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Corona-Massenausbrüche in zwei Ostestädten

„In ‚Pestzeiten‘ wird nahe Klinik gebraucht“

11. 1. 2021. Während der Pandemie wächst bei vielen Menschen an der Oberen Oste rund um Zeven die Einsicht, dass die Schließung des einzigen Krankenhauses zwischen Bremervörde und Rotenburg eine Fehlentscheidung war. 

 

Zum Jahresbeginn hat der Förderverein zur Wiederöffnung einer Klinik in Zeven seine Forderung unter anderem mit dem Hinweis auf diese und künftige Pandemien bekräftigt. Vorsitzender Hans-Ulrich Leisterer: „In ‚Pestzeiten‘ wird ein nahes Krankenhaus akut gebraucht“ - seine ausführliche Argumentation siehe Website www.krankenhaus-zeven.de.

 

Zurzeit wartet das ehemalige Martin-Luther-Krankenhaus auf eine neue Verwendung: In Rekordzeit hat der Landkreis Rotenburg dort ein Impfzentrum eingerichtet (Foto).

 

Nachdem der Landkreis am Silvestertag die ersten 975 Dosen mit Impfstoff gegen Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus erhalten hatte, wurde bereits am 1. Januar mit den Impfungen gestartet - allerdings noch nicht im Impfzentrum, sondern mit Hilfe von mobilen Teams, die seither  im Oste- und Wümme-Landkreis unterwegs sind, um die „priorisierten“ besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Senioren- und Pflegeheimen zu impfen. Bis zur Wochenmitte wurden rund 880 Personen an zehn Standorten geimpft. 

 

Die Teams, die aktuell jeweils aus fünf Personen bestehen, sind im gesamten Landkreis unterwegs. Chris Knoblauch, der die Einsätze koordiniert, freut sich über die positiven Rückmeldungen aus den Häusern. „Die Einrichtungen sind in der Regel sehr gut vorbereitet und haben vorab die Einverständniserklärungen eingeholt, sodass wir schnell mit den Impfungen starten können. Es ist schön zu sehen, wie positiv auf die Ankündigung der Besuche des Impfteams reagiert wird. Dazu sind die Kolleginnen und Kollegen aus den Impfteams hochmotiviert und haben sich schon sehr gut eingearbeitet.“

 

In dieser Woche werden zunächst Impfungen durch die mobilen Teams fortgesetzt.

 

Im Impfzentrum selber wird laut Kreis noch nicht geimpft. Den Starttermin dafür wolle das Land bekanntgeben, erklärt die Kreisverwaltung. Fragen zu den Impfungen und zum Start in den Impfzentren können bei der Impfhotline des Landes unter 0800 9988665 gestellt werden. Das Bürgertelefon des Landkreises beantworte keine Fragen zu diesem Thema und könne auch – wenn es so weit ist – keine Termine vergeben. Quelle...

Sittensen: Bürgerentscheid für alte Bauten

11. 1. 2021. Haus für Haus stirbt Dein Zuhause... Sittenserinnen und Sittenser, die das nicht hinnehmen wollen, kämpfen für den Erhalt dreier historische Gebäude im Ortskern, 100 m neben der Oste und unmittelbar am Osteradweg: der alten Apotheke, der ehemaligen Bäckerei Wilkens und des Rathauses (Foto: Bölsche). Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sie jetzt einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht.  Die Initiatoren haben bis zum 30. Juni Zeit, die notwendigen Unterschriften zu sammeln. Mehr...

Für Ahlf-Gedenktafel an der Schwebefähre

11. 1. 2021. Zum Tod von Horst Ahlf (s. u.) schreibt der Kreis- und Kommunalpolitiker und Ostefreund Uwe Dubbert aus Hechthausen: "Horst Ahlf war für uns ein langjähriger Mitstreiter, für die Samtgemeinde ein engagierter Kommunalpolitiker und für die Gemeinde Osten eine Institution. Eine Gedenktafel an „seiner Schwebefähre“ ist das Mindeste, was wir tun können."

