Websites für das Osteland
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Blaues Netz Oste: Oste und Skipper

Unter dem Namen "Blaues Netz Oste" ist 2010 der Osteland-Fachbereich Schifffahrt und Gewässer gegründet worden, dem Wassersportler und Wassertouristiker, Sportfischer und Naturschützer angehören. Das Blaue Netz hat einen Hafenführer veröffentlicht und eine Imagekampagne "Lust auf Osteland" gestartet. Über die Arbeit informierte bis Mai 2014 die nicht mehr aktualisierte alte Website. Zur Verfügung steht weiterhin eine Facebook-Gruppe.

Gräpel vor großem Sprung nach vorn

20. 5. 2018. Seit ihrer Gründung wirbt die AG Osteland ehrenamtlich für das Ostedorf Gräpel, das bereits im Mai 2004 in die Gründungsfeier der Deutschen Fährstraße einbezogen war. 

Der unvergessene Fährwirt Helmut Plate zählte 2005 zu den ersten Ostepreisträgern („Goldener Hecht). Der Gastronom vom „Rio de la Plate“ war auch Motiv einer vom Osteland-Gründer Jochen Bölsche entworfenen österreichischen Sondermarke.

Im Zuge der von der AG propagierten „Deutschen Fährstraße - Straße der Wohnmobile“ eröffnete 2007 der seinerzeitige Agrarminister Heiner Ehlen in Gräpel die ersten drei Womo-Stellplätze. 

Wiederholt war das Dorf auch Schauplatz viel beachteter „Störfeste“ der Osteland-Artenschützer und -Shantysänger und von Lesungen des Osteland-Projekts Krimiland Kehdingen-Oste. 

Dass es im Hafen Gräpel - einer der Stationen der Jubiläums-Geschwaderfahrt der Osteland-Skipper 2014 - noch beträchtlichen Investitionsbedarf gab, veranlasste Deichverband und Gemeinde unlängst dankenswerterweise zu einer 300.000-Euro-Investition in eine neue Spundwand. Und nun steht dem Dorf der bislang größte  Sprung nach vorn bevor:

Wie der zuständige Estorfer Bürgermeister Hans-Werner Hinck vor einem Treffen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Kehdingen-Oste am Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, in „Plate’s Osteblick“ mitteilte, sollen vom kommenden Jahr an mit Hilfe von EU-Leader-Fördergeldern insgesamt 882.200 Euro in eine Fluss-Terrasse, sanitäre Anlagen, Sportbootanleger, eine Fernradweg-Anbindung und eventuell eine Fahrradstation investiert werden.

Anregungen zur Gestaltung des Fährplatzes sind willkommen – Ansprechpartnerin ist Martina Wagner von der Leader-Geschäftsstelle im Rathaus Himmelpforten, Tel. 04144-2099-108.

Unsere Archivbilder (Fotos: Bölsche) entstanden bei der Einweihung der Deutschen Fährstraße, bei der Präsentation der Osteland-Briefmarke mit Helmut Plate und Karin Harms, bei der Womo-Platzeinweihung mit Minister Ehlen, beim Störfest mit Bürgermeister Hinck und Wirtin Karin Plate und bei der Jubiläumsgeschwaderfahrt 2014 des Blauen Netzes Oste.

Zum Thema im Archiv

Störfest in Gräpel

Gräpel - Attraktion an der Fährstraße

Sondermarke für Gräpel

EU-Zuschüsse für Kanustege an der Oste?

15. 5. 2018. Europa-Gelder für die Förderung des Wassertourismus im Cux- und Osteland erhofft sich die Samtgemeinde Land Hadeln. Ihr Projekt „Verbesserung der wassertouristischen Infrastruktur“ (Gesamtvolumen: 380.000 Euro) sieht insbesondere barrierefreie und niedrigbordige Anleger für Kanuwanderer und Ruderer vor, außer in Ihlienworth und Otterndorf auch in den Oste-Orten Geversdorf und Neuhaus sowie am Balksee. Die Hadler Touristikern Sabine Güthlein erhofft sich eine Umsetzung des Projekts im kommenden Jahr (Foto: Bölsche).

