Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit der Osteland-Mitglieder aus den Bereichen Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die Facebook-Gruppe ostekultur.

Vier für Kultur. Entstanden durch engagierter Bürger, bieten diese vier Kulturinitiativen - korporative Mitglieder der AG Osteland - ein vielfältiges Programm. Alle sind mit dem Oste-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet worden. Die aktuellen Veranstaltungen können hier abgerufen werden: Kombüse Oberndorf +++ Kornspeicher Freiburg +++ Cultimo Kuhstedtermoor +++ Kulturmühle Osten +++

Osten: Rusch-Dauerausstellung ab Anfang Mai

28. 3. 2017. Mit einer Vernissage am Freitag, 5. Mai, 10.30 Uhr, mit geladenen Gästen in den Räumen der Ostener Kulturmühle und mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 7. Mai, ab 10.30 Uhr im Heimatmuseum, Am Markt 5, startet der Heimatverein Osten seine seit langem vorbereitete Dauerausstellung von Werken des Heimatmalers Diedrich Rusch (1863 – 1959). Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 5. Mai, sprechen der Rusch-Kenner Karl-Otto Richters und der Vorsitzende des Heimatvereins, Rüdiger Toborg, beide sind Mitglied der AG Osteland.

 

Mehr zum Thema:

 

Warum der Ostener Maler Rusch nie die Schwebefähre malte / Von Jochen Bölsche

Speichergespräch: Die Römer in Kehdingen 

27. 3. 2017. Nachdem Daniel Nösler bereits Gast beim ersten Speichergespräch vor zwei Jahren war, ist der Kreisarchäologe des Landkreises Stade am Mittwoch, 12. April, 19.30 Uhr, wieder in den Kornspeicher eingeladen, um über den aktuellen Stand seiner Grabungen in der Nordkehdinger Elbmarsch zu berichten. Besucher können sich auf neue spannende Erkenntnisse freuen.  Vor mehr als 1.500 Jahren gab es sehr enge Kontakte zwischen dem Römischen Reich und den an der Niederelbe siedelnden Germanen. Archäologische Befunde belegen für Kehdingen eine rege Handelstätigkeit mit dem Imperium, aber auch die Anwesenheit von Veteranen, die nach ihrem Dienst im römischen Heer wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. 

 

Exklusive Luxusgüter zeigen außerdem die Anwesenheit einer hier lebenden sächsischen Elite. In dem Vortrag wird ebenso auf die Lebensverhältnisse der damaligen bäuerlichen Bevölkerung eingegangen. Wie konnten die Marschenbewohner ohne den Schutz der Deich überleben? 

 

Auch im Frühmittelalter zeigen die archäologischen Objekte weitreichende Handelsbeziehungen und zeugen von der fortwährenden Bedeutung des Platzes. Anhand der bisherigen Untersuchungen kann davon ausgegangen werden, dass bei Freiburg für etwa 1.000 Jahre ein wichtiger Hafenort und Handelsplatz existiert hat, dessen bedeutende Funde an der Unterelbe bislang ohne Vergleich sind. 

 

Im frühen 11. Jahrhundert verlor der Ort jedoch seine Bedeutung. Die Ursachen hierfür sind noch nicht abschließend geklärt. Die nunmehr drei Jahre andauernden intensiven Forschungen zur Archäologie in Nordkehdingen werden umfassend präsentiert und beleuchten eindrucksvoll die kaum erforschte Frühgeschichte dieser interessanten Region. 

 

Für die Speichergespräche wird ein Eintritt in Höhe von 5 € erhoben. Die Einnahmen sind ein Solidarbeitrag für die Gebäudeunterhaltung des Historischen Kornspeichers. 

 

Mehr zum Thema:

Ausgrabungen im Stader Land 

 

„Melkbuerngeschichten“ op Platt 

 

Leidenschaftlich gerne liest und erzählt Matthias Stührwoldt seine Texte vor Publikum überall in Deutschland, vor allem aber im Norden - so im Kornspeicher in Freiburg am Freitag, 7. April, 19 Uhr, Eintritt 8 Euro.

