Websites für das Osteland
Websites für das Osteland

Goldenes Netz - Kunst, Kultur, Heimat

Die Arbeit der Osteland-Mitglieder aus den Bereichen Kunst, Kultur und Regionalgeschichte soll in eine entsprechende Fachgruppe einfließen. In der Rubrik Goldenes Netz Oste sind seit 2014 Berichte über einschlägige Aktivitäten zu finden. Die AG Osteland ist Herausgeberin mehrerer Bücher und Veranstalterin von Kunst- und Geschichtsausstellungen, u. a. über die Maler von der Oste, zum Ende der Franzosenzeit 1813 und zur Sturmflut 1962. Ergänzt wird diese Seite durch die Facebook-Gruppe ostekultur.

Die Oberndorfer Kombüse im Dezember

Die Oberndorfer Kombüse ist Mitglied der AG Osteland.

Lunden zuständig für Groß-Cadenberge

15. 11. 2016. Nach der Fusion seines Heimatdorfes mit Cadenberge ist der langjährige Geversdorfer Ortsheimatpfleger Günter Lunden (Foto) jetzt für die Heimatpflege in der neuen Großgemeinde zuständig. Die Ernennung sprach jetzt Bürgermeister Wolfgang Heß aus. 

 

Ostefreund Lunden, "Ehrenamtler mit Leib und Seele" (NEZ), ist Initiator des Heimat- und Kulturvereins "De Osten Strom" und Träger des Goldenen Hechts und des Goldenen Fährmanns der AG Osteland.

"Fischkopp" liest Platt in der Kombüse

13. 11. 2016. Am Sonnabend, 19. November, 19 Uhr, wird auf Platt gelesen in der Oberndorfer "Kombüse". Ein weitgereister Fischkopp liest aus seinen Büchern von den Erlebnissen seiner Kindheit achtern Diek und der Arbeit rund um den Globus – un datt allns opp Platt. Der Fischkopp ist der Kehdingbrucher Uwe Heins, bekannt als "Logbuchoffizier" der sehr erfolgreichen Lumpenhunde, die seit Jahren bei abendlichen Kostümführungen Neuhaus-Besucher in die Zeit der napoleonischen Besatzung mitnehmen (www.1813.oste.de).

 

In der Kombüse präsentiert sich Ostefreund Heins als Autor und Leser plattdeutscher autobiografischer Geschichten. In den letzten Kriegsjahren geboren, wuchs Heins wohlbehütet in „Plattdeutschland“ auf, bis er in der Schule dann auf Hochdeutsch auch vom Rest der Welt erfuhr. Nach dem Abschluss der Volksschule folgte kompromissweise Beamtenlehre bei der Bundesbahn, dann aber ging er  als Pilotenanwärter zur Bundeswehr und da dieses auch klappte, während seiner zwölfjährigen Dienstzeit als Rettungspilot im Gebirge eingesetzt. 

 

Weiter ging's: Nach der Bundeswehr Wechsel auf zivile Cockpits, Mithilfe beim Aufbau eines süddeutschen Unternehmens mit Einsätzen rund um den Globus, dann 16 Jahre Inhaber eines eigenen Unternehmens. Da die Hubschrauberei meistens am Tage stattfindet, wurden viele nächtliche Bereitschaftstunden zum Schreiben genutzt. Inzwischen sind zwei autobiografische Bände erschienen, der dritte ist in Arbeit. 

 

Der Eintritt zur Lesung ist frei. Über Spenden freut sich der Autor. - Die Kombüse ist Mitglied der AG Osteland.

Sandbostel: 25 Jahre Gedenkstättenverein 

13. 11. 2016. Mit einem Festakt am 20. Januar im Bremervörder "Ostel" soll an das 25-jährige Bestehen des Vereins "Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel e.V." erinnert werden.

 

Der mittlerweile in Gedenkstättenverein Sandbostel e.V. umbenannte Verein, dem der Oste-Kulturpreisträger Dr. Klaus Volland (Foto lks.) vorsteht, ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

 

Am 16. Januar 1992 wurde der so genannte "Doku-Verein" gegründet. Er war ein wichtiger Akteur auf dem Weg zu der heutigen Gedenkstätte Lager Sandbostel. 

 

Seit 2004 ist der Verein einer von neun Trägern der Stiftung Lager Sandbostel. Der Verein spielt nach wie vor bei der Erinnerung an die Menschen, die im Stalag X B Sandbostel gelitten haben und gestorben sind, bei den Bemühungen um den Erhalt der einmaligen Bausubstanz des Kriegsgefangenenlagers und im alltäglichen Gedenkstättenbetrieb eine wichtige Rolle. Mehr auf der Website des Vereins.

Osten: Erste Winterausstellung eröffnet

11.11. 2016. Die erste Winterausstellung im Ostener Museum Alte Rektorschule wurde von Museumsleiterin und Ostefreundin Meike Brinkmann eröffnet. Zu sehen gibt es Poesiealben und Glanzbilder aus den vergangenen 120 Jahren. Einen Filmbericht von der Ausstellung enthält die nächste Sendung von OstelandTV. Die Winterausstellung wird bis Ende Dezember jeweils sonntags von 14.30 bis 16 Uhr geöffnet sein. Ein Besuch des Museums mit Heimatstube, Buddelmuseum und Ausstellung kann auch außerhalb der Öffnungszeiten unter Telefon 01 59 - 05 87 87 95 gebucht werden. Mehr zur Ortsgeschicht auf www.historisches-osten.de

Mittelalterkonzert im Freiburger Kornspeicher

9. 11. 2016. Zu Gast im Freiburger Kornspeicher ist am Sonnabend, 26. November, 20 Uhr, die Gruppe Oilensanc – das sind sechs Spielleute, die in detailreichen Arrangements mittelalterliche Musik und Folk sowie Eigenkompositionen darbieten. Eine Vielzahl an historischen und modernen Instrumenten kommt hier zum Einsatz. Von der Harfe bis zur Gitarre, von der Drehleier zur Geige, vom Dudelsack zur Querflöte und von der Rahmentrommel bis zur Cajon. Geschmückt wird dies mit mehrstimmigem Gesang. Es werden Originaltexte in vielen zum Teil alten Sprachen aus ganz Europa in ein harmonisches Gewand gehüllt, es werden Welten und Zeiten verwoben. Die Oilen nehmen ihr Publikum mit auf einen musikalischen Streifzug durch die Jahrhunderte, leiten in einem Moment in romantische Ferne und fahren im nächsten mit überbordender Spielfreude direkt in die Tanzbeine der Mitfeiernden (Eintritt 10 Eiro, Ticket-VVK: Kreissparkasse und Volksbank in Freiburg sowie unter www.kornspeicher-freiburg.de, Kartentelefon: 04779-89944-77).