Elbvertiefung: Planergänzung überzeugt nicht

6. 5. 2018. Das Aktionsbündnis Lebendige Tideelbe aus BUND, NABU und WWF hat soeben seine Stellungnahme zu den ergänzenden Planunterlagen zur umstrittenen Elbvertiefung an die zuständigen Behörden übermittelt. 

Fazit: Mit der jetzt vorliegenden Planung dürfe die Elbvertiefung nicht genehmigt werden. Sobald der neue Planergänzungsbeschluss vorliegt, wollen BUND, NABU und WWF entscheiden, ob sie erneut Rechtsmittel einlegen werden.

Die Verbände stellen im einzelnen fest, dass sogar noch weniger Ausgleichsflächen festgelegt werden als bisher geplant und die neu zu schaffenden Flächen kaum für den Schierlingswasserfenchel geeignet sind. 

Ein Teil der auf niedersächsischen Flächen geplanten Ausgleichsmaßnahmen sei weiterhin nicht als Kompensation für die Elbvertiefung anrechenbar. Bei der Modellierung des zukünftigen Ausgleichslebensraums für den weltweit nur noch in Hamburg vorkommenden Schierlings-Wasserfenchel griffen die Planer unzulässigerweise auf veraltete Unterlagen zurück. Die Umweltverbände erwarten nun, dass die vorgebrachten Einwände im neuen Planergänzungsbeschluss berücksichtigt werden. 

„Auch nach vollständiger Prüfung überzeugen die neuen Planunterlagen an vielen Stellen nicht. Unsere Forderungen nach einer für die Natur an der Tideelbe gewinnbringenden Ausgleichskonzeption und einer Anwendung aktueller Modellrechnungen wurden einfach in den Wind geschlagen. Wir lehnen die Elbvertiefung weiterhin ab“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.  

30 Hektar weniger Ausgleichsfläche

Nach Überarbeitung der Ausgleichskonzeption sollen jetzt nur noch 356 Hektar statt ursprünglich geplanter 386 Hektar für den FFH-Lebensraumtyp Ästuar (Flussmündungsbereiche) entwickelt werden. Damit schrumpft der flächenbezogene Ausgleich für den erheblichen Eingriff in die Tideelbe nochmals zusammen. Die Verbände kritisieren auch die konkrete Gestaltung auf der Billwerder Insel. Hier sollen zwei alte Absetzbecken der Hamburger Wasserwerke z. T. abgerissen und als Lebensraum für den Schierlings-Wasserfenchel entwickelt werden. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob die neu modellierte Bauschuttlandschaft mit Sandüberdeckung tatsächlich einen geeigneten Wuchsstandort darstellt. Von Hochwasserereignissen, die mit Abbrüchen einen lichten, dynamischen Lebensraum formen, sind die Becken beispielsweise abgeschnitten.

Veraltete Berechnungsgrundlage 

Neue Planunterlagen müssen den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen genügen (siehe auch BVerwG Entscheidung Halle-Westumfahrung; 9 A 20.05) - insbesondere wenn es um besonders geschützte Arten und Lebensräume wie an der Tideelbe geht. Dieser Grundsatz wurde hier nachweislich nicht beachtet. So haben die Planer für den Ist-Zustand der Tideelbe auf eine veraltete Topographie aus 2010 zurückgegriffen und keine neue, langfristige 3-D-Modellierung zu den Auswirkungen der geplanten Elbvertiefung erstellt. Der Schierlings-Wasserfenchel ist abhängig von bestimmten Tide-Wasserständen. In Hamburg hat der Tidenhub seit 2010 nachweislich zugenommen. Berechnungen für geeignete Wuchsstandorte sind fehlerhaft, wenn sie ignorieren, dass das Wasser in der Realität längst höher steigt und schneller abfließt.

„Seit 2011 ist der Tidenhub noch einmal um mehr als 20 cm angestiegen. Die Planer gehen aber davon aus, dass die Nachwirkungen der letzten Vertiefung 2011 schon beendet waren. Auf solchen Fehlprognosen wird nun die nächste Elbvertiefung aufgebaut, obwohl mit den heutigen technischen Möglichkeiten genauere Vorhersagen möglich wären. So darf es nicht weitergehen, kritisiert Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg, die neuen Planungsunterlagen.

