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Krimiland 2013

Anna trifft 
ihre Tochter

 
Die historische Feldsteinkirche zu Burweg-Horst

3. 11. 2013. Der Archäologe, Krimiautor und Ostepreisträger Dietrich Alsdorf stellt in der Kirche von Burweg-Horst sein neues Geschichtenbuch vor: einen Sammelband mit 27 historischen "Geschichten aus dem Stader Sand" über ganz unterschiedliche Themen rund um Stade. Das fängt an mit einer Geschichte über ein mittelalterliches Bauopfer in Bliedersdorf und führt durch die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit. Schwerpunkt des Bandes bilden die Schicksale von Frauen, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts in die Mühlen der Justiz gerieten. Der Leser erfährt von der "Roten Lena", die in Harsefeld geköpft wurde, oder von der jungen Magd Anna Brümmer, die als eine der letzten Frauen noch 1856 vor Stade dieses Schicksal teilen musste. Aber auch Ereignisse aus neuerer Zeit werden erzählt. So die des bekannten "Eismannes“"von Stade, der 30 Jahre lang an einer Stelle am Bahnübergang seinen Süßigkeitenstand hatte, oder vom Absturz eines Düsenjägers in die Stadt im Jahre 1962. 

 
Neues Buch von Dietrich Alsdorf

Auch für die Leser des Historienkrimis "Anna aus Blumenthal" ist wieder etwas dabei. Im Mittelpunkt des Buches steht eine fiktive Kurzgeschichte über Annas Tochter und ihre Begegnung mit dem Schicksal ihrer Eltern in Himmelpforten. Genau 181 Jahre ist es her, dass die junge Anna Spreckels mit dem 30 Jahre älteren Schwerverbrecher Cord Meyer auf Geheiß ihres Vormundes in der Burweger Kirche die Ehe einzugehen hatte - eine tödliche Verbindung: Nach knapp einem Vierteljahr Misshandlungen und Demütigungen ermordeten Anna und ihr Geliebter Claus den Verbrecher. Das Paar  auf dem Schafott in Himmelpforten, nachzulesen in den beiden Alsdorf-Romanen "Anna aus Blumenthal" und "Abels Blut“". Die tragische Geschichte des unglücklichen Liebespaares war in der Vergangenheit wiederholt Gegenstand von Exkursionen und Lesungen an den Schauplätzen, zuletzt im vergangenen Sommer im Aschhorner Moor.

Nun offeriert der Autor für alle Anna-Fans – und die, die es werden wollen – am Sonntag, 17. November 2013, eine Lesung in der schummrigen Atmosphäre der Burweg-Horster Kirche. Der Hamburger Schauspieler Wulf Mey wird bei Kerzenlicht Texte aus dem neuen Geschichtenbuch wie auch aus "Anna von Blumenthal" lesen. Beginn der Lesung ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.15 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro. In der Pause wird ein Imbiss mit Punsch angeboten (nicht im Preis enthalten).

Da der Platz in der kleinen Kirche begrenzt ist, bittet Organisator Egon Hentschel aus Engelschoff um Reservierung (Telefon von 9. bis 10.30 Uhr unter 04775/645). Karten sind erhältlich bei Buch+Papier Peschel in Himmelpforten, Telefon 04144/4999, Blumenladen Anja Schulz in Oldendorf, Telefon 04144/6767 und in der Buchhandlung Contor in Stade, Telefon 04141/46286.

 


Dinner zum 
Mitfahnden

 
Erstes Krimidinner in Neuhaus (2012)

17. 10. 2013. Schon zweimal wurde mit großem Erfolg in Neuhaus/Oste ein lukullisches Krimidinner zum Mitfahnden veranstaltet - siehePresseberichte

Ein dritter Abend dieser Art soll - genügend (40) Teilnehmer vorausgesetzt - unter dem Titel "Sturm über Klötensiel" am Sonnabend, 9. November, 19 bis 22 Uhr, in der Festhalle Neuhaus stattfinden.

