Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

www.gruenes-netz-oste.de

Die Fachgruppe Natur und Umwelt - kurz Grünes Netz - ist eine Gliederung der AG Osteland. Sie wirbt verbandsübergreifend für die Bewahrung des Naturerbes der Flussregion, auch durch Exkursionen etwa zur Ostemündung oder in die Ostemoore, und bemüht sich um die Vernetzung der einschlägig engagierten Mitglieder. Infos auf dieser aktuellen Website gruenes-netz-oste.de, auf unserer Archivseite und tagesaktuell auf Facebook.

Nordheide: Schutzgebiet zweimal gerettet

13. 3. 2017. Schönstes Vorfrühlingswetter genossen die Naturfreunde Nordheide am Sonntag bei einem Spaziergang durch das Landschaftsschutzgebiet Stuvenwald bei Meilsen, unweit der Quellregion der Oste. Vorsitzender Bernd Wenzel (Buchholz) erinnerte daran, dass Naturschützer in den letzten Jahrzehnten zweimal die Waldregion vor schweren Beeinträchtigungen bewahrt hatten: 

 

> In den 80er Jahren verhinderte die Aktion "Rettet den Stuvenwald" die Durchschneidung des Schutzgebietes durch einen Autobahnzubringer.

 

> Im vorigen Jahr scheiterte ein Massentierhaltungsprojekt nach massiven Protesten der Bevölkerung. 

 

Besonders begrüßten Bernd Wenzel den Ex-Buchholzer Jochen Bölsche (Osten), der 1981 zur Gründung der Naturfreunde-Gruppe Nordheide aufgerufen hatte.

 

Für das nächste Jahr planen die Naturfreunde zum zweiten Mal in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland eine Tagesfahrt an die Oste.

Hechthausener wandern ins Moor

12. 3. 2017. Der Heimatverein Hechthausen, ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland, lädt am 19. März zu einer morgendlichen Wanderung durch das Naturschutzgebiet "Hohes Moor" bei Oldendorf.

 

Der Gästeführer der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Helmut Wulff, führt die Teilnehmer fachkundig auf einem ca. 2,5 km langen Rundweg durch eine wunderbare, abwechslungsreiche Landschaft: Historische Handtorfstiche, Entwässerungsgräben, Dämme und verbuschte Hochmoorflächen wechseln sich ab mit Sümpfen und aufgestauten Renaturierungsflächen.

 

Das Hohe Moor ist ein Schutzgebiet von europaweiter Bedeutung. Es ist Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

 

Wer an diesem einzigartigen Naturerlebnis teilnehmen möchte, trifft sich am Sonntag, 19. März, um 9.15 Uhr auf dem Marktplatz in Hechthausen. Von dort geht es im Privat-Pkw zum Parkplatz neben der Oldendorfer Kirche, wo der Gästeführer die Gruppe um 9.30 Uhr erwartet. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen! "Festes Schuhwerk oder Gummistiefel sind zu empfehlen," rät der Vereinsvorsitzende Klaus Torborg.

NDR präsentierte Kräuterkurse im Natureum

11. 3 2017. Auch der NDR hat dieser Tage auf die im Natureum startenden Kräuterkurse "Altes Wissen - neu entdeckt“ hingewiesen. Dies sind die nächsten Seminar-Termine:

 

Samstag 18. 3.2017

14:00 – 16:00 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Birke

16:30 – 18:30 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Bärlauch

Kostenbeitrag: 16 € inkl. Eintritt pro Kurs, der Nachfolgekurs am selben Tag kostet 7,00 Euro.

 

Sonntag 19. 3.2017

13:30 – 15:30 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Birke

16:00 – 17:00 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Birke, Eltern-Kind-Kurs. - 17:30 – 19:30 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Wildkräuter. Kostenbeitrag: 16 € inkl. Eintritt pro Kurs, der Nachfolgekurs am selben Tag kostet 7,00 €, Kostenbeitrag Kinder: 8 Euro inkl. Eintritt.

