www.oste.de - die Websites für das Osteland
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Blaues Netz Oste: Oste und Skipper

Unter dem Namen "Blaues Netz Oste" ist 2010 der Osteland-Fachbereich Schifffahrt und Gewässer gegründet worden, dem Wassersportler und Wassertouristiker, Sportfischer und Naturschützer angehören. Das Blaue Netz hat einen Hafenführer veröffentlicht und eine Imagekampagne "Lust auf Osteland" gestartet. Über die Arbeit informierte bis Mai 2014 die nicht mehr aktualisierte alte Website. Zur Verfügung steht weiterhin eine Facebook-Gruppe.

Balje: Leuchtturm-Freunde feiern Saisonstart

1. 7. 2019. Mit ihrem traditionellen „Fest am Rosenbeet“ haben die Baljer Leuchtturm-Freunde um Osteland-Kulturpreisträger Eckhard Klitzing den Start in die neue Saison gefeiert: Von diesem Wochenende an kann unter der Aufsicht der Ehrenamtlichen wieder der Alte Baljer Leuchtturm besichtigt werden, den der Verein vor dem Verfall gerettet hat und mit Leben erfüllt.

 

Die ersten diesjährigen Sonntagsschichten auf dem Turm absolvierten drei Osteland-Mitglieder: Baljes Bürgermeister Hermann Bösch sowie Waltraud und Gerhard Gebhardt (kl. Foto), die seit der Gründung zu den aktivsten Vereinsmitgliedern zählen.

 

Besuchergruppen führte heute Schriftführer Reinhard Schult (o.) durch den Leuchtturm, in dessen zweitem Stock ein neues von Henni Gellert (Balje) gestiftetes Diorama viel Bewunderung findet, mit dem die Künstlerin Helga Jüptner (Hammah) die Inneneinrichtung der einstigen Leuchtturmwärter-Stube rekonstruiert hat. Besucher-Urteil: „Das ist ja schöner als im Miniaturwunderland in Hamburg.“

Mehr über den Turm an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und den Verein auf dessen Website.

Verein rettet Traditionsschiff von der Oste

16. 6. 2019. Als Besan-Ewer „Margarete“ wurde sie 1909 – im selben Jahr wie die Schwebefähre – gebaut. Als Motorschiff „Emmi“ war sie bis zuletzt mit Heimathafen Hechthausen-Klint für eine Wasserbaufirma auf der Oste im Einsatz, bis sie von einem Förderverein in Drochtersen-Assel vor dem Abwracken gerettet wurde. Bei ihrem Hafenfest an diesem Wochenende berichten die ehrenamtlich aktiven Emmi-Freunde über ihren großartigen (und noch lange nicht beendeten) Einsatz für das Traditionsschiff - und werben um Unterstützung.

 

Das wahrscheinlich kleinste Hafenfest an der Elbe im winzigen Hafen von Assel hat auch am morgigen Sonntag viel zu bieten: Feuerwehr, Skipper, Sportfischer, Heimatfreunde und viele Tortenkünstlerinnen sind im Einsatz. Besonders empfehlenswert: die Ausstellung historischer Fotos sowie Bootstouren auf dem Idyllischen Ruthenstrom in Richtung Elbe.

Altenbruch: Hafenrestaurant wieder geöffnet

6. 6. 2019. Am Elbdeich in Cuxhaven-Altenbruch wird die Traditionsgaststätte Zur Schleuse unter dem Namen Tastyria weitergeführt. Das Gasthaus am Fernradweg bietet maritime und internationale Küche sowie Ausblick auf die Weltschifffahrtsstraße Elbe, dem Hafen Altenbruch sowie den Leuchtturm Dicke Berta Fotos: Bölsche).

Cuxland präsent beim 840. Hafengeburtstag

12.5. 2019. Auch die Cuxland-Touristiker waren am Wochenende präsent beim größten Hafenfest der Welt: Gleich ganz vorne in der weißen Pagodenzeltmeile auf der Brücke zur Elphi warben sie mit einem Mini-Leuchtturm für Ferien im Elbe-Weser-Dreieck.

