Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

www.blaues-netz-oste.de

Unter dem Namen "Blaues Netz Oste" ist 2010 der Osteland-Fachbereich Schifffahrt und Gewässer gegründet worden, dem Wassersportler und Wassertouristiker, Sportfischer und Naturschützer angehören. Das Blaue Netz hat einen Hafenführer veröffentlicht und eine Imagekampagne "Lust auf Osteland" gestartet. Über die Arbeit informierte bis Mai 2014 die nicht mehr aktualisierte alte Website. Zur Verfügung steht weiterhin eine Facebook-Gruppe.

Zum Fischerfest eine Oste-Hymne

30. 8. 2016. Große Begeisterung weckte am Sonntag in Gräpel - bis ein Gewitter das Fischerfest unterbrach - die Neukomposition der Düdenbütteler Klammrebellen mit Karl-Heinz („Kalle“) Hees mit dem Titel „Een Oste-Kapitän“ - ein eingängiges Shanty-Lied, das das Zeug hat zur Hymne nicht nur für die mittlere Oste.

 

Die allseits bekannten Lieder der beiden Shanty-Chöre aus Düdenbüttel und Hemmoor kamen bei den Zuhörern gut an und ließen so manchen mitsingen und -schunkeln. Zeitweise war kein Sitzplatz bei „Plates Osteblick" zu bekommen, und die hungrigen Mittagsgäste brauchten etwas Geduld, bis sie sich an den reichhaltigen und köstlichen Speisekartenangeboten von Karin Plate und ihrem Team erfreuen konnten.

 

Eine Hüpfburg und Spielangebote für die Kinder, frisch geräucherter Aal sowie vielfältige Trödelmarktstände ließen die Besucher auf ihre Kosten kommen. Zahlreiche Segel- und Motorboote passierten den Festplatz oder legten an, weil die Skipper am Fischerfest teilnehmen wollten. 

 

Fazit: ein gelungenes Fest für Mitwirkende und Gäste - viel Arbeit und wohl auch ein wenig Stress für das „Osteblick“-Team.

 

Dank für Fotos an Claus List und Gerd Drewes.

Wassersport: Tipps für Tideflüsse

26. 8. 2016. Wichtige Hinweise für den Wassersport auf Tide-Flüssen wie der Oste gibt der Landesverband Motorbootsport Niedersachsen auf seiner Website www.lm-n.de. Direkt zur Revierempfehlung geht es hier.

Hadelner Kanal: Protest mit Floß

Speichergespräch über Deiche in Kehdingen

19. 8. 2016. Deiche hatten und haben für die Menschen in den Marschen eine elementar lebenswichtige Funktion. Die letzten großen Sturmfluten überraschten die Menschen in einer Zeit, als niemand an der Elbe mit derart hohen Wasserständen gerechnet hatte. Der Küstenschutz schien ausreichend, die Sensibilität der Bevölkerung für das Thema Küstenschutz war vor dem unmittelbaren Eintritt des Katastrophenfalles nicht mehr sonderlich ausgeprägt. 

 

Nunmehr 40 Jahre nach der letzten großen Sturmflut hat der Kornspeicher Freiburg die Deiche zum Thema eines Speichergespräches gemacht, um der Bevölkerung an der Unterelbe die Möglichkeit zu geben, sich über den aktuellen Deichschutz zu informieren. 

 

Vertreter des Deichverbandes Kehdingen Oste, der Aufsichtsbehörde sowie aus der Politik sind geladen, um Bürgerfragen zu der Verbandsstruktur mit seiner Satzung, den Aufgaben des Deichverbandes (Pflege und Unterhaltung, Umsetzung eines Katastrophenplanes, der Finanzierung der Deichschutzmaßnahmen und den zuletzt erfolgten Baumaßnahmen zu beantworten. 

 

Fragen zur möglichen Beeinträchtigung der Deichsicherheit durch Eingriffe in das Stromverhalten oder die Großschifffahrt sollen ebenso angesprochen werden wie Interessensüberschneidungen von Deichschutz und Tourismus. 

 

Zu Beginn der Veranstaltung wird Osteland-Kulturpreisträger Professor Dr. Norbert Fischer eine kleine Einführung über die Geschichte des Küstenschutzes in Kehdingen geben. 

