Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

www.blaues-netz-oste.de

Unter dem Namen "Blaues Netz Oste" ist 2010 der Osteland-Arbeitskreis Schifffahrt und Gewässer gegründet worden, dem Wassersportler und Wassertouristiker, Sportfischer und Naturschützer angehören. Der Arbeitskreis hat einen Hafenführer veröffentlicht und eine Imagekampagne "Lust auf Osteland" gestartet. Über den Arbeitskreis informierte bis Mai 2014 die nicht mehr aktualisierte alte Website. Zur Verfügung steht weiterhin eine Facebook-Gruppe.

Museums-Oscar für "Windstärke 10"?

31. 3. 2015. Der "European Museum of the Year Award" ist so etwas wie der europäische Oscar der Museen. Und für diese hohe Auszeichnung ist nun das Cuxhavener Museum "Windstärke 10" nominiert worden. Für den Preis 2015 haben sich Museen aus 21 europäischen Staaten beworben, darunter auch große Namen in der Museumswelt wie das Rijksmuseum in Amsterdam. 

 
Über die hohe Attraktivität und die touristische Bedeutung des Museums für das gesamte Elbe-Weser-Dreieck informierte sich eine Gruppe von Mitgliedern der AG Osteland (siehe Fotos oben).

Unterstützung für "Elbe 1"

Modell der Elbe 1 im Museum Windstärke 10

1. 4. 2015.  Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Restaurierung des ehemaligen Feuerschiffs "Elbe 1" in Cuxhaven. Für die Instandsetzung des Leuchtfeuers wurden 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Das Schiff (Liegeplatz: an der Alten Liebe) nahm im November 1948 seinen Dienst auf. Es lag 40 Jahre lang weit vorgeschoben in der Elbmündung. Am 22. April 1988 wurde es außer Dienst gestellt und durch ein unbemanntes Feuerschiff ersetzt. Heute ist die Stadt Cuxhaven Eigner des größten jemals in Deutschland betriebenen Feuerschiffs.

25 Jahre maritime Fröhlichkeit

31. 3. 2015. Mit großem Schnitzelessen und natürlich mit Gesang  hat der Oberndorfer Shantychor um Fred Dobrinkat in der "Kombüse 53 Grad Nord" am Montag sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Ausschnitte aus einem alten Schwarzweißfilm über die "Pamir" wurden gezeigt - es war eine richtig fröhliche Geburtstagsfeier. - Für oste.de fotografierte Bert Frisch.

Neues Ziel für Oste-Skipper

1. 4. 2015. Erstmals nach mehr als zwei Jahrzehnten ist das legendäre Deichhotel "Seefahrer" in Osten-Achthöfen wieder für Sportbootfahrer erreichbar: Am Hotel wurde letzte Woche ein neuer Anleger zu Wasser gebracht, der demnächst noch auf 72 Meter verlängert werden soll.
 
Der von Ostefreund Walter Schlüer (Cadenberge) konstruierte private Anleger ergänzt die sieben während der letzten Jahre geschaffenen öffentlichen Anlegemöglichkeiten im Osteland: in Balje, Oberndorf, Osten, Großenwörden, Klint, Kranenburg und Brobergen.
 
Beim "Seefahrer"-Saisonstart am Mittwoch warteten die neuen Wirtsleute Robina und Oliver Bark mit einer neuen Karte, einem neuen Koch und frisch renovierten Räumlichkeiten auf. 

Alte Fotos von Osteschiffen gesucht

1. 4. 2015. Der Heimatverein Hechthausen plant für Juni oder Juli dieses Jahres, wie Dirk Vollmers mitteilt, die Herausgabe eines Buches unter dem Titel "Hechthausen in alten Bildern". Die Schiffahrt auf der Oste spielte in Hechthausen früher eine wichtige Rolle. Vollmers: "Das möchten wir auch in diesem Buch dokumentieren. Leider fehlen uns dazu noch die entsprechenden Fotos. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns Bilder von Schiffen, die in Hechthausen (oder Kleinwörden, Wisch, Klint und Laumühlen) beheimatet waren, oder deren Besitzer in Hechthausen lebten, leihweise zur Verfügung gestellt werden könnten."

Saisonstart im Küstenschifffahrtsmuseum

28. 3. 2015. Die Saisoneröffnungsfeier im Küstenschiffahrts-Museum , einem Mitglied der AG Osteland, ist längst ein fester Bestandteil des Kehdinger Veranstaltungsreigens geworden: Ab 10 Uhr ist am Ostersonntag, 5. April, „Open House“ im Museum. Hunderte von Besuchern und Gastschiffe werden erwartet – und selbstverständlich auch liebevoll bewirtet: Das Catering Team “MuseCats” hat Speisen und Getränke für die Gäste vorbereitet. 

Neu ist in dieser Saison die Ausstellung "Küstenschifffahrt in der Stunde Null", die 70 Jahre nach Kriegsende einen Blick auf die Einbindung der Küstenschifffahrt in die Kriegsmarine beleuchtet. Dokumente, Fotos und Relikte aus dieser Zeit veranschaulichen eine für viele unbekannte Seite der Handelsmarine und eröffnen neue Perspektiven.

Künstler des Jahres ist der aus Schwanewede stammende Aquarellmaler Hartmut Weßling, von dem 30 Werke ausgestellt werden. Die Aquarelle der Ausstellung unter dem Titel „Alles maritim“ zeugen von großer maritimer Finesse und Kunstfertigkeit. 

Aufgrund des großen Erfolges bleibt die Ausstellung „Geschichte des Hafens von Wischhafen“ - der für die Mitglieder des Museumsvereins der schönste der Welt ist - noch eine weitere Saison im Haus. 

Die Besucher können außerdem drei neue Schiffsmodelle bestaunen: MS HANNA, ein bei Sietas gebauter Containerfeeder und das auf der Stader Werft gebaute Kümo GERMANE aus den 1950er Jahren, das zum Viehtransporter umgebaut wurde (von den damaligen Seeleuten liebevoll-ironisch „Muhkuh-Dampfer“ genannt). Dritter im Bunde ist das schöne Modell des Kümos ANITA W. welches zum ersten Mal ausgestellt wird.

Neben den temporären Sonderausstellungen verfügt das Küstenschiffahrts-Museum im alten Speicherhaus am Deich über zahlreiche Exponate, die auf anschauliche Art die Seefahrtsgeschichte wieder lebendig machen.  

Und die maritime Zeitreise endet nicht innerhalb der Museumsmauern: Im Hafen liegt das Küstenmotorschiff Iris-Jörg (Baujahr 1956), das von den ehrenamtlichen Mitglieder des Museumsvereins mit viel Liebe und Engagement restauriert wird. 

Museum geöffnet: Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 - 12.00 und 13.00 - 18.00 Uhr, Special in der Feriensaison Juli bis September: Geöffnet täglich außer Montag! Rückfragen: Volker von Bargen Tel. 04770 7179.

Ostern: Weltumsegler von der Oste im TV

19. 3. 2015. Die Oberndorfer Ostefreunde Johannes Erdmann und Cati Trapp haben mittlerweile den Atlantiks hinter sich gebracht. Im Rahmen einer ZDF-Dokumentation begleitete ein Filmteam die erste Etappe von der heimischen Oste bis nach Portugal. Der sehenswerte Trailer gibt einen Vorgeschmack auf den 45-Minüter, der am Ostersonntag um 8.30 Uhr auf ZDF info ausgestrahlt wird. Trailer hier ansehen.