Rechtzeitig zum 830. Hafengeburtstag, zu dem von Freitag bis Sonntag über eine Million Besucher erwartet wurden, war zwischen Baumwall und Landungsbrücken die 1,3 Kilometer lange und 136 Millionen Euro teure neue Flutmauer mit Flaniermeile und Chilltreppen fertiggestellt worden. Der Aufbau der Budenstadt ist fast abgeschlossen. Erster Höhepunkt des Festes war die Einlaufparade der Großsegler am Freitag.

Neuhaus feiert wieder seine "Bärbel"

Am Sonnabend, 25. Mai, feiern die Neuhäuser Barkassenfreunde - ausgezeichnet mit dem Oste-Kulturpreis - wieder ihre "Bärbel", die von ihnen gerettet wurde und erhalten wird.

Maritimer Matjes-Tag an der Elbe

4. 5. 2019. Bereits zum vierten Mal veranstaltet der Historische Kornspeicher Freiburg am Sonntag, 19. Mai, mit der Feinkostfleischerei Köncke und der Bootswerft Hatecke einen Maritimen Matjes-Tag.

 

Um 12 Uhr geht es kulinarisch im Kornspeicher los. Franz Köncke und sein Team bieten hungrigen Besuchern ein reiches Angebot an Matjesvariationen und dazugehörigen Beilagen an. Das Buffet kostet 17,50 Euro pro Person, um Anmeldung bis zum 15. Mai wird gebeten.

 

Ab 14 Uhr geht es weiter mit einer Ausfahrt auf einem der traditionellen Börteboote der Bootswerft Hatecke, bei der sich die Gäste den Elbwind um die Nase wehen lassen können. Die Ausfahrt ist kostenlos, um eine Spende zum Erhalt der Börteboote wird gebeten.

 

Wer danach noch etwas verweilen möchte, kann es sich von 14 bis 18 Uhr mit leckeren Kuchen, Torten und Getränken im Sonntagscafé des Kornspeichers gutgehen lassen.

 

Um Anmeldung für das Buffet bis zum 15. Mai wird gebeten!

Tel. 04779-8994477 oder www.kornspeicher-freiburg.de

Ostern startet „Iris-Jörg“ in die Saison

12. 4. 2019. Das Küstenmotorschiff „Iris-Jörg“ gehört zum Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum und liegt im Hafen von Wischhafen, wo sich gleich hinter dem Deich auch das Museum befindet. Das Kümo (Foto: Bölsche) wird von einer ehrenamtlichen Mannschaft liebevoll restauriert und instand gehalten. Das Schiff kann - ebenso wie das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum, das 2019 auf mittlerweile 25 Jahre erfolgreiche Geschichte zurückblickt, nach der Winterpause wieder besichtigt werden: Ab 10 Uhr ist am Ostersonntag, 21. April, „Open House“ im Museum. Hunderte von Besuchern werden erwartet – und sehr gut verpflegt: Das Catering-Team “MuseCats” hat Speisen und Getränke für die Gäste vorbereitet.
 

Mocambo: Zwei Wochen bis zum Saisonstart 

13. 4. 2019. Neben der hölzernen Seehund-Statue an der Fährpromenade in Oberndorf wartet der Oste-Oldtimer „Mocambo“ auf den Saisonstart. Der erste Törn in diesem Jahr ist für den 1. Mai vorgesehen, so der neue Fahrplan auf der Website www.osteschifffahrt.de

Oberndorfer Steganlage jetzt mit WLAN

12. 4. 2019. Oberndorf an der Oste (Foto: Google Earth) ist für Wassersportler eine der wichtigsten Stationen an der „Blauen Route“ der Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel. Seit längerem bereits sendet eine von der AG Osteland gestiftete Webcam aktuelle Bilder aus dem Dorf. Seit neuestem verfügt die kürzlich wieder zu Wasser gelassene Steganlage der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) auch über WLAN. Mehr dazu in der Heimatzeitung.