Das Mitmach-Stück, das auf einer kleinen Nordsee-Hallig spielt, wird von Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von der Cum Gaudio Eventgestaltung aus Kellinghusen aufgeführt. 

Der Eintritt inkl. Dinner beträgt 49 Euro pro Person. Anmeldung nur noch bis Freitag, 26. Oktober, unter Tel. 0177-2521655 oder 0174-7458260 (Nicole Fischbach).

Mehr über das Stück hier (etwas nach unten scrollen).

 


Friedl liest aus 
Mumien-Krimi

 
Liest Freitag: Literaturpreisträger Friedl

24. 9. 2013. Wirtin, Osteland-Mitglied und Kultur-Promoterin Barbara Schubert (Foto) von der KOMBÜSE 53° Nord und das Literaturprojekt Krimiland Kehdingen-Oste laden ein zur zweiten Oberndorfer Autorenlesung: An diesem Freitag, 27. September, 20 Uhr, liest der Ostepreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf) sowohl seinen Kurzkrimi "Jubiläumsfeuerwerk" aus der Osteland-Anthologie"Mord an der Schwebefähre" als auch Teile aus seinem neuesten Oste-Krimi "Tödliche Schriftrollen vom Nil".

Friedl nimmt in diesem Roman die Fäden einer historischen Begebenheit vor der Ostemündung auf und spinnt daraus ein Netz aus Skrupellosigkeit, Kulturgeschichte, Mysterien und maritimen Flair: Im März 1822 verschwand tatsächlich ein Schiff mit Mumien und anderer kostbarer Fracht aus Ägypten. Ein schwerer Orkan verhinderte die Rettung der Mannschaft, die Ladung ging über Bord, die "Gottfried" lief auf Grund. Das ZDF produzierte nahezu zeitgleich mit dem Autor eine 45-minütige Dokumentation über die Geschichte und über Forscher wie Osteland-MitgliedReinhard Leive, die bis heute nach dem Wrack suchen.

 
Mumienschiff-Sucher Leive (l.) im ZDF

Die KOMBÜSEN-Crew bereitet, wie Barbara Schubert versichert, "ungefährliche Speisen und Getränke und wird den Vorlesesessel und die Stehlampe zurecht rücken". Das Buch kann im Anschluss erworben und vom Autor signiert werden. Ein Exemplar wandert aber auch in die kleineAutorenbibliothek direkt in der KOMBÜSE und leistet dort dem Krimi "Straßenkampf” von Wolfgang Röhl Gesellschaft, der vor einem Monat die Autorenlesungsreihe eröffnet hat.

 



Mordversuch in 
"Moorhausen"

 
Barbara Schubert dankt dem Autor

24. 8. 2013. Gut drei Dutzend Zuhörer waren der Einladung von Barbara Schubert zum ersten Krimiabend im Garten der neu bewirtschafteten Oberndorfer "Kombüse 53 Grad Nord" gefolgt. Der im Oberndorfer Ortsteil Niederstrich lebende langjährige "Stern"-Reisereporter und Oste-Preisträger Wolfgang Röhl las aus "Straßenkampf" (MCE-Verlag, Drochtersen; 210 Seiten; 11,90 Euro), seinem dritten Krimi nach "Im Norden stürmische Winde" und "Inselkoller".

 
Krimi-Publikum im Kajüten-Garten

Nach dem Erscheinen des Buches hiess es auf oste.de und krimiland.de: "Die spannende, mit Witz und Verve erzählte Story um den Tod eines Autobahn-Gegners ist eingebettet in jede Menge Lokalkolorit, das Lesern aus dem Osteland zusätzlichen Spaß beim Dechiffrieren der Lokalitäten bereitet.

