu kommen. Ab 14 Uhr geht es mit unserer Programm- und Personen-Vorstellung los, fächert sich auf in künstlerische Darbietungen sowie in kreative Mitmachangebote und endet mit der Tanzparty nach einem Open-Air-Konzert. Programm des Sommerfestes hier.

Feiern Sie mit uns, dass dieser Verein sich doch nicht nach 38 Jahren aufgelöst, sondern neu aufgestellt hat. Genießen Sie ein Fest, bei dem wir gezielt versuchen, 7 Gemeinden zusammenzubringen mit einer Schnittmenge, der Kultur. Die Säule einer Region, die das Leben im gesellschaftlichen Miteinander so l(i)ebenswert macht.

Um dieses Miteinander zu stärken, laden wir Sie am selben Tag von 17 bis 18.30 Uhr ein zu unserem Workshop „Die 5 Säulen der Vernetzung!“. Zwei Referentinnen von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) aus Hannover klären uns auf, wie wir bestmöglich netzwerken können. Ziel des Workshops ist es, die Förderlandschaft für Kinder- und Jugendkulturarbeit näher kennenzulernen und die in unserer Region sich entwickelnden Visionen zu bündeln. Näheres entnehmen Sie dem Anhang bzw. der Webseite des LKJ.  

Bei dem Fest geht es um ein erstes Kennenlernen von Menschen und Ideen in den 7 Dörfern, um vielleicht einige Schnittmengen zu finden. Gern kommen wir nach dem Auftakt-Fest zu Ihnen in Ihre Gemeinden und stellen uns auch Ihren Bürgerinnen und Bürgern vor, wenn es gewünscht wird. Wenn Sie daran Interesse haben, laden Sie uns gerne zu sich in Ihr Dorfhaus ein, mit allen Verantwortlichen aus den Vereinen, Gremien und Gemeinschaften, die sich gebildet haben, um das Dorfleben zu verschönern, zu sprechen. Gemeinsam können wir dann die kulturellen Projektideen Ihres Dorfes aufgreifen und unsere Ideen darstellen und verknüpfen. Auch eine Verknüpfung mit Vorhaben der Nachbardörfer wäre wünschenswert.

Was auch immer dabei entstehen könnte, wir freuen uns auf das, was Sie jeweils mit einbringen, denn davon lebt die Kultur. Auf gute Zusammenarbeit!

Ihr Vorstand des Kulturkreises Am Dobrock e.V.: Cordula Clausen, Andreas Lauer, Knut-Michael Senftleben, Ursula Baltruks-Peters, Imén Gharbi und Sodhi Hannemann.

Sommerfestival in der Kulturmühle Osten

22. 7. 2019. Es könnte unter dem Titel „Heimspiele“ stattfinden - ein neues Format der Kulturmühle Osten: Zum ersten Mal werden in dem  denkmalgeschützten Gebäude vier heimische Formationen in Folge an einem Tag auftreten und das Publikum mit ihrer Musik  begeistern.


Am Sonntag, 18. August, 11 Uhr,  soll das kleine Sommerfestival beginnen. Den musikalischen Anfang macht um 11.30 Uhr die Gruppe „Ginger & Lime“. Svenja Lunden und Jan-Simon Krause bezaubern ihr Publikum seit ca. 2 Jahren mit einer Mischung aus Pop, Folk und ein bisschen Musical. Sie verfügen dabei über ein breites Instrumentarium, das bei den Auftritten zum Einsatz kommt. 

 

Um 13 Uhr folgt dann eher ein Urgestein der hiesigen Musikszene - die Gruppe “Common Mind“ wird dann die Bühne in Besitz nehmen. Jan de Grooth, Christina Krön und Klaus Volkhardt nehmen das Publikum mit auf eine Reise zu bekannten Liedern und Stücken, die Kultcharakter haben.


Um 14 Uhr 30 wird das „Karsten Rademacher Trio“ dann zum Zuhören und Genießen auffordern. Die Vollblutmusiker Karsten Rademacher (Gesang, Gitarre), Marissa Burchardt (Flöte, Gesang) und Volker Peschel-Abrat(Bass, acc) präsentieren Stücke aus 40 Jahren, die aus der eigenen Feder stammen und somit etwas ganz Persönliches präsentieren.