Nordische Klänge im Schwebefährendorf

9. 11. 2016. Ein begeistertes Publikum dankte dem Gemischten Chor Osten  mit stehenden Ovationen.  Unter der souveränen Leitung von Maren Kröger-Haenisch hatten die Sängerinnen und Sänger in der voll besetzten St.-Petri-Kirche zu Osten ein a-cappella-Chorkonzert der Extraklasse geboten. 

 

Im Mittelpunkt des Konzertes standen in diesem Jahr nordische Komponisten und ihre Werke. Neben der Einarbeitung in das musikalische Schaffen hatte sich der Chor auch in die jeweiligen Landessprachen vertieft. Ziel war es, dem Publikum ein Klangerleben zu verschaffen, das der Originalkomposition gerecht wird und hörbar macht, was die nordische Musik auszeichnet. 

 

Die praktische Umsetzung kann nach Auffassung der Konzertbesucher als außerordentlich gelungen bezeichnet werden. Chor und Dirigentin breiteten in der wunderbaren Akustik der Ostener Kirche eine weit gefächerte Klangwelt aus. 

 

Vom frisch-fröhlichen „Krummavisa“, dem Rabenlied des isländischen Arrangeurs Asgeirsson, bis zum schmelzend-elegischen geistlichen Werk „I Himmelen“ von Edvard Grieg entfaltete sich die nordische Gefühlswelt vor einem konzentriert und andächtig folgenden Publikum. 

 

Die Solopartie in Griegs opus 74 Nr. 4 wurde übrigens von einem Sopranistinnenquartett aus dem Chor überaus einfühlsam gestaltet. Gleichsam kontrastierend gebrochen wurde zur Abrundung eines verhallenden und Vorbereitung eines neuen Stimmungsbildes jeweils ein Choralsatz von Johann-Sebastian Bach vorgetragen. Auch hier zeigten Sängerinnen und Sänger eine musikalische Ausführung von Klang und Textverständlichkeit, die das hohe Niveau des Ostener Chores erlebbar machten. 

 

Maren Kröger-Haenisch hat den Ostener Chor in nachhaltiger Weise zu einem sehr homogenen Klangkörper geformt, in dem die vier und mehr Einzelstimmen zu einem Gesamtklang verschmelzen, der seinesgleichen sucht. 

 

Geführt durch ein entschiedenes und feinsinniges Dirigat in stillen wie auch überaus lebhaften Gesangspartien wurde den Sängerinnen und Sängern einiges abverlangt. Besonders gut wurde dies an zwei Stücken des zeitgenössischen finnischen Komponisten Jaakko Mäntyjärvi deutlich. 

 

Vertonungen shakespearscher Texte aus dem Sommernachtstraum und dem Macbeth: ein leichtfüßig dargebotenes Wiegenlied für die Elfenkönigin Titania und ein brodelnd tobender Hexengesang, vom Ostener Chor mit der nötigen Verve vorgetragen. Alles in allem ein Kunstgenuß, der auf weiteres hoffen läßt.

 

Hüll: Kino von der Kulturmühle Osten

 

Am Freitag, 18. November, 20 Uhr, findet die letzte Veranstaltung der Kulturmühle Osten in diesem Jahr statt. Der rührige Kulturverein zeigt im Dorfgemeinschaftshaus Hüll einen wunderbaren Film: Paulette ist eine ruppige 80-jährige Dame, die weiß, was sie will – und auch, was sie nicht will. Dass sie ganz allein in einem zwielichtigen Pariser Vorort lebt, kann sie nicht schrecken. Nur ihre allzu schmale Pension bringt Paulette immer wieder auf die Palme. Als ihr eines Abends beim Müllrausbringen ein Päckchen Marihuana in den Schoß fällt, beschließt Paulette, ihrer Geldmisere ein Ende zu machen. Paulette wird Haschisch-Dealer… Eintritt frei, Spenden erwünscht.

 

Dank an Sabine Auf dem Felde.

Ostefreund präsentiert Hamburg-Buch 

4. 11. 2016. Der seit einigen Jahren in Gräpel lebende Fotograf und AG-Osteland-Mitstreiter Günter Zint präsentiert am Freitag, 11. November, 20 Uhr, in der Bremervörder Tandem-Veranstaltungsreihe "Zwischen den Stühlen" (www.tandem-brv.com) sein neues Buch "Hamburg ganz unten". Mehr...

 

Mit auf der Bühne ist die Hamburger Musikerin Stefanie Hempel. Günter Zint fotografierte millionenfach – von den Beatles im Star Club bis heute – vor allem soziale Themen: Minderheiten, Subkultur, Obdachlosigkeit und Bürgerbewegungen. Er arbeitete für Spiegel, Stern und Konkret und startete 1964 die Agentur Panfoto. 1968 gründete er die St. Pauli Nachrichten als linke Gegenboulevardzeitung, die auf eine Millionenauflage kam und für die Stefan Aust, Hendrik Broder und andere schrieben. 1984 gründete er das St.-Pauli-Archiv, aus dem 1988 das St.-Pauli-Museum direkt neben der Davidwache hervorging.

Jörg Petersen liest im „Sonntagscafé“

2. 11. 2016. Der Freiburger Speicherverein-Vorsitzende, Pädagoge und  Ostepreisträger Jörg Petersen liest und erzählt am 20. November, 15 Uhr, im Kornspeicher aus seinen Weihnachtsgeschichten. Wenn das Publikum von ihm erfahren hat, dass der Weihnachtsmann nicht aus Lappland sondern aus Ostpreußen kommt, wie eine Maus für Verwirrungen im Weihnachtszimmer sorgt oder Familie Petersen sich einen Tannenbaum von den verreisten Nachbarn „ausleiht“, dann dürfen auch die Gäste von ihren schönsten oder kuriosesten Weihnachtserlebnissen berichten. Der Eintritt kostet einschließlich einem Stück Kuchen und reichlich Kaffee 10 Euro.  Um Anmeldung bis zum 16.11. wird gebeten. Telefonisch unter 04779-89944-77 oder online über die Webseite des Kornspeichers (www.kornspeicher-freiburg.de).

 

Jörg Petersen und der Kornspeicherverein sind Mitglied der AG Osteland.

Oldendorfer Aktive starten Winterkino

2. 11. 2016. Nach anderen Oste-Orten wie Oberndorf und Nieder Ochtenhausen bekommt auch Oldendorf ein ehrenamtlich geführtes nichtkommerzielles Saison-Kino. Am 11. November startet der Kultur- und Heimatverein Oldendorf um den Vorsitzenden Dieter Offermann - Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland - im Brunkhorst’schen Haus ein "Winterkino". 

Ein dreiköpfiges Team - Martina Reil, Sonja Schlüter und Ute Jungclaus - zeigt als erstes den Film "Pilgern auf Französisch" (ab 6). Einlass ist ab 19 Uhr, Eintritt 6 Euro.