'Moorhausen' - ganz klar, damit kann nur Hemmoor gemeint sein, zumal ein gruseliger Unterwasser-Mordversuch im dortigen 'Kreidesee' angesiedelt ist (den Röhl übrigens im Sommer 1999 in einer 'Stern'-Reportage als 'Todesloch' charakterisiert hat). Und wenn ein Sterbender an einer schmalen Deichstraße zwischen 'Bargwisch' und 'Söderfleth' nahe der 'Teufelsbucht' aufgefunden wird - logisch, dann kann er nur durch die kurvenreiche Strecke bei Bentwisch und Niederstrich inspiriert worden sein, unweit der Hexenbucht..."

Worum geht es? "Ein Autobahnprojekt polarisiert die Menschen in Landstrich zwischen Elbe und Weser. Einige profitieren von der Schnellstraße, andere sehen darin eine Verschandelung der Landschaft und kämpfen in einer Bürgerinitiative gegen die Planung. Als einer der Anführer der Protestler schwerverletzt am Straßenrand gefunden wird, ist das Entsetzen groß. Der Journalist Bernhard Hamm, der auf seinem Resthof lebt und als Pressechef eines Bremer Reiseunternehmens arbeitet, wird in den Fall verwickelt," so die Verlagsankündigung: "Wolfgang Röhl greift nicht nur ein aktuell im Elbe-Weser-Dreieck vieldiskutiertes Thema auf, sondern zeichnet wieder mit Beobachtungsschärfe und ironischem Unterton skurrile Menschen - vom alternativen Ex-Großstädter, den es aufs Land zieht, bis zum korrupten Politiker, der es nur auf seinen eigenen Vorteil abgesehen hat. Spannend erzählt Röhl eine Krimigeschichte, die durchaus so hätte passieren können - wenn er sie nicht erfunden hätte."

Foto: Jochen Bölsche 
Sarglager und Pranger im Krimiland

Wer durch die Lesung zum Buchkauf animiert worden ist, den erwarten vergnügliche Sottisen über die vielen Schlaglöcher auf den Deichstrassen ("Wir leben hier in der Dritten Welt") und die Funklöcher am Fluss ("Tal der Ahnungslosen"), über das "erotische Dreieck" mit Dörfern, die so ähnlich heißen wie "Fickstedt" und "Vrögeln", oder über die Musikvorlieben der Landleute ("Rex Gildo... So was liebten sie hier").

Irgendwie vertraut kommen Ortskundigen womöglich einige der karikierten Hauptfiguren vor: der großspurige, an der Oste lebende Hamburger Ex-Medienmann ("kurzzeitig auch mal Berater des Bürgermeisters"), der weißhaarige Maler und Kultur-Zampano oder der mit schrägen Autobahnfreunden verbandelte Staatssekretär. O-Ton Röhl: "Die Verfilzung von Wirtschaft und Politik war in dieser Gegend offenbar genauso, wie Lieschen Müller sie sich nach 300 handelsüblichen Fernsehkrimis vorstellte."

Auf Seite 4 stellt der Autor vorsichtshalber klar: "Personen und Handlung dieses Buchs sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit einer lebenden oder verstorbenen Person ist nur zufällig." 

 


Nachtfahrt 
ins Moor

 
Hier wird der Alsdorf-Krimi vorgestellt

16. 6. 2013. Wieder ein Leckerbissen für Freunde des Krimilandes Kehdingen-Oste: Am Sonntag, 23. Juni, veranstaltet Krimiland-Mitbegründer Egon Hentschel erneut eine mittsommernächtliche Lesung im Aschhorner Moor (siehe Fotoseite). Treffpunkt ist um 19.15 am Moorkieker-Bahnhof in Aschhorn bei Drochtersen. Dann geht's zum Haus im Moor, wo Ostepreisträger Dietrich Alsdorf aus seinem Historienkrimi "Abels Blut" list. 