 

Wichtig ist dem Autor, dass er morgens wieder melken kann; denn beim Melken hat er nach eigenem Bekunden die besten Ideen. Mit anderen Worten: Ohne die inspirierende Wirkung des Melkens fiele ihm wahrscheinlich schon lange nichts mehr ein. 

 

Matthias Stührwoldt, Jahrgang 1968, verheiratet, fünf Kinder, ist Bauer und Autor in Stolpe im Kreis Plön. Er bewirtschaftet einen 70 Hektar großen Milchvieh- und Futterbaubetrieb mit etwa 50 Milchkühen, seit 2002 nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Außerdem schreibt er seit Mitte der neunziger Jahre Geschichten und Gedichte übers Landleben, zum Teil auf Hochdeutsch, zum Teil auf Platt, und er ist Autor und Sprecher von plattdeutschen Texten der legendären NDR-Hörfunk- Reihe „Hör mal'n beten to“. 

 

Das erste Buch „Verliebt Trecker fahren“ erschien im Herbst 2003. Weitere Bücher folgten, auf Hochdeutsch veröffentlicht im AbL Bauernblatt Verlag in Hamm, auf Plattdeutsch im Quickborn Verlag, Hamburg. Mittlerweile ist das Werk nun schon auf dreizehn Bücher und acht Hör-CDs angewachsen, und unerschrocken schreibt Matthias Stührwoldt weiter. 

 

Sein neuestes Buch heißt „Melkbuerngeschichten“ und erschien im September 2016. 

Zur Illustration der belebenden Wirkung seiner Texte sei nur ein Zitat einer Bäuerin genannt, für Matthias Stührwoldt das größte Kompliment seiner Karriere: „Ich hab's meinem Mann abends im Bett vorgelesen, und er ist nicht eingeschlafen!“ 

Die Karten kosten 8 € und sind erhältlich bei der Volksbank und der Kreissparkasse in Freiburg, unter www.kornspeicher-freiburg.de oder telefonisch unter 04779- 8994477. 

Eindrucksvolle Klänge in der Flußkirche

21. 3. 2017. Inge van Dieken berichtet: A-capella Musik zur Passionszeit erklang am Samstag in der St.-Petri-Kirche in Osten (so wie auch am Sonntag in der Herz-Jesu-Kirche in Cuxhaven). Es sang das „ensemble sonare“ unter der Leitung von Ursula Fiedler, der im Cux- und Osteland bekannten Lied- und Oratoriensängerin. 

 

Sie arbeitet mit den zwölf Mitgliedern des Ensembles erst seit ca. 2 Jahren, kurz nachdem sich das Ensemble gründete, und so waren die beiden Konzerte in Osten und Cuxhaven die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit, sorgfältig vorbereitet und mit Spannung erwartet.

 

Das Programm umfasste Werke von Palestrina, Schütz, Mozart und Schubert bis zu Klängen aus Taizé und Südafrika, die in freier Folge geschickt zusammengestellt waren, mehr der musikalischen Wirkung folgend als der Passionsgeschichte.

 

So wurde mit dem sechsstimmigen Osterkanon aus Taizé zu Beginn der Klang in den vollbesetzten Kirchen gleichsam ausgelotet, sehr wirksam die Verteilung der Einsätze auf Frauen- und Männerstimmen, wodurch die Klangdichte abwechselte, und eindrucksvoll der gesprochene Gebetstext. 

 

„Alta trinita beata“ schloss sich an, schön und dicht gesungen. Mit der „Missa brevis“ von Palestrina trug das „ensemble sonare“ ein höchst anspruchsvolles Werk polyphoner Chormusik vor; konzentriert und aufmerksam folgte der Chor den engagierten Gesten der Dirigentin und erbrachte eine präzise und wohlklingende Interpretation.

 

Für die doppelchörige Motette „Herr, wenn ich nur dich habe“ von Heinrich Schütz ergaben sich solistische Aufgaben für einige Chormitglieder, wodurch das homogene Klangbild sehr viel bunter wurde – ein reizvoller Registerwechsel!

