Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Aktuell

Osteland trauert um Günter Pagel

21. 5. 2016. Die AG Osteland trauert um ihren Mitstreiter und Förderer Günter Pagel, der mit 75 Jahren verstorben ist. Der sozial engagierte Chef der Unternehmensgruppe Pagel und der Oste Service GmbH "Old Fiede", deren Belegschaft dem Verstorbenen "Menschlichkeit und Güte" bescheinigt, liebte die Oste. Unser Beileid gilt Frau Barbara und den Angehörigen und Mitarbeitern.

Oste-Schleusenhaus: Alternativen suchen!

1. 5. 2016. Gegen den geplanten Abriss des historischen Bremervörder Oste-Schleusenhauses wendet sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., Claus List, mit dieser Stellungnahme: "Gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie, in der u.a. die Durchgängigkeit der Fließgewässer für Fische geregelt wird, soll in den nächsten Jahren das letzte Hindernis dieser Art in der Oste, das Wehr in Bremervörde, beseitigt und durch eine Sohlgleite ersetzt werden. Das Vorhaben des NLWKN, der mit der Umsetzung dieser Richtlinie betrauten Institution, kann nur begrüßt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der zahlreichen Besatzaktionen mit mehreren tausend Jungstören zur Wiederansiedlung in der Oste, die als vergleichsweise naturnah und unverbaut gilt, durch eine effektive Kooperation zwischen den Bootsclubs, den Anglerverbänden und der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit dem Leibniz-Institut für Gewässerkunde und Binnenfischerei in Berlin, wird die Beseitigung des Wehrs die erwähnten Maßnahmen der vergangenen Jahre im Sinne einer Förderung des Artenschutzes nachhaltig unterstützen.

 

So weit – so lobenswert. Nun wurde aber auf Nachfrage der BZ beim NLWKN bekannt, dass im Zuge des beschriebenen Projekts das im Jahre 1950 am Wehr errichtete Schleusenhäuschen mit einem Nebengebäude dem Abrissbagger zum Opfer fallen soll. Damit würde ein im „Eingangsbereich“ der Stadt im visuellen Zweiklang gelegene Bild „Fluss mit technischem Baudenkmal – Museums-Areal“ bald der Vergangenheit angehören.

 

Sensibel und nachdenklich geworden durch den Abriss von die Stadt Bremervörde bisher prägenden historischen Gebäuden in jüngster Zeit, sollte die Äußerung des Vertreters des NLWKN Stade, Heinrich Pudimat: „Es ist leider so, dass das Gebäude nicht erhalten werden kann“ (Zitat in der BZ im Bericht vom 26.4.2016), nicht einfach kommentarlos hingenommen werden.

 

Zumindest sollte diese Feststellung die Verantwortlichen in der Stadt Bremervörde, Vertreter von Rat und Verwaltung sowie der Touristik und weiterer Verbände, denen das liebenswerte Erscheinungsbild Bremervördes am Herzen liegt, an einen „runden Tisch“ mit dem NLWKN bringen zum Ausloten von alternativen und beide Seiten zufriedenstellenden Lösungsmöglichkeiten. Wenn ein Abriss eines einmaligen und das Gesamtbild prägenden Gebäudes erst einmal erfolgt ist, gibt es kein Zurück mehr – eigentlich eine Binsenweisheit."

 

Dazu schreibt auf Facebook Alexa Nietfeld: "Mein Großvater väterlicherseits (siehe Foto unten), Johannes Schnackenberg, hat als Maurer das Wehr 1950 in Bremervörde gebaut und nun soll es abgerissen werden. Alle schönen Gebäude in Bremervörde werden abgerissen. Die Stadt hat nichts Historisches mehr, wofür es sich lohnt sie zu besuchen. Warum macht man das?"

Oberndorf: Alles neu macht der Mai

19. 5. 2016. Drei Oberndorfer Wahrzeichen haben einiges gemeinsam: Sie zieren die gemeinsam eine Ansichtskarte (Foto), und sie sind vom Zahn der Zeit ziemlich angegriffen worden. Das soll sich bis zum Dorfjubiläum Anfang Juni ändern:  Das schwimmende Denkmal "Hein Stör" wird zur Zeit neu gestaltet (wir berichteten), und auch die hölzerne Fährmann- und die Fährgast-Statue sollen demnächst in frischen Farben erstrahlen. 