Zum Abschluss des Tages wird dann um ca. 16 Uhr die Gruppe  „The Turn arounds“ aus Cuxhaven die Bühne übernehmen. Hier geht eine sechsköpfige Formation an den Start, die mit ihrer Musik vom Jazz und Swing zu Rhythmen aus Lateinamerika entführt und mit ihren geschickt arrangierten Stücken die Beine der Zuhörer in Bewegung bringt.


Der Eintritt zu der Veranstaltung ist wie immer frei, Spenden werden erbeten. Das Team der Kulturmühle sorgt für das leibliche Wohl und freut sich auf viele Gäste.

Hamburg ehrt Hemmoorer Dichter

1. 7. 2019. Hamburg ehrt den in Hemmoor aufgewachsenen Dichter Peter Rühmkorf gut zehn Jahre nach dessen Tod mit einer Gedenktafel (siehe Notiz im Hamburger Abendblatt). Mehr über das schwierige Verhältnis der Ostestadt zu ihrem größten Sohn auf Jochen Bölsches Rühmkorf-Website

Mühle Malstedt mit neuer Ausstellung

„Musik kennt keine Hautfarbe“

7. 5. 2019. Das afrikanische Duo „Qadasi & Maqhinga“ ist ‪am 10. Mai um 18 Uhr‬ zu Gast im Gemeindehaus der St.-Severi-Kirche in Otterndorf, Himmelreich 2. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung des Vereins Kunst, Gesundheit, Bildung in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Stadt Otterndorf ist frei. Bei Sonnenschein findet das Konzert unter freiem Himmel statt (Hörprobe).

Qadasi (steht in Zulu für der „Weiße“) & Maqhinga sind Botschafter der traditionellen Maskandi-Musik, die ihre Wurzeln in der Kultur der Zulus hat, und erobern die Bühnen dieser Welt. David Jenkins (Qadasi) hat schon als 10-Jähriger seine Leidenschaft für die Sprache „Zulu“ entdeckt: In Empangeni nahe der Großstadt Durban aufgewachsen, begleitete er seinen Vater, einen Journalisten, auf dessen Reportagereisen durch das Zululand. David brachte sich selbst das Gitarrespielen bei und setzte gegen Widerstände durch, dass er die Sprache der Zulus in der Schule lernen konnte, 2010 lernte David Jenkins Maqhinga Radebe kennen: „Meister“ Maqhinga, der als Maskandi-Gitarrist bereits einen herausragenden Ruf hatte, stimmte Davids neues Instrument, die klassische Koncertina, und wurde Davids Mentor. Ihre Musik vereint, versöhnt, begeistert, überwindet Grenzen, bewegt…

Dank für Hinweise an Julia Heuer, Peter von Spreckelsen und Dieter Heinrichs.

Ringelnatz-Abend beim Leuchtturm-Verein

16. 4. 2019. Der Förderverein Baljer Leuchtturm von 1904 e. V. präsentiert die Oste-Kulturpreisträger Wolfgang Gellert (r.) und Fried Wolf mit ihrem Ringelnatz-Programm  am Freitag, 10. Mai,19 Uhr, im Gasthof „ Zwei Linden“ in Balje- Hörne, Itzwördener Straße 4 (Foto: Bölsche).

Waldeslust und Sinnesfreuden an der Oste

12. 4. 2019. Von diesem Monat an hat das „Haus des Waldes“ in Bremervörde - direkt am Vörder See und damit unweit der Oste - wieder seine Tore geöffnet. Es kann bis Ende Oktober jeweils an den Wochenenden und feiertags von 14 bis 17 Uhr besucht werden (mehr hier).  Dieselben Öffnungszeiten gelten für das kostenlos zugängliche „Haus der Sinne“ und die „Welt der Sinne“, ebenfalls im Natur- und Erlebnispark. Auf die Besucher warten Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, ein Sechs-Zentner-Steinpendel, Partnerschaukel, Taumelscheibe und Balancegeräte – „ein wahrer Erlebnis-Schatz für kleine und große Forschernaturen“ (Foto: Bölsche).
 