 
Nachtfahrt mit dem Moorkieker

Nach der Lesung von Alsdorf (Foto), ab 22 Uhr, soll es noch eine Fahrt durchs Moor geben. Unkostenbeitrag 10 Euro, Karten bei Peschel in Himmelpforten, im Blumenladen von Anja Schulz in Oldendorf sowie in der Contor-Buchhandlung in Stade. Egon Hentschel bittet um Anmeldung und Reservierung von 9-10 Uhr unter Tel. 04775/645.

 


Neuhaus ist  
Klötensiel 

 
Darstellerinnen Haack und Kräenbring

11. 6. 2013. Das begeistert aufgenommene erste Krimidinner im November in der Festhalle Neuhaus hat Hallen-Eigner und Osteland-Mitstreiter Wilhelm Trüttner zu zwei Neuauflagen veranlasst: Das nächste Dinner im September ist - dank Flüsterpropaganda - bereits komplett ausverkauft, für ein drittes Krimidinner am Sonnabend, 9. November, gibt es dagegen noch Karten à 50 Euro (Anmeldung über Tel. 0177-2521655). Das Mitmach-Stück "Sturm über Klötensiel" wird wieder von Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von der Cum Gaudio Eventgestaltung aus Kellinghusen aufgeführt. 

 


Kalaschnikow 
und Kugelbake

 
Friedl mit Krimiland-Sprecherin Bölsche

6. 6. 2013. Mit einer Riesenflasche Wodka aus Minsk, verpackt in einer kyrillisch beschrifteten Waffenkiste, überraschte Osteland-Vorstandsmitglied Renate Bölschevon der Literatur-Initiative Krimiland Kehdingen- Oste den Ostekrimi-Autor Dr. Reinhold Friedl, der auf Helgoland seien 65. Geburtstag feierte.

 
Reinhold Friedl mit Marlene Frisch

Glückwünsche von der Oste überbrachten auch Bert und Marlene Frisch (Foto), die auf ihrem Nordeuropa-Segeltörn auf Helgoland Station machen. Ihr Präsent: ein Modell der Kugelbake samt regloser Männerfigur - in Anspielung auf die mörderische Eingangsszene aus dem Oste-Krimi "Tödliche Schriftrollen vom Nil", aus dem Friedl abends in der Nordseehalle auf Einladung der Kurverwaltung las.

Am Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr, folgt eine weitere Lesung aus den "Tödlichen Schriftrollen" in derGemeindebücherei Loxstedt bei Bremerhaven).

 


Autor Röhl 
über Krimis

13. 5. 2013. Aus Anlass des 425-Jährigen Bestehens des Stader Athenäums spricht am Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr,der Journalist und Ostekrimi-Autor Wolfgang Röhl (Abi 1966) aus Oberndorf in der Aula des Gymnasiums zum Thema "Morde im Minutentakt - wie der Krimi unser Bewusstsein verändert". Röhl  meint: "Inzwischen ist das Genre mit Abstand die meistkonsumierte Sparte im Fernsehen; die Buchhandlungen liegen voll mit Krimis aus allen möglichen Ländern, Regionalkrimis decken die letzte Pampa ab. Das Bombardement mit fiktiven Verbrechen bleibt auf unsere Wahrnehmung der Realität nicht ohne Wirkung - die meisten schätzen die tatsächliche Verbrechensrate in Deutschland zu hoch ein." Eintritt 5 Euro, Schüler freier Eintritt. Karten über Ticket-Point, Tourist-Information, Stadeum-Kartenhotline und online, Athe-Sekretariat.

Sarkasmus und  
Lokalkolorit

13. 5. 2013. Das Online-Portal der Zeitschrift Vorwärts stellt seinen Lesern diesen Monat einen Oste-Krimi und dessen Verfasser vor: "Der Krimi-Autor und -Preisträger Reinhold Friedl ist Politikwissenschaftler, lebt an der Oste, ist zuständig für die UNO-Flüchtlingshilfe in Norddeutschland. Er ist Literaturpreisträger der Oste-Region (Goldener Hecht) und spezialisiert auf Krimis mit niedersächsischem Lokalkolorit, kosmopolitischen Sprengseln und politischem Sarkasmus."Mehr...

