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„Paten“ schmücken gespendete Bäume

30. 11. 2018. Auch auf dem Rathausmarkt in Hemmoor hat der Aufbau der Stände für den neu konzipierten Weihnachtsmarkt am Wochenende begonnen. Dem Kreis der ehrenamtlichen Initiatoren gehören auch Touristikerinnen und Kommunalpolitiker an darunter etliche viele Osteland-Mitstreiter  (siehe Vorbericht von Thomas Schult in der Lokalpresse).

 

Wie der Feuerwehr-Aktive und Ratsherr Jan Lafrenz (CDU) zeigten sie sich erfreut über die von der Unternehmergemeinschaft gespendeten 30 Tannenbäume, die zurzeit von „Paten“ -  Kitas, Senioren, Schulklassen, Vereinen und Jugendgruppen - liebevoll geschmückt werden (Fotos: Bölsche). Am Sonntag um 18 Uhr sollen die Bäume versteigert werden.

 

Begeistert an den Vorbereitungen beteiligt ist auch die Hemmoorer Ratsfrau Sabine Wist (SPD), der besonders gut der Tannenbaum der Christus-Kirchengemeinde Warstade gefällt (Motto: „Komm und pflück dir deinen Segen“) und die sich über die gute Resonanz freut: „In diesem Jahr ist die Bandbreite der Helfer sehr groß, die mit ganz viel Fleiß und Mühe die Bäume verzieren. Kommen Sie zum Markt und bestaunen Sie die Ideenvielfalt, mit der jeder einzelne Baum geschmückt wird,“ appelliert sie auf ihrer Facebook-Seite an die Hemmoorer.

Trafokünstler fördern den ländlichen Raum

Oberndorf: Ein Körbchen voller Herzen

30. 11. 2018. Schon seit vier Jahrzehnten begeistert der „Weihnachtsmarkt der Herzen“ im idyllischen Oberndorf die Menschen an der Oste. Den Anstecker für das diesjährige Fest gibt es unter anderem im „Heimathafen“-Shop von Antje Möller neben der früheren Sparkasse, in dem unser Foto entstanden ist.

"Viel zu schön, um in der Kirche zu verstecken“ - das war in Oberndorf des allgemeine Urteil über den rund 8 Meter hohen Riesenbaum, der nun seinen Platz vor dem Gotteshaus gefunden hat. Der „Baum wie aus dem Bilderbuch“ (NEZ) ist „bei uns in Oberndorf gewachsen“, freut sich Bürgermeister Detlef Horeis. Die Prachttanne wurde von der Familie Thomas Schütt aus der Kurt-Engmann-Straße gestiftet (Foto: Bölsche).

Schwebefähren-Weltverband neu gegründet

Die Konferenzteilnehmer - darunter Osteland-Preisträgerin Birgit Greiner (4. v. l.) - an der letzten französischen Schwebefähre bei Rochefort und Échillais (Foto: Simon David)

 

27. 11. 2018. Ziemlich genau 15 Jahre nach seiner Gründung als informelle Vereinigung im spanischen Bilbao hat sich diese Woche der Weltverband der Schwebefähren im französischen Rochefort in Vereinsform neu gegründet. Deutschland war durch Bauamtfrau Birgit Greiner (Landkreis Cuxhaven) sowie die Bürgermeister Pierre Gilgenast (Rendsburg) und Hans-Georg Volquardts (Osterrönfeld) vertreten. > SCHWEBEFÄHREN

Kooperation an der Deutschen Fährstraße

28. 11. 2018. Kooperation auf verheißungsvollem Niveau: Die Arbeitsgemeinschaft Osteland entwickelt mit Hilfe von Barbara Schubert (Oostwind Gestaltung) und ihrem Programmierer Nils Hartlef die "Deutsche Fährstraße" als motivierenden Internetauftritt für Tourismus-Interessierte mit Verlinkung zu den Vereinsseiten. Auf Einladung des Vorstands trafen sich am Mittwoch Touristiker aus den Regionen von Sittensen bis Cuxhaven zu einem Gedankenaustausch im Oste-Hotel Bremervörde. Beabsichtigter und erfreulicher Nebeneffekt: Die Webseitengestalter und der Vorstand erfuhren von den Touristikern wertvolle Ratschläge und Hilfestellung zur Gestaltung und Vernetzung der neuen Website mit den überregionalen Tourismus-Seiten - eine Kooperation, die fortgesetzt werden soll. Darüber waren sich alle Beteiligten einig.
 