Sandbostel: 74. Jahrestag der Befreiung

13. 4. 2019. Die Stiftung Lager Sandbostel lädt ein zu einer Gedenkveranstaltung am 29. April anlässlich des 74. Jahrestags der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag XB Sandbostel.
 
Sandbostel war eines der größten norddeutschen Kriegsgefangenenlager, in dem zwischen 1939 und 1945 über 313.000 Kriegsgefangene, Internierte und zuletzt auch etwa 9.500 KZ-Häftlinge aus über 50 Nationen untergebracht waren. 
 
Tausende sind hier gestorben und wurden auf dem Lagerfriedhof bestattet. All den hier verstorbenen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen wird in der Gedenkveranstaltung gedacht - wie schon in den Vorjahren (Foto: Bölsche).
 
Auch in diesem Jahr haben bereits zahlreiche Angehörige von Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Russland und Serbien, die konsularischen Vertreter mehrerer Nationen, u.a. die Generalkonsuln der russischen Föderation, Andrei Sharashkin, und Italiens, Giorgio Taborri, sowie Vertreter des Landes Niedersachsen und des Landkreises Rotenburg (Wümme) zugesagt.
 
Bereits ab 13 Uhr werden in der Gedenkstätte deutsch-, englisch- und französischsprachige Rundgänge über das ehemalige Lagergelände und durch die Ausstellungen angeboten. 
 
Die eigentliche Gedenkveranstaltung beginnt um 16 Uhr auf der Kriegsgräberstätte Sandbostel (ehemaliger Lagerfriedhof, Bevener Str. ohne Nr., 27446 Sandbostel) mit einem Grußwort des Landrates des Landkreis Rotenburg (Wümme), Hermann Luttmann, und einer Ansprache von Domenico Bolognese, dessen Vater, der italienische Offizier Michele Bolognese, im Stalag X B interniert war. 
 
Es folgt eine Gebetsreihe mit Geistlichen der evangelischen, der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche, des Islams und des Judentums. Im Anschluss folgt die Niederlegung von Kränzen. 
 
Um 17.30 Uhr wird die Veranstaltung in der ehemaligen Lagerküche in der Gedenkstätte Lager Sandbostel fortgesetzt mit Grußworten des italienischen Generalkonsuls Giorgio Taborri aus Hannover und des Landessuperintendenten Dr. Hans-Christian Brandy. Angefragt für ein Grußwort ist ein Vertreter des Landes Niedersachen. Es folgt ein Gedenkbeitrag von Schülerinnen und Schülern der Oste-Hamme-Schule Gnarrenburg. Besonders freut die Veranstalter, dass der 95jährige Zbigniew Radlowski aus Krakau seine Teilnahme und eine Rede zugesagt hat. Zbigniew Radlowski wurde als 20jähriger Angehöriger der polnischen Armia Krajowa (Heimatarmee) nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes vor 75 Jahren in das Kriegsgefangenenlager Sandbostel gebracht. 
 
Musikalisch wird die Veranstaltung von Åsa Stelling Jakobsson (Violine) und Christine von Stryk (Klavier) begleitet.
 
Am Gedenkstein für die im Stalag X B gestorbenen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge besteht dann die Möglichkeit des individuellen Gedenkens. Abschließend findet um 19 Uhr ein von der St. Lamberti-Kirchengemeinde Selsingen ausgestalteter Gedenkgottesdienst in der evangelischen Lagerkirche statt. Die Predigt hält Dr. Hans-Christian Brandy.
 
Die Veranstaltungen auf dem Lagerfriedhof, in der Gedenkstätte und in der Lagerkirche sind öffentlich.

Burgschänke Bederkesa: Kreis sucht Pächter

12. 4. 2019. Die Burgschenke in der kreiseigenen Burg Bad Bederkesa (Foto: Bölsche) wird zum 1. Mai wegen Personalmangels geschlossen. Einen neuen Pächter hat der Landkreis Cuxhaven bislang nicht gefunden. Der gastronomische Bereich umfasst neben dem Gastraum und einer großen Außenterrasse auch einen historischen Gewölbekeller für bis zu 60 Personen. Mehr zum Burg und zum Burgmuseum hier.
 

