Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit der Osteland-Mitglieder aus den Bereichen Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die Facebook-Gruppe ostekultur.

Zwei Museumstipps für Himmelfahrt

23. 5. 2017. Sehr viel Anklang fand am Sonntag, dem Internationalen Museumstag, die Sonderausstellung "Leuchtfeuer an der Mündung der Oste", zu der die Leiterin des Heimatmuseums Neuhaus, Oste-Kulturpreisträgerin Ursula Schroeder, mehr als 60 Besucher begrüßen konnte.

 

Ostefreund Gerhard Gebhardt (Balje) hatte dafür Bilder und erklärende Texte sowie einen Leuchtfeuer-Nachbau im Maßstab 1:5 zusammengestellt, dazu Informationen über alle 19 Leuchtfeuer, die an der Ostemündung stehen oder standen, und eine Dokumentation zur wechselvollen Geschichte des "Feuerschiffs Osteriff" (Foto: Claus List).

 

Wer die Eröffnung versäumt hat: die Ausstellung ist noch einmal am Himmelfahrtstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Noch ein Tipp: Ebenfalls am Himmelfahrtstag kann im Heimatmuseum Geversdorf die Ausstellung von faszinierenden Oste-Fotos des Hemmoorer Apothekers Heinz-Günther Wolf besucht werden.

Osteland-Salon: Heimatforschung mit Herzblut

19. 5. 2017. Im gastlichen Kornspeicher von Nieder Ochtenhausen (Dank an Birgit Martins!) konnte Osteland-Vorsitzender Claus List am Donnerstag rund 50 Interessierte begrüßen, die der Einladung zum 5. Osteland-Salon gefolgt waren. Unter der Leitung von Sebastian Bertram Foto lks.) schilderten sechs ehrenamtliche Heimatforscher und Ortschronisten ihre Arbeit - mit Herzblut, Humor und Heimatliebe. Wen das Virus gepackt hat, darin waren sich alle einig, den lässt es nicht mehr los... Ein rundum bereichernder und beglückender Abend mit Hartmut Vollmer (Vierden), Gisela Tiedemann (Wingst), Hermann Röttjer (Iselersheim), Walter Peters (Nieder Ochtenhausen), Dorothee Fetz (Belum) und Rainer Brandt (Bremervörde). - Ein Bericht auf OstelandTV ist geplant. Für oste.de fotografierte Walter Rademacher.

24. 5. 2017. Thomas Schult berichtet im Hadler Kurier (Mittwoch) über den 5. Osteland-Salon in Nieder Ochtenhausen. Beitrag hier online.

Aus dem Osteland: Wikipedia op Platt

17. 5. 2017. Lesetipp: Die Niederelbe-Zeitung berichtet heute über die plattdeutsche Wikipedia, die vor mehr als zehn Jahren an der Oste entstanden ist, mitbegründet von dem Informatik-Wissenschaftler Marcus Buck, der zeitweise auch dem Vorstand des Fährvereins in seinem Heimatort Brobergen angehörte (siehe unser Archivbild und unseren Text-Ausschnitt aus dem Jahr 2008).

 

Von der Qualität und Aktualität des plattdeutschen Lexikons kann sich jedermann überzeugen – so am Beispiel des Artikels "Gollen Heekt", der alle Träger des Osteland-Kulturpreises Goldener Hecht seit 2005 mit kurzer Begründung aufführt.

Museumstag: Kulturgeschichte der Baracke 

17. 5. 2017. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel lädt ein am Internationalen Museumstag am Sonntag, 21. Mai, 10 bis 17 Uhr, zur Veranstaltung "Spurensuche. Mut zur Verantwortung" in das ehemalige Lager Sandbostel, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel (Eintritt frei). 

 

Erstmals beteiligt sich die Gedenkstätte (Foto: Bölsche) in diesem Jahr am Internationalen Museumstag. An diesem Tag sind viele der historischen Gebäude in der Gedenkstätte geöffnet. In begleiteten Rundgängen besteht die Möglichkeit, auch in Gebäude zu schauen, die sonst nicht zugängig sind. Programm:

11 bis 12 Uhr Rundgang mit Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und mehrere historische Gebäude wie eine Unterkunftsbaracke, die Lagerküche und eine Latrine. Zwei Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden.

13 bis 14 Uhr Vortrag: Die baugeschichtliche Entwicklung, Nutzung und Sanierung der Unterkunftsbaracken des Stalag XB. Baracken gelten als ein Symbol für die nationalsozialistischen Lager. In dem Vortrag werden die Kulturgeschichte der Baracke, die Bedingungen in den Unterkunftsbaracken in den NS-Lagern und der denkmalpflegerische Umgang mit dem erhaltenen, bundesweit einmaligen Bestand an Holzbaracken dargestellt.

