Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Goldenes Netz Oste: Kunst und Kultur

Die bisher bereits gepflegte lockere Zusammenarbeit der Osteland-Mitglieder aus den Bereichen Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind von August 2014 an Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist als Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin einer Reihe von Kunst- und Geschichtsausstellungen an die Öffentlichkeit getreten, unter anderem über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962.

Blues und Balladen in Ostens Flusskirche

10. 1. 2015. Am Sonntag, 8. März, 18 Uhr, gibt das "Homegrown Acoustic Trio" ein Konzert in der St.-Petri-Kirche in Osten. Das Trio besteht aus dem Stader Gitarristen Jürgen Kumlehn (u.a. Annett Louisan, Vicky Leandros), den Sänger Andreas Augspols und den Gitarristen Frank Aulich. Es präsentiert u.a. traditionellen Blues und spirituelle Balladen von Künstlern wie Sting, Eric Clapton und Leonard Cohen.- Um Spenden wird gebeten. - Dank für Hinweise an Dieter Ducksch.

Erfolgsjahr für Freiburgs Speicherfreunde

28. 12. 2014. Auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr kann der Förderverein Historischer Kornspeicher Freiburg zurückblicken, Der seit kurzem der AG Osterland angehört. Zum Jahreswechsel schreibt Vereinsvorsitzender

Herbert Bruns an die Mitglieder: 

 
Liebe Speicherfreunde, zu Weihnachten 2012,  am 18. Dezember, haben wir vom  Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Mitteilung  erhalten, dass die Einrichtung eines soziokulturellem Zentrums  im  Kornspeichers gefördert würde.  
Nun, nach zwei Jahren zu Weihnachten, blicken wir mit Freude auf das Geschaffene. Zum Jahresende können wir auch noch die Fertigstellung der Terrasse vermelden.
Insgesamt ist es ein Werk von Vielen und soll ein Werk für Viele sein.
 
Am 11. bis 14. Septemberkonnten wir mit der  Eröffnungsveranstaltungsreiheden Speicher allen Interessierten vorstellen. Auch die unterschiedlichen Veranstaltungen des Kunstvereins oder der Regional- und der Adventsmarkt sind sehr positiv angenommen worden.
Wir vom Vorstand haben den Eindruck, dass wir auf einen guten Weg sind. Frau Domdeybringt den Gastronomiebetrieb in Fahrt und um die Kulturveranstaltungen kümmert sich im nächsten Jahr Herr Zimmermann. Anfang des Jahres legt er einen Entwurf des Jahresprogrammes 2015 vor.
 
Im Namen des Vorstandes bedanke ich mich für die breite Unterstützung und wünsche
allen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr."

Zehn Jahre Stiftung Lager Sandbostel

20. 12. 2014. Die Stiftung Lager Sandbostel hat diese Woche ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass erinnerte Stiftungsvorsitzender Detlef Cordes an die Vorgeschichte der Gründung, als vor 20 Jahren, während einer Phase des "Vergessenen-Wollens", der Gymnasiallehrer Dr. Klaus Volland und dessen Mitautor Werner Borgsen begonnen hätten, auf das ehemalige Kriegsgefangenenlager und Ausweich-KZ an der Oste aufmerksam zu machen und darüber ihr Standardwerk "Stalag XB" zu publizieren.

 
Impulsgeber Dr. Volland ist Vorsitzender des Gedenkstättenvereins Sandbostel, der Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland ist, und Träger des Ostekulturpreises Goldener Hecht.
 
Die Gedenkstätte an der Oste wird mittlerweile alljährlich von rund 12.000 Besuchern besichtigt.
 
Zum Thema:
 
Dazu kommentiert oste.de-Leserin Lore Matuschek auf Facebook: "Unglaublich, was sich ganz in der Nähe meines Dorfes damals abgespielt hat. Ich habe nichts davon geahnt, war auch Schulkind und hatte von Politik keine Ahnung. Ich bin froh und zufrieden, dass man endlich dieses Lager als Gedenkstätte für jeden zugänglich macht. Wie konnte es nur sein, dass damals so viele geschwiegen haben, aber es war die Angst, selber im KZ zu landen, was ja auch bei manchen mutigen Menschen der Fall gewesen ist."

Peter Schütt lobt Stüvens Erstling

19. 12. 2014. Der Bremer Autor Wilfried Stüven freut sich über fachmännisches Lob. Der aus Basbeck stammende Hamburger Autor Peter Schütt hat Stüven zu dessen Erstling „Im Schatten der Schwebefähre“ gratuliert und ihm geschrieben: "Ich habe bis in die Nacht gelesen und heute Morgen dann noch die letzten Kapitel. Ich bin restlos begeistert, ich bin gerührt, ich bin bewegt. Sie haben DEN Roman der Schwebefähre geschrieben, voller Poesie, voller Tiefgründigkeit, voller Symbolik. Ich verneige mich vor Ihnen und Ihrer Leistung! … Sie haben nicht nur der Oste und Osten ein literarisches Denkmal gesetzt, sondern haben das Leiden an der Alkoholsucht mit einer Intensität und Athenzität dargestellt, die mich atmosphärisch an Fallada erinnert.“

Oratorium mit Ostenerinnen

18. 12. 2014. An der Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach am 20. Dezember in Otterndorf (siehe Plakat) wirken mit Christina Scheube-Ducksch und ihren Töchtern Annelina und Hannah auch drei Ostenerinnen mit. Die musikalische Leitung hat Kai Rudl inne.