 

Für die Speichergespräche wird ein Eintritt in Höhe von 5 € erhoben. Die Einnahmen sind nicht für die Referenten bestimmt, sondern sind ein Solidarbeitrag für die Gebäudeunterhaltung des Historischen Kornspeichers. 

 

Mittwoch, 24. August, 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr (Eintritt 5 € „Speichersoli“ / Historischer Kornspeicher Freiburg, Elbstraße 2www.kornspeicher-freiburg.de

Gelungene Pappboot-Premiere in Freiburg

7. 8. 2016. Vor mehreren hundert Zuschauern gab es unter der organisatorischen Leitung von Malte Bösch am Sonntag spannende Kämpfe im Stehpaddeln, Tauziehen mit Booten und beim ersten Pappbootrennen im Freiburger Hafen, unmittelbar an der Deutschen Fährstraße.

Spiele für die Kleinen, Getränke- und Würstchenstände sowie sehr gut besuchte Cafés im historischen Kornpeicher und im Hafenhaus rundeten das Erlebnis für die ganze Familie ab - es wird nicht das letzte Hafenfest gewesen sein, da sind sich Veranstalter wie Gäste einig.

Dank für Hinweise und Fotos an Claus List.

Bentwisch siegt beim Kanu-Juxrennen

7. 8. 2016. Beim beliebten feucht-fröhlichen Juxrennen der Kanuten beim Deichfest in Oberndorf siegte heute Nachmittag das Team Bentwisch vor dem Team Hauptstraße. Der Überreichung des Pokals durch Nils Uthenwoldt folgte die traditionelle Sektdusche - siehe Video.

Großer Bahnhof für "Maverick too"

6. 8. 2016. Ein stattlicher Begrüßungskonvoi, bestehend aus dem ältesten motorgetriebenen Fahrgastschiff Deutschlands, der "Mocambo", und Yachten der heimischen Seglergemeinschaft SGO, dazu viele winkende Nachbarn und Sekt mit Bürgermeister Detlef Horeis - so feierte die Gemeinde Oberndorf am Sonnabend die Rückkehr der "Maverick too" in ihren Heimathafen an der Oste.

Empfangen wurden der Skipper und Fachautor Johannes Erdmann und Cati Trapp nach ihrem über zweijährigen Atlantik-Törn mit Blumen, dem regionalen "Osteland-Aquavit" und dem Wimpel "Lust auf Osteland" vom 1. Vorsitzenden Claus List namens des "Blauen Netzes Oste", der Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer, und der Arbeitsgemeinschaft Osteland, der auch die Maverick-Crew angehört.

 

Zum Thema: 

 

Aktueller Bericht aus Oberndorf auf yacht.de

Begeisternde Ausstellung maritimer Kunst

6. 8. 2016. Im Beisein von mehr als 50 Freunden und Gästen eröffnete gestern Museumsleiter Volker von Bargen im Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen - Mitglied der AG Osteland - die sehenswerte Ausstellung mit maritimen Motiven der Hamburger Malerin Angelika Kahl.

 

Die Künstlerin überreichte dem Museumsverein ein selbstgestaltetes Bild der „Iris Jörg“ - seit Jahren eine humorvolle Bedingung für die Bereitstellung der Ausstellungsräume im Museum für die Künstler. 

 

In den vergangenen 22 Jahren fanden bisher 50 Ausstellungen im Museum statt, konnte Volker von Bargen stolz vermelden.

 

Angelika Kahl, die neben Hamburg und Berlin schon viel beachtete Ausstellungen u.a. in China, Brasilien, New York und Paris gestaltet hatte, zeigte sich ergriffen über die große Anzahl der interessierten Gäste und die einzigartige Atmosphäre des kleinen Museums, das zudem im Abendsonnenlicht ein schmuckes Bild abgab.

 

Angelika Kahl gestaltet ihre maritimen Motive - Containerschiffe auf der Elbe, Leuchttürme und Uferlandschaften - ausschließlich in Öl. Das erfordert bei den häufig kleinformatigen Bildern eine präzise Arbeit mit äußerst feinen Pinseln, um dann im ersten Augenblick beim Betrachter ein Foto, und nicht ein gemaltes Bild, vermuten zu lassen.

 

Eine Ausstellung, die einen Besuch lohnt und die gleich mit einem Gang durch die liebevoll zusammengestellte und umfangreiche Dauerausstellung im Museum verbunden werden kann.