15 bis 16 Uhr Rundgang: Es erfolgt eine Einführung in die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Besichtigt werden ein Teil des ehemaligen Lagergeländes und mehrere historische Gebäude wie eine Unterkunftsbaracke, die Lagerküche und eine Latrine. Zwei Dauerausstellungen können im Anschluss besucht werden.

Wieder Wochenende der offenen Ateliers

12. 5. 2017. Auch in diesem Jahr lockt das Veranstaltungswochenende Kultur - Land - Kultur (20. und 21. Mai) wieder Besucher in der südliche Osteland und seine Umgebung. Ein Verzeichnis der offenen Ateliers und Werkstätten, Konzerte und Lesungen zwischen Oste, Wieste, Wörpe und Wümme bietet diese Website. Beteiligt sind unter anderem das Handwerkermuseum in der Oste-Wassermühle in Sittensen (Foto).

Kriegsgefangenen-Einsätze im Osteland

Zeitgenössisches Foto einer Karte des Elbe-Weser-Dreiecks aus der Stalag-Verwaltung mit den eingetragenen Arbeitskommandos des Stalag X B Sandbostel - Ein polnischer Kriegsgefangener bei einem landwirtschaftlichen Arbeitskommando - Arbeitskommando in Mahndorf

 

8. 5. 2017. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel lädt ein zum Vortrag ‬von Andreas Ehresmann ‪am Dienstag, 16. Mai‬, ‪19 Uhr‬: "Der Arbeitseinsatz der Kriegsgefangenen - Organisation und Praxis am Beispiel des Stalag X B" (siehe Karte). Gedenkstätte Lager Sandbostel (Seminarraum), ‪Greftstr. 3, 27446 Sandbostel, ‬Eintritt frei. Internet: www.stiftung-lager-sandbostel.de

 

Der Arbeitseinsatz von Millionen von Kriegsgefangenen war ein zentraler Bestandteil der deutschen Kriegswirtschaft. Die polnischen, belgischen, französischen, serbischen und sowjetischen Kriegsgefangenen und die italienischen Militärinternierten waren in sämtlichen Wirtschaftszweigen eingesetzt und in allen Teilen der deutschen Kriegsgesellschaft präsent.

 

Die Verwaltung des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel verwaltete bis zu 804 Kommandos zeitgleich, in denen Kriegsgefangene im gesamten Elbe-Weser-Dreieck zu Arbeiten eingesetzt waren. Bisher sind insgesamt über 1.100 Komandos bekannt. Im April 1942 waren über 83% der Kriegsgefangenen des Stalag X B in Arbeitskommandos eingesetzt, das entsprach zu diesem Zeitpunkt über 28.000 Gefangene. Der weitaus größte Teil von ihnen war in der Landwirtschaft eingesetzt. Auf nahezu jedem Hof im Elbe-Weser-Dreieck waren Kriegsgefangene eingesetzt und ersetzten die die in die Wehrmacht eingezogen deutschen Arbeitskräfte.

 

Der Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel, Andreas Ehresmann, untersucht in dem Vortrag die komplexe Organisation des Kriegsgefangenenarbeitseinsatz und die Bedingungen in den Kommandos entsprechend der zivilen und militärischen Vorgaben und in der Praxis vor Ort.

Jetzt Dauerausstellung über Ostemaler Rusch

Festredner Rüdiger Toborg (Video: Redeausschnitt) und Karl-Otto Richters

5. 5. 2017. Mit einer Vernissage in der Ostener Kulturmühle hat heute der Heimatverein Osten seine seit langem vorbereitete Dauerausstellung von Werken des Heimatmalers Diedrich Rusch (1863 – 1959) eröffnet. Bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 7. Mai, ab 10.30 Uhr im Heimatmuseum, Am Markt 5, sind die Bilder erstmals auch öffentlich zugänglich.

 

Zur Ausstellungseröffnung begrüßten der Rusch-Kenner Karl-Otto Richters und der Vorsitzende des Heimatvereins, Rüdiger Toborg, die geladenen Gäste und sprachen über den Maler und sein Werk (Website). Toborg stattete allen Helfern, Sponsoren und Leihgebern der rund 125 Bilder Dank ab. 

Richters würdigte das Schaffen des Künstlers, der Dutzende von Oste-Motiven festhielt, aber nie die Schwebefähre malte (Video: Redeausschnitt). Der Festredner lobte ausdrücklich das "einzigartige Engagement der Ostener in Sachen Kunst".

