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Grünes Netz Oste: Natur und Umwelt

Der Fachbereich Natur und Umwelt - kurz Grünes Netz - ist ein Arbeitsfeld der AG Osteland. Der Verein wirbt verbandsübergreifend für die Bewahrung des Naturerbes der Flussregion, auch durch Exkursionen etwa zur Ostemündung oder in die Ostemoore, und bemüht sich um die Vernetzung der einschlägig engagierten Mitglieder. Infos auf dieser aktuellen Website, auf unserer Archivseite und tagesaktuell auf Facebook.

Osteland: Saubohne mit Success Story

13. 9. 2020. Osteland - Neue Heimat der „Küstenbohne“ (Fotos: Bölsche).

 

Einstmals bekannt als Ackerbohne, wird der in Cadenberge vermarkteten Hülsenfrucht jetzt eine „Erfolgsgeschichte“ zugetraut: der Aufstieg vom Nutztierfutter („Saubohne, Schweinsbohne, Pferdebohne, Viehbohne“) zum Lebensmittel +++ Informativer Artikel hier

Wieder Vandalismus - Moorturm gesperrt

13. 8. 2020. Nachdem Unbekannte den schönen „gefiederten“ Vogelbeobachtungsturm an den Moorwiesen bei Hemmoor (unweit der Straße nach Schwarzenhütten) wiederholt vermüllt, beschmiert und beschädigt haben (wir berichteten), ist das Biotop jetzt zum Ziel des bisher massivsten Aktes von Vandalismus geworden: 

 

Die Täter haben nicht nur, wie früher schon (siehe Archiv-Bild), Sprayparolen hinterlassen, sondern diesmal sogar - offenbar mit Hilfe von Werkzeug - Bodenbetter entfernt und damit Besucher in Gefahr gebracht.

 

Hemmoorer Kommunalpolitiker, die nun die Installation einer Überwachungskamera erwägen, haben den Turm für den Publikumsverkehr sperren lassen und bitten Bürgerinnen und Bürger, Hinweise auf die Täter der Polizei oder der Stadtverwaltung mitzuteilen.

 

Der Turm steht in den „Moorwiesen“, einer 2017 angelegten Kompensationsfläche zwischen der Bahnlinie und der Oste bei Hemmoor. 

 

Die Naturschutzfläche mit dem von der Firma Frank Meyer (Niederstrich) gebauten originell „gefiederten“ Beobachtungsturm umfasst umgerechnet 42 Fußballfelder. Das Gebiet dient als Ersatzfläche für den Bau des „Liegeplatzes 4“ in Cuxhaven. Damit wollte die niedersächsische Hafengesellschaft für eine Balance zwischen ihren Baumaßnahmen und der Natur sorgen.

 

Auf dem rund 30 Hektar großen Gebiet hatten sich bald 50 verschiedene Vogelarten angesiedelt. Auf der Fläche haben außerdem Amphibien und Insekten einen Lebensraum gefunden. Bei der Erfassung wurden u. a. zwölf Libellenarten und sieben Heuschreckenarten gezählt.

 

Auf den Moorwiesen wurden fünf große Flachwasserbereiche gebaut und Gräben, sogenannte Grüppen, für die Entwässerung aufgeweitet. An einigen Stelle wurde die Entwässerung der Fläche unterbunden, um die Wasserstände zu erhöhen. Auf diese Weise sind schon im ersten Jahr nach der Herstellung der Fläche Feucht- und Nasswiesen entstanden. Vorher war das Gebiet ein intensiv genutztes Grünland, das wenig Lebensraum für Flora und Fauna bot.

Niederelbe vor Atomabfall bewahren!

