Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

www.gruenes-netz-oste.de

Fachgruppe Natur und Umwelt - kurz Grünes Netz - heißt die jüngste Gliederung der AG Osteland. Sie wirbt verbandsübergreifend für die Bewahrung des Naturerbes der Flussregion, auch durch Exkursionen etwa zur Ostemündung oder in die Ostemoore, und bemüht sich um die Vernetzung der einschlägig engagierten Mitglieder. Infos auf dieser aktuellen Website gruenes-netz-oste.de, auf unserer Archivseite und auf Facebook.

Deichwanderverbot: Kreis rudert zurück

23. 9. 2015. Nach einer Online-Petition aus Geversdorf (1266 Unterschriften) und Protesten u. a. der AG Osteland und des Ostedeichverbandes will der Landkreis Cuxhaven nun darauf verzichten, im FFH-Schutzgebiet um Geversdorf und Neuhaus ein Deichbetretungsverbot durchzusetzen. "Es war keineswegs unsere Vorstellung, dass man auf dem Deich nicht mehr wandern darf. Wir sind über die FFH-Forderung hinausgegangen und müssen nun nachbessern," zitiert die NEZ heute den Naturschutz-Amtsleiter Werner Rusch

 
Der Geversdorfer Petitions-Initiator und Ostepreisträger Günter Lunden hatte den Protest gegen ein Betretungsverbot für den Ostedeich ("führt mitten durch unseren Ort") laut NEZ unter anderem mit den "Bemühungen der AG Osteland im Bereich des Fremdenverkehrs" begründet (oste.de berichtete mehrfach). - Foto: Nabu-Wanderung auf dem Ostedeich

Einstimmig für Sarina Pils

23. 9. 2015. Die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg hat einstimmig Sarina Pils (Foto) zur neuen Sprecherin gewählt. Die 2. Vorsitzende des NABU Rotenburg  ist Landschaftsökologin und Mitarbeiterin der NABU-Umweltpyramide in Bremervörde. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sind außer dem Nabu und dem BUND unter anderem die drei Jägerschaften, der Kreis-Imkerverein, der Sportfischerverband und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Die vor über 30 Jahren gegründete AG will künftig mindestens viermal jährlich tagen.

Ostepreisträger als Landschaftswart

22. 9. 2015. Neuer Landschaftswart in der Samtgemeinde Geestequelle am Rande des Ostelandes ist Detlef Ertel, der sich und sein Aufgabengebiet jetzt in der jüngsten SG-Ratssitzung im Oereler Rathaus vorstellte. Samtgemeinde-Bürgermeister Stephan Meyer zeigte sich erfreut über das Engagement des Naturschützers, der 2013 mit dem Osteland-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden war (Laudatio hier).

50 Jahre GNU-Naturschutz im Cuxland

1. 9. 2015. Die Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz e.V.  (GNU) - Mitglied der AG Osteland - kann auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Das Aktionsfeld der GNU, deren Vorsitzender zurzeit Georg Ramm ist, erstreckt sich satzungsgemäss nicht nur über den Cuxhavener Stadtbereich, sondern über fünf Samtgemeinden im Cuxland bis hin zur Börde Lamstedt.

 

In Cuxhaven hatte die GNU einen massgeblichen Anteil an der Umwandlung des Truppenübungsplatzes Altenwalde zum Naturschutzgebiet Cuxhavener Küstenheiden, während sie mit einem ausserordentlich hohen Spendenbeitrag zur Rückvernässung des Stinstedter Sees beigetragen hat.

 

Von der Gründung am  17. 11. 1964 unter dem Arzt und Naturwissenschaftler Dr. Panzer  ist die seinerzeitige Naturschutzgesellschaft Cuxhaven zu einem bedeutenden Faktor für die Erhaltung einer lebenswerten heimischen Umwelt geworden. Lange Jahre hat sie im Einvernehmen mit der Geschäftsführung des  BUND-Landesverbands Hannover unter dem Siegel BUND-Kreisgruppe Cuxhaven e. V. dessen Aufgaben mit übernommen, bevor sie unlängst zur früheren Bezeichnung zurückgekehrt ist (oste.de berichtete wiederholt).

Ostefreund zeigt Taiwan-Film in Cadenberge 

19. 8. 2015. Der aus Bremervörde stammende, in Ebersdorf aufgewachsene und seit Jahren in Asien arbeitende TV-Journalist Klaus Bardenhagen, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland, zeigt am Freitag, 21. August, 19.30 Uhr, im Taubenhof in Cadenberge den spekakulären Umwelt-Film "Beyond Beauty - Taiwan From Above". Lesenswerter Vorbericht und Trailer hier.

Boden-Kunst in Ihlienworth

14. 8. 2015. Wer in den achtziger Jahren davor warnte, nach Luft und Wasser seien auch die Böden gefährdet, erntete viel Unverständnis (siehe Titel des Buches aus dem Jahre 1984). 

 

Fast ein Dritteljahrhundert später ist das Wissen um diese Bedrohung nahezu Allgemeingut - und derzeit sogar Thema eines "Internationalen Jahres des Bodens" der Welternährungsorganisation (FAO).
 
In dessen Rahmen findet vom 27. August bis zum 17. Oktober im ehemaligen Recyclingwerk in Ihlienworth am Rande des Ostelandes eine von Samuel Fleiner kuratierte Kunstausstellung mit dem Titel "Boden!Bildung 2015" statt.
 