 

Die 1:2-Modellfähre  neben der früheren Ostseefähre "Ostekieker" - beide Bestandteil der Deutschen Fährstraße - ist bereits in den letzten Tagen neu gestrichen worden, ebensio wie der Seehund "Pauline" am Mocambo-Anleger.

Gottesdienst an der „Fährienstraße"

18. 5. 2016. Am Sonntag, 29. Mai, findet der traditionelle Elbmarschengottesdienst am Fähranleger in Wischhafen statt, unmittelbar an der Deutschen Fährstraße. Als besonderer Gast wird Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy aus Stade die Predigt halten. Der Open-Air-Gottesdienst wird diesmal den Mönchsweg in den Fokus rücken und aktuelle Themen wie das Pilgern per Rad ansprechen. Auch zwei Taufen mit Elbwasser finden statt. Für die musikalische Untermalung sorgt ein Posaunenchor. Im Anschluss werden als kleine Stärkung Kaffee, Kuchen und Snacks gegen eine Spende angeboten.

Obstbäume für das Jubiläumsdorf

17. 5. 2016. Der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) und viele Helfer - überwiegend Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland - haben heute in der Ahrensflucht, der Zuwegung zur neuen Welszucht-Anlage, Obstbäume für das Jubiläumsdorf gepflanzt. Dank für das Foto an Eddy Uhtenwoldt.

Vertrauen für Kurt Ringen und WFB-Vorstand

17. 5. 2016. Ostefreunde sind nicht nur in allen Parteien aktiv, sondern auch in Gruppierungen wie der Wählergemeinschaft Freier Bürger (www.wfb-row.de), die im Rotenburger Kreistag mit SPD und Grünen die Mehrheitsgruppe stell. In der Hauptversammlung in Brauel wurden der 1. und der 2. Vorsitzende, Hubert Fiedler und Kurt Ringen, in ihrem Amt bestätigt; Ringen (Foto) ist Mitglied der AG Osteland.

Pfingstgottesdienst: Dank für Fährenrettung

17. 5. 2016. Ein gemeinsamer Pfingstgottesdienst der Kirchengemeinden Oldendorf und Lamstedt auf der Oste-Fähre "Helmut Hudaff" in Brobergen wird bereits seit 2014 gefeiert, siehe Archivfoto und -bericht von Ostefreund Pastor Burkhard Ziemens. In diesem Jahr nun war der Lamstedter Pastor Peter Seydell in doppelter Funktion - zugleich als ehrenamtlicher Fährmann - dabei. In einer gemeinsam mit AG-Osteland-Vorstandsmitglied Thomas Schult sowie Stefan Meier und Christina Burdorf szenischen Predigt wurde betont, nicht nur Mut und Einfallsreichtum, sondern auch Gottvertrauen hätten dazu gehört, die 2005 durch Deichbaupläne bedrohte historische Fährstelle zu retten und den Weg übers Wasser nicht nur für die Touristen auf der Deutschen Fährstraße aufrechtzuerhalten. 

 

„Deswegen haben wir neben den vielen anderen Berufen jetzt seit dem letzten Jahr auch einen Pastor in den Reihen der Fährmänner. Der würde die Situation wohl so umschreiben: Da hat der Heilige Geist den Deichbau damals so beeinflusst, dass wir jetzt hier so einen schönen Platz haben, damit Touristen und Einheimische sich freuen und die schöne Natur genießen können," zitiert Redakteurin, Fährenforscherin und Osteland-Preisträgerin Grit Klempow heute im Stader Tageblatt den Broberger Predigttext.

 

Die Geschichte der Rettung der historischen Fährstelle seit einer entsprechenden Forderung der Arbeitsgemeinschaft Osteland im September 2005 ist auf dieser von Jochen Bölsche verfassten Website (siehe auch Ausschnitte) dokumentiert: www.niederelbe.de/ostemarsch/brobergen.htm

In Godenstedt feierte die Kirchengemeinde Selsingen am Pfingstmontag einen Taufgottesdienst direkt am Ufer der Oste. Ziel einer Fahrradsternfahrt unter anderem über die Schwebefähre Osten - Hemmoor war bereits zu Christi Himmelfahrt die Kirche in Basbeck gewesen. Unser Foto zeigt Ostefreund Pastor Dieter Ducksch an der Schwebefähre. Weitere Fotos hier.