In Bezug auf den geplanten Ausgleich in den niedersächsischen Naturschutzgebieten Allwördener Außendeich, Schwarztonnensand und Asseler Sand hatte das Bundesverwaltungsgericht eine klare Abgrenzung zwischen Sowieso-Maßnahmen, die im Rahmen der naturschutzrechtlichen Vorgaben ohnehin umgesetzt werden müssten, und „überschießenden Maßnahmen gefordert. Wenn sich ein Schutzgebiet in einem mäßigen Zustand befindet (Erhaltungszustand C), besteht zunächst ein gesetzlicher Auftrag zur naturschutzfachlichen Aufwertung des Gebietes. Ausgleichsmaßnahmen im Sinne des Europarechts können in der Regel nicht angerechnet werden. Erst wenn sich das Gebiet in einem guten Zustand (Zustand B) befindet, kann in dem Gebiet zusätzlich eine fachlich sinnvolle Kompensation für einen Eingriff erfolgen. Die niedersächsischen Gebiete hatten zu Beginn der Planung im Jahre 2006 weitgehend den Erhaltungszustand C und stünden nach heutiger Rechtslage für einen Ausgleich nicht zur Verfügung. Die aktuellen Planergänzungsunterlagen stellen nun aber fest, dass sich die Gebiete im Erhaltungszustand B befinden. Für die Umweltverbände BUND, NABU und WWF ist diese Neubewertung nicht nachvollziehbar.

„Die wundersame Verbesserung der niedersächsischen Gebiete steht auf fachlich sehr wackeligen Füßen. Wir gehen davon aus, dass ein Teil der geplanten Ausgleichsmaßnahmen sowieso verpflichtend zur Verbesserung in den Schutzgebieten auf den Weg gebracht werden müsste. Das Bundesverwaltungsgericht hatte gerade zu diesem Punkt in seinem Urteil vom Februar 2017 deutlich bessere Unterlagen mit einer klaren Abgrenzung der Maßnahmen gefordert, so Beatrice Claus, Fachreferentin des WWF. 

Die Umweltverbände kritisieren schließlich auch die fachlichen Ausführungen zur zukünftigen Versalzung der Tideelbe, sollte die Elbvertiefung durchgeführt werden. Auch hier hatte das Gericht belastbare Aussagen nachgefordert. Nun wurde eine neue Berechnungsmethode angewendet, die zu einer Unterschätzung der Salinität in den Uferbereichen führen kann. Erstmalig unterschlägt die Berechnung z. B., dass der Schiffsverkehr salziges Wasser aus der Fahrrinne in die Uferzonen spült. Der Versalzungsgrad spielt für die Entwicklung des Lebensraums des Schierlings-Wasserfenchels eine zentrale Rolle.

Kajak-Coach auch im Osteland im Einsatz

Die Oste bei Hechthausen-Klint (Foto: Bölsche)

2. 5. 2018.Dr. Lars Klüser aus Osten an der Oste ist passionierter Wassersportler seit frühester Kindheit. Seine große Leidenschaft ist das Kajak, sowohl auf Salzwasser als auch auf wilden Gebirgsbächen. Er ist DKV-Fachübungsleiter für den Breitensport (Wildwasser) und angehender British Canoeing Sea Kayak Leader  und verfügt über jahrelange Erfahrung als Kajaklehrer und Tourguide.“ Mit diesen Worten stellt der Kanushop Lübeck im Internet seinen Coach vor. 
 
Demnächst wird der Meteorologe und promovierte Physiker nach seinem Umzug ins Elternhaus an der Oste auch Wasserfreunden in seiner alten Heimat zwischen Elbe und Weser zur Seite stehen können. Auf der Lübecker Website heißt es über den Kajak-Coach weiter: „In seinem Heimatrevier an der Elbmündung und im Niedersächsischen Wattenmeer verbringt er jede freie Minute im Seekajak oder mit dem Wildwasserboot in der Brandung. In den Alpen hat er so gut wie alle Wildwasserklassiker mehr- oder vielfach befahren. Überaus wichtig in allen seinen Kajakkursen ist ihm die Vermittlung der obersten Grundregel des Kajaksports: ‚Immer lächeln!...“ - Unser Foto zeigt Lars Klüser heute nach der Rückkehr von einem Salzwassertörn auf Krautsand.
 