67. Gänseschmaus unter der Schwebefähre

31. 10. 2016. Seit über einem Jahrhundert gibt es, mit einer kriegsbedingten Unterbrechung, in Osten aus Anlaß des Martinstags das traditionelle Gänseessen der Herren. Bereits seit 67 Jahren lädt der Fährkrug (Foto: J. Bölsche) zum Festschmaus ein. 

 

In diesem Jahr kommt die Herrenrunde auf persönliche Einladung von Hotelier und Osteland-Gründungsmitglied Horst Ahlf am 12. November zum Gänseessen zusammen. 

 

Warum ißt man eigentlich am Martinstag Gänse? Dank Google wissen wir von einer Legende, derzufolge die Bewohner von Tours Martin als Nachfolger des gerade verstorbenen Bischofs auserwählt hatten. Weil er sich des Amtes nicht würdig fand, versteckte er sich in einem Gänsestall. Doch durch das Geschnatter der Gänse wurde er verraten.

 

Eine andere Erzählung besagt, dass die Gänse einmal mit ihrem lauten Schnattern eine Predigt des heiligen Martin gestört haben. In beiden Fällen nahm Martin den Gänsen ihr lautes Geschnatter offenbar sehr übel, denn fortan finden sich Gänse jedes Jahr zu Martini als knusprige Braten auf dem Tisch wieder.

 

Der Martinsgans wird übrigens seit alters her besondere Heilkraft zugeschrieben. Ihr Fett soll gegen Gicht helfen und ihr Blut gegen Fieber. Als Wundermittel gegen Epilepsie gilt eine Feder vom linken Flügel; sie muss verbrannt, mit Wein vermengt und die Flüssigkeit anschließend getrunken werden. Wenn zwei Menschen versuchen, den V-förmigen Brustknochen der Gans zu zerbrechen, geht demjenigen ein Wunsch in Erfüllung, der das größere Stück in Händen hält.

Gauck-Tochter war "Störfaktor im Staat"

1. 11. 2016. Über ihr Leben als "Störfaktor im atheistischen Staat" berichtete Gauck-Tochter Gesine Lange in einer gut besuchten, bewegenden Veranstaltung im Kulturzentrum "Cultimo" in Kuhstedtermoor (siehe Ankündigung auf der Website des Vereins). Das Cultimo ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland, zum attraktiven Programm geht's hier.

Estorf: Jazz in der Aula

31. 10. 2016. Am Sonnabend, 12. November, 20 Uhr, in der Aula der Grundschule Estorf ist „Something like Jazz“ aus Zeven / Bremervörde zu Gast. Die Musiker beschreiben ihren Auftritt so: „Der Name ist Programm. Das Quartett nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte des Swings, in die Welt des Blues, Be-bob und Latin. Bekannte Lieder, wie "Fly Me to the Moon" (BartHoward) , "Summertime" (George Gershwin) oder "What a Wonderful World" (Luis Armstrong) wecken Erinnerungen, auch die lateinamerikanische Musik spielt eine wichtige Rolle. Somit schmücken ausgewählte Bossa-Nova - Stücke wie "The Girl from Ipanema" (Antonio Carlos Jobim), und heiße Salsa- und Latin-Stücke das Programm. Auch die eigenen Kompositionen der Combo schaffen Stimmung für ein genussvolles, entspanntes Musikerlebnis. Es spielen Markus Steinbach (Gesang, Klavier), Jacques Laval (Saxophon), Fredy Herder (Schlagzeug) und Thomas Schönwalder (Bass).“ Wie immer beträgt der Eintritt 10 Euro, Anmeldung erbeten über Estorfkultur@gmx.de für die Anmeldung.

Platt-Freund von der Oste schreibt "Lehrbook"

27. 10. 2016. Die Niederelbe-Zeitung porträtiert heute den Wingster Pädagogen Dr. Hartmut Arbatzat. Der Sprachwissenschaftler und Lehrer engagiert sich gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Osteland-Kulturpreisträger Hans-Hinrich Kahrs, am Gymnasium Warstade in Hemmoor seit Jahren für die Plattdeutschförderung - siehe auch diese Deutschlandfunk-Reportage.


Arbatzat wirkt seit vielen Jahren  auch als VHS-Dozent für Plattdeutsch. Jetzt hat er unter der Herausgeberschaft des Instituts für Niederdeutsche Sprache seine bewährten Texte und Übungen zu einem Lehrbuch zusammengestellt. 

In zehn Kapiteln geht es in "Platt - Dat Lehrbook" um Menschen und Themen von heute, aber auch um Wortschatz und Grammatik - für Anfänger ohne Vorkenntnisse, zum Selbststudium oder für Kurse an der Volkshochschule. Jedes Kapitel enthält Lösungsteil, Aufgaben, Rätseln, Dialogen und Info-Kästchen (Quickborn-Verlag, 19.80 Euro).

Unser Archivbild zeigt Dr. Arbatzat bei einer Lesung im Heimathof Hüll (Foto: Bölsche).

Von den Bremervörder Nazis beraubt 

27. 10. 2016. Auf vier Seiten berichtet in der Heimatbeilage der Bremervörder Zeitung (Donnerstag) der Historiker Dr. Klaus Volland über das Schicksal von Josef Salomon, den Namensgeber der kürzlich umbenannten Dürerstraße in Bremervörde.

 

Mit bislang unbekannten Dokumenten schildert Volland die Beraubung der jüdischen Familie durch die Nazis und die Bemühungen ihrer Nachfahren um die Rückerstattung ihres Eigentums.

 

Dr. Volland ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und wurde für seine Forschungsarbeiten zum Lager Sandbostel mit dem Kulturpreis Goldener Hecht der AG Osteland ausgezeichnet – Begründung hier

Zeven: Als die SA den Betsaal zertrümmerte

27. 10. 2016. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel an der Oste lädt zu einer Veranstaltung anlässlich der November-Pogrome 1938 ein. Der wissenschaftliche Dokumentar der Gedenkstätte, Ronald Sperling, wird über die Nachkriegsprozesse zum Pogrom gegen die Zevener Juden referieren: am Mittwoch, 9. November, 19 Uhr, in der Gedenkstätte Lager Sandbostel (Seminarraum), Greftstr. 3, 27446 Sandbostel (Eintritt frei).

 

Die Novemberpogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 sollten in der Oste-Stadt Zeven ein klares Zeichen setzen, dass in Deutschland kein Jude mehr sicher ist. Er bedeutete eine Ausweitung der Vertreibungspolitik der Nationalsozialisten gegen die Juden. Ziel war es, die Auswanderung der deutschen Juden verstärkt voranzutreiben. 

 

Ihr Besitz allerdings sollte vom nationalsozialistischen Staat eingezogen werden, um die Rüstungswirtschaft Deutschlands zu finanzieren. Die Deutschen Juden sollten mittellos auswandern, wenn sie noch ein Land fanden, welches sie aufnahm.