Einzelheiten auf www.ReArtHalle.de
 

Moor- und Dorfschutz: Der Kampf geht weiter

12. 8. 2015. In den Ostemooren bei Gnarrenburg, Sandbostel, Selsingen und Heinrichsdorf wächst der Widerstand gegen weitere Abbaupläne des Torfwerks Sandbostel
 
Mittlerweile sind über 100 durchweg ablehnende Stellungnahmen im Zuge eines entsprechenden Planfeststellungsverfahrens eingegangen.
 
In einem Pressegespräch haben Vertreter der mit dem Oste-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichneten "Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore und für die Zukunft unserer Dörfer" erneut ihre Ablehnung weiterer Abbaumaßnahmen von "100 Hektar und mehr im Kernbereich unserer Region und nah an den Dörfern" begründet: 
 
Das Vorhaben der Torfwerke vertrage sich nicht mit den Plänen für eine künftige "Modellregion", in der die Interessen von Landwirtschaft und Naturschutz berücksichtigt werden sollen.
 
Am 7. September werde der Runde Tisch zur Fortentwicklung des Zukunftskonzepts das nächste Mal zusammenkommen, kündigten die BI-Vertreter Kerstin Klabunde, Eva Janschek und AG-Osteland-Mitstreiter und Ortsvorsteher Johann Steffens (Klenkendorf) jetzt gegenüber der Bremervörder Zeitung an (Mittwoch-Ausgabe).
Moorschützerin Martina Leitner

21. 7. 2015. Der Kampf um die Erhaltung der schönen Moorlandschaften und Moordörfer westlich der Mittleren Oste im Raum Gnarrenburg geht weiter. 

 
Von einem Gespräch mit der FDP-Europaabgeordneten Gesine Meißner nahmen Osteland-Preisträgerin Martina Leitner sowie der AG-Osteland-Mitstreiter und Klenkendorfer Ortsvorsteher Johann Steffens, (beide führende Mitglieder der Bürgerinitiative zum Erhalt der Moore), die Zusage der Liberalen mit, sich für EU-Fördermittel für ein Moor-Modellprojekt einzusetzen. 
 
Unterstützung sagte auch der Rotenburger FDP-Kreisvorsitzende Hendrik Jürgens zu.

Wolfsrisse im Osteland vermutet

17. 7. 2015. Vermutlich Wölfe haben innerhalb von drei Tagen zwei Damhirsche im Raum  Alfstedt / Armstorf / Ebersdorf - unweit des Oste-Zuflusses Mehe - gerissen, wie die Bremervörder Zeitung unter Berufung auf die Jägerschaft berichtet. Damwild gehört zum natürlichen Nahrungsspektrum des Wolfes.

 

Außerdem neu im Netz: Landkreis Cuxhaven plant Schutz für Untere Oste +++ Fracking: Walsrode will Exxon aussperren +++

Schwebefährendorf gegen Windpark

10. 7. 2015. Mit einer Sonder-Ratssitzung am 12. August und mit der Einschaltung eines Fachanwalts will Osten den Kampf aufnehmen gegen den von der Bevölkerung abgelehnten Windpark in Sichtweite der Schwebefähre (Montage: Ruhl). Einwände sind bis zum 20. August möglich, die Pläne hier einsehbar.

Feier mit Fugu, Kultband und halbem Eintritt 

Das Windspiel "Fugu" entstand aus alten Regenschirmen. Foto: Monsees

10. 7. 2015. Sein 25-jähriges Bestehen feiert diesen Monat das Natureum Niederelbe, das schöne Naturkundemuseum in der Ostemündung. Bei einem Jubiläumsempfang am 6. Juli sprachen Landrat Michael Roesberg (Stade), Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche (Osten) und Natureum-Chefin und Ostepreisträgerin Dr. Clivia Häse vor geladenen Gästen  zur Eröffnung der Sonderausstellung "Wie alles begann – 25 Jahre Natureum Niederelbe" (siehe unten).

 
Zur Einstimmung auf das große Jubiläums-Fest präsentiert das Natureum Niederelbe bereits am Sonnabend ab 19 Uhr die Hamburger Kultband Bop Cats. Tickets sind im Vorverkauf hier  erhältlich. Für 12,- € bzw. 8,- € ermäßigt erhalten Konzertbesucher bereits ganztägigen Eintritt ins Natureum.
 
Am Sonntag, 12. Juli, werden Spannung, Spiel und Spaß für kleine und große Besucher geboten. Um 11 Uhr werden aus unscheinbaren Bernsteinrohlingen ganz besondere individuelle Schmuckstücke geschliffen. Um 13 Uhr lädt Michael Strahl zu einer Zeitreise in die Steinzeit ein. Am Lagerfeuer schnitzt er mit Besuchern „Zauberstäbe“, die damals ein wichtiges Hilfsmittel der Schamanen waren. Nachmittags wird leckeres Stockbrot gebacken.
 
Außerdem werden Führungen durch die Sonderausstellung und durch die Ausstellung „Lebensader Elbstrom angeboten. Kleine Besucher können im „Wasserland“ die Geheimnisse des Marschgrabens erforschen und die Otter, Ziegen, Kaninchen, Esel und Ponys besuchen. Teilweise dürfen die Tiere gestreichelt und gefüttert werden.

 

Als besondere Geburtstagsgäste schauen der Pfahlewer „Oderik“ aus Oederquart und Werner Monsees mit seinen spektakulären Großdrachen vorbei. Die Samtgemeinde Nordkehdingen lädt zum Open Ship auf der „Oderik“ ein. Der originalgetreue Nachbau der bis Ende des 19. Jahrhunderts genutzten Schiffsgattung wurde auf der Freiburger Bootswerft Hatecke gefertigt.