„Ohne ihn gäbe es nur sieben Schwebefähren“

Das Osteland trauert um den Gastronomen, Denkmalschützer,

Touristiker Kommunalpolitiker und Sportfischer Horst Ahlf

9. 1. 2021. Nur gut zwei Jahre nach dem Verkauf des Ostener Traditionslokals Fährkrugs und dem Eintritt in den Ruhestand ist nach über 60 Berufsjahren der Gastronom Horst Ahlf in einem Hamburger Krankenhaus im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Osteregion trauert um einen Mann, der sich als ehrenamtlicher Touristikförderer, Denkmalschützer und sozialdemokratischer Kommunalpolitiker wie kaum ein anderer ehrenamtlich um die Region und insbesondere um die Rettung der Schwebefähre verdient gemacht hat.

 

Nicht nur mit dem Bundesverdienstkreuz wurde seine Arbeit gewürdigt. Für ihr  Lebenswerk wurden er und Ehefrau Gisela 2019 auch mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland ausgezeichnet, zu deren zehn Gründungsmitgliedern er 2004 zählte.

 

In der Laudatio heißt es: „Der Ostener Gastronom Horst Ahlf hat sich jahrzehntelang beharrlich und kreativ für den touristischen Aufbau der heimischen Region stark gemacht. Im Jahr 1963 heiratete er seine Gisela, mit der er im selben Jahr das Ostener Traditionslokal „Fährkrug“ übernahm, das sich seit 1934 in Familienbesitz befand.

 

Ein gastronomischer Betrieb erfordert viel Kraft und Energie, aber Horst Ahlf hatte und hat mehr als genug davon. So fand er noch vielfach Gelegenheit, sich in seiner knappen Freizeit ehrenamtlich zu engagieren. Sei es politisch, auf Vereinsebene oder bei der Dehoga. Unter Horst Ahlfs Federführung wurden viele Vereine aus der Taufe gehoben, darunter der Fremdenverkehrsverein Osten, der Sportfischerverein und die Ostepachtgemeinschaft. 

 

Ebenso trägt die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre seine Handschrift, deren Mitbegründer er 1975 war. Er trug maßgeblich dazu bei, dass die Fähre nicht dem Schneidbrenner zum Opfer fiel.“

 

Bereits 2012, zum Abschied aus dem Amt des 1. Vorsitzenden der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre, war Horst Ahlf mit deren Ehrenvorsitz sowie er dem Goldenen Fährmann der AG Osteland ausgezeichnet worden.

 

In der dazugehörigen Urkunde heißt es: "Ohne den seit mehr als 36 Jahren geleisteten ehrenamtlichen Einsatz von Horst Ahlf gäbe es auf der Welt nicht mehr acht, sondern nur noch sieben Schwebefähren. Als Gründer und Motor der Fördergesellschaft hat der langjährige Vorsitzende wie kein anderer dazu beigetragen, dem Osteland sein herausragendes Wahrzeichen zu erhalten. Viele der Aktivitäten auch der Arbeitsgemeinschaft Osteland und ihrer Mitstreiter basieren auf der Arbeit von Horst Ahlf. Ohne die Schwebefähre gäbe es keine Deutsche Fährstraße, gäbe es kein Fährmuseum, gäbe es keine Internationale Schwebefähren- Infomeile, gäbe es keine Arbeitsgemeinschaft deutsche Schwebefähren, gäbe es keine Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld, gäbe keine Mitgliedschaft im Weltschwebefährenverband, gäbe es keine Aussicht auf einen Weltkulturerbe-Titel für unsere Region."

Welterbe-Prozess schreitet langsam voran

9. 1. 2021. 15 Jahre nach der Vergabe des Welterbe-Titels an die „Mutter aller Schwebefähren“ im spanischen Bilbao (Foto) schreitet der Prozess voran, auch den weltweit sieben übrigen Bauwerken dieser Art den begehrten UNESCO-Rang zuzuerkennen.

 

Zunächst gilt es dabei, den „außergewöhnlichen universellen Wert“ (OUV) der beiden deutschen Schwebefähren nachzuweisen. 