Jetzt online: seakayak-kehdingen.de
 
4. 5. 2018. Zitat: „Zwischen Oste und Elbe, dort wo das Land flacher ist als das Wasser, liegt Kehdingen. Direkt hinter dem Deich in Osten an der Oste befindet sich der Basisstützpunkt von SeaKayak Kehdingen. Von dort aus paddeln wir entweder direkt auf der Oste los oder wir brechen auf nach Krautsand, an die Oste- oder Schwingemündung, ins Wattenmeer vor Cuxhaven, ins Wurster Land, nach Nord- oder Ostfriesland oder an die Ostsee. Bis zum Horizont und immer weiter...“ -Dr. Lars Klüser - SeaKayak Kehdingen, Fährstraße 4, 21756 Osten

Balje: Ein Lotse über Leuchttürme

29. 4. 2018. Der Förderverein Baljer Leuchtturm - ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland – eröffnet seine diesjährige Saison mit einem Vortrag des langjährigen Elblotsen Holger Kuhne (Archivfoto: Bölsche) aus Geversdorf über das Lotsenwesen auf der Elbe und über Leuchttürme gestern und heute. Zu der Veranstaltung am Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, im Gasthaus Zwei Linden in Balje sind Gäste willkommen, wie der Vereinsvorsitzende und Ostepreisträger Eckhard Klitzing mitteilt. Der Eintritt ist frei.

5. Auflage des Oste-Hafenführers erschienen

19. 4. 2018. Seit 2010 erscheint der von Jochen und Renate Bölsche begründete und verfasste „Hafenführer“ mit Wassersport-Tipps für die Oste. Fortgeführt wird die Arbeit in diesem Jahr von Bernd Jürgens (l.) von der Osteland-Fachgruppe Blaues Netz Oste, der jetzt eine 5. Auflage vorgelegt hat. Das 40 Seiten umfassende kostenlos erhältliche Heft mit der wieder von Bert und Marlene Frisch gestalteten Beilage „Ostelotse“ (Anfahrttipps) kann online hier geordert werden.

Vortrag im Natureum: Meere als Müllkippe 

20. 4. 2018. Riesige Müllberge treiben in den Weltmeeren und haben unvorstellbare Ausmaße angenommen – der „pazifische Müllstrudel“ ist so groß wie Mitteleuropa. Dabei stellen die Ozeane nicht nur für Meeresbewohner, sondern auch für Menschen einen Lebens- und Erholungsraum von besonderer Bedeutung dar. In ihrem Vortrag „Aus dem Tagebuch einer Meerjungfrau“ am Sonntag, 22. April, um 15 Uhr im Natureum Niederelbe berichtet die Meeresbiologin Rebecca Störmer über diesen faszinierenden Lebensraum, aber auch über die Vermüllung der Meere, die Gefahr, die davon für Mensch und Tier ausgeht und wie mit dieser Herausforderung umgegangen werden sollte.

Das Gesamtaufkommen von Müll in den Meeren beläuft sich laut Schätzungen auf rund 150 Millionen Tonnen, zwei Drittel davon sind Kunststoffmüll. Große und kleine Teile können die dort lebenden Tiere in tödliche Gefahr bringen. Sie nehmen den Kunststoff auf – und geben ihn so über die Nahrungskette bis zum Menschen weiter – oder nutzen ihn sorglos in ihrem Lebensraum. Helgoländer Basstölpel verwenden zunehmend Müll als Nistmaterial. Einige Vögel verstricken sich unlösbar in Plastiknetzen und gehen elend zugrunde. Rebecca Störmer zeigt, welche Projekte es bereits gibt und was dort zur Müllvermeidung getan wird. Außerdem möchte sie anregen, was jeder einzelne dazu beitragen kann, um die Meere und ihre Bewohner und damit nicht zuletzt auch sich selbst zu schützen.

Oste: Havariegefahr durch treibende Bäume

14. 4. 2018. Der Hadler Oberdeichgräfe Hans Wilhelm Saul (Hemmoor) will das Problem der Gefährdung von Sportbooten durch abgestorbene Bäume in der Oste aufgreifen. Vertreter der benachbarten Landkreise, der Deichverbände und des NLWKN sollen nächsten Monat über eine gemeinsame Lösung beraten, berichtet die NEZ (Freitag).