 

Werner Monsees beschäftigt sich seit über 25 Jahren hobbymäßig mit der Drachenfliegerei. Für das Jubiläumsfest hat er einen echten Hingucker dabei. Fugu ist ein bunter Kugelfisch mit einem Durchmesser von über drei Metern. In fünfmonatiger Arbeit ist er aus Regenschirmstoffen entstanden. Die Schirme dafür waren Sturmtrümmer in Straßen oder stammten von Freunden, Verwandten, Nachbarn oder waren Überbleibsel in Läden und Restaurants. Bei passendem Wind wird es außerdem einen Drachenstart im Außendeichbereich geben.

 

Zur Geschichte des Natureums ist dank des Fördervereins eine Sonderausstellung entstanden. „Wie alles begann – 25 Jahre Natureum Niederelbe“ zeigt die Vorgeschichte und die Anfänge ebenso wie die Meilensteine aus der näheren Vergangenheit.

 

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Zusätzlich zu dem Angebot im Café/Bistro gibt es Leckeres vom Grill. Zur Feier des Tages erhalten alle Besucher den Eintritt zum halben Preis.

Am 17. Juli ist Tropennacht im Zoo

10. 7. 2015. Wie schon in den vergangenen Jahren lädt der Förderverein Zoo in der Wingst e.V. auch in diesem Sommer - am 17. Juli ab 19.30 Uhr - zur Tropennacht in den stilvoll beleuchteten, abendlichen Zoo im schönen Bergwald an der Oste.

 
"Erlebt bei leckeren Cocktails, kaltem Bier, knackiger Bratwurst und saftigen Steaks die Live-Band Los Rumberos, die mit Latino-Klängen für eine exotische Stimmung sorgen wird, und 'Spinning Area', die mit einer Feuershow ordentlich einheizen," heißt es in der Einladung: 
 
"Aber auch ein Spaziergang in den Abendstunden zu den Tieren hat zu diesen späteren Stunden seinen ganz besonderen Reiz. Und natürlich wird wieder bis tief in die Nacht gefeiert und getanzt. Der Eintritt ist frei, stattdessen wird um eine Spende zu Gunsten des Fördervereins Zoo in der Wingst gebeten, ganz nach dem Motto: Zahl was du willst – pay what you want."

Der Erlös der Veranstaltung geht zu Gunsten des Fördervereins Zoo in der Wingst e.V.. Seit nun 20 Jahren widmet sich der Förderverein dem Ziel, die Tierhaltung im Zoo in der Wingst auszubauen und ständig weiterzuentwickeln. Über 40 freiwillige Helfer sind daher mit am Werk, um die Tropennacht zu einer ganz besonderen Nacht in der Wingst zu machen.
 
Dank für Hinweise an Torben Klöfkorn.

Natureum: "Wir sind unser Geld wert"

6. 7. 2015. "Ganz Kehdingen-Oste" hat heute Nachmittag das 25-jährige Bestehen des Natureums Niederelbe in der Ostemündung gefeiert. Vor fast 300 Gästen versicherte Geschäftsführerin Dr. Clivia Häse: "Wir sind unser Geld wert."

 
Der Stader Landrat Michael Roesberg würdigte die Entwicklung der einstigen Vogelbeobachtungsstation zum kreiseigenen Natur- und Erlebnispark. 
 
Der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche dankte den Stader Kreispolitikern - stellvertretend für viele nannte er "Mr. Natureum" Heinrich von Borstel - dafür, "dass sie diesen kulturellen Leuchtturm nicht nur vor über 25 Jahren jottwede in die 'Kehdinger Prärie' gestellt haben, wie es damals hieß, sondern - nach zeitweisem Zögern - schließlich auch ihrer Verantwortung für dessen Zukunft gerecht geworden sind" (Bölsche-Rede siehe unten).
 
Dr. Häse blickte zurück auf eine "überwältigende Liste von Ausstellungen", mit denen ihr Vorgänger Dr. Reinhard Kölmel den Ruf des Natureums begründet habe, dankte ihrem "engagierten Team, das unermüdlich ackert", sowie dem Förderverein, der "Unglaubliches leistet".
 
Das Museum, zog Dr. Häse Bilanz, genieße heute die Unterstützung von Politik und Verwaltung, Rückhalt in der Region durch Einrichtungen wie die Maritime Landschaft Unterelbe und die Arbeitsgemeinschaft Osteland und verfüge mit dem neuen "Küstenwelle"-Entree über eine "architektonische Visitenkarte" mit "lebenden Stören und einem lächelnden Pottwal".
 
Für die Zukunft setzte Dr. Häse dem Natureum - zugleich Bildungsstätte und touristische Attraktion - das Ziel, "klein, aber fein zu bleiben, Charme zu bieten und die Besucherzahlen zu steigern". 
 
Ausgabendisziplin beim Umgang mit öffentlichen Geldern sei garantiert: "Wir sind nicht das Griechenland des Landkreises Stade." Man habe einiges zu bieten: einen Beitrag zu leisten zur Erhaltung einer Region, die nicht "abgehängt" werden dürfe.
 
Der Standort an der Grenze der Landkreise Stade und Cuxhaven sei gut: "Man muss sich nur dazu bekennen." Die Natur an Elbe und Oste sei ein "einzigartiger Schatz, den wir nur heben müssen".
 