 

Fünf Ostener Bürger hatten auf Initiative des verstorbenen Ostepreisträgers Dr. Manfred Toborg die Sammlung Elli Ludwig nach dem Tod der Sammlerin "aufgekauft und damit zusammengehalten" und dem Museum der Gemeinde zur Verfügung gestellt (dazu Video: Toborg-Redeausschnitt).

 

Auch Ostens Bürgermeister Carsten Hubert und AG-Osteland-Vorsitzender Claus List freuten sich in ihren Grußworten über die Sicherung der Sammlung und damit eines weiteren "Highlights" für die Schwebefährengemeinde.

 

Nach einem mittäglichen Imbiß auf dem Speicher der Kulturmühle (Spargelcremesuppe aus dem Haus Jan Nachtigall) präsentierte der Heimatverein in vier Räumen der Alten Rektorschule die neue Rusch-Dauerausstellung. Zehn weitere Bilder werden im Café Central zu sehen sein.

 

Zum Thema

 

Jochen Bölsche: Warum Rusch nie die Schwebefähre malte

Wie das Walskelett ins Museum kam 

5. 5. 2017. Museumsleiterin Ellen Horstrup, kürzlich erst geehrt mit dem Kulturpreis Goldener Hecht der AG Osteland, bietet am kommenden Sonntag um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung des Bachmann-Museums Bremervörde an. Dabei gibt sie unter anderem einen Einblick in die Fundgeschichte einiger Ausstellungsstücke. In der Ausstellung des Bachmann-Museums Bremervörde sind Funde aus Mooren und Tongruben zu sehen, große Objekte aus wertvollen Metallen oder sehr kleine Werkzeuge aus Stein. Fast alle stammen aus dem Landkreis Rotenburg und sind in den vergangenen 100 Jahren auf den unterschiedlichsten Wegen in die Samm- lung gekommen. 

 

In ihrer Führung präsentiert die Museumsleiterin den Besuchern einige der bedeutendsten Objekte und berichtet von den Umständen ihres Auffindens und ihrem Weg in das Museum. Darunter befinden sich zum Beispiel zwei etwa zwölf Millionen Jahre alte Walskelette, die in einer Tongrube bei Freetz entdeckt wurden, und ein jungsteinzeitliches Scheibenrad aus Gnarrenburg-Karlshöfen, das beim Torfstechen im Moor gefunden wurde und zu den ältesten bekannten Holzradfunden in ganz Nordwesteuropa zählt.

Geversdorf: "De Osten Strom" im Porträt

4. 5. 2017. Der Hadler Kurier (Mittwoch-Ausgabe) veröffentlicht auf zwei Seiten ein umfangreiches Porträt des Geversdorfer Geschichtsvereins "De Osten Strom" und seines Vorsitzenden, des Ortsheimatpflegers und Osteland-Kulturpreisträgers Günter Lunden (Foto) aus der Feder von Siegfried Mätzig. Die aktuelle Ausgabe des Anzeigenblattes steht hier zur Verfügung. Ein Artikel über die jüngst zu Ende gegangene Ausstellung über den Geversdorfer Spielmannszug kann hier gelesen werden. Am 7. Mai wird, wie berichtet, in Geversdorfer Heimatmuseum die Fotoausstellung "Wie wir leben" eröffnet. 

Petting, Pershing, Prilblumen, Pülsch

30. 4. 2017. Legendär sind die Sonderausstellungen des rührigen Heimatvereins im Iselersheimer Findorff-Haus. Einen Überblick über die bisherigen Themen - von Hochzeiten über Spielzeug und Schifffahrt bis hin etwa zu Oldtimern und alten Bibeln - gibt die Rubrik "Archiv" der Website des Vereins.

 

Auch die am Sonntag eröffnete jüngste Aussstellung über die schrillen siebziger Jahre begeisterte das Publikum. Der Vereinsvorsitzende, Ortsbürgermeister, Findorff-Forscher und Osteland-Kulturpreisträger Hermann Röttjer dankte dem Vorbereitungsteam mit Annemarie Buck, Silke Buck, Sabine Michaelis und Christa Röttjer, die im Dorf liebevoll Erinnerungsstücke aus den Siebzigern zusammengetragen haben, von der Prilblume bis zum Plateauschuh.

 

Unter den vielen Themen: die Disco-Szene im örtlichen Gasthaus Pülsch, die Mode, die Politik ("Petting statt Pershing") und die Schneekatastrophe des Winters 1978/79. 