 

Auch in Zeven organisierte der örtliche SA Sturm den Pogrom gegen die Juden. Die SA-Männer trieben die verbliebenen jüdischen Einwohner zusammen, verhafteten die Männer und verbrannten das Synagogen-Mobiliar der Zevener Gemeinde öffentlich auf dem Marktplatz.

 

In dem Vortrag wird Ronald Sperling zunächst auf den allgemeinen historischen Kontext des Pogroms und die nationalsozialistische Politik gegen die Juden eingehen. Anschließend wird der Referent den konkreten Ablauf des Pogroms in Zeven rekonstruieren und zum Abschluss dann die beiden Prozesse gegen die verantwortlichen Nationalsoziaisten darstellen. 

 

Ronald Sperling wird dabei ausführlich auf das juristische Nachspiel, die Ermittlungen, die Argumentationen in den Urteilen und die verhängten Strafen gegen die Verantwortlichen eingehen.

Thomas Doege präsentiert "Don Orgolo"

27. 10. 2016. Unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass des Lamstedter Lehrers und Heimatpflegers Udo Theuerkauf enthält die Neuerscheinung "Don Orgolos unfreiwillige Erben", die am Freitag, 11. November, 19 Uhr, in der Aula der Grundschule Lamstedt vorgestellt wird. 

 

AG-Osteland-Mitglied Thomas Doege liest aus dem Buch, das dem unvergessenen Lamstedter Original und Organisten Wolfgang Kruse gewidmet ist. Der Eintritt zur Buchpremiere beträgt fünf Euro.

 

Unser Archivbild zeigt Autor Udo Theuerkauf als Leiter einer Exkursion der AG Osteland.

 

Zum Thema: 

 

Die Cuxhavener Nachrichten über Don Orgolo

Kötz' Knollennasen auf Niederelbe-Törn

27. 10. 2016. Sechzig Figuren des Kehdinger Künstlers Jonas Kötz (Krautsand) reisen in Kürze auf dem Kümo "Greundiek" für drei Wochenenden an drei verschiedene Orte an der Elbe. 

 

Wann genau die Ausstellungen mit den markanten Knollennasenmännern in Glückstadt, Stade und Hamburg zu sehen sind, steht auf der Website des Künstlers, der unter anderem auch die Figuren im Vörder See und auf Krautsand sowie den Freiburger Ehrenamtler-Preis "Vereinsmeier" gestaltet hat.

Zum Zehnjährigen ein "Hundertjähriger"

18. 10. 2016. Die "Lichtspiele Oberndorf", ein von drei "Filmdiven" ehrenamtlich betriebenes Dorfkino, zeigen in ihrem Jubiläumsjahr (10 Jahre!) am Mittwoch, 26. Oktober, 20 Uhr, im Gemeindehaus den schwedischen Film "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" nach dem Roman von Jonas Jonasson.

 

Zum Film: Nach einem langen und ereignisreichen Leben landet Allan Karlsson im Altenheim – er glaubt, dass seine Tage gezählt sind und langweilt sich zu Tode. An seinem 100. Geburtstag beschließt der Senior, der sich immer noch bester Gesundheit erfreut, der Ödnis des Heims zu entfliehen und klettert kurzerhand aus dem Fenster. Es folgt eine Reihe unerwarteter Ereignisse, die ihn auf eine lange Reise führen. Auf dieser trifft er eine Gruppe Schwerkrimineller, findet einen Koffer voll Geld, begegnet einem Elefanten, macht Bekanntschaft mit einem inkompetenten Polizisten und findet neue Freunde. Für Allan ist all dies jedoch nichts wirklich Außergewöhnliches, denn es stellt sich heraus, dass er an einem Großteil der bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts beteiligt war - mal mehr und mal weniger direkt.

Wilhelm-Busch-Abend in Oberndorf

20. 10. 2016. Die Oberndorfer Kombüse - Mitglied der AG Osteland - lädt zu einem "deutsch-österreichischen, theatralischen Wilhelm Busch-Abend" am Samstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr. Zu Gast sind die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider – einer gebürtig aus Wilhelmshaven, der andere aus Kärnten. Und überall zwischen Nord und Süd gilt Wilhelm Busch zweifelsohne als ein Klassiker des Humors, als einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine kuriosen Verse und Geschichte sind gesponnen aus Philosophie und Weltklugheit. 

 

In Buschs großer, tiefer Schatztruhe stöbern Winkler und Wegscheider und präsentieren in schneller Folge turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen. Im Laufe des kurzweiligen Abends begrüßt das Publikum Hänschen Däumeling, trifft Max und Moritz und Die Fliege und taucht ein in die Kritik des Herzens u.v.a.m.. 

 

Der Eintritt kostet 13 Euro an der Abendkasse, 11 Euro im Vorverkauf. Voranmeldungen unter (04772) 860 89 13 oder unter post@kombuese-53grad-nord.de.

Die vergessene Eisenbahnfähre über die Oste

18. 10. 2016. Eine sehenswerte Ausstellung im Freiburger Rathaus ruft nicht nur die Geschichte der einstigen "Kehdinger Kreisbahn" in Erinnerung. Sie informiert auch über eine nahezu vergessene "Eisenbahnfähre", die einst die Oste überquerte.

 

Die Fähre stellte die Verbindung her zwischen der Kehdinger Kreisbahn, die von Stade nach Itzwörden (Ortsteil von Geversdorf) führte, und dem Bahnhof Neuhaus der "Staatsbahn Hamburg - Cuxhaven".

 

Dazu wurde ein pferdebespannter Bahnwagen mit der Fähre von/nach Geversdorf übergesetzt. Der Wagen trug die Aufschrift "Kehdinger Kreisbahn – Neuhaus Staatsbahn". Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Itzwörden ist noch erhalten, wie die Ausstellung dokumentiert.

 

Mit der Kehdinger Kreisbahn, im Volksmund „Klütenbahn“ genannt, wurden um 1899 die Kehdinger Dörfer an das Reichsbahnnetz angeschlossen, bis der Betrieb 1936 endete.

 

Die Ausstellung, zusammengetragen von dem Postkarten-Sammler Udo Mahler aus Oederquart, ist während der Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 16. November zugänglich.

 

Zum Thema:

 

Kehdinger Kreisbahn in der plattdeutschen Wikipedia

Oberndorf: Dichter-Statue renoviert

15. 10. 2016. Im Hadler Kurier (Wochenend-Ausgabe) berichtet Thomas Schult über die Instandsetzung der Statue für Hoffmann von Fallersleben auf dem Ostedeich in Oberndorf-Bentwisch aus Anlass des 175. Jahrestages des Deutschlandliedes. Mehr zum Thema auf Osteland-TV (www.tv.oste.de) und auf unserer Archivseite "Hoffmann in Hadeln".