 


Friedl auf der 
Criminale

 
Friedl liest im Zeughaus in Solothurn

23. 4. 2013. Osteland-Literaturpreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf), Autor aus demKrimiland Kehdungen-Oste, hat in der Schweiz mit zwei Lesungen an der Criminale teilgenommen, dem grössten deutschsprachigen Krimifestivals Europas. Aus Anlass des 75. Todestages des Schriftstellers Friedrich Glauser - er schuf die Figur des Wachtmeisters Studer - fand dieses einzigartige Festival zum ersten Mal in der Schweiz statt, in den Kantonen Bern und Solothurn. 

In der Berner Buchhandlung Stauffacher, der grössten Buchhandlung der Schweiz, las Friedl mit mehreren Autoren, darunter Ingrid Noll, Jürgen Kehrer (Wilsberg), Schauspieler und Autor Jochen Senf (Ex-Tatortkommissar Palu), Nina George und Jürgen Alberts, den kompletten Roman "Der Chinese“ von Friedrich Glauser. Die Lesung wird im Herbst 2013 als CD im Züricher Limmat Verlag veröffentlicht. 

Zu einer Lesung aus seinem eigenen Kriminalroman "Tödliche Schriftrollen vom Nil" war Friedl (Website) in das Museum "Altes Zeughaus" in Solothurn eingeladen, in historischem Ambiente zwischen Kanonen, Gewehren und Ritterrüstungen. 

 


Lebensgefahr im 
Zirkusprojekt

 
Werbezettel für das neue Stück

15. 3. 2013. Die Theaterfreunde im Krimiland Kehdingen-Oste können sich auf ein neues Stück freuen: "Unser Geheimnis" kommt aus der Oberndorfer Theaterwerkstatt um Hartmut Behrens (Text und Regie): Ein Drogenfahnder ist verschwunden, die Mordkommission ermittelt in einem Zirkus, einem Therapieprojekt für ehemalige Drogenabhängige. Dort herrscht Schweigen, wenn die Polizei kommt, aber lebensgefährlicher Streit, wenn sie weg ist. Eine spannende Story mit abgedrehten Charakteren und einem überraschenden Ende."

 
"Unser Geheimnis":VIDEOaansehen

Es spielen: Svea Christiansen, Jasmin Horeis, Marlitt Janssen, Jana Guthahn, Sabine Matern, Hanne Oellrich, Marvin Krüger, Mitja Siep. Termine: Fr, 12. April, Osteland-Festhaus, Osten, Vvk: Buchladen Flaig, Hemmoor; Fr, 19. April, Zur Linde, Wingst - Vvk dort, Sa, 20. April, Seelandhallen, Otterndorf - Vvk dort, Fr, 26. April, Haus der Jugend, Cuxhaven- Vvk dort. 

Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr. Karten kosten 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

 


Ein ZDF-Krimi und 
zwei neue Bücher

 
Kui mit dem "Goldenen Hecht"

5. 2. 2013. Ein preisgekrönter Roman aus dem Krimiland Kehdingen-Oste ist verfilmt worden und wird zur besten Sendezeit in der ZDF-Reihe "Film der Woche" ausgestrahlt. Mittlerweile steht der Sendetermin fest: "Der Tote im Watt"nach dem Krimi "Blaufeuer" von Alexandra Kui wird am Montag, 8. April, zu sehen sein. 