Das Foto zeigt von links hinten: Michael Johnen (Tourismusverband Land Hadeln), Alinda van Vooren (TV Zeven), Erika Jaschinski (TV Sittensen), Thomas Schult (AG Osteland), Harald Kleinmann (AG Osteland), Christine Brandt und Stefanie Fuchs (AFW Cuxhaven), Marlene und Bert Frisch (AG Osteland). Weitere Fotos von Claus List auf dessen FB-Seite > FACEBOOK

Wolfsangriff an Rande des Ostelandes?

„Heimkehr“ wartet auf den Nikolaus

28. 11. 2018. Über die Toppen illuminiert, wartet in Oberndorf das „Flaggschiff“ des Dorfes, die SY „Heimkehr“ von Bert und Marlene Frisch, auf ihren Einsatz beim Weihnachtsmarkt am Wochenende (Foto: Bölsche). Das Einlaufen der Yacht, mit dem Nikolaus und einem Shantychor an Bord, zählt zu den Höhepunkten der Traditionsveranstaltung, die als einer der stimmungsvollsten adventlichen Märkte in Norddeutschland gilt. Die Arbeitsgemeinschaft Osteland ist wie in jedem Jahr mit einem Stand in Oberndorf vertreten.

Green Cruises auf der „Fährienstraße“?

26. 11. 2018. Jüngste Presseberichte (Ausschnitt: CN/NEZ) stützen die Hoffnung, dass entgegen allen Unkenrufen schon im April eine weitere Fähre an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Brunsbüttel - Kiel verkehren wird (Archivfoto: Bölsche). Demnach übernimmt die Green Cruises GmbH - Schwesterfirma des Bremer Raumfahrt-Unternehmens OHBSystemsAG - 80 Prozent der Anteile an der soeben gegründeten ElbferryGmbH, deren Mitinitiator HeinrichAhlers zurzeit nach geeigneten Schiffen für die Wiederbelebung der Verbindung Brunsbüttel - Cuxhaven Ausschau hält. Die Fähre soll nach Möglichkeit umweltfreundlich mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden.

Dritter Krimiland-Roman von Peter Eckmann

27. 11. 2018. Nach dem „Kreidestrich“ und der „Fähre ins Jenseits“ hat Peter Eckmann aus Hechthausen (Foto: Bölsche) jetzt das dritte Buch seiner Reihe mit den Kommissaren Krüsmann und Hansen vorgelegt. Der Roman „Die Chemie stimmt“ spielt wieder im Krimiland Kehdingen-Oste; er handelt von der Ansiedlung der Dow Chemical in Stade-Bützfleth. Intrigen und Schiebereien, um den Preis der Länder auf dem Bützflethersand in die Höhe zu treiben, führen zu einem Toten. Die Kinder der verfeindeten Landbesitzer verlieben sich ineinander, Julia und Romeo in Bützfleth... Bitte weiterlesen> KRIMILAND

Make „Milchkanne“ great again!

Milchkanne im Oste-Quellgebiet in Tostedt-Otter (Foto: Bölsche)

 

27. 11. 2018. Nachdem Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) in einem Interview  gesagt hatte, der moderne Mobilfunk-Standard 5G sei „nicht an jeder Milchkanne notwendig“ (man könne sich „ein bisschen Zeit“ damit lassen, in die Fläche zu gehen“), erhebt sich überall im ländlichen Raum Protest. Im Netz wird Karliczek als „Karli checkt nix“ verspottet. User geben der CDU die Schuld daran, dass Deutschland zur "Republik der Funklöcher" geworden ist, und fordern „Make Milchkanne great again!“ Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte dem Handelsblatt: „Die Aussage von Frau Karliczek ist ein Schlag ins Gesicht der ländlichen Bevölkerung.“ Weiterlesen...