 

Sonntag 26. 3.2017

11:30 – 13:30 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Bärlauch

14:00 – 16:00 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Birke

16:30 – 18:30 Uhr Kräuterseminar „Altes Wissen neu entdeckt“ – Thema: Wildkräuter

Kostenbeitrag: 16 € inkl. Eintritt pro Kurs, der Nachfolgekurs am selben Tag kostet 7 Euro.

Öl/Gas: NDR-Film hinterläßt Betroffenheit

8. 3. 2017. Dr. Ingo Engelmann (Buchholz) schreibt über den N3-Film zum Thema Fracking am Rande des Ostelandes (hier in der Mediathek): 

 

Eine dreiviertel Stunde hat der NDR dem Thema „Gefahren durch Erdgas- und Erdölförderung“ gewidmet. Seit Jahren befasst sich die Fernsehjournalistin Alexa Höber mit dem Thema. Jo Hiller, das Gesicht von „Markt im Dritten“ führt durch die Sendung und spricht mit Anwohnern, Politikern, Behördenvertretern, Ärzten. Die einzigen, mit denen er nicht sprechen kann, sind die Firmen – sie verweigern sich durch die Bank. Exxon, DEA, Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie lehnen Interviews ab. 

 Herr Löwer, Geschäftsführer des Bundesverbandes, nimmt auf der BVEG-Homepage am Tag nach der Ausstrahlung beleidigt Stellung und heuchelt: „Unsere Basis für einen sachbezogenen Dialog ist der transparente Umgang mit fundierten, wissenschaftlich nachvollziehbaren Fakten und der respektvolle Umgang miteinander“ (Quelle).

 

Tatsache ist: Die Firmen meiden den Dialog, wo sie können. Sie drücken sich vor sachbezogenen Konflikten. Transparenz verschwindet immer hinter dem Hinweis auf Betriebgeheimnisse. Und respektvoller Umgang – da bleibt einem die Spucke weg.

Tatsächlich war ein Fernsehbericht zu sehen, der sich an Interessen orientiert: Den Interessen der Zuschauer, der Menschen im Einzugsgebiet, deren Heimat durch die Firmen vergiftet wird, deren Angehörige an nicht geklärten Ursachen erkrankt und und auch schon verstorben sind. Die Aufzählung der Befunde, der Industrie-Lügen und der menschlichen Tragödien macht Leute am Fernsehapparat wütend, anderen kommen die Tränen, manche verlieren den Mut. 

 

Wir leben im Wohlstand, und dieser Wohlstand ist auf technischen Fortschritt und auch auf Gas und Öl gebaut. Viele haben sich immer wieder damit beruhigt, dass eine Industrie, die technische Großleistungen vollbringt, auch alles tut, um die Folgen zu minimieren und nicht nur den Wohlstand zu mehren (nicht zuletzt den der Firmen). Vielmehr würde sie doch sicher auch alles tun, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und Technikfolgen abzufedern. Wir müssen feststellen: Die Firmen tun nur das, wozu sie mit Nachdruck und in aller Klarheit gezwungen werden. Das beginnt bei Dingen wie der Gaspendelung, um Entweichen belasteter Gase bei Tankbefüllung etc. zu vermeiden, und die auf Tankstellen seit langem vorgeschrieben ist – in der Gasindustrie nur zögernd eingesetzt wird. 

 

 Das geht weiter bei Monitoring verschiedener Gefährdungsparameter, das die Firmen der Aufsichtsbehörde zuschieben möchte, obwohl es ihre eigene Aufgabe sein sollte, und das Landesbergamt LBEG spielt mit. Das geht bis zum Leugnen bewiesener Tatsachen – Exxon war jahrzehntelang Vorreiter der Gegenaufklärung, mit der Erderwärmung und Risiken der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen geleugnet wurden. Noch ist unklar, ob sich die Erde davon erholen kann. 

 

 Nicht zuletzt drückte sich die Industrie bis vor kurzem, die Verantwortung für die zunehmenden Erdstöße zu übernehmen, die nun auch in der Region Rotenburg angekommen sind. Ob künftig der Normalbürger besser geschützt ist vor den materiellen Schäden, die hier entstehen, bleibt abzuwarten. Bisher hat die Industrie noch immer ein Schlupfloch gefunden.