Für den Roman war die Journalistin im Frühjahr 2012 von der AG Osteland mit dem Literaturpreis "Goldener Hecht"ausgezeichnet worden. Freuen können sich ihre Leserinnen und Leser bereits auf zwei neue Bücher der Autorin, die demnächst erhältlich sind: der Nicht-Krimi "Die Welt ist eine Scheibe", der unter dem bürgerlichen Namen der Autorin,Alexandra Kuitkowski, erscheint, und der Jugendkrimi "Falsche Nähe". Beide spielen, wie zu erfahren ist, in einer Region, die an das Osteland erinnert; das Jugendbuch wendet sich an die gleiche Zielgruppe wie der Kui-Roman "Lügensommer" (siehe unten).

Zur  "Blaufeuer"-Verfilmung hat das ZDF der Presse einige Details mitgeteilt. Unter der Regie von Maris Pfeiffer spielen demnach Petra Schmidt-Schaller, Max von Thun, Thomas Thieme, Corinna Kirchhoff, Valerie Koch, Hannes Hellmann, Angelika Thomas, Hermann Beyer und andere. Das Drehbuch schrieben nach dem Kui-Roman Waltraud Erhardt und Peter Obrist.

Zur Handlung teilt das ZDF mit: "Janne Flecker (Petra Schmidt-Schaller) kehrt in ihre Heimatstadt Cuxhaven zurück, als ihr Bruder Erik (Max von Pufendorf) ermordet im Watt aufgefunden wird. Ihr Vater Paul Flecker (Thomas Thieme), ein bekannter Werftbesitzer, möchte sie nun, privat wie beruflich, an seiner Seite wissen. Zunächst gerät Jannes Schwägerin Hella (Valerie Koch) unter Mordverdacht. Doch was verschweigen Jannes Eltern? Warum hatte sich ihr Bruder mit seinem Studienfreund Matte (Moritz Grove) zerstritten? Dann äußert Paul die Vermutung, der Mordanschlag hätte vermutlich ihm gegolten und nicht Erik. Jannes Zweifel wachsen, und ihr Bild von ihrer bis dato renommierten Vorzeigefamilie zerbricht Stück für Stück. Eigenmächtig beginnt Janne nachzuhaken und gerät dabei in große Gefahr." Der Film wurde produziert von der Relevant Film Produktionsgesellschaft mbH, Heike Wiehle-Timm, Hamburg. 

Kuis zweiter Jugendkrimi erscheint im Mai. Zum Inhalt: "Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich ..."

Bereits am 19. Februar wird "Die Welt ist eine Scheibe" im Handel sein. Über den Inhalt teilt der Verlag mit: "Wiebke sitzt auf einem Baum und rechnet ab: mit ihren dumpfen Verwandten, Geestbauern auf dem flachen Land. Mit den Strassers, der hippen Kleinfamilie aus der großen Stadt. Mit all den Hinterwäldlern, die unter Wiebkes Buche das Feuer zu löschen versuchen, das die Sechzehnjährige gerade gelegt hat. Alexandra Kuitkowski erzählt eine brillant komponierte Geschichte über die schicksalhafte Verstrickung zweier Familien, über den Zusammenprall von Stadt und Land. ...

Wieviel Land? Wieviel Vieh? Wieviele Kinder? Das sind die Fragen, um die sich auf dem Hof von Wiebkes Familie alles dreht, in dieser Reihenfolge. Was zählt, ist immer die übernächste Generation. Die Toten bestimmen über das Leben der Ungeborenen. Nur Wiebke tanzt aus der Reihe, klaut, randaliert, träumt von einer Karriere als Musikerin und sehnt das Abitur herbei, um danach endlich in die große Stadt zu fliehen. Doch bevor es soweit ist, kommt die Stadt zu ihr.Baugebiete rücken dem Dorf zu Leibe..."

Mehr auf der Kui-Website. 
..