 

Angelika Kahle Bilder können ab sofort bis zum November 2016 angesehen werden.

 

> Das Küstenschifffahrtsmuseum ist eine von rund 50 maritimen Sehenswürdigkeiten entlang der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.

 

Dank für Fotos und Bericht an Claus List.

Osteland heißt "Maverick too" willkommen

5. 8. 2016. Diesen Sonnabend, 15 Uhr, Oberndorf: Heimkehr der "Maverick too" von Ostefreund Johannes Erdmann und Cati Trapp nach zwei Jahren Atlantik/Karibik. Beim Willkommen-Treffen wird auch die AG Osteland mit ihrem Vorsitzenden Claus List vertreten sein. Vorbericht heute auf yacht.de.

Elb-Havarie: Konsequenzen angemahnt

4. 8. 2016. Ein halbes Jahr nach der Havarie des Containerriesen „CSCL Indian Ocean“ auf der Unterelbe hat der Bremer Schifffahrtsexperte Prof. Ulrich Malchow Konsequenzen gefordert. In Hamburg müsse es künftig einen Bergungskran geben, mit dem auch derart große Schiffe auf der Elbe schnell entladen werden könnten. Solches Gerät sei derzeit an der gesamten deutschen Küste nicht vorhanden. Hamburg habe damals viel Glück gehabt, zitiert ihn die shz (ausführlich hier).

 

Zum selben Thema hat das Stader Tageblatt den AG-Osteland-Vize und Wasserbau-Ingenieur Walter Rademacher (Foto) aus Neuhaus befragt. Wörtlich heisst es: "Für Walter Rademacher vom Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung wäre ein Schwimmkran nur ein kleiner Baustein eines Havariekonzepts: „Das Fall der Indian Ocean hat gezeigt, dass so große Schiffe nur mit Schlepperbegleitung auf der gesamten Elbe unterwegs sein dürften“, betont Rademacher gegenüber dem TAGEBLATT. Das sei – unter anderem in Amerika – längst Standard. Die Gefahren würden weiter heruntergespielt. Dafür müssten Hochseeschlepper eingesetzt werden, die kleinen Hafenschlepper, die ab/bis Landesgrenze im Hafen vorgeschrieben sind, reichten nicht aus. Letztlich dürften diese Pötte gar nicht auf der Elbe fahren, so Rademacher."

Neue Stationsschilder für die Oste

 

2. 8. 2016. Bis zu zwölf Jahre alt sind mittlerweile die neun Stationsschilder an den Wassersport- und Fahrgastschiff-Anlegern entlang der Blauen Route der Deutschen Fährstraße an der Oste in Balje, Neuhaus, Oberndorf, Osten, Großenwörden, Klint, Kranenburg, Brobergen und Gräpel. 

 

An einigen hat der Zahn der Zeit genagt; sie sind in diesen Tagen - zum Beispiel am neuen Yachthafen in Neuhaus (Foto) - von der Arbeitsgemeinschaft #Osteland erneuert worden.

 

Dank für den Hinweis an Bernd Jürgens.

Oste-Skipper: Begegnung in der Ostsee

29. 7. 2016. Zwei Sportboote von der Oste, die Heimkehr aus Oberndorf (l.) und die Pirol aus Geversdorf (r.), sind sich zufällig in Schweden begegnet - auf der Insel Öland, im Hafen von Grönhögen. An Bord sind auch zwei Vorstandsmitglieder der AG Osteland: Bernd Jürgens (mit Ehefrau Doris von Lehe) und Marlene Frisch (mit Ehemann Bert Frisch), zugleich aktiv im Blauen Netz.

Oberndorf lädt wieder zum Kanu-Juxrennen 

12. 7. 2016. Zum Sommerfest mit Kanustaffelrennen lädt Oberndorf in diesem Jahr am Wochenende 6./7. August

 

Am Samstagabend soll Jan de Grooth Musik machen und damit bei hoffentlich schönem Wetter auf das Fest einstimmen.

 

Spiel, Spaß und Unterhaltung stehen am Sonntag im Vordergrund. Höhepunkt sind die spannenden Rennen über die Oste, von Anleger zu Anleger, im K.o.-Modus bis zum Finale. 