Mühlentag im Osteland lockt Tausende 

16. 5. 2016. Hauptanziehungspunkt des Deutschen Mühlentages im Osteland war am Pfingstmontag für Tausende von Besuchern auch in diesem Jahr die Wassermühle in Bademühlen bei Zeven mit Garten- und Kunsthandwerkermarkt. Eine Video-Reportage von Claus List folgt in der nächsten Ausgabe von OstelandTV.

Einen großen Ansturm erlebte auch die wunderbar restaurierte Windmühle "Elisabeth" in der Ostegemeinde Selsingen.

Die Windmühle "Henriette" in Elm begrüßte die Besucher mit einer neuen Galerie und mit frischgebackenem Brot und Kuchen. Die Vorsitzenden Joachim Böckmann und Klaus Frirdich boten kompetente Besucher-Information. Mehr... 

 

Pfingstgottesdienst auf der Oste

 

16. 5. 2016. In Brobergen haben trotz der kühlen Witterung am Vormittag fast 120 Menschen den Pfingstgottesdienst auf der Historischen Prahmfähre besucht.

Pommi-Paul: Glückwunsch nach Hemmoor

16. 5. 2016. An den AG-Osteland- und Blaues-Netz-Mitbegründer Bernd Jürgens und seine Tochter Indra gingen am Pfingstmontag herzliche Glückwünsche zur Übergabe bzw. Übernahme von „Pommi Paul“, dem traditionsreichsten Imbiss an der Deutschen Fährstraße und am Kreidesee in Hemmoor, der besten Tauchbasis Deutschlands. Auch die Arbeitsgemeinschaft Osteland gratuliert!

Deichschmuck fürs Jubiläumsdorf

9. 5. 2016. Mit 200 Geranien, gestiftet von der Großgärtnerei Harms, haben am heutigen Montag fleißige Oberndorferinnen und Oberndorfer den Ostedeich ihres 700-jährigen Jubiläumsdorfs am Bentwischer Ufer mit einer weithin sichtbaren "700" bepflanzt. - Für oste.de fotografierte Eddy Uhtenwoldt.

11. Fährmarkt: Von der Sonne verwöhnt

8. 5. 2016. Von traumhaftem Wetter begünstigt war am Sonntag der 11. Ostener Fährmarkt, bei dem zugleich das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft "im Zeichen der Schwebefähre" mit der Kanalgemeinde Osterrönfeld begangenwurde, die durch Ratsmitglied Klaus Ströh vertreten war. Nach der Eröffnung mit Gottesdienst (Pastor Dieter Ducksch) und Festrede von Bürgermeister Carsten Hubert - mit anschließendem Freibier - erwartete die Besucher aus Nah und Fern ein buntes Angebot - OstelandTV wird in seiner nächsten Folge berichten.

 

Der neue Vorsitzende der AG Osteland, Claus List, besuchte in Osten - dem Sitz des 2004 gegründeten Vereins - unter anderem drei neu gestaltete Attraktionen des Ortes: das Heimatmuseum mit einem Raum, der dem Ostemaler Rusch und der NS-verfolgten Familie Philippsohn gewidmet ist, zwei Rusch-Zimmern im Café Central und der wiederbelebten historischen Schmiede bei der alten Rektorschule.

Lamstedt enthüllt Gedenkstein

6. 6. 2016. Wie in Oberndorf rückt auch in Lamstedt das Dorfjubiläum am ersten Juni-Wochenende näher – mit Gedenkstein-Enthüllung am heutigen Freitag, einem Hadler Feuerwehrtreffen und der Herausgabe einer Ortschronik. Mehr zur Vorbereitung des Jubiläums in Lamstedt steht hier.  - Oberndorf und Lamstedt sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Osteland: Bahn verschleppt Brückensanierung 

6. 5. 2016. Die Bahn räumt "grössere Schäden" an Brücken ein, zum Beispiel an der seit Kriegsende defekten Eisenbahnbrücke über der Oste bei Hechthausen (siehe unseren Ausschnitt aus einem amtlichen Schaubild). Dennoch verzögert die Bahn die Sanierung der Brücken, wie Die Zeit hier belegt.