So berichteten wir im Februar 2012:

Von Chemie und 
schönen Männern

 
Kui-Lesung im Natureum Niederelbe (2009)

12. 2. 2012. "Weiche Knie" hatte nach eigenem Bekunden die Krimiautorin Alexandra Kuitkowski (Künstlername: Kui), als sie auf die Bühne der Geversdorfer Ostehalle gebeten wurde, um von Laudatorin Renate Bölsche (Osteland-Projekt Krimiland) und Sponsor Torsten Wüstenberg (EWE) den "Goldenen Hecht" in der Kategorie Literatur entgegenzunehmen. 

Alexandra Kui dankte mit der Bemerkung, im Krimiland Kehdingen-Oste sei sie immer wieder auf "tolle, engagierte Menschen" getroffen. Was "ganz Besonderes" seien die Krimilesungen auf der "Mocambo" gewesen, wenn sie nachts in der Hexenbucht ankere. Warum sie ihre Krimis so gern an Oste und Elbe ansiedelt? "Um ein Buch über einen Schauplatz zu schreiben, muss die Chemie stimmen. Das ist wie sich Verlieben." Amüsiert reagierte das Publikum, als sie hinzufügte: "Man verliebt sich ja auch nicht unbedingt in den Schönsten..."

Zuvor hatte Renate Bölsche die Laudatio vorgetragen: "Aufgewachsen in Buxtehude und ausgebildet in Hamburg, macht die Lokal- und Reisejournalistin Alexandra Kui seit Ende der Neunziger Jahre mit Kriminalromanen auf sich aufmerksam, deren Handlung an der Nordseeküste und, immer häufiger, auch in Kehdingen und im Osteland angesiedelt ist. 

Die Niederelbe-Zeitung hebt hervor, dass die AG Osteland, die den Goldhecht verleiht,  "die Wegbereiterin der 'Deutschen Krimistraße' ist und unter diesem mörderischen Markenzeichen die Osteregion als Krimiland geschickt touristisch vermarktet und in Szene setzt".

Schon Alexandra Kuis 2009 erschienener Krimi 'Blaufeuer' - mit Tatorten unter anderem in der Wingst und in der Niederelbebahn zwischen Otterndorf und Himmelpforten - wurde von Deutschlandradio Kultur als 'unerhört subtil',  'regelrecht durchkomponiert' und 'vollkommen ohne sprachliche und inhaltliche Platitüden' gerühmt.

Junge Mädchen 
als Fischfutter

Auf den ebenfalls virtuos komponierten Roman 'Wiedergänger' folgte 2011 der Jugendroman 'Lügensommer', der ausschliesslich im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt ist. An Schauplätzen wie dem Ostesperrwerk in Balje, dem Strand vonKrautsand und der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen lässt die Autorin die Region, wie ein Rezensent urteilt, 'in zwielichtigem Juli-Glanz erstrahlen: Nichts ist so idyllisch, wie es scheint'. 

Auch dieser erste Jugendkrimi wird von der Kritik als 'clever konstruiert' gefeiert, als 'packender und sprachlich geschliffener Psychothriller', 'knisternd von der ersten bis zur letzten Seite' - 'nicht nur für Teeanager eine fesselnde Lektüre'. Vor allem aber ist das Buch, wie der Deutschlandfunk schon über der Roman 'Blaufeuer' urteilte, 'eine tiefe Verbeugung vor der Heimat der Autorin'. Alexandra Kui hat sich um das Osteland verdient gemacht."

In Alexandras Kuis neuem Roman "Lügensommer" (cbt-Verlag, 318 Seiten, 9,99 Euro, empfohlen ab 14 Jahren) baut sich die Spannung bereits auf am ersten Schauplatz auf, einem Liebesnest unter "prächtigen Silberweiden" an einem "Nebenarm der Oste". Auf Seite 56 wird's gruselig: Möwen kreisen über der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen - und "plötzlich läßt so ein Biest etwas fallen... ein menschliches Auge, und es war verdammt noch mal hellblau".