Hechthausen: Ostedeich-Neubau genehmigt

18. 3. 2015. Mit Planfeststellungsbeschluss vom 23. Februar hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), wie er soeben mitteilt, den Deichneubau am Ostebogen bei Hechthausen-Klint genehmigt.

 

Vom 19. März bis einschließlich 1. April liegen der Planfeststellungsbeschluss und die Planunterlagen bei den Samtgemeinden Hemmoor und Oldendorf-Himmelpforten während der üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht aus. Im Internetauftritt des Landesbetriebes sind die Unterlagen während dieses Zeitraumes unter „Aktuelles" in der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen" zu finden.

 

Es handelt sich dabei um den Neubau des bei Hechthausen-Klint am Nordufer der Oste verlaufenden Deiches auf einer Länge von ca. 1,8 km. Der Deich soll auf das erforderliche Maß erhöht und dort, wo es möglich ist, vom Ufer der Oste zurückverlegt werden. 

 

Außerdem ist der Neubau eines Deichverteidigungsweges vorgesehen. Dieses Vorhaben wird erforderlich, weil der jetzige Deich aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Osteufer keine ausreichende Standsicherheit mehr aufweist. 

 

Insgesamt wird mit einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren und Kosten in Höhe von ca. 5,7 Mio. Euro gerechnet. Um die durch den Deichneubau verursachten Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft auszugleichen oder zu ersetzen, sind mehrere naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen vorgesehen.  

"Oste-Lotse" gibt Tipps für Wassersportler

AG-Osteland-Vorstandsmitglieder Marlene Frisch und Walter Rademacher mit neuen Flyern

13. 3. 2015. Viele Wassersportler zum Beispiel aus Hamburg, Wedel, Glückstadt oder Cuxhaven möchten seit langem gern die Oste kennenlernen, den längsten Nebenfluss der Niederelbe, tun sich aber bisweilen schwer mit der Anreise. Aktuelle Reisetipps für Skipper gibt ein neues Info-Blatt der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., das ab sofort kostenlos erhältlich ist.

 

Die günstigsten Zeitfenster für einen Törn auf dem Tidefluss an den diesjährigen verlängerten Feiertags-Wochenenden Ostern, 1. Mai, Himmelfahrt und Pfingsten haben die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch in einem neuen "Oste-Lotsen" zusammengestellt.


Der Ratgeber ergänzt einen ebenfalls kostenlos abgegebenen 20-seitigen Osteland-"Hafenführer"Das reich bebilderte Heft, erarbeitet von der Osteland-Fachgruppe "Blaues Netz", informiert über den rund 150 Kilometer langen idyllischen Fluss, der bei Tostedt im Landkreis Harburg entspringt und sich durch die Kreise Rotenburg, Stade und Cuxhaven der Elbe entgegen schlängelt. 

 

Der "Hafenführer" verrät nicht nur detailreich, wie die Anleger an dem maritimen, von Ebbe und Flut bewegten Unterlauf der Oste ausgestattet sind. Er gibt auch Tipps für das Paddel-Paradies am stillen Oberlauf südlich von Bremervörde. Hingewiesen wird zudem auf die Möglichkeit, Oste-Törns mit der "Mocambo" zu buchen, Deutschlands ältestem noch betriebenen Fahrgastschiff. 

 

Das Heft mit dem Titel "Die Oste - Der Fluss, der alles hat" und der "Oste-Lotse" können online bei der Tourismuszentrale Wingst bestellt werden: www.wingst.de/prospektanforderung/

Oberndorfer nach 27 Seetagen in Grenada

12. 3. 2015. Die Oberndorfer Weltumsegler Johannes Erdmann und Cati Trapp haben nach 27 Seetagen mit ihrer "Maverick too" die Karibikinsel Grenada erreicht - Zeit zu verschnaufen. Mehr im Blog der beiden Ostefreunde.

Ostener Skipper frischen Vorstand auf

12. 3. 2015. Mit sanierten Finanzen, einem neu gewählten Vorstand und einem frisch eingesetzten Jugendwart geht der Wassersportclub Osten (WSCO) von 1978 in das neue Vereinsjahr.

 
Wie der einstimmig im Amt bestätigte 2. Vorsitzende Dr. Manfred Toborg am Mittwoch berichtete, ist - dank Schatzmeisterin Ute Pieloth-Meyer und der Arbeit von Tosten Thorhorst - die u. a. durch Stegumbau entstandene zeitweilige finanzielle Enge überwunden; das Clubhaus an der Ostebrücke ist komplett abbezahlt.
 
Durch die Wahl von Stephan Andersen (Belum) zum Schriftführer und von Sascha Pegler (Bremervörde) zum Jugendwart wurde der Vorstand des 75 Mitglieder umfassenden Traditionsvereins komplettiert.
 
Jugendwart Pegler (Tel. 0176-47707453) will helfen, die gut angenommenen Jugend- und Ferienangebote von Segelwart Norbert Gausling mit fortzuführen und auszubauen. Gausling: "Die Clubjolle hat sich gut bewährt."
 
Im vergangenen Vereinsjahr hatte der von Niels Dehde geleitete WSCO neben dem Ansegeln (nach Neuhaus) neben dem Absegeln (nach Gräpel) ein buntes Programm geboten - unter anderem mit einer Multimediaschau der Weltumsegler und Ostefreunde Bert und Marlene Frisch, dem traditionellen Lampionbootsfest  und dem von über 100 Gästen besuchten Skipperball im Osteland-Festhaus.
 
AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche, der ebenso wie Bürgermeister und Kreistagsmitglied Carsten Hubert die Vereinsarbeit würdigte, stellte den vom Blauen Netz Oste erarbeiteten "Oste-Hafenführer" und den "Oste-Lotsen" vor. WSCO-Ehrenmitglied Bölsche zeigte sich zuversichtlich, dass die intensive Werbung für den Fluss - ebenso wie die neuen Anleger in Brobergen und Kranenburg sowie demnächst am Restaurant "Seefahrer" - den Wassersport auf der Oste beleben. Er begrüßte die vom BC Elm organisierten Skipperkurse für Ostener und plädierte für eine weitere enge Zusammenarbeit der Vereine am Fluss und den Abbau historisch bedingter Rivalitäten.
 
Über das Vereinsprogramm 2015 berichtet die von Karl-Heinz Brinkmann gestaltete Website.
 
Fotos: Neuer Jugendwart Sascha Pegler mit Segelwart Norbert Gausling, Dr. Manfred Toborg (stehend) bei seinem Bericht, AG-Osteland- und WSCO-Flagge

Neuer Torfkahn für den Oste-Hamme-Kanal

12. 3. 2014. Die Bremervörder Zeitung (Donnerstag) berichtet über den jungen Gnarrenburger Historienverein "Findorffs Erben", der zur Zeit einen eigenen Torfkahn baut und am Sonntag, 15. März, 14 bis 17 Uhr, zu einem Tag der offenen Werkstatt in seine Scheune an der Gaststätte Zur Kreuzkuhle am Oste-Hamme-Kanal einlädt. 