 

Dabei wetteifern zehn Mannschaften mit je sechs Teilnehmern aus Oberndorf, Wingst, Cadenberge, Hemmoor und Gräpel gegeneinander um den Käpt’n-Krock-Wanderpokal. Vorjahressieger und Cupverteidiger ist das Team der Oberndorfer Deichstrasse.

 

Weitere Mannschaften (auch von außerhalb) können sich gern noch unter Tel. 04772-358 anmelden, wie Niels Uhtenwoldt von der Oste-Touristik Oberndorf mitteilt.

 

Jan de Grooth und Nils  Uhtenwoldt sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Das Album des alten Leuchtturmwärters

6. 7. 2016. Sieben Windstärken, in Böen acht, peitschen zurzeit die Elbe unterhalb des alten Baljer Leuchtturms. Bei schwachem Besucherverkehr haben die beiden ehrenamtlichen Leuchtturmwärter Zeit und Muße, im Fotoalbum der einstigen Leuchtturmwärter-Familie Drygalla zu blättern. 

 

Die Schwarzweiß-Bilder zeigen die Familie in den fünfziger Jahren unter anderem beim Angeln und Aalräuchern, mit Freunden bei Flaschenbier und Muschelessen, beim Baden in der Elbe und auf den Doppelstockbetten der Wärterwohnung.

 

Das Album mit den Bilddokumenten liegt zur Einsicht während der Leuchtturm-Öffnungszeiten aus: bis Anfang September täglich außer montags und freitags von 10 bis 18 Uhr.

 

Für drei Euro ist im Leuchtturm seit kurzem ein Malbuch ("De Lüchttoorn an't Osteriff") erhältlich, das die Kinder der Klasse vier der Grundschule Balje gestaltet haben, außerdem die DVD "Der alte Baljer Leuchtturm" von Claus List (zehn Euro).

Protest gegen Dobrindts Maut-Pläne

6. 7. 2016. „Eine Riesensauerei! - so wie unser Leser Burkhard Ziemens urteilen viele Wassersportfreunde über den Plan, des CSU-Ministers Dobrindt, auf Flüssen im Norden eine Freizeitskipper-Maut zu erheben. Nach dem derzeitigen Stand ist zwar nicht die Oste selber betroffen, aber ein großer der des Reviers der hiesigen Wassersportler. Das Abendblatt schreibt: Die Bundesregierung will Freizeitskipper zur Kasse bitten ... Pinnau und Krückau im Kreis Pinneberg gehören dazu, Stör und Eider weiter nördlich ebenso, außerdem Schwinge, Lühe, Este und Ilmenau auf der niedersächsischen Elbseite. Geplanter Start der Maut-Pflicht, die für motorisierte Boote gelten soll: 2019. So steht es im jetzt veröffentlichten Wassertourismuskonzept aus dem Hause des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt (CSU). Was allen in dem Papier aufgeführten Flüssen gemein ist: Sie sind Bundeswasserstraßen, haben aber für die Berufsschifffahrt keine allzu große Bedeutung mehr. Insofern wird für die Elbe definitiv keine Maut-Pflicht gelten." Weiterer Pressebericht hier.

 

oste.de-Leser Burkhard Ziemens schreibt: "Eine Riesensauerei! Der Bund will offenbar nur noch Wasserstraßen unterhalten, wo gewerblicher Verkehr stattfindet. Wozu zahlen die Bürger eigentlich Steuern?"

Begeistert von Oste und Gastfreundschaft

4. 7. 2016. Mehr als zwei Dutzend Sportbootfahrer, die im Mai im Konvoi die Oste erkundet haben, waren nicht nur "begeistert" von diesem noch immer weithin unbekannten Revier, sondern auch "von den Mühen überwältigt, die sich einige Bewohner gemacht hatten, um den Besuch für uns so angenehm wie möglich zu machen".

So anerkennend äußert sich Benno Wiemeyer, der Präsident des Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen (www.lm-n.de), jetzt in einem Brief an Jochen Bölsche von der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Besonders angetan zeigt sich Wiemeyer vom nationalen Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor und von den Mühen, die sich die dortige Fördergesellschaft mit diesem Industriedenkmal macht, wie er in einem weiteren Schreiben an deren 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann mitteilt.