 

Geöffnet ist die Ausstellung am 11. Juni, 2. Juli, 6. August, 10. September und 1. Oktober jeweils von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Besichtigungstermine können mit Silke Buck (Telefon 0 47 69/391) vereinbart werden.

 

Im Video: Eröffnung der Siebziger-Ausstellung in Iselersheim

 

> Redeauszug: Hermann Röttjer 

> Redeauszug: Silke Buck

5. Osteland-Salon: Heimatforscher erzählen

Zu Gast am 18. Mai in Nieder Ochtenhausen  (v. l.): Hartmut Vollmer (Vierden), Gisela Tiedemann (Wingst), Hermann Röttjer (Iselersheim), Walter Peters (Nieder Ochtenhausen), Dorothee Fetz (Belum) und Rainer Brandt (Bremervörde). Fotos: Bölsche (5), privat (1).

1. 5. 2017. Persönliche Erinnerungen transportieren immer auch ein Stück interessanter Zeit- und Ortsgeschichte – das bewiesen u. a. Fährleute, Krimiautoren und Naturschützer, als sie in den bisherigen Osteland-Salons aus ihrem Leben und von ihrem Wirken erzählten. Wie geschichtsträchtig mag es erst zugehen, wenn diejenigen zu Wort kommen, die sich als passionierte Chronisten um das historische und kulturelle Gedächtnis von Dörfern, Gemeinden und Städten im Osteland verdient gemacht haben? Die Antwort liefert der Osteland-Salon "Die Heimatforscher erzählen" am Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr, im Kornspeicher in Nieder Ochtenhausen/BremervördeMühlheimer Str. 11.

 

Sebastian Bertram (Foto lks.), Organisator und Salonnier dieses Abends, erwartet in seiner Runde sechs Erzählerinnen und Erzähler, die es sich zu ihrer Aufgabe gemacht haben, möglichst viele Steine der Geschichte ihres Ortes, ihrer Region, ihrer sozialen Herkunft umzudrehen und ihre Fundstücke für nachkommende Generationen zu bewahren und zugänglich zu machen.

 

Zu Gast im Salon sind Hartmut Vollmer (Vierden), Gisela Tiedemann (Wingst), Hermann Röttjer (Iselersheim), Walter Peters (Nieder Ochtenhausen), Dorothee Fetz (Belum) und Rainer Brandt (Bremervörde).

 

Sie erzählen davon, wie ihr Spürsinn für Geschichtliches geweckt wurde, was sie bei ihrer Arbeit einmal herausforderte und von welcher Entdeckung sie besonders angetan waren.

 

Seit November 2015 lädt die AG Osteland an wechselnden Orten in den Osteland-Salon - zwei Stunden, in denen Menschen mit ähnlichen biografischen Hintergründen einander ihre Geschichten erzählen. Die Idee ist, den intuitiven Erinnerungen an das Leben und Wirken zwischen Elbe und Weser Raum zu geben, die durch das Geschichtenerzählen geweckt werden. 

 

Hat einer zu Ende erzählt, knüpft der nächste an – nicht streng reihum, sondern so wie der Anfang einer neuen Geschichte an das Ende der vorangegangenen passt. Niemand wird unterbrochen, Zwischenfragen bleiben die Ausnahme, ein Austausch erfolgt im geselligen Anschluss. Die wenigen Regeln, die es braucht, hat der Salonnier im Blick.

 

Der Osteland-Salon wurde von AG-Vorstandsmitglied Sebastian Bertram (38) ins Leben gerufen. Der studierte Historiker und Germanist, der als PR-Referent in Hamburg arbeitet und seine Freizeit gern am Ostedeich verbringt, hat beim Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien die Ausbildung zum Salonnier durchlaufen. Seit 2011 organisiert und moderiert er Erzählsalons in unterschiedlichsten thematischen Zusammenhängen an verschiedenen Orten.

 

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per Mail wird gebeten bei renate.boelsche@gmx.de

Vier für Kultur. Entstanden durch engagierter Bürger, bieten diese vier Kulturinitiativen - korporative Mitglieder der AG Osteland - ein vielfältiges Programm. Alle sind mit dem Oste-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden. Die aktuellen Veranstaltungen können hier abgerufen werden: Kombüse Oberndorf +++ Kornspeicher Freiburg +++ Cultimo Kuhstedtermoor +++ Kulturmühle Osten +++

SPIEGEL-Mann Kazim liest im Kornspeicher 

1. 5. 2017. Am Freitag, 26. Mai, 20 Uhr, veranstaltet der Historische Kornspeicher in Freiburg - ein Mitglied der AG Osteland - in Kooperation mit dem Förderverein Bücherei eine Lesung mit dem SPIEGEL-Journalisten und Autor Hasnain Kazim, 1974 in Oldenburg geboren und der Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Seine Schulzeit verbrachte er in Hollern-Twielenfleth und in Stade. 