Jörg Petersen liest eigene Geschichten

12. 4. 2018. Am Ostermontag, 22. April, 6 Uhr, liest der Vorsitzende des Kornspeichers Freiburg, der Osteland-Kulturpreisträger Jörg Petersen, aus eigenen Geschichten, die oftmals Regionalbezug haben und durchaus auch Gelegenheit zum Nachdenken bieten. Jörg Petersen hat inzwischen über 120 Kurzgeschichten und sonstige Texte verfasst. Sie handeln von Begegnungen mit Menschen, von deren Liebenswürdigkeiten, Schrullen und Unzulänglichkeiten. Mit einer Portion Selbstironie lasse der Autor auch sich selber nicht aus , heißt es in einer Pressemitteilung (Speichersoli: 7 €, Anmeldung unter 04779-89944-77 oder online (www.kornspeicher-freiburg.de).

Sonderausstellung über Kriegsgerichte 

April 2019. Eine Sonderausstellung „Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz - Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg“ wird vom 3. bis zum 30. April in der Gedenkstätte Lager Sandbostel präsentiert (siehe Kasten).
 
Hamburg war während des Zweiten Weltkriegs ein bedeutender Wehrmachtstandort: Neben der Verwaltung des Kriegsgefangenenwesens im Wehrkreis X führten dort auch elf Gerichte sowie weitere Dienststellen der Wehrmachtjustiz Zehntausende von Verfahren durch und zeichneten für Hunderte Todesurteile verantwortlich. Im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis und am Standortschießplatz Höltigbaum (Rahlstedt) wurden mindestens 206 der meist wegen Desertion und „Zersetzung der Wehrkraft“ ausgesprochenen Todesurteile vollstreckt.
 
Die Militärgerichte waren auch für Verfahren gegen Kriegsgefangene zuständig. Ein Beispiel ist das Verfahren gegen den am 21. Mai 1895 in Lemberg geborenen Władysłav Muzyka. 1939 wurde der Kommandeur eines polnischen Infanterieregiments nach dem deutschen Überfall auf Polen schwer verletzt und geriet in Gefangenschaft.  Über mehrere Lager kam er Anfang 1941 schließlich in das Kriegsgefangenenlager (Stalag) X B Sandbostel. 
 
Nach einer Anzeige bei der Kommandantur des Stalags am 12. Juni 1941 wurden die rund 2000 zu diesem Zeitpunkt anwesenden polnischen Kriegsgefangenen durchsucht und 25 von ihnen, darunter Władysłav Muzyka, festgenommen.
 
Im Mai 1942 verhandelte der 2. Senat des in Berlin ansässigen Reichskriegsgerichts im Gebäude des Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg gegen den Oberst Władysłav Muzyka und 13 weitere im Stalag X B Sandbostel gefangene polnische Offiziere. Die Anklage lautete auf "Zersetzung der Wehrkraft". 
 
Władysłav Muzyka wurde vorgeworfen, gemeinsam mit den anderen Beschuldigten im Stalag X B eine Untergrundorganistation mit dem Ziel gegründet zu haben, die Lagerleitung zu beseitigen. Zudem bestand laut Anklage der Verdacht, dass die Organisation "volksdeutsche" und deutschfreundliche Gefangene im Kriegsgefangenenlager bekämpft habe.
 
Da aber die bei der Razzia im Stalag X B sichergestellten Dokumente die erhobenen Vorwürfe nicht erhärten konnten und das Gericht nach siebentägiger Verhandlung die Vorwürfe nicht als belegt ansah, sprach es die polnischen Offiziere frei. Trotzdem beging der 47jährige Władysłav Muzyka aus nicht bekannten Gründen am 1. Juni 1942, zehn Tage nach der Urteilsverkündung, im Hamburger Untersuchungsgefängnis Selbstmord.

Geversdorf zeigt Schönheit des Ostelandes 

15. 3. 2019. Ostefreund Günter Lunden vom Heimat- und Kulturverein Geversdorf „De Osten Strom“ lädt ein zu einer neuen Ausstellung, die am Sonntag, 31. März, um 14 Uhr im Galeriehaus neben dem Museum mit Kaffee und Kuchen um 14 Uhr eröffnet wird. Der Titel lautet "Hinterm Dorf ist nichts los? Oh doch - für jeden, der das Kleine im Großen sieht!" Die Fotoausstellung von Heike Brechtel aus Belum zeigt Motive aus dem näheren und weiteren Umfeld wie z.B. Seeadler, Seeschwalben, Libellen, Haubentaucher und Kraniche sowie Bilder von der Ostemündung, dem Ostesee und aus Cuxhaven.