Wiemeyer: "Diese Fähre ist wirklich ein 'Highlight' an der Oste, und wir können uns alle darüber freuen, dass es nicht nur der Nachwelt erhalten bleibt, sondern auch betriebsfähig gehalten wird. Da kaum jemand diesen Fluss kennt geschweige denn die Schwebefähre, werden auch wir unseren Beitrag dazu leisten, dass sich dieses insbesondere bei den Skippern ändern wird."

Weiter schreibt der Wassersport-Präsident:  "Unsere Aufgabe ist es nun, dieses Revier der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Skippern all die Informationen zukommen zu lassen, die benötigt werden, um diesen Fluss gefahrlos zu befahren." So entwickelt der Verband zur Zeit in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland ein Kartenwerk für Sportbootfahrer über die Flussregion. 

In der Zeitschrift "Der Sportschipper" (Juli-Ausgabe) ist bereits ein Artikel erschienen, in dem unter anderem darauf hingewiesen wird, dass das Fahrwasser in der Mündung "gut betonnt" ist und der Fluss auch im übrigen "annähernd hindernisfrei befahren werden" kann.

Über den Oste-Konvoi heißt es: "In jedem Zielhafen wurden die Skipper herzlich empfangen und umsorgt", in Bremervörde zum Beispiel vom VYC und dessen Vorsitzendem Frank Pingel sowie beim Abschlussabend auf dem Restaurantschiff "Ostekieker" in Oberndorf von den dortigen Gemeinde- und Verbandsvertretern.

Zusammenfassend heißt es, der Oste-Konvoi 2016 sei ein "voller Erfolg" gewesen, der den Teilnehmern "unvergessliche Tage" in einer "wunderschönen Flusslandschaft" beschert habe.

Foto: Präsident Wiemeyer (r.) beim Abschlussabend des "Oste-Konvoi" in Oberndorf; der Convoy erreicht Osten; Artikel in der Zeitschrift "Sportschipper".

Baljer Leuchtturm: Saisonstart mit Tornado

3. 7. 2016. Bei wechselhaftem Wetter – inklusive eines kleinen Tornados – hat am Sonntag die Baljer Fördergesellschaft um Eckart Klitzing am "Rosenbeet" unmittelbar an der Deutschen Fährstraße die diesjährige Leuchtturmsaison eröffnet. (Ein OstelandTV-Video vom Tornado steht hier auf YouTube). Mit einer Oldtimer-Ausstellung der Treckerfeunde Balje, einer Grillstation und einem opulenten Torten-Buffet startete die diesjährige neunwöchige Öffnungszeit des alten Baljer Leuchtturms, der von den Ehrenamtlichen vor dem Verfall gerettet worden ist und nun täglich außer Montag und Freitag in von 10 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Der Förderverein ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland, die bei der Eröffnung unter anderem durch ihren Vorsitzenden Claus List vertreten war.

1.000 Euro für "Leichtmatrosen" von der Oste

25. 6. 2016. Die Oberndorfer Kiwitte-Gruppe "Ahoi! Leichtmatrosen" ist Preisträgerin des mit 1.000 Euro dotierten Förderpreises der Müritz Sail 2016, gestiftet vom Kuhnle-Tours Förderverein für junge Wassersportler. Der Leichtmatrosen-Kurs, eines von neun Kursangeboten, ist das beliebteste Angebot im Nachmittagsprogramm der von Claudia Möller-Lemke geleiteten Initiative Kiwitte+ in Oberndorf.

 

Die Kinder lernen die Oste kennen und verstehen ganz schnell die Bedeutung von Ebbe und Flut, von Windrichtung und Segelstellung, von Flora und Fauna. Sie steuern mit großem Eifer das gemeindeeigene Holzschiff, setzen die Segel, üben das Rudern und lernen ganz nebenbei, dass es nur im Team klappt, auf Kurs zu bleiben.

 

Von Frühjahr bis Herbst findet der Kursus auf der Oste statt. Im Winterhalbjahr, wenn der Jugendkutter im Winterlager ist, werden Museen besucht, Buddelschiffe und Pappboote gebaut, Filme geguckt und Knoten geübt.

 

Die ehrenamtlichen Betreuer der Leichtmatrosen sind selber aktive Segler und stellen auch ihre eigenen Boote für das Kursprogramm zur Verfügung.

 

Das neue Kiwitte-Programm startet nach den Sommerferien am 22. August. Es sind noch einige Plätze frei. Anmeldung per Mail unter post@kiwitte.de. Weitere Infos: www.kiwitte.de

 

Die Oberndorfer Kutter-Initiative war bereits im vorigen Jahr mit dem Kulturpreis Goldener Hecht der Arbeitsgemeinschaft Osteland ausgezeichnet worden.