Peter Schütt zum Fünfundsiebzigsten

10. 12. 2014. An diesem Mittwoch wird der in Hamburg lebende Schriftsteller, frühere DKP-Propagandist und heutige bekennende Moslem Peter Schütt 75 Jahre alt.

 
Der pensionierte Studienrat Heiko van Dieken (Hemmoor) hat dem gebürtigen Basbecker, der auch schöne Gedichte über die Oste und die Schwebefähre ("himmlische Galeere") verfasst hat, zum Geburtstag diese Verse zugedacht:
 

Osteland und Orient

 
Redet nicht vom roten Teppich
Färbt nicht blaue Blumen rot
Redet doch vom Regenbogen
Schlagt die flotten Sprüche tot
Schwebend gleiten Wolkenfähren
Osteland wird Orient
Mittendrin in fernen Sphären
Sitzt er, den man Schütt und Peter nennt.
 
Auch die AG Osteland gratuliert dem Dichter von der Oste!
 
Zu Peter Schütts Veröffentlichungen zählen Titel wie "Allahs Sonne lacht über der Alster" und "Von Basbeck am Moor über Moskau nach Mekka - Stationen einer Lebensreise". 
 
Darüber hinaus hat Schütt Texte seines Onkels herausgegeben, des ebenfalls in Hemmoor aufgewachsenen und in die USA emigrierten Lyrikers und Militärhistorikers Alfred Vagts (1892 - 1986) - siehe diese Sonderseite.
 
Dem "kleinen Peter" Schütt ist - ebenso wie seinem Schriftsteller-Kollegen, dem in Warstade aufgewachsenen "großen Peter" Rühmkorf - in der Hemmoorer Kulturdiele eine Vitrine des Heimatvereins gewidmet, der auf seiner Website das Leben und das Werk des Autors würdigt.
 
Informationen zu Schütt (darunter Kritisches über den "ewigen Konvertiten") finden sich auch auf Wikipedia.

Selbstverlegtes aus dem Osteland

1. 12. 2014. Schon immer waren die Weihnachtsmärkte auch an der Oste eine Fundgrube für Selbstgebasteltes, Selbstgestricktes und Selbstgebackenes. Mittlerweile aber kann das Publikum sich zur Adventszeit zunehmend auch an Selbstverlegtem erfreuen.
 
Auch immer mehr Ostefreunde bringen den Mut auf, ganz ohne Verlag und ohne professionelles Lektorat eigene Texte auf den Markt zu bringen.
 
Als Verkaufsschlager erwies sich am Wochenende in Oberndorf das neue Hexenbucht-Büchlein des langjährigen SGO-Vorsitzenden Uwe Mählmann (www.oste.de berichtete).
 
Das zunächst im Eigenverlag erschienene Osten-Buch "Im Schatten der Schwebefähre" von Wilfried Stüven, ebenfalls ein Weihnachtsmarkt-Renner, hat inzwischen auch einen kommerziellen Verlag überzeugt, der zu Ostern eine Neuauflage herausbringt.
 
Exemplare der 1. Auflage werden am nächsten Wochenende auf dem Ostener Adventtreff am AG-Osteland-Stand angeboten, solange der Vorrat reicht.
 
Auf dem Weihnachtsmarkt in Hechthausen hat am Wochenende Wilfried Meyer zwei Bücher mit Oste-Bezug angeboten, die er ebenfalls dank E-Publishing produzieren konnte. Sie tragen die Titel "Das Gold der Oste" und "Der Osteschipper" und stehen zur Schnupper-Lektüre online zur Verfügung:
 

> Das Gold der Oste

Kalender-Klassiker von Ruhl

22. 11. 2014. Seit die Oste kein Geheimtipp mehr ist, erscheinen von Jahr zu Jahr mehr Bücher und auch Fotokalender über die Flussregion. Die schönsten Kalender sind beispielsweise am Infostand der AG Osteland auf den Weihnachtsmärkten in Oberndorf und Osten erhältlich, darunter auch der Klassiker: der edle Schwarz-weiß-Kalender "Landschaft an der Niederelbe" von Osteland-Kulturpreisträger Nikolaus Ruhl aus Osten.

 
15,90 Euro, weitere Bezugsquellen unter www.landbild.de, online im Kalender blättern hier.