Grünendeich: MLU-Haus wieder geöffnet

12. 4. 2019. Die Tourist-Info im Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) in Grünendeich ist seit dem 1. April (bis 31. Oktober) freitags bis montags und feiertags von 10 bis 15 Uhr wieder für Besucher und Gäste geöffnet. Das MLU-Haus ist mit seinen vielseitigen Angeboten wie Touristikangeboten - unter anderem über das Osteland und die Deutsche Fährstraße - ein beliebter Anlaufpunkt in der Region der Unterelbe. Foto: Bölsche

„Es geht um das gesamte Ökosystem Elbe“

12. 4. 2019. Eine Informationsveranstaltung über die Situation des Ökosystems Unterelbe findet statt am Mittwoch, 24. April, 19 Uhr, im Ratssaal in Cadenberge. Referenten sind Dr. Veit Hennig, Universität Hamburg - Fisch- und Vogelfauna, Walter Rademacher, Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung - Ursachen der negativen Entwicklungen in der Elbe, Walter Zeeck (Foto), Fischer - Erfahrungen der Fischer auf Ems und Elbe, Georg Ramm, G.N.U. - Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Wasserqualität im Elbeästuar. 
 
Die Veranstaltung wird unterstützt vom Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung, der Bürgerinitiative "Rettet-das-Cux-Watt", der Aktionsgemeinschaft Unterelbe (AGU) und der Arbeitsgemeinschaft Osteland, deren 2. Vorsitzender Walter Rademacher zur Thematik erklärt: „Die seit der letzten Elbvertiefung bekannten frühsommerlichen regelmäßig zu beobachtenden Sauerstofflöcher in der Elbe vor Hamburg verstärkten sich in den letzten Jahren und haben die Kinderstube der Fische inzwischen so stark verwüstet, dass nachhaltige negative Auswirkungen auf künftige Generationen - insbesondere des Stint -  zu erwarten waren. Und so ist es nun auch eingetroffen: Die Stint-Population ist auf etwa 5 % des früheren Bestandes eingebrochen - mit fatalen Folgen. 
 
Es geht nicht um eine Fischart wie den Stint oder eine Pflanze wie den Schierlingswasserfenchel, wie uns die Presse üblicherweise vorgaukelt. Das sind nur Indikatoren, es geht tatsächlich um das gesamte Ökosystem Elbe. Dass man entgegen allen Erkenntnissen und allen Behörden, Gerichten, Regeln, Richtlinien und Gesetzen wie z. B. der WRRL, dem EuGH, dem BVerwG und allen Naturschutzbehörden zum Trotz noch eine weitere Elbvertiefung beginnen würde, haben wir nicht glauben können, aber auch das ist nun eingetroffen. Wir werden aber nicht aufgeben und arbeiten und informieren weiter.“

Saisonstart im Küstenschiffahrts-Museum

April 2019. Das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum in Wischhafen, das 2019 auf mittlerweile 25 Jahre erfolgreiche Geschichte zurückblickt, öffnet nach der Winterpause wieder seine Pforten. Ab 10 Uhr ist am Ostersonntag, 21. April, „Open House“ im Museum (Foto l.: Bölsche). Hunderte von Besuchern werden erwartet – und selbstverständlich auch sehr gut verpflegt: Das Catering Team “MuseCats” hat Speisen und Getränke für die Gäste vorbereitet.

 

Im Wischhafener Museum wird auf außergewöhnlich liebevolle Art und Weise das Jahrhunderte alte Geschäft der Küstenschiffer und ihr rauer Alltag dargestellt. In dem unter Denkmalschutz stehenden Speicherhaus direkt am Deich des alten Hafens, einer Idylle mit Schafen und Traditionsseglern, findet man auf zwei Etagen originelle Exponate aus der Geschichte der Küstenschifffahrt. Highlight für alle Kinder ist die preisgekrönte museumspädagogische Abteilung, hier kann die Seefahrt spielerisch entdeckt werden.

 

Wanderausstellungen sorgen außerdem für frischen Wind in den historischen Räumen:

Höhepunkt 2019 ist die Ausstellung „Wind im Haar“ von Christa Donatius. Die Küstenbilder in der unverkennbaren Art der bei Horneburg auf Gut Daudiek lebenden Künstlerin werden, nach regionalen und  internationalen Ausstellungen, die gesamte Saison im Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum ausgestellt.