 

Fotos: Harald Kuhnle, Kuhnle-Tours GmbH, Rechlin, überreicht Claudia Möller-Lemke (Kiebitz & Co) symbolisch den Scheck über 1000 Euro. 

Hemmoor: Stimmungsvolles Shanty-Jubiläum

11. 6. 2016. Ein stimmungsvoller Samstagnachmittag bildete den Auftakt zur liebevoll vorbereiteten 20-Jahr-Feier des Shantychors Hemmoor. Der 1. Vorsitzende von Chor und Heimatverein sowie Culturverein-Mitbegründer und Ostepreisträger Rainer Kupke hielt Rückschau und nahm die Glückwünsche unter anderem seines Vorgängers Heino Grantz und des neuen AG-Osteland-Vorsitzenden Claus List entgegen (siehe unten). Unter den Geschenken war auch eine Erdbeertorte mit einem Foto des Shantychors.

 

Ein Video vom Shantychor-Jubiläum von Renate Bölsche steht hier.

 

Ein TV-Bericht über das Fest folgt in der zweiten Juni-Ausgabe von OstelandTV.

"Das Osteland mit maritimem Flair bereichert"

Grußwort von Claus List: Sehr geehrter Herr Kupke, liebe Mitglieder des Shanty Chors Hemmoor, und damit meine ich die Sänger und die Instrumentalisten gemeinsam, liebe Ostefreunde, zunächst möchte ich Ihnen, Herr Kupke, einen herzlichen Dank aussprechen für Ihre Einladung an die Arbeitsgemeinschaft Osteland zur heutigen Jubiläumsveranstaltung. Gern nehme ich diese Einladung wahr – verbinden doch den Shanty Chor und die  Arbeitsgemeinschaft zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen in unserem schönen Osteland und darüber hinaus. Der besondere Dank für die Aufrechterhaltung der stets freundschaftlichen Kontakte gilt Ihnen, Herr Kupke, wie auch Gerd Drewes, und all den Menschen, die sich gleichzeitig hier bei Ihnen und in weiteren Vereinen und Interessensgruppierungen an der Oste und für die Oste engagieren.

 

Schon im Gründungsjahr unserer Arbeitsgemeinschaft 2004 trat der Heimat- und Geschichtsverein Hemmoor – zu dem ja auch der Shanty-Chor gehört – der „Lobby für die Oste“ bei und bekundete damit seine innere Verbundenheit zu den gerade im Entstehen begriffenen Projekten und Ideen der Gründungsmitglieder um Jochen Bölsche am bis dahin „vergessenen Fluss“, wie er seinerzeit genannt wurde.

 

In den darauf folgenden Jahre erlebten wir zahlreiche Auftritte von Ihnen im Zusammenwirken mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Lassen Sie mich exemplarisch drei davon aufzählen – wir erinnern uns nur zu gern daran zurück:

 

> Am 21. April 2006 bereicherten Sie mit Ihren stimmungsvollen Liedern die Feier zur lang ersehnten Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre in Osten,

 

> 2009 erfreuten Sie im „Jahr der Oste“ die Gäste beim Shanty Chor Festival in Hemmoor-Schwarzhütten und 

 

> 2014 - zum 10jährigen Bestehen der von der Arbeitsgemeinschaft Osteland initiierten Deutschen Fährstraße Bremervörde – Kiel trugen Sie zur stimmungsvollen Begleitung der Reise „Oste – Ostsee – Oslo“ bei und bereicherten zum gleichen Anlass mit einem unvergesslichen Konzert die Festveranstaltung bei Karin Plates „Osteblick“ in Gräpel.

 

Hafenfeste in Hitzacker und Bremerhaven gehörten ebenso zu Ihren Auftrittsorten wie eine unvergesslicheTeilnahme beim Saarfest im Saarland. Grund genug, zum heutigen Jubiläum einen herzlichen Glückwunsch auszusprechen, was ich hiermit im Namen der Arbeitsgemeinschaft Osteland sehr gern tue, und Ihnen allen für die weitere Zeit die Sangesfreude zu wünschen, die Ihre wunderbaren Auftritte stets kennzeichnen und mit denen Sie unserem Osteland mit seinem Fluss, der „alles hat“, ein bereicherndes „maritimes Flair“ vermitteln.