Peter Schütt: Liebkosungen im Osteschilf

12. 10. 2016. Unter anderem durch seine frühen Gedichte über die Schwebefähre an der Oste und seine Kindheit und Jugend in Basbeck und Osten ist Peter Schütt bekannt geworden. Der zeitlebens politisch engagierte Schriftsteller liest diesen Freitag, 14. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Villa von Issendorf in Himmelpforten auf Einladung des dortigen Kulturkreises aus seinen Werken (Karten an der Abendkasse: 8 Euro). Eines von Peter Schütts kürzesten Gedichten, enthalten in der stattlichen Sammlung "Peterchens Mondfahrt", trägt den Titel "Heimatromanze": 

 

Die mich liebkoste
kam aus Osten an der Oste

Tief im hohen Schilfe
bat sie mich um Hilfe

Löse mir die Zöpfe
Öffne mir die Knöpfe

Und so machte sie mich reich
gleich hinter dem Ostedeich

Literatur: Von der Heide zur Oste

5. 10. 2016. Eine literarische Wanderung von Bargfeld in der Südheide nach Nartum am Rande des Ostelandes, den Wirkungsstätten der großen deutschen Schriftsteller Arno Schmidt und Walter Kempowski, ist Thema einer Buchneuerscheinung: Gerhard Henschel und Gerhard Kromschröder schildern in  "Landvermessung" ihre Entdeckungsreise durch die Lüneburger Heide. Auf der 200 Kilometer langen Strecke gehen die Wanderer den geistigen Verbindungslinien zwischen den beiden literarischen Nachkriegskoryphäen Schmidt und Kempowski nach, mit wachem Blick für Land undLeute, für historische Zeugnisse und anekdotische Fundstücke. 

 

Gerhard Henschel (Text) / Gerhard Kromschröder (Fotos): Landvermessung. Durch die Lüneburger Heide von Arno Schmidt zu Walter Kempowski - Ein Wandertagebuch (224 Seiten, ca. 250 farbige Abbildungen, Format 22,5 x 25 cm, Preis 24,80 Euro, ISBN 978-3-8378-5034-5, Edition Temmen).

Musik und Kulinarik mit „Nordic Sunset“ 

3. 10. 2016. Bei der Bunten Stunde im Freiburger Kornspeicher - einem Mitglied der AG Osteland - lassen sich Live-Musik und leckere Kleinigkeiten in gemütlicher Atmosphäre genießen. Der Eintritt ist jeweils frei - die Musiker freuen sich aber über jede Spende, die im Hut landet, der auch während der nächsten Veranstaltung am Sonnabend, 8. Oktober, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr, Tischreservierung unter Tel. 04779-89944-77), herumgereicht wird. Als musikalischer Gast ist dieses Mal das Duo „Nordic Sunset“ dabei - siehe Website.

Katastrophenband begeistert Ostener

2. 10. 2016. Bei traumhaftem Wetter hat heute die Ostener Katastrophenband ihre Gäste begeistert. Bei Erbsensuppe mit Würstchen und erfrischenden Getränken erlebten sie aufs Neue ein Highlight - nach zwei weiteren musikalischen Auftritten an diesem Wochenende - siehe unten. Sonnenschein und angenehme Temperaturen erlaubten es, dass man auch vor der Mühle der Musik lauschen konnte - im Innenraum waren alle Plätze besetzt. - Für oste.de fotografierte Claus List.

 

19. 6. 2016. Am Erntedankfest, Sonntag, 2. Oktober,  ab 11.30 Uhr spielt die „Katastrophenband“ in der Kulturmühle in Osten. Das Publikum darf sich auf Swing, Dixie und Jazz-Musik freuen. Gute Stimmung ist garantiert. Die sechs Musiker, die zum großen Teil aus Osten stammen oder dort lange gelebt haben, begeistern das Publikum immer wieder mit ihren Evergreens und solistischen Einlagen.

 

In der urigen Atmosphäre der denkmalgeschützten Mühle kann nach Herzenslust gefeiert werden. Für das leibliche Wohl sorgt das Mühlenteam mit Erbsensuppe und Fassbier, aber auch anderen Getränken. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind willkommen. Die Kulturmühle ist Trägerin des Oste-Kulturpreises.

 

Sonnabend "Wildes Holz" und "Gerry an Friends"

 

Bereits am Sonnabend, 1. Oktober, 20 Uhr, gastiert die Gruppe "Wildes Holz" in der Kulturmühle in Osten. Eine Konzertgitarre, ein Kontrabass und die gemeine Blockflöte - die drei Männer, die ihre Band „Wildes Holz“ nennen, bringen aus diesem Instrumentarium "astreine" Klänge hervor… Für Getränke und kleine Speisen ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Ebenfalls am 1. Oktober heizen ab 21 Uhr im Osteland-Festhaus  "Gerry and Friends" mit Live-Musik der 60er, 70er und 80er so richtig ein.

Verstärkung für die AG Osteland 

15. 9. 2016. Dieter Bremer und Siegfried Krön aus Bremervörde sowie Ilka und Bernd Sturm aus Deinstedt, alle vom

Freundeskreis der Mühle Malstedt Kunstwerkstatt (Website), sowie Gerda DobbelingSprecherin des Kunstkreises im

Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e. V.

 (Website), sind der Arbeitsgemeinschaft Osteland beigetreten, die damit jetzt 620 Mitstreiter umfasst. Die Wassermühle in Malstedt präsentiert zur Zeit die größte deutsche Aquarellausstellung. Einen Ausschnitt aus der Eröffnungsrede von Siegfried Krön (Foto) zeigt dieses aktuelle Video aus dem Atelier des Osteland-Vorsitzenden Claus List.

The Three of us in der Kulturmühle Osten

14.9. 2016. Die Kulturmühle Osten hat am Sonnabend, 17. September, 20 Uhr, wieder die Gruppe The Three Of Us zu Gast. "Sie interpretieren den alten Kanon etwa von Crosby, Stills & Nash, Onkel Neil oder von Jackson Browne und vieler anderer Damen und Herren der Rock- und Popgeschichte neu, kombinieren ihn mit aktuellen Songs, die das Zeug zum Klassiker haben, und hauchen so den toten Noten neues Leben ein," kündigt Vorstandsmitglied Horst Puttfarken an. 

 

Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden werden gerne genommen. Wie immer werden Getränke und kleine Speisen bereitgehalten.