Das Lutherlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklang zunächst in kraftvollem unisono, dann in einem kernigen Satz von J.S. Bach. Das geriet so lebendig, dass man gerne noch mindestens eine weitere Strophe gehört hätte!

 

Neun Chorlieder in schlichtem volkstümlichem Ton enthält die „Deutsche Trauermesse“ von Franz Schubert, die das „ensemble sonare“ mit Hingabe und Sorgfalt gestaltete. Neben diesen weitgehend unbekannten Messliedern sang das Ensemble das überaus populäre „Heilig, heilig“, das schön viele Chöre zu durchaus verständlicher Sentimentalität verleitet hat, dem aber die „sonares“ bei langsamstem Tempo einen ganz dichten, ausdrucksvollen Klang verliehen, gut gestützt, von den Vokalen eher fast instrumental, der Text dadurch weniger deutlich. 

 

Der Name „sonare“ = „klingen“ setzt die Priorität, der edle Klang menschlicher Stimmen ist das künstlerische Ziel des Vocalensembles sowie Ursula Fiedlers Chorarbeit. Ihr tänzerisch-elegantes Dirigat, stets lebhaft, schwungvoll, präzise und eindeutig, war für Zuhörer (und stille Mitsänger) eine Freude!

 

Das südafrikanische „Masithi Amen“ (= singt Amen) von S.C. Malefe wurde kreativ gestaltet, so drehte der Chor sich einmal um und ließ den Klang aus dem Altarraum zurückschallen. Eine interessante Idee, Resonanz neu zu erleben. 

 

Wolfgang Mozarts „Abendruhe“ und als Zugabe nochmal das beliebte „Alta trinita beata“ bildeten den Abschluss dieser gelungenen Konzerte. Die Besucher dankten sichtlich bewegt mit lang anhaltendem Beifall.

Natureum zeigt Gezeiten-Kunst

16. 3. 2017. "Entlang der Nordseeküste erstreckt sich eine gigantische Leinwand, auf der die Natur mit dem Pinsel der Gezeiten zweimal täglich neue Bilder schafft." So poetisch kündigt das Natureum Niederelbe eine Ausstellung zum Thema Moor und Meer von Gerhard Meißner an (Fotograf, Kameramann und Künstler), die noch bis zum 5. Mai in der Galerie im Turm zu sehen ist.

 

 "Eine beeindruckende Sammlung von wunderbaren Eindrücken, die einem Platz für eigene Interpretationen lässt“, schwärmt Natureumschef Lars Lichtenberg über die Ausstellung. Skulpturen, Videoinstallation und Fotografien werden ergänzt durch „Schmuckstücke aus Moor und Mee(h)r“, die von der Schmuckdesignerin Brigitte Stüben gefertigt wurden. Auch wenn die Ausstellung jetzt bereits zu bewundern ist, lädt das Natureum am 26. März um 11 Uhr zur offiziellen Vernissage ein.

Ostepreisträger Kahrs liest in Oberndorf 

13. 3. 2017. Am Sonnabend, 18. März, 19 Uhr, liest Oste-Kulturpreisträger Hans-Hinrich Kahrs in der Oberndorfer Kombüse seine plattdeutschen Geschichten. Heike Winter und Markus Steinbach begleiten ihn musikalisch.

 

Kahrs liest Geschichten von hier und aus der weiten Welt – von besinnlich bis heiter… Hans-Hinrich Kahrs ist Gymnasiallehrer, arbeitete auch in der Drogentherapie, in der Frühförderung der Lebenshilfe, in der Aussiedlerbetreuung und als sogenannter Feuerwehrlehrer. 

 

Kahrs verfasste niederdeutsche Hörspiele für das Radio Bremen, plattdeutsche Theaterstücke, Sketche und kurze Geschichten. Er arbeitete maßgeblich am “Plattdüütsch Lesbook for School un Huus ut dat Land twüschen Elv un Weser” mit. Kahrs wurde bereits 2006 mit dem Goldenen Hecht ausgezeichnet.