 

Das Landesbergamt spielte auch in dem Fernsehbeitrag seine bekannte Rolle. Herr Sikorski deutet rechtliche Schritte an (so nebulös, dass sich davon keiner was kaufen kann), bittet um Überlassung der Befunde, die das Fernsehteam ermittelt hatte (Quecksilber in Pilzen etc.), vertröstet aber ansonsten nur mit über Jahre angelegten Untersuchungsplan seiner Behörde und hat natürlich nicht den blassesten Schimmer, warum immer alle anderen (BIs, Medien, Uni-Institute) Schadstoffe finden, nur das LBEG nicht.

 

Besonders bedrückend waren die Passagen des Beitrags, in denen es um die erkrankten Menschen geht. Es fällt schwer, diese nicht zu instrumentalisieren im Kampf gegen die Profiteure der Gas- und Ölwirtschaft. Umso besser, wenn die Betroffenen sich selbst zu Wort melden (wie zum Beispiel mit ihrem Sprachrohr, dem Gemeinnützigen Netzwerk für Umweltkrankheiten GENUK e.V.). Der Bericht gab der Betroffenheit Gesichter und emotionales Gewicht.

Schutz für die Oste-Nebenbäche

Am 1. März: Naturschutz-Info-Veranstaltung "Oste mit Nebenbächen", insbesondere Bever, Einzelheiten hier.

Oste-Halbinsel wird zur Arche Noah

2.2017. Seit dem Saisonbeginn am Wochenende sind auch zwei auch Kaltblüter auf der Oste-Halbinsel zu sehen: Das Natureum Niederelbe versteht sich auch als Arche für bedrohte Arten, wie dieses Video zeigt. - Dazu schreibt oste.de-Leserin Angelika Tiedje (Foto) auf Facebook: "So eine tolle Idee! Wie schön, alte Tierrassen zu sehen! Und keine Präparate, sondern lebende Tiere, eventuell zum Anfassen! Für Kinder und Erwachsene eine unglaubliche Bereicherung, da diese Tiere, die dort zu sehen sind, leider zur aussterbende Rassen gehören. Nochmal: super Idee, weitere Rassen wünschenswert, da bekomme nicht nur ich Lust, wieder ins Natureum zu gehen!"

Moorschutz an der Oste: Neues Kapitel

25. 2. 2017. Ein neues Kapitel im jahrelangen Konflikt um die Zukunft der Oste-Moore bei Gnarrenburg hat jetzt der Umweltausschuss des Rotenburger Kreistages geschrieben: Die CDU-geführte Mehrheitsgruppe setzt auf ein Aus für den Torfabbau und eine klimaschonende landwirtschaftliche Nutzung auf freiwilliger Basis, während die Opposition um Volker Kullik (SPD, Foto) den Schutz der Natur zugunsten des Agrarbereichs vernachlässigt sieht ("Naturschutz ist zum Zaungast geworden") und sich mit Blick auf die Arbeitsplätze für einen eher behutsamen Ausstieg aus dem Torfabbau einsetzt - siehe Ausriss aus der Zevener Zeitung. 

 

Frühere Berichte über die komplizierte politische Gemengelage in Sachen Ostemoore stehen auf der Website der (mit dem Osteland-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichneten) Gnarrenburger Moorschutz-Bürgerinitiative.

Gartenvögel: Wo sind sie geblieben?

25. 2. 2017. Lesetipp: Die Zevener Zeitung (Freitag-Ausgabe) berichtet unter Berufung auf den NABU ausführlich über den Rückgang der Singvögel an der Oberen Oste. Dazu wurden die Ergebnisse der Mitmach-Aktion "Stunde der Wintervögel" ausgewertet. Der NABU ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

 

Auf Facebook kommentiert Ostefreund Dirk Vollmers (Hechthausen). "Während sich bei uns im vergangenen Jahr Zeisige, Kohlmeisen, Spatzen und Amseln um das Vogelfutter stritten, sind jetzt einige wenige Kohlmeisen und Amseln allein auf weiter Flur.“ Burkhard Ziemens (Oldendorf) ebenfalls auf FB: "Dafür sind bei uns überwiegend Spatzen - sieht aus wie 'ne Großfamilie. Selten mal ne Meise... Ab und zu 'ne Amsel. Keine Grünfinken mehr, keine Buchfinken... Auch keine Exoten wie Wacholderdrossel oder so was..."