Made in Osteland: Lattoflex und mehr

5. 5. 2016. In diesem Video aus Zeven wird das (neben den Bremervörder Lattoflex-Betten) bundesweit wohl bekannteste Industrieprodukt aus dem Osteland getestet. 

Vatertag: Ansturm auf die Ostefähren

5. 5. 2016. Aus allen Himmelsrichtungen, und zu Lande und auch auf der Oste, steuern zur Stunde mehrere Tausend ausgelassene Himmelfahrtsausflügler/innen auf dem Oste-Radweg und der Deutschen Fährstraße die historischen Fähren in Brobergen und Gräpel an.

 

Erfreut über den regen Zuspruch und das Traumwetter zeigten sich in Gräpel im Gespräch mit Vorstandsvertretern der AG Osteland zwei Ostepreisträger: der Fährvereinsvorsitzende Günther Schimkatis (r.) und der Ehrenvorsitzende und Fährvereinsgründer Helmut Hudaff (l.), nach dem die vor der Verschrottung gerettete historische Prahmfähre benannt ist.

 

Zum Thema:

 

Gräpel/Brobergen: Pressebericht über den Saisonstart an der Deutschen Fährstraße

Einen ersten Ansturm erlebte in diesem Jahr auch die "Straße der Wohnmobile", wie die Deutsche Fährstraße beworben wird. Gut besetzt war beispielsweise der neue Platz direkt am Yachthafen in Neuhaus (Foto).

"Vatertagshafen" Gräpel verkommt weiter

5. 5. 2016. Tausende von Vatertagsausflüglern in Gräpel sahen die die - zurzeit durch hohe Zäune gesicherte - morsche Spundwand und die marode Hafenmauer, die seit Jahren akut reparaturbedürftig sind.

 

"Osteblick"-Wirtin und AG-Osteland-Mitstreiterin Karin Plate hofft mehr denn ja auf die (zuständige, aber arme) Gemeinde Estorf, deren Bürgermeister Hans-Werner Hinck setzt auf die Unterstützung der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, deren Bürgermeister Holger Falcke wiederum erhofft sich Zuschüsse aus Mitteln der neuen EU-Förderperiode für die Leader-Region Kehdingen-Oste.

 

Wie überfällig inzwischen eine Sanierung des verkommensten Ostehafens - ein Sicherheitsrisiko für Skipper, Spaziergänger sowie Fähr- und Schiffspassagiere - inzwischen ist, geht aus zwei informativen Beichten von Redakteur Thorsten Penz aus dem Wochenblatt-Archiv hervor:

 

Zum Thema:

 

> Face-Lifting für den Fährhafen  

 

> Morsche Kaimauer an der Oste

Himmelpforten: Zukunft des Steinmetzparks

2. 5. 2016. Der Ortverband Oldendorf-Himmelpforten der Grünen veranstaltet am

Mittwoch, 4. Mai, 19 Uhr, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wie geht es weiter mit dem Steinmetzpark? - Sachstand und Zukunftsideen" im Gasthaus Jarck, Breitenwisch 3, 21709 Himmelpforten. - Dank für den Hinweis an Ostefreund Peter Wortmann. Mehr: www.rettet-den-steinmetzpark.de/

Neue Leiterin für exzellente Oste-Schule

28. 4. 2016. Die gebürtige Wischhafenerin Verena Marx-Dieckmann (Foto) hat von Hildegard Ackermann die Leitung der Grundschule in Estorf übernommen, die von rund 100 Kindern - auch aus den Ostedörfern Gräpel, Kranenburg und Brobergen - besucht wird. Die "funktionierende Schule mit tadellosem Ruf" (so heute Grit Klempow im Stader Tageblatt) war 2010 mit dem Osteland-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden.

 

Fährmann Klüser und Hein Stör II.

 

30. 4. 2016. Der Hadler Kurier berichtet in seiner Wochenendausgabe auf der Titelseite über die neue Version des Oberndorfer Stördenkmals "Hein Stör" - im Bild: Bert Frisch, Albertus Lemke und Sponsor Heiner von See - und porträtiert auf Seite 7 den Ostener Schwebefähren-Vize und Polizeioberkommissar Lothar Klüser. Alle Genannten sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Die Zeitung ist auch online verfügbar.

