Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Die "Lumpenhunde" im Osteland

Lumpenhunde heuern Schmuggler an

14. 8. 2016. Anläßlich des Hafenfestes in Neuhaus/Oste am Sonnabend, 20. August, findet zum ersten Mal auch ein Schmuggelboot-Ruderwettbewerb statt. Veranstalter ist die Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde. Wie "Logbuchoffizier" Uwe Heins mitteilt, werden je Boot drei Personen (m/w) benötigt, um als "Schmuggel-Crew" gegen die Konkurrenz anzutreten. Heins: "Jeder Verein wird gebeten, in seinen Reihen eine Mannschaft zu suchen, aber auch bei den umliegenden Firmen um Teilnehmer zu werben. Es winken natürlich auch hier maritime Preise."

 

Anmeldungen bitte bei Wiebkes Klönstuv (Tel. 04752-84 11 32 oder tumsitum166@t-online.de) sowie beim Tourismus- und Gewerbeverein (touristinfoneuhaus@yahoo.de)

 

Unsere Archivbilder zeigen eine Lumpenhunde-Veranstaltung im alten Hafen in Neuhaus (2013) und die Vorstandsmitglieder Uwe Heins und Holger Ben Breckwold. - Die Lumpenhunde gibt's auch auf Facebook.

Wieder Abendführungen im Sommer 2016

Ziegelsteinaktien für Neuhaus

31. 10. 2015. Heute Abend im Brauhaus Alt-Neuhaus bei heimischem Cronemeyer-Bier und Osteland-Aquavit: Die Historien-Bruderschaft der Lumpenhunde und der Hemmoorer Laurel-und Hardy-Fanklub „The Bullfighters“ hören deutsche, schottische und irische Lieder von Holger Ben Breckwold und sammeln mit dem Vertrieb von "Ziegelsteinaktien" Geld für diverse Vereinsprojekte (Mausoleum-Sanierung auf dem Friedhof, Aufrechterhaltung der Tourist-Info in Neuhaus). - Die Lumpenhunde sind Mitglied der AG Osteland. 

Lumpenhunde jetzt im Musikvideo

Chor Shanty und Lerchen, Oberndorf (Abb. aus dem Video)

19. 7. 2015. Mit einem YouTube-Video präsentieren sich neuerdings auch die "Neuhäuser Lumpenhunde". Inspiriert vom Neuhäuser Widerstand während der Zeit der französischen Besatzung vor 200 Jahren (www.1813.oste.de), will die "historische Bruderschaft" von der Flussmündung u. a. mit Kostümführungen und Schlachtendarstellungen für den idyllischen Osteflecken werben. Jüngste Aktion: die Aufzeichnung des YouTube-Musikvideos über die "verwegenen, verschlagenen" Gesellen von einst - mit einer Prise "Santiano"... 

 

Die Lumpenhunde sind Mitglied der AG Osteland.

Wieder Zeitreisen ins Jahr 1813

Die Lumpenhunde schmuggeln auch im Sommer 2015
Uwe Heins

26. 12. 2014. Über die Entstehung der Neuhäuser Historienbruderschaft "Lumpenhunde", die der AG Osteland angehören und die viele Kostümführungen sowie das 1813-Gedenkjahr 2013 veranstaltet haben, hat "Logbuch-Offizier" Uwe Heins notiert: 

 

"Im Zeichen offensichtlich fortschreitender Überalterung der Gemeinden im Elbe-Weser-Oste-Dreieck trafen sich eines Abends einige Protagonisten beim gemütlichen Haus-Bier im Café Alt-Neuhaus und diskutierten die politische und gesellschaftliche Entwicklung von „Niedersachsen-Sibirien“, wo um 19 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden! Von einer Zukunft konnte zu dem Zeitpunkt der leeren Kommunal-Kassen und dem Hannover-Armutslied „Es muss gespart werden, was immer es kostet!“ überhaupt noch nicht gedacht werden. 

 

Doch es kristallisierten sich langsam einige Ideen heraus, wie unser Landstrich ohne Großindustrie  - die Landwirtschaft hängt an Brüssel, der Mittelstand kämpft gegen Einwohnerschwund und Kaufkraftverlust, Tourismus gibt’s nur 7 Monate – medienpräsenter werden könnte. 

 

So entstand die Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde mit unseren satzungsmäßigen Zielen der Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde und der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke. 

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von wissen-schaflichen und kulturellen Veranstaltungen, Pflege von Kulturgut,  heimatlicher Sprache und Liedgut, Veranstaltung von historischen Führungen in das Jahr 1813.

 

Hierzu zählten die Ausrichtung der 200-Jahr-Feierlichkeiten zur Befreiung von der französischen Besatzung im Oktober 2013, die Renovierung des Mausoleums auf dem Neuhäuser Friedhof  2014 sowie die laufende Unterstützung der Bemühungen zum Erhalt der Dorfschulen, der Fremdenverkehrs-Info, des Dorfmuseums u.v.a.m.

 

Aber auch: Wir kümmern uns als Quer- und manchmal auch Kreuz-Denker, um von der Politik Vergessenes, und da wir mit keinem Mandatsträger „eine Leiche im Keller“ haben, scheuen wir uns auch nicht, denen mit gehöriger Inbrunst hin und wieder gegen die Schienbeine zu treten.

 

Zur Namensgebung selbst waren die historischen Ereignisse auf unserer Scholle verantwortlich:

 

In den schweren Zeiten der durch Napoleon Bonaparte verhängten Kontinentalsperre darbte die Bevölkerung unserer Küstenstriche einerseits durch das totale Erliegen des internationalen Handels und zum anderen gerade in der Elbe-Oste-Region durch den Etappen-Status der französischen Armee.

 

In der damals als reiche Kornkammer bekannten Region ließ der große Feldherr seine neuen Truppen einkleiden, ausrüsten und verproviantiert den Brennpunkten (Hamburg, Russland) zuführen. Im Austausch kamen Verletzte und Abgekämpfte zurück und wurden hier wieder aufgepäppelt.

 

Die männlichen Nachkommen der hiesigen Bevölkerung wurden ausgehoben und unter französischer Fahne in den Krieg geschickt. Wer von den Söhnen fliehen konnte, trat in die unter englischer Flagge geführte „Kings German Legion“ (KGL) ein und gegen Napoleon an. Wenn die Flucht allerdings festgestellt wurde, unterlagen die Eltern und Verwandten äußerst strengen Sanktionen, die bis hin zum Enteignen oder Abbrennen der Hofstatt führten.

 

Die britischen Korvetten, die im Schutze der Dunkelheit die Flüchtlinge auf  der Elbe und Weser aufnahmen, lieferten aber auch jede Menge an Konterbande, das von den verschiedenen lokalen Bruderschaften der LUMPENHUNDE an Land geschmuggelt wurde, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Also ein sehr ehrenwertes, aber auch gefährliches Unterfangen."

Das 1813-Projekt der Lumpenhunde

www.1813.oste.de - Beiträge der Website www.oste.de 
1813 - 2013: 200 Jahre Ende der "Franzosenzeit"

Präsentiert von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

 


 

Die Lumpenhunde schmuggeln wieder

 
Lumpenhunde-Führung in Neuhaus 
 
Leutnant Pierre alias Ben Breckwoldt

23. 3. 2014. Bald beginnen wieder die beliebten "Schmuggeltouren" durch Neuhaus - Zeitreisen in das Jahr 1813: "Leutnant Pierre" alias Holger "Ben" Breckwoldt von der gemeinnützigen Historienbruderschaft der Lumpenhunde führt seine Gäste durch den historischen Flecken und erzählt von der wechselhaften Zeit der napoleonischen Besetzung.

