Websites für das Osteland
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Tage der Oste und Oste-Oscar

Seit 2005 veranstaltet die AG Osteland alljährlich unter der Schirmherrschaft der Oste-Landräte einen "Tag der Oste" mit Vergabe des Osteland-Kulturpreises "Der Goldene Hecht", des sogenannten Oste-Oscars.

 

Der Wortlaut der Festreden und die Namen aller Oste-Kulturpreisträger bis 2014 stehen auf der Website www.tag.der.oste.de.

 

Die Preisträger 2015 und die Preisreden sind hier aufgeführt. Der Wortlaut der Festrede 2015 von Jochen Bölsche steht hier.

Goldener Hecht 2018 - die Preisträger

Wirtschaft: Laura Martin, Selsingen

 

Schon lange hatte Laura im elterlichen Betrieb im Landgasthof Martin in Selsingen ihrer Mutter bei den Arbeiten in Küche und Gaststätte über die Schulter geschaut und war ihr helfend zur Seite gestanden. Nach dem Schulabschluss stand für sie fest: Sie wollte den Beruf der Konditorin erlernen und begann somit ihre Ausbildung bei Beckmanns Bäckerland in Bremen.

 

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung sammelte Laura Martin 2 Jahre wertvolle Erfahrungen im Restaurant und Café „Strandhalle“  auf der Ferieninsel Juist, wo sie für die Herstellung des Kuchen- und Tortenangebotes verantwortlich war.

 

Im Winter 2016 begann sie ihre Arbeit im elterlichen Betrieb in Selsingen und war auch dort als ausgebildete Konditorin bald allein verantwortlich für Kuchen und Torten.

 

Als dann die Landfrauen in Selsingen nach 18 Jahren das beliebte Landfrauencafé in der alten Wassermühle an der Oste in Eitzte abgaben, ergriff Laura Martin die ihr angebotene Chance, das Café unter dem neuen Namen „Oste-Café“ in eigener Regie weiterzuführen – ein guter Entschluss, war doch damit der Fortbestand dieses beliebten Rast- und Treffpunktes für Wasserwanderer, Fahrradtouristen und Wochenendausflügler an der idyllischen oberen Oste gesichert.

 

Mit den gewonnenen Erfahrungen aus dem Betrieb des Landgasthofes in Selsingen erweiterte Laura Martin folgerichtig auch das Angebot im Oste-Café mit den  begeistert aufgenommenen Kuchen- und Tortenplatten und darüber hinaus mit besonderen Veranstaltungen, wie z.B. Frühstücks-Buffets, Midsommer- und Grillabenden sowie besonderen Angeboten zu den jährlichen Festtagen.

 

Damit wurde und wird ein markanter Punkt im Osteland mit einem attraktiven Angebot am Leben erhalten und weiterhin für die Ausflügler an der Oste ein gern besuchtes Ziel sein.

 

Laura Martin und ihr Team vom „Oste-Café“ haben sich um das Osteland verdient gemacht.

Natur: Moorbahn Burgsittensen e.V.

 

Das Tister Bauernmoor ist ein landschaftlich reizvolles Hochmoor, das im Mai 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Für zahlreiche Vogelarten ist es Brut- und Lebensraum und während des Vogelzuges im Frühjahr und Herbst auch Rast- und Schlafplatz für viele Zugvögel, unter anderem auch den Kranich. Schon 2001 wurde daher das Vogelmoor, wie es auch genannt wird, zum EU-Vogelschutzgebiet erklärt.

 

Der Verein „Moorbahn Burgsittensen e.V.“ wurde 1998 gegründet, um die Geschichte des Tister Moores, in dem seit Generationen schweißtreibend Torf abgebaut wurde, zu bewahren und durch Sammlungen zu dokumentieren.

 

Entsprechend dem Grundsatzbeschluss „Erhalt der Moorbahn im schützenswerten Moor“ erwarb die Gemeinde Tiste das Moorbahngelände sowie zwei Züge der Schmalspurbahn und somit war der Meilenstein zum Erhalt der historischen Moorbahn im Natur- und Vogelschutzgebiet Tister Bauernmoor gesetzt.

 

Nach einem langen und steinigen Weg durch zahlreiche Genehmigungsinstanzen konnte schließlich begonnen werden, einmalige Rundfahrten mit den kleinen Dieselloks und der historischen Torfbahn durch das Moor mit seinem vielfältigen Pflanzen- und Vogelbestand anzubieten.

 

Ein ebenfalls ehrenamtlich wirkendes Team des Vereins verwöhnt sonn- und feiertags sowie zu besonderen Anlässen die Gäste im Moorbahn-Café in gemütlicher Atmosphäre mit leckerem selbstgebackenen Kuchen und köstlichen Torten.