 

Über die Risiken durch treibende Bäume hat der oste.de bereits im September vorigen Jahres berichtet:

27. 9. 2017. Viel Anerkennung und Zuspruch findet die in den letzten Jahren vollzogene Ausdeichung diverser Ostebögen und die damit verbundene Schaffung von "Pütten" als Hochwasserschutzbecken und Naturreservat. 

Die unter Wasser gesetzten Flächen zeichnen sich mittlerweile durch Fischarten-Vielfalt aus und sind unter anderem auch zum Fischadler-Biotop geworden. Problem nur: Immer wieder treiben abgestorbene Bäume aus den Pütten auf die Oste und gefährden dort den Schiffsverkehr. 

Gerade erst musste ein riesiger Baumstamm, der in Oberndorf zwischen "Ostekieker" und "Mocambo" trieb, von Anlegern gesichert werden, um Schäden zu verhindern. Besonders gefährlich: Totholz, das knapp unter der Wasseroberfläche treibt. Was tun?

Was Oste-Paddler wissen müssen

Ostern 2018. Die Gastronomie-Saison im Oste-Café in Eitzmühlen hat Ostern begonnen. Und demnächst werden dort auch die ersten Paddler an- und ablegen. Über die relativ strengen aktuellen Befahrensregelungen für die Obere Oste informiert ein Schild nahe der dortigen Ostebrücke (Abb.).

Wischhafen: Saisonstart im Kümo-Museum

Ostern 2018. Zugleich mit drei Sonderausstellungen - siehe unten -  hat der neue Vorsitzende Lars Lichtenberg in Wischhafen am Sonntag die Saison in Deutschlands einzigem Küstenschifffahrtsmuseum eröffnet (Kurzvideo). Fleißige Frauen hatten wieder für Verpflegung gesorgt, Kinder konnten Ostereier sammeln zwischen den maritimen Exponaten. Im Historischen Hafen waren drei Kümos zu bewundern, darunter die von einem Werftaufenthalt zurückgekehrte vereinseigene"Iris-Jörg" (Fotos: Bölsche).

Niederelbe: Ein Stintfischer schmeißt hin

30. 3. 2018. Der NDR meldet: „Einer der letzten Stintfischer schmeisst hin.“ Dazu schreibt Gewässerkundler und Ostepreisträger Dr. Ludwig Tent (Foto) aus Wedel: „Klares Zeichen aus der Fischwirtschaft: DER 'Erfinder' des Stint als Zugpferd für einen Teil des saisonal geprägten Elbe-Tourismus gibt auf. Die, die es hören wollten und konnten, haben ja auch von mir am Beispiel Meerforelle die Veränderungen an der Unterelbe erleben können: Gewinne aus Abwasserreinigung, sichtbar in den 1990ern, wurden konterkariert von weiterer morphologischer Zerstörung durch vorige Vertiefung und Zuschütten von Teilen des Mühlenberger Lochs (letzte gebliebene "Elbe-Lunge" im kritischen Bereich des Tideflusses). Was dem völlig aus dem Gleichgewicht geratenen hydraulischen und ökologischen System der Unterelbe blüht, wenn die nächste Elbvertiefung Realität wird, mag man sich gar nicht vorstellen." -  Mehr auf Tents Blog und seiner Website.

Generationswechsel im Kümo-Museum

Engagiert fürs Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum: Volker von Bargen, Andrea Grothmann, Andrea Hinsch, Beeke Heidefeld, Lars Lichtenberg, Anna von Bargen

20. 3. 2018. Nach 25 Jahren engagierter Vorstandsarbeit gab Museumsleiter und Ostepreisträger Volker von Bargen das Ruder weiter an den Dornbuscher Lars Lichtenberg, Geschäftsführer desNatureums Niederelbe. Lichtenberg wurde in der Hauptversammlung einstimmig zum Nachfolger gewählt.