 

Mit dieser Aufgabe wollen jetzt die vier deutschen Schwebefähren-Kommunen Osten, Hemmoor, Rendsburg und Osterrönfeld die internationale Fachorganisation ICOMOS beauftragen (International Council of Monuments and Sites). 

 

Die Koordination soll der obersten schleswig-holsteinischen Denkmalschutzbehörde in Kiel obliegen.

Das französische ICOMOS-Sekretariat wird laut Vertragsentwurf beauftragt mit der „Bewertung des Potentials zum Nachweis des außergewöhnlichen universellen Wertes (OUV) der deutschen Schwebefähren“ sowie der Erarbeitung einer „Empfehlung zu der ins Auge gefassten Nominierung der Schwebefähren in Rendsburg/ Schleswig-Holstein und Osten/ Niedersachsen für die UNESCO-Welterbeliste unter Berücksichtigung der bereits in die Welterbeliste bzw. in Tentativlisten anderer Vertragsstaaten eingetragenen Vergleichsbeispiele“. Der entsprechende „Mission Report“ soll bis zum 1. Mai 2021 vorgelegt werden. 

 

Damit wäre ein weiter Weg zurückgelegt seit den ersten Ostener Kontakten mit der ICOMOS.

 

Denn als potentielle Weltkulturerbestätten sind die deutschen Schwebefähren international bereits seit dem Sommer 2003 im Gespräch. Damals hatte ICOMOS zunächst allerdings lediglich drei der acht Baudenkmale - darunter weder Osten noch Rendsburg - für den Unesco-Titel nominiert

 

Nach einer Intervention des damaligen  Ostener Schwebefähren-Sprechers Jochen Bölsche  im Jahre 2003 begründete der seinerzeitige Icomos-Vorsitzende Professor Eric DeLony (Washington) das Fehlen der deutschen Fähren auf der Vorschlagsliste damit, dass man diese Bauwerke erst in Augenschein genommen habe, nachdem die seinerzeitige Liste schon abgeschlossen worden sei.

 

Wenig später revidierte DeLony sein Urteil über die Chancen der Schwebefähre an der Rendsburger Hochbrücke: Sie sei, so der Brückenexperte, sehr wohl  "unique" und "outstanding" (einzigartig und herausragend). Erst nach und nach geriet dann auch die Fähre  an der Oste in den Blick von ICOMOS, des ausschlaggebenden UNESCO-Beratungsgremiums.

Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (Foto) zeigt sich heute zuversichtlich: „Mit unserem Antrag auf das UNESCO-Weltkulturerbe geht es voran,“ kommentiert er den geplanten Vertragsabschluss mit der ICOMOS.

 

Mehr zum Thema:

 

Neue Schwebefähre am NOK: Außer Optik vieles anders +++ 

 

Fünf Jahre nach der Havarie: So sehr fehlt der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld die Schwebefähre +++ 

 

Middlesbrough bewilligt 655.000 £ für Notreparaturen an der110 Jahre alten Schwebefähre +++ 

Bestnote für Doktorarbeit über Oberndorf

9. 1. 2021. Mit der Bestnote Summa cum laude (1 +) bewertet wurde die Dissertation des spanischen Wissenschaftlers Alistair Adam-Hernández, der - wie berichtet - unter anderem die Frage untersucht hatte: Warum können sich manche Dörfer dem Wandel besser anpassen als andere? 

 

Antworten auf die Frage nach Ursachen der Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Kommunen im Strukturwandel suchte der 32-Jährige insbesondere in drei europäischen Dörfern: im Oberndorf an der Oste (Foto: Bölsche), in Wooler in der englischen Grafschaft Northumberland und in Albarracín in der nordöstlichen spanischen Provinz Teruel. Seine erste Bilanz: „Die Aktiven scheuen das Risiko nicht.“ 

 

Die Doktorarbeit von Alistair Adam Hernández wird demnächst veröffentlicht. Ein ausführlicher Bericht über die Dissertation steht auf der Website der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst.

