Websites für das Osteland
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Initiativen für den Ländlichen Raum

Landlust, Landliebe, Landleben - es mangelt nicht an Magazinen mit verkitschten Darstellungen des Lebens im ländlichen Raum. In der Rubrik "Landwut - Landmut" beschreiben wir die Realität: den Kampf für die Erhaltung von Dorfladen, Dorfschule, Dorfleben und und und... Tagesaktuelle Informationen zum Thema bietet seit 2013 die Osteland-Gruppe www.facebook.com/landwut. - Texte zum Schulkampf an der Oste (seit 2011) sind hier auffindbar, Beiträge in der Rubrik Landwut der Vorläufer-Website hier: Mai 2014, April 2014, März 2014, Februar 2014, Januar 2014, Dezember 2013, November 2013.

Versorgungsgrad nur „auf dem Papier“

30.11. 2018. Seit vielen Jahren warnt auch unsere "Landwut"-Website vor der Gefahr zunehmenden Landärztemangels. Mittlerweile ist das Problem hochakut und auf dem Weg, massiv ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Im Elbe-Weser-Dreieck macht es seit Tagen Schlagzeilen. Bereits gestern hatte die Lokalpresse im Cux- und Osteland darauf hingewiesen, dass die offiziellen, zum Teil noch positiven Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung zum Versorgungsgrad zum Beispiel rund um Hemmoor (siehe Abb.) teilweise nur auf dem Papier stehen, so NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp in ihrer aktuellen Serie zu den tatsächlichen Auswirkungen des Ärztemangels im ländlichen Raum.

 

Bestürzende Beiträge zum Thema aus dem CN/NEZ-Leserforum stehen hier.

Trafokünstler helfen dem ländlichen Raum

30. 11. 2018. Nur wenige Entwicklungen haben in den letzten Jahren das Bild des ansonsten vernachlässigten ländlichen Raums so positiv verändert wie die - öffentlich noch kaum hinreichend gewürdigten - Trafokunst-Aktion der Energiewirtschaft (Fotos: Bölsche). 

 

Das Versorgungsunternehmen Avacon hat in den letzten Jahren rund 400 dörfliche Trafostationen in Norddeutschland von der Potsdamer Gruppe artefx mit lokal abgestimmten Motiven versehen lassen. Einige der schönsten zeigt ein neuer Kalender mit dem Titel „Buntes Netz 2019“. Viele der Kunstwerke sind auch auf Instagram unter dem Hashtag #trafokunst zu bewundern. 

 

Alles über die Aktion, deren Bedeutung für die Entwicklung von Selbstwertgefühl, Heimatsinn und Ortsbild in den „remote rural regions“ gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, steht hier

 

Unsere Fotos entstanden an der Deutschen Fährstraße in Osterrönfeld, Beidenfleth und Eggstedt (Schleswig-Holstein).

Tiefe deutsche Sehnsucht nach dem Landleben

30. 11. 2018. „Obwohl ... die Lebensverhältnisse in abgelegenen Gebieten Deutschlands viel schlechter sind, gibt es in der Bevölkerung eine tiefe Sehnsucht nach dem Landleben. Befragt nach ihrem Wunschort sagen 44 Prozent der Deutschen, dass sie von einem Leben in einem kleinen Dorf auf dem Land träumen. Weitere 39 Prozent möchten gern in einer kleineren Stadt wohnen. Nur 16 Prozent der Deutschen bevorzugen die Großstadt.“ Hier wird die Studie vorgestellt.

Kehdingen: Protest gegen Schneckentempo

1. 10. 2018. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich im Mai vorigen Jahres in einer Rede auf dem Tag der Deutschen Industrie zum Thema Breitbandausbau wörtlich so geäußert. "2018 soll es 50 Megabit pro Sekunde für jeden Haushalt geben. Das ist schön und gut, und das werden wir auch schaffen.“ Nachdem dieses Versprechen vielerorts im ländlichen Bereich nicht eingehalten worden ist, wächst jetzt auch in Kehdingen Protest gegen das Schneckentempo im Netz. Mit diesem Transparent an einer Hausfassade in Freiburg/Elbe macht ein Internetnutzer seinem Unmut über das gebrochene Versprechen Luft (Foto: Bölsche). 