Vorweihnachtliche Feste: Auftakt an der Oste

24. 11. 2018. Klein, aber fein: Mit dem 12. Winterfest eröffnete der Oste-Ort Geversdorf am Sonnabend die Reihe der vorweihnachtlichen Märkte im Osteland. Die hervorragend besuchte, ehrenamtlich organisierte Veranstaltung hatte viel zu bieten - Hüpfburg und Karussel, Flammlachs und Räucherfisch, Torte und Bratwurst, Glühwein und Pizza, Posaunenchor und Spielmannszug. Außerdem: eine Tombola unter Regie von Ortsheimatpfleger und Ostepreisträger Günter Lunden (Foto).

 

Weihnachtsmarkt Oberndorf wieder mit AG Osteland

Die Zeit der Weihnachtsmärkte: Unter der Rubrik "Wir im Norden" geben die Regionalzeitungen im Oste- und Cuxland in der Dienstag-Ausgabe einen Überblick über die traditionellen Märkte in Norddeutschland - und der 41. Adventsmarkt im Ostedorf Oberndorf wird "als einer der größten und schönsten in Hadeln" in einem Atemzug genannt mit den Märkten in Bremen, Oldenburg, Hannover, Cuxhaven, Stade und Buxtehude. Auch die Arbeitsgemeinschaft Osteland wird in Oberndorf wieder mit einem Stand vertreten sein (1. Adventswochenende am 1. und 2. Dezember). Dank für den Hinweis an Claus List.

Hadeln: Auftakt zum Schleusen-Neubau

24. 11. 2018. Die rund 160 Jahre alte Otterndorfer Kanalschleuse - übrigens wichtigste Zufahrt für Wassersportler aus dem Westen in Richtung Osteland - wird nach jahrelangen Diskussionen endlich erneuert. In dieser Woche erfolgte der Auftakt für das Küstenschutz-Großprojekt, wie der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) mitteilt. Das Bauvorhaben soll den Küstenschutz angesichts des Meeresspiegel-Anstiegs zukunftssicher machen, die Entwässerung verbessern und ab 2022 tideunabhängige Schleusungen ermöglichen. Soeben begannen auf der künftigen Großbaustelle die bauvorbereitenden Maßnahmen. Lies: „Die stetige Verbesserung des Küstenschutzes zählt zu den Schlüsselaufgaben des Landes." - Ausführlicher Bericht < BLAUES NETZ OSTE

Poetry Slam: Siegerinnen aus Hemmoor

24. 11. 2018. Bereits zum zweiten Mal hatte der Historische Kornspeicher Freiburg - ein Mitglied der AG Osteland - am Freitag zum Poetry Slam „Die Speicherpoeten“ eingeladen. Zehn Poetinnen und Poeten aus den Landkreisen Stade und Cuxhaven und aus Hamburg traten im modernen Dichterwettbewerb vor rund 100 Zuschauern gegeneinander an, die beiden besten Teilnehmer kommen aus Hemmoor. > GOLDENES NETZ OSTE

NABU lud zur Zeitreise nach Selsingen

24. 11. 2018. Filmabend im Landgasthof Martin in Selsingen: Auf Einladung des NABU - Mitglied der AG Osteland - zeigte und kommentierte Sittensens Gästeführerin Erika Jaschinski (Foto: List) vor mehr als 70 Gästen einen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstandenen Stummfilm über die Heideregionen im damaligen Kreis Zeven - Torfabbau, Getreideverarbeitung, Trachten, Familienfeiern... Eine sehenswerte Reise in eine beschauliche, aber auch harte Zeit vor mehr als 80 Jahren. Die DVD kann beim NABU käuflich erworben werden. 

Der Mann, der 70 Moor-Dörfer gründete

Von Findorff konzipiert: die Moorsiedlung Ostendorf gegenüber von Gräpel ("Gröpling") im Historischen Museum Bremerhaven (Repro: Bölsche). 