 

„Buddelschiffe“ sind immer beliebtes Thema bei Liebhabern maritimer Exponate. In dieser Ausstellung, sind Auszüge aus der Sammlung des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven zu sehen. Dem Besucher eröffnet sich ein Querschnitt durch mehrere Generationen „Seefahrt in der Flasche“.

 

„MS Rebecca – Das Schicksal eines Sietas-Schiffes“ ist der Titel der dritten Sonderausstellung 2019. Sie beschreibt den tragischen Untergang  eines Schiffes vom Typ 72 der Finkenwerder Sietas-Werft.

 

Doch nicht nur das Museum in dem traditionellen Speicherhaus spiegelt die Verbundenheit der Menschen mit der Seefahrt wider. Im Hafen liegt das Küstenmotorschiff Iris-Jörg (Baujahr 1956), das von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Museumsvereins mit viel Liebe und Engagement renoviert wird.

Hadelner Kanal: Brücke wird saniert

31. 3. 2019. Die Stahlbeton-Bogenbrücke über dem Hadelner Kanal in Bederkesa (Foto: Bölsche) muss aus Gründen der Verkehrssicherheit saniert werden. Das teilt der NLWKN mit. Der Zugang zum Restaurant auf dem Dobben soll während der noch nicht terminierten Baumaßnahme durch eine Behelfsbrücke gewährleistet sein.

Ostesee: Wasserskianlage sucht Nachfolger

21. 3. 2019. Die seit 43 Jahren betriebene Wasserskianlage auf dem Oste-See bei Neuhaus zählt zu den wichtigsten touristischen Attraktionen im nördlichen Osteland. Am 30. März startet die Anlage in die neue Saison – wahrscheinlich die letzte unter den Betreibern Marlies Jastrembski-Wojke und Karl Wojke, die jetzt im Branchenblatt „Cable Mekka“ einen Nachfolger suchen. Einzelheiten...

Relaunch der Oberndorfer Skipper-Website

Oberndorfer Segler mit neuer Website: www.sgo-oberndorf-oste.de/

Skipper-Vergnügen im Osteland-Festhaus

3. 3. 2019. Mit dem traditionellen Grünkohlessen, mit Tanz und attraktiver Tombola, mit dem legendären Mitternachtsimbiss und einer vom Vorstand spendierten Lokalrunde Osteland-Aquavit - so feierte am Sonnabend im maritim dekorierten  Osteland-Festhaus der Wassersportclub Oste (WSCO) seinen 41. Skipperball.

Vorsitzender Hendrik Golkowski konnte Mitglieder der Wassersportvereine aus Freiburg, Drochtersen und Wischhafen sowie Gäste aus Hechthausen und von der AG Osteland begrüßen. Mit dabei: Bürgermeister Carsten Hubert und Ehefrau Angelika, die bei der Tombola einen Blumentopfhalter in Vogelform ergatterten (Fotos: Bölsche).

Hendrik Golkowski hob in seinem Grusswort die enge Zusammenarbeit mit befreundeten Vereinen von der Niederelbe hervor, erhoffte sich aber eine bessere Kooperation mit Vereinen entlang der Oste. Der WSCO ist Mitglied der AG Osteland.

 

Klaus-Heinrich Buck geehrt

 

Auch eine Ehrung stand beim Skipperball an: Mit Urkunde und Präsent würdigte Hendrik Golkowski die langjährige ehrenamtliche Aktivität von Klaus Heinrich Buck (l.) aus Osten.

 

9. 3. 2019. Wenige Tage nach seinem 41. Skipperball zog der Wassersportclub Oste (WSCO) am Freitag in seiner Hauptversammlung (Foto u.) im Vereinsheim unter der Ostebrücke Bilanz (siehe www.wsc-osten.de).

1. 3. 2019. Noch liegt der Ostekieker, das schwimmende Kultrestaurant in OberndorfOste, im Winterschlaf. Der Saisonstart der einstigen Ostseefähre, eines der Etappenziele der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, ist für Karfreitag geplant. 