Die Gefangenenbibliotheken von Sandbostel

14. 9. 2016. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel lädt ein:‪ Am Dienstag, 20. September, 19 Uhr‬, halten Catrin Gold (Landschaftsverband Stade) und Andreas Ehresmann (Gedenkstätte Lager Sandbostel) einen Vortrag zum Thema "Die Lagerbibliotheken im Kriegsgefangenenlager (Stalag) X B Sandbostel". Der Eintritt zu der Veranstaltung im Seminarraum der Gedenkstätte ist frei (‪Greftstr. 3, 27446 Sandbostel). ‬

Im Stalag X B gab es mehrere Bibliotheken, in denen sich Kriegsgefangene Bücher ausleihen konnten. Die Bibliotheken wurden von den Kriegsgefangenen selbst betrieben und waren den nationalen Gefangenengruppen zugeordnet; die Buchbestände kamen aus Hilfslieferungen. Insbesondere die französische Lagerbibliothek war mit bis zu 4.500 Büchern, einem Bibliothekar und einer provisorischen Buchbinderei relativ gut ausgestattet. Weitere Bibliotheken wie die polnische, die belgische und die serbische waren deutlich schlechter ausgestattet. Ein Wanderbibliothekswesen sorgte dafür, dass auch in Arbeitskommandos Bücher ausgeliehen werden konnten.


Die Bibliothekarin des Landschaftsverbands Stade, Catrin Gold und der Leiter der Gedenkstätte, Andreas Ehresmann, stellen in dem Vortrag die neuesten Forschungsergebnisse zum Bibliothekswesen im Stalag X B vor. 

Osten: Zeitreise zum Denkmalschutz-Tag 

7. 9. 2016. Am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September, besteht noch einmal die Möglichkeit, an Führungen durch das historische Osten teilzunehmen. Das Sommerprogram mit 14 öffentlichen "Zeitreisen" und mehr als 250 Teilnehmern hat gezeigt, wie vielfältig und spannend die Geschichte von Kirchdorf und Kirchspiel Osten ist.

 

Die Führungen zum Tag des offenen Denkmals widmen sich einigen ausgewählten Baudenkmalen und ihrer Geschichte. Sie beginnen ab 12 Uhr jeweils zur vollen Stunde. Treffpunkt ist am Markt beim Café Central.

 

Zur Geschichte der ehemaligen Moje'schen Mühle lädt die Kulturmühle Osten e.V. in die Fährstraße 8 b ein. Hier finden Führungen zur Baugeschichte des ehemaligen Ausspanngebäudes und seiner technischen Einrichtungen mit Mühle und Getreideheber jeweils zur halben Stunde statt. Erste Führung ist hier um 12.30 Uhr, wie Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde weiter mitteilt.

"The Three of us" in der Kulturmühle Osten

6. 9. 2016. Es ist wieder soweit: nach einem tollen Auftritt im Jahr 2013 tritt die Formation "The Three of us" erneut in der Kulturmühle Osten auf. Siebwird ihr Publikum am Sonnabend, 17. September, ab 20 Uhr wieder begeistern. Der Verein Kulrurmühle ist Mitglied der AG Osteland.

 

Die Gruppe interpretiert sowohl die alten Songs von Crosby, Stills and Nash, Neil Young oder Jackson Browne sowie vieler anderer Damen und Herren der Rock- und Popgeschichte neu. Sie spielen den Blues und den Soul der Motown-Ära genauso ursprünglich wie Songs der Bee Gees oder Country-Balladen der Eagles.

 

Diese Stücke kombinieren die Musiker mit Kompositionen aus der Feder von Thom und Franz Pröfener und kreieren damit ihren unverwechselbaren Sound, eine Mischung aus Texas Funk und Northern Soul.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Für das leibliche Wohl in der rustikalen Atmosphäre sorgt das bewährte Team der Kulturmüller.

 

Und noch ein Ausblick auf das nächste Konzert in der Kulturmühle: Am Samstag, 1. Oktober, tritt die Gruppe "Wildes Holz" mit ihrem Programm "Astrein" auf - ein musikalisches Highlight!

Ostefreundin eröffnet Galerie in Hemmoor

5. 9. 2016. Am Wochenende hat AG-Osteland-Mitstreiterin Heike Leidecker unter ihrem Künstlernamen Toni Hinck in Hemmoor in der ‪Bahnhofstraße 4‬ ihr neues Atelier mit Galerie eröffnet. Sie nennt ihre Werke Kofferkunst in Erinnerung an ihre Tante, die seinerzeit nach Amerika auswanderte und für Heike Leidecker ein Vorbild ist für Mut, Aufbruch und Motivation. Nach Absprache und Anmeldung ist die Künstlerin vor Ort erreichbar. U.a. bietet sie auch Malkurse an. Einzelheiten sind demnächst auf einer neuen Website abrufbar. Fotos: Claus List

Malstedt: Aquarellkunst auf hohem Niveau

4. 9. 2016. Bei der Vernissage der großen Aquarellausstellung am Sonnabend in der Mühle in Malstedt (bei Selsingen/Osteland) begrüßte Siegfried Krön, einer der 13 ausstellenden Künstler, die Gäste, unter denen nicht nur zahlreiche Kunstschaffende und -interessierte, sondern auch Vertreter aus Politik und Verwaltung des Landkreises Rotenburg/Wümme und aus Bremervörde waren.

 

Krön gab einen Überblick über die Geschichte der Aquarellmalerei und erläuterte die sich wandelnden Maltechniken im Spiegel der vergangenen Jahrhunderte.

 

Gabriele Templin-Kirz, eine der ausstellenden Künstlerinnen, gab im Interview mit OstelandTV Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen, während die Gäste sich in den Ausstellungsräumen vom hohen Niveau der Arbeiten überzeugen konnten.

 

Bei spätsommerlichem Sonnenschein tat das Garten- und Bever-Ambiente ein Übriges, den Vernissage-Nachmittag zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden zu lassen.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober, jeweils sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet - und in jedem Fall einen Besuch wert. Fotos: Claus List (8), Dieter Bremer (1)

Neuartige Gottesdienste in Sandbostel

1. 9. 2016. „Ein Forum, eine Werkstatt, ein Gottesdienst. – Mitmachen, feiern, auftanken.“ Das sind die Schlagworte eines neuen Gottesdienstformates, das der Diakon und Friedenspädagoge an der Gedenkstätte Lager Sandbostel, Michael Freitag-Parey, und die Selsinger Pastoren Manfred Thoden und Pastor Markus Stamme gemeinsam entwickelt haben.

 

„gut:jetzt“ soll ein Forum, eine Werkstatt, ein Gottesdienst sein und zwar generationsübergreifend. „Wir wollen nicht nur miteinander Gottesdienst feiern und auftanken sondern den Gottesdienst auch zusammen vorbereiten und gestalten. Dazu ist jede und jeder herzlich eingeladen“ betonen die Veranstalter. Der Gottesdienst wird an markanten Tagen des Jahres angeboten, so z.B. am 11. September und ebenso in diesem Jahr noch am 9. November, dem „Schicksalstag“ der deutschen Geschichte (u.a. Novemberprogromn1938 und Fall der Berliner Mauer 1989).