Absolventen aus allen Osteland-Kreisen 

10. 6. 2016. Auch in diesem Frühjahr kann der Bootsclub Elm/ Oste e. V. - Mitglied der AG Osteland – seinen Lehrgangsabsolventen aus den Landkreisen Rotenburg, Cuxhaven und Stade zur bestandenen Motorbootführerschein-Prüfung gratulieren. Teilnehmer des BC-Elm und einige Externe absolvierten die Prüfungen am 14. Mai vor dem Prüfungsausschuss Bremen. Ausführlicher Bericht hier.

Open Ship auf der "Big Beauty"

10. 6. 2016. Unter den "Big Beauties", bekannten deutschen Langfahrtschiffen, die zur Zeit in Warnemünde zum "open ship" einladen, führt die Zeitschrift "Yacht" auch die "Heimkehr" der Oberndorfer Osteland-Freunde Bert und Marlene Frisch auf. Mehr in der "Yacht".

Oste-Segler unter den Rettern

10. 6. 2016. Über die Sportboothavarie in der Ostemündung, wo am 6. Juni

ein 9 m langes Segelboot total ausbrannte (DGzRS-Fotos), werden weitere Einzelheiten bekannt. In die Rettungsaktion war auch eine Mitglied der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) beteiligt, wie deren Vorsitzender Eddy Uhtenwoldt mitteilt. Ein ausführlicher Bericht steht auf dieser Website.

Die Oste zeigt ihre maritimen Reize

4. 6. 2016. Kirche und Häuser illuminiert in maritimem Blau; der Traditionssegler "Oderik von Oederquart" und drei Helgoländer Börte-Boote zu Besuch beim Dorfjubiläum in Oberndorf; Lesung und Ausstellung zum Thema Stör; Gäste im Dreierpack am SGO-Anleger; die Mocambo im Flaggen- und Lichterschmuck, der Ostekieker im Piraten-Look; Gästetörns mit Barkasse "Bärbel" und Jugendkutter "Onkel Ernst"; Boote und Baljer Leuchtturm im Festumzug  - die Oste zeigte am Oberndorfer Jubiläums-Wochenende wieder einmal ihre maritimen Reize.

 

Rudern: Traumwetter und Rekordbeteiligung

 

Die Fachpresse spricht von der "Kultveranstaltung an der Oste": Das bundesweit geschätzte Traditionstreffen der Ruderer in Hemmoor, besser bekannt unter dem Traditionsnamen "Oste-Regatta", registierte in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung von 130 Ruderern aus allen Teilen Deutschlands, die wieder des Lobes voll waren über die Gastfreundschaft der Hemmoorer und über den abwechslungsreichen Tidefluss Oste, für manchen Rudersportler die "Königin der Flüsse".

 

Am Samstagabend ehrten der Ehrenvorsitzende und Oste-Kulturpreisträger Werner Breves und der neue 1. Vorsitzende Andreas Neugebauer die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Fotos: Petra Reese, Johannes Schmidt, Barbara Gehring, Renate und Jochen Bölsche.

Elbvertiefung beschleunigt Elbverschlickung

1. 6. 2015. Der Fischer und Ostepreisträger Walter Zeeck (Geversdorf) berichtet in Deutschlandradio Kultur über die Auswirkungen der Schlickbaggerei in der Elbe: "Die Fischfauna, die verändert sich auch! Weil die Bagger am Grund rummachen, haben wir bald keinen Butt mehr in der Elbe! Wir haben die Aalquappe ausgerottet! Das ist ein super Fisch, der bei uns an der Unterelbe immer heimisch war. Und sehr wohlschmeckend ist und sehr gut auch zu verkaufen war! Den gibt es praktisch gar nicht mehr. Weil die am Grund leben und da kommt der Bagger und saugt die kaputt. Der macht die Brut ja auch kaputt. Das sind ja nicht nur Fische! Die Brut wird eingesaugt und die kleinen Fische werden eingesaugt. Es ist eine Kette ohne Ende.'