Oberndorf: Eddy Uhtenwoldt im Amt bestätigt

1. 3. 2019. Der Vorsitzende der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO), Eddy Uhtenwoldt (r.), wurde in der Hauptversammlung des Vereins einmütig in seinem Amt bestätigt. Unter der Leitung seines Vorgängers Uwe Mählmann (l.) wählten die Mitglieder Tim Esemann zum 2. Vorsitzenden, Marion von Glahn zur Schatzmeisterin und Stefan Engeln zum Schriftführer. Als Beisitzer in den Vorstand kooptiert wurden Andrea Cruse und Anthony Riecke.

 

Zuvor hatte Eddy Uhtenwoldt in seinem Jahresbericht insbesondere die Erneuerung der Steganlage hervorgehoben: Ein weiterer Teil der Anlage wurde in verzinktem Stahl komplett neu aufgebaut.

 

Sportlicher Höhepunkt der Saison war die „Medemgrund-Regatta“ am 18. August, die zugleich Bestandteil des wiederbelebten „Nordsee-Elbe-Cup“ war. Mit 20 gemeldeten Booten wurde 

auch in diesem Jahr eine rege Teilnahme der Segler von Oste und Niederelbe verzeichnet. Bei Wind um 4 Beaufort aus Südwest und nur leicht bewölktem Himmel konnte sich die SGO über nahezu ideale Bedingungen freuen.

 

Über eine positive Finanzsituation  berichtete Schatzmeister Lothar Beisenherz, der nicht wieder für dieses Amt kandidierte.

 

In seinem Grußwort hob Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) die aktive Rolle der SGO im Gemeindeleben hervor, beispielsweise die Beteiligung am Weihnachtsmarkt.

 

Die Grüße der AG Osteland überbrachte Bernd Jürgens (Blaues Netz), der auch die Probleme mit den treibenden Baumstämmen in der Oste ansprach und auf den bevorstehenden 15. Tag der Oste hinwies.

 

Zu Ehrenmitgliedern ernannte die Versammlung einstimmig Heinz Wahl, Horst Erdbeer, Jürgen Ritter, Theo Sanft und Wilfried Oldhafer.

Osten: Blaue Jungs und grüner Kohl

27. 2. 2019. Der Wassersportclub Osten (WSCO) lädt zu seinem 41. Skipperball am Sonnabend, 2. März, 19.30 Uhr, im Osteland-Festhaus (wieder mit Grünkohl und dem legendären Mitternachts-Imbiss). Anmeldungen nimmt der Vorsitzende Hendrik Golkowski entgegen (Telefon 04771-887980). Unser Video entstand beim Ostener Skipperball 2013. 

Behelfsbrücke überspannt jetzt Hadler Kanal

21. 2. 2019. Sie kam über Nacht und wird bis 2021 in Otterndorf die beiden Ufer der Hadelner Kanalschleuse miteinander verbinden: Mit dem Einbau der Baubehelfsbrücke gehen die Arbeiten rund um den Neubau der Hadelner Kanalschleuse in dieser Woche in die nächste Runde. Das 35-Tonnen-Schwergewicht, das am Mittwoch mithilfe eines mobilen Krans eingehoben werden musste, ersetzt während der Bauzeit die gewohnte Kanalquerung über die alte Otterndorfer Schleusenanlage.

 

Mit einer Punktlandung setzte das Großbauelement gegen 15 Uhr auf seine vorbereiteten Widerlager in der Schleusenkammer auf - Schlussakkord eines nach Auskunft der Projektleitung „rundum gelungenen Manövers", für das die Straße Am Kanal seit Montag (18.02.) vorübergehend gesperrt werden musste. „Mit dem termingerechten Einbau der Behelfsbrücke befinden wir uns beim Neubau der Hadelner Kanalschleuse auch weiterhin voll im Zeitplan", betont Andreas Kosch vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Stade. Der NLWKN ist Betreiber der im Landesbesitz befindlichen Kanalschleuse. Er hatte den Neubau des Schleusenbauwerks im Frühjahr 2018 europaweit ausgeschrieben. Im Herbst hatte die Arbeitsgemeinschaft Hadelner Kanalschleuse, bestehend aus Ludwig Freytag GmbH & Co. KG und der Tiefbau GmbH Unterweser aus Oldenburg, mit den Bauarbeiten bei Otterndorf begonnen.