Noch 49 Tage bis Ostern…

16. 2. 2017. Im winterlichen Hintergrund ist die Bremervörder NABU-Umweltpyramide zu sehen, im Vordergrund das Beton-Ei "OVUM I", eine Skulptur des Künstlers Armin Kölbli - unweit der Einmündung des Balbeck, des wohl unbekanntesten Zuflusses der Oste, in den Vörder See, und in der Nähe des Knollenmannes mit der zur Zeit eiskalten Nase… Der Natur-und Erlebnispark hat auch im Winter seine Reize.

 

Zum Thema:

 

Der unbekannteste Zufluss der Oste (etwas nach unten scrollen)

Natureum: Saisonstart an der Ostemündung

16. 2. 2017. Am 23. Februar ist die Wartezeit vorbei! Nach der Winterpause lockt das Natureum Niederelbe zwischen Balje und Neuhaus wieder zu erlebnisreichen Ausflugstagen an die Ostemündung. Das Küstenmuseum startet extra für die „Karnevalsflüchtlinge“ etwas früher in die Saison.

 

Im Natureum - einem Mitglied der AG Osteland - entführen Ausstellungen und Experimentierstationen die Besucher in die faszinierende Welt der Elbmündung, nehmen sie mit auf die Reise der Zugvögel und Wanderfische sowie auf Erkundungstour in die Landschaften der Niederelbe. 

 

Nebenbei ist Interessantes über Bienen, Bernstein und Wale zu erfahren. Vogelfreunde haben an Beobachtungsstationen im Park die Möglichkeit Wildvögel zu erspähen. Tausende Zugvögel sammeln sich in direkter Nachbarschaft. 

 

Und wenn der Hunger kommt? Im museumseigenen Café-Bistro schmecken Kuchen und Torten sowie andere Leckereien aus eigener Herstellung.

 

Aktuell gibt es Tierzuwachs im Elbe-Küstenpark. Zwei Schleswiger Kaltblüter, eine vom Aussterben bedrohte Pferderasse, bereichern nun den Tierbestand des Natureum. Somit gehört auch das Natureum Niederelbe zu den zahlreichen Pferdehaltern der Umgebung. 

 

Wer es lieber etwas kleiner und exotischer mag, erfährt in kommentierten Fütterungen von Ottern und Schlangen Wissenswertes aus erster Hand. Dem Besucher bietet sich dabei eine einzigartige Gelegenheit, die Besonderheit dieser Tiere hautnah zu erleben. Die Fütterung der Otter findet täglich (außer montags) um 14 Uhr statt, die Schlangenfütterung sonntags um 15 Uhr.

 

Parallel zu den Dauerausstellungen zeigt die “Galerie im Turm” noch bis zum 8. März Fotografien der “Tiefsee”. Sie werden abgelöst durch die Ausstellung von Gerhard Meißner.  

 

Unter dem Titel „Zwischen den Gezeiten“ sind Fotografien, Videos und Moorskulpturen ab dem 12. März zu betrachten. Pünktlich zu Ostern wird die Sonderausstellung “Eiszeit  - Leben im Extrem” in der Rundbogenhalle eröffnet.            

Aufgrund der Wetterlage sind im Elbe-Küstenpark noch nicht alle Stationen geöffnet. Deshalb gilt der ermäßigte Wintereintrittspreis.

 

Unsere Fotos zeigen eine Schülergruppe unter dem Pottwalskelett im Eingangsgebäude und Nonnengänse vor dem Abflug in die arktischen Brutgebiete.

 

Öffnungszeiten: Di – So/Feiertage 10 bis 17 Uhr -  Sie erreichen das Natureum Niederelbe in 21730 Balje / Neuhaus über Stade – Wischhafen / Elbefähre - Freiburg oder die B 73 Stade – Cuxhaven (Abfahrt Neuhaus / Natureum). - Der Eintritt beträgt 6,00 bzw. ermäßigt 4,00 Euro (Kinder bis 4 Jahre frei). - Info-Telefon: (04753) 84 21 10 - Weitere Informationen: www.natureum-niederelbe.de - Hunde dürfen angeleint auf das Museumsgelände, aber nicht in die Gebäude.