Walter Zeeck sitzt auf seinem Balkon, direkt an Oste, einem kleinen Nebenfluss der Elbe. Er schaut rüber auf den breiten Schilfgürtel an der anderen Uferseite, der Wind kräuselt die Wasseroberfläche. Seit Generationen lebt seine Familie vom Fischfang, auch seine Söhne verdienen damit ihr Geld, erzählt Walter Zeeck. Dunkelblaue, abgewetzte Prinz-Heinrich-Mütze, kurzärmeliges Hemd" ... Weiterlesen bitte hier.

Zum Thema:


> Ostekulturpreis für Walter Zeeck

Oste-Dorf Gräpel hofft auf neue Kaimauer

1. 6. 2016. Gräpel drängt auf eine - auf 350.000 € geschätzte - Sanierung der maroden Kaimauer aus dem Jahr 1926. Wie Deichgraf Horst Wartner mitteilt, hat der Deichverband Kehdingen-Oste einen Zuschussantrag  an den niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft,  Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gerichtet, der zur Zeit geprüft werde. Horst Wartner und der Deichverband sind Mitglied der AG Osteland.

Rudern: Oste-Marathon mit Rekordbeteiligung

Regatta-Ziel: das Ostesperrwerk*

1. 6. 2016. Am Wochenende 3. bis 5. Juni findet wieder einmal das Traditionswochenende der Ruderer auf der Oste (früher bekannt als Ostemarathon) statt. Die Wasserfreunde Hemmoor teilen dazu mit: „Schon im Vorwege ist ein neuer Rekord zu nennen, laut aktuellem Meldestand werden in diesem Jahr 123 Wassersportler an der traditionellen Ausfahrt am Samstag teilnehmen, das sind 20 mehr als noch im letzten Jahr.


Bei der Traditionsfahrt am Samstag starten die Wassersportler schon sehr früh am Hemmoorer Bootshaus, es geht zwischen 5.30 und 6.30 Uhr aufs Wasser, um 7.30 wird mit dem Eintreffen der ersten Mannschaften am Oste-Sperrwerk gerechnet. Von dort geht es dann wieder nach Hemmoor zur Mittagspause.


Zwischen 11.30 und 14.00 ist dann für die Sportler ersteinmal Ausruhen und Pause angesagt. Es wird so weitergerudert, dass zum Tidenwechsel um circa 16 Uhr die Bahnbrücke in Hechthausen erreicht wird.

Gegen 18 Uhr wird dann der Grill angeschmissen und das Sommerfest der Wasserfreunde gefeiert, dazu sind auch alle Nicht-Wassersportler herzlich eingeladen - für reichlich Fleisch, Wurst und eine gute Getränkeauswahl wird gesorgt sein.

 

Wer von Land aus das Geschehen mit über 30 handbetriebenen Booten auf der Oste verfolgen will, kann sich zu folgenden Uhrzeiten am Samstag an den Deich bemühen:


> Hemmoor (Start, Pause, Ziel) 5:30-6:45 , 11:30-14:30 und ab circa 17:30

 

> Oberndorf 6:00 - 07:15 und 10:00-11:30


> Geversdorf/Neuhaus 7:45 - 8:00 und 9:00-10:30

 

Diese Zeiten sind grobe Abschätzungen und hängen maßgeblich von der Startzeit der Ruderer und den Mannschaften ab (eine Geschwindigkeit der Boote von 9 bis 15 km/h ist bei normaler Strömung realistisch).

 

*Foto: Ostesperrwerk - aus neuem Drohnen-Video 

Baljer Leuchtturm als 1:10-Modell

1. 6. 2016. Mit einem 1:10-Modell des alten Baljer Leuchtturms, aus Aluminium kunstvoll gefertigt von Günter Johannsen aus Hörne und vielen Helfern, wird sich die Leuchtturm-Fördergesellschaft am 5. Juni am Festumzug zum 700-jährigen Bestehen der Gemeinde Oberndorf beteiligen. Das Modell wurde unter grossem Beifall den ehrenamtlichen Leuchtturmwärtern im Baljer Restaurant "Zwei Linden" präsentiert. - Der Baljer Förderverein ist Mitglied der AG Osteland. 

Weitere Texte aus dieser Rubrik unter Blaues Netz 2016.2

24. 8. 2016. Wichtige Hinweise für den Wassersport auf Tide-Flüssen wie der Oste gibt der Landesverband Motorbootsport Niedersachsen auf seiner Website www.lm-n.de. Direkt zur Revierempfehlung geht es hier.

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