 
Am 19. April ab 15 Uhr soll im benachbarten Torfschiffhafen die Taufe des 10,23 Meter langen Torfkahns stattfinden.

Neuer Stellvertreter für Jürgen Hinck

9. 3. 2015. Zum neuen Stellvertreter des 1.  Vorsitzenden Jürgen Hinck wurde am Wochenende in der Hauptversammlung der Segler-Vereinigung Oste Hemmoor (SVOH) einstimmig Olaf Schulz gewählt. Er tritt die Nachfolge von Heinz Begemann an, der aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand und der nach langjähriger Vorstandsarbeit mit einem Geschenk und starkem Applaus verabschiedet wurde. Ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurden der Vorsitzende Hinck, Kassenwart Dieter AhlffSportwart Bernd Jürgens und Pressewart Walter Licht.

 

Die vor 29 Jahren gegründete SVOH unterhält Liegeplätze im ehemaligen Zementhafen Hemmoor-Schwarzenhütten und in Geversdorf neben der "Ostetal" von Berufsfischer Walter Zeeck. 

 

Nach der Jahresplanung 2015 wurde die Versammlung von Jürgen Hinck mit den besten Wünschen für eine schöne Segelsaison 2015 geschlossen.

 

Der Verein gehört zum "Blauen Netz Oste" der Arbeitsgemeinschaft Osteland, in deren Vorstand SVOH-Sportwart Bernd Jürgens vertreten ist. 

"F(r)isch & Ships" und ein Sketch

9. 3. 2014. Der Multimedia-Vortrag der Ostefreunde Marlene und Bert Frisch (Oberndorf) über ihre jüngste Segelreise nach Südengland am Freitag, 20. März, 19.30 Uhr, im Kornspeicher Freiburg, Elbstraße 2 (siehe Plakat), wird durch einen weiteren AG-Osteland-Mitstreiter ergänzt: Zu Beginn zeigt Hartmut Behrens (Ahrensflucht) mit einer neuen Theatergruppe einen Sketch nach einer "ziemlich wahren" Begebenheit dieser Reise: den Empfang der Oberndorfer Segler durch die Queen...

Für die künftige Haustheatergruppe im Kornspeicher ist es der erste öffentliche Auftritt. Behrens: "Das Publikum wird ein starkes und spielfreudiges Ensemble erleben, das Lust auf weitere Inszenierungen macht."

Bis spätestens Ostern ist es möglich, neu in die Gruppe einzusteigen - Voraussetzung: Lust am Spiel. Danach beginnen die Vorbereitungen für die erste abendfüllende Produktion. Mehr...

Gewässerallianz ohne die Oste - warum?

Obere Oste

25. 2. 2015. Die Landesregierung hat kürzlich, wie berichtet, eine "Gewässerallianz Niedersachsen" als "landesweites Projekt zur naturnahen Entwicklung der Fließgewässer" auf den Weg gebracht - aber ohne die Oste.

 
Zwei Ostefreunde - Burkhard Ziemens und Uwe Heins - fragten in Hannover nach den Gründen. sie erhielten heute eine Antwort aus dem Umweltministerium:
 
"... Hinsichtlich der Frage nach der Berücksichtigung der Oste bei der Gewässerallianz Niedersachsen möchte ich in diesem Zusammenhang die Leitgedanken des Vorgehens kurz darstellen. Den 3 Abschnitten der Oste, in der Systematik der EG-Wasserrahmenrichtlinie Wasserkörper genannt, sind nach der landesweiten Systematik unterschiedliche Prioritätsstufen nach dem Leitfaden Maßnahmenplanung Oberflächengewässer (NLWKN 2008) zugeordnet worden. Diese liegen mit den Stufen 2 bzw. 3 relativ hoch:
Die aktuelle Zustandsbewertung der Wasserkörper weist jedoch nur dem relativ kurzen Oberlauf einen Zustand 3 (=mäßig) zu, der in Verbindung mit weiteren Rahmenbedingungen gute Erfolgsaussichten bei der mittelfristigen Zielerreichung im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie erwarten lässt. Der Oberlauf der Oste ist daher in die Liste der Schwerpunktgewässer aufgenommen worden. Ähnliches gilt für kleinere Nebengewässer wie Twiste und Knüllbach. Geeignete Maßnahmen vorausgesetzt, sollen derartige Gewässer in der nächsten Förderperiode bis 2021 vorrangig mit Fördermitteln ausgestattet werden. Insoweit ist die Oste-Region bei der weiteren Umsetzung solcher Maßnahmen durchaus berücksichtigt.
 
Die Einbeziehung der o.a. Schwerpunktgewässer in die Gewässerallianz Niedersachsen ist vor dem Hintergrund der vorgenannten Gründe jedoch nicht erfolgt. In dieser Allianz werden in Bereichen mit konzentriertem Vorkommen solcher Schwerpunktgewässer verstärkt Maßnahmen zur Verbesserung des Gewässerzustandes entwickelt und umgesetzt. Eine Häufung derart geeigneter Gewässer war im Umfeld der Oste jedoch nicht gegeben, die landesweit 9 Pilotprojekte zur Gewässerallianz wurden daher in anderen Regionen des Landes gestartet. Hierfür bitte ich um Ihr Verständnis und verbinde dies nochmals mit dem Hinweis, dass dies keineswegs eine Benachteiligung des Gewässersystems der Oste und ihrer Nebengewässer bedeutet und diese auch weiterhin eine hohe Bedeutung im landesweiten Kontext beibehalten.
 
Ich hoffe, Ihnen mit diesen kurzen Ausführungen behilflich sein zu können und verbleibe
 
Mit freundlichem Gruß
Joachim Wöhler
 Niedersächsisches Ministerium f. Umwelt, Energie u. Klimaschutz 
- Ref. Oberflächen- u. Küstengewässer, Meeresschutz - 
Archivstr. 2
30169 Hannover 
joachim.woehler@mu.niedersachsen.de

"Lotse 2015" lockt Skipper ins Osteland

Oste-Lotse 2015 für Boote aus Cuxhaven
Oste-Lotse 2015 für Boote aus Wedel - Glückstadt

24. 2. 2015. Viele Skipper aus Hamburg, Cuxhaven und anderswo möchten in der kommenden Saison gern die Oste kennenlernen. Die besten Zeitfenster für einen Oste-Törn an den Feiertags-Wochenenden im Frühjahr und Frühsommer 2015 haben die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch vom "Blauen Netz" in einem "Oste-Lotsen" mit den passenden Tidezeiten zusammengestellt - siehe Abbildungen zum Ausdrucken. Der "Oste-Lotse" liegt demnächst auch in gedruckter Form vor. Er wird dann an der Küste gemeinsam mit dem kostenlosen "Oste-Hafenführer 2014/15" der AG Osteland verbreitet.

Oberndorf: Vorfreude auf die Jubiläumsregatta

21. 2. 2015. Mit ihrer Hauptversammlung und der Neuwahl ihres Vorstandes startete die Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) heute im Gasthof "Zur Sietwende" in Niederstrich ins Jubiläumsjahr: Vom 18. bis 20. September findet die mittlerweile 25. Oberndorfer Herbstregatta statt, verbunden mit dem Finale und der Siegerehrung zum Nordsee-Elbe-Cup, zu dem alljährlich Vereine rund um die Elbmündung mit über 30 Booten antreten.
 