Osteland-Salon: „Menschen im Moor erzählen“

Osteland-Salon, 11. April, 19.30 Uhr, Cultimo, Kuhstedtermoor 24, Gnarrenburg

8. 3. 2019. Die Moore im Elbe-Weser-Dreieck sind einzigartige Lebensräume für Mensch und Natur. Sie sind Orte der Ruhe, der Sehnsucht, der Zuflucht, der Kultur – und des täglichen Broterwerbs: Wie lebt und arbeitet es sich in den Landschaften zwischen Cuxhaven, Bremen und Stade? Der 7. Osteland-Salon, moderiert von Sebastian Bertram (Foto), widmet sich den Erinnerungen von Menschen, deren Biografien eng mit den Mooren im Elbe-Weser-Dreieck verwoben sind, insbesondere mit dem Teufelsmoor in der Hamme-Oste-Niederung.
 
Bewohner und Anrainer des Ostelandes – Alteingesessene wie Zugezogene – erzählen im Cultimo ihre Geschichten: Anekdoten darüber, wie sie mit dem Naturraum Moor persönlich verbunden sind, was für sie einen besonderen Reiz dieser Landschaft ausmacht und welche Visionen sie für das Nebeneinander von Mensch und Natur hier haben. 
 
Als Organisator und Salonnier des Abends erwartet AG-Osteland-Vorstandsmitglied Sebastian Bertram sieben Erzählerinnen und Erzähler an seinem Tisch:
 
Ursula Bea-Kessler aus Worpswede, Malerin und Mitglied im Verein „Cultimo – Kultur im Moor“,
 
Dr. Stefan Hesse aus Scheeßel leitet die Kreisarchäologie Rotenburg (Wümme),
 
Johann Steffens, Ortsvorsteher von Klenkendorf, engagiert sich im Modellprojekt zur klimaschonenden Moorbewirtschaftung und einer regionalen Vermarktung hier erzeugter Produkte,
 
Hans Joachim May aus Neu Kuhstedtermoor, Vorstandsmitglied des Heimatvereins De Treidlers von Kuhstedtermoor,
 
Richard Henning aus dem Karlshöfener Moor, Vorsitzender und Gründer des Vereins Findorffs Erben vom Kohlbecksmoor,
 
Christa Malitz-Picard aus Grasberg, psychologische Psychotherapeutin im Ruhestand, schreibt Krimis (u.a. "Mord im Moorexpress"),

Dr. Winfried Picard aus Grasberg, psychologischer Psychotherapeut im Ruhestand, betreibt einen Selbstversorgerhof im Teufelsmoor.
 
Seit November 2015 lädt die AG Osteland an wechselnden Orten in den Osteland-Salon – zwei Stunden, in denen Menschen aus dem Landstrich hinter den Deichen mit ähnlichen beruflichen oder biografischen Hintergründen einander ihre Geschichten erzählen. Die Idee ist, den intuitiven Erinnerungen an das Leben und Wirken zwischen Elbe und Weser Raum zu geben, die durch das Erzählen von Geschichten geweckt werden.
 
Die Erzähler können sich gedanklich auf die Runde einstimmen, brauchen sich jedoch nicht aufwendig vorzubereiten. Hat einer zu Ende erzählt, knüpft der nächste an – nicht streng reihum, sondern so wie der Anfang einer neuen Geschichte an das Ende der vorangegangenen passt. 
 
Niemand wird in seinem Erzählfluss unterbrochen, Zwischenfragen bleiben die Ausnahme, ein Austausch erfolgt im geselligen Anschluss. Die wenigen Regeln, die es braucht, hat der Salonnier im Blick.
 
Der Osteland-Salon wurde von AG-Vorstandsmitglied Sebastian Bertram (39) ins Leben gerufen. Der studierte Historiker und Germanist, der als freier PR-Referent in Hamburg arbeitet und seine Freizeit gern am Ostedeich verbringt, hat beim Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien die Ausbildung zum Salonnier durchlaufen. Seit 2011 organisiert und moderiert er Erzählsalons in unterschiedlichsten thematischen Zusammenhängen an verschiedenen Orten.
 