Nach dem Tidenkalender empfehlen sich für die "Schmuggler" folgende Termine: 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober und 15. November 2014. Treffpunkt ist jeweils um 20 Uhr in der gemütlichen Klönstuuv von Wiebke tum Suden, Schützenstrasse 16, 21785 Neuhaus/Oste. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist rechtzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich. Zusätzliche Termine für geschlossene Gruppen sind auf Anfrage möglich. Mehr über die Lumpenhunde, einem Mitgliedsverein der AG Osteland, auf www.1813.oste.de.

Kontakt zu den Lumpenhunden: Uwe Heins, Deichschlippe 6, 21785 Kehdingbruch, Tel. 04752-841132, neuhaeuser-lumpenhunde@web.de.

 


Reste eines 1813-Denkmals

 
Einstiges 1813-Denkmal in Bremervörde

Lesetipp: Über ein 1913 in Bremervörde errichtetes Denkmal zur Erinnerung an die Befreiungskriege gegen Napoleon 100 Jahre zuvor erinnert die Bremervörder Zeitung. Am Fuße des Burgbergs sind - am Rande eines Kinderspielplatzes - noch Reste des einstigen Denkmals zu finden. 

 


Lumpenhunde danken Sponsoren

31. 10. 2013. Nach dem 1813-Fest in Neuhaus danken die "Lumpenhunde" allen Unterstützern. Mehr...

 


1000 Fotos vom 1813-Festival

 
Walter Rademacher hat 1000 Fotos hochgeladen

20. 10. 2013. Walter Rademacher, Kommunalpolitiker, Wasserbauexperte und 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland, hat mit seiner Kamera vier Tage lang das große 1813-Festival in Neuhaus dokumentiert. Seine über 1000 Fotos sind hier onlinezugänglich (Kennwort "Napoleon" eingeben).

Nach Neuhaus jetzt Leipzig

 
ARD-Völkerschlacht-TV (mit Ingo Zamperoni)

21. 10. 2013. Zwei Wochen nach dem großen 1813-Festival in Neuhaus/Oste haben in Markkleeberg (Sachsen) auf ähnliche Weise, aber in größerem Maßstab 6000 Mitwirkende aus 26 Ländern die Befreiungskriege vor 200 Jahren nachgestellt. Eindrucksvolle Fotos vom "Reenactment" der Völkerschlacht stehen heute auf der Website der Süddeutschen Zeitung.

Die ARD, wo die Völkerschlacht als News Show lief, schaltete aus Anlass des Jubiläums vier Tage lang mehrfach live ins "Schlachtfeld".

Mit Leutnant Pierre in die Franzosenzeit

Zum letzten Mal in diesem Jahr lädt "Leutnant Pierre" von der Historienbruderschaft der Lumpenhunde zu einer Schmuggel-Tour durch das Neuhaus der "Franzosenzeit" vor 200 Jahren: Am Sonnabend, 2. November, 20 Uhr, ist Treffpunkt an der Klöönstuuv von Wiebke tum Suden, Schützenstr. 16, 21785 Neuhaus/Oste. oste.de-Tipp: Es sind nur noch wenige Plätze frei, rasche Anmeldung erforderlich unter 04752 / 841132 oder 04777-8525.

 


Zeitreise ins Befreiungsjahr 1813

 
Bis vor 200 Jahren französisch besetzt: Osteland und umzu

16. 10. 2013. Nicht nur an der Oste wird in diesen Wochen der dramatischen Ereignisse vor 200 Jahren gedacht: Das Jahr 1813 sah ganz Deutschland im Aufstand gegen die inzwischen unliebsame Besetzung durch Napoleons Truppen. Doch besonders im Norden des ehemaligen Deutschen Reiches war die Situation verwirrend. Bremen, Hamburg, Lübeck und das Land dazwischen, auch das Osteland, gehörten zu Frankreich, und seine Bürger leisteten ihren Kriegsdienst in der französischen Armee.

 
Jetzt erschienen: neues 1813-Buch

Zugleich aber kämpften viele Freiwillige in den Reihen der Alliierten, etwa als Hannoveraner in des "King's German Legion" oder in der Hanseatischen Legion gegen ihre Landsleute auf Seiten Frankreichs. Diese verwirrende Situation wird in dem soeben erschienenen Buch "Sturm über Schleswig-Holstein" aufgeschlüsselt.

Die Historiker Dr. Carsten Walczok und Dr. William Boehart zeichnen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kennern der Zeit aus Hamburg und Schleswig-Holstein ein spannendes Bild einer verwirrenden Phase in der norddeutschen Geschichte (Wachholtz Verlag, 288 Seiten, 19.90 Euro, ISBN 978-3-529-02443-6). 

Dank für den Hinweis an Gerd Drewes.

Aktuell zum Thema:

1813-Gedenkmarathon in Leipzig 
(dradio.de)

 


Der Kraftakt ist vollbracht

Abschlussabend mit Bremer Dudelsackspielern in der Festhalle

7. 10. 2013. Eine winzige Gruppe von Engagierten, die "Lumpenhunde", gab den Anstoß und bewältigte zudem, zeitweise fast im Alleingang, einen enormen Organisationsaufwand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Hunderte von Besuchern (es hätten noch mehr sein dürfen) erlebten bei zumeist bestem Wetter ein Historienfestival, das dem kleinen Flecken Neuhaus einen festen Platz in der deutschen Reenactment-Szene sichern wird und das zugleich neues Interesse für die Oste und für ein spannendes Kapitel der Regionalgeschichte geweckt hat.

Den Lumpenhunden, einer Mitgliedsorganisation der AG Osteland, ist es nicht nur gelungen, eine Reihe ehrenamtlich aktiver Schauspiel-Truppen und Musikgruppen an die Ostemündung zu holen und dem Publikum bei freiem Eintritt ein buntes Kostümspektakel zu liefern. Auch die ernste Seite der denkwürdigen Ereignisse vor 200 Jahren kam nicht zu kurz - mit Info-Veranstaltungen, einer respektablen Festschrift und mit einem würdigen Totengedenken.

Was in Neuhaus mehr als drei Tage lang zu erleben war, zeigen die Beträge auf dieser Seite. Weitere Fotos der Osteland-Mitglieder Gundula Ida Gäntgen (Hechthausen) und Petra Reese (Wingst) stehen hier und hier auf Facebook.

 


Tag 3: Kugelhagel und Dudelsäcke

 
Palisaden und viel Pulverdampf in der Deichstraße (VIDEO)

5. 10. 2013. Kontraste bestimmten den dritten Tag des 1813-Historienfestivals an der Ostemündung. 

 
Auftritt der Kiebitzkinder im alten Hafen

Anrührend war der Auftritt der Oberndorfer und Geversdorfer Kinder, die um die Existenz ihrer Kiebitzschule bangen müssen und während ihrer Gesangsdarbietungen Schilder mit der Aufschrift "SOS Dorfschulen" emporhielten (VIDEO). 

 
Der Schleusenplatz wird verteidigt 
 
Ein Zaungast mit Säbel mischt sich ins Geschehen

Auf den Schulkampf im alten Hafen von Neuhaus folgte dann simulierter Strassenkampf mit Pulverdampf und Platzpatronen.

 
Auch AG-Osteland-Vize Walter Rademacher dokumentiert das Geschehen 
Die an der Oste gastierenden Reenactment-Truppen setzten, 200 Jahre nach der Befreiung der französisch beherrschten Niederelberegion durch König Georgs deutsche Legion, in der Deichstrasse die am Vortag begonnene Schlachtdarstellung fort - unter den Augen Hunderter gut gelaunter Zuschauer in Volksfeststimmung (VIDEO).
 
Bei soviel Schlachtenlärm... 
 