5. 8. 2020. Sorgen wegen der Freisetzung radioaktiver Abfallstoffe beim Abriss des Atomkraftwerks Brokdorf  hat der Hadler Samtgemeinde-Bürgermeister Harald Zahrte in einem Brief an das Kieler Umweltministerium geäußert, aus dem die NEZ (Dienstag) zitiert:

 

„Es ist seitens der Genehmigungsbehörde alles zu tun, um eine mögliche Beeinträchtigung der Menschen und unserer Umwelt auszuschließen. Insbesondere vor dem Hintergrund des Minimierungsgebotes sind die beantragten Werte für radioaktive Stoffe kritisch zu hinterfragen und auf das unbedingt erforderliche Maß zu senken“. Ähnlich hatte sich zuvor das „Aktionsbündnis für verantwortungsvollen AKW-Rückbau“ geäußert.

Schmetterlinge erobern das blühende Dorf

1. 8. 2020. Die wohl größte Ansammlung von Schmetterlingen und Wildbienen im Osteland findet sich zurzeit auf einer kunterbunten 10.918 Quadratmeter großen Blühwiese in Belum. Der summende und brummende Blütenteppich von atemberaubender Artenvielfalt ist das Werk des ehrenamtlich gestarteten Patenschaftsprojekts "Belum - das blühende Dorf", für das 119 Unterstützer 10.918 Euro aufgebracht haben. 
 
Die Gemeinde an der Ostemündung hat zwei Bänke am Rande der Blühwiese bereitgestellt. Ein „grüner“ Rundweg ist ca. 1600 Meter lang, eine „blaue“ Runde ungefähr 2400 Meter und der komplette Rundweg misst ca. 3500 Meter.
 
Eine Info-Tafel inmitten der Wildblumenpracht nennt die Namen der vielen Blühpaten (Fotos: Bölsche). Zum Initiatorenkreis zählten der Landwirt Joachim Schlichting, die Unternehmerinnen Katrin Buck und Elke Freimuth, der Diplom-Biologe Georg Ramm, die Nabu-Vertreter Martin Behrmann und Ursel Richelshagen sowie der Belumer Bürgermeister Matthias Peter - siehe Video.
 
Übrigens: Was ist das schönste Anagramm von Belum? Na also!

Natureum: Jugendliche erforschen Stichlinge

24. 7. 2020. An der Ostemündung gibt es etwas zu feiern: Als einer von vier Einrichtungen wurde dem Natureum der Förderpreis Museumspädagogik 2020 der VGH-Stiftung verliehen - für das Projekt „Stichlingskataster“.

 

Es vereint praktische Wissensvermittlung mit dem Aufbau einer Datenbank. Die Jugendlichen fangen Fische in den Gewässern der Region und bestimmen und zählen sie, bevor sie die Tiere wieder in die Freiheit entlassen. 

 

Außerdem nehmen die Teilnehmer Wasserproben und untersuchen sie auf die Wasserqualität. Mitarbeiter des Museums und der Arbeitskreis „Wanderfische an der Niederelbe“ unterstützen die Schüler und leiten sie an.

 

So erfahren sie Wissenswertes zur lokalen Fischwelt und zum Umweltschutz und lernen Methoden zur wissenschaftlichen Datenerhebung kennen. Die Daten, die die Jugendlichen über mehrere Monate hinweg erheben, werden in eine Datenbank überführt und ausgewertet. Außerdem entsteht aus den Ergebnissen eine kleine Sonderausstellung, die im Natureum Niederelbe präsentiert wird. 

 

Zum Bild: Der Dreistachlige Stichling war früher in den hiesigen Gewässern weit verbreitet. In den letzten Jahrzehnten ist die Population jedoch stark zurückgegangen. Die Jugendlichen sollen die Ursachen erforschen. Foto: Nikolay / Natureum

Ministerin: Nitratreduzierung ist machbar

22. 7. 2020. Seit Jahrzehnten ist bekannt: Bei der Nitrat-Verseuchung des Grundwassers zählt das südliche Osteland zu den Hotspots; die EU drängt unter Androhung von Strafgeld-Millionen auf eine Reduzierung der schädlichen Rückstände.