Als Umweltbildungsstätte könne das Natureum, so Dr. Häse, zu verhindern helfen, dass Kinder den "Bezug zur Natur" verlieren – ein Gedanke, den namens des Fördervereins Hans-Günther Wolf (Hemmoor) aufgriff: "Die Bevölkerung hat ein Anrecht darauf, dass ihr die Funktionen der Natur nahegebracht werden."
Welchen enormen Beitrag das Natureum dazu bereits geleistet hat, zeigt eindrucksvoll die anschliessend eröffnete Ausstellung „Wie alles begann – 25 Jahre Natureum“, die Wolf und Doris Henningson, Dorothee Fetz (Foto; im Interview) und Rainer Himmighofen zusammengestellt haben.
 
Die sehenswerte Ausstellung hat auch die weithin vergessene Vorgeschichte des Natureums zum Thema, zu der unter anderem prominente AG-Osteland-Mitglieder wie Rainer Leive und Georg Ramm wichtige Beiträge geleistet haben.

AG Osteland: Einsatz für das Natureum

Die AG Osteland hat ihren Einsatz für das Natureum insbesondere in den Krisenjahren 2011/12 auf ihrer Aktions-Website www.tor.zur.oste.de dokumentiert.

"Leuchtturm in der Kehdinger Prärie"

Bölsche (r.) mit Clivia Häse und Michael Roesberg
Grußwort von Jochen Bölsche (AG Osteland) zum 25-jährigem Bestehens des Natureums Niederelbe im Juli 2015 
 
Zu allererst überbringe ich Ihnen hier auf der Oste-Insel die Glückwünsche der Arbeitsgemeinschaft Osteland, der neben mehr als 500 durchweg sehr aktiven und natur- wie heimatbewegten Bürgerinnen und Bürgern auch nahezu alle Gebietskörperschaften von der Quellregion bis zur Mündung unseres Flusses angehören, also das gesamte Herzstück des Elbe-Weser-Dreiecks.
 
Dass sich die Menschen am Fluss ihrem Natureum verbunden fühlen, hat sich wohl nie so deutlich gezeigt wie 2011 und 2012, als dessen Zukunft - Sie erinnern sich - zeitweise im Nebel zu liegen schien.
 
Der von uns verfasste "Baljer Appell" zur Erhaltung und zur Aufwertung der touristischen Perle in der Mündung löste damals, nachzulesen auf der Aktions-Website www.tor.zur.oste.de, einen "Tsunami der Sympathie" aus: 
 
Über die Grenzen des Träger- Landkreises Stade hinaus, auch im Kreis Cuxhaven und selbst droben am Oberlauf im Kreis Rotenburg, forderten Bürgermeister, Wissenschaftler, Pädagogen und Künstler zu Aberhunderten alle Verantwortlichen auf, sich gemeinsam dafür einzusetzen, "dass das Natureum Niederelbe, das größte Naturkundemuseum im Elbe-Weser-Dreieck, weiter ausgebaut, noch attraktiver gestaltet und damit nachhaltig gesichert werden kann".
 
Dank gebührt den Kreispolitikern im fernen Stade heute dafür, dass sie diesen kulturellen Leuchtturm nicht nur vor über 25 Jahren jottwede in die "Kehdinger Prärie" gestellt haben, wie es damals hieß, sondern - teilweise nach zeitweiligem Zögern - schließlich auch ihrer Verantwortung für dessen Zukunft gerecht geworden sind. 
 
Zu verdanken war dies neben dem Einsatz engagierter Bürger insbesondere einigen Kommunalpolitikern, von denen hier aus ganz besonderem Anlass einer namentlich genannt sei: der am morgigen Dienstag aus Altersgründen als Kehdinger Tourismusvereinschef ausscheidende Heinrich von Borstel, der jahrzehntelang dafür gekämpft hat, "das Nord-Süd-Gefälle im Landkreis Stade etwas abzumildern", und dem die Presse zu Recht den Ehrennamen "Mr. Natureum" verliehen hat.
 
Dank gebührt natürlich all den Hauptamtlichen, die das Natureum mit Hilfe des Fördervereins in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten auf- und immer weiter ausgebaut haben. Die Arbeit ihrer Vorgänger wird gleich Frau Dr. Häse zu würdigen haben. Was sie selber wiederum mit ihrem Team unter teilweise weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen geleistet hat und leistet, hat bereits vielerlei Anerkennung erfahren, zuletzt vom Kultusministerium durch die Einstufung des Natureums als außerschulischer Lernort und von der UNESCO als Musterprojekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", ganz zu schweigen von der Verleihung des Ostekulturpreises 2014, die von der Jury unter anderem so begründet wurde: 
 
"Unter der Verantwortung der Küstenforscherin und Ökologin, die seit 2010 Geschäftsführerin des Natureum Niederelbe ist, entwickelt sich das Naturkundemuseum in der Ostemündung weiter zu einer wichtigen touristischen Attraktion, die den Besuchern eine einzigartige Verbindung von Wissensvermittlung, Naturerlebnis und Freizeitvergnügen bietet. Mit dem Umbau des Küstenmuseums im Winter 2012/2013, den Dr. Häse mit Professionalität und Beharrlichkeit vorangetrieben hat, sind die Elbmündung und auch die Oste verstärkt in den Fokus gerückt worden."
 
Einen zweiten Goldenen Hecht, möchte ich hinzufügen, hätte das Natureum für sein großartiges neues Eingangsgebäude verdient, das auch als Station für die Fahrradtouristen an Elbe und Oste bedeutsam ist - ebenso wie andere Etappenziele an der Deutschen Fährstrasse wie etwa das Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen, der Kornspeicher in Freiburg, der Baljer Leuchtturm, der Fernsichtturm in der Wingst oder die Fähren auf der Oste.
 