... muss man sich die Ohren zuhalten

Bevor am Sonntag nach einem Feldgottesdienst mit Lektorin Inge Kopf und MilitärpfarrerDr. Gottfried Mai unter Mitwirkung von Kai Rudl die auswärtigen Gäste ihre Biwak-Zelte abbrachen, hatte das Festival am Abschlussabend in der Neuhäuser Festhalle sein letztes Highlight erlebt. 

Beim Britischen Abend ernteten die Trommler und Dudelsackpfeifer der "Crest of Gorden" (Bremen) begeisterten Applaus. 

 


Tag 2: Pulverdampf und Friedenswunsch

 
Landemanöver mit dem Oberndorfer Jugendkutter 
 
Schusswechsel am Alten Hafen von Neuhaus

4. 10. 2013. Erst ein farbenprächtiges Schauspiel mit viel Piff-paff und Pulverdampf (und mit einem Hauch von Karl-May-Festspielen), dann ein feierliches Zeremoniell im Fackelschein, das den ernsten Hintergrund des Historienspektakels erhellte - so erlebten am Freitag Hunderte von Besuchern den zweiten Tag des großen 1813-Festivals an der Ostemündung.

 
Viele Zuschauer verfolgen die Gefechtsdarstellung... 
 
... der Akteure aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Nach einem Landemanöver im alten Neuhäuser Hafen, ausgeführt mit dem Oberndorfer Traditionskutter "Onkel Ernst", simulierten Soldatendarsteller aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf dem Schleusenplatz und in der Deichstrasse Gefechte nach dem Muster der Auseinandersetzungen vor 200 Jahren, als die hannöversche "King's German Legion" (KGL) gegen Napoleons "Westfalen" um die Freiheit von französischer Vorherrschaft focht.

 
Die Feuergefechte verlagern sich ... 
 
...  vom Hafen in die Deichstraße (VIDEO)

Für wenige Tage wurde das Osteland damit zum Brennpunkt der norddeutschen "Reenactment"-Szene, die sich zum Ziel gesetzt hat, "Geschichte erlebbar zu machen", wie der Schirmherr des 1813-Fests, Osteland-Mitglied Clemens Freiherr von Marschalck, bei einer Abendveranstaltung auf dem Sportplatz am Bürgerpark sagte.

 
Nach einer Gefechtspause treten... 
 
... alle Akteure vor der Kirche an

Begleitet von den Dudelsackklängen der "Baul Muluy Pipes and Drums" aus Hamburg waren die über hundert Darsteller gemeinsam mit Abordnungen von Schützen, Feuerwehr und Rotkreuz zuvor von der Kirche zur Festhalle marschiert. 

 
Mit den "Baul Muluy Pipes and Drums" (VIDEO)... 
 
... ziehen die Darsteller auf den Sportplatz am Bürgerpark

Dort begrüßte "Ben" Breckwoldt von den veranstaltenden "Lumpenhunden" die Bürgermeister Detlef Horeis und Georg Martens als Vertreter der Samtgemeinde und der Gemeinde sowie Jochen Bölsche von der AG Osteland, die nach dem Sturmflutgedenken 2012 die 200. Wiederkehr des Endes der Franzosenzeit zu ihrem historischen Schwerpunktthema 2013 erklärt hat.

 
Im Schein vreler Fsackeln wird der Toten gedacht...

Vor der Enthüllung einer Gedenktafel für die rund zwei Dutzend in den Napoleonischen Kriege 1803 bis 1815 gefallenen heimischen Angehörigen der KGL und nach einer plattdeutschen Andacht mit Lektor Alfred Böhnke (Bremervörde) machte Bürgermeister Martens deutlich, dass bei den Gefechtsdarstellungen heute - im Gegensatz zum chauvinistischen 1813-Gedenken vor 100 Jahren - die Völkerfreundschaft im Vordergrundstehe, ganz im Sinne von Adenauer und de Gaulle, die einst den Grundstein dafür gelegt hätten, "dass aus Feinden Freunde werden". 

 
... und ein Gedenkstein mit Friedenstaube enthüllt

Die unter den Augen des Vizekonsuls der Russischen Föderation, Dmitry Burov, enthüllte Tafel war vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützt worden und ist denrund zwei Dutzend in den Napoleonischen Kriege 1803 bis 1815 gefallenen heimischen Angehörigen der KGL gewidmet. 

Nach einer plattdeutschen Andacht mit Lektor Alfred Böhnke (Bremervörde) machte Bürgermeister Martens deutlich, dass bei den Gefechtsdarstellungen heute - im Gegensatz zum chauvinistischen 1813-Gedenken vor 100 Jahren - die Völkerfreundschaft im Vordergrund stehe, ganz im Sinne von Adenauer und de Gaulle, die einst den Grundstein dafür gelegt hätten, "dass aus Feinden Freunde werden". 

Die Tafel trägt die Überschrift "Zur Mahnung und zum Gedenken" und enthält, neben der Darstellung einer Friedenstaube über Gräbern, den Wunsch "Möge ewig Frieden herrschen". Ein geeigneter Platz für die Gedenktafel ist in Neuhaus noch nicht gefunden worden; eine Anbringung in oder an der Kirche hat die Kirchengemeinde abgelehnt.

 


Tag 1: "Phänomenal ins Zeug gelegt"

 
Historisches Treiben in der Deichstraße (mit Krimi-Autor Reinhold Friedl) 
 
"The King's German Legion" wartet im Biwak auf ihren Einsatz

3. 10. 2013. Uniformierte Soldatendarsteller, kostümierte Shantysänger und viele Anwohner haben am Donnerstag, dem Tag 1 des 1813-Fests, bei strahlendem Sonnenschein ein Stück Neuhäuser Vergangenheit aufleben lassen: jene Zeit vor 200 Jahren, als sich der Hafenflecken mitsamt dem Osteland von der Vorherrschaft Napoleons befreite.

 
Schirmherr Clemens Freiherr von Marschalck beim Grußwort 
 
Ortsheimatpflegerin Ursula Schroeder in 1813-Tracht

"Sie haben sich phänomenal ins Zeug gelegt, um die Menschen ein wenig bekanntes Stück Geschichte erleben zu lassen," zeigte sich am Abend in der Festhalle - neben dem Biwak der Soldaten von "The King's German Legion" - Schirmherr und AG-Osteland-Mitglied Clemens Freiherr von Marschalck zu Bachtenbrock (Hechthausen) beeindruckt von dem Mut und Engagement der veranstaltenden Historienbruderschaft der Neuhäuser "Lumpenhunde".

 
Ostepreisträger Gerald Bruns und Frau kredenzen "Schmuggel-Rum" 
 
Auch Bistro-Chefin Wiebke tum Suden hat ihr Haus dekoriert

In der Festhalle, wo die uniformierten Gäste je nach Couleur ein "Vive l'empereur" auf Napoleon bzw. ein dreifaches "Hipp, hipp, hurra" auf König Georg ausbrachten, hoffte das Publikum für die nächsten drei Tage des 1813-Fests auf ebenso gutes Wetter - und noch deutlich mehr Besucher als zum Auftakt.

 
Fred Dobrinkat und der Oberndorfer Chor "Shanty und Lerchen" im alten Hafen 
 
Organisator Ben Breckwoldt (M.) mit Soldaten-Darsteller beim Plausch in der Festhalle

 


Das Programm des 1813-Fests

 
 
Englische Version 
des Programms

 


Französisch im Küstenplatt auf NDR1

3. 10. 2013NDR 1 Niedersachsen beleuchtet - 200 Jahre danach - die sprachlichen Einflüsse der Franzosenzeit auf das Küstenplatt in der Sendung "Düt un dat op Platt" an diesem Sonnabend, 5. Oktober, von 18 bis 20 Uhr

Als vor 200 Jahren Napoleons Truppen aus Nordniedersachsen abzogen, hinterließen sie Spuren - auch in der Sprache. Aber wer weiß schon, dass plattdeutsche Begriffe wie "Schißlaweng" oder "Pläseer" in dieser Zeit ihren Eingang ins Plattdeutsche gefunden haben? In einer vierteiligen Serie geht Ostepreisträger Jörn Freyenhagen mit Ilka Brüggemann auf sprachliche Spurensuche. Sie klären, was beispielsweise Begriffe wie "vigeliensch" oder "plümerant" im Ursprung bedeuten. 