 

Die neue Baubehelfsbrücke, die in der Nacht auf Mittwoch auf dem Landweg per Tieflader angeliefert worden war, ist Teil der bauzeitlichen Wegeführung über den Hadelner Kanal. Sie wird bis zur sechsten von insgesamt sieben vorgesehenen Bauphasen für eine problemlose Querung des Gewässers sorgen. Ihr Rückbau ist für 2021 vorgesehen. Das Einheben der Brücke erfolgte durch einen mobilen 350-Tonnen-Kran. Bis die neue Brücke verankert und benutzbar ist, müssen sich Anlieger und Besucher noch gedulden: „Die entsprechenden Zufahrtswege müssen derzeit noch hergestellt werden", so Kosch. Bis dahin führe die Straße Am Kanal wie gewohnt über das vorhandene Brückenbauwerk an der Schleuse.

 

Ab sofort ist die Schleuse in Otterndorf für die Schifffahrt weitgehend gesperrt: Nur noch sehr stark eingeschränkte Schleusungen sind in Abstimmung mit der Bauoberleitung des NLWKN im Ausnahmefall möglich. Die Sperrung sei aufgrund der umfassenden Arbeiten bis zur Eröffnung der neuen Schleuse erforderlich, heißt es beim NLWKN. „Bis das neue Schöpfwerk neben der Schleuse fertiggestellt ist, dient die Schleuse dabei vorerst noch als Sielbauwerk, um die Entwässerung des Kanals sicherzustellen. Vor der endgültigen Außerbetriebnahme werden wir aber in den nächsten Wochen weiter versuchen, Boote mit einem geringen Höhenaufbau bis zwei Meter, welche unterhalb der Behelfsbrücke durchpassen, zu schleusen, sofern es die Bauarbeiten zulassen", erklärt Andreas Kosch.

 

Die Fertigstellung der neuen Hadelner Kanalschleuse ist für 2022 vorgesehen. Bis zum Abschluss der in sieben Phasen unterteilten Bauarbeiten werden für den Neubau in Otterndorf rund 30 Millionen Euro durch das Land Niedersachsen und den Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" investiert werden. Für Mitte April ist ein symbolischer erster Spatenstich geplant, für den auch der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies sein Kommen angekündigt hat.

Oberndorf: Landrat dankt "Jopi" Bajema

10. 2. 2019. Johannes Bajema, besser bekannt als „Jopi“, gilt in seinem Heimatort Oberndorf und insbesondere unter Sportschiffern als der gute Geist der dortigen Klappbrücke über die Oste, die er fast zehn Jahre lang bedient hat. Aus Anlass seines altersbedingten Ausscheidens wurde dem Brückenwärter und AG-Osteland-Mitstreiter jetzt vom Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld für die langjährige „ehrenvolle Tätigkeit im öffentlichen Dienst“ ein repräsentativer Bildband über das Cuxland übermittelt. Zuvor bereits hatte Bernd Jürgens vom Blauen Netz der Osteskipper mit einem Präsent für ein Jahrzehnt im Dienste der Sicherheit auf dem Fluss gedankt.

Alle fünf Jahre wieder: das große Hafenfest

10. 2. 2019. Den Termin 13. bis 15. September muss man sich merken. Denn in diesem Herbst ist es wieder soweit: Wie alle fünf Jahre feiert Wischhafen sein Hafenfest, das zu den größten Ereignissen an der Unterelbe und an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel zählt. Erwartet werden mehr als 10.000 Besucher.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, das Orga-Team unter der Leitung von Dieter Hinsch trifft sich regelmäßig.

Besonders beeindruckend und ein Zeichen des ländlichen Zusammengehörigkeitsgefühls ist die Tatsache, dass alle Wischhafener Vereine und Institutionen eingebunden werden sollen. Somit ist das Fest eine gelungene Kooperation von unterschiedlichen Gruppen und Verbände, die gemeinsam an dem Ziel arbeiten, das Event zu einem unvergesslichen Ereignis werden zu lassen.

Höhepunkte der dreitägigen Feier rund um den alten Hafen sind u.a. ein prächtiger Festumzug, eine bunte Budenmeile, ein großes Festzelt mit Abendveranstaltungen, ein Brillantfeuerwerk, Konzerte, Kinderbelustigung - und natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt.