 

Eine fortlaufend weitergeführte Fotosammlung über die Tierwelt im Moor sowie ein informatives, reich bebildertes Taschenbuch, verfasst von Hans-Günther Beuck, dokumentieren auf anschauliche Weise die Besonderheiten des Tister Bauernmoores.

 

Die Mitglieder des Vereins haben sich stets klare Ziele gesetzt und durch differenzierte ehrenamtliche Aufgabenteilung, immer den Natur- und Vogelschutz im Blick, attraktive Ergebnisse erzielt, die man bei einem Besuch des Tister Bauernmoores sehen und erleben kann.

 

Der Verein „Moorbahn Burgsittensen e.V.“ hat sich um das Osteland verdient gemacht

Jugend: Musikschule an der Oste, Hemmoor

 

Die Musikschule an der Oste ist heute ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Landschaft an der Oste und eine Institution, die ungefähr 800 Schülern ein musikalisches Zuhause gibt.

 

Am Anfang, vor fast 40 Jahren, stand ein Aktenkoffer. Nein, er stand natürlich nicht, er wurde herumgetragen. Herumgetragen von einem, der neben Kommunalpolitikern wie Paul Neese und Siegfried Wichmann, an der Gründung beteiligt war und der Musikschule Leben einhauchte – Dierk Knütel.

 

Wurde zunächst der Musikunterricht an verschiedenen Orten in der Samtgemeinde Hemmoor erteilt, bezog die Musikschule 2016 die neuen hellen, lichtdurchfluteten und professionell ausgestatteten Unterrichtsräume in der Alten Post in Hemmoor-Basbeck.

 

Die musikalische Früherziehung beginnt bei Kindern ab dem 4. Lebensjahr und soll neben dem Leistungsgedanken und der Leistungsförderung auch die soziale und emotionale Kompetenz von Kindern stärken und die Vielfältigkeit der Musik für alle erlebbar machen. In Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen werden auch dort den Kindern und Schülern das Singen und das Musizieren mit Musikinstrumenten spielerisch und pädagogisch vermittelt.

 

Neben dem wöchentlichen Unterricht der Schülerinnen und Schüler engagieren sich viele von ihnen in der attraktiven Ensemblearbeit der Musikschule und sind bei jährlich mehr als 100 öffentlichen Auftritten wie z.B. in Seniorenheimen, bei Jubiläen und Einweihungen, Kirchenfesten, Frühjahrs-, Herbst- und Fährmärkten präsent und überzeugen mit gekonnten Darbietungen. Nicht zu vergessen sind die jährlich stattfindenden Sommerfeste und die Jugendküstenklassik- und Küstenkonzert-veranstaltungen.

 

Die Musikschule an der Oste in Hemmoor, die seit einiger Zeit auch an der Produktion des OstelandTV musikbeglleitend mitwirkt, hat sich um das Osteland verdient gemacht.

Kultur: Dirk Ludewig, Drochtersen

 

Der Pädagoge Dirk Ludewig hat sich beharrlich, vielfältig und kreativ wie kaum ein anderer jahrzehntelang für seine Heimat zwischen Oste und Elbe stark gemacht. Er ist in seinem Wohnort Drochtersen laut Hamburger Abendblatt „bekannt wie ein bunter Hund“. Hauptamtlich war er bis zu seiner Pensionierung Lehrer an der Elbmarschen-Schule in Drochtersen. Aber auch seine Freizeit widmet der langjährige Kommunalpolitiker, Ratsmitglied seit vierzig Jahren, ehrenamtlich der Jugendarbeit und dem Sport, besonders dem Jugendsport. Außerdem  leitet er die Aktion Ferienspaß in Kehdingen. Er ist Vorsitzender des Turnvereins Germania Drochtersen und Stadionsprecher der Fussballmannschaft SV Drochtersen-Assel.

 

Als Kulturmacher hat Dirk Ludewig den Drochterser Hobby-Kunstmarkt ebenso etabliert wie das Blütenfest. Sein neustes Projekt ist ein jeweils im Herbst stattfindendes Drachenfest auf Krautsand, welches sehr viel Resonanz gefunden hat. 

 

Besonders herauszustellen ist sein ehrenamtlicher Einsatz für das alljährliche Country-Konzert mit der Gruppe „Truck Stop“ in Drochtersen. Daneben ist er als Sport- und Lokaljournalist tätig.

 

Der ehemalige Drochterser Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch lobte Dirk Ludewig mit den Worten „Er ist der Gottschalk des Landes Kehdingen“. 2012 wurde Dirk Ludewig mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

 

Dirk Ludewig hat sich um das Osteland verdient gemacht. 

Geschichte: Heiko Völker, Otterndorf

 

Als der gebürtige Osterbrucher und ehemalige Leiter der Polizeistation Otterndorf Mitte der 80er Jahre mit der Familienforschung begann, ahnte er noch nicht, wie sehr ihn das Leben seiner Vorfahren faszinieren würde.