Arzt von der Oste kämpft für "ZeroCovid"

7. 1. 2021. Der Bremervörder Arzt Dr. med. Marc Hanefeld (Foto) hat eine deutschlandweite Corona-Petition und einen offenen Brief an die Bundesregierung gestartet. Ziel: Eine konsequentere Strategie gegen die Pandemie, Stichwort "ZeroCovid", soll das Virus gen Null bringen.

 

Der Anlass: "Die Zahlen der Infizierten und der Todesfälle steigen trotz der Beschränkungsmaßnahmen an. Diese Situation wird sich noch einmal deutlich verschärfen, falls der Ausbreitung der in England zuerst gefundenen Mutations-Variante (B.1.1.7) nicht Einhalt geboten wird. Todesfälle und stationäre sowie intensivstationäre Krankenhaus-Aufnahmen könnten dramatisch steigen..." Mehr... 

 

63 Fälle! Schwerer Corona-Ausbruch

in einem Bremervörder Seniorenheim

 

Im Oste- und Wümme-Landkreis  Rotenburg gibt es seit Mittwoch 75 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden bisher 1.981 Fälle gezählt. Die neuen Zahlen sind zum größten Teil auf einen Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim in Bremervörde zurückzuführen. Hier gab es insgesamt 63 positive Fälle bei Personal und Bewohnern

 

Das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt mit der Einrichtung, hat die Kontaktpersonenermittlung bei Bewohnern und Mitarbeitern begonnen sowie Quarantänen ausgesprochen und steht beratend zur Seite, wie der Landkreis mitteilt.

NOK & Co.: Unterhaltungskosten explodieren

Bereits frisch in Farbe: die neue Elbferry

7. 1. 2021. Die neue Fähre für die Deutsche Fährstraße kommt! Am 1. März um 8 Uhr soll der Fährverkehr von Brunsbüttel nach Cuxhaven wieder aufgenommen werden, wie die Reederei mitteilt. Zurzeit wird die Greenferry I, ehemals Fanafjord, im norwegischen Trockendock fit gemacht. Nach dem Neuanstrich geht es, so die Reederei, „in dieser Woche weiter mit technischen Arbeiten, u. a. Hochfahren der Hauptmotoren und Vorbereitung für die Zertifizierung“.

Trauer um einen Ostefreund von der Ostsee

6. 1. 2021. Die zweite Heimat des Rostockers Jochen Bertholdt (M.) war das Osteland, wo sein Bruder Gerd (r.) in Hechthausen-Kleinwörden  den „Berthof“ betreibt (Foto: oste.de). Für maritime Motive aus Norddeutschland hatte der Zeichner und Grafiker stets ein besonderes Faible. Am Silvestertag starb Jochen Bertholdt im Alter von 84 Jahren. Nachrufe würdigen den "Herrn der Briefmarken" (Ostsee-Zeitung) als einen der bedeutendsten deutschen Briefmarkendesigner. Zu der beeindruckenden Vielfalt und Vielzahl seiner Werke, siehe seine Homepage www.jbertholdt.de, zählt auch die Briefmarke mit der Rendsburger Schwebefähre, einem der Wahrzeichen der Deutschen Fährstraße.

Sittenser kämpfen für historische Bauten

Corona: Impfstoff erreicht das Osteland

6. 1. 2021. Leseempfehlung: Der Impfstoff hat das Osteland erreicht, wie die NEZ auf ihrer Titelseite berichtet. Im Haus der Pflege auf der Ziegelkamper Höhe in Hemmoor sind weit mehr als hundert Personen (Senioren sowie Pflegepersonal) geimpft worden. Der Ablauf wird von der NEZ als erstaunlich schnell und unspektakulär beschrieben, die Impfung als schmerzfrei. Der begleitende Arzt Dr. Klaus-Gerrit Gerdts (Altenbruch): „Sie merken davon überhaupt nix.“ Auf unserer FB-Seiten  kommentiert Kornelia Ahlf: „Das Impfteam ist top, super freundlich, gut organisiert, gut gelaunt. Es war eine sehr schöne lockere Atmosphäre, trotz der Dringlichkeit. "

 

Zum Thema:

 

Impf-Teams auch an der Oberen Oste im Einsatz 

Corona: Norwegen stoppt die Kiel-Fähren

6. 1. 2021. Massive Pandemie-Folgen am Endpunkt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel: Dienorwegische Reederei Color Line hat jetzt ihren Fährreiseverkehr zwischen Kiel und Oslo komplett eingestellt, wie Sat1 meldet. 