Die AG Osteland hat Frau Dr. Häse und ihrem Team auch Dank zu sagen für die stets gute Zusammenarbeit bei gemeinsam bestrittenen Aktivitäten - seien es Lesungen im Rahmen unseres Projekts Krimiland Kehdingen-Oste, sei es unsere Wanderausstellung "Wilde Oste" zum 50. Jahrestag der Sturmflut 1962, sei es die Werbung für die von uns getragenen touristischen Produkte Fährstrasse Bremervörde - Kiel und Oste-Radweg Tostedt - Balje, seien es die Tage des Fisches oder der Störschutz; wir sind sehr dankbar dafür, dass kürzlich das neue Störbecken im Natureum nach unserem verstorbenen Osteland-Störvater Wolfgang Schütz benannt worden ist.
 
Auch ich persönlich habe immer wieder meine Freude hier in Balje, an den Seehund-Törns mit Freunden und Verwandten ab Anleger Natureum, an den Vogelkieker-Fahrten Richtung Leuchtturm, am Picknick neben der "Erna Becker", übrigens vorzüglich versorgt vom Förderverein, und natürlich beim Besuch der wunderbaren Dauerausstellung, zuletzt mit meiner Enkeltochter Anne Lotte, 12 Jahre alt: Vorgesehen waren zwei Stunden, das fand sie viiiel zu kurz, es wurden dann drei Stunden. 
 
Spätestens seitdem bin ich zutiefst überzeugt von den museumsdidaktischen Qualitäten des Natureum-Teams.

Bever: Schutz für Fischotter und Flussjungfer 

25. 6. 2015. Die Niederung des Oste-Nebenflusses Bever mit ihren Röhrichten und Feucht- und Sumpfwäldern ist bedeutsam als Lebensraum für Fischotter, Steinbeißer, Fluss- und Bachneunauge, Groppe und die Grüne Flussjungfer. Aus diesem Grund soll die Niederung unter Naturschutz gestellt werden, wie Ostefreund Jürgen Cassier, Leiter des Rotenburger Kreis-Naturschutzamtes, jetzt vor 130 Zuhörern in Deinstedt sagte.

 
In der Versammlung, die in betont sachlicher Atmosphäre verlief, kündigten die Behördenvertreter ein transparentes und kooperatives Verfahren an. Mehr...

Der verbotene See und sein Kanal

23. 6. 2015. Osteland - Land der Seen: Zu den verwunschenen Winkeln des Ostelandes zählt der aufgrund seiner Unterschutzstellung "verbotene" Balksee (1,2 Quadratkilometer groß, 1,2 Meter tief) samt seiner beiden Abflüsse: dem 12 Kilometer langen Neuhaus-Bülkauer Kanal und der Aue; beide speisen bei Neuhaus die Oste. 
 
Rundblick statt Rundweg: Eine Uferwanderung rund um den moorgesäumten und sagenumwobenen Balksee ist nicht möglich, wohl aber ein Rundblick von drei verschiedenen Positionen aus, die sämtlich im Naturschutzgebiet liegen: von einem Aussichtsturm (mit Info-Tafeln) und von einem kleinen Angelboothafen aus, beide erreichbar über den Wingst-Rundwanderweg W5, sowie von Kilometer Null des Neuhaus-Bülkauer Kanals aus, unmittelbar neben der Auemündung.
 
Über Lage, Geschichte und Natur von See, Kanal und Aue informieren vier hochinformative Wikipedia-Artikel:
 
> See 
> NSG
> Kanal 
> Aue 
 
Während Einheimische noch von den Zeiten schwärmen, als ein Kiosk, ein Tretbootverleih und Eisfeste mit Grogbuden den Balksee sommers und winters zum Ausflugsziel machten, genießt er samt der Randmoore nun seinen Dornröschenschlaf
 
Allein Angler mit Tageskarte und Erlaubnisschein dürfen den See mit Leihbooten befahren (mehr).
 
Weil seit der Übernahme des Sees durch das Land Niedersachsen eine Sperrung auch für Sportfischer künftig nicht völlig ausgeschlossen erscheint, hat die Gemeinde Wingst für ihre Angeltouristen vorsorglich eine Pachtstrecke am Kanal gesichert (www.cn-online.de/lokales/news/neues-angelrevier-am-kanal.html).
 
Aus Sicht des Naturschutzes vorrangig ist eine Reduzierung der Nährstoffeinträge in den See – siehe dieses NLWKN-Dokument. Ebenfalls lesenswert: eine Facebook-Seite von Seefreunden.
 
Der stellenweise sehr reizvolle Neuhaus-Bülkauer Kanal ist überwiegend von Fahrspuren und/oder Fußwegen gesäumt. Er bietet sich an für kombinierte Auto- und Wanderausflüge mit Pausen etwa im Gasthaus Butt am Zollbaum in Wingst oder im Bistro tum Suden im malerischen Neuhaus, wo der Kanal historische Bauten und den schönen Bürgerpark passiert und wo er hinter dem Aue-Schöpfwerk in den alten Hafen mündet.

Kooperation an der Oberen Oste

6. 6. 2015. Geschäftsführer Wilhelm Meyer und Vorsteher Angelus Pape vom Unterhaltungsverband Obere Oste haben in Zeven ein Kooperationsgespräch mit den neuen Landschaftswarten des Kreises Rotenburg sowie dem Bremervörder Nabu-Vorsitzenden Hans-Hermann Tiedemann geführt. 