Zugleich begeht die Seglergemeinschaft, die 1980 als Oste-Yachtclub Oberndorf gegründet worden ist, in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen. Für Treue zum Verein geehrt wurden vier verdiente Mitglieder aus der Gründungsphase (v.l.): Dieter Dede, Uwe Mählmann, Jens von See und Jürgen Ritter.
 
Einstimmig im Amt bestätigt wurden Vorsitzender Edfried Uhtenwoldt, Stellvertreter Markus Meyer und Schatzmeister Lothar Beisenherz. Gerda Jung löst Klaus Meyer ab, dem der Vorstand für seine Arbeit als Schriftführers dankte. Beisitzer bleiben Dieter Dede und Eybe Schönteich, Pressesprecher ist Bert Frisch, Kassenprüfer Albertus Lemke.
 
Vorsitzender Uhtenwoldt blickte zurück auf ein "harmonisches Jahr" mit vielen Ausfahrten, gesunder Finanzlage sowie 13 neuen Mitgliedern und vielen Gastliegern. Geplant sind in den kommenden Wochen eine Überholung der 30 Jahre alten Steganlage und die Installation von WLAN und Webcams im Bereich der Ostebrücke.
 
Gepflegt wird die Zusammenarbeit mit Nachbarvereinen. So werden Oberndorfer Skipper am 7. März wieder teilnehmen am Ball des WSC Osten, dessen Mitglieder wiederum soeben 200 Euro für die Unterhaltung des Oberndorfer Jugendkutters "Onkel Ernst" spendeten.
 
Stolz sein kann Oberndorf auf die Crew des wiederbelebten 50 Jahre alten Kutters, in deren Namen Harald Säland das vergangene Jahr Revue passieren ließ - von der Verleihung des Goldenen Hechts der AG Osteland über mehrere Wanderfahrten bis hin zur Mitwirkung an Regatten und am Oberndorfer Weihnachtsmarkt.
 
In diesem Sommer sind Fahrten nach Glückstadt, Cuxhaven und Brunsbüttel sowie ein einwöchiger Törn auf Nebenflüssen der Elbe geplant. Beim allwöchentlichen Segeln für jedermann (mittwochs ab 17.30 Uhr) sind auch Urlauber willkommen.
 
Begrüßt wird auch von der SGO, dass am Gasthaus "Seefahrer" zwischen Oberndorf und Osten ab Ostern ein Gästeanleger bereitstehen soll. Eine weitere Belebung des Wassertourismus auf der Oste verspricht sich der Verein vom "Hafenführer" der AG Osteland, dessen Neuauflage mit einem aktualisierten "Ostelotsen" für Besucher geplant ist, wie Osteland-Vorstandsmitglied Marlene Frisch mitteilte.
 
Zum Abschluss der Hauptversammlung informierte die Cuxhavener Wasserschutzpolizei zum Thema "Eigenstumssicherung von und an Sportbooten".
 
Fotos: Eddy Uhtenwoldt und Vorstand; Mitglieder Caspar Bingemer (Mocambo) und Bernd Jürgens (Blaues Netz der AG Osteland) vor dem SGO-Stander, Regattaboote in Oberndorf und Karte der Regattavereine. 
 
Aus unserem Archiv:
SGO ehrte weitere Jubilare. In der Jahreshauptversammlung der Seglergemeinschaft Oberndorf wurden (siehe oben) verdiente Mitglieder geehrt. Weitere SGO-Jubilare sind Detlef Baas, Hans-Joachim Goldt und Hans-Joachim Schröder; die beiden letztgenannten wurden von Eddy Uhtenwoldt beim Skipper-Grünkohlessen in Freiburg ausgezeichnet (Foto).

Heimkehr-Crew begeistert Ostener

20. 2. 2015. Riesenansturm heute Abend auf den Vortrag der Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch im Clubhaus des WSCO Osten. Die Zuhörer ließen sich verwöhnen von einem leckeren Räucherfischteller samt zünftigem Osteland-Aquavit und von einer brillanten Multimedia-Show über den jüngsten Törn der Frischs nach Südengland.

 
Das Publikum spendete viel Applaus sowie Geld für den Oberndorfer Jugendkutter "Onkel Ernst". Dr. Manfred Toborg vom WSCO-Vorstand dankte mit einem Präsent für die Referenten.
 
Viele Bilder u. a. von der England-Reise der beiden Ostefreunde stehen auf www.heimkehr-hamburg.de
 
Video: Die Heimkehr-Crew berichtet von ihrer Atlantiküberquerung in der Sendung "buten und binnen"

Wassersportler im Jubiläumsjahr

10. 2. 2015. Auf Facebook erinnern die Wasserfreunde Hemmoor an ein Jubiläum: Seit 50 Jahren wird in der Ostestadt sportlich gerudert. Rechtzeitig zum Jubiläum wurde Vereinsvorsitzender Werner Breves mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland ausgezeichnet.

Elbschützer: Vertiefung überflüssig

10. 2. 2015. Aus Sicht des Aktionsbündnisses Lebendige Tideelbe, zu dem sich BUND, NABU und WWF zusammengeschlossen haben, belegt die Umschlagsperformance des Hamburger Hafens in den vergangenen sechs Jahren, dass die geplante Elbvertiefung nicht notwendig ist. 
 
Im Vergleich zu den anderen Häfen der Nordrange schneide Hamburg gut ab und könne weiterhin seine Standortvorteile ausspielen. Der erhebliche ökologische Eingriff in die Tideelbe und die Investition öffentlicher Mittel in Höhe von bis zu 800 Mio. Euro sei nicht zu rechtfertigen.
 
Zum Hintergrund. Zum Zeitpunkt der Planung der strittigen Elbvertiefung wurde folgende Prognose getroffen: Sollte die Elbvertiefung nicht kommen, gingen dem Hamburger Hafen bis zum Jahr 2015 ca. 2 Mio. TEU verloren. Das ist nicht eingetreten. Der Hamburger Hafen hat im Vergleich zum stärksten Mitbewerber Rotterdam, wo Containerschiffe ohne Restriktionen abgefertigt werden können, in den letzten sechs Jahren einen höheren durchschnittlichen Containerumschlagszuwachs zu verzeichnen (Hamburg: 6,5 %; Rotterdam 4,5 % Zuwachs pro Jahr).
 
„Die Realität hat die markigen Prognosen, die dem Bedarf an einer Vertiefung der Tideelbe zugrunde gelegt wurden, eingeholt und in die Welt der Märchen verbannt. Die Attraktivität des Hamburger Hafens ist jetzt und auch in Zukunft gesichert, wenn die Stadt die richtigen Hausaufgaben macht. Dies umfasst in erster Linie die Qualität der Hinterlandanbindung, die Abfertigungsqualität, die Hafengebühren. Auch  die Funktionsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals ist eine wichtige Größe. Die Vertiefung der Elbe ist aber nachweislich nicht der entscheidende Faktor“, so die Verbände.
 