Ort: Kulturbegegnungsstätte "Cultimo", Kuhstedtermoor 24, Gnarrenburg, Beginn 19.30 Uhr, Beitrag zur Unterstützung des Cultimo: 5,00 Euro. Anmeldung unter list@ag-osteland.de oder Tel. 0151-50351048.

Rundgang und Gottesdienst in Sandbostel

8. 3. 2019. Bei dem Sonntagsrundgang am 10. März, 14 Uhr, erfolgt durch einen ehrenamtliche Guide eine allgemeine Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag X B Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und mehrere historische Gebäude, unter anderem eine der ehemaligen Unterkunftbaracken und eine der beiden ehemaligen Lagerküchen.


Die zweigeteilte Dauerausstellung zur Geschichte des Stalag X B und zu den Nachnutzungen des einstigen Lagerareals  kann im Anschluss besucht werden. Dauer: Etwa zwei Stunden. Der Treffpunkt ist im Foyer des Hauptausstellungsgebäudes. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht notwendig. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

Um 18 Uhr lädt dann die in der Gedenkstätte angesiedelte Kirchliche Gedenkstättenarbeit in Kooperation mit der St.-Lamberti-Kirchengemeinde Selsingen und dem Kirchenkreis Bremervörde-Zeven zu dem Denkgottesdienst "gut:jetzt! - Masken ab!" in die Lagerkirche Sandbostel ein. Mehr: www.stiftung-lager-sandbostel.de

50 Trommler und Pfeifer im Kornspeicher

6. 3. 2019. Der Historische Kornspeicher Freiburg lädt am Sonntag, 17. März, 15 Uhr, zum Sonntagscafé mit dem Freiburger Trommler- und Pfeifercorps ein. Das Corps hat eine bunte Mischung aus Pop und Soul sowie Märsche und Polkas im Gepäck. Etwa 50 Spielleute präsentieren das Beste aus jahrzehntelanger Erfahrung. Ihr Repertoire reicht von Pop und Sol hin zu Märschen und Polkas. Zur besten Kaffeezeit werden im Sonntagscafé im Historischen Kornspeicher sowohl Kuchen und Heißgetränke als auch ein anregendes kulturelles Programm angeboten. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 13.03.2019 unter 04779 – 8994477 oder online möglich. Der Preis für das Konzert inklusive Kaffee- und Kuchenangebot beträgt 12 Euro.

Hechthausen: Heimatverein neu aufgestellt

4. 3. 2019. Der Heimatverein Hechthausen - eine Mitgliedsorganisation der AG Osteland - hat einen neuen Vorstand. Vorsitzende ist Julia Pubanz, Stellvertreterin Heike Sommer, Schriftführerin Ilka Stengel und Schatzmeister Hans-Peter Mahler. Herzlichen Glückwunsch!

In einem Rundbrief schreibt der neue Vorstand: „Unsere oberste Priorität gilt den Mitgliedern! Mehr Informationen, mehr Austausch, mehr Möglichkeiten schaffen, sich aktiv einzubringen. Daran arbeiten wir! Auf unserer Homepage findet ihr mehr Informationen...

Wir suchen aktive Mitglieder, die Lust haben uns zu unterstützen! Wir planen einen Heimat-Klönschnack. Ein Treffen aller Mitglieder und interessierter Mitbürger am 26. Mai 2019 damit wir uns alle endlich mal kennen lernen. Wir brauchen: Kuchenbäcker, Bratwurstgriller, Kaffeekocher und Ideen-Haber. Bitte meldet euch hier.“

„Aushängeschild für ganz Cadenberge“ 

 Am Vorstandstisch: Hille Born, Günter Lunden, Anja Hellwege und Stefan Grahl

25. 2. 2019. Der Geversdorfer Kultur- und Heimatverein „De Osten Strom“ um Osteland-Kulturpreisträger und Ortsheimatpfleger Günter Lunden ist heute mit einem attraktiven neuen Programm und einem einmütig im Amt bestätigten Vorstand in die neue Saison gestartet (Foto: Bölsche). Als 2. Vorsitzende fungiert weiterhin Anja Hellwege, als Schriftführerin Renate Schnabel, Beisitzerinnen bleiben Sabine Ramm und Hille Born. Schatzmeister ist Stephan Grahl.