23. 11. 2018. Fast 80 hochinteressierte Zuhörerinnen und Zuhörer konnte Osteland-Kulturpreisträgerin Ellen Horstrup (r.) am Donnerstag in Bremervörde willkommen heißen. Als Referenten zum Thema „Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not … / Moorkolonisation im Elbe-Weser-Dreieck (1750-1880)“ begrüßte die Museumsleiterin den Bremer Historiker Dr. Horst Rößler (Foto: Harald Kleinmann).

 

In einem anderthalbstündigen Vortrag beschäftigte sich Rößler mit dem Prozess der Kolonisation, aber auch mit der Herkunft und den Lebensbedingungen der Menschen, die in den Mooren der heutigen Landkreise Rotenburg und Osterholz eine neue Heimat fanden,  sowie mit dem Lebenswerk des in Iselersheim begrabenen Moorkolonisators Findorff (Abb.), dessen Geburtstag sich 2020 zum 300. mal jährt.

 

Die Kolonisation der Moore, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts begann, hat das Elbe-Weser-Dreieck und auch weite Teile des Ostelandes bis heute nachhaltig geprägt. „Diese Urbarmachung und Besiedlung der in den Hamme-Oste Niederungen des Elbe-Weser-Raums liegenden großen Moorgebiete war staatlich organisiert und dirigiert. Es war ein über Generationen hinweg laufender und durchaus mühseliger Prozess“, so Dr. Rößler. 

 

Dennoch war die Moorkolonisation ein Erfolgsprojekt, denn im Verlauf von etwa einem Jahrhundert wurden in den eigentlich lebensfeindlichen Mooren auf dem Gebiet der alten Ämter Lilienthal und Osterholz, Ottersberg und Bremervörde mehrere Tausend Bauernstellen geschaffen und über 70 neue Dörfer gegründet, wie es auf der Website des Bachmann-Museums heißt.

 

Dr. Rößler beschäftigte sich in seinem Vortrag mit den Ideen und Zielen, die hinter dieser kurhannoverschen Moorkolonisation standen, und warf einen Blick auf die Phasen, in denen sie sich vollzog. „Dabei geht es natürlich auch um die Rolle von Jürgen Christian Findorff, der schon zu Lebzeiten als ‚Vater aller Moorbauern‘ bezeichnet wurde und der bis heute sicher zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten des Elbe-Weser-Dreiecks zählt“, so der Bremer Historiker.

 

Ein zweiter Schwerpunkt des Vortrags lag auf dem Blick in die entstandenen Siedlungen und auf die Lebensbedingungen der Menschen. Wie stellte sich die Siedlungsstruktur der neu gegründeten Dörfer dar und welche Bedeutung hatten Landwirtschaft einerseits und Torfabbau sowie Torfhandel andererseits? Dr. Rößler, der für diesen Vortrag regelmäßig in den Archiven des Elbe-Weser-Dreiecks geforscht hat und der eine Wiederholung für das kommende Jahr in Aussicht stellte, berichtete auch über seine Erkenntnisse zu den Siedlern, die in das Moor zogen: Aus welchen Gegenden und gesellschaftlichen Schichten stammten sie? Wie waren die Lebensbedingungen der Mooranbauern in den staatlichen Moorkolonien, aber auch in den ‚wilden‘ Ansiedlungen, die in dieser Zeit ebenfalls entstanden?

 

Mehr zum Thema: 

 

Findorff und Bremervörde 

Jodtabletten gegen Atomtod an der Elbe

23. 11. 2018. Letzte Woche haben die Betreiber der Atomkraftwerke an der Unterelbe begonnen, einen Ratgeber für die Bevölkerung im Umkreis der Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein zu verteilen, wie der Gesetzgeber es vorschreibt. Der Ratgeber informiert über vorsorgliche Maßnahmen, die von den Katastrophenschutz-Behörden für den Fall eines kerntechnischen Unfalls ausgearbeitet worden sind, und gibt Hinweise für das eigene Verhalten in einem solchen Fall. 