 

Markus Steinbach hat inzwischen in einigen Veranstaltungen als wunderbarer, eher jazziger Musiker am Klavier Ohr und Herz seines Publikums erobert. Die neue Musikerin im Bunde ist Heike Winter an der Gitarre. Beide singen Lieder auf Hochdeutsch, Plattdeutsch und Englisch. 

 

Und so ist alles zusammen, was man “för enen kommodigen Avend” so braucht … Reservierungen sind erbeten unter (04772) 860 89 13 oder unter post@kombuese-53grad.de. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Künstler sind erbeten.

 

Puppentheater in Osten

 

Am Sonntag, 26. März, 15 Uhr, in der Grundschule Osten zeigt die Kulturmühle Osten e.V. das Puppentheaterstück „Wo bist du?“: Eine Maus und ein Igel sind befreundet. Als der Igel aus Versehen die Maus sticht, wird ihre Freundschaft auf eine schwierige Probe gestellt. Beide lernen dabei, dass man achtsam und freundlich miteinander umgehen muss. Franziska Ochsler setzt diese kleine Geschichte von Sonja Egger mit ihren handgemachten Marionetten liebevoll um und bezaubert damit klein und groß. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Kunst: Mühle Malstedt lädt zur Vernissage

Mehr auf der Website der Kunstwerkstatt.

Oberndorf: König Hummer in der Kombüse

9. 3. 2017. Die Oberndorfer Kombüse stellt am Sonntag, 12. März, um 16 Uhr den in Altenbruch lebenden Illustrator und Musiker Marco Altenhoff vor. Er präsentiert seine maritimen, filigranen Zeichnungen mit dem sehr schwungvollen Strich unter dem poetischen Motto "Der Hummer ist auch König der Krebse". - Die Kombüse ist Mitglied der AG Osteland.

Als sich einst die Brücken drehten

4. 3. 2017. Die 130 Jahre Drehbrücke über der Pinnau (Website) zählt zu den Sehenswürdigkeiten Schleswig-Holsteins und gilt  als älteste ihrer Art im Norden. Dass es auch an der Oste, im Zuge der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, einmal eine derartige Flussquerung gab, ruft an diesem Wochenende die Niederelbe-Zeitung mit einem Beitrag des Heimatforschers Hinrich Hildebrand in Erinnerung. Die von 1879 bis 1881 gebaute Eisenbahnbrücke bei Hechthausen (mit einem Drehteil als Schiffsdurchlass) wurde 1938/39 durch eine starre Eisenbahnbrücke ersetzt, die am 3. Mai 1945 von deutschen Soldaten gesprengt und wenig später vom britischen Militär durch die - bis heute existierende - eingleisige Notbücke ersetzt wurde. Interessant: Auch im Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße, am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg, existierten einst Drehbrücken, darunter sogar eine Doppeldrehbrücke - siehe Wikipedia.

Ab 10. März: Osteland unter dem Hakenkreuz

4. 3. 2017. Zu einer weiteren Sonderausstellung lädt die Gedenkstätte Lager Sandbostel vom Freitag, 10. März, bis Freitag, 7. April, ein.  Titel: "Leben unter dem Hakenkreuz - 1933-1945 im Elbe-Weser-Dreieck. Eine Materialsammlung von Wolfgang Sellner". Die Eröffnung findet am 10. März um 14 Uhr statt in den Sonderausstellungsräumen in der ehemaligen Unterkunftsbaracke "z3", Greftstr. 5, 27446 Sandbostel (Eintritt frei).

 

Über Jahre hinweg hat Wolfgang Sellner aus Bremervörde Dokumente und Objekte aus der Zeit des Nationalsozialismus im Elbe-Weser-Dreieck gesammelt.

Jahrgangsweise hat Sellner die Dokumente, Fotos, Zeitungsartikel und Artefakte zu Collagen zusammengestellt und unter dem Titel "Leben unter dem Hakenkreuz" an verschiedenen Orten im Elbe-Weser-Dreieck gezeigt. 

 

Einzelne „Jahrgänge“ sind auch schon in der Gedenkstätte Lager Sandbostel gezeigt worden. Erstmals wird nun die gesamte Sammlung auf 63 Ausstellungstafeln gezeigt.