Zu hören sind die unterhaltsamen Plaudereien am 5., 12., 19. und 26. Oktober in der Sendung "Düt un dat op Platt" sonnabends zwischen 18 und 20 Uhr bei NDR 1 Niedersachsen. 

 


Festschrift zu den 1813er Ereignissen

23. 9. 2013. "Ein Fluss feiert seine Befreiung" – unter diesem Motto steht das große Festival zum Abzug von Napoleons Truppen vor 200 Jahren aus dem Osteland, das vom 3. bis 6. Oktober in Neuhaus gefeiert wird.
 
Lumpenhunde-Kapitän Breckwoldt

Am Wochenende hat die veranstaltende Historien-Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde e. V. eine brillant gestaltete 28-seitige Broschüre vorgelegt, die nicht nur das Festprogramm enthält, sondern auch eine Reihe von Beiträgen zur Befreiung der Osteregion von den Truppen Napoleons.

Neben Texten u.a. des Schirmherrn Clemens Freiherr Marschalck von Bachtenbrock (Foto) und des Lumpenhunde-Vorsitzenden "Kapitän"Holger Breckwoldt - beide sind auch Mitglied der AG Osteland – enthält das Heft einige ausführliche historische Darstellungen. Der Ostener Heimatpfleger Frank Auf dem Felde, der auch schon den einschlägigen Festvortrag auf der jüngsten Hauptversammlung der AG Osteland gehalten hat, schreibt über das Thema "Von 1813 bis 1913".

 
Frank Auf dem Felde spricht zur AG Osteland

Sein Ottendorfer Kollege Heiko Völker schildert die Ereignisse des Jahres 1813 unter der Überschrift: "Tumulte und Plünderungen leiten 1813 Frankreichs Rückzug aus Hadeln ein". Thorsten Morgendahl von der Napoleonischen Gesellschaft schreibt über "The King's German Legion - eine vergessene Armee".

 
KGL-Darstellertrupp: Neuhaus als Jahres-Highlight

Großer Aufmerksamkeit erfreut sich das Festival an der Ostemündung bei historischen Vereinen, die sich nach US-Vorbild auf Schlachtdarstellungen (re-enactment) spezialisiert haben wie die "Darstellungsgruppen" der King's German Legion (KGL), für die Neuhaus eines der Highlights des Jahres darstellt. 

Als Akteure nennt die KGL auf ihrer Website www.kgl.info ihr "2tes leichtes Bataillon, 5tes Linienbataillon, 1tes Regiment schwere Dragoner, Zivildarstellungsgruppe ‘Mundus Civilis’ der napoleonischen Epoche".

 
1813-Sitzung des Tourismus- und Gewerbevereins

Der Neuhäuser Tourismus- und Gewerbeverein, der am Wochenende im Bistro tum Suden zu diesem Thema tagte, will mit Flaggen, Kanonen und Sandsäcken dazu beitragen, dass im Ort 1813-Atmosphäre herrscht. 

 
Kostümprobe zum großen 1813-Spektakel

Kostüme im Stil der Zeit vor 200 Jahren werden in Neuhaus schon geschneidert.

Die veranstaltenden Lumpenhunde haben die Schützenvereine der Region eingeladen, in Form einer "Bürgerwehr aus der Zeit um 1813" speziell am 4. 10. an der 200-Jahr-Feier teilzunehmen; viele haben ihre Wurzeln in den Bürgerwehren jener Jahre. Ansprechpartner ist Patrick Adomeit vom Neuhäuser Schützenverein (patrick-adomeit92@web.de).

Die Festschrift ist für 1,50 Euro überall in Neuhaus erhältlich.

 


Vorbericht zum 1813-Fest

 
Freyenhagen-Artikel im CUXjournal

19. 9. 2013. Als kostenlose Beilage von CN und NEZ ist heute das CUX-Journal erschienen - mit zwei sehr lesenswerten Beiträgen über die Region Kehdingen-Oste. So widmet sich Ostepreisträger Jörn Freyenhagen der vom 2. bis 6. Oktober bevorstehenden 200-Jahr-Feier zur Befreiung der Oste-Region von den Truppen Napoleons. Besondere Würdigung erfährt der Bülkauer Pädagoge Peter Kämpfert für seine akribische Forschungstätigkeit über die französischen Relikte im Küstenplatt (siehe unten). Überschrift: "Wenn der Filu mit der Mamsell eine Polonäse auf das Parkett legt".

 


6. Vorbereitungstreffen in Neuhaus

 
Festival-Mitorganisator Uwe Heins

3. 9. 2013. Zur Vorbereitung des großen 1813-Historien-Festivals in Neuhaus laden die veranstaltenden "Lumpenhunde" ihre Freunde, Mitstreiter und Sympathisanten zur sechsten und letzten Info-Veranstaltung am Freitag, 13. September, 20 Uhr, in der Festhalle in Neuhaus/Oste ein. 

"Es wird der gesamte Ablauf erörtert," teilt Vorstands- und AG-Osteland-Mitglied Uwe Heinsmit. "Es werden anhand einer Karte die 'Alten Handwerke' publikumswirksam eingeteilt. Es wird eine Modenschau stattfinden zum Thema 'Aus neu mach alt' - wie kann ich aus meinen 'Kleiderschrank-Leichen' ohne viel Aufwand einen Outfit aus dem Jahre 1813 machen? Es werden alle Fragen beantwortet."

 


Historienfeste im Zeichen 
der Völkerverständigung

 
Werbung für Sonderseite www.1813.oste.de 
 
Werbung für Neuhäuser Historien-Festival

1. 9. 2013. Zum 200. Jahrestag des Siegs über Napoleon wird bekanntlich in Neuhaus an der Oste - im einstigen französischen Departement Elbmündungen - von den "Lumpenhunden" ein großes Historienfest veranstaltet.

 
Gefechtsdarsteller in Sachsen

Zugleich wird es unter anderem auch in und um Leipzig eine Festwoche mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen geben - 200 Jahre nach den kriegerischen Auseinandersetzungen im Zeichen der Völkerverständigung.

 
Gedenken im Zeichen der Völkerverständigung

Zu einem grossen historischen Biwak in Markkleeberg und Liebertwolkwitz haben sich schon mehr als 6000 Aktive aus nahezu 30 Nationen angemeldet (Details unter www.leipzig1813.com).

 
Werbung für Historien-Festival

Außerdem geplant: ein Kavalleriebiwak mit 300 Pferden. Höhepunkt ist eine historische Gefechtsdarstellung (Flyer). 

 
Gefechtsdarstellung in Sachsen

Mehr zum Thema 1813 auch auf den Websites zu zwei Buch-Neuerscheinungen:

"1813 - Kriegsfeuer" von Sabine Ebert.

"1813 - Die Völkerschlacht und das Ende der alten Welt" von Andreas Platthaus.

