Websites für das Osteland
Websites für das Osteland

Grünes Netz Oste: Natur und Umwelt

Der Fachbereich Natur und Umwelt - kurz Grünes Netz - ist ein Arbeitsfeld der AG Osteland. Der Verein wirbt verbandsübergreifend für die Bewahrung des Naturerbes der Flussregion, auch durch Exkursionen etwa zur Ostemündung oder in die Ostemoore, und bemüht sich um die Vernetzung der einschlägig engagierten Mitglieder. Infos auf dieser aktuellen Website, auf unserer Archivseite und tagesaktuell auf Facebook.

Öko-Landbau: Rote Laterne für Niedersachsen

10.1.2019. Der BUND und die Heinrich-Böll-Stiftung haben in Berlin den Agrar-Atlas 2019 vorgestellt. Demnach ist  Niedersachsen von einer Agrarwende und dem Ziel der Bundesregierung von 20 % Ökolandbau im Jahr 2028 noch weit entfernt. „Der Agrar-Atlas weist Niedersachsen mit nur 3,9 % an ökologisch bewirtschafteten Flächen abermals als bundesweites Schlusslicht aus. Niedersachsen bleibt laut Agrar-Atlas dagegen Spitzenreiter bei der Massentierhaltung. Mehr... 

Ostemündung: Zugvögel im Klimawandel 

7. 1. 2019. Der derzeitige Klimawandel wirkt sich auch auf die Vogelwelt aus,zeigt der Ornithologe Professor Dr. Franz Bairlein in seinem Vortrag am Sonntag, 13. Januar, 14 Uhr, im Natureum Niederelbe in der Ostemündung.

Zugvögel kehren im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück oder ändern ihre Abzugszeiten im Herbst. Dadurch verändern sich für viele Arten die Aufenthaltszeiten im Brutgebiet. Bei Vogelarten, die innerhalb Europas überwintern, gibt es eine Abnahme der Zugbereitschaft. Sie werden immer mehr zu Standvögeln und verbleiben den Winter im Brutgebiet. 

Viele Wasservogelarten verschieben ihre Winterareale weiter nach Norden. Was harmlos klingt, verändert die Zusammensetzung von Wintervogelgemeinschaften und damit die Konkurrenzverhältnisse und Überlebensbedingungen. Viele Arten brüten schon früher, bei einigen wirkt sich das durch das veränderte Nahrungsangebot auf den Bruterfolg und damit auf die Bestände aus. Regionale Unterschiede im Klimawandel bringen außerdem den Zugablauf durcheinander, da Langstreckenzieher auf eine Kette „verlässlicher“ Rastgebiete angewiesen sind.

Franz Bairlein ist Direktor des Instituts für Vogelforschung an der Vogelwarte Helgoland in Wilhelmshaven und Professor für Zoologie an der Universität Oldenburg. 2010 wurde Bairlein auf dem Internationalen Ornithologischen Kongress in Campos do Jordao, Brasilien, zum Präsidenten der International Ornithological Union und damit zum Präsidenten des Internationalen Ornithologischen Kongresses 2014 in Tokio gewählt (Foto: Bock/Natureum).

Wingst: UN zeichnen Eh-da-Projekt aus

5. 12. 2018. Das auch im Osteland mit sogenannten „Eh-da-Flächen“ vertretene Öko-Projekt ist im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Wie in der Wingst  werden ungenutzte Flächen für mehr Artenvielfalt hergerichtet. Mehr...
 
Ostefreund und Bürgermeister Carsten Hubert (Osten) kommentiert auf Facebook: "Tolle Auszeichnung. Himmelpforten und Osten sind in der Vorbereitung, in ihren Gemeinden dieses Projekt umzusetzen."

Die Knäkente brütet wieder bei Hemmoor

26. 11. 2018. Im Biotop „Moorwiesen“, einer 2017 angelegten Kompensationsfläche zwischen der Bahnlinie und der Oste bei Hemmoor, ist viel passiert: Auf dem rund 30 Hektar großen Gebiet haben sich inzwischen 50 verschiedene Vogelarten angesiedelt. Das ergab jetzt eine Bestandserfassung, die NiedersachsenPorts in Auftrag gegeben hat. Die Naturschutzfläche mit dem von der Firma Frank Meyer (Niederstrich) gebauten originell „gefiederten“ Beobachtungsturm umfasst umgerechnet 42 Fußballfelder (Fotos: Bölsche).

