Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Goldener Hecht 2015

Preisträger und Sponsoren 2015

"Um das Osteland verdient gemacht"

Wiebke tum Suden (M.) mit Sponsorinnnen Brigitte Peters und Stefanie Grothmann

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verleiht den Goldenen Hecht 2015 in der Kategorie Dorfleben an

Wiebke tum SudenNeuhaus

Im Oste-Flecken Neuhaus ist es Wiebke tum Suden gelungen, den traditionsreichen dörflichen Gemischtwarenladen, der 1938 von ihrem Grossvater als Kolonialwarengeschäft gegründet und 1996 von ihrem Vater um eine Poststelle erweitert worden war, nach der Übernahme 1998 und der Neueröffnung 2012 zu einem multifunktionalen Dorfladen mit Modellcharakter für den abgelegenen ländlichen Raum weiterzuentwickeln.

Mit der Kombination von Nahversorgung, Postagentur, Bistro, Café sowie Lotto- und Reinigungsannahme hat die gelernte Hotelfachfrau dazu beigetragen, beispielhaft zu zeigen, wie es möglich ist, durch private Initiative dem drohenden Niedergang der Infrastruktur in wirtschaftsschwachen, peripheren Räumen entgegenzuwirken und die Lebensqualität der Bevölkerung aufrechtzuerhalten und zu erhöhen.

Als sogenannte "Fahrradtankstelle" mit Fahrradverleih und als ehrenamtlich betriebenes Info-Büro ist "Wiebkes Klönstuv" zugleich von touristischer Bedeutung an einem wichtigen Brennpunkt am Oste-Radweg Tostedt-Balje und an der Deutschen Fährstrasse Bremervörde -Kiel.

Wie ein Berliner Restauranttester 2013 zutreffend urteilte, hat die zuverlässig - ohne Ruhetag - geöffnete "Klönstuv" auch als Dorftreffpunkt "für diesen Landstrich eine wichtige soziale Funktion". Weiter heisst es: "Hier trifft man sich, um Sorgen loszuwerden und um Neuigkeiten aus Stadt und Land zu erfahren.... Die Frau ist hier einfach nicht wegzudenken."

Wiebke tum Suden, unterstützt von ihrer Mutter und von einem kleinen Team freundlicher Mitarbeiterinnen, hat sich - ebenso wie die letzten kleinen Dorfläden, die etwa und Oberdorf und Grossenwörden die Nahversorgung aufrechterhalten - um das Osteland verdient gemacht.     

Frauke Klemme mit Laudator Albertus Lemke und Sponsor Hans-Hermann Steiger

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verleiht den Goldenen Hecht 2015 in der Kategorie Tourismus an

Frauke Klemme, Gnarrenburg

Als Ausbilderin von zertifizierten Gästeführerinnen und Gästeführern an der Oberen Oste trägt die Gnarrenburgerin seit Jahren dazu bei, die kulturellen Kleinode und landschaftlichen Schönheiten des Ostelandes alljährlich vielen tausend Besuchern der Region nahezubringen. 

Frauke Klemme präsentiert die touristischen Attraktionen der Flusslandschaft nicht nur selber, zum Beispiel in Form von Kostümführungen, den Gästen, sondern fungiert auch als Ansprechpartnerin und Vermittlerin innerhalb der regionalen Arbeitsgemeinschaft Gästeführungen für den von der Oste geprägten Norden des Landkreises Rotenburg.

Die Themenbandbreite der von ihr angebotenen Führungen reicht vom Historischen Moorhof Augustendorf, für den sie sich besonders engagiert hat, über das Glasmuseum Gnarrenburg bis zum Nutzfahrzeugmuseum Sittensen. Verdienste erworben hat sie sich in den letzten Jahren, gemeinsam mit dem NABU, um den Aufbau eines sanften Naturtourismus mit Planwagentouren zu den Kranichplätzen am Huvenhopsmoor an der Oste.

Bei der Ausflugsplanung ebenso wie bei der Gestaltung der Gästeführer-Ausbildung trägt Frauke Klemme dem Umstand Rechnung, dass an der Oberen Oste seit Jahren das Interesse am Unterlauf des Flusses wächst. Mit dem Blick auf die gesamte Osteregion hat sie daher in die 120-stündige Gästeführerausbildung im Rahmen der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) im Kreis Rotenburg auch die Schwebefähre, das Krimiland Kehdingen-Oste und viele weitere Ziele in den Landkreisen Stade und Cuxhaven integriert.

Frauke Klemme und ihre Kolleginnen haben sich um das Osteland verdient gemacht.  

