Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Landwut - Landmut

Initiativen für den Ländlichen Raum

Landlust, Landliebe, Landleben - es mangelt nicht an Magazinen mit verkitschten Darstellungen des Lebens im ländlichen Raum. In der Rubrik "Landwut - Landmut" beschreiben wir die Realität: den Kampf für die Erhaltung von Dorfladen, Dorfschule, Dorfleben und und und... Aktuelle Informationen zum Thema bietet seit 2013 die Osteland-Gruppe www.facebook.com/landwut. - Texte zum Schulkampf an der Oste (seit 2011) sind hier auffindbar, Beiträge in der Rubrik Landwut der Vorläufer-Website hier: Mai 2014, April 2014, März 2014, Februar 2014, Januar 2014, Dezember 2013, November 2013.

taz-Forum: Frauen für das Osteland

Lamstedt: Bördebus soll Hemmoor ansteuern

24. 6. 2017. Bereits seit fünf Jahren macht sich der Lamstedter Kommunalpolitiker Andreas Weber (Foto) für einen Bürgerbus stark (siehe Archiv).  Jetzt rückt die Verwirklichung des Projekts in Kooperation mit Hechthausen und Hemmoor näher: Ein gemeinsamer Bürgerbus soll Ende 2018 starten. Vorbild ist der mit dem Goldenen Hecht preisgekrönte Bürgerbus Osteland, der auch Thema einer Info-Veranstaltung der SPD Lamstedt war. Weitere Informationen auf der niedersächsischen Bürgerbus-Website

Johanne Modder im Dorfladen Osterbruch

Fotos: Peter von Spreckelsen

Bank-Spende für BürgerBus Osteland

23. 6. 2017. Glückliche Gesichter beim BürgerBus Osteland, einem Mitgliedsverband der AG Osteland: Kürzlich hatte der Verein um Spenden gebeten, um einen Defibrillator für den BürgerBus Osteland anschaffen zu können. Das Gerät soll im Bus deponiert werden und sowohl für Notfälle im Bus als auch in den Gemeinden an der Linie 2927 bereitstehen. Sven van Haren von der Volksbank überreichte dem 1. Vorsitzenden Viktor Pusswald beim „Tag der offenen Tür“ am Rathaus Himmelpforten einen symbolischen Scheck über 1000 Euro. Die Aktiven des Vereins danken der Volksbank für die großzügige Spende.


Die Anschaffung des Defibrillators rückt nun in greifbare Nähe. Der Verein bittet weiterhin um finanzielle Unterstützung dieses Projektes (es fehlen noch ca. 1000 Euro), damit der Defibrillator ein fester Bestandteil des Bürgerbusses werden kann. 

 

Unsere Aufnahme (Foto: Wortmann) zeigt Sven van Haren, Fahrdienstleiter Eckhard Wintersieg, Fahrer Malte Peters (verdeckt), den Vorsitzenden Viktor Pusswald und den stellv. Fahrdienstleiter Bruno Bastian.

 

Rhade: Bürger retten Dorfladen

 

22. 6. 2017. Mit einem Festakt ist der seit Ende April betriebene, durch Bürgerengagement entstandene Dorfladen in Rhade im Osteland am vorigen Wochenende offiziell eröffnet worden. Bürgermeister Dr. Marco Mohrmann hob das "nie dagewesene Engagement" der Bürger hervor und sprach von einer "Sternstunde des Ehrenamts". Mehr auf www.rhade-nds.de/dorfladen-rhade/

Osteland-Energie: Trafohaus steht bereits

23. 6. 2017. Die Genossenschaft Bürgerenergie Osteland eG (in Gründung) sieht sich "auf gutem Wege, den Eigenanteil an der Finanzierung der Bürger-WindkraftAnlage Brobergen durch Bürgerinnen und Bürger aus der Region zusammenzubringen", heisst es in einer Presseerklärung. „Wir haben fast die Hälfte der 700.000 Euro durch mehr als 70 Beteiligte eingeworben," beziffert  Klaus Reeb, Vorstandsmitglied der neu gegründeten Genossenschaft, das Zwischenergebnis nach dem ersten Monat. "Die täglich eingehenden Erklärungen zeigen, dass sich die Menschen in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten beeilen, rechtzeitig mit dabei zu sein."

 

Zumindest bis zum August 2017 ist der Nahbereich um die Anlage - das Trafohaussteht bereits - bevorzugt beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen und Nachrangdarlehen. Aktuell können bis zu 10 Genossenschaftsanteile erworben werden. Jeder dieser Anteile berechtigt zusätzlich zum Zeichnen von 1000 Euro Nachrangdarlehen mit Laufzeiten von 5 bzw. 10 Jahren. Bei einer Laufzeit von 5 Jahren werden 3 Prozent Zinsen gezahlt, bei 10 Jahren sind es 3,4 Prozent Zinsen.