 

Zurzeit fährt nur noch dreimal pro Woche die Fracht-Fähre MS Color Carrier in Richtung Oslo. Die verstärkte Infektionsschutzmaßnahme soll vorerst bis zum 18. Januar gelten. Dann soll die norwegische Regierung, die Deutschland zum Hochrisikogebiet erklärt hat, entscheiden, ob der Fährverkehr wieder ausgeweitet werden kann. Bis Montag verkehrte noch die MS Color Magic zwischen Oslo und Kiel, nachdem das Schwesterschiff Color Fantasy bereits seit 4. November im Osloer Hafen festgemacht hatte.

 

Unsere Abbildung zeigt den Fährhafen Kiel auf einer historischen Briefmarke (1964).

Gute Nachrichten trotz der Pandemie

1. 1. 2021. Trotz der Pandemie mit ihren Lockdowns, Streckensperrungen und sonstigen Tourismusbremsen konnte die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel 2020 etliche Erfolge verzeichnen.

 

Das gilt insbesondere für die Bemühungen, die Bekanntheit der 2004 eröffneten maritimen Ferienroute zwischen Oste und Ostsee zu halten und zu steigern.

 

22 gute Nachrichten, zusammengestellt von Jochen Bölsche, stehen auf unserer Seite > AKTUELL

Stör-Anrainer erwarten Rückkehr des Störs

5. 1. 2021. Sportbootfahrer, Fährenfreunde und Artenschützer von der Oste pflegen seit mehr als zehn Jahren gute Kontakte mit Gleichgesinnten vom schleswig-holsteinischen „Schwesterfluss“ Stör. 

Wichtigster Ansprechpartner der niedersächsischen Störschützer ist nördlich der Elbe der Naturschützer Uwe Jens Lützen (unser Archivfoto zeigt ihn mit dem unvergessenen Oste-„Störvater“ Wolfgang Schütz).

Lützen war es auch, der den Kontakt zwischen den Fährenfreunden beiderseits der Niederelbe knüpfen half, der mittlerweile zur Einbeziehung der Störfähre Beidenfleth in die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel geführt hat.

In einem mehrteiligen NDR-Beitrag führt Lützen jetzt die TV-Zuschauer an seinen Lieblingsfluss: In der Region um Itzehoe erklärt er unter anderem, was der Fluss Stör mit dem Fisch Stör zu tun hat. 

Der sehenswerte Beitrag steht hier in der Mediathek.Viele Informationen von Jochen Bölsche über die Bemühungen des Silbernen Netzes Oste zur Wiederansiedlung des Störs finden si

 

> auf der Facebook-Seite Silbernes Netz Oste

> auf der Website www.oste.de/silbernes-netz/

> im  Stör-Archiv (seit 2001)

> in der Broschüre / Website zur Wanderausstellung „Die Rückkehr des Grauen Riesen“.

"Flusslandschaft des Jahres" gesucht

Voll im Trend: Blauer Tourismus in Hadeln

4. 1. 2021. Lesetipp: Die Niederelbe-Zeitung (Montag) berichtet über Tourismustrends im Land Hadeln. „Nachhaltiger und naturnaher Tourismus in Deutschland steht hoch im Kurs“, wird Michael Johnen (Foto) vom Fachbereich Tourismus der Samtgemeinde Land Hadeln zitiert.

 

Ein Schwerpunkt: Wassertourismus auf Oste und Medem und in der Otterndorfer Seenlandschaft.