 

Erörtert wurden u. a. Aufgaben und Zuständigkeitsbereich des UHV, die Schonung von Laichbetten bei Baggerarbeiten und die Notwendigkeit, Seitenstreifen der Gewässer von der Beackerung auszunehmen. Mehr...

 
Unterhaltungsverband und NABU gehören der AG Osteland an, Hans Hermann Tiedemann ist Vorstandsmitglied der AG Osteland und aktiv in deren Grünem Netz Oste.

Osteland ist Apfelland – und auf der Expo

5. 7. 2015. Auf der Weltausstellung Expo 2015 in Mailand ist das Osteland mit dem Artenschützer und Biobauern Eckart Brandt aus dem Ostedorf Großenwörden als "Themenbotschafter" für Nachhaltigkeit vertreten - siehe Expo-Website und Brandts Website www.boomgarden.de.
 
Porträtiert als "Apfelkönig von Norddeutschland" wurde Brandt kürzlich auf dem Roten Sofa von N3. Der Beitrag ist hier in der Mediathek verfügbar.
 

Auf der NDR-Website heißt es dazu: Die Äpfel, die er anbaut, gibt es in keinem Supermarkt: "Seestermüher Zitronenapfel", "Celler Dickstiel" oder "Goldparmäne": 250 verschiedene und fast vergessene alte Sorten hegt und pflegt Eckart Brandt: Kirschen, Pflaumen, Quitten, vor allem aber Äpfel. Das Besondere der alten, robusten Sorten: Sie brauchen keine Chemie. Seit 1985 steckt Eckart Brandt viel Herzblut und viel Arbeit in sein Boomgarden-Projekt in der Nähe von Stade und hat schon Hunderte von alten Obstsorten vor dem endgültigen Verschwinden gerettet. Bettina Tietjen klemmt sich das Rote Sofa unter den Arm und besucht Eckart Brandt zur Apfelblüte live auf dem Feld.

Sonniges Geschäftsjahr in Oberndorf 

30. 5. 2015. Obwohl die drei Photovoltaik-Anlagen der 223 Mitglieder umfassenden Genossenschaft "Die Oberndorfer" im letzten Geschäftsjahr ein "sonniges Ergebnis" eingefahren haben, so Vorstand Horst von Thaden, und 2,5 Prozent Rendite erbrachten, hielt sich aufgrund einer erheblichen Steuernachzahlung der Überschuss in Grenzen, mit dem in diesem Jahr lokale Projekte unterstützt werden können: Jugendkutter, Heimatstube, Streuobstwiese und Kiwitte müssen sich 500 Euro teilen. 

 

Einstimmig erfolgte am Freitag in der Generalversammlung in Bentwisch die (turnusgemäße) Wahl zweier Aufsichtsratsmitglieder, Caspar Bingemer und Hartmut Behrens. Weiter im Amt sind Hans-Heinrich Katt, Malte Sandmeyer und Achim Katt

 

Der Vorstand, dem vom Aufsichtsrat "höchste Kostendisziplin" attestiert wurde, besteht nach dem Rückzug von Horst von Thaden jetzt aus Matthias Holl und Claus Lemke.

Förster wird Naturschutzbeauftragter 

28. 5. 2015. Für die Ernennung des 57-jährigen Försters Dirk Israel zum neuen Naturschutzbeauftragten für den Altkreis Bremervörde hat sich der Rotenburger Kreis-Umweltausschuss ausgesprochen, wir heute die Bremervörder Zeitung berichtet. Israel ist zuständig für die Forstförderung in den Kreisen Rotenburg, Osterholz, Stade und Cuxhaven. Der Sportfischer, Jäger und Imker ist Mitglied im NABU und aktiv bei den Bremervörder Grünen.

 
Er tritt nach der Bestätigung durch den Kreistag - gemeinsam mit Dr. Christiane Looks (Südkreis) - die Nachfolge des höchst verdienstvollen und kämpferischen bisherigen Naturschutzbeauftragten Werner Burkart an.

Landesregierung: Die Oste als Beispiel

Foto: Ostedeichverband

27. 5. 2015. Die Oste dient der niedersächsischen Landesregierung als Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Natur- und Hochwasserschutz.

 

"Die Nutzung von Synergien durch das Zusammenwirken von Naturschutz und Wasserwirtschaft in ein und derselben Landschaft bekommt zunehmend Bedeutung", betonte gestern Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz bei der Vorstellung des Jahresberichts des NLWKN. 

 

„Intakte Gewässer- und Auenlandschaften zählen zu den artenreichsten und leistungsfähigen Ökosystemen, allerdings befinden sich die wenigsten in einem naturnahen Zustand", sagte Kottwitz. 

 

Eine zielgerichtete Auenentwicklung könne auch einen wertvollen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten. „Eine engere Verknüpfung ist notwendig. Wir benötigen ein integriertes Auenmanagement", so die Staatssekretärin. 

 

Und so kommt es nicht von ungefähr, dass der NLWKN das Aktionsprogramm erarbeitet. „Im NLWKN haben wir seit zehn Jahren beste Erfahrungen mit gemeinsamen Projekten gemacht", betonte der Direktor des NLWKN, Siegfried Popp und nannte Beispiele aus dem aktuellen Jahresbericht - etwa die Rückverlegung von Deichen an der Oste, um dem Fluss mehr Raum zu geben. 

 

„So können erhöhte Wassermengen aus dem Oberwasser zurückgehalten werden. Das verbessert den Hochwasserschutz und wir schaffen ganz nebenbei ökologisch wertvolle Biotope". Mehr...