Vortrag über Dichter aus dem Ostenland

6. 11. 2014. Mit dem einst in Nartum (Kreis Rotenburg) ansässigen Walter Kempowski hatte neben dem in Hemmoor aufgewachsenen Peter Rühmkorf ein weiterer großer deutscher Dichter seine Wirkungsstätte im Osteland. Kempowski ist Thema eines Vortrags ("Rostock, Bautzen, Nartum") von Dr. Dirk Hempel am Dienstag, 11. November, 19.30 Uhr, im Neubau des Landesarchivs in Stade, Am Staatsarchiv 1. Der Eintritt ist frei.

Schwebefähren: Lesung im Wohnzimmer

28. 10. 2014Fast 70 Zuhörer haben am Wochenende in Osten die Lesung von Wilfried Stüven ("Im Schatten der Schwebefähre") erlebt. Wer den Termin versäumt hat: Am Sonnabend, 15. November, 19 Uhr, findet in Drochtersen-Barnkrug eine "Wohnzimmer-Lesung" mit Stüven statt. Die Gastgeberin Petra Hartung bittet um telefonische Anmeldung unter Tel. 015152225015.

 

AG-Osteland-Mitglied Elke Twesten schreibt auf Facebook: "Wer immer die Gelegenheit hat, sich über Kempowski zu informieren, sollte diesen Termin wahrnehmen - ich habe ihn schon als Schülerin und noch persönlich kennenlernen dürfen - diese Eindrücke waren sozusagen nachhaltig - und ich möchte all diejenigen, für die das Werk Walter Kempowskis Neuland ist, ermuntern, sich auf den Weg zu machen..."

"Kaktusblüte" singt in Engelschoff

23. 10. 2014. Die deutsch-britische Gruppe "Kaktusblüte" gastiert auf Einladung des Tanzkreises Engelschoff am Sonnabend, 1. November, 20 Uhr, im Danz- und Klönhus in der Engelschoffer Dorfstraße 41b (Eintritt 12 Euro). 
 
Zuletzt erschienen ist von der "Kaktusblüte" eine CD mit der Oste-Hymne "Das Paradies der Abgeschiedenheit", die unter anderem beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen der AG Osterland im Mai in Bremervörde vorgetragen worden war (Hörprobe).

Bezauberndes Chorkonzert in Osten

23. 10. 2014. Der Gemischte Chor Osten unter Leitung von Maren Kröger-Haenisch bot seinen Gästen in der gut gefüllten St.-Petri-Kirche zu Osten ein besonderes Konzert. Die trotz etlicher krankheitsbedingter Ausfälle immer noch 45 Sängerinnen und Sänger boten den Zuhörern ein wunderbares Klangerlebnis.

 

Im Mittelpunkt stand das Madrigal, mehrstimmige weltliche Musik, die ausgehend vom Italien der Renaissance Europa und die Welt eroberte. Bereits in der Konzerteröffnung war das Ergebnis der intensiven Arbeit der Chorleiterin Maren Kröger-Haenisch spürbar. Wie feinfühlig Texte vertont und musikalisch dargeboten  werden können, stand immer wieder im Mittelpunkt des Dargebotenen. Auf das Klangbild wirkt auch die überdurchschnittlich gute Besetzung der Männerstimmen im Ostener Chor. 

 

Einen weiteren Höhepunkt des Konzertes bot ein Chorsatz des 2010 verstorbenen polnischen Komponisten Henryk Gorecki über das traditionelle polnische Schlaflied „Usnijze mi, usnij“. Die schlichte Feinheit dieses Werkes übertrug sich auf Chor und Publikum und bescherte den Anwesenden ein anrührendes Musikerlebnis. Die absolute Stille in St. Petri war wie mit Händen greifbar. 

 

Berührend war der Abschluß des Konzerts mit zwei Abendliedern, „Nun ruhen alle Wälder“ nach Paul Gerhard und „Der Mond ist aufgegangen“ nach Matthias Claudius. In diesen beiden Stücken fand ein Chorkonzert mit wohlgestalter Werkauswahl und eindringlichem Vortrag einen wunderbaren Abschluß. Das Publikum dankte dem Ostener Chor und seiner Chorleiterin mit langanhaltendem Applaus.

Freiburg: Zeitreise ins Jahr 1900

19. 10. 2014. Eine Zeitreise ins Jahr 1900 erleben Besucher einer Ausstellung im Rathaus in Freiburg/Elbe, wo zur Zeit rund 200 Bilder und weitere Exponate aus dem Gewerbealltag des einstmals blühenden Ortes gezeigt werden.

Darüber hinaus lohnt ein Blick ins Obergeschoss, wo noch die Zellentüren des einstigen Amtsgerichtsgefängnisses zu sehen sind.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses, Hauptstraße 31, besucht werden: Montag und Dienstag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr.

Vor dem Altar ein Ozean von Früchten

19. 10. 2014. Ein wahrer Ozean von Früchten umgibt alljährlich zur Erntedankzeit den Altar der Kirche in Freiburg/Elbe. In vierwöchiger Arbeit arrangiert von Küster Günther Burwieck, erfreut der bunte Altarschmuck - darunter ein Trecker, ein Fischerboot mit Reusen, Torfschaufel und ein Bienenstock, - Hunderte von Besuchern, die zum Teil weite Wege zurücklegen, um dieses einzigartige Kunstwerk zu sehen, das auch am heutigen Sonntag im Rahmen der Kehdinger Wildganstage vom Bäckermeister und ehrenamtlichen Gästeführer Norbert Wichers den Touristen vorgestellt wurde.
 