 

Dass die geforderte Veringerung um 20 Prozent tatsächlich technisch machbar sei, unterstrich Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) jetzt am Rande des Ostelandes in Wilstedt (Landkreis Rotenburg), wo in einem Feldversuch verschiedene Dünge-Methoden verglichen werden. Ziel: Weniger Dünger, gleicher Ertrag.

Ein Kämpfer für die Adler an der Oste

20. 7. 2020. Aus dem Amt des Naturschutzbeauftragten für den Osten des Landkreises Cuxhaven, also für weite Teile des Ostelandes, ist jetzt Fritz Bechinger aus der Wingst in den Ruhestand verabschiedet worden (Foto: Bölsche).

 

„Speziell im Bereich des Artenschutzes tat sich Bechinger hervor. Er betrieb über Jahrzehnte hinweg ein Netzwerk des Monitoring streng geschützter Arten, speziell des Adlers,“ würdigt die Kreisverwaltung die Verdienste des Naturschützers während dessen fast 20-jähriger Amtsführung.

 

Bereits 2007 war Bechinger von der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit dem Kulturpreis Goldener Hecht in der Kategorie Naturschutz ausgezeichnet worden.

 

In der Laudatio hieß es unter anderem: „Der frühere Leiter des Babyzoos in der Wingst, der seit einem Vierteljahrhundert im Osteland lebt, steht als Vorsitzender der Gruppe Hadeln des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) für einen Naturschutz, der auf ein Leben im Einklang mit der Natur und auf eine Bewahrung des Naturerbes an der Oste zielt. Die Schönheit der Landschaft an der Oste wiederum ist die unabdingbare Voraussetzung für einen sanften Tourismus, der auch Urlaubern die Wunder der Schöpfung nahebringt, ohne die Natur zu beeinträchtigen.

 

Die besondere Aufmerksamkeit Fritz Bechingers und seiner Mitstreiter gilt neben dem Schutz der  Gänse und Limikolen in der Ostemündung vor allem auch deren Symboltier, dem Seeadler. Die Freude daran, dass in Niedersachsen nach Feststellung der Landesregierung mit 20 Revierpaaren der bislang höchste Brutbestand registriert wurde, ist allerdings im Osteland dadurch getrübt worden, dass hier 2005 und 2006 mindestens drei Seeadler vergiftet worden sind (Abb.: Schlagzeilen aus der Lokalpresse im Osteland)

 

Fritz Bechinger hat mit öffentlichkeitswirksamen Stellungnahmen, im Einvernehmen mit dem niedersächsischen Umweltminister und der Jägerschaft, darauf hingewiesen, dass die Verfolgung von Greifvögeln mit Giftködern keine zu bagatellisierende Ordnungswidrigkeit ist, sondern eine Straftat, die von einem hohen Maß an krimineller Energie zeugt. Fritz Bechinger hat sich um die Oste verdient gemacht.“

 

Zum Thema im Archiv:

 

Der Fluss der toten Adler 

Sommerferien mit den Natureum-Tieren

17. 7. 2020. Seit Anbeginn ist das Natureum Niederelbe ein Stückweit auch ein Küstenzoo mit seinen Aquarien, Terrarien und Tiergehegen (Fotos: Bölsche). In diesem Sommer wird das Naturmuseum auf der Ostehalbinsel erstmals in großem Stil in den Dienst des Ferienvergnügens gestellt.

Vom 20. Juli bis zum 26. August bietet das Natureum Niederelbe von Montag bis Donnerstag jeweils eine kostenlose Ferienaktion „LernRäume“ für Kinder an. Die Teilnehmer erwartet ein „tierisches“ Erlebnis, denn sie lernen die Tiere aus dem Küstenzoo kennen – von der Stabschrecke bis zum Schleswiger Kaltblut, vom Stör bis zum Zwergotter. Einige dürfen sogar gestreichelt und gefüttert werden.