Werner Breves (r.) mit Laudator Bernd Jürgens und Sponsoren Ulrike Brauer-Iburg

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verleiht den Goldenen Hecht 2015 in der Kategorie Sport an 

Werner Breves, Hemmoor

Wohl niemand sonst an der Oste hat so beharrlich dazu beigetragen, den Fluss deutschlandweit als Wassersportrevier zu positionieren wie der Pädagoge, der seit Jahrzehnten den 1961 gegründeten Verein Wasserfreunde Hemmoor leitet. Im vorigen Sommer hat der Verein bereits zum 41. mal sein "Traditionswochenende für Ruderer und Kanuten" ausgerichtet, besser bekannt als Oste-Marathon. 

Seit nunmehr vier Jahrzehnten rühmen die jeweils bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teiknehmer, die aus ganz Deutschland anreisen, in ihren jeweiligen Clubzeitschriften die sportlichen Herausforderungen des Tidegewässers mit den über 80 Kilometer langen Regattastrecken zwischen Hechthausen und der Ostemündung, vor allem aber die kameradschaftliche und familiäre Atmosphäre im Clubheim an der Sietwende sowie die organisatorische Leistung der Ehrenamtlichen um Werner Breves. Des Lobes voll sind die Marathonis auch für "gemütliche Grillabende am Lagerfeuer" und "das reichhaltige Kuchenbuffet". Typisches Urteil: "Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr."

Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat die Oste-Regatta mehrfach als "breitensportliches Highlight" und als "Kultveranstaltung" mit bundesweitem Ruf gewürdigt, über die der DRV-Wanderrudervorstand urteilte: "Diese Mixtur ist einmalig."  Abgerundet wird das Vereinsprogramm der Wasserfreunde mit sportlichen und geselligen Angeboten von der alljährlichen Grünkohlwanderung bis zum Ferienruderkursus für Schüler. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die von Werner Breves zum "Jahr der Oste" 2009 ausgerichtete Wanderfahrt "100 km Oste“. Aus demselben Anlass hat er gemeinsam mit der Clipper-Crew Hadeln auch einen viel beachteten zehntägigen Törn des Grossseglers "Albatros" von der Ostsee in die Oste organisiert. 

Werner Breves und die Wasserfreunde Hemmoor haben sich um das Osteland verdient gemacht.

Jürgen Wiegand (M.) mit Laudatorin Christel Mix und Sponsor Olaf Schlichting

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verleiht den Goldenen Hecht 2015 in der Kategorie Kultur an

Jürgen Wiegand, Gnarrenburg

Als Vorsitzender des Trägervereins und spiritus rector des Projekts war Jürgen Wiegand massgeblich beteiligt am Aufbau des "Cultimo" in Kuhstedtermoor, das als kulturelles Leuchtturmprojekt weit über die Gemeinde Gnarrenburg, den Kreis Rotenburg und das Osteland hinaus in das ganze Elbe-Weser-Dreieck ausstrahlt.

Die Begegnungsstätte mit Café, Kneipe und Kino war entstanden, nachdem engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Kuhstedtermoor und einigen Nachbarorten 2006 mit Privateinlagen die leerstehende Dorfgaststätte und das Grundstück gekauft hatten, um zu verhindern, dass das Haus in die Hände der Neonazi-Szene geriet.

Mit beispielhaftem Bürgersinn haben die Ehrenamtlichen - mittlerweile unterstützt vom Landkreis, von der Gemeinde und vom Wirtschaftsinteressenring Gnarrenburg -  das Cultimo mit alljährlich rund 50 gut besuchten und großenteils ausverkauften Veranstaltungen zu einem kulturellen Treffpunkt entwickelt, der im Landkreis Rotenburg seinesgleichen sucht.

Zu recht hat ein Gratulant den Namen Cultimo beim Neujahrsempfang 2014 folgendermaßen buchstabiert: "Das C steht für Charakter, das U für Unterhaltung, das L für Lebendigkeit, das T für Trubel, das I für Innovation, das M für Marke und das O für Offenheit."

Jürgen Wiegand und seine rund 100 Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben such um das Osteland verdient gemacht.