 

Für Interessierte finden sich detaillierte Informationen zu den Möglichkeiten der Beteiligung am Bau der Bürgerwindanlage auf der neuen Internetseite.

 

"Uns ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit kleinen Beträgen teilnehmen und nicht irgendwelche fernen Investoren", nennt Vorstandsvorsitzender und Ostefreund Peter Wortmann die Ziele der Bürgerbeteiligung. "Auch sind die örtlichen Banken bei der Fremdfinanzierung eingebunden – so findet ein großer Teil der Wertschöpfung hier bei uns statt."

"Landleben – Lust oder Frust?"

13. 6. 2017. Der sehenswerte TV-Beitrag "Landleben – Lust oder Frust?" steht hier in der NDR-Mediathek. Aus der Ankündigung des Senders: "Landlust", "Landzauber", "Landleben" - Hochglanz-Magazine mit dem Wort "Land" im Titel sind Verkaufsschlager. Doch aus Landlust wird in Norddeutschland immer häufiger Landfrust, denn die Infrastruktur auf dem Land wird radikal ausgedünnt. 

 

Ob Tante-Emma-Laden, Bank, Post, Schule oder Polizeistation - überall schwindet das Angebot. Das macht selbst vor reichen Dörfern mit wachsender Bevölkerung nicht Halt. 

 

Arme Gemeinden aber, die massiv die Wucht des demografischen Wandels spüren, müssen gar um den Fortbestand ihres Dorfes fürchten. 45 Min will wissen: Ist das echte Landleben - das jenseits der idealisierenden Darstellung in den Hochglanz-Magazinen - noch zu retten?

 

"Viele Experten und Kommissionen haben zu diesem Thema über die Jahre referiert", meint Prof. Harteisen, ein Wissenschaftler aus Göttingen, der den Wandel auf dem Land erforscht, "doch selten kommen die wahren Experten, die betroffene Landbevölkerung, auch selbst zu Wort." Genau das will 45 Min ihnen jetzt ermöglichen: Wir sprechen mit dem Kaufmann, der um das Weiterbestehen seines Lebenswerks bangt, mit der Landgasthof-Betreiberin, die aufhören muss, mit der Bürgermeisterin, die befürchtet: "In 15 Jahren machen wir hier das Licht aus!"

Oberndorf Preisträger im Bundeswettbewerb

15. 6. 2017. Lesetipp: Die Niederelbe-Zeitung (Donnerstag-Ausgabe) berichtet jetzt über die Ehrung der Gemeinde Oberndorf im Rahmen des Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik am vergangenen Montag in Hamburg - siehe unten unseren Vorbericht vom 10. Juni. Für die Preisträger sprach Ostefreund Jörn Möller (Ostewert AG), siehe Video:

Ostefreund Jörn Möller (r.): Was Oberndorf so besonders macht > VIDEO

Wettbewerbsbeitrag aus Oberndorf

 

10. 6. 2017. Die Oste-Gemeinde Oberndorf hat im letztes Jahr am Wettbewerb "Menschen und Erfolge - Ländliche Räume: produktiv und innovativ" teilgenommen - und gehört zu den Gewinnern. Eingereicht worden war das Wels-Projekt der Ostewert AG (www.ostewert.de), siehe Ausschnitt oben. 

 

Am Montag, 12. Juni, 14 Uhr, findet die Preisverleihung in Hamburg im Rahmen des Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik statt. 

 

Teilnehmen werden aus Oberndorf unter anderem Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) und Markus Haastert (Ostewert AG) - beide sind auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland – sowie die Regisseurin des Oberndorf-Films und Osteland-Kulturpreisträgerin Antje Hubert

 

Auslober des Wettbewerbs, zu dem 116 Beiträge eingereicht wurden, war im sechsten Jahr das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Künftige Schule sucht Leiter

5. 6. 2017. "LernArt" nennt sich die Oberndorfer Initiative zur Gründung einer freien Grund- und Oberschule, die sich in diesen Tagen formiert hat. Die InitiatorInnen sind jetzt mit der Website http://lernart.schule online gegangen. Dort findet sich bereits diese Stellenausschreibung: "Für unseren Schulstart im August 2018 suchen wir engagierte Pädagogen mit 2. Staatsexamen als Schulleiter und Lernbegleiter. Besonderen Wert legen wir auf wertschätzenden Umgang mit sich selbst, den Kindern und den Kollegen, Empathie- und Begeisterungsfähigkeit, Freude im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Entdeckerfreude und Identifikation mit dem Konzept der Freien Schule Oberndorf, sowie Zuverlässigkeit. Kontaktaufnahme via info@lernart.schule

"Für Sie" preist Oberndorfer Bürgersinn

4. 6. 2017. Lesetipp: Unter der Überschrift "Ein Dorf hilft sich selbst" und auf dreieinhalb Seiten berichtet die Frauenzeitschrift "Für Sie" in ihrer aktuellen Ausgabe über die Bürgeraktivitäten in Oberndorf und über den jetzt unter anderem in 25 Orten in Niedersachsen anlaufenden Oberndorf-Dokumentarfilm "Von Bananenbäumen träumen".