Der Gesetzgeber sieht eine regelmäßige Information über die vorsorglichen Schutzmaßnahmen vor. Dies gilt auch für abgeschaltete Kernkraftwerke.

Zu diesem Zweck haben PreussenElektra und Vattenfall für ihre drei Anlagen Brokdorf, Brunsbüttel und Krümmel einen gemeinsamen Ratgeber herausgegeben. Er wird per Post im 5-km-Radius rund um das Kernkraftwerk Brokdorf und im 2-km-Radius rund um die abgeschalteten Anlagen Brunsbüttel und Krümmel an alle Haushalte verteilt. Erneut wird auf die Einnahme von Jodtabletten im Katastrophenfall hingewiesen – wie bereits bei einer ähnlichen Aktion 2011 (siehe damaligen Artikel aus oste.de). Der neue Ratgeber steht auch zum Download zur Verfügung.

Dank für den Hinweis an Gerhard Reibe, Hechthausen.

Elbvertiefung bald so teuer wie die Elphi?

Maritime Krimi-Kneipe sucht neuen Pächter

20. 11. 2018. So traurig! Ein dicker Tampen vor dem Eingang und ein Web-Vermerk („Dauerhaft geschlossen“) signalisieren: Die Kultgaststätte „Zur Schleuse“ am Hafen und am Leuchtturm „Dicke Berta“ in Cuxhaven-Altenbruch wird nicht mehr bewirtschaftet – zum Bedauern vieler Gäste, die das maritim dekorierte Lokal auch im Netz rühmten: „Hausmannskost und gute Fischgerichte und eine geniale Lage.“ Die Kneipe war durch einen Tatort-Krimi bekannt geworden. > KRIMILAND

Kehdingen-Oste im neuen „Grünen Kalender“

Aus dem Kalender: Amandus Ahlf beim "Handkuhlen" (Foto: Archiv Ahlf)

20. 11. 2018. Unter der Mitwirkung von vier Osteland-Kulturpreisträgern ist die jüngste Ausgabe des sogenannten „Grünen Kalenders“ entstanden: Zur 171. Ausgabe des „Allgemeinen Haushaltungskalenders“ auf das Jahr 2019 haben die Herausgeberin Grit Klempow sowie die Autoren Dietrich Alsdorf, Volker von Bargen und Jörg Petersen insgesamt sechs Texte zur Region Kehdingen-Osteland beigesteuert.

Ausführlich widmet sich Petersen, Vorsitzender des Freiburger Kornspeichervereins, der in der Elbmarsch einst praktizierten Bodenverbesserung durch „Kuhlen“ (Gewinnung von kalkhaltigem Blausand) und speziell dem letzten „Handkuhler“ Amandus Ahlf. Archäologie-Experte und Krimi-Autor Dietrich Alsdorf schreibt über das geheime Grab der „Anna aus Blumenthal“ und einen fast vergessenen Kriegsfilm, Tageblatt-Redakteurin Grit Klempow über das Stader Staatsarchiv und die Viehwaage in Balje. Volker von Bargen, Gründer und langjähriger Vorsitzender des Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseums, übersetzt einen holländischen Aufsatz über das Schicksal der 1945 untergegangen „Joanna“.

Unter vielen anderen Texten ragen unter anderem heraus die Beiträge von Susanne Helfferich über die Kümo-Tradition und von Robert Gahde über die Spuren, die der Moorkolonisator Findorff im Landkreis Stade hinterlassen hat (Zeitungsverlag Krause, Stade; 130 Seiten; 8,90 Euro).

Was wäre das Osteland ohne Findorff?

Osten: „Erzählmusik“ in der Flusskirche

19. 11. 2018. In Osten wurde der Volkstrauertag in der St.-Petri-Kirche mit Erzählmusik von Jan de Grooth und Klaus Volkhardt begangen - mit "Friedensliedern aus100 Jahren" von Jonny Cash über Paul McCartney bis Udo Lindenberg (Foto: Harald van Bremen).