Jörg Petersen (M.) mit Johannes Schmidt und Ewald Romond (für den Sponsor Elbfähre)
Jörg Petersen, Freiburg

Der langjährige Freiburger Schulleiter kann in vielfacher Hinsicht als eine der Gallionsfiguren des Bürgerengagements in der Region gelten. Während seiner Dienstzeit, bis 2012, hat er nicht nur versucht, als Gründer des Baljer Mittelalter-Modelldorfs "Op de Hörn" - gemeinsam mit Klaus-Dieter Melahn - seine "Vision eines kindgerechten, freudvollen und erfolgreichen Lernens" zu verwirklichen. Darüber hinaus ist das von ihm entwickelte "Freiburger Modell", nach dem Haupt- und Realschule Schüler gemeinsam unterrichten, Vorreiter für die Oberschule in ganz Niedersachsen geworden.

In seiner Freizeit wirbt wirbt der leidenschaftliche Fotograf und Segler mit 1500 meisterhaften Aufnahmen im Online-Fotoportal Panoramio ebenso wie mit journalistischen und literarischen Beiträgen in seinem Web-Logbuch und in der Presse für die Reize der Region, für deren Menschen er auch ehrenamtlich im Vorstand des Sozialverbandes Freiburg, im Kunstverein Kehdingen und im Fährverein Wischhafen wirkt.

Ein landesweit beachteter Erfolg war der beharrlichen Arbeit beschieden, die Petersen mit fast 800 Mitstreitern im Förderverein Historischer Kornspeicher um Herbert Bruns für die Rettung und Inwertsetzung des 2003 zum Abriss vorgesehenen Baudenkmals erzielt hat. Derbfast 230 Jahre alte Hafenspeicher  direkt an der Deutschen Fährstrasse konnte nicht nur erhalten und mustergültig saniert, sondern auch mit Leben erfüllt werden. 

Unter anderem mit Lichterfesten, Regionalmärkten, Wildganstagen, einer Fahrradstation und einer leistungsfähigen Gastronomie sowie der von Jörg Petersen mit seinem ehemaligen Freiburger Schulleiterkollegen Jörn Möller initiierten "Kinder-Uni" hat sich der Speicher zu einem soziokulturellen Zentrum entwickelt, das eine "grossartige Bereicherung des ländlichen Raumes" darstellt, wie Niedersachsens Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić aus Anlass der Neueröffnung den elfjährigen Kampf um die Rettung des Kehdinger Kleinods würdigte.

Jörn Petersen und seine Mitstreiter haben sich um das Osteland verdient gemacht.  
Gerd-Michael-Heinze (M.) mit Laudatorin Renate Bölsche und Sponsoren Susanne Schult

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verleiht den Goldenen Hecht 2015 in der Kategorie Naturschutz an

Gerd-Michael HeinzeOsten/Freiburg

In der Tradition grosser Naturpopularisierer wie Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann und Horst Stern ist der international renommierte Ostener Ornithologe mit Leidenschaft und wissenschaftlicher Exzellenz bemüht, einem breiten Publikum vogelkundliche Informationen zu vermitteln und Begeisterung zu wecken für einen der grössten Naturschätze des weiten Landes rechts und links der Ostemündung: für das über 16.000 Hektar grosse Schutzgebiet zwischen Assel und Otterndorf, das als eines der größten und wichtigsten deutschen Rast- und Nahrungsstätten für rund 150.000 Zugvögel gilt.

Als Mitarbeiter der 1993 eingerichteten Freiburger "Naturschutzstation Unterelbe" des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ist Heinze, wie er augenzwinkernd bemerkt, "das hintere N in NLWKN". 

Die Aufgaben der Kehdinger Aussenstelle umfassen neben dem Management einer naturschutzgerechten Bewirtschaftung des Areals, Pflegemassnahmen und der Bestandserfassung auch die Förderung von Naturerlebnismöglichkeiten etwa durch Informationtafeln, Aussichtstürme und Veröffentlichungen wue due Faltblätter "Im Reich von Uferschnepfe und Wachtelkönig" und "Zugvögel zu Gast an der Unterelbe".

Darüber hinaus nutzt Gerd-Michael Heinze - auch in seiner Freizeit - die Fotografie, soziale Netzwerke wie Facebook, naturkundliche Exkursionen und seine alljährlichen Vorträge bei den "Kehdinger Wildganstagen", um den sanften Naturtourismus  an dem "Großflughafen des internationalen Vogelzugs" zu fördern und Besucher an jener Faszination teilhaben zu lassen, die ihn selber veranlasste, schon als Kind mit dem Aufbau einer Vogelfeder-Sammlung zu beginnen, die heute zu den größten Europas zählt, ihn in die Lage versetzt, 1800 Vogelarten anhand nur einer ihm vorgelegten Feder zu bestimmen und seinen internationalen Ruf als Gefiederkundler begründet.

Gerd-Michael Heinze hat sich um das Osteland verdient gemacht.  

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