Die Teilnehmer können auch einen abwechslungsreichen Vormittag in der Natur verbringen. Sie erleben Tiere und Natur – von der Honigbiene bis zum Pottwal, vom Ackerbau bis zur Streuobstwiese - und lernen dabei die Landschaften der Niederelbe mit den Gezeiten und Sturmfluten kennen.

Beim Bernsteinschleifen entsteht unter fachkundiger Anleitung nicht nur ein individuelles Schmuckstück. Außerdem lernen die Kinder etwas über die Erde zur Entstehungszeit des Bernsteins vor vielen Millionen Jahren.

Das gerade zu Ende gegangene Schuljahr war ein ganz und gar ungewöhnliches. Besonders traf es die ersten bis achten Klassen mit wochenlangem Schulausfall und anschließendem Home-Schooling. Das Projekt „LernRäume“ ist ein freiwilliges, außerschulisches Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler, die in der Pandemie einer besonderen Unterstützung bedürfen. Das Niedersächsische Kultusministerium finanziert das Programm, für Eltern und Erziehungsberechtigte fallen keine Kosten an.

Alle Termine sind auf der Website des Natureums zu finden. Aufgrund der notwendigen Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln ist die Teilnehmerzahl auf zehn Kinder begrenzt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an info@natureum-niederelbe.de oder unter Telefon (0 47 53) 84 21 10 wird daher dringend empfohlen.

Elektronische Schatzsuche an der Oste

Auch Ökocaching, die moderne „Schatzsuche“, wird in den Ferien im Natureum angeboten. Mit GPS-Geräten ausgerüstet, spüren die Kinder in Verstecken ökologische Themen auf. Daraus entwickelt sich die eine oder andere Idee, wie sich mehr Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren lässt (Foto: Hilk/Natureum). Anmeldung siehe oben.

„Glanzlichter 2020“ gastieren an der Oste

9. 7. 2020. Nicht nur die immer wieder faszinierende maritime Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung zum Thema Pferde locken Besucher in das Küstennaturmuseum an der Ostemündung. Ab Sonnabend, 18. Juli, sind im Natureum auch fotografische Meisterwerke zu sehen.
 
Fast glaubt man das Rauschen der mächtigen Adlerschwingen zu hören, wenn man das Foto „Beuteflug“ des Finnen Markus Varesvuo betrachtet. Der Fotograf drückte genau in dem Moment ab, als der Raubvogel seine Beute, einen Fisch, aus dem Meer holte. Diese Momentaufnahme brachte Varesvuo den Sieg im internationalen Naturfotowettbewerb „Glanzlichter 2020“ ein. 
 
Das Siegerbild ist nur eines von zahlreichen beeindruckenden Naturfotografien, die in der gleichnamigen Ausstellung ab Sonnabend, 18. Juli, im Natureum Niederelbe zu sehen sind.
 
Bereits zum 22. Mal wurden die „Glanzlichter der Naturfotografie“ gesucht. Die Jury wählte aus fast 17.000 Bildeinsendungen von Fotografen aus 39 Ländern die Siegerbilder in acht Kategorien aus. 
 
Zusätzlich kürte die Jury einen Juniorensieger. Hier hatte der 14-jährige Luca Lorenz aus Deutschland die Nase vorn. In der Ausstellung in der Galerie im Turm des Natureums sind vom Marienkäfer, ein roter Farbtupfer im Grünen, über bunte tropische Fische bis zur Eisbärenfamilie, vom „Blütenstaubsturm“ bis zu gigantischen tiefverschneiten Bäumen alle Facetten der Natur zu sehen – kunstvoll in Szene gesetzt von Fotografen aus aller Welt. 
 
Die Glanzlichter 2020 wandern zwei Jahre durch Deutschland und Italien und werden in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt. Im Natureum Niederelbe gastieren sie bis Sonntag, 1. November.

Wie kommt der Honig aus der Wabe?