Osteland-Preisträger Heinze im Porträt

26. 5. 2015. In einem großen Porträt im Stader Tageblatt (Dienstagausgabe) stellt Redakteurin Grit Klempow den Biologen Gerd-Michael Heinze von der Naturschutzstation Unterelbe in Freiburg vor, der wie seine Kollegen mit "Pragmatismus und Fachwissen" das EU-Vogelschutzgebiet und die landeseigenen Naturschutzflächen an Oste und Elbe betreue. 

 
Das Tageblatt erwähnt auch die jüngste Ehrung des in Osten lebenden leidenschaftlichen Vogelkundlers: "Für seine Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Zugvogelschutz wurde er von der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit einem Goldenen Hecht ausgezeichnet."

Naturfreunde: Oberlauf trifft Unterlauf 

18. 5. 2015. Wie schon im Vorjahr haben die Naturfreunde Nordheide aus der Region unweit der Oste-Quellen um Tostedt und Buchholz den Unterlauf der Oste besucht. 
 
Erstes Ziel der Tagesfahrt, die Renate Bölsche (AG Osteland) organisiert hat, war das mehrfach preisgekrönte Natureum Niederelbe, wo die Geologin Ingrid Albrecht-Marxen bei einer Führung durch die mit modernsten Mitteln neu gestaltete Dauerausstellung faszinierende Einblicke in die maritime Landschaft an der "Lebensader Elbstrom" vermittelte.
 
Museumsleiterin Dr. Clivia Häse und der Vorsitzende des Fördervereins, Rainer-Michael Wermke, begrüßten die Gäste bei einem zünftigen Grillfest mit traumhaftem Osteblick - im Windschatten des 1892 gebauten Hamen-Fischkutters "Erna Becker".
 
Nächste Station war das liebevoll geführte Heimatmuseum im benachbarten Geversdorf, wo die Ehrenamtlichen vom Heimatverein um Günter Lunden gerade eine reizvolle neue Sonderausstellung über die einstigen drei Dorfschulen der Oste-Gemeinde zusammengestellt haben, die bei Älteren viele Erinnerungen an die eigene Schulzeit weckt.
 
Krönender Abschluss der Tagesfahrt war der weite Ausblick - bis nach Cuxhaven und zum Nord-Ostsee-Kanal - vom runderneuerten Fernsichtturm auf dem "Deutschen Olymp" in der nahen Wingst, dem schönen Bergwald an der Oste.
 
Zu einem Gruppenfoto formierten sich die Besucher aus der Nordheide mit ihrem Vorsitzenden Bernd Wenzel und den Gastgebern von der AG Osteland vor einer historischen Besonderheit: dem rekonstruierten Signalgeber des optischen Telegrafen, der von 1838 an Schiffsmeldungen von Cuxhaven über die Wingst und den "Telegrafenberg" in Hechthausen nach Hamburg übermittelt hat.

BUND wirbt für rare Sorten

Kreisvorsitzende und Ostefreundin Eleonore Lemke am Info-Stand

18. 5. 2015. Gemütlich war es nicht, als die Flohmarktstände zum Ostener Jubiläumsmarkt aufgebaut wurden. Nach einem kräftigen Regen- und Hagelschauer blieb es aber den Rest das Tages trocken, und die Besucher, unter ihnen auch viele Auswärtige, strömten durch das Schwebefährendorf.

 

Die Kreisgruppe Cuxhaven des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) war mit einem Stand vertreten und hatte als Besonderheit alte Kartoffelsorten (Pflanzgut) und Tomaten gegen Spende abzugeben.

 

Es ging dem BUND darum, einmal deutlich zu machen, dass es auch Sorten außerhalb des üblichen Einerlei aus dem Supermarkt gibt. Violetta, Odenwälder Blaue und den Angeliter Tannenzapfen gibt es im Erwerbsanbau nicht mehr; auch Tomaten wie Mexikanische Honigtomate, bolivianische Obsttomate, Zitronentraube und Green Zebra sind im Handel nicht zu finden.

 

So wird es in und um Osten bei Kartoffeln und Tomaten künftig ein wenig vielfältiger zugehen.

 

Dank für Foto und Informationen an Eleonore Lemke.

Besucheransturm auf die Oste-Insel

17. 5. 2015. Einen Besucheransturm per Fahrrad und PKW erlebte am Internationalen Museumstag das in den letzten Jahren neu gestaltete Natureum Niederelbe auf der Oste-Halbinsel bei Neuhaus. 

 

Dort, am attraktiven Endpunkt des Oste-Radwegs Tostedt - Balje, halfen Museumsleiterin Dr. Clivia Häse und Museumsförderer Rainer-Michael Wermke im blauen T-Shirt des Fördervereins Natureum Niederelbe e. V. am Grill und an der Getränkeausgabe mit, die Besucher – unter anderem von den Naturfreunden Nordheide – zu bewirten.

 
Am 4. Juni wird im neuen Eingangsgebäude des Natureums das große Ostestör-Aquarium in Betrieb genommen (befüllt ist es schon). Anfang Juli feiert das Museum an der Oste dann sein 25-jähriges Bestehen.

Halber Eintritt am Museumstag

Stör-Präparat im Natureum Niederelbe

10. 5. 2015. Am 17. Mai wird der Internationale Museumstag von allen Museen im deutschsprachigen Raum gefeiert.  Zur Feier des Tages erhalten alle Besucher an diesem Sonntag den Eintritt ins Natureum Niederelbe auf der Oste-Halbinsel zwischen Balje und Neuhaus zum halben Preis.