Das einzigartige Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum mit seiner maritimen Ausstellung hat an allen drei Tagen geöffnet, auf dem Museums-Kümo „Iris-Jörg“ ist open ship, und ein abwechslungsreiches maritimes Rahmenprogramm wird geboten.

Zahlreiche Gastschiffe aus Nord- und Ostsee kommen zu Besuch. Hafenmeister und Ostepreisträger Volker von Bargen freut sich über einen vollen Hafen.

Dank für Hinweise an Heike Wagner. Mehr zum Thema auf www.iris-joerg.de

Käpt'n Kuhne spricht im Museum Oberndorf

Santjer will Peilsender für Gefahrgutcontainer

22. 1. 2019. Der Cuxhavener Landtagsabgeordnete Uwe Santjer fordert Konsequenzen aus der erneuten Havarie eines Schiffes am Montag auf der Elbe westlich der Ostemündung. Der SPD-Hafenexperte, der auch der Arbeitsgemeinschaft Osteland angehört, erklärt zu dem Fall des mit rund 9.000 Tonnen Gefahrgut beladenen und noch am gleichen Tag geborgenen Tankers:

 

„Wir danken allen Einsatzkräften vor Ort und dem Havariekommando für das professionelle und schnelle Eingreifen, durch das eine drohende Umweltkatastrophe verhindert werden konnte. Dennoch müssen uns die Vorfälle der letzten Wochen eine Mahnung sein, dass die Frachtsicherheit im Schiffsverkehr von elementarer Bedeutung für Mensch und Umwelt ist“, so der Landtagsabgeordnete.

 

Aus Cuxhavener Sicht hebt Santjer die gute Zusammenarbeit zwischen der Privatwirtschaft und den staatlichen Einrichtungen hervor. Insgesamt wurden fünf Schlepper eingesetzt, auch die DGzRS stand zur Hilfe bereit. Die Besatzung konnte durch einen zweiten Lotsen, sechs Feuerwehrkräften und vier Fachleuten aus dem Boardinmgteam in Nordholz verstärkt werden.

 

"Hier zeigt sich wieder einmal die Stärke unserer Region, in der sehr professionell Hand in Hand gearbeitet wird", so Santjer. Ihnen sei es zu verdanken, dass weder Menschen noch Ladung in Gefahr geraten sind.

 

Angesichts des Falles des Containerschiffes MSC Zoe, das zu Beginn des Jahres große Teile seiner Ladung in der Nordsee verloren hatte, fordert Santjer: „Für uns als Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen steht fest, dass das Laschen und Entlaschen von Frachtschiffen im Hafen eine Arbeit ist, die von fachkundigem Hafenpersonal ausgeführt werden muss. Auf diese Weise kann solchen Unfällen schon an Land vorgebeugt werden.“

 

Für den Fall, dass dennoch Container mit gefährlicher Ladung über Bord gehen, spricht sich der SPD-Politiker für eine verpflichtende Besenderung von Gefahrgutcontainern aus: „Hier unterstützen wir als SPD-Fraktion die Forderungen unseres Umweltministers Olaf Lies. Wenn Gefahrgutcontainer ins Meer gelangen, müssen sie so schnell wir nur irgend möglich geborgen werden, um die Belastungen für die Umwelt zu minimieren. Eine verpflichtende Besenderung von Gefahrgutcontainern ist dafür eine geeignete Maßnahme, die dann aber auch flächendeckend umgesetzt werden muss.“ 

Oberndorfer Skipper erneuern 36 Meter Steg

20. 1. 2019. Mit einem erfolgreichen Arbeitseinsatz in der Werkstatt von Walter Schlüer haben bis zu zehn Mitglieder der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) drei Tage lang 36 Meter der in die Jahre gekommenen Steganlage ersetzt. Am 30. März ab 8 Uhr soll die Steganlage wieder in die Oste kommen, wie der Verein auf seiner Website mitteilt. - 

Dank für Fotos und Hinweise an Ostefreund Eddy Uhtenwoldt. Mehr zum Thema > BLAUES NETZ 

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