 


Viel Vorfreude auf das  
1813-Fest an der Oste

 
Das Programm wird erläutert

3. 8. 2013. Rund 30 interessierte Neuhäuser, darunter Bürgermeister Georg Martens, kamen am Freitag zu einem Info-Abend der Historienbruderschaft "Die Lumpenhunde"zum Stand der Vorbereitungen für die Festtage im Oktober zum 200. Jahrestag der Befreiung von den Franzosen. Uwe Heins und sein Team ertläuterten in der Festhalle Neuhaus das vorläufige Programm und organisatorische Fragen. 

 
Mit dabei: Bürgermeister Martens (l.)

Schon jetzt wurde deutlich, dass dieses Ereignis den sonst üblichen Rahmen eines Flecken-Festes bei weitem sprengen wird. 

Dank des Engagements der Lumpenhunde und der offenkundigen Bereitschaft der Bevölkerung, sich tatkräftig bei den historischen Handwerken und dem Ortsschmuck zu beteiligen, wird dieses Ereignis auch auf Grund der Zusagen regionaler und internationaler Gäste ein herausragendes Event im Oktober werden.

Dank für Fotos und Hinweise an Claus List.

2. 8. 2013. Vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit bietet der Tag der Regionen 2013 in Niedersachsen und Bremen, der im 12. Kampagnenjahr die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und klimatischen Auswirkungen der kurzen Wege ins Blickfeld rücken will - siehe Website. Zu den Teilnehmern aus der Region zählen bislang unter anderem die Neuhäuser Lumpenhunde (Kurzbeschreibung) mit ihrem Neuhäuser 1813-Festival "Ein Fluss feiert seine Befreiung".

 


Vorläufiges Festprogramm

Mittwoch und Donnerstag, 2./3 Oktober: Anreisetag der eingeladenen Vereine und Einrichten auf dem Biwakplatz, Einlaufen der Schiffe.

Donnerstag, 3. Oktober: Ab 15 Uhr historisches Treiben in den Straßen von Neuhaus. Offizielle Begrüßung der Teilnehmer und Gäste. Französischer Abend in der Festhalle mit bretonischer Musik.

Freitag, 4. Oktober: Landung der Kings German Legion im Hafen mit Gefechtsdarstellung in der Deichstraße. Dann Einmarsch der Legion zur Festhalle mit historischem Treiben.  
Ab 20 Uhr auf dem Sportplatz: Ehrung der Gefallenen der KGL aus dem Amte Neuhaus.

Sonnabend, 5. Oktober: Schlachtdarstellung auf der Marienhörne, historisches Treiben in den Straßen. Britischer Abend mit Irish Folk in der Festhalle.

Sonntag, 6. Otober: Um 11 Uhr Feldgottesdienst, Verabschiedung aller Beteiligten. Voraussichtliches Ende der Feierlichkeiten: 13 Uhr.

 


Lumpenhunde jetzt als e. V.

 
Breckwoldt, Trüttner, M. Heins, J. Heins, U. Heins (Foto: Rademacher)

11. 6. 2013. Nachdem die Justiz der "Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde" - Träger der 1813-Gedenkveranstaltungen in Neuhaus - kürzlich die Gemeinnützigkeitbescheinigt hat, hat der eingetragene Verein, der der AG Osteland angehört, in der Festhalle Neuhaus jetzt seine Gründung vollzogen und unter der Leitung von Walter Rademacherseinen Vorstand gewählt. Vorsitzender ist Holger Breckwoldt, Stellvertreter Jürgen Heins, Schriftführer Uwe Heins, Kassiererin Manuela Heins, für Öffentlichkeitsarbeit zuständig Wilhelm Trüttner.

Auszug aus der Satzung: "Der Zweck des Vereines ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde unddie Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen, Pflege von Kulturgut, heimatlicher Sprache und Liedgut, Veranstaltung von historischen Führungen in das Jahr 1813."

 


Vorbereitungstreffen in Neuhaus

 
Schnell ausgebucht: Schmuggeltour der Lumpenhunde in Neuhaus

14. 5. 2013. Die historische 200-Jahr-Feier vom 2. bis 6. Oktober 2013 anlässlich der Befreiung der Osteregion von den Truppen Napoleons rückt näher. Nachdem die historischen Ortsfüh...rungen durch Neuhaus mit großem Erfolg angelaufen sind, lädt die Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde gemeinsam mit dem Tourismus- und Gewerbeverein Ostemündung e. V. zur 3. Info- und Vorbereitungsveranstaltung ein. 

Am Sonnabend, 25. Mai, ab 19 Uhr in der Festhalle Neuhaus/Oste sollen der Fortgang der Planung erörtert und die bisher eingegangenen Vorschläge der Beteiligten vorgestellt werden, wie Lumpenhunde-Sprecher Uwe Heins mitteilt.

 
Lumpenhunde auf Schmuggeltour

Vor allem werden noch "Alte Handwerke" gesucht, um die Methoden und Werkzeuge der Zeit um 1800 darstellen zu können. Vereine und Organisationen, die teilnehmen wollen, können hier auch nähere Einzelheiten zur damaligen Bekleidung erfahren. 

Eine qualifizierte Kostümschneiderin wird alle Fragen zum Thema "Aus neu mach alt" beantworten und bei Bedarf Hilfestellung anbieten. "Es lassen sich mit wenigen Änderungen vorhandene Übergrößen oder alte "Kleiderschrank-Fossile" in zeitnahe Bekleidung der dargestellten Zeit herstellen," sagt Uwe Heins.

Zur allgemeinen Information stellt sich die "King's German Legion" (KGL) – aus dem französischen Machteinfluß geflohene Männer der Region, die 1806 bis 1813 unter englischer Flagge gegen Napoleons Truppen kämpften - aus damaliger Sicht vor. 

 


Vorläufiges Festprogramm steht

 
Krimi-Autor Friedl bei den "Lumpenhunden" (Foto: Walter Rademacher)

12. 4. 2013. Eine Krimilesung mit Ostepreisträger Dr. Reinhold Friedl (vorn) rundete die jüngste Vorbereitungssitzung der Neuhäuser "Lumpenhunde" im Rahmen des 1813-Gedenkjahrs ab. Ein Bericht über das Treffen steht in der Lokalpresse

Bei dem Vorbereitungstreffen in Neuhaus präsentierte Uwe Heins von den "Lumpenhunden" (E-Mail) das vorläufige Programm für die Festttage im Oktober.

 


Das sind die Schmuggeltermine

 
Werbung für die Schmuggeltouren

12. 4. 2013. Die Neuhäuser Bruderschaft der Lumpenhunde, bekannt für historische Kostümführungen und stimmungsvolle Gewölbeabende, gibt bekannt: "Die umtriebigen Schmuggler haben in den Tidenkalender geschaut und festgestellt, das sich in Verbindung mit dem Mond und der Windrichtung folgende Terminefür den erhöhten Schmuggelerfolg eignen: 06.04.2013, 04.05.2013, 08.06.2013, 06.07.2013, 03.08.2013, 07.09.2013, 02.10.-06.10.2013 (Feierlichkeiten zur 200-Jahr-Feier der Ende der Franzosenzeit), 02.11.2013. Zusätzliche Termine für geschlossene Gruppen nach Vereinbarung. 

Beginn jeweils um 20 Uhr, Treffpunkt: Klöönstuuv Wiebke Tum Suden, Schützenstr. 16, 21785 Neuhaus/Oste, Kontakt: Jürgen Heins (Fahrschule Heins), 

Telefon: 04752/409014 (AB), Mobil: 01520/ 6 15 46 17 
E-Mail: neuhaeuser-lumpenhunde@web.de

 


Das Jahr 1813 aus heutiger Sicht

 
Frank auf dem Felde spricht in der Osteland-Hauptversammlung

22. 3. 2013. Vor 100 Jahren wurde des Endes der Franzosenzeit 1813 in nationalistischem Geist gedacht, wie er etwa auch aus dem Denkmal an der Kirche in Blexen bei Nordenham spricht.