Bestätigt sehen sich die Umweltverbände auch durch die aktuelle Auswertung der Schiffstiefgänge für das Jahr 2014 durch das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung Danach wurde der mögliche Tiefgang bei 1850 Schiffspassagen nur 6 Mal ausgenutzt, d.h. in 0, 3 Prozent der Passagen von Schiffen mit einer Ladekapazität von über 8000 TEU. Bei den allermeisten Containerschiffen wurden die jetzt möglichen Tiefgänge nicht ausgeschöpft. 
 
Somit liegt auch unter heutigen Fahrwasserbedingungen noch eine erhebliche Ladungsreserve vor. Die größten Containerschiffe der Welt wie die erst kürzlich in Hamburg eingelaufene CSCL Globe könnten zudem auch mit einer weiteren Elbvertiefung den Hamburger Hafen nicht voll beladen erreichen.

Oste-Segler: Next Stop America

9. 2. 2015. Die Oberndorfer Weltumsegler Cati Trapp und Johannes Erdmann sind zur bislang längsten und schwierigsten Etappe ihrer Reise aufgebrochen, der Atlantiküberquerung - siehe ihren jüngsten Bericht ("Next Stop America") im Blog auf Yacht.deAlle bisherigen elf Etappen-Berichte stehen hier.

Hamburg: Zuwachs ohne Elbvertiefung

6. 2. 2014. Einige der weltgrößten Containerschiffe befahren dieser Tage, wie berichtet, die Elbe. In einer heute veröffentlichten, von Walter Rademacher (Neuhaus) unterzeichneten Stellungnahme des Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung heißt es dazu:

 

Die Größe der Containerschiffe wurde in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Die Ladekapazität stieg von 6.500 auf 19.000 TEU, die Länge von 300 auf 400 m und die Breite von 40 m auf fast 60 m. Kaum verändert haben sich dagegen die Tiefgänge der Großschiffe. 

 

Was zunächst erstaunlich ist, hat eine ganz einfache physikalische Erklärung. Alle Schiffe dieser Klasse laden zwei Containerstapel übereinander, weshalb der Tiefgang weitgehend unverändert bleibt. Einlaufend waren es 2007/08 genau wie 2014 durchschnittlich 12,28 m.

 

Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung analysiert die Tiefgänge seit 2007 und legt jetzt die Daten aus 2014 vor. Dabei wird für jedes Schiff auch der mögliche Tiefgang bei den aktuellen Fahrwasserverhältnissen ermittelt. 

 

Durch Abzug des tatsächlichen Tiefgangs ergibt sich die Tiefgangsreserve. Unter Berücksichtigung des Völligkeitsgrades wird dann daraus die Ladungsreserve errechnet.

Für 2014 wurde bei 925 Großschiffen so ermittelt, dass die durchschnittliche Tiefgangsreserve einlaufend 2,49 m und die Ladungsreserve ca. 3.000 TEU betragen hat. Auch auslaufend sind im Schnitt noch 1,34 m Tiefgangsreserve und ca. 1.600 TEU Ladungsreserve vorhanden. 

 

Diese Zahlen erklären, warum selbst die weltgrößten Schiffe wie derzeit in Hamburg liegende „CSCL Pacific Ocean“ den Hamburger Hafen ohne Tiefgangsprobleme anlaufen und auch der Umschlag im tideabhängigen Hamburger Hafen 2014 stärker steigen konnte als in den benachbarten Tiefwasserhäfen. 

 

„Die alltägliche Praxis des Schiffsverkehrs weist beim Tiefgang erhebliche Spielräume auf und zeigt, dass eine weitere Vertiefung nicht erforderlich ist“, sagte Bündnissprecher Walter Rademacher, „denn was könnte man mehr wollen als Spitzenwerte bei Umschlagssteigerung und Schiffsgröße?“

 

Die Verdreifachung der Schiffsgröße bei gleichbleibendem Fahrwasser überschreitet jedoch andere Grenzen und führt zwangsläufig zur Erhöhung der Havarierisiken auf der Elbe. 

 

Vor allem die Schiffslänge von 400 m macht Rademacher Sorge, da weder die Fahrrinnenbreite noch der Drehkreis-Durchmesser den weltweit geltenden Empfehlungen des Permanant International Navigation Congresses (PIANC) entsprechen.

 

„Laut PIANC sind ab Störmündung bis zur Lühekurve Fahrwasserbreiten von mindestens 398 m statt 300 m und ab Lühekurve bis Hafengrenze eine Breite von mindestens 367,2 m statt 250 m erforderlich. Der Drehkreis in Hamburg sollte anstelle der vorhandenen 480 m mindestens die 1,5-fache Schiffslänge aufweisen, also einen Durchmesser von 600 m haben wie z. B. in Bremerhaven," sagte Kapitän Klaus Schroh, ehemaliger Leiter der Bundessonderstelle für die Bekämpfung von Meeresverschmutzungen.

 

Im Übrigen müsse gemäß PIANC die Breite einer vertieften Fahrrinne bei größerem Tidefall mindestens der Länge der größten dort verkehrenden Schiffe entsprechen, wenn sie nahezu mit dem Scheitel der Hochwasserphase einlaufen.

 

„Der Verkehr der Großschiffe auf der Elbe weist einerseits deutliche Reserven beim Tiefgang auf, hat andererseits aber erhebliche Defizite bei der Sicherheit. Daran ändert die geplante 9. Elbvertiefung nichts“, fasst Rademacher zusammen, „der Wettbewerbsdruck führt offenbar zum Ausblenden von international üblichen Sicherheitsstandards.“

"Alter Baljer" wird 111

6. 2. 2015. Der alte Baljer Leuchtturm an der Deutschen Fährstraße wird 111 Jahre alt. Aus diesem Anlass feiert der vor zehn Jahren gegründete Förderverein am Sonntag, 5. Juli, ein Sommerfest mit großem Programm. Der durch Bürgerengagement vor dem Verfall gerettete Leuchtturm im Naturschutzgebiet wird in diesem Jahr vom 27. Juni bis zum 6. September geöffnet sein. 

 
Der Förderverein um Eckhard Klitzing ist von der AG Osteland mit dem Goldenen Hecht in der Kategorie Denkmalschutz ausgezeichnet worden. Mehr auf der hervorragenden Website des Vereins. 

Vertiefung: Hamburg debattiert über Scheitern

29. 1. 2015. Stellt sich Hamburg darauf ein, dass die Elbvertiefungspläne scheitern? "Wenn wir keinen Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht haben sollten, wird das wirtschaftliche Folgen haben", sagte Bürgermeister Olaf Scholz in einem vom "Hamburger Abendblatt" (Donnerstag) und dem Fernsehsender Hamburg1 organisierten "Duell" mit dem CDU-Herausforderer Dietrich Wersich - und fügte an: "Die Stadt wird das überleben, aber es wird Wachstum kosten.“ Kritik von Umweltverbänden an dem Projekt wies Scholz laut dpa  zurück. Die Elbvertiefung sei zwar ein Eingriff in die Natur, aber "wir sind nicht maßlos. Die Vertiefung ist nicht so gerechnet, dass wirklich alle, selbst die größten Schiffe jederzeit voll beladen mit 19 000 Standardcontainern in den Hafen einlaufen können." Aber es sei sichergestellt, dass diese Schiffe aneinander vorbeifahren können und "in längeren Zeitfenstern zu uns kommen können".