 

Volker von Bargen hielt einen wehmütig-liebevollen Rückblick auf seine lange Schaffenszeit, auf Höhen und Tiefen in der Geschichte dieses einzigartigen Museums. Alles begann, so erzählte er freimütig, ohne dass auch nur einer der Mitstreiter eine Ahnung von Museumsarbeit hatte. Aber immer standen Fachleute zur Seite, die mit Rat und Tat – und auch mit Hochachtung für das ehrenamtliche Engagement der Truppe aus Wischhafen – weiterhalfen, so z. B. Jürgen Bracker vom Museum für Hamburgische Geschichte oder Klaus-Peter Kiedel vom Deutschen Schifffahrtsmuseum.

 

Wichtiger Meilenstein in der Geschichte des einzigen deutschen Museums für Küstenschiffahrt war 1996 die Gründung eines nordeuropäischen Arbeitskreises Küstenschiffahrt, der auch mehrmals in Wischhafen tagte. Doch was wäre ein Schiffahrts-Museum ohne Schiff? So kam 2002 unter von Bargens Leitung das historische Kümo „Iris-Jörg“ nach Wischhafen und wurde von einer Gruppe von freiwilligen Helfern liebevoll restauriert. 

 

Im Jahre 2007 nahm das Museum in Zusammenarbeit mit dem Museumsfachmann Lichtenberg, der damals dem Beirat angehörte und der mit seinem Fachwissen eine Bereicherung für die Arbeit darstellte, an einem Pilotprojekt für Museums-Zertifizierung teil und erhielt prompt die begehrte Plakette. 

 

Nach all den aufregenden und turbulenten Jahren kann sich Volker von Bargen nun zufrieden zurücklehnen. Doch ruhig wird es um das engagierte Museums-Urgestein bestimmt nicht: Auf der gestrigen Sitzung wurde von Bargen – mit Hinblick auf seine herausragende Leistung für das Museum – zum „Ehrendirektor auf Lebenszeit“ ernannt.

 

Lars Lichtenberg sprach in seiner Antrittsrede davon, dass die Fußabdrücke, die Volker von Bargen hinterlässt, nur schwer auszufüllen seien. Einige Fußstapfen könne er wohl ausfüllen, bei anderen werde er sicherlich einen neuen, eigenen Weg wählen. Lichtenberg dankte von Bargen und freute sich zugleich auf die kommenden Herausforderungen.

 

Weiterer Wechsel im Vorstand: Kapitänin Beeke Heidefeld wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt und Andrea Grothmann übernimmt die Aufgaben der Vorsitzenden gewählt und Andrea Grothmann übernimmt die Aufgaben der scheidenden Kassewartin Andrea Hinsch. Anna von Bargen bleibt Schriftwartin.

 

Küstenschifffahrtsmuseum und Natureum sind Mitglied der AG Osteland. Volker von Bargen ist Träger des Osteland-Kulturpreises.

Neuhaus feiert wieder seine "Bärbel"

In der Klönstuv von Wiebke tum Suden planten die Traditionsschiffsfreunde Paul Scharten, Hans-Joachim Frank, Christian Klünder und Alfred Bücker (v.l.n.r.) für die neue „Bärbel“-Saison (Foto: Bölsche).

8. 3. 2018. Große Freude in Neuhaus: Der Oste-Flecken feiert auch in diesem Jahr - am 5. Mai - seine Traditionsbarkasse "Bärbel", wie Kapitän Alfred Bücker bestätigt. Die Barkassengemeinschaft, die den über 80 Jahre alten Oste-Oldtimer erhält und betreibt, hat für das Fest im Alten Hafen wieder die Band "Cherry and the Berries" gewinnen können - siehe Plakat. Die Barkassengemeinschaft ist Trägerin des Oste-Kulturpreises Goldener Hecht (Laudatio).

So läßt sich die erste Frühlingssonne genießen

Gesehen in Cuxhaven von Jochen Bölsche.