3. 7. 2020. Honig gehört bei vielen Menschen auf den Frühstückstisch. Doch wie kommt der süße Brotaufstrich aus der Bienenwabe in das Glas? Das zeigt Ralf Müller am Sonntag, 12. Juli., im Natureum an der Ostemündung. Der Neuhäuser Kommunalpolitiker und Imker, der auch die Natureumsbienen betreut, wirft zwischen 14 und 16 Uhr die Honigschleuder an. Durch die beim Schleudern entstehende Zentrifugalkraft spritzt der Honig aus den Waben und läuft in einen Auffangbehälter. 

 

Die Honigschleuder verfügt über eine durchsichtige Außenwand, so dass die Besucher den Vorgang genau verfolgen können. Außerdem gibt es viele interessante Informationen zu den Bienen. Im Bienenhaus des Natureums können die Besucher sogar durch ein Guckfenster einen Blick in einen echten Bienenstock werfen.

 

Bienen tragen durch ihre „Arbeit“ als Bestäuber entscheidend zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Viele Pflanzen sind bei ihrer Fortpflanzung auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Von den Früchten und Samen der Pflanzen ernähren sich wiederum andere Tiere – und nicht zuletzt auch der Mensch.

 

Die Honigernte ist allerdings witterungsabhängig. Bei regnerischem Wetter muss die Veranstaltung gegebenenfalls verschoben werden.

Volksbegehren auch im Osteland angelaufen

23. 6. 2020. Auch im südlichen Osteland hat die Unterschriftensammlung für das niedersächsische Volks- begehren „Artenvielfalt.Jetzt!“ begonnen. Mehr unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt

 

In Bremervörde zum Beispiel gibt es an folgenden Orten die Möglichkeit zu unterschreiben: NABU-Umweltpyramide, Huddelberg 14 (in der Regel dienstags bis freitags sowie sonntags 10 bis 12 Uhr und nach Absprache, Telefon 0 47 61/71 352); Weinhandel „Kanaan“, Neue Straße 86; BBG-MöbelMarkt, Bremer Straße 11 (zu den jeweiligen Geschäftszeiten) sowie „Ostel“ Jugendhotel (nach Absprache, Telefon 0 47 61/ 80 77 07).

 

Unterschriftenlisten können hier bestellt werden.

Belum: Spendenflut für „blühendes Dorf“

6. 6. 2020. Im kürzlich gestarteten Patenschaftsprojekt "Belum - das blühende Dorf" ist die Finanzierungsphase beendet: Insgesamt sind durch 119 Unterstützer 10.918 Euro zusammengekommen,“ teilt Elke Freimuth (M.) für den Initiatorenkreis mit. Das Geld reiche für 10.918 qm, also knapp 1,1 Hektar Blühwiese. Die Gemeinde an der Ostemündung hat unterdessen zwei Bänke für Rundwanderwege am Rande der Blühwiese bereitgestellt, der am Wochenende mit nagelneuen handgefertigten Schildern bestückt wurde (Fotos: Bölsche). Ein grüner Rundweg ist ca. 1600 Meter lang, eine blaue Runde ungefähr 2400 Meter und der komplette Rundweg ca. 3500 Meter.

 

Zum Initiatorenkreis zählen der Landwirt Joachim Schlichting, die Unternehmerinnen Katrin Buck und Elke Freimuth, der Diplom-Biologe Georg Ramm, die Nabu-Vertreter Martin Behrmann und Ursel Richelshagen sowie der Belumer Bürgermeister Matthias Peter - siehe Video.