 
1813-Denkmal an der Kirche in Blexen

Heute stellen sich die Ereignisse vor nunmehr 200 Jahren anders dar, wie jetzt auch in dem Vortrag des Ostener Heimatpflegers Frank auf dem Felde in der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Osteland deutlich wurde.

Zu einem differenzierten Urteil kommt auch der Oldenburger Autor Klaus Dede, der bereits 2001 in seinem Buch "Zehn deutsche Männer" (Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude) die einst in chauvinistischem Geiste geschilderten Ereignisse von 1813 in Blexen rekonstruiert hat. Sein Buch nennt Dede einen "Beitrag zur Bewältigung unserer deutschnationalen Vergangenheit": 

"Nach Napoleons Niederlage in Rußland im Winter 1812/13 waren die Zollmagazine der französischen Besatzer entlang der norddeutschen Küste schlecht bewacht. Unter der Knute der Kontinentalsperre Napoleons gegen englische Waren waren Versorgungsgüter wie Kaffee und Zucker für die Bevölkerung knapp und die französischen Zollager voll. So entwickelte sich eine Auseinandersetzung, bei der zehn Männer erschossen wurden." 

Der Autor weiß eine ebenso verblüffende wie einleuchtende Antwort, warum die Männer ihr Leben riskierten. Die Revolte war alles andere als eine deutschnationale Heldentat: "Die Franzosen waren abgehauen und den zurückgebliebenen Kanonieren wehte Kaffeeduft um die Nase - Kaffee war Statussymbol des Biirgertums geworden. Liegt nicht der Gedanke nahe, daß der Ort Blexen zum Spielort einer 'Kaffeerevolte' und nicht eines deutschnationalen Aufstandes wurde?"

 


Schisslaweng mit viel Pläsier

 
Medienthema 1813 - Titelbild der Zeitschrift "Geo" 
 
Ausschnitt aus "Französisch im Küstenplatt"

2. 3. 2013. Die 200. Wiederkehr des Jahres 1813 - aktuelles Historienthema im Osteland - wird zunehmend auch von den Medien augegriffen. Die Niederelbe-Zeitung (NEZ) veröffentlich in ihrer Wochenendbeilage unter der Überschrift "Tumulte, Raum und Rückzug" einen Bericht des Otterndorfer Ortsheimatpflegers Heiko Völker über das Anfang vom Ende der Franzosenzeit im Elbdepartement. Zugleich erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift "Geo" mit einer Titelgeschichte über 1813 ("Ein Schicksalsjahr der Deutschen"). Und zunehmend auf Interesse stoßen auch an der Oste die sprachlichen Relikte aus jener Zeit, denen bereits drei Jahre vor der Jahrtausendwende der Lehrer Peter Kämpfert ein exzellent recherchiertes Buch mit dem Titel "Französisch im Küstenplatt" gewidmet hatte. Das Werk ist leider nur noch antiquarisch erhältlich. Wer darin blättern möchte, kann das in Neuhaus tun, wo es im freundlichen Laden-Café von Wiebke tom Suden ausliegt.

Buchautor Kämpfert hat rund 1600 Lehnwörter aus dem Französischen auf Wortstamm, Herkunft und Verwendung untersucht. 

 
Sprachforscher Kämpfert 2004 (Foto: Bölsche)

Die Ergebnisse hat er nicht nur in dem 398 Seiten starken Wörterbuch veröffentlicht, sondern auch zum Thema einer Ein-Mann-Show gemacht, über die damals der Journalist und spätere Oste-Kulturpreisträger Jörn Freyenhagen berichtete. Eine von ihm verfasste Reportage erschien am 5. Oktober 2002 in der "Tageszeitung", wo sie noch heute im Web-Archivauffindbar ist. 

 
Aus dem Register des Kämpfert-Buches

Über Kämpfert und seine Küstenplatt-Show schrieb der Funk- und TTV-Journalist Freyenhagen (Foto): "Am liebsten schlüpft er in die Rolle des Gastwirts. Acht Schnäpse lang dauert seine plattdeutsche Geschichte und nach jeder Pointe darf er sich einen genehmigen. 'Das ist Pläsier und auch Amüsemang für mich'... Von Allüren bis Zivilisationreicht das breite Spektrum der akribischen Spurensuche." So erzähle der Sprachforscher zum Beispiel vom "Danz op de Deel", wo der Filu mit Schisslaweng mit derMamsell pussiert. So mancher hat einige Buddels intus, für die er viel Geld verswutjert hat. Am nächsten Morgen fühlt er sich dann mächtig plümerant." "Dieses Wort stamme übrigens vom französischen "bleu mourant", zu deutsch sterbendes Blau, das auf die bleiche Gesichtsfarbe bei Schwindelanfällen anspiele. Mehr...

 
Ulex-Anzeige auf dem Umschlag des Buches

Finanziert wurde das Wörterbuch zum Teil mit Anzeigen - unter anderem der Firma Ulex - mit themenadäquater Wortwahl: "Extravagante Bouteillen siervieren wir auch im Café," steht auf dem Rückumschlag des einzigartrigen Wörterbuchs.

 


Neuhaus: Auftakt zum 1813-Gedenkjahr

 
Referent Hans-Henning Kupferschmidt (r.) bei den Lumpenhunden 
 
Bericht im Hadler Kurier vergrößern

24. 2. 2013. Nachdem im vorigen Jahr die Erinnerung an die verheerende Sturmflut vor 50 Jahren das historische Thema Nummer eins im Osteland war, wenden sich Heimatforscher und Geschichtsvereine in der Flussregion nun einem ebenso dramatischen Datum zu: der 200. Wiederkehr des Endes der Kontinentalsperre und der französischen Herrschaft an der Niederelbe im Jahre 1813. 

Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema "Oste ohne Napoleon" war am Freitag in der Neuhäuser Festhalle ein Vortrag des Hildesheimer Pädagogen und Welfenbund-Mitglieds Hans-Henning Kupferschmidt Foto) über die Rolle des sogenannten Schwarzen Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg in den Befreiungkriegen gegen Napoleon. Vor rund 40 Zuhörern - darunter die Ortsheimatpfleger Ursula Schröder (Neuhaus) und Günter Lunden(Geversdorf) und die Regionalforscherin Gisela Tiedemann (Wingst) - skizzierte Kupferschmidt auf Einladung der Neuhäuser Historienbruderschaft "Lumpenhunde" die Lage im Lande gegen Ende der "Franzosenzeit".

 
Heimatfreundinnen Tiedemann und Schroeder

Nach anfänglicher Freude auch zwischen Elbe und Weser über die von Napoleon garantierten Glaubens- und anderen Freiheiten führte zunehmender Verdruss über Spitzel, Steuereintreiber und militärische Einquartierungen zu Unruhen, Aufständen und schliesslich zu militärischen Auseinandersetzungen.

 
Mitorganisator des Historien-Fests: Uwe Heins

Schon weit gediehen sind die Vorbereitungen zu den Gedenkveranstaltungen in Neuhaus, wie Uwe Heins von den "Lumpenhunden" jetzt in der Festhalle vortrug. Für die Zeit vom 2. bis 6. Oktober sind in dem Osteflecken unter anderem eine Reihe von "Gefechtsdarstellungen" geplant, zu denen bereits etliche uniformierte oder kostümierte "Reenactment"-Gruppen zugesagt haben. 

 
Der Schwarze Herzog von Braunschweig

Einige der Soldatendarsteller wollen mit historischen Schiffen anreisen, ein Landemanöver an der Oste nachstellen, am Bürgerpark biwakieren und in den Straßen und Gassen des malerischen Fleckens für "historisches Treiben" sorgen. Geplant sind die Enthüllung einer Gedenktafel für Neuhäuser, die im Dienst für Großbritanniens "King's German Legion"gefallen sind, sowie ein französischer Abend mit bretonischer Musik und ein britischer Abend mit Irish Folk.