Das Gebiet dient als Ersatzfläche für den Bau des „Liegeplatzes 4“ in Cuxhaven. Damit will die niedersächsische Hafengesellschaft für eine Balance zwischen ihren Baumaßnahmen und der Natur sorgen.

„Uns ist wichtig, Verantwortung für unsere Baumaßnahmen zu übernehmen und zum Erhalt der Natur beizutragen. Es ist ein toller Erfolg, dass sich bereits ein Jahr nach Ende der Maßnahme so viel entwickelt hat“, erklärt Knut Kokkelink, Leiter der Abteilung Technik in Cuxhaven und Stade.

Gemeinsam mit seinem Team plante und baute er den Liegeplatz 4, der im September dieses Jahres eingeweiht wurde.

Ein Jahr lang erfasste die Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU) alle Pflanzen- und Tierarten auf dem Biotop bei Hemmoor. Bei 32 von insgesamt 50 Vogelarten wurde ein Brutnachweis oder Brutverdacht festgestellt. Besonders erfreulich war der Brutnachweis der vom Aussterben bedrohten Knäkente. Auch weitere gefährdete Arten wie der Kiebitz, der Flußregenpfeifer oder die Krickente haben in dem Gebiet gebrütet.

Im Mai dieses Jahres hatte NPorts den Vogelbeobachtungsturm eingeweiht. Von dort aus können die Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Vogelarten entdecken.

Auf der Fläche haben auch Amphibien und Insekten einen Lebensraum gefunden. Bei der Erfassung wurden zudem zwölf Libellenarten und sieben Heuschreckenarten gezählt.

Auf den Moorwiesen wurden fünf große Flachwasserbereiche gebaut und Gräben, sogenannte Grüppen, für die Entwässerung aufgeweitet. An einigen Stelle wurde die Entwässerung der Fläche unterbunden, um die Wasserstände zu erhöhen. Auf diese Weise sind schon im ersten Jahr nach der Herstellung der Fläche Feucht- und Nasswiesen entstanden. Vorher war das Gebiet ein intensiv genutztes Grünland, das wenig Lebensraum für Flora und Fauna bot.

Ausstellung: Kuhlen in Kehdingen und Hadeln

5.11. 2018. Das Kuhlen ist eine Form der Bodenverbesserung zur Ertragssteigerung der Marschböden, bei der sich die Landwirte über Jahrzehnte der bis zu 2 bis 3 Meter unter dem heutigen Niveau liegenden Kalkschichten aus den Schalen der Meerestiere vergangener Erdzeitalter zunutze machten. Anfangs gelangte man sehr zeit- und kraftaufwendig mit dem Spaten bis an die fruchtbaren Kalkschichten. Im frühen20. Jahrhundert wurden Maschinen zur Blausandförderung auf den Äckern eingesetzt. 1992 endete die Ära der Kuhlmaschinen auf Kehdingens Äckern. Andere Formen der Bodenverbesserung haben das traditionelle Kuhlen abgelöst.

 

Zur Organisation des maschinellen Kuhlens haben viele Marschenkommunen Kuhlverbände gegründet. Hier, auf niedersächsischer Elbseite gab es die Kuhlverbände Kehdingen und Hadeln. Der Kuhlverband Kehdingen löste sich nachdem die letzten Kuhldarlehen abgewickelt waren im Jahre 2011 auf. Ein Restvermögen wurde dem Förderverein Historischer Kornspeicher mit der Auflage zugesprochen, dem Kuhlen an der Niederelbe ein ehrendes Andenken zu bewahren.

 

Diesen Auftrag hat der Speicher bereits teilweise mit der Herausgabe einer Broschüre über das Kuhlen und eine Informationsveranstaltung in Form eines Speichergespräches erfüllt. In den vergangenen Monaten hat der Förderverein Historischer Kornspeicher im Zusammenwirken mit den ehemaligen Kuhlverbandsvorstehern Wyrich Adolphi, Günther Schmoldt sowie dessen Stellvertreter Horst Wilkens eine kleine Dauerausstellung zum Kuhlen konzipiert, die letzten Monat offiziell eröffnet wurde.