Oberndorfer Segler mit erneuerter Steganlage

8. 3. 2018. Die Seglergemeinschaft Oberndorf/Oste (SGO) hat in ihrer Jahreshauptversammlung die anstehenden Termine mit den Mitgliedern besprochen. Die Steganlage wird am 7. April wieder zu Wasser gebracht; durch die Tide bedingt, beginnt der Aufbau bereits um 7 Uhr morgens. Das Ansegeln / Anmotoren der Saison ist am 21. April mit einer Fahrt nach Neuhaus geplant. Ganz besonders freut sich Vereinsvorsitzender Eddy Uhtenwold (Foto: Bölsche) auf die alljährliche Regatta "Rund Medemgrund", die für den 18. August geplant ist: "Wir hatten im letzten Jahr eine ein sehr gut besuchte Regatta mit 26 gemeldeten Booten, und wir hoffen natürlich auch in diesem Jahr wieder auf eine große Beteiligung der Segler von Oste und Niederelbe", so Uhtenwoldt.

Zugleich sind die Erneuerungsarbeiten an der 220 Meter langen Steganlage der SGO weitgehend abgeschlossen. Ein großer Teil der Anlage wurde in verzinktem Stahl komplett neu aufgebaut. Uhtenwoldt merkt an: "Wir waren uns mit den Mitgliedern einig, dass die Beständigkeit in der SGO eine Investition in die Zukunft unserer Anlage rechtfertigt." 

Die Mitgliederversammlung bestätigte den Vorstand einstimmig in diesem Vorgehen und bewilligte entsprechend weitere Investitionsmittel für die Saison 2018. - Dank für den Bericht an Stefan Engeln. Mehr über den Verein auf der Website (siehe Ausschnitt oben).

Bootsclub Elm/Oste ehrt Carsten Holst

27. 2. 2018. Vor kurzem fand die 44. Jahreshauptversammlung des Bootsclubs Elm/Oste im Bootshaus in Elm statt. Auf dem Programm stand u. a. der Bericht des 1. Vorsitzenden Reinhold Grasbeunder über die Arbeit des Vereines, der seit langem Arbeitsgemeinschaft Osteland und ihrem Blauen Netz Oste eng verbunden ist.

 

Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Ernennung des neuen Ehrenmitglieds Carsten Holst aus Elm. Carsten Holst hat sich in seiner langjährigen Mitgliedschaft durch großes Engagement für den Verein hervorgetan. Zur Freude der Mitglieder berichtete er aus seiner langjährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzender und Kassenwart des Vereins. Diese hatte er am längsten von allen Vorsitzenden inne. 

 

Im letzten Vereinsjahr wurden die Elmer Bürgerstiftung bei der Elmer Eiswette mit Boot und Personal unterstützt, Gemeinschaftsfahrten wie das An- und Abmotoren, eine Wanderung im Winter mit anschließender Grünkohlverkostung sowie eine Clubfahrt nach Bremerhaven organisiert.

 

Reinhold Grasbeunder wurde abermals zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er wird von Carl Hermann Heubes als 2. Vorsitzenden, Benjamin Horst als Kassenwart, Uwe Neugebauer als Hafenmeister und Hella Neugebauer als Schriftführerin unterstützt. 

 

Auf dem Foto von links: Hella Neugebauer, Elm, Schriftführerin, Uwe Neugebauer, Elm, Hafenmeister, Reinhold Grasbeunder, Gräpel, 1. Vorsitzender, Carsten Holst, Elm, Ehrenmitglied, Carl Hermann Heubes, Elm, 2. Vorsitzender, und Benjamin Horst, Kassenwart.

 

Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert, kann sich unter www.bc-elm.com informieren. - Dank an Hella Neugebauer.

Kehdinger Schule nach Leuchtturm benannt

3. 2. 2018. Die Grundschule in Balje heißt, wie Schulleiterin Susanne zum Felde mitteilt, jetzt „Grundschule Alter Leuchtturm". Das hat nach einem Ideenwettbewerb die Gesamtkonferenz einstimmig beschlossen - auch um die enge Kooperation der Schule mit dem Leuchtturm-Verein zu betonen, dem die Rettung und touristische Inwertsetzung des Bauwerks zu verdanken ist. - Der mit dem Osteland-Kulturpreis ausgezeichnete Förderverein um Eckart Klitzing ist Mitglied der AG Osteland.

 
Osteland-Vorsitzender Claus List kommentiert: Großartig, auf diese Weise ein regionales Wahrzeichen mit Alleinstellungsmerkmal und den dazu gehörigen Verein mit der Schule zu verbinden. Herzlichen Glückwunsch!

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