Die Besucherzahl der insgesamt sechs Ausstellungen im vergangenen Jahr überstieg deutlich die Tausendergrenze. Die Mitgliederzahl liegt bei 114, die Finanzlage ist, auch dank einiger Spenden, gesund, wie am Sonnabend bei der Jahresversammlung im „Ostekrug" bilanziert wurde. 

Vertreten war der Verein im vergangenen Jahr unter anderem bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen der Oste-Brücke, bei der Neueröffnung des Museums in der Nachbargemeinde Oberndorf, beim Geversdorfer Winterfest und beim Tag der Oste in Elm.

Noch zu sehen ist derzeit die im vorigen Jahr eröffnete äußerst sehenswerte Sonderausstellung über die Geschichte der Geversdorfer Gastronomie, die auch zum Thema einer Buchveröffentlichung geworden ist.

Auch im neuen Jahr hat der enorm produktive Verein viel zu bieten (siehe Jahresprogramm). Neben mehreren Kunstausstellungen ist unter anderen wieder ein Wochenende zum Thema „Ein Dorf und sein Fluss“ geplant, das der Verein seit dem „Jahr der Oste“ 2009 regelmäßig anbietet.

Der Vertreter der Gemeinde, Vize-Bürgermeister Karsten Lehmann, würdigte in der harmonisch verlaufenen Versammlung die Arbeit des Vereins als „Aushängeschild für ganz Cadenberge“. Günter Lunden wiederum erinnerte die Kommune an ihre Verantwortung für das sanierungsbedürftige ehemalige Rathaus, das seit Jahrzehnten das Geversdorfer Heimatmuseum beherbergt.

Männer gesucht für Chorprojekt im Osteland 

21. 2. 2019. Der Gemischte Chor belCanto aus Kuhstedt hat bereits 35 aktive Sänger und Sängerinnen, die zusammen leidenschaftlich gern Musik machen. Viel Motivation und jede Menge Spaß sind immer mit von der Partie. Für ein Chorprojekt sucht belCanto ab sofort Männer, die Lust am Singen haben und den Chor  für eine bestimmte Zeit tatkräftig unterstützen wollen. Dies ist nicht mit einer Mitgliedschaft im Verein gebunden, es sind auch keine Notenkenntnisse erforderlich. Ziel des Projektes ist ein Auftritt beim Konzert am 10. November 2019 in Kuhstedt.Es werden Lieder aus verschiedenen Musikrichtungen eingeübt, wie z.B. deutsche oder englische Popsongs, Schlager, Musicals, moderne Kompositionen und Bearbeitungen aber auch Traditionelles. Geübt wird jeden Dienstag im Gemeinschaftshaus in Kuhstedt von 20 bis 21.30 Uhr. In den Schulferien findet kein Übungssingen statt.


Wer Interesse hat, beim Chorprojekt mitzumachen, ist herzlich eingeladen und meldet sich bitte bei der Chorleiterin Petra Siering unter Tel. 04763-938313 oder schaut einfach unverbindlich am Übungsabend vorbei. Weitere Infos über belCanto gibt es unter www.chor-kuhstedt.de. - Dank an Birthe Blanken.

Osten: Zweimal Kino für Jung und Alt

21. 2. 2019. Zum ersten Mal zeigt der Verein Kulturmühle Osten, eine Mitgliedsorganisation der AG Osteland, am Freitag, 1. März, 16 Uhr, im Gemeindehaus in Osten einen Film für Kinder ab 8 Jahren. Rico und Oskar sind zwei sehr unterschiedliche Kinder, die in Berlin spannende Abenteuer erleben und gemeinsam einen Kriminalfall aufklären. Am Abend wird dann um 20 Uhr der Film für Erwachsene gezeigt. „Das Leuchten der Erinnerung“ ist ein Roadmovie, in dem sich Helen Mirren und Donald Sutherland als altes Ehepaar noch einmal mit dem Wohnmobil auf eine Reise in ihre Vergangenheit machen. Der Eintritt ins Kino ist frei , um Spenden wird gebeten. Das Team der Kulturmühle reicht kleine Speisen und Getränke.
 