Stadtmedien entdecken das Landsterben

Illustration aus SZ online

 

30. 5. 2015. Kitschige "Landleben"-Magazine beherrschen seit Jahren den Markt, die realen Probleme des ländlichen Raums wurden von den Medien übersehen oder übergangen  - für uns Anlaß, seit 2013 mit dieser Website und der entsprechenden FB-Gruppe "Landwut - Landmut" gegenzusteuern.

 

Doch Wandel ist wahrnehmbar: Seit der Protest ländlicher Wähler in vielen Ländern die politische Landschaft verändert hat (siehe unten: "Weltweiter Aufstand der Provinz"), entdecken die großstädtisch geprägten Medien das Landsterben. Die "Zeit" hat jüngst ein ganzes Ressort auf das Thema angesetzt, "Spiegel online" erkundet mit Roadstory-Autoren die Provinz, in der "Süddeutschen Zeitung" findet sich ein bemerkenserter Leitartikel von Susanne Höll: "In Deutschland bluten ganze Regionen aus", der Satz für Satz Zustimmung verdient

 

Auszug: "Die bittere Bestandsaufnahme lautet: Diese Regionen bluten aus. Wer nach der Schule eine Ausbildungsstelle sucht, von einem Studienplatz ganz zu schweigen, wandert ab. Die Häuser der Eltern und Großeltern verfallen, die Busse fahren bestenfalls vier Mal pro Tag in den nächstgrößeren Ort, der Arzt ist 20 Kilometer weit weg, das nächste Krankenhaus auch.

 

Die lamentable Lage kann man nicht allein den örtlichen Politikern zur Last legen. Die Bundesländer, die den verfassungsrechtlichen Auftrag haben, die Gemeinden finanziell anständig auszustatten, müssen in ihrer Mehrzahl in den Etats streichen, um die Schuldenbremse einzuhalten. Sie sparen anderslautender Bekundungen zum Trotz allzu gern auf Kosten der Dörfer und Städtchen.

 

Allein werden die Länder eine Kraftanstrengung zugunsten der ländlichen Regionen also nicht stemmen können. Der Bund muss sich engagieren, weitaus stärker als bislang. Keine Sorge, der deutsche Föderalismus wird dadurch nicht aus den Fugen gehoben. Im Gegenteil. Er wird auf die Füße gestellt. Schließlich ist die Herstellung gleichartiger Lebensverhältnisse eine Vorgabe im Grundgesetz und damit eindeutig eine gesamtstaatliche Pflicht.

 

Der komplette Text ist hier online verfügbar.

 

Fehlen nur die politischen Konsequenzen, die auch der Deutsche Landkreistag einfordert: Ein Bundesministerium für den ländlichen Raum wäre ein gute Signal.

 

oste.de-Leser Manfred Rieken (Zeven) schreibt auf Facebook: Ein wirklich lesenswerter Kommentar von Susanne Höll. Bedacht muss auch die ärztliche Versorgung auf dem Land werden, auch die Versorgung mit Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung einschließlich der Geriatrie. Wenn das Zevener Krankenhaus geschlossen werden sollte, sind 30.000 Einwohner des Landkreises nicht mehr entsprechend versorgt.

NZZ: Weltweiter Aufstand der Provinz

19. 5. 2017. Aus einer Podiumsdiskussion der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)  in Berlin: "Im Einführungsreferat wies der britische Journalist und Autor Simon Kuper auf die politischen Konsequenzen des Stadt-Land-Grabens hin. In den USA und in England sei die Kluft besonders ausgeprägt. Der Wahlerfolg Trumps und der Brexit seien Ausdruck einer Verachtung der Landbevölkerung gegenüber der Hochfinanz und des politischen Establishments in den Metropolen. Kuper interpretierte die Voten als eine Art Racheakt jener, die sich abgehängt fühlen. Dahinter stehe die Absicht, die Machtzentren zu schwächen." Mehr...

Frühere Beiträge aus dieser Rubrik siehe LANDWUT 2017.1 und rechte Randspalte.

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