Zum Thema:
 

Chorkonzert in der Ostener Flusskirche

10. 10. 2014. Zu Sonntag, 19. Oktober, 19 Uhr, lädt der Gemischte Chor Osten zu einem Chorkonzert in die Flusskirche St. Petri in Osten ein. Unter der Leitung von Maren Kröger-Haenisch erwartet die Zuhörer ein weiter Bogen wunderbarer Chormusik. Im Mittelpunkt steht das Madrigal, mehrstimmige weltliche Musik, die ausgehend vom Italien der Renaissance Europa und die Welt eroberte. Sie war Ausgangspunkt aller Entwicklungen, die die weltliche Chormusik bis in unsere heutige Zeit genommen hat. Im Konzert werden diese Kleinode der Alten Musik im Kontrast zu Chorwerken lebender Komponisten aufgeführt.

 

Der Gemischte Chor Osten, eine musikalische Perle der Region, feiert im kommenden Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Mit einem "Tag der Musik" am 14. Juni 2015 wird dieses besondere Jubiläum gebührend gefeiert. - Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Vorbereitung des Tages der Musik wird gebeten.

Der Dichter auf dem Ostedeich

11. 10. 2014. Lesetipp: Auf einer ganzen Seite berichtet heute (Sonnabend) die Niederelbe-Zeitung aus Anlass des 140. Todestages des Dichters Hoffmann von Fallersleben über dessen enge Beziehungen zu Hadeln, zum Osteland und speziell zu Oberdorf. Gezeigt werden unter anderem die Hoffmann-Eiche in Oberndorf sowie die Hoffmann-Statue auf dem Bentwischer Deich, die, wie Autor Hinrich Hildebrandt erwähnt, "in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland" errichtet wurde.

 
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Autor Stüven in der Fährstuv

20. 10. 2014. Der in Bremen lebende Wilfried Stüven hat kürzlich, wie berichtet, seinen Erstling "Im Schatten der Schwebefähre" veröffentlicht. Am Sonntag, 26. Oktober, 16 Uhr, liest Stüven im Rahmen der Saisonabschlussveranstaltung des Schwebefährenvereins in der Ostener FährStuv aus seinem Roman. Die Veranstaltung wird unter anderem im Weser-Kurier ("Johannes, der Säufer") angekündigt.
 
Der Autor, in Osten geboren und dort aufgewachsen, ist nach eigenem Bekunden durch das Land am Fluss tief geprägt worden   - und durch jugendlichen Komasuff. Mehr...

Museum Geversdorf: Freude über neues Dach

8. 10. 2014. Groß ist die Freude im Geversdorfer Heimatverein über ein neues Dach für die Dependance des Museums im alten Rathaus. Erneuert worden ist auch die Eingangsseite, außerdem wird es eine neue Toilettenanlage und eine offene Sitzecke geben. "Wir danken unserem Bürgermeister Walter Peterson für die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde in Höhe von 15.000 Euro und auch für die tatkräftige Unterstützung beim Abriss des Anbaus,“ äußern sich Osteland-Preisträger Günter Lunden und Stellvertreterin Anja Hellwege vom Vorstand des Kultur- und Heimatvereins „De Osten Strom“, der die restlichen Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro trägt.

Ansturm auf den Kornspeicher-Markt

3. 10. 2014. Eine weite Anfahrt wert ist am 3./4. Oktober der 1. Freiburger Kornspeichermarkt mit 50 Ausstellern auf drei Speicherböden mit 500 Quadratmetern. Der Förderverein, der den Speicher gerettet hat und nun als soziokulturellen Treffpunkt betreibt, begrüßte am ersten Markttag sein 700. Mitglied, wie Vorstandsmitglied Jörg Petersen mitteilte. - Der Verein ist Mitglied der AG Osteland.

Frühschoppen in der Kulturmühle Osten

24. 9. 2014. Am Erntedankfest, Sonntag, 5. Oktober, 11.30 Uhr, in der Kulturmühle in Osten spielt die Ostener Katastrophenband.Das Publikum erwartet gute Musik, und gute Laune ist garantiert. Die sechs Musiker, die zum großen Teil aus Osten stammen oder dort lange gelebt haben, begeistern das Publikum immer wieder mit ihren Evergreens und solistischen Einlagen. In der urigen Atmosphäre der denkmalgeschützten Mühle kann nach Herzenslust gefeiert werden. Für das leibliche Wohl sorgt das Mühlenteam mit Erbsensuppe  und Fassbier, aber auch anderen Getränken. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind erwünscht.