Moorzerstörung bei Osten - wie lange noch?

18. 11. 2017. Bei Osten soll weiter Torf abgebaut werden - der Landkreis Cuxhaven informiert hier. Unser Leser Pastor i. R. Burkhard Ziemens kommentiert auf Facebook: "Wer für seinen Garten Torf oder Torferde kauft, macht sich an diesem Raubbau in der Natur schuldig! Es gibt völlig gleichwertige Ersatzprodukte! In Tausenden von Jahren sind die Moore gewachsen, in 100 Jahren sind sie von unseren Generationen abgebaut und vernichtet worden. Es ist eine Schande, dass es noch heute Abbaugenehmigungen gibt!"

 

Osten: Kampf um die letzten Moore

 
20. 11. 2018. Hochaktuell auch aufgrund des zurzeit laufenden neuesten Torfabbau-Antrags für Osten und Drochtersen: Am gestrigen Montag strahlte N3 den Beitrag „Unser Torf: Klimakiller aus dem Moor“ aus. Der 45-Minuten-Film steht in der Mediathek zur Verfügung.
 
Dazu schreibt der Sender: „... Schlagartig sprechen alle wieder über eine urdeutsche Landschaft, die in Deutschland fast verschwunden ist: das Moor. Ohne Bedenken hat Deutschland seine Moore zu 97 Prozent trocken gelegt. Das rächt sich nun....
 

Torf ist die Grundlage der industriellen Pflanzenproduktion. Ohne Torf kein Gemüse. Obwohl unter vielen Wiesen und Äckern in Deutschland noch das trockene Moor liegt, darf es so gut wie nicht mehr abgebaut werden. Ein Problem für die Torfproduzenten, die deshalb inzwischen ins Baltikum ausgewichen sind. Dort ist der Torf billig und noch reichlich vorhanden. 

 

Hans Joosten aus Greifswald ist einer der führenden Wissenschaftler der Welt in Sachen Moor. Der Professor kämpft dafür, dass trockenes Land wieder vernässt wird. Um Moorbrände zu verhindern und aus Klimaschutzgründen, denn trockene Moore dünsten den Klimakiller Kohlendioxid in großem Umfang aus. Doch er weiß, dass die trocken gelegten Moore in Deutschland nicht komplett der Natur zurückgegeben werden können.

 

Ein Kompromiss in Sachen Klimaschutz und Landnutzung ist die Paludi-Kultur, das Wirtschaften auf nassen Böden. Auch Torfproduzenten machen sich Gedanken, wie der Torf künftig ersetzt werden kann. Es kommt zu ungewöhnlichen Allianzen: Moorschützer und Torfabbauer versuchen gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie der Torf ersetzt werden kann. Denn noch ist Torf nicht zu ersetzen, wenn wir auch künftig überall und zu jeder Zeit frisches Gemüse im Supermarkt kaufen wollen. 45 Minuten über die Zukunft der Moore, den Klimaschutz und darüber, wie wir Torf in Zukunft ersetzen können.“

Ab Frühjahr wieder eine Cux-Büttel-Fähre?

SPD-Abgeordneter Uwe Santjer im Niedersächsischen Landtag zum Thema Elbe-Fähren:

14. 11. 2018. Gibt es vom kommenden Jahr an eine weitere Fährverbindung an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Brunsbüttel - Kiel? In das Thema Elbe-Fähren kommt Bewegung: Im hannoverschen Landtag haben sich alle Parteien außer der FDP für eine Wiederbelebung der Verbindung Cuxhaven - Brunsbüttel eingesetzt (ausführlicher Bericht).  Zugleich berichtet die Regionalpresse über konkrete Pläne des Unternehmensberaters und ehemaligen Cuxport-Chefs Heinrich Ahlers, die Verbindung ab April mit neuen Schiffen zu bedienen (kl. Foto: NEZ-Artikel).