Kultusministerin in der Oste-Pyramide

15. 2. 2017. Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat heute die NABU-Umweltpyramide an der Oste in Bremervörde besucht. Die SPD-Politikern informierte sich über das dort realisierte Konzept einer nachhaltigen Umweltbildung und freute sich über das "klasse Team", das diese außerschulische Bildungsstätte betreibt. - Der ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Info-Veranstaltung gegen Verkehrslärm

16. 2. 2017. Am Montag, 20. Februar, 19.30 Uhr,  treffen sich Nordkehdinger Bürgerinnen und Bürger im Historischen Kornspeicher in Freiburg, um über die belastende Lärmsituation durch den überregionalen Schwerlastverkehr zu sprechen und Abhilfe zu fordern. Einzelheiten auf der Website des Kornspeichers.

Oste-Fischer Zeeck ruft "Fischkrise" aus

Unser Foto zeigt Walter Zeeck (M.) bei der Entgegennahme des Osteland-Kulturpreises 2012 in der Kategorie Natur- und Umweltschutz

 

14. 2. 2017. Unter Berufung auf den Geversdorfer "Ostetal"-Kapitän und Osteland-Preisträger Walter Zeeck und seinen Jorker Kollegen Lothar Buckow berichtet das Hamburger Abendblatt heute über eine "Fischkrise": "Wo bleibt der Stint?" Die Fangmengen seien - wahrscheinlich aufgrund von Sauerstofflöchern - dramatisch eingebrochen, Zeeck, dessen Söhne mit dem Familien-Kutter 'Ostetal' zwischen Brunsbüttel und Finkenwerder derzeit ständig auf der Suche nach guten Fangplätzen sind, würden normalerweise um 1000 Kilogramm pro Tag fischen, jetzt seien es nur um 200. Auch Elbfischer Buckow fängt dem Bericht zufolge 80 Prozent weniger als üblich. 

Zu den möglichen Ursachen werden die beiden Fischer mit der Äußerung zitiert, aufgrund der bisherigen acht Elbvertiefungen komme es im Sommer in Hamburg immer wieder zu Sauerstofflöchern in der Elbe, die dann die Stintbrut zu großen Teilen vernichte. 

Aus Sicht der Hamburger Umweltbehörde wiederum kämen als Ursachen unter anderem auch natürliche Schwankungen in der Population sowie meteorologische oder hydrologische Einflüsse in Frage. "Nicht auszuschließen" sei auch, "dass sich eine intensive Befischung in der Elbmündung auf das Vorkommen im Bereich Hamburg negativ ausgewirkt habe".

Erfolgreicher Naturfreunde-Protest

Unsere Fotos zeigen Mitglieder der Naturfreunde Nordheide bei einem Besuch in Osten und eine Demonstration gegen den Bau der Schweinemastbetriebs im Landschaftsschutzgebiet

13. 2. 2017. Der jahrelange Protest von Umweltschützern  gegen den Bau einer riesigen Schweinemastanlage im Landschaftsschutzgebiet Stuvenwald bei Buchholz war erfolgreich: Der Bauantrag ist jetzt zurückgezogen worden. Maßgeblich beteiligt an den Protesten waren die Naturfreunde Nordheide um Bernd Wenzel, die seit Jahrzehnten in der Quellregion der Oste und im Landkreis Harburg aktiv sind. Ausführlicher Bericht im Nordheide Wochenblatt. 