Forschung bei 50 Minus-Graden

26. 1. 2015. Am Sonntag, 1. Februar, 14.30 Uhr, berichtet der Algenforscher Dr. Christian Wolf vom Alfred-Wegener-Institut im Natureum Niederelbe in der Ostemündung über seine Forschungsarbeiten auf der "Polarstern".

 

Über die momentan hierzulande herrschenden Temperaturen kann die Crew der "Polarstern" nur müde lächeln. Für das bekannte Forschungsschiff sind Außentemperaturen bis zu -50° C kein Problem. Der doppelwandige Eisbrecher kann bei Bedarf sogar im Eis der polaren Meere überwintern. 

 

Das ist dem Wissenschaftler Dr. Christian Wolf erspart geblieben. Dennoch gab es auf der zehnwöchigen Expedition von Wellington in Neuseeland quer über den Pazifik entlang der arktischen Küste bis nach Punta Arenas in Chile zahllose Eisberge zu sehen und so manchen Sturm zu überstehen.

 

Wolfs Forschungsschwerpunkt ist die Vielfalt von Algen in den polaren Ozeanen. Dort zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels besonders stark. 

 

Die Temperaturanstiege des Wassers und der Luft, die Ozeanversauerung und der Eisrückgang sind deutlich messbar. Dies hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Algen-Gemeinschaften, was wiederum Auswirkungen auf höhere Lebewesen hat, da Algen die Basis des Nahrungsnetzes bilden. Sowohl die Arten als auch die Anzahl der in diesen Regionen vorkommenden Algen ist daher ein wichtiger Indikator für Veränderungen des weltweiten Klimas.

Osten: Skipperball und Skipperfotos

25. 1. 2015. Ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges verspricht der 37. Skipperball des Wassersportclubs Osten (WSCO) am Sonnabend, 7. März, 19.30 Uhr, im Osteland-Festhaus in Osten zu werden (17,50 Euro, Anmeldung bis 2. 3.).
 
Bereits am 20. Februar, 19 Uhr, zeigen bei einem Clubabend im WSCO-Haus die Oberndorfer Transatlantik-Segler Bert und Marlene Frisch Bilder von ihrem jüngsten England-Törn mit der SY "Heimkehr" (Räucherfischteller und Fassbier, Anmeldung erbeten).
 
Die Jahreshauptversammlung findet am 11. März, 20 Uhr, ebenfalls im Clubhaus in der Deichreihe 11 a statt. Das Ansegeln führt am 24. April nach Neuhaus , das Absegeln am 5. September nach Gräpel (jeweils mit Übernachtung). 
 
Das beliebte Bootslampionfest (mit Grillabend auf dem Clubgelände) ist für den 22. August vorgesehen, wie der 1. Vorsitzende Niels Dehde mitteilt.

Goldener Delphin geht ins Osteland

23. 1. 2015. Hemmoor verfügt über die beste Tauchbasis in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Abermals ging der Goldene Delphin der Zeitschrift "tauchen" an den Kreidesee in der Ostestadt. In der engeren Wahl gewesen waren auch die Ostseebasis Rerik  und das Divecenter Under Pressure am Attersee (Österreich). 

„Kleiner alter Leuchtturm“ im Musical

20. 1. 2015. Der Kehdinger Kinder- und Jugendchor (Leitung: Birte Krethe, Hörne-Balje) führt am 24. Januar, 16 Uhr, ein Musical in der Marienkirche Balje auf. Unter anderen wird das Lied „Kleiner alter Leuchtturm“ vorgetragen, wie der Baljer Leuchtturmverein mitteilt.

"Crazy"-Bank an der Fährpromenade

17. 1. 2015. Die Tischlerei Frank Meyer aus Oberndorf hat die Aufstellung einer überdachten Schutzbank an der Fährpromenade abgeschlossen - in unmittelbarer Nähe der Fährmann-Statue und des schwimmenden Stördenkmals "Hein Stör" vor dem Restaurantschiff "Ostekieker". 

Horeis (r.) mit "Crazy"-Team 2009

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Sturm bremst Containerriesen aus

Die "Globe" auf der Niederelbe (Foto: Walter Rademacher)
Quelle / Lesetipp: http://faz.net/aktuell/wirtschaft/jungfernreise-der-cscl-globe-das-groesste-schiff-der-welt-besucht-hamburg-13365368.html

14. 1. 2015. Aus Sicht der Hamburger Grünen ist die Größenentwicklung von Schiffen laut Abendblatt inflationär."Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Schiffe in der Größe der ,CLCS Globe' den Hamburger Hafen auch ohne die neunte Elbvertiefung problemlos anlaufen können", sagte die Bürgerschaftskandidatin Dr. Gudrun Schittek. Der Hamburger Hafen hätte immer höhere Umschlagszahlen und sei in den letzten Jahren auch ohne die geplante Elbvertiefung gewachsen. Hamburg brauche, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, keine erneute Elbvertiefung. "Stattdessen ist eine Hafenkooperation für ganz Norddeutschland sinnvoll", so Schittek.

 

12. 1. 2015. Das weltgrößte Containerschiff "CSCL Globe" verspätet sich (oste.de berichtete). Zu diesem Thema teilt AG-Osteland-Vize Walter Rademacher (Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung) mit:

 
"Das stürmische Wetter behindert auch die heutige Groß-Schifffahrt. So konnten die Lösch-/Ladearbeiten in Felixstowe nicht planmäßig erfolgen und auch das Anlegen in Maasvlakte II verzögerte sich. Auf der Elbe herrschen weiterhin kritische Windgeschwindigkeiten, so dass wohl frühestens am Mittwoch Vormittag mit dem Eintreffen zu rechnen ist. Interessanterweise ist das Schiff bis oben hin voll gepackt, was eine Segelfläche von über 12.000 m² (1,2 ha) ergibt - mehr als ein Fußballfeld! Auch das dürfte Weltrekord sein.

Meine Auswertung der Sturmflutpegel in Hamburg in Relation zum Pegel Cuxhaven zeigt mit Trendlinien die anthropogenen (menschengemachten) Veränderungen der Sturmflutpegel in Hamburg: Der Anstieg beträgt demnach ca. 90 cm in 65 Jahren, wobei es sich nur um eine grobe und keine wissenschaftlich exakte Auswertung handelt. Dabei liegen den Sturmfluten der letzten Jahre gar keine vergleichbar extremen Wetterlagen wie 1962 oder 1976 zugrunde. Wenn die sich wiederholen, würde die Flut noch erheblich höher steigen, oder andersherum ausgedrückt: Wetterlagen wie die aktuelle hätten früher keine Sturmfluten zur Folge gehabt. Mit größeren Schiffen kommt eben zwangsläufig auch mehr Wasser nach Hamburg."

Der Pottwal an der Ostemündung

5. 1. 2015. „Wie kommt ein Pottwal ins Museum?“ Diese Frage beantwortet der bekannte Walforscher und Präparator Günther Behrmann am Sonntag, 11. Januar, 14.30 Uhr,  im Natureum Niederelbe in der Ostemündung.
 