Vor 45 Jahren brachen an der Elbe die Deiche 

Neujahrsabend grandioses TV-Doku-Drama

1. 1. 2021. Heute ab 20.15 Uhr zeigt der NDR zum 150-jährigen Bestehen des Nord-Ostsee-Kanals ein grandioses Doku-Drama zur Geschichte der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, die auch den Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel darstellt. 

 

Der anderthalbstündige Film von und mit Hubertus Meyer-Burckhardt (Foto) kombiniert seltene Dokumentar-Aufnahmen mit Spielszenen (unter anderem mit Charles Brauer als Bismarck). Filmpremiere war im Sommer aus Anlass des Kanaljubiläums, das wegen der Pandemie auf 2021 verschoben werden musste.

Mit Blaulicht auch durchs Schwebefährendorf

31. 12. 2020. Eine wunderbare Idee: Als Entschädigung für entgangene Feuerwerk-Freuden veranstalteten die Feuerwehren in der Samtgemeinde Hemmoor am Silvesterabend eine Blaulichtfahrt, „um auch in diesen schweren Zeiten ein Lächeln in die Kinderaugen zu zaubern“. Nach der Tour durch Hechthausen und Hemmoor rollte der Konvoi gegen 18.30 Uhr durch das Schwebefährendorf. In ihrer Ankündigung hatte die Feuerwehr geschrieben: „Ca. 20 Fahrzeuge aller Größen mit Blaulicht werden Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen lassen. Bitte achten Sie auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.“ Ein Video von der Fahrt durch Osten steht in unseren Facebook-Gruppen.

 

Vielleicht ist das ja der Anfang einer neuem Silvestertradition - auch für die Zeit nach Corona. Feuerwehr statt Feuerwerk: Auch die die Haustiere würde es freuen.

Auch dem Pflegepersonal zuliebe...

Mit Plopp, ohne Feinstaub, Verletzungsrisiko minimal: Flens-Werbung aus dem Jahr 2018, aktueller denn je...

Top-„Impfluencer“ praktiziert im Osteland

1. 1. 2021. Phänomenale 23.000 Follower verzeichnet mittlerweile der informationreiche und meinungsstarke Twitter-Account https://twitter.com/flying__doc des Bremervörder Land- und Facharztes Dr. Marc Hanefeld. 

 

Der Mediziner aus dem Osteland zählt mittlerweile zur Spitzenklasse der deutschen Impfluencer, die besondrs kompetent über die Pandemie und die Impfstrategie informieren.

Zu Dr. Hanefelds Blog bitte hier entlang.

Kunst an der Fährstraße Bremervörde - Kiel

1. 1. 2021. Blickfang auf dem krummen Deich in Krummendeich an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel: Mann mit Bauch und Knollennase - typisch Jonas Kötz, Holzbildhauer auf der Insel Krautsand (Foto: Bölsche).

Die beste FB-Botschaft zur Jahreswende...

... stammt vom Hotelier, TV-Koch und Ostefreund Claus Peter („Peters - das Genusshotel in der Wingst“): „...Ich wünsche uns für 2021, ...

 

...dass *Corona* wieder Bier ist

 

...dass wir, wenn wir uns wiedersehen, wieder einen Schritt nach *vorne* machen können und nicht mehr zurück

 

...dass *Positiv* wieder etwas Positives ist

 

...dass *Tests* wieder in der Schule stattfinden

 

...dass *Isolieren* wieder für Häuser und Kabel gilt

 

...dass man mit einer *Maske* Karneval feiern kann

 

...und dass *Donald* wieder eine Ente ist.

 

Mehr zum Thema:

 

Die Kehdinger halten zu ihren Wirten

Klare Kante gegen „Spätkolonialismus“

1. 1. 2021. Wiederholt haben Umweltfreunde im alten Jahr in Cuxhaven gegen die jüngste Elbvertiefung und die Hamburger Absichten protestiert, Elbschlick vor Scharhörn zu deponieren.