 
Neuhäuser Lumpenhund Holger Breckwoldt

Die veranstaltenden Lumpenhunde hoffen, so ihr Mitinitiator Holger Breckwoldt, auf Zuspruch aus der Neuhäuser Bevölkerung, die bislang schon viel Interesse für die bisherigen zwölf "Schmuggeltouren" der Bruderschaft gezeigt hat, und auf einen starken Zustrom an Besuchern von außerhalb

Das bunte 1813-Festival, sagt Lumpenhund Uwe Heins, sei eine gute Gelegenheit, "den Touristen zu zeigen, "dass hier oben an der Oste der Bär brummen kann".

Mit Fotos von Walter Rademacher und Jochen Bölsche.

 


Choräle, Freudenfeuer und Raketen

 
Gedenkstein am Mehrgenerationenhaus in Hemmoor

21. 2. 2013. Wie wurde 1913 die 100. Wiederkehr des Endes der "Franzosenzeit" an der Oste gefeiert? Zum historischen Thema dieses Jahres im einstigen französischen Departement an der Oste liegt ein Dokument vor, auf das der Hemmoorer Heimatpfleger, AG-Osteland-Mitstreiter und scheidende Hematvereinsvorsitzende Heino Grantz(Foto) gestoßen ist. In einer alten Schulchronik werden die Feiern des Jahres 1913 in Warstade - wo am heutigen Mehrgenerationenhaus (MGH) noch ein Gedenkstein ruht - ausführlich geschildert. Der Text  über die Festlichkeiten mit Freudenfeuer, Sackhüpfen, Chorälen und Raketen steht hier.

 


"Zwischen Pläsier und Malör"

Ein Schwerpunktthema der AG Osteland ist in diesem Jahr die Geschichte der Flussregion. Nachdem 2012 im Zeichen einer unter der Regie des 2. Vorsitzenden Walter Rademacher zusammengestellten und in Balje, Geversdorf, Hemmoor und Nieder Ochtenhausengezeigten Wanderausstellung zum 50. Jahrestag der Sturmflutkatastrophe gestanden hat, will der Verein jetzt zu einer Zeitreise in das Jahr 1813 einladen: Vor 200 Jahren endete an Oste und Elbe die "Franzosenzeit" und damit die napoleonische Kontinentalsperre.

Den Auftakt zum Veranstaltungsreigen bildet eine Beamer-Schau des Heimatpflegers Frank Auf dem Felde (Foto). In der Hauptversammlung der AG Osteland am Montag, 18. März, 19.30 Uhr, im Gasthaus Meier in Estorf-Gräpel (Landkreis Stade) spricht der Ostener Regionalhistoriker - nach den üblichen Regularien wie Berichten und Neuwahlen - zum Thema "Napoleon im Osteland - zwischen Pläsier und Malör". Dabei wird sich der Referent kritisch mit der traditionellen Sichtweise einer "Befreiung vom napoleonischen Joch" auseinandersetzen, "die immer noch wesentlich durch die Brille des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geprägt ist". Auf dem Felde will bei seiner "Spurensuche" unter anderem die Fragen beantworten: "Was bleibt, wenn man die geschichtlichen Ereignisse der Sieger-Propaganda von Metternich bis Kaiser Wilhelm entkleidet? Wie 'französisch' war das Osteland vor 200 Jahren und was ist uns daraus geblieben?"

Lesetipp: Das Land Hadeln und die Franzosenzeit (Cuxpedia)

 


Festival-Programm frisch aktualisiert

14. 2. 2013. Die Vorbereitungen für die 200. Wiederkehr des Endes der "Franzosenzeit" im Jahr 1813 laufen auf vollen Touren. Die AG Osteland hat das Thema in den Mittelpunkt ihrer Hauptversammlung im März gerückt. Bei den Neuhäuser "Lumpenhunden" gehen die ersten Zusagen für das bunte Historienfestival im Herbst ein. Mitmachen wollen unter anderem die Darsteller des 8. Franz. Linienregiments, des 127. Regiments und der "King's German Legion". Zudem haben, so Mitorganisator Holger Breckwoldt, der Jugendkutter Oberndorf und der Shantychor Oberndorf zugesagt. 

 


Verstärkung für die Lumpenhunde

 
Neue Lumpenhunde Walter Rademacher und Ursula Schröder 
 
Neue Lumpenhunde Jochen Bölsche und Olaf Schlichting

Zum Beginn des Jubiläumsjahres haben sich die um Lumpenhunde um Verstärkung bemüht. Mit dem Schlag einer Tonpfeife nahm "Sergeant Pierre" vier Neumitglieder in die Bruderschaft auf: die Neuhäuser Heimatpflegerin Ursula Schröder, den Vorsitzenden des Gewerbe und Tourismusvereins, Olaf Schlichting, und den 1. und den 2. Vorsitzenden der AG Osteland, Jochen Bölsche und Walter Rademacher.

 


Truppenanlandung in Neuhaus

 
Zinnsoldaten wecken Erinnerungen an 1813

30. 12. 2012. Das jetzt endende Jahr an der Oste stand im Zeichen der Erinnerung an die verheerende Sturmflut von 1962: Mit Ausstellungen und Vorträgen beging unter anderem die AG Osteland die 50. Wiederkehr der Hochwasserkatastrophe (siehe SONDERSEITE). Im neuen Jahr nun jährt sich zum 200. Mal die Befreiung der von Frankreich annektierten "Departements der Elbmündungen", zu denen auch das Arrondissement Stade gehörte, das sich von Neuhaus im Norden bis Sittensen im Süden erstreckte und mithin weitgehend identisch ist mit dem heutigen Osteland.

Das Ende der "Franzosenzeit" sowie deren Überbleibsel etwa im Küstenplatt, die baulichen Relikte und der Ablauf der  Befreiungskriege unter Beteiligung einer deutsch-englischen Legion (King's German Legion) - all dies wird zur 200. Wiederkehr des Jahres 1813auch an der Oste zur Sprache kommen, unter anderem in der Presse und den hiesigen Heimatvereinen.

Am weitesten gediehen scheinen die Vorbereitungen in der noch jungen Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde (Foto), die bisher vor allem mit originellen Kostümführungen von sich reden gemacht hat. Die Mitglieder wollen daran erinnern, dass auch das Osteland von 1806 an unter der Herrschaft Kaiser Napoleonsstand. Erst sieben Jahre später, mit dem Durchbrechen der Kontinentalsperre, endete der Einfluss Frankreichs - Anlass für die geschichtsbewussten Neuhäuser, vom 3. bis 6. Oktober 2013 ein historisches Spektakel zu organisieren, das viele Gäste ins Osteland locken soll. 

Wie Uwe Heins (Kehdingbruch) mitteilt, ist für den Oktober 2013 folgendes Programm vorgesehen, zu  dem auch viele uniformierte Laiendarsteller anreisen werden.

Mittwoch, 2. Oktober: Anreise der auswärtigen Gäste, Vorauskommando King's German Legion, 2. Französisch- Hanseatisches Korps "Black Brunswick",

Donnerstag, 3. Oktober, tagsüber: Historisches Treiben in den Straßen von Neuhaus (Deichstraße, Poststraße, Querstraße, Schleusenplatz, Hafen, Kirchplatz, Hinter den Höfen). Abends: Französischer Abend mit Folklore in der Festhalle.

Freitag, 4. Oktober: Anlandung der King's German Legion im Hafen und Schlachtdarstellung in der Deichstraße, danach Einmarsch der Legion von der Deichstraße zur  Festhalle, historisches Treiben in den Straßen.