 

Landwirt, Skipper und Naturschützer aus dem Osteland
 
5. 6. 2020. Leseempfehlung: Joachim Schlichting ist Vize-Bürgermeister, Geschäftsführer der Firma Bioenergie Belum, Mitinitiator von „Belum blüht auf“ und neuerdings auch Vorsitzender der Seglervereinigung Neuhaus/Oste. Für die Niederelbe-Zeitung (Freitag) hat Arno Grewe den vielfältig engagierten Landwirtschaftsmeister porträtiert. Tipp: Heimatzeitung abonnieren unter www.nez.de/abo

Blühwiesen statt Mais fürs Ostedorf Belum

25. 3. 2020. Heute ist dieses erste Video einer Blühwiesen-Initiative online gegangen, die per Crowd Funding und Patenschaften Naturschutz in der Ostegemeinde Belum betreiben will: „Wir möchten für den Naturschutz eine Blühwiese anlegen. Es stehen 5 ha zur Verfügung und schon bei 0,5 ha fangen wir an. Wenn auch Du der Natur mehr Fläche schenken möchtest, dann werde Blühpate. Unsere Blühwiese wird bunt und artenreich angelegt, so dass Bienen und auch viele andere Insekten bedient werden. Wir sind ein kleines Team (Video): ein Landwirt und zwei Unternehmerinnen aus dem Dorf Belum, ein Biologe und Nabu-Vertreter. Uns allen liegt die Vielfalt der Natur am Herzen." Mehr auf der Projekt-Website.

Buchholz: Naturfreunde bestehen 125 Jahre

3. 5. 2020. Die Naturfreunde Nordheide in Buchholz - am Rande des Ostelandes - können in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen ihrer Bundesorganisation feiern, die sich seit 1895 dem Ziel „Sozial. Ökologisch. Frei“ verpflichtet fühlt. 
 
> Mehr zum Thema: Im Januar 1985 - zum 90-jährigen Bestehen - schrieb Jochen Bölsche, Gründer in der Nordheide-Gruppe, im SPIEGEL unter dem Titel „Die ersten Grünen“ über die Naturfreunde und deren Verhältnis zur Sozialdemokratie.
 
Über die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit im Elbe-Weser-Dreieck beraten die Naturfreunde Nordheide in ihrer Mitgliederversammlung am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, im Landgasthof Hohe Luft an der B 75 in Buchholz-Meilsen.

Nabu beklagt galoppierendes Artensterben

3. 3. 2030. Nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) verschwinden pro Tag etwa 150 Arten für immer vom Planeten - das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten schreite fast 1.000 mal schneller voran als die Entstehung neuer Arten. Abb.: Schon 1984, vor über einem Dritteljahrhundert, wurde vor dem Artenschwund gewarnt - weithin vergebens. Mehr... 

Stintbestände in der Elbe „im freien Fall“

23. 2. 2020. Der NABU teilt mit: Heute haben wir gemeinsam mit BUND Hamburg, WWF Deutschland und den letzten Elbefischern auf den dramatischen Rückgang des Stints hingewiesen. Die Stintbestände in der Elbe befinden sich weiter im freien Fall.
 
Es wird immer trüber in der Tideelbe. Dadurch werden Eier und Jungstadien des Fisches geschädigt, der Nachwuchs bleibt aus. 
 
Daten der Messstation Blankenese zeigen seit 2014 einen fast durchgängigen Anstieg der Trübungswerte. Seit 2014 ist auch der Rückgang der Stinte bestätigt. Der kleine Fisch gilt er als zentrale Nahrungsgrundlage für viele größere Fische, Seeschwalben und andere Vögel. 
 
Brechen die Stintbestände endgültig zusammen, wären auch diese Arten für die Elbe wohl für immer verloren. Trotzdem baggern HPA und Wasser- und Schifffahrtdirektion ohne Rücksicht auf Verluste weiter und schädigen damit den Stint und das komplette Ökosystem. Dies konterkariert die für die Tideelbe geltenden Ziele zu Erreichung eines guten Zustands der Natur (Foto: NABU-Newsletter).

„Parents for Future“ jetzt auch an der Oste 

20. 2. 2020. In Zeven wurde kürzlich eine Kreisgruppe von Parents for Future gegründet. Klimabewegte Erwachsene aus allen Teilen des Landkreises Rotenburg haben sich beteiligt. Auch vier Schüler aus Zeven sind dabei. 