Trafokunst schmückt den ländlichen Raum

19. 9. 2018. Rundballen- und Trafokunst: Das waren in den letzten Jahren die einzigen positiven Entwicklungen in weiten Teilen der vernachlässigten „remote rural regions“. Unsere Aufnahme aus Haale unweit des NOK und der Deutschen Fährstraße vereint beide Elemente (Foo: Bölsche).

CDU bremst Bürgerbus an der Oste aus

18. 9. 2018. Allein in Niedersachsen schließen bereits 50 ehrenamtlich betriebene „Bürgerbusse“ Versorgungslücken im ländlichen Raum, unter anderem in Oldendorf und Himmelpforten, wo der „Bürgerbus Osteland“ mit dem Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden ist. 

 

Der Zeitplan für eine ähnliche Initiative in Hemmoor und Lamstedt, vorangetrieben unter anderem vom Hechthausener Ostefreund und Bürgermeister Jan Tiedemann (Foto: Bölsche), muss jetzt erst einmal zu den Akten gelegt werden: Im Finanzausschuss der Samtgemeinde Hemmoor haben CDU und Bürgerforum die Beschlussfassung über einen entsprechenden Förderantrag verschoben – „aus fadenscheinigen Gründen“, wie die Niederelbe-Zeitung am Wochenende analysierte. 

 

Kommentator Egbert Schröder appelliert an CDU und Bürgerforum, im Interesse der Sache die Parteibrille abzusetzen: „Kommt mal wieder raus aus der Schmollecke. Dazu ist das Projekt zu wichtig.“ - Mehr zum Thema: www.buergerbus-osteland.de

Endlich "moderne Zeiten" für Hadeln

CN / NEZ, 6. 9. 2018

BI Haaßel: „Der Wahnsinn geht weiter“

6. 9. 2018. Wie Bernd Borchers von der Bürgerinitiative Haaßel mitteilt, wurde in der Sitzung des ROW-Kreistags-Umweltausschusses am 29. August verkündet, dass die Firma Kriete Kaltrecycling GmbH beabsichtigt, kurzfristig Unterlagen für ein Planergänzungsverfahren für den Deponiebau in Haaßel beim Gewerbeaufsichtsamt vorzulegen: „Nun geht der Wahnsinn also weiter. Und das, obwohl das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des betroffenen Gebietes festgestellt hat und alle Kreistagsfraktionen mit ihrem einstimmigen Abstimmungsverhalten im Umweltausschuss verdeutlicht haben, dass sie sich ein bestandskräftiges Naturschutzgebiet „Haaßeler Bruch“ wünschen. 

 

Die einheitlich ablehnende Haltung zur Deponieplanung der Gemeinden Anderlingen und Selsingen und der Samtgemeinde Selsingen wurde durch ihre Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss hinlänglich dokumentiert. 

 

Nun geht der Kampf gegen eine 30 Meter hohe Deponie in einem schutzbedürftigen Naturraum also weiter. Und das lediglich, weil das Gewinnstreben Einzelner anscheinend wichtiger ist als Naturschutz und der Wille der Allgemeinheit. 

 

Die Bürgerinitiative gegen die geplante Deponie in Haaßel wird nun wieder jede fachliche, moralische und finanzielle Unterstützung benötigen. Gemeinsam haben wir eine Chance, diesen Wahnsinn zu beenden.“

 

Ostefreund Volker Kullik kommentiert auf Facebook: "Nicht nur die Schutzwürdigkeit des Areals ist festgestellt, sondern auch die fehlende Prüfung von Alternativstandorten. Es ist zu befürchten, dass jetzt lediglich Pseudoalternativen pro forma nachgeliefert werden. Das Verfahren beschädigt weiterhin massiv das Vertrauen in die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit beteiligter Behörden und Institutionen!"

Weitere Beiträge auf LANDWUT 2018.1 sowie Links in der rechten Spalte.

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