Ein Komiker als Bürgermeister

23. 9. 2014. Am Sonnabend, 11. Oktober, 20 Uhr, in der Kombüse Oberndorf liest Ostefreund Hartmut Behrens aus dem Buch des "ungewöhnlichsten Hauptstadtbürgermeisters dieser Erde", den Komiker Jón Gnarr. Von 2010 bis 2014 hat er Reykjavik regiert, und in seinem Buch berichtet er auf sehr unterhaltsame Weise, wie es dazu kam und wie es ihm damit erging. Behrens: "Ganz besonders freue ich mich, dass ich für diesen Abend Unterstützung von zwei jungen und überaus sympathischen isländischen Musikerinnen bekommen kann, nämlich von Ósk Óskarsdottir (Gesang) und ihrer Schwester Ástrós (Violine). Mit original isländischen Liedern!“ Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende für das Nachmittagsprogramm Kiwitte+ für die Oberndorfer Schüler gebeten.

2200 Besucher sahen "StückGut" an der Oste

16. 9. 2014. Eine ganz besondere (und besonders amüsante) Ausstellung endete jetzt im Bremervörder Bachmann-Museum unweit der Oste: Rund 2200 Besucher sahen die Sonderausstellung "StückGut - vom Mammutzahn zur Dauerwelle" mit 55 sorgsam ausgewählten und attraktiv präsentierten Exponaten aus dem insgesamt etwa 80.000 Objekte umfassenden Depot des Museums. Zu sehen waren höchst originelle Exponate, darunter ein präparierter Erdfloh, ein rund 4600 Jahre (!) altes Karrenrad und ein "Wella Junior"-Dauerwellengerät aus den 30er Jahren (Foto) , das laut Bremervörder Zeitung der "heimliche Star der Ausstellung" war. Am 5. Oktober beginnt, so Museumschefin Ellen Horstrup, eine neue Sonderausstellung mit dem Titel "Zeitgleich – Zeitzeichen". Dabei zeigen 20 Künstler aus der Bezirksgruppe Stade – Cuxhaven des Bundes Bildender Künstler Stade – Cuxhaven ihre Werke.

Wischhafen: Folk im Bauch des Kümos

14. 9. 2014. "OFF" in der Ostener Kulturmühle, Melanie Dekker in der Hemmoorer Kulturdiele, Jan de Groth im Freiburger Kornspeicher, ChriMon in der Oberndorfer Kombüse - Osteland/Kehdingen ist Musikland, auch an diesem Wochenende.

 
Die originellste Konzert-Location war am Sonnabend der Laderaum des Wischhafener Küstenmotorschiffs "Iris-Jörg": Dort begrüßte Ostepreisträger Volker von Bargen, Vorsitzender des Küstenschifffahrtsmuseums, die Gruppe "Mary's Wedding", die mit irischer und schottischer Folk-Musik über 100 Zuhörer begeisterte. Der Museumsverein plant "weitere Veranstaltungen in dieser Richtung", so von Bargen.

Klappmaul-Komiker statt Festredner-Parade

Bauchredner (r.) mit Kornspeicher-Aktiven um Herbert Bruns (l.)

11. 9. 2014. Statt der üblichen Parade steifer Festredner erlebte das Publikum bei der Neueröffnung des Freiburger Kornspeichers einen "Klappmaul-Komiker". So nennt sich der locker-freche Bauchredner Werner Momsen (Website), der heute Mittag verdiente Mitglieder, Sponsoren und Ehrengäste wie Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) zum elfjährigen erfolgreichen Kampf um die Rettung des Kleinods interviewte.

Allgemeine Meinung in dem zum Bersten gefüllten Speicher: Die Neueröffnungsfeier des Baudenkmals war ebenso gelungen wie die Umgestaltung des - einst zum Abriss vorgesehenen - Hafenspeichers zum soziokulturellen Zentrum, baulichen Schmuckstück und zum Tourismusmagneten.

 

Das kleine Foto rechts zeigt die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Historischer Kornspeicher (von links): Herbert Bruns (Vorsitzender), Nora Augustin-Gross (Stellv. Vorsitzende), Ruth Meyburg (Beisitzerin), Sabine von der Decken (Beisitzerin), Jörg Petersen (Schriftführer), Hans-Jügen Ross (stellv. Vorsitzender) und Jan Sumfleth (Kassenwart). 

 

Vorbericht weiter unten auf dieser Seite.

Vergessener Film wiederentdeckt

9. 9. 2014. Ein 30 Jahre alter Dokumentarfilm über Landfrauen in Kehdingen ist jetzt wiederentdeckt und als DVD herausgebracht worden. Die "taz" berichtet hier über "Annas Lied".

Literaturfest auf Rittergut im Osteland

10. 9. 2014. In das Literaturfest Niedersachsen - in diesem Jahr unter dem Motto "Glück" - ist auch das Osteland einbezogen. Auf dem Rittergut Poggemühlen bei Basdahl gastieren am Sonnabend, 20. September, 19.30 Uhr, der Autor Detlef Kuhlmann und der Kult-Kolumnist Harald Martenstein (Die Zeit) sowie als Moderatorin Margarete von Schwarzkopf. Karten (10/12 Euro) sind bei der Buchhandlung Morgenstern in Bremervörde erhältlich.