 

Am Sonntag, 11. September, wird der Gottesdienst mit dem Namen „gut:jetzt!“ das zweite Mal in der Lagerkirche in Sandbostel angeboten. Das Thema: „Angst!?“. Ausgangspunkt dafür ist der 15. Jahrestag der Anschläge auf das World-Trade-Center am 11. September 2001 in New York, der nicht nur die USA in Angst und Schrecken versetzt hat. 

 

Seither wurde die Freiheit des Einzelnen immer weiter eingeschränkt aus Angst, Anschläge wie der auf das World Trade Center könnten sich auch an anderen Orten wiederholen. 

 

15 Jahre und viele Anschläge später gehört die Angst vor dem Terror zum Alltag. Nicht wenige machen sich die Situation einer verunsicherten Gesellschaft zu Nutzen und schüren – populistisch und mit einfachen Parolen - eine diffuse Angst vor dem Fremden und zwängen die Menschen in immer neue Sicherheitskonzepte. Viele andere, wie auch der Theologe Paul M. Zulehner, warnen vor dieser Entwicklung. Sein neuestes Buch hat aus diesem Grund den Titel „Entängstigt euch!“. Vielleicht ist es, mit dem Blick auf die vielen Themen, die uns persönlich, aber auch vor allem in Europa und dieser Welt bewegen, das Motto der Stunde: „Entängstigt euch!“. Fast möchte man ergänzen: „Endlich!“.

 

Die Vorbereitung für den Gottesdienst beginnt um 17.30 Uhr in der Lagerkirche. In verschiedenen Workshops ist in der Folge dann Zeit, die Musik auszuwählen und zu proben, den Impuls, die Ansprache oder Interaktives und Aktionen vorzubereiten, die Liturgie, die Moderation, Gebete und stille Zeit auf den Weg zu bringen. Ein Gottesdienst zum Selbermachen, der als ein solcher eben auch ein Forum bietet, eine Kreativwerkstatt ist, schon vor dem eigentlichen Gottesdienst, der dann um 19 Uhr gemeinsam gefeiert wird.

 

Informationen: Michael Freitag-Parey, Email: michael.Freitag-parey@fub-oese.de, Manfred Thoden, Email: manfred.thoden@kkbz.de und Markus Stamme, Email: markus.stamme@kkbz.de

Rainer Leive und das Rätsel des Mumienschiffs

26. 8. 2016. Aus Gesundheitsgründen ist Rainer Leive, eines der prominentesten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland, in letzter Zeit nur noch relativ selten öffentlich aufgetreten. Seinen, wie er sagt, "letzten Vortrag" wird der durch Presse, Funk und Fernsehen bekannte Ägyptologe und Küstenforscher aus Basdahl im Osteland auf Einladung der Nordwestdeutschen Universitätsgesellschaft am 19. Oktober in Wilhelmshaven halten.

 

Gemeinsam mit Dr. Joachim S. Karig (Berlin) präsentiert Leive aktuelle Forschungsergebnisse zum rätselhaften Schicksal des 1822 unterhalb der Ostemündung versunkenen Mumienschiffes "Gottfried", das nicht nur zwei Osteland-Kulturpreisträger beschäftigt hat (als Thema eines Krimis von Prof. Dr. Reinhold Friedl und einer von Dr. Clivia Häse eröffneten Sonderausstellung im Natureum in der Ostemündung), sondern auch Gegenstand eines ZDF-Films.

 

Gespannt erwartet die Fachwelt jetzt den angekündigten Leive/Karig-Vortrag mit dem Titel "Verschollen in der Elbmündung  - Die ägyptische Sammlung des General Minutoli und der Untergang der 'Gottfried'". 

 

Kürzlich erst hat die Berliner Zeitung umfangreich über die Arbeit von Leive berichtet, der seit Jahrzehnten eng mit dem mittlerweile pensionierten Museumsägyptologen Karig zusammenarbeitet. Auszug:

 

"Leive ist von Beruf Hydrologe und Wasserbauer. Er lebt in Basdahl, einem Dorf  nördlich von Bremen. Er forscht seit Anfang der 70er-Jahre über Wasserstände, Sturmfluten und Küstenverläufe an der Elbe und der Nordsee. Leive sagt, dass ihn Karig an einem Tag im Jahr 1989 ansprach, als er im Staatsarchiv von Stade an der Niederelbe saß und  seinen Forschungen nachging. Plötzlich stand Karig da, sagt Leive, und fragte ihn, ob er nicht Interesse hätte, für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz  an einem Forschungsbericht zur Sammlung Minutoli mitzuwirken. Karig sagt heute: „Da die Sammlung Minutoli praktisch den Grundstein für das Ägyptische Museum Berlin darstellt, war es für uns im Zuge einer Darstellung der Geschichte des Museums interessant, auch nach dem Schicksal des verschollenen Teils der Sammlung zu suchen.“ 

 

Den Tipp, sich an Leive zu wenden, bekam er damals vom Direktor des Stader Archivs. Leive sagt: „Wenn man zum ersten Mal von einer Geschichte hört, weiß man  nie, wie sie endet.“ Auszüge des Berichts wurden 1993 im Jahrbuch der Stiftung veröffentlicht, die Suche nach der „Gottfried“ und deren Ladung dauert bis heute an.

 

Das Arbeitszimmer von Leive in seinem Haus in Basdahl ist bis unter die Decke mit Notizen, Zeitschriften, Karten und Büchern gefüllt. Bilder und Textbeispiele findet er mit sicherem Griff in eines der Regale. Leive  sagt, um die Position des Sturms in der Märznacht zu bestimmen, wertete er die Wetteraufzeichnungen in den Archiven in Hamburg, Stade und Kiel sowie in England, Dänemark und Schweden  aus."

 

Mehr in der Berliner Zeitung sowie in der Wikipedia.

 

Bereits 2012 berichtete www.oste.de über die Forschungsarbeiten von Rainer Leive:

 

Vor zwei Jahren stand die 1822 vor der Ostemündung gesunkene Galeasse "Gottfried" im Blickpunkt einer vielbeachteten Ägypten-Ausstellung im Natureum Niederelbe auf der Osteinsel bei Balje (Motto: "Versunken in der Elbe – Schätze vom Nil"). ... Der Schriftsteller und Oste-Preisträger Dr. Reinhold Friedl setzte dem Schiff soeben mit dem 50. Oste-Krimi "Tödliche Schriftrollen vom Nil" ein literarisches Denkmal... Nun kam das Schicksal der "Gottfried" ins Fernsehen: Das ZDF berichtete unter dem Titel "Geisterschiff im Wattenmeer" am Sonntag, 28. Oktober, in der Sendereihe "Terra X" über das Wrack und die Forschungsarbeiten von Männern wie dem AG-Osteland-Mitglied Rainer Leive, einem langjährigen Vorstandsmitglied im Natureum Niederelbe. Der Film steht hier in der ZDF-Mediathek zur Verfügung. Ausserdem hat ZDF online ein Interview mit Leive und Karig über ihr "Lebensziel" veröffentlicht, das Auffinden des Wracks.