 
Schauplatz Ostesperrwerk 
 
Schauplatz Krautsand 
 
Schauplatz Glückstadt

Was für die junge Romanheldin Marit, die gerade die Schule abgeschlossen hat, wie ein sorgloser Strandsommer begonnen hat, entwickelt sich vor einer Kulisse, die mit Schützenfesten und Strandfeten stark an Krautsand und Drochtersen erinnert, zum Horrortrip. Merke: "Junge Mädchen werden heutzutage leicht zu Fischfutter."

Das Kehdinger Kolorit zieht sich fast bis zur letzten Seite durch die Handlung. Da taucht eine Leiche "an der Ostemündung" auf, "mitten im Vogelschutzgebiet".Und am Ostesperrwerk bei Balje gibt der Fluss "mit einem Schmatzen" einen anderen Kadaver frei. 

In der Glückstädter Imbißbude "Lucky Town Beachclub", die jedem Elbfähren-Passagier vertraut ist, schließlich klingt der Psychothriller aus, auf den zutrifft, was die "Hamburger Morgenpost" bereits über "Blaufeuer" schrieb: "Atmosphärisch dicht und elegant aufgebaut."


Trauer um 
Oste-Autorin

 
Himmelpfortener Schriftstellerin Schütz

29. 1. 2011. Das Krimiland Kehdingen-Oste ist um einen der kreativen Köpfe ärmer, die der Region über 50 Krimis und Thriller beschert haben. Nach langer Krankheit ist am 25. Januar die Himmelpfortenerin Sigrid Schütz, Jahrgang 1950, gestorben. Die gelernte Journalistin und Managerin mit fast 30 Jahren Berufserfahrung bei Tageszeitungen und in internationalen  Konzernen hatte 2011 mit "Hummel, Hummel - Mord, Mord" ihren ersten Krimi vorgelegt (Leseprobehier).

 
Der Schütz-Krimi aus Himmelpforten

Gelebt und gearbeitet hatte Sigrid Schütz, wie sie auf ihrer Website berichtete, unter schwierigen Bedingungen: Weil ihre Lunge nicht genug Luft aufnehmen kann, hatte sie seit Jahren an einem Schlauch gehangen, der sie Tag und Nacht mit einem Sauerstofftank verband. "Wenn die Ängste sich unter dem Bett hervortrauen, ist Schreiben ihr Wall gegen die Beklemmung," heisst es auf ihrer Homepage: "Lesen entführt in fremde Welten, Schreiben aber macht allmächtig: Wenn sie lustvoll ihren Auftragskiller losschickt, fühlt sie sich auch in dunkelsten Nächten stark und mächtig, kreativ und frei."

Sigrid Schütz war Mitglied der AG Osteland. Die Trauerfeier am Sonnabend, 2. Februar, in der Friedhofskapelle Himmelpforten beginnt um 15 Uhr.

 


Oste-Krimi ist 
Buch der Woche

 
Im Mittelpunkt: das Mumienschiff auf der Elbe

22. 1. 2013. Grund zur Freude für Oste-Kulturpreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf): Sein im Krimiland Kehdingen-Osteangesiedelter Thriller "Tödliche Schriftrollen vom Nil" wird ab 3. Februar auf der Homepage des Krimiautoren-Syndikats (www.das-syndikat.com) als "Buch der Woche" vorgestellt, verbunden mit einem Friedl-Interview.

Terminlich passt das gut zur Lesung aus diesem Buch am Dienstag, 5. Februar, 15 Uhr, auf Einladung des Deutschen Roten Kreuzes inGeversdorf, Ostekrug / Ostehalle. Friedl: "Das hat schon Tradition, denn das DRK Geversdorf hat mich zu Lesungen aus allen meinen Krimis eingeladen. Es ist dort immer eine sehr nette Atmosphäre und bisher habe ich dort zusätzlich zu Kaffee und Kuchen passend zum Krimi immer eine DRK-Bluttransfusion erhalten, die in einer roten Flasche als Blutkonserve verkorkt war".

 


 

 

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