Anhand der Dokumente und des ausgestellten NS-Propagandamaterials wird in den Kapiteln "Politik", "Wirtschaft", "Kultur" und "Familie" eindrücklich die sich zunehmend radikalisierende Innenpolitik deutlich. 

 

Weitere Ausstellungstafeln zeigen Zeitungsartikel, Fotos und Propagandapostkarten, die auf die aggressive Expansionspolitik des Nationalsozialismus verweisen und verschiedene Phasen des Zweiten Weltkriegs zeigen.

 

Die Besucherinnen und Besucher können anhand des dichten Materials auch den sich entsprechend des Kriegsverlaufes wandelnden Alltag der Zivilbevölkerung nachvollziehen; die anfängliche Blitzkrieg-Siegeseuphorie wird ebenso thematisiert wie das Erleben der alliierten Flächenbombardements deutscher Großstädte zum Kriegsende hin.

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte im „Haus Altenberg“ zu sehen (Mo.-Fr. 9.00-16.00 Uhr, So. und feiertags 11.00-17.00 Uhr), wie Andreas Ehresmann mitteilt, der Leiter der Stiftung Lager Sandbostel.

Neuhaus: Hüterin des vergessenen Schatzes

2. 3. 2017. Der Oste-Flecken Neuhaus birgt ein letzthin nahezu in Vergessenheit geratenes Schatzkästlein: das Heimatmuseum im Historischen Kornspeicher, in dem eine Sammlung von enormer Farbigkeit und Vielfalt bestaunt werden kann.

 

Hüterin des vergessenen Schatzes ist Ortsheimatpflegerin und Osteland-Kulturpreisträgerin Ursula M. S. Schroeder, die nach längerer Pause heute zum Saisonstart das Museum wieder geöffnet hat (wie künftig jeden Donnerstag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei).

 

Zur Wiederöffnung heute Vormittag gratulierten unter anderem Stefan Eichsteller (Gemeinderat/SPD), Renate Bölsche (Foto; Vorstand AG Osteland) und Arné Thorborg (Tourist-Info). Zum Saisonstart ist die von Evelin Helenius-Scharten gestaltete schöne Website des Museums aktualisiert worden.

 

List: Leuchtturmprojekt im Osteland

 

AG-Osteland-Vorsitzender Claus List schreibt: "Liebe Frau Schroeder, zum Neubeginn einer lebendigen Museumsgeschichte im Flecken Neuhaus/Oste gratuliere ich Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen viele interessierte Besucher und zahlreiche motivierende Veranstaltungen. Es ist immer eine große Freude, wenn wieder ein Leuchtturmprojekt im Osteland zu neuem Leben erweckt wird durch das Engagement seiner Bewohner."

Rettet das historische Oste-Wehr!

1. 3. 2017. Die Appelle – unter anderem der Arbeitsgemeinschaft Osteland – scheinen Wirkung gezeigt zu haben. "In einem sind sich alle Fraktionen im Bremervörder Stadtrat einig: Das historische Oste-Wehr mit dem Schleusenhaus soll nicht abgerissen, sondern erhalten werden," berichtet das Stader Tageblatt (Dienstag). Bürgermeister Detlev Fischer will mit dem Land Niedersachsen über eine Beteiligung an den Betriebs-und Unterhaltungskosten der historischen Anlage verhandeln. Zum Hintergrund:

 

Am 8. 9. 2016 berichtete www.oste.de: Die Stadt Bremervörde setzt sich für die Erhaltung des 60 Jahre alten Schleusenhauses am Ostewehr als "Eyecatcher" (Bürgermeister Detlev Fischer) ein. Das berichtet die Bremervörder Zeitung (Donnerstag) aus der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses, in der sich Vertreter von Stadtpolitik und NLWKN über die Zukunft des stadtbildprägenden Bauwerks ausgetauscht haben. 