 

Leive hat, ebenso wie Dr. Joachim Karig vom Ägyptischen Museum in Berlin, fast dreißig Jahre seines Lebens der Suche nach dem Geisterschiff im Wattenmeer gewidmet  - laut ZDF "nahezu unbeachtet von der Öffentlichkeit": "Sie werten alte Seekarten aus und stellen mit Hilfe von Wind- und Strömungsmodellen zahlreiche Berechnungen der Sturmnacht an, in der das Schiff unterging. Dann glauben sie sich endlich am Ziel. Die Fundstelle liegt inmitten des weiten Mündungstrichters der Elbe, ein gefährliches Suchgebiet mit massenhaftem Schiffsverkehr und ständiger Bewegung des Meeresbodens durch Ebbe und Flut. Die Zeit drängt, denn wenn mit dem Elbausbau begonnen wird, sind die Schätze aus Ägypten vermutlich endgültig verloren. Im Sommer 2011 ist es soweit. Das Lebenswerk von Joachim Karig und Rainer Leive steht auf dem Spiel..." 

 

Die "Gottfried" war im März 1822 von Triest nach Hamburg unterwegs mit hunderten altägyptischen Kunstgegenständen, die für die Königlich Preußischen Sammlungen in Berlin bestimmt waren. Der Frachtensegler lief auf Grund. Die Besatzung kam in einem schweren Orkan bis auf einen Mann ums Leben, die Ladung ging über Bord. Kurz nach dem Untergang waren zwischen Otterndorf und Balje sieben von acht Mumien sowie andere Ladungsteile angeschwemmt und zunächst in der Nähe des heutigen Natureums verwahrt worden.  Am 4. September 1822 wurden die Mumien und ein Prunkzelt in Hamburg versteigert. Sie gelten seitdem als verschwunden.

 

Im Laufe der Zeit gerieten Schiff und Fracht in Vergessenheit. Erst in den 1990er Jahren gab es wieder eine heiße Spur: der vergoldete Kopf einer Mumie. Im Sommer 2011 machten Unterwasserarchäologen mit dem Forschungsschiff "Ludwig Prandtl" des Helmholtz-Zentrums Geesthacht die Probe aufs Exempel. Sie gingen der Frage nach: Stimmen die Berechnungen der Forscher oder entziehen sich die Schätze aus Ägypten für immer dem Zugriff? Antworten darauf liefert nun der Film..."

 

Rainer Leive und die Schriftrollen vom Nil

 

Als der Bundespräsident 2004 Rainer Leive die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublikverlieh, umfasste die Laudatio eine Fülle von "beispielhaften dienstlichen und ehrenamtlichen Engagements" des damaligen Bediensteten der Standortverwaltung der Bundeswehr in Schwanewede. Die Bandbreite reicht vom "leidenschaftlichen" Einsatz des Technischen Regierungshauptsekretärs für Küstenschutz und Sturmflutforschungüber seine Unterstützung eines Missionskrankenhauses in Indonesien und die Planung der Vogelstation an der Ostemündung bei Balje bis hin zu seiner langjährigen Arbeit als ehrenamtlicher Vorstand der Stiftung "Natureum Niederelbe"; er gilt als einer der Väter des Küstenmuseums. 

 

Eng mit dem Natureum verbinden ist auch die wissenschaftliche Arbeit des Freizeit-Küstenhistorikers und Ägyptologen, die in den letzten Jahren mehrfach öffentliche Aufmerksamkeit erfuhr: Leive und seinen Mitstreitern des Ägyptischen Museums Berlin ist es zu verdanken, dass der Verbleib einer aus Ägypten verschifften Altertümer-Sammlung erhellt werden konnte, die mit der Greifswalder Hukergaleasse "Gottfried"1822 im Orkan unterhalb der Ostemündung bei Balje versank.

 

Die detektivische Suche nach den einst von Preußen-General Heinrich von Minutoli für das Königshaus zusammengetragenen "Sammlung Minutoli" - darunter Mumien, Stelen, Büsten und ein Granit-Sarkophag - war auch Gegenstand einer von Leive initiierten Ausstellung im Natureum - siehe NEZ-Beitrag von Ulrich Rohde

Unsere beliebtesten Instagram-Fotos des letzten Monats aus dem Osteland und von der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel

OSTELAND-WEBCAM

Aktualisieren: Bild anklicken. Nutzername: guest. Kein Passwort.

Ferienhaus im Osteland (Klick aufs Bild)

Aufgrund von Kundenbewertungen ist das Ferienhaus am Rönndeich vom Vermittlungsexperten Atraveo im April mit dem Prädikat "Sehr empfehlenswert" versehen worden.

Veranstaltungen diesen Monat > TERMINE

Das "Osteland-Magazin" ist online

AG Osteland e. V. 

Aktuelles auf Facebook:

facebook.com/groups/osteland

Alte Website (2004 - 2014):

niederelbe.de/osteland

Alte Osteland-Website
Alte Oste-Website im Archiv

oste.de / ostemarsch.de

Private Website (2001 - 2014), noch im Archiv verfügbar:

niederelbe.de/oste2011

Osteland-Fachgruppe

Natur und Umwelt

gruenes-netz-oste.de

Archiv bis Mai 2014

facebook.com/ostenetz

Trinkwasserschutz-Demo an der Oste

Osteland-Fachgruppe

Arge Wanderfische

(Silbernes Netz Oste)

oste-stoer.de 
niederelbe.de/ostemarsch/stoer-archiv.htm

Osteland-Fachgruppe Schifffahrt & Gewässer

blaues-netz-oste.de

Archiv bis Mai 2014

facebook.com/BlauesNetzOste

Osteland-Fachgruppe Krimiland Kehdingen-Oste 

krimiland.de 
facebook.com/groups/krimiland

Osteland-Fachgruppe Deutsche Schwebefähren 

www.niederelbe.de/FAEHRE/
facebook.com/groups/schwebefaehren

Osteland-Projekt

Landmut - Landwut

facebook.com/landwut

Tag der Oste/

Goldener Hecht

tag.der.oste.de

Osteland-Projekt

"Wilde Oste" (2012) 

wilde.oste.de

Osteland-Projekt

200 Jahre 1813

1813.oste.de

Osteland-Projekt

Oste-Radweg (2011) 

oste-radweg.de 
facebook.com/osteradweg

Deutsche Fährstraße

Bremervörde - Kiel (2003) 

deutsche-faehrstrasse.de

Impressum

oste.de - seit 2002

Webmaster Jochen Bölsche

Fährstraße 3

21756 Osten/Oste

Tel. 04771-887225

osten@oste.de

 

In Zusammenarbeit mit der AG Osteland e.V.

Druckversion Druckversion | Sitemap
{{custom_footer}}