 

Bald genügte ihm das Zusammentragen von Daten über Personen nicht mehr und er begann mit der weiteren Erforschung ihrer Lebensumstände. So wurde der Familienforscher zunehmend zum Heimatforscher.

 

Sein Weg führte ihn von Archiv zu Archiv, mitunter auch weit über die Region hinaus. Diese Forschungen blieben nicht unbeachtet, und so wurde ihm zunächst das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers angetragen.

 

Bald übernahm Heiko Völker ein weiteres Ehrenamt als Schriftführer der „Männer vom Morgenstern“. Dort gründete er die Arbeitsgemeinschaft „Hadeln“, die sich mit alten Schriften beschäftigt und sie der Öffentlichkeit zugänglich macht, sowie jüngst den „Plattdeutschen Gesprächskreis“. Hinzu kam weiter das Amt des 2. Vorsitzenden der Kranichhausgesellschaft.

 

Zahlreiche Veröffentlichungen wie Flurnamenbücher, Ortschroniken und Festschriften hat Heiko Völker verfasst oder daran mitgearbeitet. Etwa 200 heimatgeschichtliche Beiträge in der Niederelbe Zeitung zählen ebenfalls zu seinem Wirken.

 

Das Auffinden der ältesten von der Stadt Otterndorf ausgestellten Urkunde im Danziger Archiv zeigt Tiefe und Intensität sowie hohes Niveau als eine Krönung seiner Forschungsarbeit.

 

Heiko Völker hat sich um das Osteland verdient gemacht.

Kulturtourismus: Frank Auf dem Felde, Osten

 

Als es dem aus Nortrup stammenden Diplom-Finanzwirt Frank Auf dem Felde erst nach Kehdingen und dann 1996 nach Osten verschlug, ahnte dort noch niemand, was das für die Region bedeuten würde.

 

Etwa 10 Jahre stand er auf der plattdeutschen Theaterbühne, schrieb in dieser Zeit sechs klassische Dreiakter, änderte und passte weitere Stücke an. Selbst verfasste Sketche zählten ebenfalls zu seinem Repertoire.

 

Seit 2007 bekleidet Frank Auf dem Felde das Amt des Ortsheimatpflegers im Schwebefährendorf Osten und hier kommen ihm diese Erfahrungen bei seinen weit über die Gemeindegrenzen hinweg bekannten und beliebten, mittlerweile mehr als 100 Ortsführungen zugute.

 

Es ist die Heimatgeschichte, die es ihm angetan hat. Traditionen, Strukturen und örtliche Besonderheiten prägen das Leben der Menschen. Der Reiz der Heimat- und Regionalgeschichte liegt darin, dass sie greifbarer gemacht werden kann als die „große“ Geschichte. Wie die Menschen an der Oste gelebt haben, als die Schwebefähre erbaut wurde, oder weiter zurück bis in die Zeiten des Kirchenbaus zum Beispiel, sind für den engagierten Ortsheimatpfleger die Grundlagen und Quellen für seine inhaltsreichen Führungen.

 

Akribisch forscht er nach Daten und Informationen, fügt sie zusammen und lässt daraus ein Bild des historischen Ortslebens entstehen, an dem er seine Besucher und Teilnehmer bei seinen seit 2010 durchgeführten Ortswanderungen teilhaben lässt.

 

Frank Auf dem Felde hat sich um das Osteland verdient gemacht. 

Dorfleben: Ewald Sölter, Drochtersen-Dornbusch

 

Seit über zwanzig Jahren engagiert sich der Dornbuscher Ewald Sölter ehrenamtlich im Heimatverein Hüll, davon seit über fünfzehn Jahren als 1. Vorsitzender. Der Verein hat inzwischen mehr als fünfhundert Mitglieder.
 

 

Unter dem Motto „Dat Ole ehren, dat Nee hören, dat Gode mehren, dat Slimme wehren“ unterhält der Heimatverein den Heimathof Hüll, einen um 1850 erbauten Moorhof.

Mit Ewald Sölter als Motor pflegt die Crew des Heimatvereins nicht nur das Grundstück in Niederhüll und die alten Gebäude mit ihrem bäuerlichen Inventar, sondern vermittelt das Brauchtum aus der vergangenen Zeit auch in Form von öffentlichen Festen, wie dem Sommerfest und dem Backfest, an interessierte Gäste. Zu diesen Veranstaltungen kommen über tausend Besucher im Jahr in die Region. Führungen für Schulklassen und Touristengruppen zeigen, wie früher zwischen Oste und Elbe gelebt und gearbeitet wurde. 

 

Tatkräftig unterstützt wird Ewald Sölter dabei von seiner Frau Elfriede. Mit Sohn Thomas tritt er außerdem bei Veranstaltungen als Musiker auf.

Im Jahr 2015 erhielt Ewald Sölter die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

 

Ewald Sölter hat sich um das Osteland verdient gemacht.

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