 
Dazu schreibt der Veranstalter: "Ekstase, Verzückung, Glücksrausch! Hat nicht jeder von uns sein eigenes Suchtmittel, das von berückender Kraft ist und glücklich macht? ... Harald Martenstein befällt das große Glücksgefühl nicht selten beim Schreiben, und auch über das Finden und Halten des Glücks hat er schon so manches Wort verloren. Wenn er aus eigenen Texten liest, springt der Funke schnell auf das Publikum über. Das triumphale Gefühl, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun, kennt auch der Sportler Detlef Kuhlmann nur zu gut. Süchtig nach dem „Runners High“, macht er sich stets aufs Neue auf den Weg. Gastgeberin ist die Bücherexpertin Margarete von Schwarzkopf auf dem Gut ihrer Familie, dem zauberhaften Rittergut Poggemühlen." - Mehr...

Reportage über Wischhafen und die "Iris Jörg"

9. 9. 2014. Bis nach Berlin gedrungen ist der gute Ruf des Küstenschifffahrtsmuseums in Wischhafen: In einer außerordentlich lesenswerten Reportage hat der "Tagesspiegel" kürzlich den Ort an der Deutschen Fährstraße, den Museumsinitiator und Oste-Preisträger Volker von Bargen sowie das Museumsschiff "Iris Jörg" porträtiert. Der Text ist hier online verfügbar.

Freiburg/Elbe feiert Bürgersieg über Politik

Speicher-Retter Petersen und Bruns

9. 9. 2014. Noch vor elf Jahren wollten örtliche Kommunalpolitiker den historischen Hafenspeicher in Freiburg abreißen lassen. Doch Bürgerprotest und Bürgerengagement verhinderten das. 

 
Am Donnerstag nun wird der gerettete Speicher am Hafen - unmittelbar am Elberadweg und an der Deutschen Fährstrasse - nach großzügigem Umbau (mit 540.000 Euro von der EU) als Kulturstätte eingeweiht.
 
In Gegenwart von Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic hat der Förderverein Historischer Kornspeicher um Aktivbürger wie Herbert Bruns und Jörg Petersen viel Grund zu feiern - das Vier-Tage-Programm steht hier. - Jörg Petersen und der Förderverein sind Mitglied der AG Osteland.

Auch Osten öffnet seine Denkmale

5. 9. 2014. Am Sonntag, 14. September, ist Tag des offenen Denkmals - siehe Angebote in den Landkreisen ROWCUX und STD. An diesem Tag öffnen auch in Ostens Kirchdorf viele Bauwerke Tür und Tor. In dem malerischen Dorf, das durch seine Schwebefähre weithin bekannt ist, sind neun Denkmale zugänglich, wie Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde mitteilt.
 
"Farbe" ist das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Welche Rolle Farben in der Wahrnehmung einnehmen, welchen technischen Möglichkeiten und wechselnden Moden sie im Lauf der Zeit unterworfen sind und waren, ist an diesem Tag erlebbar.
 
Die Schwebefähre Osten-Hemmoor nimmt um 11 Uhr ihren Betrieb auf, ebenso öffnet der Verein Kulturmühle Osten sein Ausspann- und Mühlengebäude in der Fährstraße 8 b. Besichtigung, Führungen und kleine Snacks stehen für Besucher bereit. 
 
Dort wird es eine handwerkliche Präsentation zum Thema „Farbe im Raum“ geben. Gezeigt werden Techniken aus der Vergangenheit, die auch heute noch in der Wohnraumgestaltung Anwendung finden können.
 
Die Heimatstube in der Rektorschule Am Markt 5 öffnet zu Besichtigung und Führungen um 11.30 Uhr. Die St.-Petri-Kirche in Osten ist von 9 bis 11 Uhr und ab 12 Uhr wieder geöffnet.
 
Im Rahmen des historischen Ortsrundgangs öffnet sich ein weiteres Denkmal aus der Gründerzeit. Treffpunkt ist "Am Markt“ gegenüber dem Café Central, ab 11.30 Uhr stündlich.
 
Kulinarisch können Ostens Besucher den Tag in den ebenfalls geöffneten Denkmalen „Café Central“ Am Markt, Restaurant „Fährkrug“ in der Deichstraße 1, im Restaurant „Altes Amtsgericht“ in der Langen Str. 22 und im Deichhotel-Restaurant „Seefahrer“ am Achthöfener Deich 10 abrunden.
 
Die Webseite www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/ni/262/ informiert über weitere Denkmale im Landkreis Cuxhaven.

Melanie Dekker in Hemmoor

27.8. 2014. Die kanadische Singer-Songwriterin Melanie Dekker eröffnet mit ihrem Konzert am Sonnabend, 13. September, 20.30 Uhr, die Herbstsaison des Culturkreises Hemmoor in der Kulturdiele der Stadt. Begleitet von zwei Musikern unterhält die Gitarristin und Sängerin mit Musik im Stil von Joan Baez, Sheryl Crow und den "Corrs". Die zierliche Künstlerin singt in ausdrucksstarken Liedern von Liebe, Leidenschaft und Glück. Im Gepäck hat Dekker die Songs ihres aktuellen Albums "Distant Star". Karten für 14 Euro (Abendkasse 16 Euro) sind online auf www.culturkreis.de erhältlich.