Um der großen Fläche des Landkreises gerecht zu werden, wurde die Gliederung "Parents for Future Oste Wümme" benannt. Als Delegierte wurden Lara Borchers aus Zeven und Klaus Bolte aus Freyersen gewählt. Als Ansprechpartner für den Nordkreis wurde Carsten Nitschke ernannt. Für die Mitte ist es Klaus Bolte und für den Südkreis Marc Andreßen.

Parents for Future sind ein freier überparteilicher Zusammenschluss von erwachsenen Menschen und steht in Solidarität zur Fridays-For-Future-Bewegung. Ziel ist es, die Schüler in ihrem Einsatz für Klimagerechtigkeit mit Rat und Tat zu unterstützen. Auch eigene Aktivitäten sind geplant. 

Konkret ist die Beteiligung am globale Streiktag am 24. April in Planung. Auch an der Vorbereitung des Ostermarsches in Rotenburg beteiligt sich die Gruppe. Aufgabe ist auch, alle Klimabewegten im Landkreis zu vernetzen und der Bevölkerung zu helfen, die Dramatik der Herausforderung zu begreifen. 

Wer Informationsbedarf hat, kann sich an die Gruppe wenden: p4fROW@posteo.de. Das nächste offene Treffen ist am 25.2. im Alten Konfirmantensaal, Klostergang 4, Zeven um 19.30. Alle Eltern, Großeltern, Interessierte oder Schüler sind herzlich eingeladen sich über die Gruppe und die Arbeit in der Klimabewegung zu informieren. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Hilfe bei der Anreise ist möglich.

Filmtier-Trainer zu Gast im Natureum 

8. 2. 2020.. „Thekla“ und „Sammy“ sind gern gesehene Gäste im Natureum Niederelbe. Am Sonntag, 16. Februar, schauen die Vogelspinne und der Weißhaubenkakadu mit ihrem Tiertrainer André Weseloh mal wieder vorbei. Außerdem werden ein Ara, eine Schlange und ein Stachelschwein erwartet. „Vielleicht bringe ich auch noch einen Überraschungsgast mit“, erklärt Weseloh. Welche Tiere er mitnehme, sei allerdings auch immer von der Laune und Tagesform der jeweiligen Kandidaten abhängig. Die meisten Tiere Weselohs sind aber echte Profis und spielten bereits in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Die tierischen Filmstars sind zahm und an Menschen gewöhnt. Wer mutig ist, darf während der drei Vorführungen um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr „Thekla“ sogar auf die Hand nehmen oder auch eine Schlange streicheln. Wer sich an diese Tiere doch nicht herantraut, kann sich an „Sammy“ halten. Der Kakadu beherrscht zahlreiche Tricks und kann sogar tanzen. Nebenbei erzählt der Tiertrainer Wissenswertes und Kurioses aus seinem Arbeitsalltag (Foto: Hilk/Natureum). 

Rote setzen auf „grünen“ Wasserstoff

1. 2. 2020. Die Erfolgsmeldungen über den weltweit ersten Wasserstoffzug, der im Cux- und Osteland zwischen Cuxhaven und Bremervörde erprobt wird, haben breites Interesse an dieser Energiequelle geweckt (Foto: Alstrom). „Ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende liegt in der Produktion von ‚grünem’ Wasserstoff,“ heißt es in einer Einladung der regionalen SPD zu einer Wasserstoff-Fachveranstaltung mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (Foto) am Donnerstag, 13. Februar, 18 Uhr, im Gasthaus Hersemeier in Loxstedt. Thema: „Wir geben (Wasser-) Stoff fürs Klima.“