Achtzehn Jahre ist es her, dass der mächtige Meeressäuger im Watt vor Sahlenburg strandete. Bei einsetzender Ebbe kippte der Pottwalbulle auf die Seite, wobei sein Blasloch unter Wasser geriet, so dass er innerhalb weniger Stunden erstickte. Eine Rettung des Tieres war aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit nicht möglich. 
 
Die Bezirksregierung Lüneburg veranlasste darauf die Verlegung des Kadavers zum Lentzkai in Cuxhaven durch den WSA-Tonnenleger „Baumrönne“. Die Präparation des Skeletts, die durch zahlreiche Spendengelder ermöglicht wurde, erfolgte auf dem Gelände des Natureums unter Anleitung des Wal-Experten Günther Behrmann und unter Beteiligung vieler ehrenamtlicher Helfer aus den Reihen des Fördervereins sowie Schülern aus Oldendorf und Estorf. 
 
Günther Behrmann berichtet nun über den langen Weg des Meeressäugers vom Sahlenburger Watt ins Natureum. Der bekannte Walforscher hat für maritime Museen auf der ganzen Welt mehr als 200 Wale präpariert.
 
Nach der Entfleischung wurden die Knochen in ein sogenanntes „Walgrab“ aus Sand eingebaut. Innerhalb von zweieinhalb Jahren säuberten Bakterien und Kleinstorganismen die Knochen. Nach der Ausgrabung kamen die zukünftigen Ausstellungsstücke in ein Entfettungsbad, bevor sie zusammengesetzt wurden. Zweimal war das spektakuläre Exponat, das ein geschätztes Gesamtgewicht von einer Tonne hat, in Sonderausstellungen zu sehen, bevor es für fünf Jahre im Magazin des Natureums verschwand. Seit September 2014 ist das Skelett nun an seinem endgültigen Bestimmungsort in der neugebauten KüstenWelle am Eingang des Natureumsgeländes zu besichtigen.

Mehr Demokratie an den Deichen!

3. 1. 2015. Für mehr Demokratie in den Deichverbänden setzt sich AG-Osteland-Mitglied Jörg Petersen (Freiburg) in einem Leserbrief an das Stader Tageblatt (Wochenendausgabe) ein.
 
Auf Facebook kommentiert Pastor Burkhard Ziemens: "Das sind ja Strukturen wie im Feudalismus! Denen, die sowas verändern wollen, viel Mut und langer Atem!“
 
Andreas Lauer schreibt: "Wo  soll man bei unserer Verwaltung denn anfangen und wo aufhören? Deichverbände, Boden- und Wasserverbände, Jagdpacht... Alles ohne oder nur mit ganz geringer Chance auf Mitsprache…"

Deichbau bei Brobergen abgeschlossen

2. 1. 2014. "Die Deiche im Landkreis Stade an Elbe, Oste, Schwinge, Aue/Lühe und Este befinden sich in einem guten, wehrfähigen Zustand“. Das ist die Bilanz des Stader Kreisbaurates Hans-Hermann Bode nach Abschluss der 13 Herbst-Deichschauen.


In einer Mtteilung des Kreises Stade heisst es dazu: Die Deichbauarbeiten am rechten Ostedeich zwischen der Gemarkungsgrenze Kranenburg/Blumenthal und B 73 gehen weiterhin sehr gut voran. Der Deichkörper ist in großen Teilen profiliert und eingesät. Die Wege sind fertig. 
 
Die Deichbauarbeiten am linken Ostedeich im ersten Abschnitt von der Kreisgrenze Stade/Cuxhaven bis zum Fährkrug Brobergen sind ebenfalls fertig. Der Deich vom Fährkrug bis kurz vor die Fähre Schönau ist weitestgehend profiliert.

Der Ostedeichverband hat den Deichverteidigungsweg am linken Ostedeich von Bremervörde bis zur Fähre in Gräpel (ein Teilabschnitt der Deutschen Fährstrasse) inzwischen ebenfalls fertig gestellt. 
 
Das Überschwemmungsgebiet „Untere Oste“ wurde mit der Bekanntmachung im Niedersächsischen Ministerialblatt vorläufig gesichert.

Rund 50 Kilometer Schutzdeiche betreut der Deichverband Kehdingen-Oste am nördlichsten Nebenfluss der Elbe im Landkreis Stade an der Grenze zum Landkreis Cuxhaven. Sie spielen eine wichtige Rolle bei Hochwasserschutz, etwa wenn bei Sturmfluten in der Elbe und geschlossenem Mündungssperrwerk der Oste starke Niederschläge den Pegel ansteigen lassen.
 
Foto: Oberdeichgrefe Hans-Wilhelm Saul (Ostedeichverband) in Brobergen

"Historisches Kleinod des Ostelandes"

Mocambo in der Tourismuswerbung (www.wingst.de)

1. 1. 2015. Die touristische Bedeutung der "Mocambo" für das Osteland hat in einem Kommentar zur Jahreswende die Bremervörder Zeitung unterstrichen. Nach den jüngsten kommunalpolitischen Auseinandersetzungen um den Bau eines Anlegers kommentiert Redakteur Thomas Schmidt: "Dass es einem gestandene Seemann wie Caspar Bingemer gegen die Kapitänsmütze geht, wenn sein Lebenswerk in die Nähe eines 'Gespensterschiffs' gerückt wird, ist nur allzu verständlich. Wer einmal mit der 'Mocambo' mitgefahren ist, weiß das historische Kleinod und seine Bedeutung für die Identität der Osteland-Region zu schätzen."

 
Zur Ablehnung des Anlegerbaus durch die Opposition schreibt die Bremervörder Zeitung: "Bei allem Verständnis für einen sparsamen Umgang mit den öffentlichen Mitteln: Die SPD hat in der jüngsten Ratssitzung offensichtlich die falschen Signale gesetzt und die Bedeutung des ältesten im regulären Betrieb fahrenden Fahrgastschiffs Deutschlands verkannt, zumal die Hälfte der Investitionssumme für die jetzt beschlossene Slipanlage von der Metropolregion und der EU übernommen wird... 
 
Doch zum Glück gibt es… ein Happy End. Nicht nur die Mocambo ist ein gern gesehener Gast im Bremervörder Hafen! Mit dem Ratsbeschluss ist gewährleistet, dass Kapitän Bingemer mit seiner altehrwürdigen stählernen Dame, die längst zum Botschafter der gesamten Osteland-Region geworden ist, und auch anderen Skippern in Bremervörde nicht das Wasser abgegraben wird."

"Der Mocambo allzeit Gute Fahrt!"

30.12.2014. Auch gegenüber der Niederelbe-Zeitung (Dienstag-Ausgabe) haben die Mocambo-Betreiber die in Bremervörde kursierenden Gerüchte über ein Aus für das Oste-Traditionsschiff mit Nachdruck dementiert (siehe nächsten Text).

Auf Facebook hält die Mocambo-Diskussion ebenfalls an. Fest steht: In der Bremervörder Stadtratsdebatte über den Etatentwurf der CDU-geführten Verwaltung (samt des von der CDU-geführten "Jamaica"-Koalition  unterstützten Anlegers mit Slipanlage) war auch die Mocambo erwähnt worden; daraufhin wurden von Seiten der Opposition Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der Oste-Schifffahrt geäußert.