Wer rettet das Mittelalterdorf im Osteland?

Vereinsvorsitzender Hölzer und Frau
24. 8. 2014. Am heutigen Sonntag, 24. August, 18 Uhr, findet in der Mini-Kirche im schließungsbedrohten Mittelalterlichen Kinderdorf in Hörne ein gemeinsamer Gottesdienst der Kirchengemeinden Balje und Krummendeich mit Pastor Harry Kern statt.
 
23. 8. 2014. Wegen der Überlastung der Freiburger PädagogInnen ist die Zukunft des Modell-Kinderdorfs "Op de Hörn" unweit der Ostemündung ungewiss. 
 
Das Mittelalterdorf auf dem Gelände des Gutes Hörne war vor 18 Jahren von Schülern und Lehrern der damaligen Orientierungsstufe Freiburg - darunter der vor zwei Jahren pensionierte Pädagoge Jörg Petersen - aufgebaut und für Projekttage genutzt worden, die für Hunderte von Kindern den Höhepunkt des Schuljahrs bildeten. 
 
Nach dem Rückzug der mittlerweile zeitlich offenbar überforderten Kehdinger Lehrerschaft könnte ein Förderverein das Projekt fortführen. Für dessen Stärkung kämpft der Vorstand um Wolfgang Gölzer und dessen Frau aus Oberndorf-Niederstrich, Tel. 04772-8619000, der auf Unterstützer hofft (Jahresbeitrag ab 5 Euro, Beitrittserklärung auf der Vereins-Website www.mad.elbe-oste.de). 
 
Gölzer und seine Frau, Lehrerin aus den Gründungsjahren, appellieren an die Bevölkerung: "Als Mitglied verbessern Sie mit Ihrem Mitgliedsbeitrag die finanziellen Möglichkeiten des Vereins, helfen Sie bei der Anschaffung von Geräten, Materialien und Gewandungen, unterstützen Sie laufende Renovierungsarbeiten, bringen Sie Ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Kreativität in ein einzigartiges Schulprojekt ein, können Sie mitgestalten und mitentscheiden, gestalten Sie ein wichtiges Projekt im Schulleben vieler Schülerinnen und Schüler der Region, helfen Sie, eine touristische Attraktion Nordkehdingens zu erhalten." 

Ansturm auf Shantykonzert und Butterkuchen

Shantychor Hemmoor mit dem Vorsitzenden Rainer Kuppe (r.)

10. 8. 2014. Schöner Erfolg für den Geschichts- und Heimatverein Hemmoor und seinen neuen Vorsitzenden (und bewährten Shantychor-Vormann) Rainer Kupke: Das zweite diesjährige Backfest auf dem Gelände an der Kulturdiele, ausgerichtet vom Shantychor Hemmoor mit Unterstützung der "Jeetzelstaker" aus Hitzacker, erlebte einen kaum je erlebten Ansturm. 

 
Weit über 400 Besucher - darunter auch Bürgermeister Hans Wilhelm Saul (SPD) - erfreuten sich an Seemannsliedern und Seemannsgarn sowie an frischem Butterkuchen aus dem Steinofen oder nutzten die Gelegenheit, zum Beispiel das Dinkelbrot von Bäcker Marco Schildt zu probieren und drei bemerkenswerte museale Angebote zu nutzen: die aktuelle 1914-Ausstellung in der Kulturdiele, das erdgeschichtliche "Hemmoorium" nebenan und das Deutsche Zementmuseum in der Oste-Schute "Hemmoor 3".

Tschüß, Karl-Otto Matthaei!

Kornspeicher in Neuhaus: Hier findet die Abschlussausstellung statt
9. 8. 2014. Dem großen Ostemaler Karl-Otto Matthaei will der gleichnamige Kunstverein vom 11. bis 26. Oktober im Neuhäuser Kornspeicher eine Ausstellung widmen. Das bekräftigte am gestrigen Freitag eine Mitgliederversammlung unter Leitung von Wolf-Dietmar Stock im Kornspeicher in Neuhaus. 
 
Zum kommenden Jahr löst sich der Verein auf, nachdem er sein Domizil im Schleusenhaus nicht hatte halten können. Einige Mitglieder wollen ihre Arbeit im Rahmen der Fachgruppe Kunst, Kultur und Regionalgeschichte ("Goldenes Netz") der gemeinnützigen AG Osteland e. V. fortzusetzen, aus der die Gesellschaft 2007 hervorgegangen war. 