 

Gegen den vom NLWKN geplanten Abriss des historischen Bremervörder Oste-Schleusenhauses hat der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., Claus List, bereits Anfang Mai 2016 wie folgt Stellung genommen:

 

 "Gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie, in der u.a. die Durchgängigkeit der Fließgewässer für Fische geregelt wird, soll in den nächsten Jahren das letzte Hindernis dieser Art in der Oste, das Wehr in Bremervörde, beseitigt und durch eine Sohlgleite ersetzt werden. Das Vorhaben des NLWKN, der mit der Umsetzung dieser Richtlinie betrauten Institution, kann nur begrüßt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der zahlreichen Besatzaktionen mit mehreren tausend Jungstören zur Wiederansiedlung in der Oste, die als vergleichsweise naturnah und unverbaut gilt, durch eine effektive Kooperation zwischen den Bootsclubs, den Anglerverbänden und der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit dem Leibniz-Institut für Gewässerkunde und Binnenfischerei in Berlin, wird die Beseitigung des Wehrs die erwähnten Maßnahmen der vergangenen Jahre im Sinne einer Förderung des Artenschutzes nachhaltig unterstützen.

 

So weit – so lobenswert. Nun wurde aber auf Nachfrage der BZ beim NLWKN bekannt, dass im Zuge des beschriebenen Projekts das im Jahre 1950 am Wehr errichtete Schleusenhäuschen mit einem Nebengebäude dem Abrissbagger zum Opfer fallen soll. Damit würde ein im „Eingangsbereich“ der Stadt im visuellen Zweiklang gelegene Bild „Fluss mit technischem Baudenkmal – Museums-Areal“ bald der Vergangenheit angehören.

 

Sensibel und nachdenklich geworden durch den Abriss von die Stadt Bremervörde bisher prägenden historischen Gebäuden in jüngster Zeit, sollte die Äußerung des Vertreters des NLWKN Stade, Heinrich Pudimat: „Es ist leider so, dass das Gebäude nicht erhalten werden kann“ (Zitat in der BZ im Bericht vom 26.4.2016), nicht einfach kommentarlos hingenommen werden.

 

Zumindest sollte diese Feststellung die Verantwortlichen in der Stadt Bremervörde, Vertreter von Rat und Verwaltung sowie der Touristik und weiterer Verbände, denen das liebenswerte Erscheinungsbild Bremervördes am Herzen liegt, an einen „runden Tisch“ mit dem NLWKN bringen zum Ausloten von alternativen und beide Seiten zufriedenstellenden Lösungsmöglichkeiten. Wenn ein Abriss eines einmaligen und das Gesamtbild prägenden Gebäudes erst einmal erfolgt ist, gibt es kein Zurück mehr – eigentlich eine Binsenweisheit."

Gute Nachrichten aus Neuhaus

1. 3. 2017. Zur neuen Saison kommen zwei gute Nachrichten aus dem Oste-Flecken Neuhaus: > Nach zweijähriger Pause steht vom März an die Ortsheimatpflegerin und Oste-Kulturpreisträgerin Ursula Schroeder (Foto) wieder jeden Donnerstag von 11 bis 17 Uhr für Führungen durch das sehenswerte Heimatmuseum zur Verfügung (Anmeldung über Tel. 04752/1405); über das Angebot informiert die vorzügliche, von Siw-Evelin Helenius-Scharten gestaltete Website www.heimatmuseum-neuhaus-oste.de

Auch in der neuen Tourismus-Saison bietet die Neuhäuser Historien-Bruderschaft "Die Lumpenhunde" wieder Kostümführungen durch den historischen Ortskern an – Zeitreisen in die Jahre der Kontinentalsperre. Über Termine und Buchungsmöglichkeiten informiert ein neuer Flyer; siehe auch unsere Website www.1813.oste.de. Buchungen nimmt auch Wiebke tum Suden (Foto) im Dorfladen an; die Mai-Führung ist bereits ausgebucht.