 

Im Kornspeicher wird Kazim aus seinem Buch "Grünkohl und Curry. Die Geschichte einer Einwanderung" lesen, in dem er den langen und beschwerlichen Weg seiner Eltern von der Einwanderung nach Deutschland bis hin zum Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft schildert. 

 

Hasnain Kazim absolvierte sein Studium der Politikwissenschaft in Hamburg und begann eine Laufbahn als Marineoffizier. Er arbeitete als freier Mitarbeiter unter anderem für das "Stader Tageblatt" und das dpa-Südasienbüro in Neu Delhi. Von 2009 bis 2013 war er Südasienkorrespondent von SPIEGEL ONLINE und DER SPIEGEL mit Sitz in Islamabad, Pakistan, von 2013 bis 2016 deren Türkei-Korrespondent in Istanbul. 

 

Die Türkei musste er verlassen, weil die türkische Regierung ihm wegen seiner kritischen Berichterstattung die Verlängerung seiner Akkreditierung verweigerte. Auch aus dieser Zeit als Krisenberichterstatter wird Kazim berichten und hierzu aus seinem zweiten Buch "Plötzlich Pakistan" lesen. Seit März 2016 ist Hasnain Kazim Korrespondent von SPIEGEL ONLINE und DER SPIEGEL in Wien; er berichtet von dort auch weiterhin über die Türkei sowie aus anderen Ländern. 

Die Eintrittskarten kosten 15 Euro und sind erhältlich bei der Volksbank und der Kreissparkasse in Freiburg, unter www.kornspeicher-freiburg.de oder telefonisch unter 04779- 8994477. 

"Mrs. Zambesi" in der Kulturmühle Osten

1. 5. 2017. Bereits 2014 haben sie mit ihrer Musik das Publikum begeistert, nun kommen sie wieder nach Osten: Mit ihrem Programm "Hits" wird Mrs. Zambesi (Claudia Beckerath und Arne Hollenbach aus Bremen) am Freitag, 12. Mai, 20 Uhr, in der Kulturmühle in Osten, Fährstraße 8 b, jede Menge Hits und gefühlvolle Songs spielen, die durch ihre gekonnte Reduktion auf zweimal Stimme plus Gitarre, gelegentlich ergänzt durch kleine Ukuleletupfer, ihren ganz eigenen Charme entwickeln. So werden zahlreiche "Perlen" von Sting, Peter Gabriel, den Beatles und vielen anderen in einem neuen, überraschenden Gewand dargeboten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Heinrich Uthenwoldt neu im Vorstand

29. 4. 2017. Neben dem im Amt bestätigten Vorsitzenden Rüdiger Toborg und der Schriftführerin (und Museumsleiterin) Meike Brinkmann gehört jetzt zusätzlich auch Heinrich Uthenwoldt (Foto) dem Vorstand des wiederbelebten Heimatvereins Osten "An Moor un Diek" an; Uthenwoldts ehrenamtliches Engagement für viele Ostener Vereine ist aus dem Schwebefährendorf nicht wegzudenken. Mit neuem Schwung steuert das Vorstandsteam, dem auch Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde angehört, die nächsten Etappenziele an: die große Rusch-Ausstellung im Mai, die Vorbereitung einer Chronik zur 800-Jahr-Feier 2020 und eine Werbeaktion, mit der die Mitgliederzahl von gut 60 auf 100 erhöht werden soll. 

 

Ein Versammlungsbericht von Karl-Heinz Brinkmann steht hier. Eine Vorschau auf die diesjährigen Ortsführungen von Frank Auf dem Felde hier. Alle Genannten sind auch Mitglied der AG Osteland.

Walter Kempowski wäre 88 geworden

28. 4. 2017. Nartum. Walter Kempowski, der große Dichter aus dem Osteland, wäre heute 88 Jahre alt geworden.

 

Zum Thema:

 

AG Osteland besucht Nartum

 

Der Fluß der großen Dichter

 

Literatur-Tourismus in Nartum

 

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Ferienhaus im Osteland (Klick aufs Bild)

Aufgrund von Kundenbewertungen ist das Ferienhaus am Rönndeich vom Vermittlungsexperten Atraveo im April mit dem Prädikat "Sehr empfehlenswert" versehen worden.

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