Sonnabend, 5. Oktober: Schlachtdarstellung auf der Marienhörne, historisches Treiben in den Straßen, abends: Englischer Abend mit schottischer Folklore in der Festhalle.

Sonntag, 6. Oktober: Festumzug der Ostegemeinden und -vereine, historisches Treiben in den Straßen, Enthüllung der Gedenktafel für die bei Waterloo im Kampfe gegen Napoleon Gefallenen aus dem Amte Neuhaus, danach Abreise der Teilnehmer.

 
Kurs Neuhaus: Jugendkutter "Onkel Ernst"

Zugesagt haben unter anderem auch Wassersportler von der Oste wie die Crew des Oberndorfer Wanderkutters "Onkel Ernst". Gespräche mit Eignern und Betreibern historischer Schiffe und Boote laufen zurzeit.

 


Aufruf an die Schützen an der Oste

.
An alle Schützenvereine im Osteland, 
Land Kehdingen und Dithmarschen

„Ein Fluss feiert seine Befreiung“ 
Von der Quelle bis zu Mündung. 
200 Jahre befreit von Napoleons Truppen.

Historische Veranstaltung 
vom 2.10. bis 6.10.2013 in Neuhaus/Oste

Bildet mit den männlichen Jungschützen  
eine Bürgenwehr, ein Fähnlein.

Kleidet euch wie vor 200 Jahren, zivile oder Arbeitskleidung. 
Bewaffnet euch mit Dreschflegel, Holzforken oder Stöcken.

Ein Fähnlein besteht aus der Bürgerwehr,  
dem Fahnenträger (Fahne des Schützenvereins) 
und dem Fähnleinführer. Früher war dies der Bürgermeister, 
heute evtl. der Schützenkönig oder der Jungschützenwart. 
Fähnleinstärke: ca. 10 - 15 Mann.

Nehmt teil an der Abendveranstaltung am Freitagabend. 
Ehrung der gefallenen Soldaten der KGL (King's German Legion), 
deutsche Jungs, die unter englischer Fahne gegen  
Napoleons Truppen auf den verschiedensten Schlachtfeldern für die Freiheit der Heimat kämpften. 

Abendveranstaltung unter Flutlicht mit Fackelzügen, 
Pipe Band aus Hamburg und den historischen Kampfeinheiten.

lhr könnt aber auch ein Biwak über mehrere Tage beziehen. 
Alles wie vor 200 Jahren, also keine modernen Steilwand- oder Igluzelte. 
Es handelt sich ja um eine historische Veranstaltung.

Wenn ihr also Lust habt, diesem Abend einen tollen Rahmen zu verleihen, 
dann meldet euch bitte bis zum 1. 6. 2013 

Telefon: 04752/409014 (AB), Mobil: 01520/ 6 15 46 17 
E-Mail:neuhaeuser-lumpenhunde@web.de

Bitte nur verbindliche Anmeldungen mit Stärkemeldung!

Bruderschaft der Lumpenhunde. 
Unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. 
und dem Tourismus- und Gewerbeverein Ostemündung e. V.

.
Vorbereitungstreffen am 22. Februar

Die Organisatoren des Historienfests suchen noch Mitstreiter, die Lust haben, sich in die Geschichte einzuarbeiten, in Rollen zu schlüpfen und so in der Neuhäuser Kulisse die alte Zeit wieder auferstehen zu lassen. Das nächste Vorbereitungstreffenfindet am 22. Februar um 19 Uhr in der Festhalle Neuhaus statt, wie Organisator Jürgen Heins mitteilt. Kontakt: Fahrschule Heins, Cadenberge, Tel. 04752/409014 (AB), Mobil: 01520/ 6 15 46 17, E-Mail: neuhaeuser-lumpenhunde@web.de

Vereinen, Gemeindeabordnungen usw., die im Oktober in Neuhaus ebenfalls biwakieren möchten, kann nach Absprache entsprechender Platz zugewiesen werden. Meldeschluss ist der 31. Juli.

Was geplant ist, steht in diesem Merkblatt.

 


So berichtete oste.de im Sommer 2012 über eine der ersten Schmuggeltouren:

Eine Zeitreise mit 
Slapstick-Szenen

 
Gästeführer Holger Ben Breckwoldt 
 
Gendarm auf Räuberjagd in Neuhaus

17. 7. 2012. Ein entflohener Häftling (Uwe Heins) rennt durchs abendliche Neuhaus, ein Gendarm (Jürgen Heins) wetzt hinterher, ein Schmuggler-Karren mit Konterbande rumpelt übers Kopfsteinpflaster zum Alten Hafen - zum Teil slapstickartige Szenen einer ebenso originellen wie informativen "Schmuggeltour", die die "Neuhäuser Lumpenhunde", ein kreativer Klub von Historienfreunden, bereits viermal in dem pittoresken und geschichtsträchtigen Osteflecken veranstaltet haben.

 
Ein Schmugglerkarren rumpelt zum Hafen

Jeweils rund zwei Dutzend Gäste haben bislang die originell inszenierten Führungen erlebt, auf denen der gebürtige Neuhäuser Holger Ben Breckwoldt, Bauexperte in der Stader Verwaltung, in historischer Uniform nicht nur Brennpunkte der Ortsgeschichte wie Burgstelle, Amtshaus, Kirche und Hafen vorstellt, sondern die Teilnehmer der abendlichen Spaziergänge mit Döntjes und einer Fülle von Fakten mit den Lebensumständen zur Zeit der Kontinentalsperre versetzt.

 
Zum Abschluss Lieder im Gewölbekeller

Zum Abschluss bewirtet das zehnköpfige Lumpenhunde-Team die Schmuggeltour-Teilnehmer im einzigartigen Kreuzgewölbekeller unter der früheren Schlachterei Pupke, wo auch schon das Krimiland Kehingen-Oste zu Gast war,  bei Seemanns- und Halunkenliedern zur Gitarre mit Schmalzbroten, Bier und sauren Gurken - insgesamt ein Erlebnis, das sich niemand entgehen lassen sollte.


Rätselhafter Franzosenberg

 
Sagenumwobener Platz zwischen Oldendorf und Brobergen

28. 1. 2013. Im Zusammenhang mit den geplanten Festivitäten zum Ende der "Franzosenzeit" erinnert der Stader Archäologieexperte, Autor und Oste-Kulturpreisträger Dietrich Alsdorf an den Franzosenberg in Brobergen wo einige im Kampf gestorbene Franzosen begraben wurden. In seinem nezen, von der AG Osteland herausgegebenen Buch "Ufergeflüster" schreibt Alsdorf unter dem Titel "Rätselhafter Franzosenberg" unter anderem: "Wer heute von Oldendorf nach Brobergen fährt, wird den sagenumwobenen Franzosenberg kaum noch wahrnehmen. Nahezu zugewachsen führt er in dem, parallel zur Straße angelegten Buschstreifen buchstäblich ein Schattendasein...

Früher wusste man zu erzählen, dass vor nunmehr fast 200 Jahren, im Herbst 1813, in dem Berg drei französische Offiziere bestattet wurden, die in den damaligen Kämpfen mit Kosaken getötet wurden... 

Tatsache ist, dass es um den 23. November 1813 herum in der Gegend bei Oldendorf Gefechte zwischen den hier anwesenden Franzosen und den über Bremervörde vordringenden Kosaken gegeben hat. In Himmelpforten gab es einen Toten unter der Bevölkerung und zwei gefallene Franzosen wurden auf dem Friedhof bestattet... Immerhin wurden neben dem Grab zwei Eichen gepflanzt und die Stelle bei den späteren Kultivierungen ausgespart.

 


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