Faszinierende Welt der Insekten

Dr. Clivia Häse (mit Roter Mordwanze)

10. 5. 2015. Mit einer geschliffenen Rede voller funkelndem Witz hat Natureum-Chefin Dr. Clivia Häse heute die faszinierende Insektenbilder-Ausstellung "Sechs Beine" des Biologen, Künstlers und Naturschützers Wolfgang Kurtze eröffnet - siehe unten: "Sechs Beine in der Ostemündung".

Erfolgskonzept "Zoo mit Menü"

Zoo-Chefin Niemann (r.) mit "Zoo mit Menü"-Gästen
9. 5. 2015. Glückskekse, Seidenkleider, fernöstliche Gaumen- und Ohrenfreuden - originell und einfallsreich trug das Team der Oberndorfer Kult- und Kulturkneipe "Kombüse" am Samstag im Rahmen der Reihe "Zoo mit Menü" dem Themenabend-Motto "Asien" Rechnung. Zuvor hatten die rund 20 Teilnehmer - darunter aus Cadenberge der Gewerbevereinschef Matthias Holl und Bürgermeister Wolfgang Hess - im Wingster Zoo eine abendliche Sonderführung genossen. Zoo-Chefin Nadja Niemann brachte mit Witz, Charme und Kompetenz den begeisterten Besuchern einige der asiatischen Bewohner nahe - von den japanischen Rotgesichtsmakaken bis hin zum Gibbon "Gypsy”, 45, der in der Lage ist, mit seinem Gesang Regen vorherzusagen. Niemann: "Drei Stunden im Voraus."
 
Die originelle Reihe "Zoo mit Menü", eine Kooperation des Zoos mit dem Oberndorfer Kombüsen-Team um Barbara Schubert, wird demnächst mit weiteren Themenabenden fortgesetzt. Nächste Termine: Sonnabend: 13. Juni (Australien), 11. Juli (Afrika), 8. August (Amerika) und 12. September (Europa). Anmeldung: 04772-8608913

Thema Naturschutz an Elbe und Oste

7. 5. 2015. Die Fachgruppe Natur und Umwelt der AG Osteland (Grünes Netz Oste), plant für den Herbst eine Fachveranstaltung im Raum Kehdingen-Oste. 

 
Vorbereitet wird das Treffen zum Thema "Maßnahmen des Naturschutzes an Unterelbe und Unterer Oste" vom diesjährigen Osteland-Kulturpreisträger Gerd-Michael Heinze (Foto). Als Termin ins Auge gefasst ist Sonntag, 13. September.

Waldmuseum: Saisonstart 2015 mit Blasmusik

30. 4. 2015. Am 1. Mai ab 13 Uhr startet das Waldmuseum Wingst mit Blasmusik und Kuchenzelt in die neue Saison. Das durch breite Proteste - unter anderem der AG Osteland - und einen Förderverein um Horst Arp 2010 vor der Schließung gerettete Waldmuseum präsentiert sich in neuer Form, mit mannigfachen Möglichkeiten zur Interaktion und mit vielfältigen Facetten des Lebensraums Wald.

 

Im Archiv: 

 

Bürger retten Waldmuseum
 

Jochen Bölsche: Website Waldsterben - Waldleben

 

Facebook-Gruppe Waldsterben - Waldleben

Wildbienen-Abend auf dem Berthof

1. 5. 2015. Schon Tage vor der Vortragsveranstaltung  zum Thema Wildbienen auf dem schönen, kreativ dekorierten Berthof von Gerd und Gisela Bertholdt konnte man sehen, wie es dort, in Kleinwörden bei Hechthausen an der Oste, brummt und summt. Mit über 50 Interessierten Gartenbesitzern, Landwirten (Obstbau), Imkern und Tierärzten war die Veranstaltung des BUND-Kreisverbandes Cuxhaven komplett ausgebucht.

 

Luisa Stemmler stellte das Netzwerk Wildbienenschutz des BUND-Landesverbandes vor und berichtete über die derzeit vier "Leuchtturmprojekte"  in Niedersachsen - siehe BUND-Website.

 

Dr. Otto Böcking, der dieses Projekt wissenschaftlich betreut, erfreute die Gäste mit brillianten Fotos vieler Wildbienenarten. Er berichtete über Tricks und Kniffe einiger hochspezialisierter Arten, mit denen sie an den lebenswichtigen Nektar gelangen. 

 

Das außer unserer ausgeräumten Landschaft auch Gärten mit reinen Rasenflächen oder "Stein an Stein an Stein" keine Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten, wurde mehr als deutlich. Dr. Böcking sparte auch nicht mit Kritik an Nisthilfen, die fälschlicherweise auch als Insektenhotels bezeichnet werden. 

 

Käuflich zu erwerben oder mit viel Engagement selbst gebaut, wiesen sie doch viele Fehler auf, so dass sie für den Wildbienenschutz nicht geeignet seien. Am Infotisch gab es Bauanleitungen für geeignete Nisthilfen, Pflanzenlisten und Tipps für das richtige Saatgut.

 

Das schöne Wetter und die ideale Umgebung für Wildbiene und Mensch machten diesen Abend zu einer gelungenen Veranstaltung.

 

Dank an Eleonore Lemke.

"Sechs Beine" in der Ostemündung

25. 4. 2015. "Sechs Beine – Insekten beobachtet, gezeichnet, aquarelliert" ist der Titel einer Ausstellung mit Werken von Wolfgang Kurtze, die vom 10. Mai bis zum 2. August im Natureum Niederelbe in der Ostemündung zwischen Neuhaus und Balje gezeigt wird.

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