Über das langjährige Engagement des Cuxhavener SPD-Parlamentariers und Osteland-Mitstreiters Uwe Santjer (Archivfoto: Bölsche) heißt es in der Regionalpresse, dessen Meinung nach sei die Verbindung des nördlichsten Zipfels Niedersachsens mit dem Westen Schleswig-Holsteins „unabdingbar“. Das wisse jeder, der Verkehrsfunk höre. Zwar gebe es elbaufwärts mit der Verbindung Wischhafen - Glücksstadt eine weitere Fähre. Doch als die zuletzt ausfiel, blieb vielen Menschen nur der Weg über Hamburg nach Schleswig-Holstein.  Deshalb sei man auch bereit, über eine Landesbürgschaft zu sprechen. Auch müsse die Regierung in Hannover die Regierung in Kiel mit ins Boot holen.

 

"Wir brauchen und wollen die Fähre!"

 

Santjer auf Facebook zur Landtags-Initiative: "Wir kämpfen gemeinsam für die Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel! Heute Schulterschluss von Eva Viehoff (Grüne), Thiemo Röhler (CDU), Oliver Lottke (SPD)  und mir zur Elbefähre! Wir brauchen und wollen die Fähre! „Wir wollen eine nachhaltige, verlässliche und vor allem langfristige Sicherung der Elbquerung. Dazu müssen die verschiedenen Initiativen und Aktivitäten auf beiden Seiten der Elbe gebündelt werden. Die Menschen in der Region wollen diese Fährverbindung, das zeigt auch eine entsprechende Petition mit mehr als 5.000 UnterzeichnerInnen.“

Otterndorfer Stadtschreiberin nimmt Abschied

17.11. 2018. Gut Ding will Weile haben. Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben hat die diesjährige Stadtschreiberin Anja Seelke ihren Abschied von Otterndorf. Am Dienstag, 27. November, 19 Uhr, kehrt sie noch einmal zurück, um endlich „Danke zu sagen“. Höhepunkt wie Hintergrund ist eine Hommage an Johann Heinrich Voß – den berühmten Wahl-Otterndorfer. Die Malerin hat ihm in feiner Spachteltechnik ein kleines Öl-Porträt gewidmet. Das stiftet die Stadtschreiberin nun „als Dank für die nette und anregende Begegnung“ für einem wohltätigen Zweck. Die Erlöse des Abends gehen an den Verein „Wunschträume e.V.“, mit dem sich die Cuxhavenerin Kathrin Seyfahrt für Mädchen und Frauen in Afrika engagiert.

Die Stadtschreiberin lädt um 19 Uhr zu einem vielfältigen Programm in die Seelandhallen. Mitglieder des Shanty-Chor-Cuxhaven führen mit Liedern durch den Abend. Das Porträt bietet die Möglichkeit, sich neu und anders auf Johann Heinrich Voß zu besinnen. „Ich zeige den Gelehrten als Menschen. Voß macht vor, was es bedeutet, sozial und kritisch zu sein. Er hatte einen wachen Begriff vom Existentiellen. Uns Akteure freut es, ihn zum Anlaß eines Benefiz-Abends zu machen.“

Anja Seelke, die ein Faible dafür hat, Texte live aufzuführen, faszinieren Vossens Sprachbilder. „Die Gedichte gegen Ungerechtigkeit sind eine Entdeckung, sie haben echte Erlebnisqualität,“ sagt die Stadtschreiberin und freut sich besonders, daß neben der Schauspielerin Angelika Achinger mit „Junker Kord“ auch Clea Appel und Lennard Fischer, zwei Schülertalente vom Otterndorfer Gymnasium, das Programm mit einer Reziation von Voß-Texten bereichern. Doch die Gäste erwartet auch noch ein weiteres Debüt. Eigens für diesen Abend präsentiert Anja Seelke ihre Otterndorfer Eindrücke in einem sogenannten „LiveStream“. Mit einer „Lesung vor Selbstporträts“ gewährt sie Einblick in ihr Otterndorfer Tagebuch – natürlich ist es wieder ein doppeltes: das der Malerin und das der Stadtschreiberin 2018.

Das freundliche Team der Seelandhalle bewirtet die Gäste an den Tischen mit Getränken und Snacks. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

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