Dank für den Hinweis an Sabine Auf dem Felde.

Findorff-Fest: Stephan Weil als Schirmherr

18. 2. 2019. In fast genau einem Jahr, am 22. Februar 2020, jährt sich zum 300. mal der Geburtstag des Moorkolonisators Jürgen Christian Findorff, ohne den es auch Teile des Ostelandes in der heutigen Form nicht geben würde. Schon vor zwei Jahren hatte der Osteland-Kulturpreisträger und (Bremervörde-) Iselersheimer Ortsbürgermeister Hermann Röttjer (Foto: Bölsche) die Initiative dafür ergriffen, 2020 als „Findorff-Jahr“ zu begehen. 
 
Jetzt ist es Röttjer gelungen, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil als Schirmherrn der Festivitäten (zentraler Ort: Worpswede) zu gewinnen.
 
Der von Ostefreund Röttjer Ins Leben gerufene „Initiativkreis 300. Findorff-Geburtstag“, Der das nächste Mal am Dienstag, 12. März, 19 Uhr, in der Gaststätte „Zur Kreuzkuhle“ tagt, sammelt zur Zeit noch Ideen für das Festprogramm und hat auf der jüngsten Reisemesse in Iselersheim bereits einen Sticker für das Findorff-Jahr präsentiert (Abb.).
 
Röttjer, zugleich Vorsitzender des Heimatvereins Iselersheim, leitet auch das „Findorff-Haus“ des Ortschaft, in der der Kolonisator begraben liegt. Zum Grund für seine Initiative schreibt der Ortsbürgermeister: „Es gibt wohl keine Landschaft Deutschlands, deren Entstehung so mit dem Wirken einer Person verbunden ist, wie die Moore an Wümme, Hamme und Oste mit dem Namen Jürgen Christian Findorffs. Noch heute ist die Erinnerung an ihn in allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen der von ihm gegründeten Dörfer in einem Maße lebendig, wie es selten einer Person zuteil wird.“
 
Zum Thema: 
 

Vier junge Syrer gastieren in Himmelpforten

10. 2. 2019. Am 16. März, 20 Uhr, in der Eulsete-Halle in Himmelpforten gastieren die Zollhausboys: eine Gruppe von vier jungen syrischen „Bremer Neubürgern“, die gemeinsam mit dem Schauspieler und Kabarettisten Pago Balke und dem Musiker Gerhard Stengert ein musikalisch-satirisches Projekt erarbeitet haben. „Vielleicht das Beste, was es zur Zeit auf der Bühne zum Thema Flucht, Heimat und Fremdheit zu sehen und zu hören gibt. Die Texte, die Botschaft, die Musik und der Tanz sind authentisch, professionell, berührend und heiter,“ so das Urteil der beiden Veranstalter, der GEW und des Kulturkreises (Eintritt 10 €, ermäßigt 5 €).

Nach der Elphi jetzt im Kornspeicher

1. 2. 2019. Am Freitag, 8. Februar, ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr, Eintritt: 12 €) bringt der Krummendeicher Helge Schulz seine Band „Helgen“ für ein Heimspiel mit in den Freiburger Kornspeicher. Mit ihrem Album "Halb oder gar nicht" war „Helgen“ 2018 lange auf Tour; die Band trat unter anderem in der Elbphilharmonie auf. Jetzt präsentiert sie im Kornspeicher 60s und 70s Pop mit geistreich wortwitzigen Texten, einer Menge Herz und mitreißender Spielfreude. Helge (Gesang und Gitarre), Niklas (Bass) und Timon (Schlagzeug) drei Jungs lernten sich in Hannover kennen, wo sie sich für einen Popmusik-Studiengang eingeschrieben haben.

Geversdorf: Heimatverein hat viel zu bieten

26. 1. 2019. Der Geversdorfer Kultur- und Heimatverein „De Oste Strom“ um Ostepreisträger und Ortsheimatpfleger Günter Lunden (Foto: Bölsche) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, wenn er sich zu seiner Hauptversammlung am 23. Februar um 20 Uhr im "Ostekrug" in Geversdorf trifft. Auch im neuen Jahr hat der rührige Verein viel zu bieten (siehe Jahresprogramm unten).

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