Erinnerung an Rühmkorf, Kempowski, Vagts

Alfred Vagts

9. 8. 2014. Seit ihrer Gründung 2004 fördert die AG Osteland auch Kunst, Kultur und Regionalgeschichte. So wurden nicht nur Kunstausstellungen in Sittensen, Bremervörde und Neuhaus veranstaltet, mehrere Bücher herausgegeben - zuletzt "Kunst und Genuss am Ostefluss" - , und Künstler und Autoren mit dem Osteland-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet. Darüber hinaus hat der Verein dazu beigetragen, das Wirken von Peter Rühmkorf und Walter Kempowski zu würdigen, der beiden bedeutendsten Schriftsteller aus dem Einzugsbereich der Oste. Schon vor fast 10 Jahren erinnerte ein Osteland-Arbeitskreis Kultur an Alfred Vagts (Foto), Müllersohn aus Basbeck, Lyriker, US-Militärhistoriker und zugleich Friedenskämpfer; Spurensuche betrieb unter anderem der seinerzeitige Osteland-Vorsitzende Gerald Tielebörger. Darüber berichtet diese Website, die seit 2003 versucht, die Erinnerung an den nahezu vergessenen großen Sohn der Stadt wachzuhalten.

Erster Hammerschlag in Geversdorf

Ausstellungshaus des Geversdorfer Heimatmuseums: Geöffnet trotz Umbau
8. 8. 2014. In Geversdorf wurden - statt mit einem Spatenstich - mit einem Hammerschlag die Bauarbeiten am Ausstellungshaus des beispielhaft aktiven Geversdorfer Heimatvereins begonnen. "Das alte Dach wird erneuert, und die marode Wand im Eingangsbereich wird ebenfalls neu aufgebaut," teilt Anja Hellwege vom Vorstand des Heimatvereins mit. Danach erfolgt der Einbau einer neuen Toilettenanlage. Aus diesem Grund muß die diesjährige Veranstaltung "Ein Dorf und sein Fluss", die vom 23. bis zum 24. August vorgesehen war, ausfallen
Sowohl das sehenswerte Museum (donnerstags von 14 bis 17 Uhr), das von Ostepreisträger Günter Lunden geleitet wird, als auch die derzeitige Sonderausstellung "Für 10 Pfennige Senf, bitte! - Geschäfte in Geversdorf" (Do - So 14 - 17 Uhr) bleiben aber während der Bauzeit geöffnet. Weitere Öffnungszeiten sind nach Absprache möglich.

Schreckensbilder von 1914 "aktueller denn je"

1. 8. 2014. Auch in Hemmoor wurde am 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs an dessen Ursachen und Folgen erinnert. Die Schreckensbilder der Jahre 1914 bis 1918 seien angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen und in der Ukraine "heute aktueller denn je", mahnte Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul zu aktiver Friedenspolitik und Völkerverständigung.
 
Der Sozialdemokrat eröffnete in der Kulturdiele am Kreidesee eine neue Ausstellung des städtischen Arbeitskreises Kunst und Geschichte, der sich um die Ortsheimatpfleger und Ostefreunde Heino Grantz und Tjark Petrich zusammengefunden hat. 
 
Viele Exponate beleuchten, so Petrich, den Hurra-Patriotismus und Chauvinismus jener Jahre - auch an der "Heimatfront Hemmoor", deren Umfeld in der Ausstellung unter anderem mit Fotos der sogenannten "Heldenmale", Auszügen aus Schulchroniken sowie des Kriegsgefangenenlagers auf dem Gut des nationalistischen und antisemitischen Diederich Hahn im benachbarten Lamstedt vertreten ist.
 
Die Reden Sauls und Petrichs hoben sich wohltuend ab von einem - so nicht eingeplanten - Beitrag eines hochbetagten Uniformträgers, dessen als unterkomplex empfundenen Thesen zur Kriegsschuld im Publikum teils mit Verwunderung aufgenommen wurden und den 1. stellvertretenden Bürgermeister Johannes Schmidt veranlassten, den Saal zu verlassen.
 

Neuhaus: Zement für das Mausoleum

Heimatpflegerin Ursula Schroeder am Mausoleum in Neuhaus
1. 8. 2014. Nach beharrlichem Einsatz der Neuhäuser Ortsheimatpflegerin und Ostepreisträgerin Ursula Schroeder und der Historienbruderschaft Die Lumpenhunde für das über 100 Jahre alte, vom Verfall bedrohte Mausoleum auf dem Friedhof des Fleckens haben dort jetzt die Restaurierungsarbeiten begonnen. Mauermeister Heinz Oellrich hat bereits den ersten Sack Zement beim Verfugen verarbeitet, die Erneuerung des Daches obliegt dem Berufsbildungswerk Cadenberge. - Heimatpflegerin Schroeder und die Lumpenhunde gehören der AG Osteland an.

25. Adametz-Ausstellung in Oberndorf

2. 8. 2014. Nur wenige Künstler sind der Oste so eng verbunden wie der Bildweber und Maler Raimund Adametz, dessen 25. Austellung "Bilder in der Kirche" in Oberndorf eröffnet worden ist. Die alten und neuen Werke, vom Aquarell bis zur Tapisserie, sind noch bis zum 21. September in der Kirche am Fluss zu sehen.

Kiel: Regatta an der Fährstraße

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