"Vogel des Jahres" in Selsingen

12. 2. 2017. Ein Vortrag über den Waldkauz, den Vogel des Jahres 2017, schließt sich an die diesjährige Hauptversammlung des Naturschutzbundes NABU Bremervörde-Zeven an, die am Mittwoch, 8. März, 19.30 Uhr, im Landgasthof Martin in Selsingen, direkt an der Kirche, stattfindet, wie der Vorsitzende und Ostefreund Hans Hermann Tiedemann (Elm) mitteilt. Über den Vogel des Jahres informiert diese Webseite. - Der NABU ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Umweltpyramide weist Wege zur Artenvielfalt

24. 1. 2017. Der NABU, ein Mitgliedsverband der AG Osteland, startet in Bremervörde sein neues Projekt „Neue Wege zur Artenvielfalt“. Dazu teilt die Projektleiterin und  Dipl.-Biologin Bettina Schroeder mit: "In diesem Mitmach-Projekt bietet der NABU interessierten Vereinen fachliche Unterstützung bei der Projektplanung, bei der Akquise von Fördermitteln, der Gewinnung von ehrenamtlichen Helfern bis hin zur Umsetzung von Arten- und Naturschutzmaßnahmen an. Ob das Anbringen von Nisthilfen für Fledermäuse und Vögel am Kindergarten; die Anlage einer Blumenwiese vor dem Feuerwehrhaus; das Wiederherstellen eines Dorfteiches; eine Streuobstwiese am Vereinsgelände des örtlichen Schützenvereins; eine Vogelhecke entlang des Schulgrundstückes – der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann sprechen Sie uns gerne an. Bitte tragen Sie unser Angebot auch an Ihre Vereinsmitglieder heran."

 

Kontakt: NABU-Umweltpyramide gGmbH, Am Vorwerk 10, 27432 Bremervörde, Tel.: 04761-71352, www.NABU-Umweltpyramide.de

Agrarpolitische "Aussage der Woche"

23. 1. 2017.  AG-Osteland-Vorsitzender Claus List (Foto) schreibt: "Beeindruckend fand ich (in der Bremervörder Zeitung von heute) die Äußerung des Präsidenten des westfälisch-lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Johannes Röring. Von Röring stammt die, so List, „Aussage der Woche“: 'Wir müssen uns verändern, weil wir als Berufsstand durch unsere Art und Weise der landwirtschaftlichen Erzeugung dazu beitragen, dass Boden, Wasser, Luft und Tiere sowie Elemente der Kulturlandschaft geschädigt werden.' Endlich einmal eine sachgerechte und selbstkritische Äußerung aus der Mitte der Verursacher, die sogleich von den Vertretern der übrigen Verbände (insbesondere aus dem Nordwesten Niedersachsens, in dem mehr Schweine, Hühner und Rinder leben als Menschen) und vom Bauernverbandspräsidenten Joachim Rukwied heftig kritisiert wurde. Es ist zu hoffen, dass durch dieses Eingeständnis der Landwirtsvertreter aus Ostwestfalen und die Absicht zur Veränderung die bisher kritikresistente Interessenvertretung der Landwirte in Zukunft reflektierter mit dem Begriff Tier- und Naturschutz und dessen Umsetzung umgehen wird."

Ostefreundin zeigt torffreien Traumgarten 

17. 1. 2017. Die BUND-Kreisgruppe Cuxhaven hat gemeinsam mit dem BUND Niedersachsen das neue Gartenprojekt „Traumgarten – torffrei“ gestartet. Ziel des einjährigen Vorhabens ist es, die Vorteile des torffreien Gärtnerns bekannter zu machen und Bürgern Mitmachangebote in ihrer Region zu bieten. 

 

Auf einem vom BUND gepachteten Grundstück in Hechthausen können die Hobbygärtner den Umgang mit der Schwarzerde-Kulturtechnik lernen. Dazu stellt die BUND-Gruppe drei Hochbeete zur Verfügung, an denen Erfah­rungen mit Kompost, Gartenerde und Terra Preta gewonnen und miteinander verglichen werden. 

 

Vorträge und Workshops sowie eine betreute Kindergruppe runden das Programm ab. Interessierte sind herzlich eingeladen, beim Schaugarten Hechthausen mitzuwirken. Sie können sich an die Projektleiterin, AG-Osteland-Mitglied Eleonore Lemke (Foto M.) von der BUND-Gruppe Cuxhaven, wenden: eleonore.lemke@bund.net.