 

Ulla Schroeder, Siw-Evelin Helenius-Scharten, Wiebke tum Suden  und die Lumpenhunde sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Oberndorf: James Krüss für Kinder

1. 3. 2017. In der Oberndorfer Kombüse 53 Grad erwartet die "Sonntagskinder" am Sonntag, 5. März, 16 Uhr, ein musikalisch-literarischer Nachmittag um James Krüss. Die Schauspielerin Petra Jaeschke (Theater Pina Luftikus ) und der musizierende Künstler Michael Paulitschek präsentieren ein kleines, feines Programm über den gebürtigen Helgoländer Weltenbummler, Dichter, Schriftsteller und Lebenskünstler, der niemals seinen Lehrerberuf ausübte, stattdessen aber zahlreiche Bücher und Hörspiele schrieb. Per Eintritt ist frei. Um Spenden für die Künstler wird gebeten. Die Kombüse ist Mitglied der AG Osteland.

Freiburg: Sonntagscafé mit "flautissimo" 

25. 2. 2017. Am Sonntag, 12. März, ab 15 Uhr findet das vorerst letzte „Sonntagscafé mit...“ im Historischen Kornspeicher Freiburg statt, einem Mitgliedsverein der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Weitere Veranstaltungen dieser Reihe sind wieder ab Herbst 2017 in Planung. Das Querflötenquartett „flautissimo“ zeigt Tiere in musikalischer Darstellung, umrahmt von farbenfrohen Bildern und humorvollen oder tiefsinnigen Tiergedichten. Das Quartett "flautissimo", bestehend aus Christine Heyken, Evi Kretz, Annette Odendahl und Elisabet Schöne, und der Fotograf vom Stader Fotokreis Dirk Paul versprechen ihren Gästen abwechslungsreiche und bunte Unterhaltung. 

 

Der Eintritt kostet einschließlich einem Stück Kuchen und reichlich Kaffee 10 Euro. Um Anmeldung bis zum 8. 3. wird gebeten. Telefonisch unter 04779-8432 oder online über die Webseite www.kornspeicher-freiburg.de

OSTELAND-WEBCAM

Aktualisieren: Bild anklicken. Nutzername: guest. Kein Passwort.

Ferienhaus im Osteland (Klick aufs Bild)

Aufgrund von Kundenbewertungen ist das Ferienhaus am Rönndeich vom Vermittlungsexperten Atraveo im April mit dem Prädikat "Sehr empfehlenswert" versehen worden.

Veranstaltungen diesen Monat > TERMINE

Das "Osteland-Magazins" ist online

AG Osteland e. V. 

Aktuelles auf Facebook:

facebook.com/groups/osteland

Alte Website (2004 - 2014):

niederelbe.de/osteland

Alte Osteland-Website
Alte Oste-Website im Archiv

oste.de / ostemarsch.de

Private Website (2001 - 2014), noch im Archiv verfügbar:

niederelbe.de/oste2011

Osteland-Fachgruppe

Natur und Umwelt

gruenes-netz-oste.de

Archiv bis Mai 2014

facebook.com/ostenetz

Trinkwasserschutz-Demo an der Oste

Osteland-Fachgruppe

Arge Wanderfische

(Silbernes Netz Oste)

oste-stoer.de 
niederelbe.de/ostemarsch/stoer-archiv.htm

Osteland-Fachgruppe Schifffahrt & Gewässer

blaues-netz-oste.de

Archiv bis Mai 2014

facebook.com/BlauesNetzOste

Osteland-Fachgruppe Krimiland Kehdingen-Oste 

krimiland.de 
facebook.com/groups/krimiland

Osteland-Fachgruppe Deutsche Schwebefähren 

www.niederelbe.de/FAEHRE/
facebook.com/groups/schwebefaehren

Osteland-Projekt

Landmut - Landwut

facebook.com/landwut

Tag der Oste/

Goldener Hecht

tag.der.oste.de

Osteland-Projekt

"Wilde Oste" (2012) 

wilde.oste.de

Osteland-Projekt

200 Jahre 1813

1813.oste.de

Osteland-Projekt

Oste-Radweg (2011) 

oste-radweg.de 
facebook.com/osteradweg

Deutsche Fährstraße

Bremervörde - Kiel (2003) 

deutsche-faehrstrasse.de

Impressum

 

AG Osteland

c/o Jochen Bölsche

Fährstraße 3

21756 Osten/Oste

Tel. 04771-887225

osten@oste.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
{{custom_footer}}