UBA will Elbtunnel und A 20 streichen

27. 4. 2016. Das Umweltbundesamt fordert nach Medienberichten, den Bau der A20 von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen zu streichen - was massiven Widerspruch insbesondere von CDU und FDP und der Wirtschaft hervorruft.

 

Als berechtigt werten dagegen die Grünen die Forderung der Behörde: "Die A20 beansprucht viel Fläche, verursacht hohe Kosten für den Naturschutz und trägt zu einem erheblichen Teil zu einer Erhöhung der Lärm- und Klimaemissionen sowie der Luftschadstoffe bei."

 

Das UBA schlägt vor, von den 605 vordringlichen Projekten seien 41 ganz zu streichen - aus Naturschutzgründen, wegen des hohen Flächenverbrauchs und der Luftbelastung. Zu verzichten sei u. a.  auf die A 20 von Hohenfelde in Schleswig-Holstein nach Westerstede samt dem geplanten Elbtunnel bei Drochtersen.

 

Der Ausbau der A20 ist auch juristisch gefährdet. Das Bundesverwaltungsgericht will am Donnerstag in Leipzig über sechs Klagen gegen Schleswig-Holsteins Planfeststellungsbeschluss für die Elbquerung der A 20 entscheiden.

"Kämpft für das kulturhistorische Erbe!"

26. 4. 2016. Das darf doch nicht wahr sein! Der Landesbetrieb NLWKN will das alte, markante Schleusenhaus am Bremervörder Ostewehr abreissen, wie die Bremervörder Zeitung heute exklusiv berichtet - siehe Text.

 

Bislang war nur bekannt, dass das NLWKN dort eine Sohlgleite anlegt, um das letzte Hindernis für Wanderfische in der Oste zu beseitigen. Erst auf Nachfrage erfuhr die BZ von dem - damit angeblich zwangsläufig verbundenen - Abriss des Bauwerks, das als denkmalswürdig gilt.

"Schönste Zufahrt zur Ostestadt"

26. 4. 2016. Heutiger Kommentar der Bremervörder Zeitung:

Das schrieb www.oste.de im Frühjahr 2014:

Ostefreunde kommentieren auf den Facebookseiten der AG Osteland:

 

Burkhard Ziemens: Unglaublich! Statt dieses historische Gebäude erstmal zum Kauf anzubieten! Da könnten sich doch Liebhaber finden, die das restaurieren und nutzen! Private, Angler, Verbände, Bürgerinitiativen etc. Oder muß das Haus aus planerischen Gründen weichen?

 

Johann Steffens: Und wieder geht, wie so oft ein kulturhistorisch bedeutsames Erbe unwiderruflich verloren. Leute, kämpft für das kulturhistorische Erbe!

 

Frank Pingel: Sie waren doch erst für die "fischfreundliche" Sohlgleite, oder? Diese benötigen aber in der Regel die ganze Flußbreite, wodurch die Gebäude weichen müssten. Ich war von Anfang an gegen die Sohlgleite, weil ich die bisherige Regulierung des Flusses für besser hielt (Hochwasserschutz, klar definierter Wasserstand in der Oberoste!) und Flora und Fauna am Oberlauf ja nun wirklich keinen Anlass zu Kritik geben....aber EU-Recht bleibt EU-Recht, daher habe ich hier wenig Hoffnung. Wir werden uns aber im Stadtrat mit dem Thema auseinandersetzten und sicher beim NLWKN eine Eingabe machen. Ich würde einen Abriss der beiden Objekte sehr bedauern!

 

Jochen Bölsche: Gefragt ist - wie seit Jahren bekannt und schon 2014 von der BZ gefordert - eine Lösung, die neben der Fisch-Barrierefreiheit zugleich dem Denkmalschutz Rechnung trägt. Haben die Wasserbauer danach wirklich ersthaft gesucht? Auf dem Spiel steht immerhin die Zukunft eines der markantesten umfeldprägenden Bauwerke am Fluss, durchaus mit Denkmalsqualität...

 

Hans-Gerhard Alstedt: So ein markantes Gebäude sollte stehen bleiben. Hoffentlich macht die Stadt Bremervörde sich stark dafür.
 

Gerd Bertholdt: Beim Abreissen sind die Bremervörder Behörden aber schell, erst die Kultkneipe und nun dieses historische Häuschen. Könnte man doch noch nutzen, zum Beispiel als Wochenenddomizil...

 

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