 

Die Ausstellung kann immer dann besucht werden, wenn im Speicher Veranstaltungen stattfinden. Außerdem kann man gerne auch Besuchstermine über das Büro des Speichers per Telefon (047798994474) oder Mail (info@kornspeicher-freiburg.de) vereinbaren.

Hemmoor: Freier Blick über die Ostewiesen

1. 10. 2018. Mit letzten Pflasterarbeiten ist jetzt der Bau eines Vogelbeobachtungsturms am Rande der geschützten Moorwiesen bei Hemmoor-Schwarzenhütten abgeschlossen. Bei der Herrichtung des Biotops zwischen Bahntrasse und Ostedeich handelt es sich, wie mehrfach berichtet, um eine Maßnahme zur Kompensation von Natureingriffen durch eine Hafenerweiterung in Cuxhaven. Nähere Erläuterungen - auch über erste Kiebitz-Bruterfolge - finden sich dazu auf einer Infotafel neben dem architektonisch bemerkenswerten, von der Oberndorfer Tischlerei Frank Meyer erstellten Vogelbeobachtungsturm.

Balje: Otterglück an der Ostemündung

1. 10. 2018. Ottermännchen Akio und das Otterweibchen Fawini leben seit gestern zusammen und vertragen sich hervorragend. Mitte August ist Akio im Natureum Niederelbe an der Oste eingetroffen -  als männliche Gesellschaft für die Single-Dame Fawini. Aber die beiden durften sich mehrere Wochen nicht treffen, denn Akio, der aus dem Zoo Osnabrück hierher an die Elbe gekommen ist, musste erst eine Eingewöhnungs- bzw. Quarantänezeit überstehen.  Jetzt wartet das Natureum nur noch auf Nachwuchs ...

Naturschutz für die Osteschleifen

Aus der NEZ.

SUCHE

Beiträge von Jochen Bölsche aus den letzten 15 Jahren finden Sie so:

 

> Oste-Seiten ab 2014: Auf www.google.de ein Suchwort eingeben mit dem Zusatz site:ag-osteland.de


> Oste-Seiten bis 2014: Auf www.google.de ein Suchwort eingeben mit dem Zusatz site:niederelbe.de

Beliebte Instagram-Fotos aus dem Osteland und von der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel

OSTELAND-WEBCAM

Aktualisieren: Bild anklicken. Nutzername: guest. Kein Passwort.

Ferienhaus im Osteland (Klick aufs Bild)

Das "Osteland-Magazin" ist online

Osteland auf Facebook

Aktuelles auf Facebook:

facebook.com/groups/osteland

Alte Website (2004 - 2014):

niederelbe.de/osteland

Alte Osteland-Website
Alte Oste-Website im Archiv

oste.de / ostemarsch.de

Private Website (2001 - 2014), noch im Archiv verfügbar:

niederelbe.de/oste2011

Natur und Umwelt an der Oste

 

Website

Archiv bis Mai 2014

facebook.com/ostenetz

Krimiland Kehdingen-Oste 

krimiland.de 
facebook.com/groups/krimiland

Landmut - Landwut

facebook.com/landwut

Tage der Oste

tag.der.oste.de

"Wilde Oste" (2012) 

wilde.oste.de

200 Jahre 1813

1813.oste.de

Oste-Radweg (ab 2011) 

oste-radweg.de 
facebook.com/osteradweg

Deutsche Fährstraße

Bremervörde - Kiel (ab 2003) 

deutsche-faehrstrasse.de

Impressum

oste.de - seit 2001

V. i. S. d. P. Jochen Bölsche

Fährstraße 3

21756 Osten/Oste

Tel. 04771-887225

osten@oste.de

 

Gewidmet den Ehrenamtlichen an der Oste, insbesondere der AG Osteland e.V., Amtsallee 2b, 27432 Bremervörde - Direktkontakt zum Vorstand list@ag-osteland.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
{{custom_footer}}