Fledermäuse: Vortrag im Natureum

1. 2. 2020. Um Fledermäuse ranken sich viele Mythen und Sagen. Die meisten Menschen haben die nachtaktiven Flieger noch nie in freier Wildbahn gesehen. Und die Chancen, die Tiere zu beobachten werden immer geringer. Viele Fledermausarten stehen auf der Roten Liste. Warum uns das Sorgen machen sollte, erklärt Dr. Wolfgang Kurtze in seinem Vortrag „Bioindikator Fledermaus“ am Sonntag, 9. Februar, um 14 Uhr im Natureum Niederelbe. Fledermäuse haben sehr unterschiedliche Ansprüche. Deshalb gibt das Fehlen oder Vorkommen bestimmter Fledermausarten wichtige Hinweise auf die Umweltbedingungen oder Eingriffe durch den Menschen. 

 

In den letzten Jahren haben die Bestände der Fledermäuse stark gelitten. So stellt sich die Frage, ob es Hinweise für einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Insekten und dem der Fledermäuse gibt. Der Referent erläutert anhand ausgewählter Beispiele aus dem Landkreis Stade, wie sich Fledermaus-Populationen und auch Insektenbestände in der Region entwickelt haben. 

 

Demnächst im Natureum:

Nutztierschützer auch im Osteland aktiv

22. 1. 2020. Die erregten Debatten die Rückkehr des Wolfs überlagern weniger spektakuläre, aber nicht weniger wichtige Öko-Themen - etwa die Gefährdung vieler traditioneller Nutztierrassen. Diesem Thema widmet sich die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (www.g-e-h.de), die auch eine - bedrückend lange - aktuelle Rote Liste der betroffenen Spezies veröffentlicht (siehe Ausschnitt).
 
In Meckelstedt (Geestland) ansässig ist die GEH-Regionalgruppe „Elbe-Weser-Dreieck“ um Wolfgang M. Schüßler, die auch für das Osteland zuständig ist und über ihre Arbeit auf einer eigenen Website unterrichtet.

Naturschützer planen gemeinsame Messe

12. 1. 2020. Am Sonntag, 17. Mai, 11 bis 18 Uhr, soll in den Seelandhallen in Otterndorf eine Messe zum Thema Nachhaltigkeit stattfinden. Das teilte Eleonore Lemke (Hechthausen), Kreisvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), am Sonntag beim Neujahrsempfang ihrer Organisation im Bürgerbahnhof in Cuxhaven mit.
 
Bei dem Frühschoppen, zu dem AG-Osteland-Mitstreiterin Lemke gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Norbert Welker (Cuxhaven) eingeladen hatte, wurde zugleich das fünfjährige Bestehen der BUND-Kreisgruppe (www.bund-cuxhaven.de) gefeiert.
 
Die Otterndorfer Nachhaltigkeitsmesse ist als Gemeinschaftsveranstaltung des BUND und der Gruppe Land Hadeln des Naturschutzbundes (NABU) geplant, die von Osteland-Kulturpreisträger Fritz Bechinger geleitet wird und in der das Initiatoren-Ehepaar Ursel Richelshagen und Martin Behrmann das Projekt betreut (www.nabu-land-hadeln.de). 
 
Vertreten sein werden auf der Messe (Titel: „Mensch, Natur und Umwelt“) unter anderem das Natureum Niederelbe mit seinem Naturmobil sowie die Wingster „Eh da“-Insektenschützer (www.wanderbare-wingst.de/eh-da).
 
Bei der Geburtstagsfeier am Sonntag im „Lokschuppen“-Saal gratulierten über 30 Mitglieder und Freunde des BUND, darunter auch Doris Henningson, Leiterin der in Sachen Umwelt („Müllpiraten“) unlängst in Berlin preisgekrönten Grundschule Neuhaus/Oste.
 
Eleonore Lemke hielt beim Empfang Rückblick auf eine beeindruckende Vielzahl von Aktivitäten des Kreisverbandes, nicht zuletzt im Osteland rund um Hechthausen (siehe Abb.).

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