In die Facebook-Diskussion eingeschaltet haben sich jetzt auch zwei kommunalpolitisch stark engagierte AG-Osteland-Mitglieder: der Bremervörder CDU-Chef Marco Priess und der langjährige CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Pingel, der zugleich als Vorsitzender des Vörder Yachtclubs Bremervörde dem Wassersport verpflichtet ist. Pingel: "Die Gespräche mit den Betreibern der Mocambo wurden allein von der Verwaltung geführt. Sie machte auch den Vorschlag zur Neugestaltung des Anlegers an der Slipanlage."

Ähnlich Prietz: "Die Verwaltung hatte bei der Einbringung des Haushalts lediglich die touristische Bedeutung einer guten Hafeninfrastruktur deutlich gemacht und die Mocambo in mündlichen Erläuterung als ein konkretes Beispiel aufgeführt. CDU, Grüne und FDP haben das Thema im Stadtrat mit keinem Wort aufgegriffen und problematisiert. Stattdessen hat die SPD von sich aus die Mocambo als 'Geisterschiff' und 'Fliegenden Holländer' ohne Anlass öffentlich in den Dreck gezogen."

Prietz weiter: "Gerade, wenn es um die Oste und den Hafen der 'Ostestadt' geht, sollte man sich überparteilich einsetzen, zumal für die geplante Slipanlage 50 Prozent Landesförderung möglich erscheinen. Diese sind auch Voraussetzung für die Umsetzung."

Dazu merkt Sven Behrens (Bremervörde) an: "'Zumal für die geplante Slipanlage 50 Prozent Landesförderung möglich erscheinen' ...dieses Argument durfte natürlich nicht fehlen."

Rolf Bardenhagen (Bremervörde) kommentiert: "Ja, wenn die Politiker was von Förderung hören, werden sie alle huschig. Die Slipanlage muss aber erneut werden. Was das aber mit der Mocambo zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht."

Ostefreund H.-G. Alstedt (Hechthausen) schreibt: "Was sich Politiker jedweder Couleur so erlauben, geht auf keine Oste-Kuhhaut."

AG-Osteland-Vize Walter Rademacher (Neuhaus) kommentiert: "Es gehört schon ein gewisser Mut dazu, sich derart gegen die Interessen der eigenen Region zu stellen. Wer mag hinter solchem Ansinnen stehen? Wer riskiert seinen Ruf und wem ist es dienlich? Uns an der Oste wohl kaum."

Rolf Geffken (Cadenberge) schreibt: "Es ist schier verantwortungslos, mit blossem Geschwätz hart arbeitende Kleinunternehmer auf solche Weise in Schwierigkeiten zu bringen. Ich wünsche der Mocambo allzeit gute Fahrt!"

Geisterdebatte um angebliches Geisterschiff

Caspar Bingemer und Eibe von Glasow
Bericht der Bremervörder Zeitung

29. 12. 2014. Offenbar aus parteipolitischen Gründen haben Bremervörder Kommunalpolitiker das beliebte Oste-Fahrgastschiff Mocambo ins Gerede gebracht.

 

Die rechte Mehrheit im Rat der Ostestadt begründete vor Weihnachten ihre Forderung nach einer neuen Slipanlage für Sportboote mit dem (unzutreffenden) Hinweis auf entsprechende Forderungen der Mocambo-Betreiber, woraufhin die Opposition prompt die Zukunftsfähigkeit des Schiffs infrage stellte.

 

"Fliegender Holländer auf der Oste?" titelte daraufhin die Bremervörder Zeitung. Die SPD sehe die "Mocambo vor dem Aus".

 

Zu der "geschäftsschädigenden" Geisterdebatte um ihr Schiff haben gegenüber oste.de  die Oberndorfer Mocambo-Betreiber und Ostepreisträger Eibe von Glasow und Caspar Bingemer  Stellung genommen:

 

"Bei den Gesprächen über einen neuen Anleger haben wir stets darauf hingewiesen, dass der vorhandene keinerlei Probleme für uns darstellt und eine unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten allerdings angebrachte Sanierung vermutlich weitaus kostengünstiger zu haben wäre. 

 

Ebenfalls haben wir auf das freundliche Angebot hingewiesen, einen privaten Anleger im Hafenbecken nach vorheriger Absprache nutzen zu dürfen.

 

Da wir Bremervörde aufgrund der eingeschränkten Fahrwassertiefe und tidenbedingt nur wenige Male im Jahr anlaufen, wäre aus unserer Sicht eine einfache und das Staatssäckel schonende, steuerzahlerfreundliche Variante durchaus angebracht.

 

Schade, dass unter diesen Gesichtspunkten der Vorschlag des Herrn Holst nicht mehr Beachtung gefunden hat.


Was uns allerdings wirklich betrübt, ist der rhetorische Überschwang in der politischen Auseinandersetzung auf unsere Kosten. Es ist richtig, dass wir planen, uns aus Altersgründen rechtzeitig nach einem Nachfolger für den Betrieb umzuschauen. Von einer Stilllegung ist allerdings nicht die Rede.

 

Es ist mehr als frustrierend und geschäftsschädigend, wenn Halbwahrheiten für die politische Argumentation missbraucht werden und dabei gedankenlos einem gesunden und quicklebendigen regionalen Wirtschaftsunternehmen öffentlich der Sarg vor die Tür gestellt wird.

 

Herzlichen Dank liebe Politiker! Der „fliegende Holländer“ möge Euch ... dafür!

 

Die Mocambo, das sogenannte „Geisterschiff“, Baujahr 1872, ist das älteste im regulären Betrieb fahrende Fahrgastschiff in Deutschland. Ihr baulicher Zustand lässt viele junge Schiffe alt aussehen. Die Mocambo wird bei kontinuierlicher Instandhaltung, so wie wir sie betrieben haben, auch noch in 100 Jahren problemlos fahren können.

 

Jedes Jahr erleben einige tausend ausgesprochen zufriedene Fahrgäste die wunderschöne Ostelandschaft auf diesem Schiff und wenn es nach uns geht, soll das auch so bleiben."

Dank ans Oste-Sperrwerk

1. 1. 2015. AG-Osteland-Mitglied Gerhard Reibe schreibt: "Regen, Regen … selbst die obere Alster in Hamburg ist übervoll. Hier bei uns: Vorland und Deiche entlang der Oste sind ganz heftig durchfeuchtet. Wir haben uns wegen des Hochwassers in der Elbe in der Weihnachtszeit hier dennoch keine Sorgen machen müssen. Die Mitarbeiter vom Oste-Sperrwerk haben seit dem 20. Dezember vorbildlich rechtzeitig die Tore geschlossen (Abbildung:  „Sperrwerksschließungen“ auf Pegel online). Dank an die Sperrwerk-Mitarbeiter in Balje!"

Neujahrspräsent für Ostefreunde

1. 1. 2015. Auf die Bescherung an den Festtagen folgten Geschenke für die Stammgäste: Wirtin Christiane Bünning ("Ostekieker" und Gaststätte "Störtebeker, Oberndorf) bedankte sich bei ihren Gästen mit einer meisterhaften Nachtaufnahme des Restaurantschiffs auf der Oste.

Beiträge dieser Rubrik aus dem Jahr 2014 stehen unter

 

Blaues Netz 2014.2

Blaues Netz 2014.1

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