 

Der parteilose Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld nimmt jetzt in seinem CN-Jahresend-Interview zu den Plänen Stellung – und zeigt klare Kante (siehe Ausschnitt): Das Verhalten der Hansestadt erinnere an „eine Art Spätkolonialismus“ (Foto-Quelle: www.kai-uwe-bielefeld.de).

Schüler von der Oste fordert Jauch heraus

1. 1. 2021. Ein zehnjähriger Oldtimer-Kenner aus Sittensen im Osteland fordert am Sonnabend, 2. Januar, 20.15 Uhr, in der Sendung „Klein gegen Groß“ Günther Jauch heraus. Die ARD verrät schon mal: „Tomkes größte Leidenschaft sind Autos. Selbstverständlich hat er auch sofort die wichtigsten Eckdaten wie PS, Beschleunigung von 0 auf 100 und auch den Preis eines jeden Modells parat. Im Duell fordert der kleine Autoliebhaber den großen Oldtimer-Fan Günther Jauch heraus. Bei Klein gegen Groß wird sich zeigen, wer mehr Fingerspitzengefühl hat, wenn es darum geht, mit verbundenen Augen Oldtimer zu ertasten – jung oder alt?“ (Foto: ARD).

Deichbauer wollen Wanderfische schonen

1. 1. 2021. Seit Jahrzehnten beklagen Artenschützer, dass bedrohte Wanderfische von den Pumpen konventioneller Schöpfwerke gleichsam geschreddert oder aber ihre Bestände aufgrund unpassierbarer Anlagen separiert und weiter dezimiert werden. 

 

Schon vor 15 Jahren setzte sich der aus Wingst stammende  Wasserbauer Dr. Sören Knoll gemeinsam mit Sportfischern von der Oste für eine fischdurchgängige Gestaltung der hiesigen tideabhängigen Schöpfwerke ein. 

 

Leseempfehlung: Das damals präsentierte Projekt ist hier auf unserer Website dokumentiert worden. Mittlerweile finden solche Gesichtspunkte mehr und mehr Beachtung. Wie jetzt das Kehdingen-Magazin „Blickpunkt Drochtersen“ berichtet, soll laut dem neuen Geschäftsführer des Deichverbandes Kehdingen-Oste, Peter Schley, an der Oste ein neuartiges Schöpfwerk entstehen: „Dieser Neubau ist ein Novum. In unserer Region ist es das erste Schöpfwerk mit fischfreundlichen Pumpen.“ Mehr über Schley hier

 

Zum Verbandsgebiet des DVKO gehören rund 60 km Elbdeich von Balje bis Stade und 50 km Deich von der Ostemündung bis nach Bremervörde (Karte oben aus der Knoll-Präsentation, an der Torsten Thorhorst und Dr. Andreas Müller-Belecke mitgearbeitet haben).

Grüße ins Cuxland vom Segel-Superstar

1. 1. 2021. In der NEZ/CN (Silvesterausgabe) berichtet Thomas Sassen über Boris Hermann, „Superstar des Segelsports“ (schipperte Greta Thunberg nach NY), und dessen Grüsse an seinen Verein „Trans Ocean“, für den u. a. die Oberndorfer Hochseesegler (und Ostefreunde) Bert und Marlene Frisch während der Pandemie Online-„Lossegel“-Seminare veranstalten - siehe www.trans-ocean.org/seminare

W eitere Beiträge dieser Rubrik auf OSTE-TICKER DEZEMBER 2020.1 und 2020.2

8. 1. 2021. Abertausende begeisterter Zuschauer haben kürzlich das grandiose NDR-Doku-Drama über den Bau des Nord-Ostsee-Kanals vor 125 Jahren gesehen. Doch das großartige technische Erbe droht verspielt zu werden. Flüsse und Kanäle sind von deutschen Politikern (insbesondere bayrischen!) jahrzehntelang vernachlässigt  worden. Jetzt aber explodieren die Unterhaltungskosten  ins Unermessliche, wie die Antwort auf eine Bundestagsanfrage zeigt.

 

Mehr zum Thema: NOK-Film von N3 in der Mediathek

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