 

Das Vorhaben ist eingebettet in das mehrjährige Förderprojekt „Terra Preta in Niedersach­sen“ des BUND-Landesverbandes, das Terra Preta als eine Form der ressourcenschonenden Gartenbewirtschaftung etablieren möchte – zum Schutz der bedrohten heimischen Moore. Es wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert. Weitere Informationen: www.bund-niedersachsen.de/terrapreta

Gewässerschutz: Bitte mehr Abstand halten!

Die niedersächsische Landesregierung novelliert derzeit ihr Naturschutz- und Wassergesetz. Die Naturschutzverbände wurden aufgerufen, die Neuregelegungen zu kommentieren. Der BUND begrüßt, dass mit der Novellierung Regelungen im Niedersächsischen Wassergesetz angepasst und damit Rechtsunsicherheiten beseitigt werden. Beim Umweltschutz bleibe die Novelle jedoch deutlich hinter den gesetzlichen Möglichkeiten zurück, die die europäische Wasserrahmenrichtlinie geboten hätte. Dies betrifft laut BUND beispielsweise die Gewässerrandstreifen, die eine zentrale Rolle beim Gewässerschutz spielen: Um die gesundheitsgefährdende Belastung durch Nitrat, Phosphat und Pflanzenschutzmittel in den niedersächsischen Gewässern zu reduzieren, ist aus Sicht des BUND eine Pufferzone von mindestens 10 Metern zwischen Acker und Gewässer erforderlich. Vorgeschrieben werden derzeit nur 5 Meter.

 

Zudem fordert der BUND den Landesgesetzgeber auf, ein wasserrechtliches Verbot des Frackings einzuführen. Auch vermisst der Umweltverband im Wassergesetz Vorgaben zum Umgang  mit Niederschlagswasser, das von bebauten Flächen abfließt. 

 

Angesichts des Klimawandels und der drohenden Trockenheit müssten dringend Maßnahmen zur Speicherung von Niederschlägen im Winterhalbjahr sowie von Starkregenereignissen während der Vegetationsperiode ergriffen werden.

Zoologe Dr. Wandrey über den Wolf

16. 1. 2017. An diesem Mittwoch, 18. Januar, 19 Uhr, im Ratssaal Cadenberge (Marktplatz) berichtet AG-Osteland-Mitglied Dr. Rüdiger Wandrey in einem Lichtbildervortrag von seinen Begegnungen und Forschungen mit und über den Wolf, den großen Wildhund des Nordens, dessen Rolle und Bedeutung für den Menschen und die Natur und die Problematik seiner Rückkehr nach Deutschland. 

 

Über 50 Jahre hat sich der frühere Wingster Zoodirektor Wandrey mit der Biologie und dem Verhalten von Wölfen und anderen Wild- und Haushunden befaßt, über dieses Thema promoviert und während seines Studiums den wohl bedeutendsten Wolfsforscher Europas kennen gelernt, den Schweden Erik Zimen, der, wie Wandrey, im Institut für Haustierkunde in Kiel mit seinen bahnbrechenden Untersuchungen zum Verhalten der Wölfe begonnen hat (Eintritt 5 Euro - nur Abendkasse).

Natureum: Trauer um Barbara Weischer

12. 1. 2017. Viele Menschen an der Ostemündung trauern um Barbara Weischer aus Neuhaus, die kürzlich im Alter von 63 Jahren einer tückischen Krankheit erlegen ist. Die pädagogische Mitarbeiterin des Natureums Niederelbe, die aus Witten im Ruhrgebiet stammt, hat Tausenden von Natureum-Besuchern nicht nur die maritime Landschaft der Mündungsregion nahegebracht, sondern auch dabei geholfen, die spannenden Spezialausstellungen des Naturkundemuseums zu erschliessen, zuletzt etwa über Kryptozoologie.

 

In Seminaren der von ihr entwickelten Reihe "Altes Wissen neu entdeckt" - unter anderem in der Neuhäuser "Klönstuv" - informierte sie mit Leidenschaft und großer Sachkenntnis über die weithin vergessenen Heilkräfte der heimischen Flora; unser Foto zeigt Barbara Weischer beim Zapfen von Birkensaft an der Oste. Die Beisetzung findet in kleinem Kreise   im Ruheforst in der Wingst statt, dem schönen Bergwald an der Oste.

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